Gründung BW https://www.gruendung-bw.de Gründung BW de_DE Gründung BW Tue, 16 Oct 2018 00:03:48 +0200 Tue, 16 Oct 2018 00:03:48 +0200 TYPO3 EXT:news news-627 Tue, 09 Oct 2018 22:44:18 +0200 Wettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch – Regional Cup Stuttgart“ mit „Young Talents Pitch“: Mapstar aus Stuttgart gewinnt den ersten Preis https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/wettbewerb-start-up-bw-elevator-pitch-regional-cup-stuttgart-mit-young-talents-pitch-mapstar/ Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Wir unterstützen Menschen mit einer Vision vom eigenen Unternehmen, denn sie leisten einen wertvollen Beitrag für den wirtschaftlichen Erfolg Baden-Württembergs“ Der Gründungswettbewerb Start-up BW Elevator Pitch sucht derzeit wieder in ganz Baden-Württemberg nach einfallsreichen Geschäftsideen und den besten Gründerinnen, Gründern und Start-ups im Land. Der Regional Cup Stuttgart als Auftakt der sechsten Wettbewerbsrunde fand am 8. Oktober im Rahmen des new.New Festivals 2018 in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart statt. Zehn Teams präsentierten ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury und rund 200 Zuschauerinnen und Zuschauern. Das Team von Mapstar überzeugte die Jury und löste das Ticket für das Landesfinale im Sommer 2019. 

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern des Pitch‘ in Stuttgart und unterstrich die Bedeutung von Gründungen und Start-ups für die Wirtschaft: „Wir wollen Menschen mit einer Vision vom eigenen Unternehmen in der Gründungsphase unterstützen, denn sie leisten einen wertvollen Beitrag für den wirtschaftlichen Erfolg Baden-Württembergs. In Baden-Württemberg gibt es zahlreiche kluge Köpfe und Talente, die mit ihren großartigen Ideen und innovativen Geschäftskonzepten die Zukunft mitge-stalten. Mit dem Start-up BW Elevator Pitch stellen wir Start-ups und Unternehmerinnen und Unternehmer von morgen ins Rampenlicht, damit sie mit ihren Geschäftsideen vor einer Jury und dem Publikum überzeugen können.“

Der Wettbewerb sei Teil der Landeskampagne Start-up BW, mit der mutige Gründerinnen, Gründer und Start-ups auf vielfältige Weise unterstützt würden, um Innovationen und die stetige Modernisierung der Wirtschaft voranzubringen, so die Wirtschaftsministerin weiter. 

Da auch „Entrepreneurship Education“ ein wichtiger Baustein im Portfolio von Start-up BW sei, durften beim YOUNG TALENTS PITCH vier Schülerteams ihre Ergebnisse aus den YOUNG TALENTS Innovation Workshops vorstellen. „Mit viel Spaß und Engagement haben unsere Schüler-Teams beim Young Talents Pitch kreative Ideen entwickelt und auf der Bühne präsentiert. So wollen wir Jugendliche für eine berufliche Selbstständigkeit begeistern und bereits heute das Unternehmertum von morgen fördern“, sagte die Wirtschaftsministerin und gratulierte dem erstplatzierten Schülerteam „Taste – don’t waste“ des Parler Gymnasiums Schwäbisch Gmünd und dem zweitplatzierten Team B-Lock vom Hei-senberg-Gymnasium Bruchsal.

Die Preisträger des Regional Cups Stuttgart: 

Den ersten Preis und 500 Euro Preisgeld hat die Geschäftsidee „Mapstar“ aus Stuttgart gewonnen, die sich damit für das Landesfinale im Sommer 2019 quali-fiziert hat. Mapstar ist eine Anwendung, welche es ermöglicht, digitale Objekte dauerhaft an realen Orten zu platzieren. Hierzu nutzt das Gründerteam Aug-mented Reality und verbindet diese mit Social Media und einer Werbeplattform. 

Gewinner des zweiten Platzes ist die Geschäftsidee „EnerJob“ aus Leonberg. Gründerin Susanne Krenkel freut sich über 300 Euro Preisgeld. EnerJob begleitet die Unternehmen durch den gesamten Prozess der Gesundheitsförderung von der Analyse über die Planung und Durchführung von Maßnahmen bis zur anschließenden Evaluation. Durch ein modulares System von gesundheitsförderlichen Maßnahmen und Aktionen können Unternehmen ihren Mitarbeitern Gesundheitsförderung flexibel, individuell und bedarfsgerecht anbieten.

Den dritten Platz belegt die Geschäftsidee „TimeWatson“ aus Karlsruhe. Die Gründer Horst Wenske und Nico Haberkorn nehmen 200 Euro Preisgeld mit nach Hause. Die TimeWatson Smartphone App erleichtert die Arbeit mit frag-mentierten Tools, sowie zeitaufwändigen und manuellen Prozessen. TimeWatson hilft den Nutzerinnen und Nutzern, Termine schnell gemeinsam zu planen, individuelle Ziele zu erreichen und Menschen spontan zu treffen. Das Team wurde zudem als Publikumsliebling ausgezeichnet. 

Der „Regional Cup Stuttgart“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Kooperation mit CODE_n im Rahmen des new.New Festivals 2018 veranstaltet. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wird von der L-Bank gesponsert. Die Gründerinnen, Gründer und Start-up-Teams hatten drei Minuten Zeit, um die Jury und das Publikum von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Präsentationen erfolgen beim Elevator Pitch ohne digitale Medien wie Power-Point-Folien oder Videos. Erlaubt ist die Verwendung von gedruckten Fotos, Schildern, Prototypen und Modellen. Beim Regional Cup Stuttgart haben die Teil-nehmenden folgende Geschäftsideen präsentiert:

  • Tec for Gears GmbH & Co. KG 
  • KREUTZ EMC
  • EnerJob 
  • Thomas Albin & Henning Elbers Data Consulting GbR – exoHash 
  • Ready to Code 
  • Lamendo – nutzen statt besitzen 
  • Urban Dance Health 
  • Mapstar 
  • ava 
  • TimeWatson 

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich. Folgende Jury-Mitglieder bewerteten die Pitches in Stuttgart:

  • Stephan Dabels, AmbiGate GmbH 
  • Kala Kurz, Unidux GmbH 
  • Lars Christiansen, BridgingIT GmbH 
  • Gueven Oektem, FLEETIZE GmbH 
  • Tobias Kruschhausen, Kruschhausen Cycles 

Zum „Start-up BW Elevator Pitch“ 

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg führt das beliebte und bekannte Veranstaltungsformat „Start-up BW Elevator Pitch“ seit Oktober 2013 durch. In der Wettbewerbsrunde 2018/2019 tourt der Gründungswettbewerb bereits zum sechsten Mal durch die Start-up Ökosysteme und weitere Standorte im Land. Geschäftsideen in der Vorgründungsphase bis zu drei Jahre nach Gründung dürfen beim Start-up BW Elevator Pitch eingereicht und auf der Bühne präsentiert werden.

Zum „Start-up BW YOUNG TALENTS PITCH“ 

„Start-up BW Young Talents – Innovation Workshop & Pitch“ startete im Schuljahr 2017/2018 und ist ein Format, das Design Thinking-, Business Model Canvas-Workshops, Pitch-Training und Elevator-Pitches beinhaltet. Insgesamt hatten vier Schülerteams die Gelegenheit, beim Young Talents Pitch Stuttgart die Jury von ihrer Idee zu begeistern: 

  • B-Lock | Heisenberg-Gymnasium Bruchsal 
  • Taste – don’t waste. | Parler Gymnasium Schwäbisch Gmünd 
  • FutureEye | Ev. Firstwald Gymnasium Mössingen
  • Rentra | Theodor-Heuss-Gymnasium & Hebel-Gymnasium Pforzheim 

Folgende Jury-Mitglieder bewerteten die Young Talents Pitches in Stuttgart: 

  • Michael Weißleder, IHK Region Stuttgart 
  • Caroline Dabels, AmbiGate GmbH 
  • Julia Weber, Baden-Württembergischer Handwerkstag e.V.
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news-626 Mon, 08 Oct 2018 22:42:00 +0200 Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut eröffnet new.New Festival 2018 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/wirtschaftsministerin-dr-nicole-hoffmeister-kraut-eroeffnet-newnew-festival-2018/ Beim new.New Festival 2018 dreht sich vom 8. bis 10. Oktober alles um das Thema „Intelligence X.0“ und die Chancen der digitalen Transformation. Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg richtete am Montag, 08. Oktober 2018 ihr Grußwort an die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung. Das dreitägige Tech-Event in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart bietet den teilnehmenden Start-ups und etablierten Unternehmen mit unterschiedlichen Vernetzungsformaten die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

„Der Austausch zwischen Start-ups, renommierten Marken sowie Vertretern aus Politik und Forschung ist das A und O bei der Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen und Innovationen. Denn die Chancen der Digitalen Transformation lassen sich am besten gemeinsam ergreifen“, erklärt Ulrich Dietz, Chairman von CODE_n. Unter dem Motto „Breaking new ground. Kooperationen als Antrieb für Innovationen“ eröffnen Ulrich Dietz und Moritz Gräter, Managing Director von CODE_n, das Innovations-Festival mit einer Pressekonferenz.

Großer Partner der Veranstaltung ist das Land Baden-Württemberg. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bestätigt: „Mit dem Festival positioniert sich Baden-Württemberg als gewichtiger Innovationstreiber. Unser Netzwerk ‚Start-up BW‘ fördert den Austausch aufstrebender Unternehmen und ansässiger Partner. Das new.New Festival gibt uns die Möglichkeit, das enorme Potenzial unseres Landes auch einem internationalen Publikum zu präsentieren“.

Festival-Highlights auf einen Blick:

• Top 50 Start-up Präsentationen am Montag, 8.10.2018

• Top 10 Startup Pitches am Dienstag, 9.10.2018

• CODE_n Award Show am Dienstag, 9.10.2018

• Innovation zum Erleben: 130 Start-ups, 80 Partner aus Wirtschaft, Forschung, Politik, Kunst und Bildung sowie diverse Workshops und interaktive Formate

• Konferenzprogramm: Mehr als 200 Speaker aus über 20 Ländern (Vorträge, Talks, Panels) auf fünf Bühnen – Höhepunkt: CODE_n Award Show, moderiert von DanRam

• Musik-Highlights: Newcomer-Duo Fear Josie, Indie-Elektro-Band Eau Rouge, DJ Sumo

• Kunstausstellung von karlsruhe.digital mit Objekten aus Ausstellung „Open Codes“ des Karlsruher ZKM (Zentrum für Kunst und Medien)

• Meditationssessions an allen Festivaltagen

• Aftershow Party im Kult-Club BOA Stuttgart

Über CODE_n

CODE_n ist ein branchenübergreifender Innovationshub für Entrepreneure, ambitionierte Gründer und etablierte Unternehmen. Zentrale Elemente sind der Campus „CODE_n SPACES“, regelmäßige Event- und Workshop- Formate, der internationale Start-up-Wettbewerb, das new.New Festival und vielfältige Innovation Services – angereichert durch ein internationales Netzwerk digitaler Pioniere aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Medien. Im Fokus steht die Förderung neuer, nachhaltiger digitaler Geschäftsmodelle. Anspruch von CODE_n ist es, ein Bewusstsein für die Chancen der digitalen Transformation zu schaffen und den kulturellen Wandel voranzutreiben. Innerhalb des Netzwerks werden die Grenzen des traditionellen Denkens durchbrochen, um Enthusiasmus für Unternehmungen und Unternehmertum zu schaffen. CODE_n steht dabei für „Code of the New“ – die DNA der Innovation.

www.code-n.orgwww.newnewfestival.com

Originalmeldung: CODE_n

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news-625 Mon, 10 Sep 2018 17:19:00 +0200 Der Start-up BW Elevator Pitch startet neue Runde https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/der-start-up-bw-elevator-pitch-startet-neue-runde/ Zum sechsten Mal veranstaltet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg das beliebte Wettbewerbsformat Start-up BW Elevator Pitch. Der Startschuss für die neue Runde fällt auf dem new.New Festival 2018 Baden-Württemberg sucht wieder die besten Gründerinnen und Gründer!

Im Rahmen des new.New Festivals 2018 präsentieren sich zehn Gründerteams auf der Bühne des Start-up BW Elevator Pitch Regional Cup Stuttgart in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle.

Der Gründerwettbewerb Start-up BW Elevator Pitch reist auch in diesem Jahr wieder durch ganz Baden-Württemberg, auf der Suche nach einfallsreichen Geschäftsideen und den besten Gründerinnen und Gründern im Land. Ab Oktober 2018 haben Gründungswillige, Gründerinnen und Gründer sowie Start-ups wieder die Möglichkeit, ihre Ideen, Produkte und Dienstleistungen innerhalb von drei Minuten vor einer Jury und vor Publikum vorzustellen. Baden-Württemberg ist das einzige Bundesland, das eine landesweite Elevator Pitch Reihe durchführt. Die Veranstaltungsreihe wurde von der Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg im Jahr 2013 gestartet, um den Gründergeist im Land zu beleben.

Im Zeitraum Herbst 2018 bis Sommer 2019 sind insgesamt 15 Veranstaltungen geplant. Bei den 13 regionalen Cups treten Gründerinnen und Gründer mit ihren Geschäftsideen aus den unterschiedlichsten Branchen gegeneinander an. Als Special Cups mit einem speziellen Branchen- beziehungsweise Themenbezug stehen der DEHOGA Cup (Gastronomie, Hotellerie und Branchen-Zulieferer) und erstmalig der FEMALE FOUNDERS Cup auf dem Plan der sechsten Wettbewerbsrunde: „Gründerinnen und Unternehmerinnen leisten einen wesentlichen Beitrag für die Gründungslandschaft und den wirtschaftlichen Erfolg Baden-Württembergs. Der FEMALE FOUNDERS Cup soll angehende Gründerinnen und Unternehmerinnen ermutigen, ihre Geschäftsideen zu präsentieren, sich mit anderen Unternehmerinnen zu vernetzen und als weibliche Vorbilder für gründungsinteressierte Frauen und Mädchen wirken“, so die Ministerin. „Gründerinnen mit der Vision vom eigenen Unternehmen in der Gründungsphase zu unterstützen ist ein elementarer Bestandteil unserer Landeskampagne Start-up BW“, betonte Hoffmeister-Kraut.

Neben Experten-Feedback zu den präsentierten Geschäftsideen, Gründungsvorhaben und den jungen Unternehmen haben die Teilnehmenden die Chance auf Preisgeld (zur Verfügung gestellt von der L-Bank) und einen weiteren Auftritt im Landesfinale im Sommer 2019.

Auftakt des Elevator Pitch auf dem new.New Festival 2018

Am 08. Oktober 2018 findet mit dem Regional Cup Stuttgart der erste Vorentscheid der sechsten Wettbewerbsrunde (2018/2019) statt. Bewerbungen für einen der zehn Plätze auf der Bühne des Elevator Pitches sind bis 01. Oktober 12 Uhr möglich.
Weitere Informationen finden Sie auf startupbw.de/elevatorpitch

Nach dem überwältigenden Erfolg des ersten new.New Festivals im Jahr 2016 präsentiert CODE_n in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle die zweite Auflage des Events.

Entsprechend dem Motto „Explore the DNA of Digital Innovation”, dreht sich auf dem new.New Festival 2018 alles um das Thema „Intelligence X.0“ und damit um die Chancen der digitalen Transformation. Die Veranstaltung richtet sich an Personen mit einer Leidenschaft für Technologie und Unternehmertum.  

Drei Tage lang wird Stuttgart zum Treffpunkt für mehr als 10.000 Teilnehmer aus Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft und zum Schauplatz branchenübergreifender Innovationen.

Ausführliche Informationen und Tickets zum new.New Festival finden Sie auf der Website des new.NEW Festivals.

Pressemitteilung im Original: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

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news-623 Thu, 23 Aug 2018 09:13:34 +0200 Frauenwirtschaftstage 2018 mit dem Schwerpunkt "Digitale Zukunft mit Frauen gestalten" https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/frauenwirtschaftstage-2018-mit-dem-schwerpunkt-digitale-zukunft-mit-frauen-gestalten/ Mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau finden jährlich im Herbst die landesweiten Frauenwirtschaftstage statt. Schwerpunktthema 2018 ist „Digitale Zukunft mit Frauen gestalten“. Unternehmen und vor allem alle interessierten Frauen und Männer haben die Möglichkeit, sich vom 18. bis 20. Oktober 2018 in regionalen Veranstaltungen, wie zum Beispiel Workshops, Kongressen, Vorträgen, Beratungen, über Aktivitäten rund um die nachstehenden Themen zu informieren beziehungsweise beraten zu lassen:

  • Wiedereinstieg von Frauen in den Beruf
  • Frauen auf dem Weg in Führungspositionen
  • Unternehmerinnen
  • Unternehmensnachfolge, Existenzgründung
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Vernetzung und Kooperation.

Mit den Frauenwirtschaftstagen soll auch die große Bedeutung der Frauen für das Wirtschaftsleben Baden-Württembergs aufgezeigt werden, denn Frauen stellen einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Sie sind als Unternehmerinnen, Fachkräfte, Wissenschaftlerinnen oder Forscherinnen Mitgestalterinnen in Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Auftaktveranstaltung der Frauenwirtschaftstage 2018 "Digitale Zukunft - chancenreich und chancengleich" findet am 5. Oktober im Rahmen des 2. Wirtschaftsforums Baden-Württemberg statt.

Welche regionalen Veranstaltungen mit Gründungsbezug am 18., 19. und 20. Oktober 2018 im Rahmen der Frauenwirtschaftstage stattfinden, können Sie hier nachlesen.

Weitere Informationen: www.frauenwirtschaftstage.de 

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news-622 Mon, 20 Aug 2018 12:49:22 +0200 19. Existenzgründungstag Rhein-Neckar am 20.10.2018 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/19-existenzgruendungstag-rhein-neckar-am-20102018/ Von den ersten Schritten zur Selbstständigkeit bis Kooperationsbörse, von Unternehmensnachfolge bis internationalem Erfolg, MikroCrowd und Venture Capital bis Chancenreich 4.0. Zum 19. Mal laden die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und zahlreiche Partner Gründerinnen und Gründer, Jungunternehmerinnen und -unternehmer, Freiberuflerinnen und Freiberufler sowie Menschen, die eine Geschäftsidee haben und Kontakte zu bestehenden Unternehmen oder anderen Gründerinnen und Gründern suchen, zur größten regionalen Info-Veranstaltung zum Thema Selbstständigkeit ein. Der Existenzgründungstag Rhein-Neckar findet am 20. Oktober 2018 von 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr im Kultur- und Tagungszentrum: DAS WORMSER Theater in Worms statt. Die Teilnahme an dieser erfolgreichen Beratungs- und Fortbildungsveranstaltung mit jährlich rund 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist für alle Interessierten kostenfrei.

Zum Existenzgründungstag Rhein-Neckar

Gemeinsam mit der Stadt Worms veranstaltet die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH die 19. Auflage, die vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg unterstützt wird. Die Veranstaltung findet im Rahmen der bundesweiten Gründerwoche statt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie setzt mit seinen Partnern seit 2008 aktiv Impulse für eine neue Gründungskultur und ein freundlicheres Gründungsklima in Deutschland.

Die Veranstaltung wird von zahlreichen Partnern aus Wirtschaft und Existenzgründung unterstützt. Diese ermöglichen den kostenfreien Eintritt. 

20. Oktober 2018
von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr

DAS WORMSER Theater, Kultur- und Tagungszentrum
Rathenaustraße 11, 67547 Worms

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier >>

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news-624 Tue, 31 Jul 2018 10:18:00 +0200 "Start-up BW Pre-Seed“ - neue Frühphasenfinanzierung https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/start-up-bw-pre-seed-neue-fruehphasenfinanzierung/ Viele innovative Geschäftsideen werden nie realisiert, weil den Gründerinnen und Gründern insbesondere in der frühen Gründungsphase die nötige Finanzierung fehlt. Das will das Land künftig ändern. „Um die Gründungsdynamik signifikant anzukurbeln, brauchen wir eine neue Risikokultur. Wir müssen deshalb den Mut haben, auch bei den Finanzierungsinstrumenten neue Wege zu gehen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zum Start des neuen Programms zur Frühphasenfinanzierung. In enger Einbindung ausgewählter Kooperationspartner startet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau ein neues Förderinstrument, das früher als bisherige Finanzierungshilfen ansetzt und spürbar dazu beitragen soll, mehr aussichtsreiche Start-up-Vorhaben für institutionelle Anleger „finanzierungs- bzw. VC-reif“ zu machen.

Das neue Pilotprogramm „Start-up BW Pre-Seed“ unterstützt innovative Gründerinnen und Gründer in der so genannten Pre-Seed Phase, in der private Investoren und Venture Capital-Gesellschaften (VC) aufgrund des Risikos noch sehr zurückhaltend sind. „In Baden-Württemberg warten bereits etliche Geschäftsideen auf die Chance, endlich beweisen zu können, dass in ihnen das Potential zum nächsten Mittelständler oder auch zu mehr steckt“, so die Ministerin. „Genau dieses Potential wollen wir mit unserem neuen Programm fördern.“ Erfahrene Accelerator-Betreiber, Inkubatoren oder Start-up-Initiativen stellen die professionelle Betreuung und Begleitung der unterstützten Start-ups sicher und beteiligen sich mit 20 Prozent an der Finanzierung der Start-up-Vorhaben. Mit an den Start gehen zwei Pilotpartner: CyberForum e. V. in Karlsruhe und Baden-Württemberg: connected e.V. (bwcon) in Stuttgart.

Matthias Hornberger, Vorstandsvorsitzender CyberForum e.V. freut sich bereits auf die Zusammenarbeit: „Wir sind begeistert, Pilotpartner im Modellvorhaben des Landes zu sein. Pre-Seed BW hilft dabei, die Finanzierungslücke in der entscheidenden frühen Phase ambitionierter Hightech-Start-ups zu schließen. Die Gründer im Karlsruher CyberLab, dem ITAccelerator des Landes, werden davon enorm profitieren.“

Weiterführende Informationen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

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news-620 Fri, 22 Jun 2018 11:56:37 +0200 Wettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch – Landesfinale“: Wisefood GmbH / Essbarer Trinkhalm auf Fruchtbasis „Eatapple“ holt den Gesamtsieg https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/wettbewerb-start-up-bw-elevator-pitch-landesfinale-wisefood-gmbh-essbarer-trinkhalm-auf-fruch/ Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Gründerinnen und Gründer schaffen Innovationen und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die stetige Modernisierung unserer Wirtschaft“ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern des Landesfinales des Start-up Elevator-Pitchs und hob die Bedeutung von Existenzgründungen für den Standort Baden-Württemberg hervor. „Gründerinnen und Gründer schaffen Innovationen und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die stetige Modernisierung unserer Wirtschaft. Der Elevator Pitch ist eine großartige Gelegenheit für Start-ups, ihr Geschäftsmodell bereits in einem frühen Stadium der Öffentlichkeit vorzustellen und wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung des Unternehmens zu knüpfen“, sagte die Wirtschaftsministerin beim Finale der fünften Wettbewerbsrunde in Stuttgart.

Die Gewinnerinnen und Gewinner der fünfzehn Vorentscheide stellten sich erneut der Herausforderung, die Jury und rund 200 Zuschauerinnen und Zuschauer von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Das Landesfinale des Start-up BW Elevator Pitch fand am 21. Juni in der Rotunde der L-Bank statt.

Das sind die Preisträgerinnen und Preisträger der fünften Wettbewerbsrunde:
Den ersten Preis (3.000 EUR) hat die Geschäftsidee Wisefood GmbH / Essbarer Trinkhalm auf Fruchtbasis „Eatapple“ aus Langenbernsdorf / Stuttgart gewonnen.
Getreu dem Motto: „Less Waste – More Taste“ hat das Team von Wisefood GmbH mit „Eatapple“ den weltweit ersten essbaren Trinkhalm auf Fruchtbasis konzipiert. Das Produkt bietet eine nachhaltige und ökologische Alternative zu den derzeit genutzten Plastik-Strohhalmen und kann Plastikmüll vermeiden. Das dreiköpfige Gründerteam möchte es Gastronomen erleichtern, ihre Ökobilanz zu verbessern.
Neben dem Preisgeld freute sich das Team des Landessiegers über die Gelegenheit, an der #bawükommt-Tour 2018 teilzunehmen.

Der zweite Platz (2.000 EUR) ging an das Team apic.ai aus Karlsruhe.
Bienen retten durch den Einsatz künstlicher Intelligenz ist das Ziel von apic.ai. Das Team entwickelt einen Apparat, der die Bienen bei Betreten und Verlassen ihrer Bienenstöcke visuell erfasst. Eine intelligente Software wertet die generierten Bilddaten aus. Mit Hilfe der Aggregation der Daten aus vielen Bienenstöcken können Implikationen von Maßnahmen aus der Landwirtschaft oder der Infrastrukturplanung, welche sich auf das Ökosystem auswirken, sichtbar gemacht werden.

Platz drei (1.000 EUR) sicherte sich das Team OndoSense aus Freiburg.
Optische Sensoren werden bei Dampf, Staub und starkem Streulicht unzuverlässig. OndoSense entwickelt aus diesem Grund vernetzungsfähige und hochpräzise Radarsensoren, um diese in der industriellen Produktion zum Einsatz zu bringen. Das Gründerteam aus Freiburg plant die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Millimeterwellen-Radarsensoren. Zielsetzung ist die Optimierung ganzer Wertschöpfungsketten.

Die fünfte Wettbewerbsreihe des landesweiten Gründerwettbewerbs wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gemeinsam mit der L-Bank durchgeführt. Die L-Bank stellte die Preisgelder bei den Vorentscheiden und beim Landesfinale zur Verfügung.

Dr. Ulrich Theileis, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der L-Bank: „Eine erfolgreiche Wirtschaft lebt von der stetigen Veränderung. Für diese notwendige Dynamik brauchen wir eine kontinuierliche Selbsterneuerung unserer Wirtschaft und Geschäftsmodelle. Wenn ich mir die Projekte der heutigen Finalisten anschaue, bin ich zuversichtlich, dass wir hier in Baden-Württemberg hochmotivierte Antreiber haben. Mich beeindruckt, mit welchem Nachdruck und welcher Kreativität die Teilnehmer an ihre Gründung rangehen und mit welchem Mut sie sich der Jury und dem Publikum stellen. Dabei finde ich es besonders bemer-kenswert, dass die Gründungskonzepte allesamt auf Basis einer konkreten Geschäftsidee überlegt sind und sich die Gründerinnen und Gründer ganz bewusst dem Elevator Pitch als realitätsnahem Markttest stellen.“

Folgende Gewinnerteams der Vorentscheide traten beim Landesfinale gegeneinander an:

  • Regional Cup Südlicher Oberrhein | VacuVenti
  • Regional Cup Rhein-Neckar | Rehago
  • Regional Cup Bodensee | OndoSense
  • Regional Cup Ulm | pinnns
  • Regional Cup Neckar-Alb | SCHWARZSTOFF – LIQUID FAMILY
  • SOCIAL IMPACT Cup | BLAUHERZ.
  • Regional Cup Schwarzwald-Baar-Heuberg | Regenschutzscheibe
  • Regional Cup Böblingen | SkillRoad
  • Regional Cup Ostwürttemberg | Landario UG (haftungsbeschränkt)
  • Regional Cup Stuttgart | eNerd.me
  • Regional Cup Pforzheim/Nordschwarzwald | MEMBRATECH GmbH
  • Regional Cup Bodensee-Oberschwaben | WiMedical UG (haftungsbe-schränkt) / MunditiaCase System
  • Regional Cup Heilbronn-Franken | Aquaeduct
  • Regional Cup Karlsruhe | apic.ai
  • DEHOGA Cup | Wisefood GmbH / Essbarer Trinkhalm auf Fruchtbasis „Eatapple“

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Folgende Jury-Mitglieder bewerteten die Pitches:

  • Dr. Roland Raff | L-Bank
  • Matthias Hornberger | Cyberforum
  • Dr. Marcel Gültig | memetis GmbH - Vorjahressieger
  • Christina Nahr-Ettl | IHK Heilbronn-Franken
  • Ilona Heinrich | Bodensee Standort Marketing GmbH

Neben den Finalisten des Start-up BW Elevator Pitch durften die beiden Siegerteams des Young Talents Pitch im Rahmen des Landesfinales ihre Sieger-Pitches vortragen. Die Teams „Emergency Voice – Die Notfall-App“ von der Dreißentalschule aus Oberkochen und „H2 – Future Fuel“ vom Gymnasium Achern freuten sich über die Teilnahme-Urkunden, die ihnen von Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut überreicht wurden.

Fotos finden Sie hier >>

Weitere Informationen finden Sie hier >>

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news-619 Fri, 18 May 2018 10:15:19 +0200 Schülerfirmen Morgenmad und oneonetwo gewinnen den JUNIOR-Landeswettbewerb Baden-Württemberg https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/schuelerfirmen-morgenmad-und-oneonetwo-gewinnen-den-junior-landeswettbewerb-baden-wuerttemberg/ Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Schülerfirmen schärfen soziale Kompetenzen und betriebswirtschaftliches Knowhow und machen Lust auf eine unternehmerische Selbstständigkeit“ Die Schülerfirma Morgenmad vom Leibniz-Gymnasium in Rottweil und oneonetwo vom Liese-Meitner-Gymnasium in Königsbach haben den JUNIOR Landeswettbewerb und damit den Titel „Bestes JUNIOR-Unternehmen Baden-Württemberg 2018“ am 17. Mai in Stuttgart gewonnen. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Schülerfirmen schärfen soziale Kompetenzen und betriebswirtschaftliches Knowhow, sie ermöglichen wertvolle Erfahrungen und machen Lust auf eine unternehmerische Selbstständigkeit. Ich halte es für ganz wichtig, dass Unternehmertum schon in den Schulen vermittelt und eigenes ausprobieren ermöglicht wird. Das ist ein wichtiger Beitrag für eine lebendige Gründungskultur in Baden-Württemberg.“

Die Freude war groß, als die Jury aus Bildungs- und Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern die Sieger im Haus der Wirtschaft in Stuttgart verkündete. „Der Wettbewerb zeigt, wie viele innovative Projekte und ausgefallene Ideen es im Bereich der Schülerfirmen gibt – weiter so! Ich gratuliere den Gewinnerinnen und Gewinnern zu ihrem Erfolg. Morgenmad und oneonetwo wünsche ich für das Bundesfinale gutes Gelingen“, sagte Hoffmeister-Kraut. Nun dürfen die zwei Jungunternehmen am 21. Juni auf dem JUNIOR Bundeswettbewerb für Baden-Württemberg antreten und haben die Chance, Deutschlands beste Schülerfirma zu werden und sich gegebenenfalls damit für den Europawettbewerb in Belgrad, Serbien zu qualifizieren.

Die JUNIOR-Unternehmen Morgenmad und oneonetwo setzten sich gegen ihre Konkurrenz in Baden-Württemberg durch. Mit ihren Geschäftsideen Frühstücks- und Vesperutensilien sowie Gürtel und Geldbeutel aus alten Feuerwehrschläuchen beeindruckten sie die Jury in einem besonderen Maße. Über Platz 2 freute sich das Unternehmen Grünini aus Markgröningen mit einem Jubiläumsheft mit Stickern als Geschäftsidee. Bronze darf das Unternehmen DroXmedia aus Baden-Baden nach Hause nehmen.

Der JUNIOR-Landeswettbewerb findet in der Mitte der Unternehmenstätigkeit der baden-württembergischen JUNIOR expert Unternehmen statt. Die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer starteten bereits nach den Sommerferien, entwickelten ein Produkt oder eine Dienstleistung und führten monatlich Buch über ihre Geschäftsvorfälle. Auf dem Landeswettbewerb stellen die Schülerunternehmen ihre Geschäftsidee vor, präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen auf einem Messestand und zeigen ihren Unternehmergeist während eines Fachinterviews und einer Unternehmenspräsentation auf der Bühne.

Der Wettbewerb JUNIOR-Unternehmen findet in Baden-Württemberg seit 2000 statt. Seitdem haben sich über 1.700 JUNIOR-Unternehmen gegründet. Im aktuellen Schuljahr gibt es 113 JUNIOR-Unternehmen in Baden-Württemberg.

Die Veranstaltung wird unterstützt von:

  • Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
  • Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
  • ifex Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge
  • Institut der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gGmbH

In Baden-Württemberg wird JUNIOR unterstützt von:

  • Südwestmetall
  • SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg

Weitere Informationen zu den Junior Programmen

Wie lernt man Wirtschaft am besten kennen? In der Praxis! Bei den Programmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gemeinnützige GmbH gründen Schülerinnen und Schüler ihre eigene Schülerfirma, vertreiben ihre Produkte an Kunden und verdienen damit echtes Geld. Sie erfahren, wie die Realität von Unternehmern aussieht – als Jungunternehmer in den drei Programmen expert, advanced und basic, welche sich im Schwierigkeitsgrad und in der Zielgruppe unterscheiden. Ziele aller Programme sind Berufsorientierung, der Erwerb von Schlüsselqualifikationen, die Förderung der Ausbildungsfähigkeit und der Berufschancen von Jugendlichen sowie die Vermittlung von Wirtschaftswissen. Seit dem Start 1994 haben über 100.000 Schüler an den JUNIOR Programmen teilgenommen. Weitere Informationen finden Sie auf >> www.junior-programme.de.

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news-618 Wed, 09 May 2018 08:23:42 +0200 Bewerbungsschluss für den CODE_n Start-up CONTEST naht https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/bewerbungsschluss-fuer-den-code-n-start-up-contest-naht/ Nur noch sechs Tage, bis zum 13. Mai, können sich junge Unternehmen für den CODE_n CONTEST bewerben. Die 50 ausgewählten Finalisten erhalten über alle drei Tage einen kostenfreien Stand auf dem new.New Festival im Oktober. Beyond Reality, Machine Intelligence, Cryptographic Trust: In diesem Jahr dreht sich beim new.New Festival alles um das Thema "Intelligence X.0" – künstliche Intelligenz. Die Veranstaltung widmet sich nachhaltigen Technologietrends und damit den Chancen der digitalen Transformation.

Highlight des Festivals ist der internationale Start-up CONTEST für den sich junge Unternehmen noch bis zum 13. Mai bewerben können. Die 50 ausgewählten Finalisten erhalten über alle drei Tage einen kostenfreien Stand auf dem new.New Festival. Dadurch haben die Start-ups die Möglichkeit, potenziellen Kunden und Kooperationspartnern ihre Geschäftsmodelle zu präsentieren. Eine VIP-Jury wählt die Sieger der Kategorien „Best Business Modell“, „Best Tech Innovation“, „Industry Disruptor“ sowie den Gesamtsieger. Die CODE_n Awards sind insgesamt mit 30.000 Euro dotiert.

Das new.New Festival findet vom 8. bis 10. Oktober in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart statt.

Weitere Informationen zum Contest und zur Bewerbung erhalten Sie direkt über www.code-n.org/contest/.
Der Bewerbungsschluss ist der 13. Mai 2018.

Quelle/Originalmeldung: CODE_n

 

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news-615 Thu, 03 May 2018 14:59:57 +0200 Würth Bildungspreis https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/wuerth-bildungspreis-1/ Ausschreibung - Bewerbungsschluss: 30. Juni 2018 Für das Schuljahr 2018/2019 können Sie sich mit Ihren Projektideen um den Würth Bildungspreis bewerben. Ökonomische Vorhaben, die Sie im Schuljahr 2018/2019 umsetzen möchten, werden praxisnah durch externe Expertise und finanzielle Unterstützung in Höhe von insgesamt 6.000 EUR gefördert. Alle Initiativen an Schulen, die Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, ökonomische Kompetenzen zu erwerben und unternehmerisches Denken und Handeln zu entwickeln, sind erwünscht. Zum Ende des Schuljahres 2018/2019 wird der Würth Bildungspreis mit Preisgeldern zwischen 4.000 und 1.000 EUR verliehen. Bitte bewerben Sie sich unter www.oekonomische-bildung-bw.de oder per E-Mail an:
kompetenzzentrum(at)stiftung-wuerth(dot)de.
Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2018.

 

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news-614 Tue, 24 Apr 2018 08:45:00 +0200 Landeswettbewerb JUNIOR 2018 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/landeswettbewerb-junior-2018/ Donnerstag, 17. Mai 2018 in Stuttgart im Haus der Wirtschaft Ein Jahr lang haben baden-württembergische Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Programms JUNIOR ihr eigenes Unternehmen geführt. Sie haben eine Geschäftsidee entwickelt, sich auf die Suche nach Geldgebern gemacht, Kunden akquiriert und über ihre geschäftlichen Tätigkeiten Buch geführt. Die zehn besten Unternehmen stellen sich am 17. Mai 2018 beim JUNIOR-Landeswettbewerb im Haus der Wirtschaft in Stuttgart den kritischen Augen einer Jury aus Wirtschafts- und Bildungsexperten. Sie kämpfen um den Titel „Bestes JUNIOR Unternehmen Baden-Württemberg 2018“ und die Teilnahme am Bundesfinale im Juni in Berlin.

Beim Landeswettbewerb in Stuttgart präsentieren die Jungunternehmer ihre Geschäftsideen an eigenen Messeständen und in einer Kurzpräsentation auf der Bühne. Auch in diesem Jahr sind spannende und kreative Produkte zu bestaunen – s. Programm >>.

Zwei Sieger des Landeswettbewerbs vertreten dann das Bundesland auf dem Bundeswettbewerb „Bestes JUNIOR-Unternehmen 2018“ in Berlin am 21. Juni 2018 und kämpfen dort mit 14 weiteren Unternehmen aus ganz Deutschland um den Titel „Beste Schülerfirma Deutschland 2018“ und das Ticket für den Europawettbewerb in Belgrad, Serbien am 17. Juli 2018.

Da Baden-Württemberg bundesweit die meisten JUNIOR-Unternehmen stellt, gibt es beim Landeswettbewerb zwei erste Plätze. Beide Siegerunternehmen nehmen am Bundeswettbewerb in Berlin teil.

Der JUNIOR Landeswettbewerb wird unterstützt vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg sowie vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.

JUNIOR ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gGmbH, das bundesweit seit über zwanzig Jahren angeboten wird (Informationen zum Projekt finden Sie hier). Im Team erlernen und erproben junge Menschen Grundprinzipien unternehmerischen Handelns. Die Umsetzung der eigenen Geschäftsidee lässt die JUNIOR-Unternehmer praktisch erfahren, wie sich das eigene Handeln wirtschaftlich, sozial und ökologisch auswirkt. Dabei erkennen und analysieren die jungen „Entrepreneure“ Zielkonflikte und entwickeln daraus Strategien, um diese zu überwinden. Programmstart in Baden-Württemberg war im Jahr 2000.

Das Programm finden Sie hier >>

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news-613 Mon, 23 Apr 2018 14:26:29 +0200 300.000 Euro Förderung für Start-up Region Ostwürttemberg https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/300000-euro-foerderung-fuer-start-up-region-ostwuerttemberg/ Das Wirtschaftsministerium unterstützt mit einer zweijährigen Förderung von drei Personalstellen an den Hochschulstandorten Aalen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd die Betreuung von Start-ups in Maker- und Co-working-Spaces. Damit soll die Kontakt- und Kooperationsvermittlung zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen, der weitere Aufbau und die bessere Vernetzung der Start-up-Szene mit der Gesamtregion sowie die gemeinsame Vermarktung der Start-up Region Ostwürttemberg vorangetrieben werden.

„Unsere Start-ups von heute können die Arbeitgeber von morgen sein. Angesichts der digitalen Transformation befinden wir uns in einem umfassenden gesellschaftlichen Umbruch. Unsere Geschäftsmodelle, Wirtschaftsstrukturen und Arbeitsweisen wandeln sich ganz rapide. Damit Baden-Württemberg hier Schritt hält und auch in Zukunft ein starker Standort für Wirtschaft und Beschäftigung ist, unterstützen wir Start-ups auf ihrem Weg zum Erfolg“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Wir tragen zu einer gründungsfreundlichen Umgebung und vielfältiger Unterstützung für innovative und kreative Geschäftsideen bei. Gute Ideen gibt es gewiss nicht nur in der Großstadt, darum ist unsere Förderung in Ostwürttemberg ein wichtiger Beitrag“, so die Ministerin weiter.

Die Region Ostwürttemberg verbindet und stärkt ihre Start-up-Unterstützung an den Hochschulstandorten Aalen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd. Damit soll Innovationen mehr Raum gegeben werden. An den genannten Hochschulstandorten entstehen nun mit den Maker- und Co-working Spaces Orte mit kreativem und offenem Umfeld, an dem Innovationen im Themenbereich Industrie 4.0 entstehen, wachsen und Wirklichkeit werden können. „Unter der Koordination der IHK Ostwürttemberg haben sich Start-ups, etablierte Unternehmen und gründungsrelevante Institutionen, die Landkreise und Kommunen sowie die Wirtschaftsförderungen auf den Weg gemacht, einen neuen Gründungsgeist in Ostwürttemberg zu entfachen“, so Hoffmeister-Kraut.

Weitre Informationen finden Sie unter:
www.wm.baden-wuerttemberg.de
www.startupbw.de

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news-612 Thu, 19 Apr 2018 16:28:00 +0200 20. Jubiläum des CyberOne Hightech Awards: Bewerbungsphase läuft an https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/20-jubilaeum-des-cyberone-hightech-awards-bewerbungsphase-laeuft-an/ Bis zum 29. Juni 2018 können sich wieder junge Technologie-Start-ups mit innovativen Geschäftskonzepten für den CyberOne Hightech Award Baden-Württemberg bewerben. Der Award wird seit 20 Jahren vergeben.

In diesem Jahr feiert der größte Businessplan-Award des Landes Baden-Württemberg sein 20. Jubiläum: Seit 1998 zeichnet der Hightech Award CyberOne innovative Geschäftsideen von Start-ups aus Baden-Württemberg aus. Bewerbungen von aufstrebenden Unternehmen aus allen Technologiebranchen werden ab jetzt bis zum 29. Juni 2018 angenommen. Der CyberOne Hightech Award wird von der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: Connected e.V. in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg ausgeschrieben.

Der Businessplan-Wettbewerb richtet sich an Start-ups aus den Bereichen Life Science und Health Care, Industrielle Technologien sowie IKT/Medien- und Kreativwirtschaft, die mit innovativen Konzepten und Strategien neue Standards in den Technologiebranchen setzen und Märkte revolutionieren. Der CyberOne hat einen starken Landesbezug, weshalb die Unternehmen ihren Firmensitz in Baden-Württemberg oder in angrenzenden Wirtschaftsräumen haben müssen oder in Baden-Württemberg gründen wollen. Auf die erfolgreichen Teilnehmer warten Geld- und Sachpreise im Wert von etwa 100.000 Euro. Von der Teilnahme am Wettbewerb profitieren nicht nur die Preisträger. Jeder, der mitmacht, gewinnt Kontakte und Know-How für seine Unternehmung. So erhalten die neun Finalisten jedes Jahr unter anderem Zugang zu relevanten Unternehmen und Investoren in ihrer Branche, qualifiziertes Feedback der Fachjury sowie eine einjährige Gastmitgliedschaft bei bwcon. Die Preisverleihung beim Hightech Summit Baden-Württemberg ist das zentrale Highlight und mit etwa 1000 Gästen ein Gipfeltreffen von Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Forschung. Der Hightech Summit 2018 mit der Preisverleihung des CyberOne Hightech Awards wird am 26. September dieses Jahres im Kraftwerk in Rottweil stattfinden.

Begleitend zur aktuellen Ausschreibungsrunde tourt die bwcon Entrepreneurship Roadshow durchs Land. Sie informiert über die Einreichung zum CyberOne und vermittelt Praxiswissen für Gründer. In Fachvorträgen sprechen Referenten zu zentralen Themen wie Finanzierung, Marketing oder Vertrieb und erfolgreiche Existenzgründer berichten von ihren Erfahrungen.

Die Roadshow startete vergangene Woche in Tübingen macht bis Ende Juni in insgesamt neun baden-württembergischen Städten Halt. Auf dem Fahrplan stehen weitere Stationen wie Stuttgart, Mannheim, Konstanz, Aalen, Karlsruhe oder Heilbronn.

Interessenten haben ab jetzt bis zum 29. Juni 2018 Zeit, für eine Teilnahem am Award ihre Businesspläne über die Venture Development Plattform einzureichen. Dabei handelt es sich um ein digitales Angebot für Gründerteams, das diese bei der Erstellung ihres Businessplans unterstützt und vielfältige Hilfen bietet, etwa in Form von Webinaren, nützlichen Tools oder der Vermittlung von Coaching.

Die Vorbereitung der Bewerber und die Durchführung des CyberOne Hightech Awards wird im Rahmen der neuen Start-up BW Kampagne vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert.

Weitere Informationen:

Ansprechpartner für die Presse
bwcon GmbH
Frau Tomma Profke
Seyfferstraße 34, 70197 Stuttgart
profke(at)bwcon(dot)de, Tel. 0711 / 184 21-622
www.bwcon.de

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news-611 Thu, 19 Apr 2018 16:15:09 +0200 Start-up BW Elevator Pitch – Regional Cup Ostwürttemberg: Landario UG (haftungsbeschränkt) aus Aalen gewinnt den ersten Preis https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/start-up-bw-elevator-pitch-regional-cup-ostwuerttemberg-landario-ug-haftungsbeschraenkt-aus-aalen/ Der Gründerwettbewerb Start-up BW Elevator Pitch sucht derzeit wieder in ganz Baden-Württemberg nach einfallsreichen Geschäftsideen und den besten Gründerinnen und Gründern im Land. Am 18. April fand der Regional Cup Ostwürttemberg an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd statt. Zehn Teams präsentierten ihre Geschäftsidee vor einer Fachjury und rund 100 Zuschauerinnen und Zuschauern. Dominik Maier und Pascal Stropek überzeugten mit der Geschäftsidee Landario UG (haftungsbeschränkt) und ziehen damit ins Landesfinale ein.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte am Donnerstag (19. April) den Preisträgerinnen und Preisträgern des Pitch‘ in Schwäbisch Gmünd und hob die Bedeutung von Start-ups für den Standort Baden-Württemberg hervor: „Gründerinnen und Gründer schaffen Innovationen und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die stetige Modernisierung unserer Wirtschaft. Der Elevator Pitch ist eine großartige Gelegenheit für Gründerinnen und Gründer, ihr Geschäftsmodell bereits in einem frühen Stadium der Öffentlichkeit vorzustellen und wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung des Unternehmens zu knüpfen.“

Baden-Württemberg entwickle sich zu einem selbstbewussten Gründerland und habe schon heute eine vielschichtige Start-up-Szene, so die Ministerin. Trotzdem könne das Land es sich in Zeiten der digitalen Transformation nicht leisten, dass erfolgsversprechende Geschäftsideen in der Frühphase scheiterten. „Mit unserer neuen Kampagne ‘Start-up BW’ unterstützen wir als Land auf vielfältige Weise Start-ups auf ihrem Weg zum Erfolg“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Die Preisträger des Regional Cups Ostwürttemberg:

Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee „Landario UG (haftungsbeschränkt)“ aus Aalen gewonnen, die sich damit für das Landesfinale am 21. Juni 2018 qualifiziert hat. Das Team wurde zudem als Publikumsliebling ausgezeichnet. Landario verfolgt die Vision eines nachhaltigen Umgangs mit gebrauchten Brillenfassungen. Die Gründer Dominik Maier und Pascal Stropek haben sich auf den An- und Verkauf hochwertiger Markenbrillen aus Materialien wie Holz, Horn, Carbon oder Titan spezialisiert.

Gewinner des zweiten Platzes (300 Euro) ist die Geschäftsidee „JaKo Medien GmbH / blepi Haustier-Freund“ aus Tübingen. Die Gründer der JaKo Medien GmbH, Eva Jarosova-Korte und Christian Korte, vermitteln mit ihrem Produkt „blepi Haustier-Freund“ Dienstleistungen im Bereich der Tier-Betreuung. Tierbesitzer, die häufig unterwegs sind, finden mit der blepi App den passenden Tiersitter für ihr Haustier. Tiersitter können auf der Onlineplattform Services wie Füttern, Spielen und Gassi gehen anbieten. Die Buchung der Tier-Betreuung erfolgt gegen eine Vermittlungsgebühr über die Plattform. Ein Versicherungsschutz für Tier-Besitzer und Betreuer runden das Angebot ab.

Der dritte Platz (200 Euro) ging an die Geschäftsidee „Visualisierung im Leistungssport“ aus Stuttgart. Leistungssteigerung durch Visualisierung im Leistungssport ist das Ziel der Gründer Marvin Reusing, Daniel Esser und Patric Vaihinger. Um Sportlern in technischen Sportarten eine neue Trainingsmöglichkeit zu bieten, kommen VR-Brillen zum Einsatz, mit denen kognitive Abläufe trainiert werden können, ohne sich dabei körperlich zu bewegen.

Der „Regional Cup Ostwürttemberg“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Kooperation mit der IHK Ostwürttemberg veranstaltet. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wird von der L-Bank gesponsert.

Die Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer hatten nur drei Minuten Zeit, um die Zuhörer von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Präsentationen erfolgen ohne technische Hilfsmittel wie PowerPoint oder Video. Erlaubt sind gedruckte Fotos, Schilder, Prototypen und Modelle.

Insgesamt hatten zehn Bewerber die Gelegenheit, beim Regional Cup Ostwürttemberg die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

  1. MOBITCAR
  2. Visualisierung im Leistungssport
  3. Footprint Gaming
  4. Kranichlampe
  5. JURONOID Brand
  6. JaKo Medien GmbH / blepi Haustier-Freund
  7. corporatr
  8. Connected Life
  9. Ethiopian Wild Coffee
  10. Landario UG (haftungsbeschränkt)

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich.

Folgende Jury-Mitglieder bewerteten die Pitches in Schwäbisch Gmünd:

  • Charlotte Helzle, Hema electronic GmbH
  • Markus Schmid, Ostwürttemberg Beteiligungsfonds P.E.G.A.S.U.S GmbH & Co. KG
  • Marina Zeisler, Cell Garden GbR
  • Danny Krautz, Carl Zeiss

Hintergrundinformation:

Mit der Bündelung aller Aktivitäten der Landesregierung zur Förderung von Start-ups im Land Baden-Württemberg unter der Dachmarke Start-up BW, bekommt auch der Elevator Pitch 2017/2018 ein neues Design: aus dem Elevator Pitch BW wird der Start-up BW Elevator Pitch. Die bewährten Inhalte und Rahmenbedingungen bleiben aber gleich: Junge Existenzgründerinnen und -gründer bekommen hier die Gelegenheit, in der kurzen Zeit einer Fahrstuhlfahrt die Zuhörer neugierig zu machen und von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Das Ministerium führt die landesweite Wettbewerbsreihe seit Oktober 2013 durch. Der Start-up BW Elevator Pitch 2017/2018 ist die fünfte Runde des Wettbewerbs.

Weitere Informationen online: www.startupbw.de/elevatorpitch

Fotos und Videos:
Alle Pitch-Videos können demnächst auf Folgendem YouTube Channel abgerufen werden: https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW

Die Bilder des Wettbewerbs werden zeitnah auf flickr veröffentlicht:
https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/
Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle (Start-up BW Elevator Pitch) verwenden und weitergeben.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.startupbw.de

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Elevator Pitch BW
news-610 Tue, 17 Apr 2018 16:48:10 +0200 Startschuss für neue digitale Gründerplattform des Bundes https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/startschuss-fuer-neue-digitale-gruenderplattform-des-bundes/ Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat heute gemeinsam mit dem KfW-Vorstandsvorsitzenden Dr. Günther Bräunig und dem KfW-Vorstandsmitglied Dr. Ingrid Hengster den offiziellen Startschuss für die neue digitale Gründerplattform gegeben.

Ziel der vom Bundeswirtschaftsministerium und der KfW initiierten, kostenfreien Plattform ist es, Gründerinnen und Gründer in der entscheidenden Phase der Gründungsvorbereitung noch besser zu unterstützen und die Gründungsdynamik in Deutschland zu stärken.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Existenzgründer sorgen mit Mut, Tatkraft und frischen Ideen für einen lebendigen Mittelstand. Daher setze ich mich für eine neue Gründungsoffensive ein. Mit der Gründerplattform ist heute ein wichtiger Schritt getan, denn sie unterstützt Gründerinnen und Gründer schon im Vorfeld der Gründung. Die Tools erleichtern es ihnen, ihre neuen und kreativen Geschäftskonzepte umzusetzen und erleichtern die Prozesse von der Idee bis zur Suche nach passender Förderung und Finanzierung.“

Auf www.gruenderplattform.de finden Gründungswillige interaktive Tools, mit denen ihnen die Erarbeitung der Idee, des Geschäftsmodells und des Businessplans durchgehend möglich ist sowie die Suche nach passender Förderung und Finanzierung erleichtert wird. Dabei werden die zentralen Akteure der Gründungsförderung - wie Kammern, Landesförderinstitute, Bürgschaftsbanken und Kreditinstitute - mit ihren Angeboten auf der Plattform einbezogen. Gründerinnen und Gründern ist eine direkte Kontaktaufnahme möglich, um Beratung oder Feedback zu ihrem Geschäftsmodell oder Businessplan zu erhalten oder eine Finanzierungsanfrage bei einem Kreditinstitut zu stellen. Auch lädt die Plattform Gründerinnen und Gründer zum Austausch untereinander ein.

Die neue Plattform führt Nutzerinnen und Nutzer durch einen standardisierten Gründungsprozess. Im Mittelpunkt steht das Lernen von erfolgreichen Gründerinnen und Gründern: In zahlreichen Videos beschreiben Unternehmerinnen und Unternehmer, wie sie den Start geschafft haben.

Die Gründerplattform www.gruenderplattform.de 

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news-609 Mon, 16 Apr 2018 12:11:32 +0200 Start-up BW Elevator Pitch – Regional Cup Böblingen: SkillRoad aus Tübingen gewinnt den ersten Preis https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/start-up-bw-elevator-pitch-regional-cup-boeblingen-skillroad-aus-tuebingen-gewinnt-den-ersten-preis/ Der Gründerwettbewerb Start-up BW Elevator Pitch sucht derzeit wieder in ganz Baden-Württemberg nach einfallsreichen Geschäftsideen und den besten Gründerinnen und Gründern im Land. Am 13. April fand der Regional Cup Böblingen in der IBM Deutschland Hauptverwaltung in Ehningen statt. Zehn Teams präsentierten ihre Geschäftsidee vor einer Fachjury und rund 100 Zuschauern. Lukas Stilp, Tom Frense, Robert Reinartz und Fabian Hiller überzeugten mit der Geschäftsidee SkillRoad und ziehen damit ins Landesfinale ein.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte am Montag (16. April) den Preisträgerinnen und Preisträgern des Pitch‘ in Böblingen und hob die Bedeutung von Start-ups für den Standort Baden-Württemberg hervor: „Gründerinnen und Gründer schaffen Innovationen und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die stetige Modernisierung unserer Wirtschaft. Der Elevator Pitch ist eine großartige Gelegenheit für Gründerinnen und Gründer, ihr Geschäftsmodell bereits in einem frühen Stadium der Öffentlichkeit vorzustellen und wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung des Unternehmens zu knüpfen.“

Baden-Württemberg entwickle sich zu einem selbstbewussten Gründerland und habe schon heute eine vielschichtige Start-up-Szene, so die Ministerin. Trotzdem könne das Land es sich in Zeiten der digitalen Transformation nicht leisten, dass erfolgsversprechende Geschäftsideen in der Frühphase scheiterten. „Mit unserer neuen Kampagne ‘Start-up BW’ unterstützen wir als Land auf vielfältige Weise Start-ups auf ihrem Weg zum Erfolg“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Die Preisträger des Regional Cups Böblingen:

Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee „SkillRoad“ aus Tübingen gewonnen, die sich damit für das Landesfinale am 21. Juni 2018 qualifiziert hat.
Chinesische Fachkräfte aus den Bereichen Ingenieurwesen und IT an deutsche Unternehmen zu vermitteln ist das Ziel von SkillRoad. Durch umfassende Betreuung und Unterstützung möchte das Gründerteam dafür sorgen, dass die vermittelten Mitarbeiter ihr Potenzial in der fremden Arbeitsumgebung voll ausschöpfen können. Die vier Gründer aus Tübingen haben alle erfolgreich das Studium der Sinologie absolviert.

Gewinner des zweiten Platzes (300 Euro) ist die Geschäftsidee „airRED®“ aus Brackenheim. Die platzsparendeste Infrarotkabine der Welt – das ist das Versprechen von airRED®. Lara-Maureen Wüllner und Andreas Paul Wüllner haben die erste Infrarotkabine ohne Wände entwickelt. Die Luftschleiertechnik ermöglicht es, dass die Kabine keine physischen Wände mehr benötigt und bietet dadurch absolute Barrierefreiheit. Im Jahr 2018 möchte sich das Team auf B2B Kunden, insbesondere auf Firmen und Hotels, konzentrieren.

Der dritte Platz (200 Euro) ging an die Geschäftsidee „mecasa Pflegematching“ aus Stuttgart. Das Team wurde zudem als Publikumsliebling ausgezeichnet.
Mecasa ist die erste Online-Vermittlungsplattform, auf der osteuropäische Pflegekräfte mit pflegebedürftigen Menschen in Deutschland verbunden werden. Das Matching erfolgt anhand psychologischer Charaktermerkmale. Die Angehörigen erhalten über eine App ein tägliches Update zum Gesundheitszustand der pflegebedürftigen Person und Infos rund um die Pflege.

Der „Regional Cup Böblingen“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Rahmen der Gründerveranstaltung start.me.up in Kooperation mit den Senioren der Wirtschaft und dem Landkreis Böblingen veranstaltet. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wird von der L-Bank gesponsert.

Die Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer hatten nur drei Minuten Zeit, um die Zuhörer von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Präsentationen erfolgen ohne technische Hilfsmittel wie PowerPoint oder Video. Erlaubt sind gedruckte Fotos, Schilder, Prototypen und Modelle.

Insgesamt hatten zehn Bewerber die Gelegenheit, beim Regional Cup Böblingen die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

  1. RemoteUI
  2. PLACE Immobilienberatung
  3. Zerowander
  4. airRED®
  5. MAKARA - a brand of - Next Generation Boats GmbH
  6. Nachhaltiger Online Marktplatz
  7. ORISOS GmbH / ORISOS
  8. Concore GmbH - MitarbeiterMotivationsPortal (MMP)
  9. SkillRoad
  10. mecasa Pflegematching

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich.

Folgende Jury-Mitglieder bewerteten die Pitches in Ehningen:

  • Sybille Nehring, Shine und sign
  • Sinem Ertürk, Green Bee Design
  • Dietmar Wilde, Kreissparkasse Böblingen
  • Gudrun Scholten, Vereinigte Volksbank
  • Mathias Heinzler, Baupilot GmbH, Vorjahressieger des Regional Cups Böblingen 2017

Hintergrundinformation:

Mit der Bündelung aller Aktivitäten der Landesregierung zur Förderung von Start-ups im Land Baden-Württemberg unter der Dachmarke Start-up BW, bekommt auch der Elevator Pitch 2017/2018 ein neues Design: aus dem Elevator Pitch BW wird der Start-up BW Elevator Pitch. Die bewährten Inhalte und Rahmenbedingungen bleiben aber gleich: Junge Existenzgründerinnen und -gründer bekommen hier die Gelegenheit, in der kurzen Zeit einer Fahrstuhlfahrt die Zuhörer neugierig zu machen und von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Das Ministerium führt die landesweite Wettbewerbsreihe seit Oktober 2013 durch. Der Start-up BW Elevator Pitch 2017/2018 ist die fünfte Runde des Wettbewerbs.

Fotos und Videos:
Alle Pitch-Videos können demnächst auf Folgendem YouTube Channel abgerufen werden: https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW

Die Bilder des Wettbewerbs werden zeitnah auf flickr veröffentlicht:
https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/
Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle (Start-up BW Elevator Pitch) verwenden und weitergeben.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.startupbw.de

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Elevator Pitch BW
news-608 Thu, 12 Apr 2018 12:09:00 +0200 Studie des Deutschen Franchise-Verbandes zur Branchenentwicklung https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/studie-des-deutschen-franchise-verbandes-zur-branchenentwicklung/ Der Wachstumstrend der vergangenen Jahre setzte sich in 2017 deutlich fort.

Nach einer Studie des Deutschen Franchise-Verbandes haben die bundesweit rund 970 Franchisesysteme knapp 124.000 Franchisepartner, das sind 3,6 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt beschäftigen die über 162.000 (+1,9 Prozent) Franchisebetriebe rund 707.000 Mitarbeiter, was einem Plus von 1,3 Prozent entspricht. Der Wachstumstrend bei Partnern, Betrieben, Beschäftigten der letzten Jahre setzt sich damit ungebrochen fort. Besonders prägnant zeigt sich die Umsatzentwicklung: Mit 112,2 Milliarden Euro verzeichnet die deutsche Franchisewirtschaft ein deutliches Plus von acht Prozent im Vergleich zum Jahr 2016.

Erstmals seit Jahren zeichnet sich eine Neuverteilung der Branchen im Franchising ab. Dem Dienstleistungssektor mit 40 Prozent folgt in der Befragung nun mit 27 Prozent die Gastronomie, die den Handel mit 23 Prozent auf Platz drei verwiesen hat. Im Jahr 2017 hat die Franchisewirtschaft knapp 10.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Das ist ein Plus von insgesamt 1,3 Prozent. Damit werden in der Bundesrepublik insgesamt etwa 707.000 Menschen in Franchise-Unternehmen Voll-, Teilzeit, sowie geringfügig beschäftigt.

Quelle: www.franchiseverband.com

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news-607 Wed, 11 Apr 2018 11:51:00 +0200 EU schafft Risikokapitalfonds zur Unterstützung von Start-ups https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/eu-schafft-risikokapitalfonds-zur-unterstuetzung-von-start-ups/ Die Europäische Kommission und der Europäische Investitionsfonds (EIF) haben mit VentureEU ein Programm für einen europaweiten Risikokapitaldachfonds aufgelegt.

Viele neue Firmen schaffen es nicht, die kritischen ersten Jahre zu überstehen, da sie keine Finanzmittel für die weltweite Expansion auftreiben können. Der Risikokapital-Markt ist in Europa bislang unterentwickelt. 2016 investierten Risikokapitalgeber rund 6,5 Mrd. Euro in der EU gegenüber 39,4 Mrd. Euro in den USA.

Die EU-Kommission möchte Europas vielen innovativen Start-ups die Möglichkeit geben, weltweit führende Unternehmen zu werden, ohne die EU verlassen zu müssen. Aus diesem Grund haben die Europäische Kommission und der Europäische Investitionsfonds (EIF) ein Programm für einen europaweiten Risikokapitaldachfonds (VentureEU) aufgelegt, um Investitionen in innovative Start-up- und Scale-up-Unternehmen in ganz Europa zu fördern.

Konkret haben die Kommission und der EIF die sechs Fonds bekannt gegeben, die EU-Unterstützung für ihren Investitionsauftrag am europäischen Risikokapitalmarkt erhalten. Die Fonds werden mit EU-Mitteln in Höhe von 410 Mio. Euro unterstützt und sollen 2,1 Mrd. Euro an öffentlichen und privaten Investitionen mobilisieren. Im Gegenzug wird dies voraussichtlich zu Neuinvestitionen in Höhe von schätzungsweise 6,5 Mrd. Euro in innovative Start-up- und Scale-up-Unternehmen in ganz Europa führen, sodass sich das derzeit in Europa verfügbare Risikokapital verdoppelt. Rund 1 500 Start-up- und Scale-up-Unternehmen in der gesamten EU dürften hiervon profitieren.

Weitere Informationen finden Sie hier >>

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news-604 Mon, 09 Apr 2018 16:35:00 +0200 Diese Teams sind im IT-Accelerator CyberLab in Karlsruhe https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/diese-teams-sind-im-it-accelerator-cyberlab-in-karlsruhe/ Elf Startups aus IT und Hightech arbeiten im Karlsruher CyberLab an ihrem Business.

Experiment, fail, learn, repeat – wer voll bei der Sache ist, kann in sechs Monaten viel erreichen. Seit der Eröffnung des CyberLab im September haben sich elf Startups für das Programm qualifizieren können. Die Teams überzeugen mit innovativen Software-, Plattform- und KI-Lösungen – und sind damit in Karlsruhe bestens aufgehoben. Hier arbeiten Forschung und Unternehmen Hand in Hand, um IT- und Hightechgründungen mit geballtem Know-how nach vorne zu bringen.

Das CyberLab, der IT-Accelerator der Landes Baden-Württemberg, bietet talentierten Gründerinnen und Gründern die Chance, ihre Geschäftsidee zur Marktreife zu entwickeln, die Finanzierung sicherzustellen und wertvolle Kontakte zu erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern zu knüpfen. Hinter dem CyberLab steht das CyberForum, das mit rund 1.200 Mitgliedern größte regional aktive Hightech.Unternehmer.Netzwerk. in Europa.

Informationen zu den Teams finden Sie hier: www.cyberlab-karlsruhe.de/teams-im-lab/

Auf Youtube gibt es bereits erste Einblicke ins Lab: https://www.youtube.com/watch?v=ZwdrVc9q6Jc&t= und https://www.youtube.com/watch?v=SeK253Vm0As&t=

Informationen zu den Acceleratoren des Landes finden Sie hier: https://www.startupbw.de/foerderung/accelerator/

Pressekontakt:

CyberForum e.V.
Maxine von Grumbkow
Kommunikation & Marketing
T +49 (0) 721/602 897-20
F +49 (0) 721/602 897-99
E mvg@cyberforum.de

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news-602 Fri, 06 Apr 2018 16:22:00 +0200 CoCreation als Innovationsinstrument in der Kreativwirtschaft https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/cocreation-als-innovationsinstrument-in-der-kreativwirtschaft/ Für Gründerinnen und Gründer, Kreativschaffende, Freelancer sowie kleine Unternehmen und Start-ups aus der Kreativwirtschaft veranstaltet die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg am 18. April 2018 von 10 bis 18 Uhr den Workshop „CoCreation als Innovationsinstrument in der Kreativwirtschaft“.

Von Lego über IKEA bis hin zu DHL: Die meisten Unternehmen beziehen ihre Kunden und Fans mittlerweile in die Wertschöpfung mit ein. Diese Einbindung hat für beide Seiten viele Vorteile: Die Unternehmen erhalten Ideen direkt von ihrer Zielgruppe und können nachhaltig Innovationen entwickeln. Kreative und Markenfans werden Partner auf Augenhöhe, erhalten spezielle Angebote und die Möglichkeit, sich für ihr Thema zu engagieren.

Der Workshop nimmt die unterschiedlichen Ansätze von CoCreation unter die Lupe: Für wen eignet sich CoCreation? In welchen Bereichen lässt es sich sinnvoll einsetzen?

Programm

  • Kurzvorstellung möglicher Handlungsfelder für CoCreation in der Kreativwirtschaft
  • Aufbau, Merkmale und Funktionsweise des Business Model Canvas + Value Proposition Canvas
  • Gruppenarbeit zur Erarbeitung fiktiver Szenarien unter Berücksichtigung einer konkreten Zielstellung
  • Anwendung der Szenarien mit Hilfe der beiden Management Prozesstools

Das Seminar behandelt insbesondere die Grundlagen und richtet sich eher an Einsteiger.

Referentin: Anja Thonig, Crowdfunding Campus GmbH, Leipzig

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Website der MFG >>

Quelle/Originalmeldung: MFG

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news-605 Tue, 03 Apr 2018 16:45:00 +0200 CyberOne Hightech Award Baden-Württemberg: Bewerbung bis zum 29. Juni 2018 möglich https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/cyberone-hightech-award-baden-wuerttemberg-bewerbung-bis-zum-29-juni-2018-moeglich/ 2018 wird der CyberOne Hightech Award Baden-Württemberg zum 20. Mal ausgeschrieben. Bis zum 29. Juni 2018 können sich innovative Start-ups aus allen Technologiebranchen in Baden-Württemberg bewerben, um auf den Gewinn des wichtigsten Businessplan-Awards des Landes hinzuarbeiten. In den drei Kategorien Industrielle Technologien, Life Science & Health Care und IKT & Medien- und Kreativwirtschaft erhalten die Finalisten jeweils wieder hohe Geld- und attraktive Sachpreise.
     
Die Bewerbung läuft über das Venture Development System. Erfahren Sie hier mehr darüber >>
 
Seit 1998 werden die zukunftsweisendsten Geschäftskonzepte technologieorientierter Start-ups und Unternehmen in Baden-Württemberg mit dem CyberOne Hightech Award ausgezeichnet. Gesucht werden auch im 20. Jahr des Awards wieder innovative Start-ups aus allen Technologiebranchen in Baden-Württemberg. Gefragt sind Konzepte mit ausgeprägtem Innovationsgrad, die das Potenzial haben neue Standards zu setzen und Märkte zu revolutionieren.
 
Was den CyberOne Hightech Award ausmacht und wie er sich in den letzten 20 Jahren entwickelt hat, erfahren Sie in diesem Video zum Jubiläumsjahr >>
 
Die CyberOne Entrepreneurship-Roadshow flankiert die Ausschreibungsphase des CyberOne Hightech Awards 2018 und startet am 10. April in Tübingen. Alle Terminen finden Sie hier >>

Quelle/Originalmeldung: bwcon

 

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news-603 Tue, 03 Apr 2018 16:26:00 +0200 Erfolgreiche Start-ups dank MikroCrowd https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/erfolgreiche-start-ups-dank-mikrocrowd/ Eatapple

Aus einem Uni-Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie entstand die Idee, essbare Trinkhalme auf den Markt zu bringen. Ein relevantes Vorhaben, denn allein in Deutschland landen jährlich 40 Milliarden Plastik-Trinkhalme auf dem Müll. Der essbare Trinkhalm bietet eine nachhaltige und ökologische Alternative zu den derzeit genutzten Strohhalmen. Als Grundstoff für die Produktion der Trinkhalme dient Apfeltrester. Dieser fällt in großen Mengen bei der Apfelsaftproduktion an und wurde bislang nur als Tierfuttermittel eingesetzt, obwohl er noch voller wertvoller Inhaltsstoffe steckt.

Web: https://www.startnext.com/essbarer-trinkhalm

Fridi unverpackt

Bei Fridi unverpackt geht es in erster Linie um die Vermeidung von Müll. Das ist aber noch nicht alles, denn das Start-up ermöglicht außerdem bedarfsgerechtes Einkaufen fairer Produkte zu fairen Preisen.

Verbraucher können überwiegend regionale und biozertifizierte Lebensmittel in der Menge und Form erwerben, die sie benötigen. Keine teuren Großpackungen, die viel Müll produzieren, sondern nach Bedarf in Mehrwegbehälter abgefüllte Mengen.

Fridi unverpackt bietet seinen Kunden einen weiträumigen Lieferservice sowie einen Abfüllservice an. Wer möchte, kann bequem von zu Hause aus bestellen und die abgefüllten Produkte in Pfandbehältern aus Edelstahl vor Ort im Laden abholen oder sie sich nach Hause liefern lassen.

Web: https://www.startnext.com/fridi-unverpackt

Gartenpaten

Das Projekt Gartenpaten bringt seit rund zwei Jahren Gartensuchende und -anbietende zusammen. Nun soll es pünktlich zur Gartensaison 2018 eine App geben, die das Gärtnern einfacher macht und dabei hilft, eine reiche Ernte einzufahren.

Mit der App können Gartenfreunde bequem vom PC und Smartphone aus ihr Beet planen – angepasst an Standortbedingungen wie Sonne und Beetgröße. Die App gewährt digitale Unterstützung zur richtigen Pflanzenanordnung im Sinne von Mischkultur und Fruchtfolge. Zusätzlich werden die Nutzer auf Wunsch an anstehende Aufgaben im Beet und auf dem Balkon erinnert und können Erledigtes dokumentieren. Daraus entsteht bis zum Ende des Jahres ein persönliches Gartentagebuch. Natürlich enthält die App auch ein ausführliches Gartenlexikon.

Web: https://www.startnext.com/gartenpaten-entwicklung

MikroCrowd – Förderung für Start-ups in Baden-Württemberg

MikroCrowd richtet sich an Existenzgründerinnen und -gründer in Baden-Württemberg. Dabei verbindet das Programm die Transparenz und Sicherheit von Crowdfunding mit der Flexibilität der L-Bank Förderungen.

In Kooperation mit Startnext hilft MikroCrowd jungen Unternehmen, potenzielle Kleininvestoren von ihrer Idee überzeugen. Gründerinnen und Gründer lernen, wie sie ihr Start-up möglichst attraktiv bewerben und prüfen gleichzeitig, wie gut es im Markt ankommt.

Unternehmen, die ihr geplantes Fundingziel beim Crowdfunding erreicht haben, können zusätzlich einen L-Bank-Mikrokredit in Anspruch nehmen, um ihre Investitionskosten zu decken. Dafür bietet die L-Bank ein Zusatz-Kapital von bis zu 10.000 Euro – und das ohne weitere Sicherheiten.

Ausführliche Informationen finden Sie unter https://www.mikrocrowd.de

Quelle/Originalmeldung: MikroCrowd / L-Bank

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news-606 Tue, 27 Mar 2018 16:55:00 +0200 CyberChampion 2018 werden: Bewerbungsphase ist gestartet https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/cyberchampion-2018-werden-bewerbungsphase-ist-gestartet/ CyberChampions Award für Startups und Unternehmen mit Pioniergeist / Preisgelder im Gesamtwert von 20.000 Euro

Wanted: Ob Startup mit disruptiver Idee, innovatives Gründerteam oder ultimativer Durchstarter – zum 15. Mal sucht das CyberForum Startups aber auch bereits etablierte Unternehmen aus der Digitalwirtschaft, die eine herausragende Entwicklung vollzogen haben. Die Gewinner des CyberChampions Award 2018 erwarten Geld- und Sachpreise im Wert von über 20.000 Euro. Am 1. April startet die Bewerbungsphase, das Finale findet am 19. September im Substage Karlsruhe statt.

„In der IT-Region Karlsruhe haben wir insbesondere im B2B-Bereich herausragende Geschäftsideen. Mit dem CyberChampions Award schaffen wir Transparenz und Unterstützung für die Preisträger“, betont David Hermanns, Geschäftsführer des CyberForum. „Seit 2004 zeichnen wir Unternehmen der IT- und Hightechbranche für Innovationsdynamik, Zukunftsgewandtheit aber auch verantwortungsvollen Umgang mit Mitarbeitern aus.“

Best Startup – holt euch den CyberChampions Award

Der Bereich Best Startup richtet sich an Jungunternehmer in der Vorgründungsphase und Startups, die maximal zwei Jahre am Markt tätig sind. In der Kategorie „Best Startup: Concept“ prämiert das CyberForum Entrepreneure vom Konzept bis hin zur formal durchgeführten Gründung. Bewertet wird das Potenzial des Geschäftsmodells, aber auch das Auftreten der Gründerpersönlichkeiten und die Zusammensetzung des Teams. Die Kategorie „Best Startup: Performance“ richtet sich an Startups von der formal durchgeführten Gründung bis maximal zwei Jahre nach Markteintritt. Bewertet werden die Umsetzung des Geschäftsmodells, erste erreichte Meilensteine und die Zusammensetzung des Teams.

Best Corporate: Was treibt euch an?

Der Bereich Best Corporate richtet sich an alle IT- und Hightechunternehmen in der IT-Region Karlsruhe. In der Kategorie „Best Corporate: Milestone” prämiert das CyberForum Unternehmen, die eine außerordentliche Entwicklung vorweisen können. Das kann die Einführung eines neuen Produktes sein, die Erschließung eines neuen Marktes oder ein überdurchschnittlich schnelles Wachstum. Die Kategorie „Best Corporate: Social” richtet sich an Unternehmen, die aus der Masse herausstechen, etwa durch ein besonders gutes Arbeitsklima, Corporate Social Responsibility oder ehrenamtliches Engagement.

init Innovationspreis für digitale Pioniere

Wie in den vergangenen Jahren wird auch 2018 der mit 5.000 Euro dotierte init Innovationspreis für besonders zukunftsweisende Entwicklungen verliehen. Eine separate Bewerbung für diesen Preis ist nicht erforderlich. Die Jury wählt dafür aussichtsreiche Bewerbungen aus dem Gesamtbewerberfeld aus.

Jetzt Bewerbung einreichen oder Entrepreneure vorschlagen

IT- und Hightechunternehmen jeden Alters können sich noch bis zum 30. Juni 2018 bewerben. Außerdem besteht die Möglichkeit, andere Unternehmen für den Wettbewerb vorzuschlagen. Die besten Einreichungen präsentieren sich Ende Juli vor einer Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. In Vorbereitung auf diesen 10-minütigen Pitch nehmen alle Finalisten an einem halbtägigen Workshop bei explain teil.

Teilnahmebedingungen und Bewerbung unter www.cyberchampions.de

Pressekontakt:

CyberForum e.V.
Maxine von Grumbkow
Kommunikation & Marketing
T +49 (0) 721/602 897-20
F +49 (0) 721/602 897-99
E mvg@cyberforum.de

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news-600 Thu, 22 Mar 2018 16:45:35 +0100 Start-up BW Elevator Pitch – Regional Cup Schwarzwald-Baar-Heuberg: Regenschutzscheibe aus Hintschingen gewinnt den ersten Preis https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/start-up-bw-elevator-pitch-regional-cup-schwarzwald-baar-heuberg-regenschutzscheibe-aus-hintschin/ Der Gründerwettbewerb Start-up BW Elevator Pitch sucht derzeit wieder in ganz Baden-Württemberg nach einfallsreichen Geschäftsideen und den besten Gründerinnen und Gründern im Land. Am 21. März fand der Regional Cup Schwarzwald-Baar-Heuberg in Villingen-Schwenningen statt, bei dem acht Teams ihre Geschäftsidee präsentierten. Albert Keller überzeugte mit der Geschäftsidee „Regenschutzscheibe“ und zieht damit ins Landesfinale ein.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte am Donnerstag, 22. März, den Preisträgerinnen und Preisträgern des Pitch‘ in Villingen-Schwenningen und hob die Bedeutung von Start-ups für den Standort Baden-Württemberg hervor: „Gründerinnen und Gründer schaffen Innovationen und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die stetige Modernisierung unserer Wirtschaft. Der Elevator Pitch ist eine großartige Gelegenheit für Gründerinnen und Gründer, ihr Geschäftsmodell bereits in einem frühen Stadium der Öffentlichkeit vorzustellen und wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung des Unternehmens zu knüpfen.“

Baden-Württemberg entwickle sich zu einem selbstbewussten Gründerland und habe schon heute eine vielschichtige Start-up-Szene, so die Ministerin. Trotzdem könne das Land es sich in Zeiten der digitalen Transformation nicht leisten, dass erfolgsversprechende Geschäftsideen in der Frühphase scheiterten. „Mit unserer neuen Kampagne ‘Start-up BW’ unterstützen wir als Land auf vielfältige Weise Start-ups auf ihrem Weg zum Erfolg“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Die Preisträger des „Regional Cups Schwarzwald-Baar-Heuberg“:


Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee „Regenschutzscheibe“ aus Hintschingen gewonnen, die sich damit für das Landesfinale am 21. August qualifiziert hat. Gründer Albert Keller wurde zudem als Publikumsliebling ausgezeichnet. Albert Keller ist begeisterter Motorradfahrer und will sich davon auch von Regenwetter nicht abhalten lassen. Deshalb hat der Tüftler aus Hintschingen ein fahrtwindgetriebenes, universell einsetzbares Scheibenwischsystem für Motorradhelme gebaut. Die Propeller-Regenschutzscheibe wird bei Regenwetter auf den Helm gesetzt und ermöglicht freie Sicht bei jedem Wetter.

Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee „add'n solutions GmbH & Co.KG“ aus Tuttlingen. add'n solutions bringt Laserbeschriftungen auf Produkten an. Die Gründer Dominik Buggle und Nermin Duratovic konzentrieren sich vor allem auf die Beschriftung von chirurgischen Instrumenten. Auf Wunsch kümmern sie sich um eine Passivierung der Produkte, also das Überführen unedler Metalle in den Zustand einer herabgesetzten Reaktionsfähigkeit, deren Endreinigung, Verpackung und Etikettierung.

Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee „Green Calling“ aus Freiburg. Telefonieren in Grün: Green Calling bietet klimaneutralen, konsequent datensparsamen und gemeinwohlorientierten Mobilfunk an. Das vierköpfige Gründerteam aus Freiburg spricht eine umweltbewusste Zielgruppe an, die auch beim Telefonieren und mobilen Surfen auf Nachhaltigkeit Wert legt.

Der „Regional Cup Schwarzwald-Baar-Heuberg“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Kooperation mit der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg durchgeführt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wird von der L-Bank gesponsert.

Die Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer hatten nur drei Minuten Zeit, um die Zuhörer von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Präsentationen erfolgen ohne technische Hilfsmittel wie PowerPoint oder Video. Erlaubt sind gedruckte Fotos, Schilder, Prototypen und Modelle.

Insgesamt hatten acht Bewerber die Gelegenheit, beim „Regional Cup Schwarzwald-Baar-Heuberg“ die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

  • ZfP Tauberfranken GmbH
  • Green Calling
  • Regenschutzscheibe
  • Jim’s Club GmbH
  • add’n solutions GmbH & Co.KG
  • DW Embedded / Sprachsteuerung im Medizin-Bereich
  • Ditte Endriß / „Olga“, der medizinische Pflasterabroller
  • Schleicher Engineering / 2goCover

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich.

Folgende Jury-Mitglieder bewerteten die Pitches in Villingen-Schwenningen:

  • Peter Bürk, absolut.online GmbH
  • Hans Mack, AGVS Aluminium Werke GmbH Villingen
  • Natalie Taskir, Sparkasse Schwarzwald-Baar
  • Frank-Karsten Willer, Volksbank Schwarzwald-Donau-Neckar eG

Hintergrundinformation:

Mit der Bündelung aller Aktivitäten der Landesregierung zur Förderung von Start-ups im Land Baden-Württemberg unter der Dachmarke Start-up BW bekommt auch der Elevator Pitch 2017/2018 ein neues Design: Aus dem Elevator Pitch BW wird der Start-up BW Elevator Pitch. Die bewährten Inhalte und Rahmenbedingungen bleiben aber gleich: Junge Existenzgründerinnen und -gründer bekommen hier die Gelegenheit, in der kurzen Zeit einer Fahrstuhlfahrt die Zuhörer neugierig zu machen und von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Das Ministerium führt die landesweite Wettbewerbsreihe seit Oktober 2013 durch. Der Start-up BW Elevator Pitch 2017/2018 ist die fünfte Runde des Wettbewerbs.

Weitere Informationen online: www.startupbw.de/elevatorpitch

Fotos und Videos:
Alle Pitch-Videos können demnächst auf Folgendem YouTube Channel abgerufen werden: https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW

Die Bilder des Wettbewerbs finden Sie auf flickr:
https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/ 
Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle (Start-up BW Elevator Pitch) verwenden und weitergeben.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.startupbw.de 

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Elevator Pitch BW
news-601 Tue, 20 Mar 2018 16:49:00 +0100 BMWi-Messeprogramm 2019 für die Förderung von Start-ups festgelegt https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/bmwi-messeprogramm-2019-fuer-die-foerderung-von-start-ups-festgelegt/ Junge, innovative Unternehmen können auch 2019 zu stark reduzierten Kosten auf internationalen Messen in Deutschland ausstellen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat für das entsprechende Förderprogramm nun 63 Messen ausgewählt. Zielgruppe sind Start-ups aus Industrie, Handwerk oder technologieorientierten Dienstleistungsbereichen. Das Programm unterstützt die Vermarktung und insbesondere den Export neuer Produkte und Verfahren von Unternehmen aus Deutschland.

Gefördert wird die Beteiligung an Gemeinschaftsständen auf Messen mit hoher Internationalität auf Aussteller- und Besucherseite. Die Förderung umfasst unter anderem eine 60-prozentige Erstattung von Standmiete und Standbaukosten bei der Beteiligung als Aussteller an einem Gemeinschaftsstand. Jährlich nehmen rund 600 Firmen daran teil. Eine Übersicht über die relevanten Veranstaltungen, die Förderbedingungen sowie Antragsformulare stehen zum Download auf der Website des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bereit.

Weitere Informationen finden Sie auf www.bafa.de >>

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news-599 Thu, 15 Mar 2018 14:48:48 +0100 Öffentliche Ausschreibung zur Fortsetzung der landesweiten Wettbewerbsreihe "Start-up BW Elevator Pitch" https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/oeffentliche-ausschreibung-zur-fortsetzung-der-landesweiten-wettbewerbsreihe-start-up-bw-elevator-pi/ Im Herbst 2018 soll die landesweite Wettbewerbsreihe "Start-up BW Elevator Pitch 2018/2019" fortgesetzt werden.

Geplant sind 15 Regional Cups/Special Cups und 4 Young Talent Cups sowie ein Landesfinale (insgesamt 20 Veranstaltungen) im Zeitraum 01.08.2018 - 31.07.2019 an unterschiedlichen Standorten in Baden-Württemberg.

Gesucht wird ein Dienstleister für die Unterstützung bei der Organisation, Vermarktung, Durchführung und Foto-/Filmdokumentation der Veranstaltungen.

Bewerbungsfrist: Mittwoch, 11.04.2018, 12.00 Uhr

Bei Fragen können Sie sich wenden an:
Frau Oksana Uhlig
0711-123-2547
oksana.uhlig@wm.bwl.de  

Stuttgart, den 15.03.2018

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Elevator Pitch BW
news-598 Thu, 15 Mar 2018 14:46:00 +0100 Beteiligungskapital – Der neue Leitfaden von VC-BW ist da https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/beteiligungskapital-der-neue-leitfaden-von-vc-bw-ist-da/ VC-BW hat eine Broschüre erstellt, die Antworten auf alle Fragen rund um das Thema Beteiligungskapital liefert.

Der Leitfaden steht ab sofort bei VC-BW zum Download bereit und gibt Antworten auf Fragen wie z.B: Warum sollte ich nach Beteiligungskapital suchen? Wie komme ich an Beteiligungskapital? Welche Beteiligungsform ist für mein Unternehmen besonders geeignet?

Die Broschüre richtet sich an

  • Gründerinnen und Gründer, die ohne große Sicherheiten und Ersparnisse eine Unternehmung starten wollen,
  • diejenigen, die eine Unternehmensnachfolge antreten und hierfür eine Finanzierung benötigen,
  • etablierte Unternehmen, die größere Investitionen in Verbindung mit neuen Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen tätigen oder mit ihrem Vorhaben - z.B. aufgrund von Unsicherheiten auf dem jeweiligen Zielmarkt von Kreditgebern in eine hohe Risikoklasse eingestuft werden,
  • schließlich junge, besonders innovative Unternehmen mit großen Wachstumspotenzialen und zugleich großen Risiken.

Die Broschüre finden Sie hier (PDF) >>

Quelle: VC-BW

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news-597 Wed, 14 Mar 2018 14:37:00 +0100 LHG-Novelle erweitert die Möglichkeiten der Hochschulen, Unternehmensgründungen zu fördern https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/lhg-novelle-erweitert-die-moeglichkeiten-der-hochschulen-unternehmensgruendungen-zu-foerdern/ Der Landtag hat in seiner Sitzung am Mittwoch, 7. März das Hochschulrechtweiterentwicklungsgesetz (HRWeitEG) verabschiedet, mit dem das Landeshochschulgesetz (LHG) novelliert wird.

Mehr Spielräume für unternehmerische Gründungen

Die LHG-Novelle erweitert die Möglichkeiten der Hochschulen, Unternehmensgründungen aus ihrem Umfeld zu fördern. Hochschulen können künftig Gründerinnen und Gründern erlauben, Einrichtungen der Hochschule bis zu drei Jahre lang weiter zu nutzen, wenn sie zuvor Mitglieder der Hochschule waren. Dies betrifft beispielsweise die Nutzung kostenintensiver Forschungsinfrastruktur.
 
Das Gesetz tritt nach Verkündung im Gesetzesblatt noch im März in Kraft.

Mehr Informationen finden Sie unter http://mwk.baden-wuerttemberg.de >>

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news-595 Mon, 12 Mar 2018 16:07:31 +0100 Start-up BW Elevator Pitch – Special Cup Social Impact: Clothing the Gap gewinnt den ersten Preis https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/start-up-bw-elevator-pitch-special-cup-social-impact-clothing-the-gap-gewinnt-den-ersten-preis/ Der Gründerwettbewerb Start-up BW Elevator Pitch sucht derzeit wieder in ganz Baden-Württemberg nach einfallsreichen Geschäftsideen und den besten Gründerinnen und Gründern im Land. Am 10. März fand der „Special Cup SOCIAL IMPACT“ beim Social Innovation Summit 2018 in Stuttgart statt. Der thematische Fokus lag beim SOCIAL IMPACT CUP auf Ideen und Geschäftsmodellen rund um soziale Innovationen und Sozialunternehmertum. Acht Teams präsentierten ihre Geschäftsidee vor einer Fachjury und rund 70 Zuschauerinnen und Zuschauern. Das Team von „Clothing the Gap“ überzeugte mit seiner Geschäftsidee und zieht damit ins Landesfinale ein.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern des SOCIAL IMPACT Cups und unterstrich die Bedeutung von Sozialunternehmen für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. „Diese beeindruckenden Geschäftsideen aus Baden-Württemberg zeigen, wie sich wirtschaftliche Aspekte mit sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit verbinden lassen. Gründerinnen und Gründer von Sozialunternehmen leisten einen wertvollen Beitrag bei der Unterstützung von Menschen mit Förderbedarf, der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen und bei der Berücksichtigung ökologischer Aspekte im wirtschaftlichen Handeln. Sie setzen damit wichtige Impulse für die verantwortungsvolle Modernisierung unserer Wirtschaft. Der Elevator Pitch ist eine großartige Gelegenheit für Gründerinnen und Gründer, ihre Ideen und Geschäftsmodelle bereits in einem frühen Stadium der Öffentlichkeit vorzustellen und wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung ihrer Initiativen und Unternehmen zu knüpfen.“

Baden-Württemberg entwickle sich zu einem selbstbewussten Gründerland und habe schon heute eine vielschichtige Start-up-Szene, so die Ministerin. In Zeiten der digitalen Transformation bestehe großes Potenzial, wenn wirtschaftliche Aspekte mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit verknüpft werden. „Mit unserer neuen Kampagne ‘Start-up BW’ widmen wir uns als Land auch diesem wichtigen Thema und möchten den Aufbau erfolgreicher und wirkungsvoller Sozialunternehmen unterstützen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Die Preisträger des Special Cups SOCIAL IMPACT:

Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee „Clothing the Gap“ aus Mannheim/Weinheim gewonnen, die sich damit für das Landesfinale am 21. Juni 2018 qualifiziert hat. Das Team wurde zudem als Publikumsliebling ausgezeichnet. Das Team von Clothing the Gap bietet funktionale und modische Kleidung für Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind. Bei der Entwicklung der Kleidung wurde Wert auf die besonderen, zielgruppenspezifischen Anforderungen an die Funktionalität der Kleidung gelegt. Die Realisierung erfolgt in Kooperation mit dem Pilgerhaus Weinheim. In dieser sozialen Einrichtung arbeiten geflüchtete Schneiderinnen aus Syrien gemeinsam mit geistig und körperlich behinderten Menschen.

Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee „VoluntHero“ aus Stuttgart. Teilzeitheldinnen, -helden und gemeinnützige Organisationen zusammen zu bringen, das ist das Ziel von VoluntHero. Das Gründerteam arbeitet an einer Plattform, auf der gemeinnützige Organisationen und Vereine ihre „Mini-Jobs“ veröffentlichen können. Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, können so gezielt nach einer passenden Tätigkeit suchen und als ehrenamtliche Kraft aktiv werden.

Den dritten Platz (200 Euro) teilen sich die Geschäftsideen „Sindbad“ aus Heidelberg und „Meinfahrradspendet“ aus Karlsruhe.

Sindbad ist eine Initiative von Studierenden der SRH Hochschule Heidelberg. Die Gründer planen die Eröffnung eines Restaurants mit orientalischer Küche. Das Restaurant wird als Integrationsprojekt betrieben und bietet geflüchteten Menschen Arbeit. In den Räumlichkeiten können neben dem klassischen Restaurant-Betrieb auch Konzerte, Vorträge und Kochkurse für Deutsche und Geflüchtete angeboten werden. Das Team Sindbad wurde ebenfalls zum Publikumsliebling gewählt.

Das Team von Meinfahrradspendet unterstützt soziale Einrichtungen durch Fahrradwerbung. Unternehmen können auf einem Speichen-Display für ihre Produkte und Dienstleistungen werben und unterstützen damit karitative Einrichtungen in ihrer Stadt. Die erste Aktion des Teams soll im Rahmen des Karlsruher Spendenradeln im Frühjahr/Sommer 2018 umgesetzt werden.

Der „Special Cup SOCIAL IMPACT“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Rahmen des Social Innovation Summit in Kooperation mit dem Verein SocEntBW e. V. und dem Social Impact Lab Stuttgart durchgeführt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wird von der L-Bank gesponsert.

Die Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer hatten nur drei Minuten Zeit, um die Zuhörer von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Präsentationen erfolgen ohne technische Hilfsmittel wie PowerPoint oder Video. Erlaubt sind gedruckte Fotos, Schilder, Prototypen und Modelle. Insgesamt hatten acht Bewerber die Gelegenheit, beim Special Cup SOCIAL IMPACT die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

  1. 4free
  2. Chill Choc
  3. Polunio
  4. Meinfahrradspendet
  5. SINGA Business Lab Stuttgart
  6. Clothing the Gap
  7. VoluntHero
  8. Sindbad

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich. Folgende Jury-Mitglieder bewerteten die Pitches in Stuttgart:

  • Lilli Leirich, SocEntBW e. V.
  • Corinna Pape, Sponsort
  • Michel Sinn, Slowtec
  • Christian Hirschmann, One Flow GmbH
  • Martin Foerster, Deutsche Bank AG

Hintergrundinformation:

Mit der Bündelung aller Aktivitäten der Landesregierung zur Förderung von Start-ups im Land Baden-Württemberg unter der Dachmarke Start-up BW, bekommt auch der Elevator Pitch 2017 ein neues Design: aus dem Elevator Pitch BW wird der Start-up BW Elevator Pitch. Die bewährten Inhalte und Rahmenbedingungen bleiben aber gleich: Junge Existenzgründerinnen und -gründer bekommen hier die Gelegenheit, in der kurzen Zeit einer Fahrstuhlfahrt die Zuhörer neugierig zu machen und von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Das Ministerium führt die landesweite Wettbewerbsreihe seit Oktober 2013 durch. Der Start-up BW Elevator Pitch 2017/2018 ist die fünfte Runde des Wettbewerbs.

Weitere Informationen online: www.startupbw.de/elevatorpitch 

Fotos und Videos:
Alle Pitch-Videos können demnächst auf folgendem YouTube Channel abgerufen werden: https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW 
Die Bilder des Wettbewerbs werden zeitnah auf flickr veröffentlicht:
https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/ 
Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle (Start-up BW Elevator Pitch) verwenden und weitergeben.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.startupbw.de

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Elevator Pitch BW
news-594 Mon, 12 Mar 2018 16:00:20 +0100 Start-up BW Elevator Pitch – Regional Cup Neckar-Alb: SCHWARZSTOFF - LIQUID FAMILY aus Tübingen gewinnt den ersten Preis https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/start-up-bw-elevator-pitch-regional-cup-neckar-alb-schwarzstoff-liquid-family-aus-tuebingen-gewi/ Der Gründerwettbewerb Start-up BW Elevator Pitch sucht derzeit wieder in ganz Baden-Württemberg nach einfallsreichen Geschäftsideen und den besten Gründerinnen und Gründern im Land. Am 9. März fand der Regional Cup Neckar-Alb im Rahmen der Gründermesse Neckar-Alb in Reutlingen statt. Zehn Teams präsentierten ihre Geschäftsidee vor einer Fachjury und rund 200 Zuschauerinnen und Zuschauern. Hans-Peter Schwarz überzeugte mit der Geschäftsidee SCHWARZSTOFF – LIQUID FAMILY und zieht damit ins Landesfinale ein.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern des Pitch‘ in Reutlingen und hob die Bedeutung von Start-ups für den Standort Baden-Württemberg hervor: „Gründerinnen und Gründer schaffen Innovationen und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die stetige Modernisierung unserer Wirtschaft. Der Elevator Pitch ist eine großartige Gelegenheit für Gründerinnen und Gründer, ihr Geschäftsmodell bereits in einem frühen Stadium der Öffentlichkeit vorzustellen und wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung des Unternehmens zu knüpfen.“

Baden-Württemberg entwickle sich zu einem selbstbewussten Gründerland und habe schon heute eine vielschichtige Start-up-Szene, so die Ministerin. Trotzdem könne das Land es sich in Zeiten der digitalen Transformation nicht leisten, dass erfolgsversprechende Geschäftsideen in der Frühphase scheiterten. „Mit unserer neuen Kampagne ‘Start-up BW’ unterstützen wir als Land auf vielfältige Weise Start-ups auf ihrem Weg zum Erfolg“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Die Preisträger des Regional Cups Neckar-Alb:

Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee „SCHWARZSTOFF – LIQUID FAMILY“ aus Tübingen gewonnen, die sich damit für das Landesfinale am 21. Juni 2018 qualifiziert hat. Das Team wurde zudem als Publikumsliebling ausgezeichnet. Hans-Peter Schwarz aus Tübingen bringt schwäbische, handwerklich hergestellte Spirituosen in hippe Flaschen. Er setzt bei der Herstellung des „SCHWARZSTOFFES“ auf lokale Erzeugnisse aus der umliegenden Umgebung – seinem persönlichen schwäbischen Streuobstparadies.

Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee „lehrauftrag.com“ aus Reutlingen. Anna Goeddeke und Tobias Veith bringen über eine Onlineplattform potentielle Lehrbeauftragte mit Hochschulen und Universitäten zusammen. Die oft mühsame und langwierige Vergabe von Lehraufträgen wird durch lehrauftrag.com für Hochschulen vereinfacht und professionalisiert. Seit Mitte Februar 2018 haben sich bereits 200 Kandidatinnen und Kandidaten auf der Plattform registriert.

Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee „outdooRent“ aus Tübingen. Ronja Wedegärtner, Annika Schmitt, David Maulat von outdooRent bringen erfahrene Outdoor-Enthusiasten mit Menschen zusammen, die mehr Zeit in der Natur verbringen möchten, aber noch keine Ausrüstung haben. Über eine Sharing-Plattform für Outdoor-Ausrüstung können sich Anbieter und Suchende wohnortnah finden, die Leihgaben werden über outdooRent versichert.

Der „Regional Cup Neckar-Alb“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Rahmen der Gründermesse Neckar-Alb in Kooperation mit der Stadt Reutlingen durchgeführt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wird von der L-Bank gesponsert.

Die Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer hatten nur drei Minuten Zeit, um die Zuhörerinnen und Zuhörer von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Präsentationen erfolgen ohne technische Hilfsmittel wie PowerPoint oder Video. Erlaubt sind gedruckte Fotos, Schilder, Prototypen und Modelle. Insgesamt hatten zehn Bewerber die Gelegenheit, beim Regional Cup Neckar-Alb die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

  1. lehrauftrag.com
  2. Tismo
  3. Smokeranzünder
  4. Liquid Director Gin Club
  5. Juniik Communications GmbH
  6. outdooRent
  7. Digimojo – Datenschutz einfach!
  8. Deed Rocks GmbH & Co KG
  9. SCHWARZSTOFF – LIQUID FAMILY
  10. The Social Work Net

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich. Folgende Jury-Mitglieder bewerteten die Pitches in Reutlingen:

  • Caroline Dabels, AmbiGate GmbH
  • Lina Fritz, Fridi unverpackt GmbH
  • Gabriel Mauthe, Startup Angels Alb-Bodensee e. V.
  • Joachim Pfeiffer, Kreissparkasse Reutlingen
  • Martin Walker, Martin Walker Unternehmensgestalter

Hintergrundinformation:

Mit der Bündelung aller Aktivitäten der Landesregierung zur Förderung von Start-ups im Land Baden-Württemberg unter der Dachmarke Start-up BW, bekommt auch der Elevator Pitch 2017 ein neues Design: aus dem Elevator Pitch BW wird der Start-up BW Elevator Pitch. Die bewährten Inhalte und Rahmenbedingungen bleiben aber gleich: Junge Existenzgründerinnen und -gründer bekommen hier die Gelegenheit, in der kurzen Zeit einer Fahrstuhlfahrt die Zuhörer neugierig zu machen und von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Das Ministerium führt die landesweite Wettbewerbsreihe seit Oktober 2013 durch. Der Start-up BW Elevator Pitch 2017/2018 ist die fünfte Runde des Wettbewerbs.

Weitere Informationen online: www.startupbw.de/elevatorpitch 

Fotos und Videos:
Alle Pitch-Videos können demnächst auf Folgendem YouTube Channel abgerufen werden: https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW 
Die Bilder des Wettbewerbs werden zeitnah auf flickr veröffentlicht:
https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/ 
Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle (Start-up BW Elevator Pitch) verwenden und weitergeben.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.startupbw.de

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Elevator Pitch BW
news-596 Fri, 09 Mar 2018 16:14:00 +0100 Viele Unternehmensnachfolgen im Handwerk in den nächsten zehn Jahren https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/viele-unternehmensnachfolgen-im-handwerk-in-den-naechsten-zehn-jahren/ Die Regelung der Unternehmensnachfolge ist für knapp die Hälfte der Inhaber von Handwerksbetrieben kein fernes Szenario.

Laut einer Studie der Creditreform Wirtschaftsforschung beschäftigt sich derzeit 43,4 Prozent der Befragten mit dem Rückzug aus dem Unternehmen bzw. hat den Übergabeprozess bereits in Gang gesetzt. Bei gut einem Fünftel der Betriebe (22,2 Prozent) ist die Übergabe in den nächsten ein, zwei Jahren geplant. In den östlichen Bundesländern ist dieser Anteil mit 24,6 Prozent überdurchschnittlich hoch. Die Mehrzahl der Betriebsinhaber im Handwerk (55,2 Prozent) will sich in drei bis zehn Jahren aus der Unternehmensführung zurückziehen. Die größte Bedeutung hat im Handwerk dabei die Übergabe innerhalb der Familie (55,0 Prozent der Befragten).

In rund 42.000 Handwerksbetrieben in Deutschland ist der Inhaber bereits 60 Jahre oder älter. Für diese Unternehmen müssen in Kürze Nachfolger gefunden werden. Insgesamt geht es allein bei diesen Unternehmen um die Sicherung von rund 175.000 Arbeitsplätzen. Hilfe seitens der Politik beim Generationswechsel erwarten die Betriebe vor allem bei den bürokratischen Lasten (76,6 Prozent der Befragten). Eine finanzielle Förderung von Betriebsübernahmen, die es in einigen Bundesländern gibt, ist aus Sicht des Handwerks sehr sinnvoll (31,9 Prozent der Befragten), um Nachfolger für das Handwerk zu gewinnen. Die Analyse „Wirtschaftslage und Finanzierung im Handwerk 2017/18“ liegt hier online vor (PDF >>)

Quelle: Verband der Vereine Creditreform e.V.

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news-593 Mon, 05 Mar 2018 15:23:00 +0100 Mit Speeddating zum Investment: Der 9. Karlsruher Venture Day zog Hightech-Startups auf der Suche nach Kapital ins Durlacher Kunstwerk https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/mit-speeddating-zum-investment-der-9-karlsruher-venture-day-zog-hightech-startups-auf-der-suche-na/ Ein Tag, rund 40 Investorinnen und Investoren, drei Auszeichnungen: Der Karlsruher Venture Day bot ausgewählten Startups aus dem IT-, Web- und Software-Bereich die Gelegenheit, im Speeddating ihr Geschäftsmodell vor namhaften Venture Capitalists zu pitchen – und so wichtiges Kapital für ihr junges Unternehmen zu sichern. Der Venture Day ist die größte VC-Matching-Veranstaltung der Digitalbranche in Baden-Württemberg und wurde am 1. März vom Unternehmernetzwerk CyberForum e.V. gemeinsam mit der Beteiligungsgesellschaft Kizoo Technology Capital GmbH veranstaltet. Prämiert wurden Chatchamp aus München, Inlyse aus Freiburg und Q-nnect aus Mannheim.
 
„Venture Capital ist für Startups ein erfolgversprechender Weg, ihr Business auf das nächste Level zu heben“, so Michael Münnix, Partner bei Target Partners, einem der führenden Venture Capital Investoren in Europa. „Im Speeddating merkt man als Investor schnell, ob es passt. Ein Grund für uns, auf dem Karlsruher Venture Day Ausschau nach spannenden Geschäftsideen aus der Tech-Branche zu halten, die wir unterstützen können.“
 
„Die Startups bewerben sich mittlerweile aus ganz Deutschland, und auch darüber hinaus. Ein erfolgreiches Gründerteam ist auf den Punkt, zeigt Durchhaltevermögen. 15 Mal hintereinander in gleicher Qualität zu pitchen, das gleicht schon einer Koalitionsverhandlung samt Mitgliedervotum“, so Matthias Hornberger, CFO bei Kizoo und Vorstandsvorsitzender des CyberForum. „Das Team muss überzeugen, im Idealfall komplementär aufgestellt sein. Technisches Know-How ist dabei genauso wichtig, wie die Leidenschaft für das eigene Business.“
 
In sieben Minuten überzeugen
 
Der Venture Day ist das größte VC-Matching-Event der IT-Branche in Baden-Württemberg und bringt ausgewählte Startups aus dem Tech-Umfeld mit namhaften Risikokapitalgebern zusammen. Im bewährten meet’n’speed-Format hatten die rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 15 Teams jeweils sieben Minuten Zeit, die Investorinnen und Investoren von sich zu überzeugen. Innerhalb von 30 Sekunden wurde zum nächsten Tisch gewechselt.
Um die Startups auf ihre Pitches vorzubereiten, bot der Venture Day am Vormittag die Gelegenheit, den Workshop „Der optimale Pitch“ zu besuchen. Kailey Peng von der Präsentationsagentur Explain und Investor Michael Münnix gaben den Gründerteams in einem intensiven Training mitsamt Probe-Pitch Tipps für eine erfolgreiche Selbstpräsentation und standen im persönlichen Gespräch für Fragen bereit.
 
Karlsruher Venture Day mit Startups aus ganz Deutschland
 
In einer Liveauswertung wurden am späten Nachmittag die drei Gewinner bekanntgegeben. Die Investorinnen und Investoren bewerteten sie in den Bereichen „Geschäftsmodell“, „Kundennutzen“ und „Team“. Den ersten Platz erhielt Chatchamp aus München mit einer SaaS-Lösung: „Wir haben sehr viele spannende Kontakte in kurzer Zeit geknüpft“, so das Fazit zum Venture Day von Felix Schröder. Gemeinsam mit Dominik Grusemann und Felix Belau ermöglicht das Team von Chatchamp Online-Shops die Potentiale von Instant-Messengern wie etwa Facebook oder WhatsApp als gezieltem Marketingkanal zu nutzen. „Unsere Mentoren haben uns auf das Event aufmerksam gemacht. Im meet’n’speed haben wir interessierte Venture Capitalists und Business Angels mit sehr unterschiedlichen Hintergründen kennengelernt und mussten unsere Idee in ganz verschiedene Richtungen verkaufen. Das hat uns definitiv weitergebracht. Und wir haben sogar potentielle Kunden getroffen.“
 
Platz zwei teilen sich punktgleich Inlyse aus Freiburg und Q-nnect aus Mannheim. Das Freiburger Startup überzeugte die Investorinnen und Investoren mit einer Malware-Erkennung mit Künstlicher Intelligenz, das Team aus Mannheim ermöglicht Industrie 4.0 und Digitalisierung, indem es IT-Inseln in und zwischen den Unternehmen vernetzt.
 
www.venture-day.de

Quelle: CyberForum e.V.

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news-592 Fri, 02 Mar 2018 15:19:26 +0100 Landespreis sucht junge Unternehmen mit Visionen für Innovationen - Einsendeschluss 23.03.2018 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/landespreis-sucht-junge-unternehmen-mit-visionen-fuer-innovationen-einsendeschluss-23032018/ Wir suchen: Gestalter, Vorbilder, Zukunftsdenker. Wir bieten: Landespreis für junge Unternehmen. Bis 23. März können sich junge Unternehmen mit Eigeninitiative, Kreativität und Mut für den Landespreis bewerben. Dabei geht es nicht nur um ein erfolgreiches Geschäftsmodell, sondern auch um soziales und nachhaltiges Handeln.

Visionäre und Querdenker verbindet vor allem eines: die Leidenschaft für Innovation. Ob Kreative, Fachspezialistinnen und Fachspezialisten oder Zahlenjongleure – sie verfolgen ihre Träume und Ideen und setzen dabei oft alles auf eine Karte. Verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen, Risiken in Kauf zu nehmen und Neues zu wagen, ist nicht immer leicht. Das hält junge Unternehmerinnen und Unternehmer im Südwesten aber nicht davon ab, das zu tun, wofür ihr Herz schlägt: Vision mit Innovation zu verbinden.

Daher hat der Landespreis für junge Unternehmen 2018 zum Ziel, junge Unternehmerinnen und Unternehmer aus Baden-Württemberg für ihre besonderen Leistungen zu würdigen. Dabei ist die herausragende unternehmerische Leistung ebenso wichtig in der Bewertung wie soziales Engagement und verantwortungsvolles Handeln. Denn Veränderungen setzen häufig bereits im Kleinen ein. Produktverbesserungen beispielsweise können weniger Umweltverschmutzung hervorrufen oder zur Gesundheit der Konsumenten beitragen und Stakeholder positiv von einem Produkt überzeugen.

Gestalter, Vorbilder, Zukunftsdenker


Kreative Lösungsansätze sind daher gefragt. „Baden-Württembergs Unternehmerinnen und Unternehmer haben viele Rollen: Gestalter, Vorbilder, Zukunftsdenker. Sie prägen nicht nur unsere Wirtschaft, sondern auch unsere Gesellschaft – mit Leistungsstärke und verantwortungsbewusstem Handeln“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Eigeninitiative, Kreativität und Mut sind Markenkerne erfolgreicher junger Unternehmerinnen und Unternehmen in Baden-Württemberg.“ Der Ministerpräsident ist Schirmherr des alle zwei Jahre ausgetragenen Wettbewerbs.

Für ihn sind Unternehmenspersönlichkeiten Säulen der Integration und Identifikation: „Mit ihrem Blick für Marktlücken, neue Ideen und Innovationen sind sie die Tempomacherinnen und Tempomacher unserer Wirtschaftskraft.“ Der Landespreis wird in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal verliehen. Landesregierung und L-Bank tragen die Auszeichnung gemeinsam. „Damit bereichern die jungen Unternehmen den starken Mittelstand in unserem Land und erneuern ihn zugleich“, betont der Vorstand der L-Bank Dr. Axel Nawrath. Bei der letzten Auszeichnungsrunde 2016 war unter anderem Saliha Özcan aus Waghäusel unter den Preisträgern. Sie ist mit ihrem YouTube-Kanal und Online-Shop „Sallys Welt“ die erfolgreichste YouTuberin Europas im Food-Bereich. Die erfolgreiche Jungunternehmerin resümiert: „Ich denk schon, dass das ein ganz guter und wichtiger Schritt für uns war.“ Bewerberinnen und Bewerbern für den Landespreis rät sie: „Man muss zuerst einmal an sich selber glauben und man muss gute Argumente haben. Es gibt wirklich ganz vi
ele ganz tolle Unternehmer in Baden-Württemberg. Man muss sich sehr gut durchsetzen können und natürlich offen für Neues sein. Man muss auch zeigen, dass man jetzt zwar schon gut ist, sich aber eben auch weiterentwickeln wird.“

Wer kann sich bewerben?

Jeder, der sich angesprochen fühlt – allerdings gibt es zwei Regeln zu beachten: Bewerberinnen und Bewerber müssen ihre Firmen nach dem 1. Januar 2007 gegründet haben und mindestens zwei volle Bilanzjahre vorweisen können. Der Firmensitz muss sich in Baden-Württemberg befinden. Am Wettbewerb teilnehmen können Unternehmen aus den verschiedensten Branchen wie Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistungssektor oder auch Vertreterinnen und Vertreter der freien Berufe.

Worauf kommt es an?

Bei der Bewertung legt die Jury großen Wert auf Leistungsstärke, Modernität und Kreativität. Gleichzeitig steht auch das soziale und ökologische Engagement im Mittelpunkt. Unternehmen sollen mit ihrem verantwortungsbewussten und nachhaltigen Handeln überzeugen, das nicht nur auf dem Markt von Vorteil ist, sondern auch der Gesellschaft positiv zu Gute kommt.

Wie kann man sich bewerben?

Der Bewerbung erfolgt elektronisch. Einsendeschluss ist der 23. März 2018.

Wie läuft der Wettbewerb ab?

Nach einer Vorauswahl dürfen die ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten sich und ihr Unternehmenskonzept im Sommer vorstellen. Dies erfolgt in zwei Runden vor einer Jury aus Vertretern von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.

Webseite: Landespreis für junge Unternehmen >>

Pressemitteilung >>

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news-590 Thu, 01 Mar 2018 16:48:19 +0100 Bewerbungsstart beim Start-up BW BadenCampus-Accelerator https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/bewerbungsstart-beim-start-up-bw-badencampus-accelerator/ Ab sofort können sich interessierte Gründerinnen und Gründer in den Themenfeldern Neue Energie, Smart City und Produktion der Zukunft bis zum 21. März 2018 bewerben.

Innovation ist der Treibstoff für gesellschaftliche Entwicklung. Fundiertes Wissen und Spitzentechnologien sind dafür ein zentraler Baustein. Aber es braucht noch mehr: Methodik, Netzwerke und Raum, damit aus Ideen neue Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle werden. Vor diesem Hintergrund hat BadenCampus ein Accelerator-Programm ins Leben gerufen.

Der Startschuss für das siebenmonatige Programm fällt am 10. April 2018 mit einem Kick-Off Event im badenova-Forum. Das Programm ist speziell auf die Anforderungen wissens- und technologiebasierter Gründungsideen mit Nachhaltigkeitsfokus zugeschnitten. Durch seine Flexibilität erlaubt es sowohl unterschiedliche Startpunkte als auch eigene Entwicklungsgeschwindigkeiten der Unternehmensideen. Dabei profitieren alle Teams von vielfältigen Inputs und einem großen Netzwerk.

Ab sofort können interessierte Gründerinnen und Gründer in den Themenfeldern Neue Energie, Smart City und Produktion der Zukunft ihre Bewerbungen einreichen.

Der BadenCampus-Accelerator ist einer von aktuell sieben Start-up BW Accelatoren und wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des europäischen Sozialfonds gefördert.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Website von BadenCampus >>

Eine Übersicht zu den Start-up BW Acceleratoren finden Sie auf www.startupbw.de >>

Quelle/Originalmeldung: BadenCampus.

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news-591 Wed, 28 Feb 2018 16:50:00 +0100 Finale des Start-up BW Accelerators „Up2B Firecamp“ https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/finale-des-start-up-bw-accelerators-up2b-firecamp/ Passagierrechte, Datenschutz und Grabpflege – mit diesen Ideen überzeugten Gründerinnen und Gründer beim Start-up-Accelerator „Up2B Firecamp“ die Jury.

Beim Finale des Start-up-Accelerators „Up2B Firecamp“ am 23. Februar 2018 präsentierten zwölf Start-ups ihre Geschäftsmodelle. Eine Expertenjury zeichnete die drei besten Ideen aus: Refundrebel, Updatu und Friedhofsglück. Zuvor hatten die Start-ups fünf Tage gezieltes Training und Coaching durchlaufen.

„Firecamp – das heißt fünf Tage harte Arbeit und wenig Schlaf. Alle Teams waren äußerst engagiert: Sie wollen mit ihren Prototypen auf den Markt, wollen ein Investment bekommen und geben alles für ihr Start-up“, erzählt Paul Becker, Mitverantwortlicher des Up2B Firecamps. Das Up2B Firecamp richtet sich an Start-ups mit IT-Lösungen für Business-to-Business-Kunden, die kurz vor dem Markteintritt stehen und dafür einen Geldgeber suchen. Zwölf Teams konnten sich eine Woche lang in Vorträgen, Workshops und Einzelberatungen von mehr als 20 Expertinnen und Experten, Führungskräften und Fachleuten aus Deutschland, Tel Aviv und dem Silicon Valley weiterentwickeln.

Zur Eröffnung des Up2B Firecamps inspirierte der dänische Business Angel und Skype-Investor Morten Lund die Gründerinnen und Gründer mit einem Vortrag. In den folgenden drei Tagen berieten Mentorinnen und Mentoren die Teams zu professioneller Präsentation, Marketing und Vertrieb, Recht, Finanzen und Produktentwicklung. „Die Mentoren-Tage waren grandios: Hochkarätige Leute erzählten uns aus Unternehmenssicht, wie wir unsere Markt-Chancen erhöhen“,  berichtet Stefan Nitz, Gewinner des Firecamps und Gründer des Heidelberger Start-ups RefundRebel. Seine Idee: RefundRebel fordert bei Verspätungen der Deutschen Bahn Entschädigungs-Zahlungen – automatisiert und in Sekunden.

Erfolgreich verlief auch das Corporate Speed-Dating am vierten Trainingstag: Kristijan Jakic vom Start-up Updatu, das mit seiner Idee zur Datensicherheit den zweiten Platz belegte, knüpfte viele Kontakte: „Ich habe einige Visitenkarten von interessierten Kunden eingesammelt. Schon nächste Woche treffe ich einen Investor, der in Updatu großes Potential sieht.“

Bei der Abschlussveranstaltung am Freitagabend präsentierten sich die Start-ups vor einer Jury. Der Juror und Mentor Klaus Wächter, erster Vorsitzender der Business Angels Rheinland-Pfalz, lobt die Teams und den Ablauf der Veranstaltung: „Ich bin ich regelmäßig bei Start-up-Veranstaltungen – das Firecamp war jedoch mit Abstand eines der besten. Es war perfekt durchorganisiert, alle Start-ups sind auf einem sehr hohen Niveau und bereit für ein Investment.“

Das Firecamp ist Teil des Up2B-Accelerator-Programms, einer gemeinsamen Initiative der Technologiepark Heidelberg GmbH, der innoWerft – Technologie- und Gründerzentrum Walldorf Stiftung GmbH und der mg: mannheimer gründungszentren gmbh. Das nächste Firecamp findet vom 23.07. bis 27.07.2018 statt. Gründende können sich ab Mitte Mai bewerben.

Das Accelerator-Programm Up2B hat die Schwerpunkte Industrie 4.0, Internet of Things und Big Data. Es ist eine Keimzelle für nachhaltige und regionale IT-Geschäftsmodelle und Existenzgründungen sowie eine weltweite Anlaufstelle für digitale Produkt-, Innovations- und Geschäftsideen aus dem B2B-Umfeld. Der Up2B Accelerator wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden-Württemberg unterstützt.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Website des Up2B Firecamps >>

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news-589 Tue, 27 Feb 2018 10:13:18 +0100 Start-up BW Elevator Pitch – Regional Cup Ulm: pinnns aus Ulm gewinnt den ersten Preis https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/start-up-bw-elevator-pitch-regional-cup-ulm-pinnns-aus-ulm-gewinnt-den-ersten-preis/ Der Gründerwettbewerb Start-up BW Elevator Pitch sucht derzeit wieder in ganz Baden-Württemberg nach einfallsreichen Geschäftsideen und den besten Gründerinnen und Gründern im Land. Am 23. Februar fand der „Start-up BW Elevator Pitch – Regional Cup Ulm“ statt. Zehn Teams präsentierten ihre Geschäftsidee vor einer Fachjury und rund 150 Zuschauern. Ihab Fleega überzeugte mit seiner Geschäftsidee „pinnns“ und zieht damit ins Landesfinale ein.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte am Dienstag, 27. Februar, den Preisträgerinnen und Preisträgern des Pitch‘ in Ulm und hob die Bedeutung von Start-ups für den Standort Baden-Württemberg hervor: „Gründerinnen und Gründer schaffen Innovationen und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die stetige Modernisierung unserer Wirtschaft. Der Elevator Pitch ist eine großartige Gelegenheit für Gründerinnen und Gründer, ihr Geschäftsmodell bereits in einem frühen Stadium der Öffentlichkeit vorzustellen und wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung des Unternehmens zu knüpfen.“

Baden-Württemberg entwickle sich zu einem selbstbewussten Gründerland und habe schon heute eine vielschichtige Start-up-Szene, so die Ministerin. Trotzdem könne das Land es sich in Zeiten der digitalen Transformation nicht leisten, dass erfolgsversprechende Geschäftsideen in der Frühphase scheiterten. „Mit unserer neuen Kampagne ‘Start-up BW’ unterstützen wir als Land auf vielfältige Weise Start-ups auf ihrem Weg zum Erfolg“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Die Preisträger des Regional Cups Ulm:

Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee „pinnns“ aus Ulm gewonnen, die sich damit für das Landesfinale am 21. August qualifiziert hat. Gründer Ihab Fleega wurde zudem als Publikumsliebling ausgezeichnet. pinnns hält Dinge fest, die normalerweise Ablageflächen belegen. Als Baukastensystem konzipiert, können die pinnns tote Ecken, Dachschrägen und die Unterseiten von Treppen in praktische Halterungen für Alltagsgegenstände verwandeln. Ihab Fleega schafft mit den pinnns Ordnung und Übersicht für seine Kunden.

Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee „become-a-pro GmbH“ aus Laupheim. become-a-pro.net bringt verborgene Talente in Action- und Randsportarten mit Sponsoren zusammen. Neben dem Betrieb der Vermittlungsplattform organisiert Gründer Martin Werz aus Laupheim Sportevents, bei denen sich die Talente und Athleten aus unterschiedlichen Action-Sportarten vor potentiellen Sponsoren präsentieren können.

Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee „VOLTIMER – Klassiker unter Strom“ aus Blaustein. VOLTIMER liefert importierte Automobil-Klassiker mit Elektroantrieb und verbaut neueste Technik in alter Schönheit. Das vierköpfige Team importiert gut erhaltene Fahrzeuge aus Südamerika und rüstet diese in Deutschland mit der neuesten Technik und Re- und Upcycling-Materialien zum VOLTIMER um. Aktuell konzentriert sich das Team auf zwei der beliebtesten Fahrzeugmodelle aller Zeiten: den VW Käfer und den VW Bulli.

Der „Regional Cup Ulm“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Rahmen des Gründertages 2018 in Kooperation mit der IHK Ulm durchgeführt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wird von der L-Bank gesponsert. Die Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer hatten nur drei Minuten Zeit, um die Zuhörer von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Präsentationen erfolgen ohne technische Hilfsmittel wie PowerPoint oder Video. Erlaubt sind gedruckte Fotos, Schilder, Prototypen und Modelle.

Insgesamt hatten zehn Bewerber die Gelegenheit, beim Regional Cup Ulm die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

  1. Equil(ibrium)
  2. Ataex GmbH
  3. AntsInPants Tours
  4. Rhythmica
  5. pinnns
  6. R-IoT UG (haftungsbeschränkt)
  7. become-a-pro GmbH
  8. VOLTIMER
  9. Dombi3D
  10. Büro für Markenentwicklung / Kommunikation / Markenerlebnisse

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich.

Folgende Jury-Mitglieder bewerteten die Pitches in Ulm:

  • Dagmar Keller, Volksbank Ulm-Biberach eG
  • Sophia Ulrich, Sparkasse Ulm
  • Markus Schmidt, EVO Elektroheizung GmbH & Co. KG
  • Matthias Strobel, ADLATUS Robotics GmbH
  • Julian Weritz, Fund your Farmer GmbH

Hintergrundinformation:

Mit der Bündelung aller Aktivitäten der Landesregierung zur Förderung von Start-ups im Land Baden-Württemberg unter der Dachmarke Start-up BW bekommt auch der Elevator Pitch 2017/2018 ein neues Design: Aus dem Elevator Pitch BW wird der Start-up BW Elevator Pitch. Die bewährten Inhalte und Rahmenbedingungen bleiben aber gleich: Junge Existenzgründerinnen und -gründer bekommen hier die Gelegenheit, in der kurzen Zeit einer Fahrstuhlfahrt die Zuhörer neugierig zu machen und von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Das Ministerium führt die landesweite Wettbewerbsreihe seit Oktober 2013 durch. Der Start-up BW Elevator Pitch 2017/2018 ist die fünfte Runde des Wettbewerbs.

Weitere Informationen online: www.startupbw.de/elevatorpitch 

Fotos und Videos:
Alle Pitch-Videos können demnächst auf Folgendem YouTube Channel abgerufen werden: https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW 

Die Bilder des Wettbewerbs finden Sie auf flickr:
https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/albums/72157664059812187
Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle (Start-up BW Elevator Pitch) verwenden und weitergeben.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.startupbw.de

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Elevator Pitch BW
news-588 Fri, 23 Feb 2018 09:45:00 +0100 Übungsfirmenmesse 2018 der öffentlichen Beruflichen Schulen im Regierungsbezirk Stuttgart https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/uebungsfirmenmesse-2018-der-oeffentlichen-beruflichen-schulen-im-regierungsbezirk-stuttgart/ Mittwoch, 7. März 2018 ab 10 Uhr im Haus der Wirtschaft, Stuttgart In einer Übungsfirma übernehmen die Schülerinnen und Schüler die Aufgaben der Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter und lernen so die berufspraktischen kaufmännischen Kenntnisse in einem Betrieb kennen. Sie müssen zum Beispiel Anfragen, Angebote, Bestellungen erstellen und bearbeiten, die Bezahlung von Aufträgen vornehmen und kontrollieren, Ware einkaufen, Gehälter bezahlen, alle Vorgänge buchhalterisch erfassen und Terminplanungen vornehmen.

Bei einer solchen Messe haben die Übungsfirmen die Möglichkeit, sich und ihre Produkte zu präsentieren. Sie können neue Geschäftsbeziehungen knüpfen und bereits bestehende ausbauen. Das Führen von Verkaufsgesprächen, auch mit externen Messebesuchern, wird auf dieser Messe intensiv geübt.

Externe Messebesucher haben auf der Messe die Möglichkeit, virtuell einzukaufen und sich über die Übungsfirmen zu informieren.

Den Flyer zur Übungsfirmenmesse 2018 finden Sie hier >>

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news-586 Wed, 21 Feb 2018 15:35:00 +0100 Wirtschaftsministerium schreibt Innovationspreis aus https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/wirtschaftsministerium-schreibt-innovationspreis-aus/ „Unser klarer Anspruch ist es, Baden-Württemberg auch in Zukunft als führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort zu positionieren. Wir wollen weiter auf der Gewinnerseite stehen. Dafür müssen wir vor allem die Innovationskraft unseres starken Mittelstands weiter verbessern. Denn wir liegen mit unserer Innovationsfähigkeit zwar vorn, aber andere holen stetig auf. Mit dem Innovationspreis des Landes wollen wir den Ideenreichtum und die Kreativität des Mittelstandes auszeichnen und die klugen Köpfe wie auch die führende technologische Position unserer Südwestwirtschaft sichtbar machen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zum Start der diesjährigen Ausschreibung des Landes-Innovationspreises am Mittwoch (21. Februar). Der Preis rückt bereits seit 1985 mittelständische Unternehmen ins Rampenlicht und ehrt innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen. Er ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert und dem früheren Wirtschaftsminister Dr. Rudolf Eberle gewidmet.

„In welcher Branche, auf welchem Gebiet auch immer ein Unternehmen innovative Ideen entwickelt habe: Der Innovationspreis biete allen die einmalige Chance, ihre Innovation einer hochkarätig besetzten Expertenjury aus Wissenschaft und Wirtschaft zu präsentieren“, so Hoffmeister-Kraut.

Mit dem Preis sollen kleine und mittlere Unternehmen der Industrie und des Handwerks für beispielhafte Leistungen bei der Entwicklung oder Anwendung neuer Produkte und technischer Verfahren moderner Technologien ausgezeichnet werden.

Bewerbungen können bis zum 31. Mai 2018 eingereicht werden. An dem Wettbewerb können Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten, einem maximalen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro und Sitz in Baden-Württemberg teilnehmen. Die eingereichten Bewerbungen werden von einer Fachjury aus Wirtschaft und Wissenschaft nach technischem Fortschritt, besonderer unternehmerischer Leistung und nachhaltigem wirtschaftlichen Erfolg bewertet. Die Preise werden im Herbst 2018 verliehen.

Ergänzend dazu hat die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft einen Sonderpreis in Höhe von 7.500 Euro ausgelobt, der an ein junges Unternehmen vergeben werden soll.

Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie die Ausschreibungsunterlagen gibt es im Internet unter www.innovationspreis-bw.de oder bei den Handwerks-, Industrie- und Handelskammern und dem Informationszentrum Patente des Regierungspräsidiums Stuttgart.

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news-587 Wed, 21 Feb 2018 15:25:26 +0100 Gründungstätigkeit in Deutschland: Neuer Tiefpunkt 2017 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/gruendungstaetigkeit-in-deutschland-neuer-tiefpunkt-2017/ Trotz günstiger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen geht die Talfahrt weiter: Mit 557.000 Gründern im Jahr 2017 markiert die Gründungstätigkeit in Deutschland einen neuen Tiefpunkt. Es machten sich 115.000 Personen weniger selbstständig als im Jahr davor. Mit 234.000 Vollerwerbsgründern (-14.000) und 323.000 Nebenerwerbsgründern (-101.000) war der Rückgang vor allem eine Schwäche des Nebenerwerbs. Erfreulich ist, dass sich die Zahlen volkswirtschaftlich besonders bedeutsamer Gründungen gegen dem Abwärtstrend entwickelten. Bei Chancengründern (334.000) und innovativen Gründern (76.000) zeigte sich jeweils ein Plus. Das ergab eine aktuelle Vorauswertung des KfW-Gründungsmonitors 2018.
 
Gründungstätigkeit in Deutschland: Neuer Tiefpunkt im Jahr 2017 (PDF, 142 KB, nicht barrierefrei) >>

Quelle: KfW Research

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news-585 Tue, 20 Feb 2018 17:02:11 +0100 Startkapital für Mobilität 4.0 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/startkapital-fuer-mobilitaet-40-1/ Mit dem Modernitätsfonds, kurz mFUND, fördert die Bundesregierung die Entwicklung digitaler Geschäftsideen rund um die Mobilität 4.0 – bis 2020 stellt sie dafür rund 150 Millionen Euro bereit.

Die Förderung setzt bereits in dem Moment ein, da digitale Geschäftsideen entstehen, und unterstützt Gründende sowie Start-ups bei der Umsetzung – vom Konzept über die Entwicklung bis zur Marktreife. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ist ein wesentlicher Beitrag zur Digitalen Agenda der Bundesregierung. Fördernehmende zeichnen sich durch die Entwicklung digitaler Geschäftsideen aus, die auf Mobilitäts-, Geo- und Wetterdaten basieren. Antragsberechtigt sind Gründende, Start-ups, Unternehmen, aber auch Behörden und Hochschulen. Der mFUND gliedert sich in zwei Förderlinien, die eine langfristige Unterstützung von Projekten erlauben – von der Idee bis zur Entwicklung eines Prototyps:

  • Förderlinie 1 „Ausarbeitung von Machbarkeitsstudien“
  • Förderlinie 2 „Angewandte Forschung und Experimentelle Entwicklung“

Die Prüfung aller Anträge erfolgt in einem zweistufigen, wettbewerblichen Bewertungsverfahren: In der ersten Stufe werden vorläufige Projektskizzen inhaltlich beurteilt. In der zweiten Verfahrensstufe werden die Antragstellenden aller positiv bewerteten Projekte aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen. Die Bewilligung erteilt das BMVI.

Neben der finanziellen Förderung unterstützt der mFUND auch den Austausch zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Forschung. Um Fördernehmende zusammenzuführen, veranstaltet das Ministerium regelmäßig Konferenzen und Workshops. Darüber hinaus finden Wettbewerbe für Gründende, Start-ups sowie Programmiererinnen und Programmierer statt. So können Interessierte beim Regierungs-Hackathon DATA-RUN vor Ort und innerhalb von 24 Stunden technische Lösungen für die Mobilität 4.0 entwickeln. Beim BMVI Start-up Pitch haben die Teilnehmenden drei Minuten Zeit, Jury und Publikum, darunter Managerinnen und Manager sowie Investorinnen und Investoren von ihrer digitalen Geschäftsidee zu überzeugen.

Eine Vielzahl der Projekte, die mit dem mFUND gefördert werden, basiert auf den Daten der mCLOUD. Über das offene Datenportal stellt das BMVI Mobilitäts-, Geo- und Wetterdaten seines Geschäftsbereichs zur Verfügung. Die mCLOUD selbst sowie alle darin auffindbaren Daten sind für jedermann frei zugänglich – ganz im Sinne der Open-Data-Strategie des Bundes.

Die mCLOUD dient als offene Rechercheplattform. Gründende, Start-ups und Mobilitätsanbieter haben damit eine zentrale Anlaufstelle für einen schnellen, unkomplizierten und kostenlosen Zugriff auf Daten aus den unterschiedlichsten Bereichen rund um die Mobilität: Straßenverkehr, Bahnverkehr, Luft- und Raumfahrt, Klima und Wetter sowie Gewässer und Wasserstraßen.

Quelle/Originalmeldung: Bundesregierung/Digitale Agenda

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news-584 Fri, 16 Feb 2018 11:23:41 +0100 Crowd Buddy Baden-Württemberg: Crowdfunding kombiniert mit Mikromezzanin-Beteiligungen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/crowd-buddy-baden-wuerttemberg-crowdfunding-kombiniert-mit-mikromezzanin-beteiligungen/ Die Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften (MBGen) kooperieren unter dem Namen „Crowd Buddy“ nun mit der Plattform Startnext.

Viele gute Ideen starten gar nicht erst, weil Gründungswilligen das Kapital fehlt, die gute Idee umzusetzen. Auch deswegen findet Crowdfunding immer mehr Anhänger und Unterstützer. Denn wo sich viele Menschen für eine Idee begeistern, beginnt der Erfolg. Die Idee ist einfach: Ab 5.000 Euro aus Crowdfunding legen die MBGen bis zu 50.000 Euro Beteiligungskapital drauf. So vervielfacht sich das verfügbare Kapital durch eine Kombination aus Crowdfunding und einer so genannten stillen Beteiligung.

Auf Startnext eingereichte und genehmigte Projekte müssen mindestens 5.000 Euro über ihre Kampagne generiert haben, dann erhöht die MBG den Betrag um minimal 10.000 und maximal 50.000 Euro durch eine so genannte stille Beteiligung über den Mikromezzaninfonds Deutschland. Der Fonds wird vom Bundeswirtschaftsministerium durch Mittel aus dem ERP-Sondervermögen (European Recovery Program) und dem europäischen Sozialfonds (ESF) ermöglicht. Mezzaninkapital ist eine Mischform aus eigenem Kapital der Unternehmen und Fremdkapital, mit dem die Eigenkapitalquote verbessert wird. Die Start-ups müssen für eine solche Beteiligung keine banküblichen Sicherheiten stellen.

Zum Start von „Crowd Buddy“ dabei sind die MBGen aus Baden-Württemberg, Hamburg und Niedersachsen. Eingereichte Projekte müssen also aus einem dieser drei Bundesländer stammen oder dort realisiert werden. Über eine Startnext-Partner Page werden die Projekte angemeldet, daraufhin fordert die MBG Unterlagen an und gibt eine vorläufige Zusage. Erreicht das Projekt bei Startnext die gesetzte Marke, springt die MBG auf und es kann richtig losgehen.

Crowd Buddy Baden-Württemberg >>

Quelle: Verband Deutscher Bürgschaftsbanken e.V.

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news-582 Thu, 15 Feb 2018 11:16:00 +0100 Interview „Die Aufmerksamkeit auf den Südwesten und seine Potenziale lenken“ https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/interview-die-aufmerksamkeit-auf-den-suedwesten-und-seine-potenziale-lenken/ Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut hat einen neuen Start-up Think Tank Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Mit dem international engagierten Investor Alec Rauschenbusch aus Stuttgart, einem der Berater, spricht sie über Defizite bei der Strahlkraft des Landes.

Ideenwerk BW: Frau Hoffmeister-Kraut, Herr Rauschenbusch, eine beim Digitalgipfel des Landes vorgelegte Studie sieht den Südwesten in Deutschland bei der Digitalisierung vorn. Ist das die Messlatte?

Nicole Hoffmeister-Kraut: Der Vergleich mit Deutschland ist für uns schon wichtig. Unsere letzte Messlatte ist das aber nicht. Mein Anspruch ist, dass wir weltweit wahrgenommen werden. Wir müssen aber auch die ganz spezifische Struktur berücksichtigen, die wir in Baden-Württemberg haben. Wie man es dreht, eines ist klar: Wir haben bei der Digitalisierung und im Start-up-Bereich in der Tat noch Nachholbedarf.

Alec Rauschenbusch: Es gibt nur eine Benchmark: Das sind die Besten. Und das ist für mich das Silicon Valley oder Israel. Die sind mit Abstand die führenden Regionen – und an denen muss man sich orientieren.

Hoffmeister-Kraut: Der Gipfel war erst einmal darauf angelegt, Innovationen in Baden-Württemberg voranzubringen. Da ist die Gründerkultur nur ein Teil davon. Wir brauchen auch Kristallisationspunkte in den Regionen. Wenn wir auf die Digitalisierung weltweit blicken, kommen natürlich Länder wie Südkorea in den Blick, die auch bei der Infrastruktur ein ganz anderes Niveau haben.

Aber müsste das Land sich nicht größere Ziele setzen?

Rauschenbusch: Wenn wir Baden-Württemberg voranbringen wollen, müssen wir Leuchttürme schaffen.

Und wo wären die?

Rauschenbusch: In den vergangenen Jahren haben sich Start-ups auf den Konsumbereich gestürzt. Da waren Orte wie Berlin angesagt. Aber nun geht es um die Digitalisierung der Industrie, Künstliche Intelligenz, Robotik. Und hier haben wir in Baden-Württemberg die Chance, dass entsprechende Cluster – also vernetzte Branchenschwerpunkte – entstehen. Wir müssen auf die großen Themen schauen und dürfen uns nicht mit vielen kleinen Startups zufriedengeben. Es gibt eine Schwachstelle: Zu wenig Kapital. Wir müssen auch von außerhalb Geld nach Baden-Württemberg holen. Und um das anzuziehen, braucht es einige weithin sichtbare Erfolge.

Hoffmeister-Kraut: Natürlich würde ich mir sozusagen ein europäisches Google wünschen. Und wenn sie sehen, dass jetzt schon von unseren Mittelständlern Produkte über die Business-Plattform von Amazon vertrieben werden, gibt das einem zu denken. Aber im industriellen Bereich können wir uns hier in Baden-Württemberg von den großen Softwaregiganten abheben. Wir haben den großen Vorteil, dass wir die digitale Revolution von den Produkten und realen Anwendungen, nicht nur von Bits und Bytes her denken können. Wir brauchen aber auch neue, große Erfolgsgeschichten im Dienstleistungsbereich. Es geht beispielsweise nicht nur um die Zukunft des Autos, sondern um die Zukunft der Mobilität.

Wie attraktiv ist Baden-Württemberg für internationales Risikokapital?

Rauschenbusch: Beim Thema Sichtbarkeit für internationale Investoren vergebe ich eine fünf oder sechs.

Hoffmeister-Kraut: Meinen Sie das als Schulnote?

Rauschenbusch: Leider als Schulnote. Ich bin oft in den USA. Baden-Württemberg kennt kein Mensch. Dabei sind wir die innovativste Region Europas. Wir haben aber bisher nicht die großen, weithin sichtbaren Start-up-Erfolge. Dabei haben wir dafür in bestimmten Bereichen absolut das Potenzial, etwa in der Medizin- und Biotechnologie. Das ist ein Riesenmarkt. Wenn wir da mal große Erfolgsgeschichten haben, spricht sich das weltweit in der Investorenszene schnell herum.

Hoffmeister-Kraut: Mit dem neuen Start-up Think Tank suchen wir auch nach Wegen, die Aufmerksamkeit auf den Südwesten und seine Potenziale zu lenken. Wir wollen außerhalb der gewohnten Bahnen denken. Als ich in Israel war, habe ich gemerkt: Dort kennt man vielleicht Berlin. Kein Mensch denkt an Stuttgart. Der Think Tank ist eine logische Weiterentwicklung all der Aktivitäten, die wir angestoßen und teils auch schon umgesetzt haben. Wir wollen unterschiedliche Perspektiven, auch aus der Start-up-Szene. Wo stehen wir? Was war erfolgreich. was nicht? Ich möchte im Start-up Think Tank die Start-up-Marke Baden-Württemberg mit Experten weiterentwickeln.

Und warum ist beim Start-up Think Tank kein Israeli oder Amerikaner dabei?

Hoffmeister-Kraut: Viele Mitglieder haben internationale Erfahrung. Die Vertreterin eines Unternehmens aus dem Land lebt zum Beispiel im Silicon Valley. Auch ein Investor aus Berlin ist dabei. Selbstverständlich suchen wir Impulse von außen.

Rauschenbusch: Wir haben ja gerade erst angefangen. Wir sollten gezielt Investoren ansprechen. Die wenigsten Leute auf der Welt wissen, was wir hier für eine Substanz haben. Wir sind bei den Megathemen der nächsten 15 Jahre vorne. Investoren suchen genau nach solchen Themen, weil der Konsumbereich schon etwas ausgelutscht ist. Wer einmal hier ist, der weiß das hiesige Umfeld zu schätzen.

Und wie kann man international mehr Strahlkraft entwickeln?

Rauschenbusch: Sie müssen ganz gezielt Unternehmen und Start-ups hierherholen. Wir von Grazia Equity haben gerade ein israelisches Start-up ins Land gebracht. Das wurde jetzt in Stuttgart gegründet, weil wir es überzeugen konnten, dass sie hier mit vielen potenziellen Kunden wie die Made im Speck sitzen werden. Wir sind schließlich die Fertigungsmetropole der Welt. Das ist ein Pfund, mit dem man erfolgreich werben kann.

Hoffmeister-Kraut: Wir wollen unsere internationale Standortwerbung rund um Start-ups intensivieren. Da muss übrigens keiner „Baden-Württemberg“ buchstabieren. Wir präsentieren uns bei den entsprechenden Events als „Southwest Germany“.

Ist das Land cool genug?

Hoffmeister-Kraut: Ich hätte es manchmal schon gerne etwas cooler. Wir können Berlin aber nicht einfach kopieren. Wenn es um die Kommunikation geht, ist der Schwabe schon etwas anders.

Rauschenbusch: Da muss man differenzieren. Wir können uns nicht einfach zum Internet-Mekka erklären. Unsere Themen in Baden-Württemberg sind anspruchsvoller. Ich brauche Top-Informatiker, Top-Neurobiologen. Für die zählt ihr Job. Die finden Städte wie Heidelberg und Tübingen wunderbar. Da haben wir bessere Chancen als im Internet-Konsumbereich. Allerdings leben Firmen nicht nur von den Technikern, sondern auch vom Vertrieb und den Kaufleuten. Und bei denen muss man mit anderen Qualitäten punkten. Und da fehlt meiner Meinung nach Städten wie Stuttgart eine Vision mit Strahlkraft. Da gibt es keine Aufbruchstimmung.

Hoffmeister-Kraut: Aber das sind doch manchmal Vorurteile.

Rauschenbusch: Das ist das Image.

Und ist man trotz aller wirtschaftlichen Stärke in Baden-Württemberg selbstkritisch genug?

Hoffmeister-Kraut: Ich sehe vieles sehr kritisch – etwa welche Prioritäten wir für die Zukunft bisher setzen. Wir müssen mit der Welt mithalten. Dazu müssen wir einerseits unsere Stärken stärken. Unsere Industrie ist breit über viele Branchen hinweg aufgestellt, etwa in der Mobilität oder im Maschinen- und Anlagenbau. Aber andererseits müssen wir unsere technologischen Kompetenzen in den unterschiedlichsten Zukunftsfeldern noch viel konsequenter digital weiterdenken und daraus neue Geschäftsmodelle entwickeln. Wenn wir erfolgreich bleiben wollen, müssen wir uns ein Stück weit neu erfinden. Das kann durchaus auch schmerzhaft sein.

Welche Zukunftsvision haben sie für Baden-Württemberg?

Hoffmeister-Kraut: Wir sind bereits gut in bestimmten Bereichen wie der Mobilität und aus den großen Firmen heraus. Aber wir brauchen Innovationen darüber hinaus, wenn wir mit dem Rest der Welt konkurrieren wollen. Wir brauchen mehr Gründer. Wir brauchen mehr Start-ups, die zu uns ins Land kommen. Wir brauchen eine Kultur, wo Scheitern kein Makel ist. Und vor allem brauchen wir mehr Denken über Grenzen hinaus. Übrigens auch über die Ressortgrenzen einer Landesregierung hinweg.

Rauschenbusch: Wir müssen erfolgreiche Unternehmer in die Schulen bringen. Unsere jungen Leute müssen mit zwölf bis vierzehn Jahren davon träumen, dass sie einmal zum Gründer werden. Wir sollten in fünf Jahren international als Gründerstandort bekannt sein. Und vor allem brauchen wir echte Champions. Die können auch von außen gekommen sein und sich hier angesiedelt haben. Das spielt keine Rolle. In zehn Jahren sollten wir mindestens drei neue Unternehmen mit Milliardenwert geschaffen haben.

Die Ministerin, der Investor und der Start-up Think Tank

Nicole Hoffmeister-Kraut – Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin, Jahrgang 1973, studierte Betriebswirtschaft in Tübingen und promovierte an der Universität Würzburg. Ökonomische Erfahrung sammelte sie als Gesellschafterin und Aufsichtsrätin des Balinger Waagenherstellers Bizerba. Außerdem war sie unter anderem Analystin in London und Frankfurt. Seit 2009 ist sie Mitglied der CDU. Ihr heutiges Amt hat sie seit 2016 inne.

Alec Rauschenbusch – Der 53-jährige ist der Gründer und Geschäftsführer der Stuttgarter Risikokapitalgebers Grazia Equity. Er studierte Luft- und Raumfahrttechnik an der TU München. Nach dem Abschluss an der Harvard Business School war er für ABB und Behr tätig. Grazia Equity hat etwa in den Solaranbieter Conergy, den Brillenhändler Mister Spex oder das Statistikportal Statista investiert.

Start-up Think Tank– Der neue„Think Tank Start-up BW“ hat Anfang Februar die Arbeit aufgenommen. Er hat 13 Mitglieder aus den Bereichen Start-up, Industrie und Finanzen. Der Start-up Think Tank Baden-Württemberg soll sich halbjährlich treffen und die Start-up-Strategie des Landes schlagkräftiger machen.
 
Das Interview ist am 11. Februar 2018 auf IdeenwerkBW.de erschienen >>

Mehr über Start-up BW: www.startupbw.de

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news-581 Mon, 12 Feb 2018 16:42:38 +0100 Wirtschaftsministerium gründet „Start-up BW Think Tank“ – Experten sehen Landeskampagne Start-up BW auf gutem Weg https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/wirtschaftsministerium-gruendet-start-up-bw-think-tank-experten-sehen-landeskampagne-start-up-bw/ „Im Koalitionsvertrag haben wir äußerst ambitionierte Ziele für ein neues Gründerland Baden-Württemberg festgeschrieben: Unter anderem mehr Gründungsdynamik, eine andere Risikokultur, mehr Attraktivität für Business Angels und Wagniskapital, professionelle Betreuungsstrukturen sowie eine landesweite Vernetzung und Bündelung der Partner. Dies wird uns aber nur gelingen, wenn wir erfolgreich neue Maßnahmen und Konzepte entwickeln“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute in Stuttgart. Aus diesem Grund hat sie jetzt einen „Think Tank Start-up BW“ ins Leben gerufen, mit dem sie gemeinsam die Landeskampagne „Start-up BW“ weiterentwickeln will. „Elementare Grundlage zur Etablierung eines erfolgreichen Start-up-Ökosystems in Baden-Württemberg ist es, alle Stakeholder einzubeziehen. Die Aufgabe unseres neu geschaffenen Experten-Gremium besteht darin, geplante und bestehende gründungsrelevante Maßnahmen kritisch zu überprüfen und durch neue Impulse sowie zusätzliche Ideen die Entwicklung innovativer Ansätze zu unterstützen.“

Das Expertengremium setzt sich aus erfolgreichen Gründungspersonen, Vertreterinnen und Vertretern der Privatwirtschaft, von Wirtschaftsorganisationen und -netzwerken, aus der Beteiligungs- und Fremdkapitalszene sowie von Start-up-Verbänden zusammen und soll etwa im Halbjahres-Rhythmus zusammenkommen.

Neben vielen neuen Ansätzen im Bereich Women, Young Talents, International und Local – letzteres mit dem aktuellen Wettbewerb „Gründungsfreundliche Kommune“ – wurden mit der Expertenrunde in der Auftaktsitzung vor allem zwei innovative Konzepte und Ideen der Ministerin diskutiert: Die Start-up BW Accelerators und das neue Instrument Start-up BW Pre-Seed.

Ein wesentlicher Aspekt von Start-up BW liege darin, eine möglichst umfassende finanzielle Versorgung zu gewährleisten, so Hoffmeister-Kraut. Das neue Programm Start-up BW Pre-Seed richte sich daher an innovative Gründungsvorhaben in einer sehr frühen Phase, in der private Investoren und VC-Gesellschaften aufgrund des hohen Risikos noch sehr zurückhaltend seien. Mit dem geplanten Programm sollen mehr aussichtsreiche Start-up-Vorhaben „finanzierungsreif“ gemacht werden. Dazu die Ministerin: „Der Input aus dem Start-up BW Think Tank zum neuen Finanzierungsinstrument war außerordentlich ertragreich und zielführend. Derzeit stricken wir noch an den optimalen Förderbedingungen. Von der Diskussion mit dem Expertengremium profitieren wir dabei sehr.“

Das Expertengremium, war sich einig: In den letzten Monaten habe sich vieles sehr positiv entwickelt. Innerhalb eines halben Jahres sei es gelungen, nahezu alle Partner und alle wesentlichen Angebote in die Kampagne Start-up BW einzubeziehen, ein umfassendes und vielversprechendes Maßnahmenpaket auf den Weg zu bringen und eine Community mit einem gemeinsamen Verständnis zu entwickeln. Mancherorts sei bereits ein „neuer Spirit“ spürbar. Mit diesem Spirit würden auch die zukünftigen Herausforderungen auf dem Weg zur Etablierung eines erfolgreichen Start-up-Ökosystem in Baden-Württemberg gemeistert.

Zur Landeskampagne Start-up BW

Mit der neuen Landeskampagne sollen die einzelnen regionalen Ökosysteme und die Stärken Baden-Württembergs als Start-up Standort mit Fokus auf B2B-Geschäftsmodelle in ein Gesamtbild gefasst werden, das verstärkt nach innen und außen kommuniziert wird. Den Auftakt der neuen Landeskampagne Start-up BW bildete der Start-up Gipfel im Juli 2017 mit 2.600 Teilnehmenden.

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Start-up BW ist ein umfassendes Maßnahmenpaket aus bewährten Programmen, Formaten und Kampagnen sowie aus neuen Förderansätzen und Modellvorhaben zur Bündelung und bedarfsorientierten Unterstützung der Start-up-Szene in Baden-Württemberg.“ Die Kampagne fährt dabei einen sehr breiten Ansatz: Unterstützt werden beispielsweise die Start-up BW Partner bei Kooperationen und Pilotprojekten. Ebenso werden bewährte Instrumente wie Förderdarlehen, öffentliche Bürgschaften und Beteiligungen oder Beratungs- und Innovationsgutscheine sowie der Elevator-Pitch, der jungen Unternehmen eine Plattform zur Präsentation der eigenen Geschäftsidee bietet, weiter mit Nachdruck verfolgt.

Weiterhin fungieren sieben baden-württembergische Acceleratoren als technologiespezifische „Olympiastützpunkte“ für Start-ups, die von ausgewählten Start-up BW Partnern getragen werden und eine intensive und umfassende Betreuung von Start-ups in der unternehmerischen Frühphase bieten, die die Prototypenentwicklung, frühe Markterprobung, professionelle Unternehmensentwicklung und Frühphasenfinanzierung zum Ziel hat. Die sieben teilweise im Aufbau und zum Großteil bereits in Betrieb befindlichen Acceleratoren werden mit Landesmitteln und Mitteln aus den europäischen Strukturfonds ESF und EFRE (Juli 2017: 5 Millionen Euro) gefördert.

Ein weiteres Ziel von Start-up BW ist es, dass unsere Start-ups und der Standort zukünftig verstärkt auch international sichtbar sein sollen: Mit Start-up-Reisen, Präsenz auf internationalen Leitmessen und auf internationalen Start-up-Festivals.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.startupbw.de

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news-580 Fri, 09 Feb 2018 11:45:00 +0100 Veranstaltung 'Startup meets Corporates' in Offenburg https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/veranstaltung-startup-meets-corporates-in-offenburg/ 12 Existenzgründer, 12 Geschäftsideen, zahlreiche Ortenauer Unternehmer: Am vergangenen Mittwoch fand die erste ‚Startup meets Corporates‘-Veranstaltung auf Einladung der Wirtschaftsregion Ortenau statt. Finanziell wurde die Veranstaltung vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg unterstützt.
 
„Visitenkarten sind für Existenzgründer die härteste Währung, die es gibt. Nutzen Sie die Möglichkeit und tauschen Sie sich heute Abend mit diesen tollen Gründern aus“, fordert Moderator Florian Schweer die anwesenden Unternehmer, die sogenannten ‚Corporates‘ zu Beginn der Veranstaltung auf. Über die Gründerinitiative ‚startUp.connect‘ bot die Wirtschaftsregion den Unternehmen die Möglichkeit, die Start-Ups der Region und deren Ideen kennenzulernen und sich auszutauschen.
 
Der WRO-Aufsichtsratsvorsitzende, Bürgermeister Thorsten Erny, hatte die Gründer im Technologiepark Offenburg begrüßt: „Oft haben wir in den vergangenen Jahren gehört: „Hier wird zu wenig gegründet.“ Wir arbeiten daran, dass sich das ändert. Mit einem großen Portfolio an Angeboten, das von der WRO betreut wird. Es war aber auch lange Zeit so, dass man die Gründer gar nicht kannte. Auch dieses Problem ist nun gelöst. Sie können bei unseren Veranstaltungen immer wieder einen Blick in die StartUp-Szene werfen. Ich bin sicher: beide Seiten – Unternehmen wie StartUps -  profitieren von diesem Austausch!“
 
12 Gründerteams haben gepitcht. Ein Pitch, das heißt eine Kurzpräsentation, in der die Existenzgründer möglichen Investoren ihre Geschäftsidee vorstellen, dauerte genau drei Minuten. Drei Minuten, in der die Gründer ihre Idee und ihre Motivation vermitteln mussten, mit dem Ziel, die Unternehmer davon zu überzeugen. Viele der Gründer sind auf der Suche nach einem Investment, aber häufig wird auch eine Kooperationsmöglichkeit und das Know-How der erfahrenen Experten benötigt.
 
Von hochtechnologiescher Gebäudedigitalisierung durch Laserscanning von ‚Dotscne‘ über die cloudbasierte Buchhaltungssoftware ‚sevDesk’, bis hin zu Foxtail, einem Produzenten für Weinhaltige Mixgetränke, und Kinzig Food Wheels, Produzent von selbstgemachten Curry-Saucen: Die Gründer kamen aus ganz verschiedenen Brachen und verfolgen alle ihre individuellen Ideen.
 
Im Anschluss an die Pitches hatten die Gründer und Unternehmer Zeit für den direkten Austausch. Der Abend ging lange – das bestätigte den Erfolg der Veranstaltung.
 
„Die Gründerinitiative ‚startUp.connect‘ ist die Keimzelle in der Ortenau“, freut sich Thorsten Erny, Bürgermeister der Stadt Gengenbach und Aufsichtsratsvorsitzender der WRO über den erfolgreichen Verlauf der Veranstaltung.
 
Diese Existenzgründer haben gepitcht:

  • Dotscene (Gebäudedigitalisierung)
  • Denamics (Strategieberatung im Bereich Energie)
  • Envuco (Gebäudeautomation)
  • Foxtail (Herstellung/Vertrieb Weinhaltige Mixgetränke)
  • KNOT (Leihsystem für Tretroller)
  • KogiTek (Entwicklungsdienstleister)
  • SevDesk (Cloudbasierte Buchhaltungssoftware)
  • Chainless (Software für Identifikation von Informationen in Videos und Bildern)
  • Tele Look (Ferndiagnose-Tool)
  • Famigo (Angebot für Familien, die in eine neue Stadt ziehen)
  • Falcon A. I. (Datenanalyse zur emotionslosen Entscheidungsfindung)
  • Kinzig Food Wheels (Catering / Restaurant / Vertrieb von selbstgemachten Saucen)

Webseite: www.wro.de

www.startupconnect.rocks

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news-579 Thu, 08 Feb 2018 14:23:27 +0100 IDEENSTARK: Unternehmer- und Gründergeist gesucht https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/ideenstark-unternehmer-und-gruendergeist-gesucht/ Die Auszeichnung IDEENSTARK der MFG Baden-Württemberg geht in eine neue Runde. Kultur- und Kreativschaffende können sich bis zum 11. März 2018 mit ihren Ideen, Unternehmen und Projekten bewerben.

Ein interaktiv produzierendes Filmteam aus Karlsruhe, die Macher einer Erste-Hilfe-App aus Stuttgart und ein nachhaltiges Modelabel aus Mannheim – sie gehören zu den zwölf Gewinnern, die 2017 die Auszeichnung IDEENSTARK erhielten. Bis 11. März 2018 können sich Kultur- und Kreativschaffende mit Unternehmer- und Gründergeist für die zweite Runde bewerben. Gesucht werden Musiker, Designer, Künstler, Game-Entwickler sowie Neudenker und Innovationsstifter aus allen Bereichen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg. 

Auf die zwölf Gewinner wartet ein Jahr, in dem sie ihre Ideen, Projekte und Unternehmen nach vorne bringen und für die Zukunft stärken. Zur Auszeichnung gehört ein einjähriges Förderprogramm: Die Gewinner erhalten Unterstützung in Form von individueller Beratung, sie nehmen gemeinsam an Workshops teil und machen Impulsreisen zur Kreativszene und zu Unternehmen und Netzwerken anderer Städte und Regionen. Die feierliche Auszeichnung der Preisträger findet im Rahmen einer IDEENSTARK-Veranstaltung am 16. Mai 2018 im Stuttgarter Hospitalhof statt.

Die Initiatoren


IDEENSTARK ist eine Auszeichnung der MFG Baden-Württemberg und wird unterstützt durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau.

„Künstlerinnen, Künstler und Kreativschaffende sind von zentraler Bedeutung für die gesellschaftliche Entwicklung und für die Kultur, Bildung und Wissenschaft in Baden-Württemberg. Denn sie entwickeln neue Denkweisen, innovative Produkte und Dienstleistungen, die wir mit der Auszeichnung IDEENSTARK fördern und zeigen wollen“, sagt Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut erläutert: „Die Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Kultur- und Kreativwirtschaft gehören zu den wichtigsten Innovationstreibern in unserer Wirtschaft. Mit neuen Perspektiven und Ansätzen schaffen sie Mehrwerte über die eigenen Branchengrenzen hinaus. Dies wollen wir mit der Auszeichnung würdigen und sichtbarer machen.“

„Durch die Auszeichnung IDEENSTARK erfährt die Öffentlichkeit, welche hochinnovativen Geschäftsideen aus der baden-württembergischen Kreativwirtschaft kommen. Zugleich unterstützen wir die preisgekrönten Unternehmen und bieten ihnen auch in der zweiten Runde des Wettbewerbs wieder Coachings, Workshops und Vernetzungsformate. Wir wollen so das entstandene Teilnehmer-Netzwerk stärken und ausbauen“, sagt Carl Bergengruen, Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg.

Wie kann man teilnehmen?

Zur Bewerbung reichen eine Beschreibung der Idee bzw. des Unternehmens, ein Motivationsschreiben, warum man am Programm teilnehmen möchte, sowie eine kurze Vorstellung der Personen, die hinter der Unternehmung stehen. Dabei ist es egal, ob es sich um eine gerade neu geborene Idee oder bereits laufende Tätigkeit handelt, man gerade erst gegründet hat oder schon lange freiberuflich am Markt ist. Ob Text, Bilder, Video oder Illustration – die eigene Bewerbung kann jeder so gestalten, wie er sich und sein Schaffen präsentieren möchte. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 11. März 2018.

Webseite: www.ideenstark.mfg.de

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news-583 Thu, 08 Feb 2018 11:20:00 +0100 Bundesregierung fördert Start-ups: Zuschuss für junge Unternehmen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/bundesregierung-foerdert-start-ups-zuschuss-fuer-junge-unternehmen/ Junge Unternehmerinnen und Unternehmer haben es häufig schwer, neue Unternehmensideen zu finanzieren - mit dem Wagniskapital-Zuschuss INVEST unterstützt die Bundesregierung Gründerinnen und Gründer bei der Suche nach einem Kapitalgeber.

Zugleich motiviert das Förderprogramm private Investoren - insbesondere Business Angels - überhaupt oder mehr als bisher, Wagniskapital für diese Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Ein Business Angel ist ein Unternehmer oder Manager, der sich finanziell an einem Start-up-Unternehmen beteiligt. Er unterstützt Existenzgründer mit seinem Wissen und seinen Kontakten in einer sehr frühen Phase der Unternehmensgründung. INVEST bringt Start-ups und private Investoren zusammen, die an mutige Ideen glauben. Das Förderprogramm mobilisiert mehr privates Wagniskapital von Business Angels und hilft somit Start-ups, leichter einen Investor zu finden.

Für Business Angels, die privates Kapital in innovative, junge Unternehmensgründungen investieren, wurde seit 2017 die förderfähige Investitionssumme auf eine halbe Million verdoppelt. Die Steuern wurden auf Veräußerungsgewinne durch einen Exit-Zuschuss ausgeglichen. Zusätzlich wurden die Gelder um jährlich 25 Millionen Euro erhöht. Damit wird das Programm deutlich attraktiver und die Kapitalversorgung junger Unternehmen besser. Mit dem Erwerbszuschuss erhalten Business Angels 20 Prozent ihrer Investition steuerfrei erstattet, wenn sie sich mit mindestens 10.000 Euro Wagniskapital an Start-ups beteiligen. Außerdem können mit dem Exit-Zuschuss auch Steuern auf Gewinne aus den Investments pauschal erstattet werden.

Mehr Informationen finden Sie unter www. bmwi.de >>

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news-578 Wed, 07 Feb 2018 16:50:40 +0100 Start-up BW Elevator Pitch – Special Cup DEHOGA https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/start-up-bw-elevator-pitch-special-cup-dehoga/ Koru Kids Deutschland GmbH – Boostersitz aus Riemerling gewinnt den ersten Preis Wisefood GmbH – Eatapple zieht als Drittplatzierter ins Landesfinale ein Der Gründerwettbewerb Start-up BW Elevator Pitch sucht derzeit wieder in ganz Baden-Württemberg nach einfallsreichen Geschäftsideen und den besten Gründerinnen und Gründern im Land. Am 6. Februar 2018 fand der „Start-up BW Elevator Pitch – Special Cup DEHOGA“ im Rahmen der INTERGASTRA 2018 auf der Messe Stuttgart statt.

„Unser Land braucht mehr Gründergeist, mehr Frauen und Männer, die das Abenteuer Selbständigkeit in unserem facettenreichen Gastgewerbe wagen, die mit originellen Geschäftsideen den Wettbewerb beflügeln und der Branche neue Impulse geben“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zum Beginn des vierten Vorentscheids.

Dr. Wolfgang Höhn überzeugte mit der Geschäftsidee „Boostersitz“ und sicherte sich den Sieg. Als bestes baden-württembergisches Team zieht Wisefood GmbH mit „Eatapple“ ins Landesfinale ein und holte sich den dritten Platz.

Für den DEHOGA Cup konnten sich Gründungsinteressierte sowie bereits gegründete Unternehmen, bis zu drei Jahre nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit, mit ihren Ideen für das Gastgewerbe bewerben. Als Besonderheit beim DEHOGA Cup konnten Teams aus dem gesamten Bundesgebiet am Wettbewerb teilnehmen.

Zehn Gründungsteams präsentierten ihre Geschäftsidee vor einer Fachjury und einem rund 200-köpfigen, interessierten Messepublikum. Der Special Cup DEHOGA war Teil des Bühnenprogramms auf dem Messestand des DEHOGA Baden-Württemberg. Die Teilnehmenden erwartete ein umfangreiches Informationsangebot auf der größten deutschen Fachmesse für das Gastgewerbe.

Die Preisträger des Special Cups DEHOGA:


Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee „Boostersitz“ von der Koru Kids GmbH aus Riemerling gewonnen. Koru Kids hat, basierend auf einem pädagogischen Konzept, Sitzerhöhungen für Kinder für den täglichen Bedarf von Restaurants und Hotels entwickelt: Extreme Robustheit, hohe Benutzerfreundlichkeit, leichtes Reinigen, platzsparende Stapelbarkeit und ein gänzlich neues Gurtsystem. Die spannende Haptik durch das nachgebende, formstabile Material der Booster soll Groß und Klein überzeugen. Darüber hinaus durfte sich Gründer Dr. Wolfgang Höhn über einen Weiterbildungsgutschein des DEHOGA Baden-Württemberg und den Ehrenpreis der Bürgschaftsbank und MBG Baden-Württemberg freuen.

Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Ordercube GmbH aus Grafing bei München. Das Team wurde zudem als Publikumsliebling ausgezeichnet. Der Ordercube ist die Vision der Kerze 2.0. Igor Suslov und Daniel Pasternak, die Erfinder des Ordercubes, möchten die Kerze auf dem Restauranttisch ersetzen und ihr eine Funktion geben: Möchte der Gast bedient werden, so tippt er auf die dafür vorgesehene sensorische Schaltfläche. Mithilfe der Schnittstelle zur einer App bietet der Ordercube einen Überblick (Statistiken, Tischplan) für Kellner und Gastronomen, um ihre Bestellprozesse und den laufenden Betrieb zu optimieren.

Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee „Eatapple“ der Wisefood GmbH aus Langenbernsdorf und Stuttgart. Getreu dem Motto: „Less Waste - More Taste“ hat das Team von Wisefood GmbH mit „Eatapple“ den weltweit ersten essbaren Trinkhalm auf Fruchtbasis konzipiert. Das Produkt bietet eine nachhaltige und ökologische Alternative zu den derzeit genutzten Plastik-Strohhalmen und kann Plastikmüll vermeiden. Das dreiköpfige Gründerteam möchte es Gastronomen erleichtern, ihre Ökobilanz zu verbessern. Neben dem Preisgeld erhielt auch das Wisefood-Team einen Weiterbildungsgutschein des DEHOGA Baden-Württemberg. Als bestes Team aus Baden-Württemberg hat sich die Wisefood GmbH für das Landesfinale am 21. Juni 2018 qualifiziert.

Der „Special Cup DEHOGA“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Rahmen der INTERGASTRA 2018 in Kooperation mit dem DEHOGA Baden-Württemberg durchgeführt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wird von der L-Bank gesponsert.

Die Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer hatten nur drei Minuten Zeit, um die Zuhörer von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Präsentationen erfolgen ohne technische Hilfsmittel wie PowerPoint oder Video. Erlaubt sind gedruckte Fotos, Schilder, Prototypen und Modelle.

Insgesamt hatten zehn Bewerber die Gelegenheit, beim Special Cup DEHOGA die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

  1. Ordercube GmbH
  2. Freachly GmbH
  3. BigHungary
  4. Koru Kids Deutschland GmbH - Boostersitz
  5. Wisefood GmbH - Eatapple
  6. Dikkes Wassar
  7. Menufairy
  8. KAYA&KATO GmbH
  9. The Yeah Lab
  10. fragPaul

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich.

Folgende Jury-Mitglieder bewerteten die Pitches in Stuttgart:

  • Wilhelm Okesson, DEHOGA Beratung
  • Guy Selbherr, Bürgschaftsbank Baden-Württemberg
  • Torsten Petersen, Enchilada Franchise GmbH
  • Dr. Caroline von Kretschmann, Europäischer Hof Heidelberg
  • Constantin Rehberg, Prizeotel
  • Frank Oehler, Speisemeisterei und RTL2-Kochprofi
  • Stavroula Ekoutsidou, IKEA Deutschland

Hintergrundinformation:

Mit der Bündelung aller Aktivitäten der Landesregierung zur Förderung von Start-ups im Land Baden-Württemberg unter der Dachmarke Start-up BW, bekommt auch der Elevator Pitch 2017/2018 ein neues Design: aus dem Elevator Pitch BW wird der Start-up BW Elevator Pitch. Die bewährten Inhalte und Rahmenbedingungen bleiben aber gleich: Junge Existenzgründerinnen und -gründer bekommen hier die Gelegenheit, in der kurzen Zeit einer Fahrstuhlfahrt die Zuhörer neugierig zu machen und von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Das Ministerium führt die landesweite Wettbewerbsreihe seit Oktober 2013 durch. Der Start-up BW Elevator Pitch 2017/2018 ist die fünfte Runde des Wettbewerbs.

Fotos und Videos:

Alle Pitch-Videos können demnächst auf Folgendem YouTube Channel abgerufen werden: https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW 
Die Bilder des Wettbewerbs werden zeitnah auf flickr veröffentlicht:
https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/ 
Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle (Start-up BW Elevator Pitch) verwenden und weitergeben.

Webseite: www.startupbw.de/wettbewerbe/elevatorpitch

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Elevator Pitch BW
news-577 Tue, 06 Feb 2018 16:48:00 +0100 Kick-Off für den Start-up BW M.TECH Accelerator https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/kick-off-fuer-den-start-up-bw-mtech-accelerator/ Damit innovative Geschäftsideen marktreif werden, haben Unternehmensgründerinnen und -gründer in Stuttgart jetzt eine neue Anlaufstelle: Den sogenannten "M.Tech Accelerator" im Wizemann Space in Stuttgart-Bad Cannstatt. Gründer aus den Bereichen Mobilität und Hochtechnologie finden hier Platz und Unterstützung.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn und Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, haben den Accelerator am Dienstag, 6. Februar, eingeweiht. Bei der Eröffnung präsentierten die ansässigen Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Geschäftsideen vor rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

OB Kuhn sagte: "Stuttgarts Erfindergeist ist weltbekannt. Unsere Stadt steht für Innovation und Hightech und mit grünen Ideen lassen sich auch schwarze Zahlen schreiben. Deswegen bin ich gewiss, dass diese Einrichtung Start-ups im Bereich 'Mobilität der Zukunft' zum Erfolg führen wird. Davon profitieren dann nicht nur die Unternehmerinnen und Unternehmer, sondern der gesamte Standort Stuttgart."

Der M.TECH Accelerator im Wizemann fördert innovative Gründungsideen aus den Bereichen Mobilität, Manufacturing und Engineering. Die städtische Wirtschaftsförderung hat das Projekt initiiert, gemeinsam mit der Wirtschaftsinitiative bwcon, dem Wizemann Space, der Technologie-Transfer-Initiative und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart.

Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut unterstrich die Bedeutung des Accelerators als wesentlichen Baustein der Gründungsoffensive Start-up BW der Landesregierung Baden-Württemberg: "Die professionelle Vorbereitung und Begleitung von innovativen Start-ups wird hier auf ein Spitzenniveau gehoben. Der M.Tech Accelerator ist im Bereich Mobilität, Engineering und Fertigung einer von sieben 'Olympiastützpunkten' für Start-ups, die wir im Land zu unterschiedlichen Schlüsseltechnologien aufbauen. Ein besonders gutes Signal ist, dass es den Initiatoren gelungen ist, schon zum Start eine ganze Reihe namhafter Unternehmen als Kooperationspartner zu gewinnen. Auf diese Weise können beide Seiten zukünftig noch mehr voneinander lernen und damit insgesamt profitieren."

Ines Aufrecht, Leiterin der Wirtschaftsförderung der Stadt Stuttgart, betonte: "Wir engagieren uns im M.TECH Accelerator, um Gründerinnen und Gründer im Hochtechnologiesektor zu unterstützen. Ideen für 'Neue Antriebssysteme', 'Autonomes Fahren' oder 'Digitalisierung in der Mobilität' können in Stuttgart besser wachsen als anderswo. Mit der richtigen Unterstützung können die Ideen dann auf dem Markt bestehen und Stuttgarts Ruf als Hauptstadt der neuen Mobilität ausbauen."

Der M.TECH Accelerator bietet Hightech Gründungen in einem zwölf monatigen Programm effektive Starthilfe und ein kompetentes Netzwerk aus der Industrie. Durch die Partnerschaft mit über 30 namhaften Firmen, Experten und Vertretern aus der Wissenschaft werden junge Gründungen hier optimal gefördert. Das Gesamtprojekt läuft drei Jahre.

13 Gründungsteams stehen für die erste Phase des Projekts schon fest. Bewerbungen sind fortlaufend möglich, zwölf Teams können derzeit noch aufgenommen werden.

Der M.TECH Accelerator wird gefördert aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und aus Landesmitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.

Webseite: www.mtechaccelerator.com

Quelle: Stadt Stuttgart

Hier geht es zur Übersicht der aktuell geförderten Start-up BW Acceleratoren >>

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news-576 Fri, 02 Feb 2018 12:53:22 +0100 Landespreis für junge Unternehmen ausgeschrieben https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/landespreis-fuer-junge-unternehmen-ausgeschrieben-1/ Die Landesregierung und die L-Bank schreiben in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal den Landespreis für junge Unternehmen aus. Gesucht werden Firmenchefinnen und -chefs, die Leistungsstärke mit nachhaltigem Engagement verbinden. Bewerbungsschluss ist am 23. März.

„Mit unserem Landespreis wollen wir mutige Gründerinnen und Gründer auszeichnen, die sich – trotz der derzeit äußerst guten wirtschaftlichen Lage – an die wahrlich nicht risikolose Selbstständigkeit gewagt haben. Wir prämieren junge Firmenchefinnen und -chefs, die nicht nur durch ihre Leistungsstärke überzeugen und sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen auf dem Markt behaupten, sondern die mit einem nachhaltigen und verantwortungsbewussten Engagement auch zur Gestaltung unseres Landes beitragen“, so der Schirmherr des Landespreises für junge Unternehmen Ministerpräsident Winfried Kretschmann zum Start der Ausschreibung.

Auszeichnung für Leistungsstärke und nachhaltiges Engagement

Baden-Württembergs Unternehmerinnen und Unternehmer sind Vorbilder. Sie wollen Verantwortung übernehmen, sich verwirklichen und Erfolg haben. Sie erkennen Marktlücken und gründen mutig ihre eigene Firma. Genauso übernehmen sie aber auch bestehende mittelständische Betriebe, innerhalb und außerhalb der Familie. So machen sie das Land fit für die Zukunft. „Diese Unternehmerpersönlichkeiten sind Säulen der Integration und Identifikation, aber vor allem auch elementare Tempomacherinnen und Tempomacher unserer Wirtschaftskraft“, so Ministerpräsident Kretschmann.

Um diese Gestalterinnen und Gestalter zu würdigen, schreiben Landesregierung und L-Bank in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal den Landespreis für junge Unternehmen aus. Gesucht werden wirtschaftlich erfolgreiche Firmen aus sämtlichen Branchen – aus Industrie, Handwerk, Handel und dem Dienstleistungssektor sowie aus Vertreterinnen und Vertretern der freien Berufe, die durch verantwortungsbewusstes unternehmerisches Handeln einen vorbildhaften Beitrag zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft leisten. Der Preis rückt die Leistungsstärke, Modernität und Kreativität junger baden-württembergischer Unternehmerinnen und Unternehmer – aber auch deren soziales und ökologisches Engagement – in den Mittelpunkt.

Besonderes baden-württembergisches Gründer-Gen

„Baden-Württembergs Gründer sind besonders: Sie gründen, weil sie eine Chance sehen, etwas bewegen wollen und häufig über spannende und selbstbewusste Konzepte verfügen. Unsere Existenzgründer wirken damit wie eine permanente ‚Frischzellenkur‘ für die Südwest-Wirtschaft, und das ganz besonders, wenn sie mit innovativen und kreativen Ideen den starken etablierten Mittelstand des Landes mit ihrer Tatkraft bereichern und erneuern“, betont der Vorsitzende des Vorstands der L-Bank Dr. Axel Nawrath. „Dieses besondere baden-württembergische Gründer-Gen prägt jeden Landespreisjahrgang.“ Dabei kommen die heimischen Erfolgsgeschichten ebenso aus den klassischen Branchen wie aus den HighTech-Bereichen. Das machen auch die Preisträger 2016 deutlich, bei denen sich ein Medizintechnologie-Unternehmen, ein Biomarkt und ein auf Rückbau, Verwertung sowie Tief- und Tankstellenbau spezialisierter Betrieb die Podestplätze teilten.

Bewerbungsschluss am 23. März 2018


Bis zum 23. März 2018 können sich Unternehmerinnen und Unternehmer bewerben, die ihre Firma nach dem 1. Januar 2007 gegründet oder übernommen haben und mindestens zwei volle Bilanzjahre vorweisen können. Der Firmensitz muss sich in Baden-Württemberg befinden. Nach einer Vorauswahl präsentieren die ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten im Sommer sich und ihr Unternehmenskonzept in zwei Runden vor einer Jury aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.

Ein Einsatz, der sich lohnt: Die zehn besten Unternehmen werden am 8. November 2018 im Rahmen eines Festaktes im neuen Schloss in Stuttgart durch Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Dr. Axel Nawrath geehrt. Die drei erst platzierten Unternehmen erhalten Geldpreise in Höhe 40.000 Euro (Platz 1), 30.000 Euro (Platz 2) und 20.000 Euro (Platz 3). Mit insgesamt 90.000 Euro ist der Landespreis einer der höchst dotierten und renommiertesten Unternehmerpreise in Deutschland.

https://www.landespreis-bw.de

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news-572 Thu, 01 Feb 2018 14:06:00 +0100 Studie: Was macht Start-ups zu Unicorn-Start-ups? https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/studie-was-macht-start-ups-zu-unicorn-start-ups/ Prof. Dr. Julian Kawohl von der HTW Berlin und Sascha Grumbach, Geschäftsführer von Argo Brainworks, haben in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutsche Startups e.V. die Gründerinnen und Gründer der Top 100 Unicorn-Start-ups (Start-ups mit einer Unternehmensbewertung über einer Milliarde US-Dollar) weltweit analysiert, um herauszufinden, was Unicorn-Gründerinnen und -Gründer ausmacht.

Kernerkenntnisse sind:

  • Bildung: Mehr als 95% der Unicorn-Gründerinnen und -Gründer verfügen über mindestens einen Hochschulabschluss.
  • Erfahrung: 80% aller Unicorn-Gründerinnen und -Gründer waren nach dem Studium zunächst Angestellte in Unternehmen und haben erst danach gegründet.
  • Seriengründerinnen und Seriengründer: Bei mehr als der Hälfte der Gründerinnen und Gründer ist das Unicorn nicht die erste Gründung.
  • Erfahrung und Kapital: Für das erfolgreiche Einwerben von Kapital spielt besonders der Faktor Erfahrung eine größere Rolle als der Grad der akademischen Bildung.
  • Bildung und Unternehmensbewertung: Unicorns, deren Gründerinnen und Gründer einen Master of Science aufweisen, haben mit durchschnittlich ca. 29 Mrd. US$ den höchsten Unternehmenswert.
  • Seriengründung und Kapital: Am meisten Kapital konnten jene Gründerinnen und Gründer einsammeln, die zuvor in vier Gründungen involviert waren. Seriengründerinnen und Seriengründer werden zudem im Schnitt am höchsten bewertet.

Prof. Dr. Julian Kawohl unterstreicht: „Die allseits bekannten Unicorns wie z.B. Airbnb, Hello Fresh oder Uber werden als disruptive Angreifer von verschiedenen Branchen gesehen. Wir wollten verstehen, was die Menschen hinter diesen Milliarden-Start-ups für einen Background haben und wie sie aus der Masse der Gründer herausstechen. Die Erkenntnisse zeigen eindeutig, dass die These des genialen Erfinders, der für die Gründung sein Studium abbricht, um dann gleich mit seiner ersten Idee Weltruhm zu erlangen, nicht haltbar ist. Vielmehr zählen eine substanzielle Ausbildung und vor allem Erfahrung zu den Grundvoraussetzungen eines Unicorn-Gründers. Sowohl Investoren als auch die zahlreichen etablierten Unternehmen, die derzeit in Acceleratoren und Inkubatoren versuchen, potenzialträchtige Start-ups hochzuziehen, sollten auf diese Faktoren bei der Auswahl der Gründer achten.“

Co-Autor Sascha Grumbach ergänzt: „Wir sehen täglich eine Vielzahl von Gründern, die schon bei der ersten Gründung fest mit einem Milliarden-Exit rechnen, nur weil auf ihrem Abschlusszeugnis der Name einer Top-Uni steht. Unsere Erhebung zeigt, dass ein Hochschulabschluss positiven Einfluss auf den Gründungserfolg haben kann. Allerdings spielen die Berufserfahrung und auch bisherige Gründungserfahrung eine noch größere Rolle. Durch die gesammelte Erfahrung werden Gründer sicherer, können bessere Entscheidungen treffen und mit ihren Mitarbeitern, Kunden und Partnern besser umgehen und so den Erfolg des eigenen Unternehmens wahrscheinlicher werden lassen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass man während einer Gründung viele Höhen und Tiefen erlebt. Vor allem die Fähigkeit, aus den schweren Zeiten zu lernen und draus gestärkt hervorzugehen, ist, wonach wir in Gründern suchen. Wenn das ganze Team zusammen bleibt, ist die gesammelte Erfahrung noch wertvoller.“

Florian Nöll, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V., hebt hervor: „Gründerinnen und Gründer sind ein besonderer Schlag Mensch. Meistens extrovertiert, auf jeden Fall nicht risikoscheu, mutig und ausgestattet mit einer großen Portion Ehrgeiz, Fleiß und Leidensfähigkeit. Das eint alle Gründerinnen und Gründer. Und doch gibt es Unterschiede zwischen ‚normalen‘ Gründern und Unicorn-Gründern. Das legt zumindest die Studie nahe. Einige Eigenschaften von Unicorn-Gründern sind nicht überraschend und stützen beispielsweise unsere These, dass Scheitern zu einem Unternehmerleben dazugehört. Dementsprechend müssen wir in Deutschland endlich eine Kultur der zweiten Chance etablieren, die sich auch im Insolvenzrecht niederschlägt. Andere Eigenschaften von Unicorn-Gründern sind vergleichsweise überraschend. Ich freue mich, dass wir durch diese Erhebung noch mehr Transparenz in das Start-up-Ökosystem gebracht haben.“

Quelle/Originalmeldung: Bundesverband Deutsche Startups >>

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news-573 Thu, 01 Feb 2018 13:09:00 +0100 Deutsche Wettbewerbe für Start-ups im Jahr 2018 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/deutsche-wettbewerbe-fuer-start-ups-im-jahr-2018/ Im Jahr 2018 finden über 170 Gründerwettbewerbe in Deutschland statt. Sach- und Geldpreise sind dabei sicherlich ein Faktor, der zur Teilnahme motiviert. Zudem profitieren Start-ups aber auch von medialer Aufmerksamkeit, Feedback zur Idee, dem Know-how zahlreicher Experten und einem oftmals guten Netzwerk aus Investoren oder großen Unternehmen - mitmachen lohnt sich also.

Die Publikation finden Sie hier >>

Quelle: www.fuer-gruender.de

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news-571 Thu, 01 Feb 2018 13:02:18 +0100 Leitfaden "Einfach Gründen in Deutschland" https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/leitfaden-einfach-gruenden-in-deutschland/ Der Leitfaden "Einfach Gründen in Deutschland" des RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V. unterstützt Sie bei Ihrem Gründungsvorhaben und verschafft Ihnen einen raschen Überblick zu den Rahmenbedingungen, Anforderungen und Unterstützungsleistungen in Deutschland. Er führt Sie durch alle Bereiche des Gründungsprozesses und erschließt Ihnen wichtige Informationsquellen. Er stellt die wesentlichen Fragen, die Sie von der Orientierungs- und Vorbereitungsphase über die Anmeldung Ihres Unternehmens bis zu Ihren ersten Schritten als Selbstständiger klären müssen. So behalten Sie im Blick, was Schritt für Schritt zu tun ist, und können einschätzen, bei welchen Aufgaben Sie Hilfe brauchen – zum Beispiel bei der Ausarbeitung Ihrer Geschäftsidee, der Erstellung Ihres Business- und Finanzierungsplanes, der Kapitalbeschaffung oder bei der Wahrnehmung Ihrer steuerlichen Pflichten. Dieser Leifaden wurde in Zusammenarbeit mit der IQ Fachstelle Migrantenökonomie und der Steuerkanzlei Dr. Siegel erstellt. Er ist sowohl als PDF mit vielen direkten Verlinkungen zu weiterführenden Informationen als auch als Printversion erhältlich. Beide Versionen sind mit einer englischen Übersetzung ausgestattet. Es handelt sich hierbei um eine aktualisierte 2. Auflage.

Hier geht es zu der Publikation >>

Quelle: RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V.

 

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news-574 Thu, 01 Feb 2018 04:28:00 +0100 Leitfaden „Gründungsnetzwerke aufbauen“ https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/leitfaden-gruendungsnetzwerke-aufbauen/ Seit 18. Januar 2018 läuft in Baden-Württemberg der Landeswettbewerb „Start-up BW local – Gründungsfreundliche Kommune“. Bewerbungsschluss ist der 6. April 2018. Interessierte Kommunen finden im neuen Leitfaden „Gründungsnetzwerke aufbauen“ des RKW Kompetenzzentrums weitere Praxisbeispiele.

Die Erkenntnisse des neuen Leitfadens „Gründungsnetzwerke aufbauen“ basieren auf einer Befragung des RKW Kompetenzzentrums sowie der Betrachtung von drei Praxisbeispielen unterschiedlicher Gründungsnetzwerke aus Mainz, Berlin und Hildesheim.

Zu Beginn des Jahres wurden eine Befragungssystematik und ein Befragungsleitfaden erarbeitet und  anhand dessen von Ende März bis Anfang Mai 2017 in einem ersten Schritt einige bestehende Netzwerke befragt. Schwerpunkte bei der Befragung bildeten die interne Organisation der Netzwerkpartner, die umgesetzten Maßnahmen und die Außendarstellung. Untersucht wurden außerdem die Zusammensetzung des Netzwerks und die Partnerstruktur sowie die Zusammenarbeit mit externen Partnern wie zum Beispiel KMUs aus der Region. Ziel sollte sein, ein besseres Verständnis für die Funktionsweise der Netzwerke zu erhalten, einen Dialog anzustoßen, gegenseitiges Lernen zu ermöglichen und Maßnahmen zu entwickeln, um die Bildung weiterer Kooperationen zu unterstützen.

Ausführliche Informationen und den Leitfaden zum Download finden Sie auf der Website des RKW Kompetenzzentrums.


Quelle/Originalmeldung: RKW Kompetenzzentrum

Auf unserer Website finden Sie ausführliche Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung zum Wettbewerb „Start-up BW Local“ sowie Portraits, Interviews und Erfolgsgeschichten von Start-ups in Baden-Württemberg.

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news-575 Wed, 31 Jan 2018 14:31:00 +0100 Bitkom Research: Die meisten Unternehmen lassen Start-ups links liegen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/bitkom-research-die-meisten-unternehmen-lassen-start-ups-links-liegen/ Ob beim Thema Finanzen, in der Energiebranche, im Gesundheitswesen oder im Handel: Start-ups sind heute in allen Branchen aktiv. Sie sind innovativ, schnell, agil und frech – doch die große Mehrheit der Unternehmen lässt sie links liegen.

Rund zwei Drittel (65 Prozent) der Vorstände sowie Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer von Unternehmen ab 20 Beschäftigten geben an, dass sie mit Start-ups nicht zusammenarbeiten.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 505 Unternehmen aus allen Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Acht Prozent sagen, dass sie sich finanziell an Start-ups beteiligt haben, 28 Prozent arbeiten mit ihnen auf andere Art zusammen, etwa bei Gründerwettbewerben. Aber nur 14 Prozent entwickeln gemeinsam mit Start-ups neue Produkte oder Dienstleistungen. „Sowohl etablierte Unternehmen als auch Start-ups verspielen riesige Chancen, wenn sie nicht häufiger und enger zusammenarbeiten“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Mittelständler ebenso wie Konzerne haben auf diese Weise die Chance, digitale Innovationen ins Unternehmen zu holen, und Start-ups können so leichter auf dem Markt Fuß fassen und erste Kunden gewinnen.“

Unternehmen, die nicht mit Start-ups zusammenarbeiten, haben meist schlicht keinen Kontakt zu Gründerinnen und Gründern. Das gilt für 77 Prozent aller Unternehmen. Rund jedes Zweite (56 Prozent) sagt, man sehe in der Kooperation keinen Mehrwert, ebenso viele haben kein konkretes Projekt im Blick. Vier von zehn Unternehmen (39 Prozent) haben keine Zeit für Start-up-Kooperationen, jedem Vierten (27 Prozent) fehlt das Geld. „Es gibt keinen Grund, nicht zumindest das Gespräch mit Start-ups zu suchen“, so Berg. „Eine Vielzahl von Initiativen ermöglicht vor Ort einen Austausch zwischen etablierten Unternehmen und Gründenden. Und auch die bundesweite Digital Hub Initiative bringt Unternehmen und Start-ups aus den Leitbranchen zusammen und schafft Orte, um gemeinsam an ganz konkreten Projekten zu arbeiten.“

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 505 Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft. Die Fragestellungen lauteten: „Wie würden Sie das Verhältnis Ihres Unternehmens zu Start-ups der Internet- und Digitalbranche beschreiben?“ und „Warum arbeitet Ihr Unternehmen nicht mit Start-ups zusammen?“

Quelle/Originalmeldung: bitkom

Mit Start-up BW arbeiten wir daran, dass baden-württembergische Unternehmen und Business-Netzwerke mit ihren Angeboten auf unserer Webseite zu finden sind.

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news-570 Mon, 29 Jan 2018 12:57:00 +0100 Neue Gründungsförderung für Mensch-Technik-Interaktion gestartet https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/neue-gruendungsfoerderung-fuer-mensch-technik-interaktion-gestartet/ Die neue Fördermaßnahme „Gründungen: Innovative Start-ups für Mensch-Technik-Interaktion“ richtet sich gleichermaßen an Forschungsteams an Hochschulen und Instituten wie an bereits gegründete Start-ups. Interessierte können ihre Ideen bis zum 18. April 2018 einreichen.

Die Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist in zwei Module aufgeteilt: In Modul eins werden Forschungsteams an Hochschulen und Forschungseinrichtungen gefördert, die das Potenzial für ein Start-up haben. Voraussetzung ist hier, dass die wirtschaftliche Verwertung neuer erfolgversprechender Forschungsansätze bereits absehbar ist und diese in ein kommerzielles Geschäftsmodell überführt werden können. In Modul zwei werden bereits gegründete Start-ups bei Forschungs- und Entwicklungsvorhaben unterstützt. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind sowie einen direkten positiven Einfluss auf die Innovationsfähigkeit und erwarteten Wettbewerbschancen der beteiligten Start-ups haben.

Um die Förderung zu erhalten, muss der Schwerpunkt des Vorhabens in einem der folgenden drei Themenfelder des MIT-Forschungsprogramms liegen:

  • Intelligente Mobilität (u.a. Fahrerassistenzsysteme, Intentionserkennung, vernetzte Mobilitätslösungen und Nutzererleben),
  • Digitale Gesellschaft (u.a. intelligente Assistenz, Robotik, Technologien für das Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände und Interaktionskonzepte),
  • Gesundes Leben (u.a. interaktive körpernahe Medizintechnik, intelligente Präventionslösungen und Pflegetechnologien)

Weitere Informationen und Quelle: www.technik-zum-menschen-bringen.de/foerderung

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news-569 Mon, 29 Jan 2018 12:56:00 +0100 Erfolgreiche Unternehmensnachfolge sichert Know-how und Arbeitsplätze im Mittelstand https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/erfolgreiche-unternehmensnachfolge-sichert-know-how-und-arbeitsplaetze-im-mittelstand/ Wie aktuelle Analysen der KfW und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages zeigen, nimmt die Zahl der Unternehmensnachfolgen in Deutschland zu.

Die Mittelstandsbeauftragte Iris Gleicke: „Wir wissen, dass eine wachsende Zahl von kleinen und mittelständischen Unternehmen vor einem Generationswechsel steht, aber das heißt nicht, dass die Nachfolge überall geklärt wäre. Es geht um Tausende von Arbeitsplätzen, neue Investitionen und die Sicherung des Know-hows in den Betrieben - und es geht häufig nicht zuletzt darum, das eigene Lebenswerk in gute Hände zu legen. Das ist etwas zutiefst Emotionales und fällt mancher Unternehmerin und manchem Unternehmer nicht leicht. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig mit der eigenen Nachfolge auseinanderzusetzen und diese sorgfältig zu planen. Wir unterstützen diesen Prozess unter anderem mit der Unternehmensnachfolgebörse nexxt-change. Denn wir wollen, dass der deutsche Mittelstand auch in Zukunft stark, innovativ und vielfältig bleibt.“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bietet gemeinsam mit bundesweiten Partnern der Initiative „nexxt“-Unternehmensnachfolge umfassende Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebote rund um das Thema Unternehmensnachfolge an. Zentral ist die Nachfolgebörse www.nexxt-change.org, über die kostenlos Kontakte geknüpft werden können. Aktuell sind über 6.500 Verkaufsangebote und rund 2.000 Kaufgesuche veröffentlicht. Bundesweit betreuen rund 735 Regionalpartner der Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Sparkassen und Kreditgenossenschaften die Interessenten vor Ort. Seit 2006 wurden durch die Börse bereits über 15.000 erfolgreiche Unternehmensübergaben angestoßen.

Darüber hinaus fördert das BMWi das Projekt „ICON - innovativer Content für die Unternehmensnachfolge“ (www.nachfolge-in-deutschland.de), das sich mit praktischen und wissenschaftlich fundierten Analysetools insbesondere an junge Menschen richtet.

Weitere Informationen und Quelle:
www.nexxt-change.org
www.nachfolge-in-deutschland.de  

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news-568 Fri, 26 Jan 2018 12:53:00 +0100 Startkapital für Mobilität 4.0 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/startkapital-fuer-mobilitaet-40/ Mit dem Modernitätsfonds, kurz mFUND, fördert die Bundesregierung die Entwicklung digitaler Geschäftsideen rund um die Mobilität 4.0. - bis 2020 stellt sie dafür rund 150 Millionen Euro bereit.

Die Förderung setzt bereits in dem Moment ein, da digitale Geschäftsideen entstehen, und unterstützt Gründer und Start-ups bei der Umsetzung - vom Konzept über die Entwicklung bis zur Marktreife. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ist ein wesentlicher Beitrag zur Digitalen Agenda der Bundesregierung. Fördernehmer zeichnen sich durch die Entwicklung digitaler Geschäftsideen aus, die auf Mobilitäts-, Geo- und Wetterdaten basieren. Antragsberechtigt sind Gründer, Start-ups, Unternehmen, aber auch Behörden und Hochschulen. Der mFUND gliedert sich in zwei Förderlinien, die eine langfristige Unterstützung von Projekten erlauben - von der Idee bis zur Entwicklung eines Prototyps:

  • Förderlinie 1 „Ausarbeitung von Machbarkeitsstudien“
  • Förderlinie 2 „Angewandte Forschung und Experimentelle Entwicklung“

Die Prüfung aller Anträge erfolgt in einem zweistufigen, wettbewerblichen Bewertungsverfahren: In der ersten Stufe werden vorläufige Projektskizzen inhaltlich beurteilt. In der zweiten Verfahrensstufe werden die Antragsteller aller positiv bewerteten Projekte aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen. Die Bewilligung erteilt das BMVI.

Neben der finanziellen Förderung unterstützt der mFUND auch den Austausch zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Forschung. Um Fördernehmer zusammenzuführen, veranstaltet das Ministerium regelmäßig Konferenzen und Workshops. Darüber hinaus finden Wettbewerbe für Gründer, Start-ups und Programmierer statt. So können Studenten, Tüftler und Hacker beim Regierungs-Hackathon DATA-RUN vor Ort und innerhalb von 24 Stunden technische Lösungen für die Mobilität 4.0 entwickeln. Beim BMVI Start-up Pitch haben die Teilnehmer drei Minuten Zeit, Jury und Publikum, darunter Manager und Investoren von ihrer digitalen Geschäftsidee zu überzeugen.

Eine Vielzahl der Projekte, die mit dem mFUND gefördert werden, basiert auf den Daten der mCLOUD. Über das offene Datenportal stellt das BMVI Mobilitäts-, Geo- und Wetterdaten seines Geschäftsbereichs zur Verfügung. Die mCLOUD selbst sowie alle darin auffindbaren Daten sind für jedermann frei zugänglich - ganz im Sinne der Open-Data-Strategie des Bundes.

Die mCLOUD dient als offene Rechercheplattform. Gründer, Start-ups und Mobilitätsanbieter haben damit eine zentrale Anlaufstelle für einen schnellen, unkomplizierten und kostenlosen Zugriff auf Daten aus den unterschiedlichsten Bereichen rund um die Mobilität: Straßenverkehr, Bahnverkehr, Luft- und Raumfahrt, Klima und Wetter sowie Gewässer und Wasserstraßen.

Weitere Informationen und Quelle: www.digitale-agenda.de

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news-566 Wed, 24 Jan 2018 09:51:25 +0100 Bundesweiter Ideen- und Startup-Wettbewerb für Social Entrepreneurship Generation-D https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/bundesweiter-ideen-und-startup-wettbewerb-fuer-social-entrepreneurship-generation-d/ Der bundesweite Ideen- und Startup-Wettbewerb für Social Entrepreneurship Generation-D richtet sich an Studierende und Young Professionals aller Fachrichtungen. Mit einem Preisgeld von 15.000 €, professionellen Coachings durch Projektpartner wie die Social Entrepreneurship Akademie, KPMG oder Go Beyond sowie durch unser starkes Support-Netzwerk werden innovative und kreative Projekte und Ideen mit gesellschaftlichem Mehrwert und unternehmerischer Motivation gefördert.

Alle Informationen zu der vergangenen Wettbewerbsrunde und der noch bis zum 31. März 2018 laufenden Bewerbungsphase unter: www.generation-d.org

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news-565 Tue, 23 Jan 2018 17:27:43 +0100 EY Start-up-Barometer 2018 – Baden-Württemberg holt auf https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/ey-start-up-barometer-2018-baden-wuerttemberg-holt-auf/ Deutsche Start-ups konnten 2017 Rekordsummen einwerben: Der Gesamtwert der Investitionen ist von 2,3 auf 4,3 Milliarden Euro geklettert – ein Anstieg um 88 Prozent. Grund für das starke Wachstum waren vor allem einige sehr große Deals mit einem Volumen von jeweils mehr als 100 Millionen Euro, die im Vorjahr vollständig gefehlt hatten.

Aber auch die Zahl der Finanzierungsrunden legte zu: um fünf Prozent auf 507. Damit stiegen sowohl das Volumen als auch die Transaktionszahl auf ein neues Rekordniveau. Berlin konnte abermals den Titel als Deutschlands Start-up-Hauptstadt verteidigen und seinen Vorsprung sogar ausbauen. 208 Berliner Start-ups erhielten im vergangenen Jahr bei 233 Finanzierungsrunden insgesamt knapp drei Milliarden Euro – fast dreimal so viel wie im Vorjahr. Bayerische Jungunternehmen konnten insgesamt 407 Millionen Euro einwerben, was allerdings einem Rückgang um 23 Prozent entspricht. Hamburg liegt beim Finanzierungsvolumen auf dem dritten Rang: Insgesamt 230 Millionen Euro flossen in Hamburger Start-ups – ein Anstieg um 80 Prozent gegenüber 2016. Dahinter folgen Baden-Württemberg (207 Millionen Euro), Thüringen (118 Millionen Euro) und Nordrhein-Westfalen (96 Millionen Euro).

Das sind Ergebnisse des Start-up-Barometers der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young). Berücksichtigt wurden Unternehmen, deren Gründung höchstens zehn Jahre zurückliegt.

Als besonders stark erwies sich das erste Halbjahr mit 264 Transaktionen und einem Finanzierungsvolumen von insgesamt knapp 2,6 Milliarden Euro. In der zweiten Jahreshälfte ging die Zahl der Finanzierungsrunden auf 243 zurück, das Volumen sank auf 1,7 Milliarden Euro. Damit lagen die Finanzierungsaktivitäten aber immer noch über dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

„Der Start-up-Standort Deutschland hat sich 2017 erneut positiv entwickelt – immer mehr Unternehmen bekommen frisches Kapital, zudem schafften mehrere Unternehmen den erfolgreichen Sprung an die Börse und konnten dabei zusätzliches Wachstumskapital aufnehmen“, betont Peter Lennartz, Partner bei EY. Lennartz wertet die Zahl besonders großer Transaktionen als „ein Zeichen für ein großes Investorenvertrauen und ausgereifte Geschäftsmodelle“. Zudem sei aber auch die Finanzierung in der Breite besser geworden, so dass immer mehr deutsche Start-ups frisches Kapital erhalten: Die Zahl der deutschen Wachstumsunternehmen, die eine Finanzierungsrunde abschließen konnten, stieg noch einmal von 442 auf nunmehr 475.

Berlin baut Vorsprung aus

Während der Boom am Standort Berlin ungebrochen ist, war die Zahl der Finanzierungsrunden in anderen wichtigen Start-up-Regionen im vergangenen Jahr eher rückläufig: In Bayern um acht Prozent, in Nordrhein-Westfalen sogar um 19 Prozent, während es in Hamburg im Vergleich zum Vorjahr kaum Veränderungen gab. Bisher kleinere Ökosysteme allerdings holten weiter auf – so erreichte Baden-Württemberg im Jahr 2017 erstmalig fast die Anzahl von Nordrhein-Westfalen und Hamburg. Aber auch andere Regionen wie z.B. Hessen, Sachsen, Rheinland-Pfalz oder Niedersachsen konnten einen kräftigen Aufschwung verzeichnen, wenngleich auf weiterhin eher niedrigem Niveau.

Insbesondere beim Finanzierungsvolumen ist die Schere zwischen Berlin und dem Rest der Republik im vergangenen Jahr aufgrund der Mega-Deals noch weiter aufgegangen: 69 Prozent der bundesweit investierten Summe flossen 2017 in Berliner Start-ups; im Vorjahr lag der Anteil Berlins bei 48 Prozent. Und: Die fünf größten Finanzierungsrunden des Jahres gingen durchweg an Berliner Start-ups.

„Berlin entwickelt sich sehr stark – die anderen deutschen Start-up-Hochburgen haben Mühe, da noch mitzuhalten“, stellt Lennartz fest. Und auch in den wichtigsten Teilsegmenten wie E-Commerce, FinTech, Health, Medien oder Mobility haben jeweils Berliner Jungunternehmen die Nase vorn. Andererseits betont Lennartz: „Das Ökosystem Berlin hat auch international eine hohe Sichtbarkeit erreicht – ausländische Investoren haben Berlin inzwischen auf dem Radar: Der Standort liegt gleichauf mit Paris und nur leicht hinter London. Das ist nicht nur gut für Berlin, sondern für die gesamte deutsche Start-up-Landschaft.“

Delivery Hero sammelt am meisten Geld ein

Die beiden größten Finanzspritzen des Jahres gingen an ein einziges Unternehmen: Im Juni sammelte der Berliner Essenslieferdienst Delivery Hero bei seinem Börsengang insgesamt 989 Millionen Euro ein, wovon 423 Millionen Euro an das Unternehmen flossen. Schon im Mai war der südafrikanische Investor Naspers mit 387 Millionen Euro bei Delivery Hero eingestiegen. Und ebenfalls im Mai sammelte der Berliner Auto-Großhändler Auto1 insgesamt 360 Millionen Euro von verschiedenen Investoren ein. Im November erhielt zudem der Kochboxlieferant HelloFresh durch seinen Börsengang 268 Millionen Euro – bei einem gesamten Emissionsvolumen von 286 Millionen Euro.

Neben den eindrucksvollen Mega-Deals, die im vergangenen Jahr getätigt wurden, wertet Lennartz auch die hohe Zahl kleiner und mittlerer Deals als positives Zeichen: „Es gab im vergangenen Jahr 64 Finanzierungsrunden zwischen fünf und zehn Millionen Euro, immerhin noch einmal sieben mehr als im Vorjahr. Und die Zahl der Transaktionen zwischen zehn und 50 Millionen Euro stieg um acht auf 54. Hier wachsen etliche sehr vielversprechende Unternehmen heran, die nun über ausreichende Möglichkeiten verfügen, ihr Wachstum auf dem Weg zur Marktführerschaft weiter erfolgreich voranzutreiben.“

Neben steigenden Risikokapitalinvestitionen in junge Unternehmen beobachtet Lennartz auch ein weiter zunehmendes Interesse von Großunternehmen an deutschen Start-ups – insbesondere im B2B-Bereich: „Die Bereitschaft in deutschen Konzernen, mit innovativen Start-ups zusammenzuarbeiten oder sie ganz zu übernehmen, um den digitalen Wandel im eigenen Haus weiter voranzutreiben, ist im vergangenen Jahr nochmal kräftig gestiegen.“

E-Commerce-Unternehmen erhalten das höchste Investitionsvolumen

Das meiste Geld floss im vergangenen Jahr in E-Commerce-Unternehmen. Insgesamt kamen die Start-ups aus diesem Bereich auf 1,8 Milliarden Euro – nach 438 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Im E-Commerce-Segment wurden mit 95 Transaktionen zudem die meisten Finanzierungsrunden gezählt.

Gestiegen sind sowohl die Zahl als auch der Wert der Finanzspritzen für junge FinTech-Unternehmen: von 55 auf 58 Transaktionen bzw. von 415 auf 541 Millionen Euro. Auch im Bereich Health ist ein starker Anstieg zu verzeichnen: von 60 auf 71 Transaktionen und von 291 auf 522 Millionen Euro. Rückläufig waren hingegen die Summen, die in Start-ups im Bereich Energie flossen: Zwar stieg die Zahl der Finanzierungsrunden von zehn auf 15, das Investitionsvolumen hat sich allerdings von 231 auf 86 Millionen Euro mehr als halbiert.

Informationen zu den Start-up-Ökosystemen in Baden-Württemberg finden Sie auf der Website www.startupbw.de

Ausführliche Informationen zum Gründungsstandort Deutschland stehen bei der KfW zur Verfügung.

Quelle/Originalmeldung: Ernst & Young GmbH

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news-567 Tue, 23 Jan 2018 15:41:00 +0100 Generationenwechsel im deutschen Mittelstand nimmt Fahrt auf https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/generationenwechsel-im-deutschen-mittelstand-nimmt-fahrt-auf/ 236.000 Firmen suchen bis Ende 2019 einen Nachfolger, bis 2022 noch einmal 275.000. Der Generationenwechsel im deutschen Mittelstand nimmt kräftig Fahrt auf. Aktuell sind rund 40 % der Inhaber mittelständischer Betriebe älter als 55 Jahre, für sie stellt sich in absehbarer Zeit die Frage nach dem Renteneintritt und damit auch die nach dem Fortbestand ihres Unternehmens. Eine aktuelle Sonderauswertung von KfW Research auf Basis des repräsentativen KfW-Mittelstandspanels zeigt: Allein in den kommenden zwei Jahren planen die Chefs von 236.000 kleinen und mittleren Firmen, ihr Unternehmen an einen Nachfolger zu übergeben. Für 100.000 von ihnen wird die Zeit knapp, da der Nachfolger entweder noch nicht gefunden wurde - oder der Inhaber noch gar nicht mit der Suche begonnen hat. Die Bedeutung dieser Unternehmen ist beachtlich, hängen doch die Arbeitsplätze von rd. 2 Millionen Erwerbstätigen und etwa 89.000 Auszubildenden vom Gelingen der Nachfolge ab.

Die ganze Breite des bevorstehenden Generationenwechsels wird offensichtlich, wenn man ein paar Jahre weiter in die Zukunft blickt: Bis 2022 wollen noch einmal 275.000 Seniorchefs ihren Betrieb übergeben. Bevorzugt wird quer durch alle Branchen- und Größenklassen die Übergabe innerhalb der Familie (54 %). Einen externen Käufer können sich 42 % vorstellen, ein Mitarbeiter oder bisheriger Miteigentümer wird deutlich seltener als Nachfolger in Betracht gezogen (25 % bzw. 27 %). Die aktuelle Analyse von KfW Research zum Thema „Generationenwechsel im Mittelstand“ ist online abrufbar.

Weitere Informationen finden Sie hier >> und hier >>

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news-564 Mon, 22 Jan 2018 17:25:00 +0100 Gründungsfinanzierung neu gedacht – MikroCrowd-Familie wächst https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/gruendungsfinanzierung-neu-gedacht-mikrocrowd-familie-waechst/ Wie lassen sich mit digitalen Finanzierungsideen Mehrwerte auch für bewährte Förderkonzepte generieren? Das MikroCrowd-Konzept der L-Bank zeigt in Baden-Württemberg, wie das geht und stößt damit auf bundesweites Interesse. Jetzt bekommt die MikroCrowd ersten Zuwachs aus der Förderbankenfamilie: Die Investitionsbank Berlin greift die Idee auf und bietet seit dem Jahresbeginn die „IBB-MikroCrowd“ an. Neue und etablierte Formen der Gründungsfinanzierung werden miteinander verzahnt, indem die Vorteile einer Crowdfinanzierung mit der Verlässlichkeit eines Förderkredits verbunden werden. Die Crowd sorgt zudem für einen frühzeitigen Markttest – und obendrein durch die Verbreitung über die sozialen Medien für einen zusätzlichen Werbeeffekt.

Die baden-württembergische L-Bank hat den Weg konzeptionell bereitet und ist im April 2017 mit der „L-Bank MikroCrowd“ gestartet. „Das ist kein Finanzierungsprodukt, das für jeden und überall passt. Wir sehen aber im kleinvolumigen Darlehensbereich eine zusätzliche und anders ausgerichtete Nachfrage, die durch unsere bisherigen Angebote nicht komplett abgedeckt wurde“, erläutert Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender des Vorstands der L-Bank. „Ausgelöst wird diese durch Trends wie Seriengründungen und Kreativgründungen, aber auch die verstärkte Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt.“

„Der erfolgreiche Start im Südwesten der Republik war für die IBB Anlass, unser bewährtes Programm „Mikrokredite“ um eine Crowd-Komponente zu erweitern“, erläutert Dr. Jürgen Allerkamp, Vorsitzender des Vorstands der IBB, die Beweggründe der Berliner Förderbank. Ab sofort können im Programm „IBB MikroCrowd“ Mikrokredite auch in Kombination mit einer ergänzenden Crowdfunding-Kampagne beantragt werden. Allerkamp sieht vor allem Berliner Start-ups sowie Gründerinnen und Gründer zum Beispiel aus den Bereichen Kommunikation, Digital- und Kreativwirtschaft als Zielgruppe. “Da kommen die Vorteile und die Flexibilität des Programms am besten zum Tragen“.

Mehr Informationen zu den Förderprogrammen finden Sie unter

L-Bank MikroCrowd: www.mikrocrowd.de oder www.l-bank.de/mikrocrowd

IBB MikroCrowd: www.ibb.de/de/foerderprogramme/ibb-mikrocrowd.html  

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news-563 Thu, 18 Jan 2018 15:35:02 +0100 Weiterer Baustein der Start-up BW Kampagne: Wirtschaftsministerium startet bundesweit einmaligen Landeswettbewerb für gründungsfreundliche Kommunen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/weiterer-baustein-der-start-up-bw-kampagne-wirtschaftsministerium-startet-bundesweit-einmaligen-lan/ Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Wir wollen unsere regionalen Start-up-Landschaften mit ihren versteckten Perlen noch stärker sichtbar machen: national wie international“ „Gemeinden, Städte und Landkreise spielen in der Gründungsförderung eine wichtige und vielfältige Rolle. Im Rahmen unserer Landeskampagne wollen wir deshalb unsere regionalen Start-up-Landschaften mit ihren versteckten Perlen noch stärker sichtbar machen: national wie international“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am Donnerstag (18. Januar) zur Auftaktveranstaltung des neuen Landeswettbewerbs „Start-up BW local – Gründungsfreundliche Kommune“ in Stuttgart.

„Unser Ziel ist es, die Angebote zur kommunalen und regionalen Gründungskultur öffentlich besser sichtbar zu machen und vor Ort den Auf- und Ausbau der Gründungs- und Nachfolgeunterstützung zu fördern und zu intensivieren“, so die Ministerin. Der neue Landeswettbewerb solle allen Teilnehmenden einen Nutzen bringen, neue Impulse in Sachen Gründungsfreundlichkeit in Baden-Württemberg setzen und den interkommunalen Erfahrungsaustausch fördern, erläuterte Hoffmeister-Kraut. Schon heute gäbe es in Baden-Württemberg eine ganze Reihe erfolgreicher kommunaler Gründungs- und Start-up-Initiativen.

Das Spektrum der Unterstützungs- und Förderangebote könne dabei von Lotsendiensten durch die Verwaltung und digitalen Services über lokale Gründungsnetzwerke, Raum- und Infrastrukturangebote bis hin zu zielgruppenspezifischen Angeboten für Gründerinnen oder Gründerpersonen mit Migrationshintergrund reichen.

Bei der Auftaktveranstaltung im Haus der Wirtschaft wurden heute drei Best-Practice-Beispiele vorgestellt: die Gemeinde Niedereschach, die Stadt Mannheim und der Ortenaukreis. Sie zeigen, welch exzellente Ideen und Ansätze im Land bereits vorhanden sind.

„Viele kommunale Entscheidungsträger haben erkannt, dass eine dynamische Gründungskultur für die eigene Standortattraktivität und für das Standortmarketing wichtig ist“, betonte Hoffmeister-Kraut. Dies zeige auch die überaus erfreuliche Resonanz der heutigen Veranstaltung mit über 170 Teilnehmern.

Der Landeswettbewerb soll bewirken, dass diesen Vorbildern möglichst viele Gemeinden, Städte und Landkreise in Baden-Württemberg nacheifern. Er wurde in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden sowie dem baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertag BWIHK und dem baden-württembergischen Handwerkstag BWHT ins Leben gerufen.

Der Landeswettbewerb richtet sich an Gemeinden, Städte und Landkreise und (interkommunale) Wirtschaftsförderungsgesellschaften bis Landkreisebene. Er beinhaltet drei Stufen:

  1. Stufe: Förderung der Teilnehmenden zur Erstellung eines Konzepts: „Wie kann unsere Kommune gründungsfreundlich oder noch gründungsfreundlicher werden?“. Die Förderhöhe liegt bei max. 2.500 Euro für Kommunen bzw. max. 5.000 Euro bei Landkreisen bzw. interkommunalen Ansätzen.
  2. Stufe: Bewertung der Konzepte durch eine Fachjury mit eigener Gründungserfahrung in regionalen Vorentscheiden und Auszeichnung der Sieger mit dem Label „Landeswettbewerb Gründungsfreundliche Kommune – Ausgezeichneter Ort 2018“. Kür der Sieger der Vorentscheide.
  3. Stufe: Finale der Sieger der Vorentscheide. Hier bewertet und prämiert ein Fachpublikum der baden-württembergischen Gründungsszene die Präsentationen nach der Qualität der geplanten, aber noch nicht umgesetzten Maßnahmen zur Gründungsfreundlichkeit und kürt die Gesamtsieger in den Kategorien „Beste/r/s gründungsfreundliche/r/s Gemeinde, Stadt, Landkreis bzw. interkommunales Projekt“.

Die Sieger erhalten die Möglichkeit einer Projektförderung für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen mit bis zu 100.000 Euro (Teilfinanzierung, Projektdauer: 2 Jahre).

Hintergrund

Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, das Gründerland Baden-Württemberg auf der Basis der bisherigen Erfolge weiterzuentwickeln und die Gründungsdynamik zu erhöhen. Bewährte Förderprogramme, Kampagnen und Wettbewerbsformate wurden in ein neues Konzept zur Gründungsförderung integriert. Das Konzept der neuen Landeskampagne „Start-up BW“ beinhaltet aber auch eine ganze Reihe von neuen Maßnahmen, die sich zum Großteil bereits in der Umsetzung befinden. Ein wichtiger Baustein ist dabei der heute an den Start gehende Landeswettbewerb „Gründungsfreundliche Kommune“, der das Thema noch stärker auf der kommunalen Ebene verankern soll.

Weitere Informationen stehen ab sofort unter www.startupbw.de/local 

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news-562 Wed, 17 Jan 2018 15:32:00 +0100 Gründungsstandort Deutschland: gut mit Luft nach oben https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/gruendungsstandort-deutschland-gut-mit-luft-nach-oben/ KfW Research: Der Global Entrepreneurship Index (GEI) ist ein wertvoller Gradmesser zur internationalen Einordnung des Gründungsstandorts Deutschland. Im von den USA angeführten GEI-Ranking belegt Deutschland regelmäßig einen Platz unter den 15 Besten. Ein Rang, der dem Gründungsstandort Deutschland gerecht wird: gut, aber mit Luft nach oben! Im GEI-Ranking zeigt sich Nachholbedarf bei den unternehmerischen Qualitäten in der Bevölkerung. Deutschlands gründungsrelevante institutionelle Qualität braucht dagegen den internationalen Vergleich nicht zu scheuen. Im Detail zeigen sich Schwächen in den Bereichen Networking und Humankapital. Vorschläge zur Behebung dieser Schwächen sind nicht neu, gezielte Maßnahmen sogar teils bereits etabliert.

Gründungsstandort Deutschland: gut mit Luft nach oben (PDF, 111 KB, nicht barrierrefrei) >>

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news-561 Tue, 16 Jan 2018 11:37:20 +0100 FIRECAMP 2018 - einwöchiges Intensivprogramm für IT- und Hightech-Startups! Bewerbung bis zum 4. Februar 2018 möglich! https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/firecamp-2018-einwoechiges-intensivprogramm-fuer-it-und-hightech-startups-bewerbung-bis-zum-4-feb/ IN DER METROPOLREGION RHEIN-NECKAR FINDET VOM 19. BIS 23. FEBRUAR 2018 DAS „FIRECAMP“ DES UP2B-ACCELERATORS STATT.

Das Firecamp richtet sich an HighTech Unternehmer mit einer Geschäftsidee und an Start-Ups mit einem bereits vorhandenen Businessplan. Zwölf Teams werden eine Woche lang „durch das Feuer gehen“ und sich durch individuelles Mentoring von Experten, Führungskräften und Fachleuten weiterentwickeln. Das Ziel ist, Startups auf die erste Finanzierungsrunde intensiv vorzubereiten und sie mit Unternehmen und Investoren zu vernetzen.

Der Montag beginnt in mit einem „Get-Together“ und eines Kennenlernens aller Firecamp-Teilnehmer kennen lernen können. Der besondere Gast wird Morten Lund sein, Dänemarks bekanntester Startup-Investor. Die Teilnehmer werden die Möglichkeit haben, seine Geschichte zu hören und ihm einige Fragen zu stellen.

Am Dienstag erhalten die Start-ups ein Pitch-Training von professionellen Pitch-Trainern im Technologiepark Heidelberg. Die Trainer coachen die Firecamp-Teilnehmer in der Präsentations-Struktur, im Präsentationseindruck und schulen sie in überzeugenden Sprechtechniken. Ziel ist es, die Start-ups für den bestmöglichen Investoren-Pitch fit zu machen.

Mittwoch und Donnerstag sind Mentoring-Tage im Mafinex-Technologiezentrum in Mannheim. Jeden Tag werden die IT- und Hightech-Startups drei Stationen mit hochrangigen Mentoren in Einzelcoachings durchlaufen. Die Mentoring-Bereiche sind "Vertrieb, Marketing, Produkt, Finanzen & Investment, sowie Geschäftsmodell und Recht". Darüber hinaus findet mittwochs ein Fireside Talk und am Donnerstag ein Pitch Event mit verschiedenen Startups aus dem Mafinex in Mannheim statt.

Der Freitag beginnt mit einem Corporate Speed Dating im Spielfeld Mannheim bzw. im C-Hub Mannheim. Verschiedene multinationale IT- und High-Tech-Unternehmen werden hier die Startups kennenlernen. Die Firecamp Teilnehmer erhalten die Gelegenheit, ihr B2B-Netzwerk aufzubauen. Danach werden die Firecamp Startups vor einer ausgewählten Jury und Investoren ihr Ideen und Geschäftsvorhaben aus dem IT- und Hightech Bereich präsentieren um attraktive Preise zu gewinnen und das Interesse von Investoren zu wecken!

Das bietet das Firecamp:

  • Eine Woche voller erstklassigem Mentoring, individuellem Feedback, professionellem Pitchtraining und Austausch mit mehr als 20 Experten und anderen Unternehmern (12 Teams).
  • Kontakt zu Startup Investoren wie Morten Lund, „einer der erfolgreichsten Startup-Investoren in Europa", Serienunternehmer und ehemaliger Business Angel von Skype
  • Corporate-Speed-Dating mit Führungskräften und CEOs multinationaler Unternehmen
  • Eins-zu-Eins-Beratung mit Experten und führenden Entrepreneurs aus Deutschland, Tel Aviv und dem Silicon Valley
  • Gezielte und selektive Optimierung relevanter Geschäftsfelder
  • Pitching-Veranstaltung mit Preisverleihung
  • Kostenlose Teilnahme inklusive Mahlzeiten

Das Firecamp richtet sich an HighTech Unternehmer mit einer Geschäftsidee und an Start-Ups mit einem bereits vorhandenen Businessplan.

Das Programm ist kostenlos und findet in englischer Sprache statt.

Bewerbungen können bis  4. Februar um 23:59 MEZ eingereicht werden:

www.up2b.io/firecamp

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news-560 Tue, 16 Jan 2018 11:33:47 +0100 In Lenningen wird schon früh der Start-up-Geist gefördert https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/in-lenningen-wird-schon-frueh-der-start-up-geist-gefoerdert/ "Ihr habt nur noch fünf Minuten“, ruft die Referentin Eva Mürrle in die Aula der Lenninger Realschule. Die 42 Schüler, die sich in einer „Marshmallow-Challenge“ messen, reagieren fieberhaft aufgeregt bis gelassen. Die Aufgabe, in 20 Minuten und mit festgelegten Utensilien einen möglichst hohen, frei stehenden Turm zu errichten, sind alle Teams anders angegangen. Als eine Maßnahme zur Teambildung gedacht, zeigt sich eindrucksvoll, wie viel Esprit in den jungen Köpfen steckt. Vom soliden Grundriss über Abstützungen oder sogar geplante Aufhängungen ist vieles dabei. Die Türme der Realschüler überschreiten durchschnittlich 100 Zentimeter. Geschäftsführer lagen bei derselben Ausgangslage mit 60 Zentimetern, BWL-Studenten sogar mit 25 Zentimetern deutlich dahinter.

"Ich wollte das Projekt unbedingt an unserer Schule haben. Dieses frische, unverbrauchte Denken gilt es unbedingt zu fördern“, sagt der Wirtschaftskundelehrer Alexander Tomisch. „Das ist eine Schlüsselkompetenz, die durch die Digitalisierung zunehmend wichtiger wird.“ Welche Bedeutung das Land Baden-Württemberg dieser Auffassung beimisst, wird an dem Aufwand, der für das Projekt „Start-up BW Young Talents“ betrieben wird, deutlich.

Als die Kinder aufgefordert werden, in der Gruppe binnen einiger Stunden eine Geschäftsidee zu entwickeln und eine Präsentation auszuarbeiten, wird es unmittelbar geschäftig. Man überlegt, erklärt, diskutiert, verwirft und einigt sich. „Das Projekt stellt die Schüler vor reale Sachverhalte, zeigt ihnen, dass Wissen und Arbeitsweisen nützlich sind. Deswegen wollte ich das Projekt unbedingt an der Schule haben“, sagt Lehrer Alexander Tomisch. Der Pädagoge berief eine Jury mit Vertretern von Banken, Handwerkskammer und lokalen Unternehmen ein, die die Vorstellungen bewerten sollten. Die Experten waren sich rasch einig: Ein Greifarm, der kleinen Leuten oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen hilft, schwer erreichbare Lebensmittel aus Supermarktregalen erreichen zu können, gewinnt - erfunden von Marco Algayer, Nick Baur, Kalle Leibfarth und Micha Weißer. Die vier Jungs bekamen eine Einladung zum Regionalentscheid des Start-up BW Elevator Pitch in Stuttgart, bei dem sie im April auf vier weitere Schülerteams treffen werden.

Das Projekt Start-up BW Young Talents wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau (ifex) gefördert.

Quelle: DER TECKBOTE, Zum Artikel >>

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news-558 Mon, 15 Jan 2018 10:29:26 +0100 Sandbox-Accelerator für Gründungen aus der Kreativwirtschaft startet zweite Bewerbungsrunde https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/sandbox-accelerator-fuer-gruendungen-aus-der-kreativwirtschaft-startet-zweite-bewerbungsrunde/ Bis zum 15. Februar können sich Interessierte aus allen Bereichen der Kreativwirtschaft um einen Platz beim Accelerator des Start-up Centers der Hochschule der Medien und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH bewerben.

Ab April 2018 geht die Sandbox - der Accelerator für Gründungen aus der Kreativwirtschaft - in die zweite Runde. Das sechsmonatige Programm an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart bietet Gründern ein umfangreiches Training und stellt ein Netzwerk an Mentoren, Start-ups und Branchenpartnern zur Verfügung. Der Coworking-Space "Playpark" der HdM bietet moderne, mobile Arbeitsplätze, die den Teilnehmern während des Accelerator-Programms kostenlos zur Verfügung stehen.

Bis zum 15. Februar 2018 können sich Einzelpersonen oder Teams mit einer innovativen Geschäftsidee aus allen Bereichen der Kreativwirtschaft bewerben. Eine Jury mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft wählt die zwölf besten Geschäftsideen für die Sandbox aus.

Das Programm startet mit einem umfangreichen Training. Experten aus der Praxis vermitteln den Gründern in Seminaren und Workshops unternehmerisches Wissen sowie praktische Tipps zur Entwicklung und Umsetzung der eigenen Geschäftsidee.

Um die bloße Idee zu einem tragfähigen Geschäftsmodell werden zu lassen, erhalten alle Teams zusätzliche Unterstützung von Mentoren. Sie stehen den Gründern in der Ausarbeitung des Geschäftsmodells beratend zur Seite, vermitteln Branchenwissen und Kontakte. Regelmäßige Veranstaltungen, Unternehmensbesuche und Netzwerktreffen liefern den Teilnehmern Impulse und schaffen Synergien mit Start-ups und Unternehmen aus der Region. "Die Zusammenarbeit mit unserem Mentor hat uns sehr geholfen. Gemeinsam mit ihm haben wir unsere ursprüngliche Geschäftsidee überarbeitet und an die Zielgruppe angepasst. Jetzt sind wir startbereit und gehen im Frühjahr an den Markt", berichten Lukas Kreidenweis und Aaron Reich, Teilnehmer der ersten Sandbox-Runde und Gründer von deinklub, einer Digitalisierungsagentur für Amateursportvereine.

Neben Training und Mentoring spielt Internationalisierung eine wichtige Rolle in der Sandbox. Durch die Teilnahme an einem einwöchigen Austauschprogramm mit Gründerteams aus anderen EU-Regionen und durch die Qualifizierung für einen internationalen Pitch-Wettbewerb im September 2018, erhalten die Stuttgarter Teams Einblicke in die Gründerszenen der Partnerregionen Bratislava (Slowakei), Brno (Tschechien), Krakau (Polen), Rijeka (Kroatien), Veneto (Italien) sowie Wien (Österreich) und werden Teil eines europäischen Start-up-Netzwerks.

Sandbox ist ein Accelerator des Start-up Centers der Hochschule der Medien und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH und erhielt eine Anschubförderung vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Aktuell wird die Sandbox gefördert durch das EU-Projekt CERIecon.

Informationen zur Sandbox und das Bewerbungsformular gibt es unter: https://startupcenter-stuttgart.de/sandbox >>

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news-557 Fri, 12 Jan 2018 10:23:00 +0100 L-Bank Wirtschaftsförderbilanz 2017: Starke Impulse für Dynamik und Effizienz der baden-württembergischen Wirtschaft https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/l-bank-wirtschaftsfoerderbilanz-2017-starke-impulse-fuer-dynamik-und-effizienz-der-baden-wuerttembergi/ L-Bank Wirtschaftsförderbilanz 2017:

  • Beständige Programmverbesserungen wirken: Zuwächse in den Förderprogrammen für Gründer und den Mittelstand
  • Förderkredite sichern im Mittelstand 278.000 Arbeitsplätze und schaffen 8.400 neue Stellen
  • „Innovationsfinanzierung 4.0“ trifft den Bedarf der kleinen und mittleren Unternehmen

Im vergangenen Jahr förderte die L-Bank Baden-Württembergs Unternehmen mit rund 3,36 Mrd. Euro. Gegenüber 2016 eine Steigerung von rund 5 Prozent. „Wir haben in den Jahren 2016 und 2017 eine Reihe ergänzender Impulse gesetzt und an den etablierten Angeboten gefeilt. Die Wirtschaftsförderbilanz 2017 zeigt: Wir haben die richtigen Hebel gefunden. Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden“, so Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, bei der Vorstellung der Zahlen für das Jahr 2017. „Die kundenorientierte Optimierung unserer Programme, die gute Zusammenarbeit mit der Landesregierung, mit unseren Förderpartnern, allen voran mit der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg, sowie die enge Kooperation mit den Hausbanken haben uns wieder eine starke Förderleistung für die baden-württembergische Wirtschaft ermöglicht.“

„Die starken Förderzahlen spiegeln wider, dass die Investitions­bereitschaft der Unternehmen im Laufe des vergangenen Jahres aufgrund der guten konjunkturellen Rahmenbedingungen deutlich angezogen hat. Dabei greifen die Unternehmen auch wieder vermehrt auf Kreditangebote als Finanzierungsquelle zurück. Das gilt gerade auch für unsere wichtige Zielgruppe der kleineren und mittleren Unter­nehmen“, erläuterte Nawrath.

Neuausgerichtete Innovationsfinanzierung trifft den Bedarf des Mittelstands Innovationen, neue Geschäftsmodelle und veränderte Wertschöpfungslogiken fordern die mittelständischen Unternehmen im besonderen Maße. Mit ihrer Innovationsstrategie begleitet die Landesregierung diesen Veränderungsprozess mit dem Ziel, die Technologieführerschaft ebenso wie die Innovationsstärke Baden-Württembergs weiter auszubauen. Die L-Bank unterstützt die Neuausrichtung der Unter­nehmen durch eine Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten der Innovationsfinanzierung. Das ausgebaute Förderprogramm „Inno­vationsfinanzierung 4.0“ ermöglicht die Finanzierung von Vorhaben, die für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Südwest-Unternehmen von besonderer Bedeutung sind. Dazu gehören Projekte zur Entwicklung neuer Produkte oder Verfahren, zur Digitalisierung oder Innovationsvorhaben entlang der Wertschöpfungskette Mobilität. In der neuen „Innovationsfinanzierung 4.0“ wurde 2017 mit 206 Mio. Euro eine mehr als doppelt so hohe Darlehenssumme ausgereicht als im Jahr zuvor (82 Mio. Euro).

Ressourceneffizienz bleibt ein wichtiges Förderthema

Ambitionierte Klimaziele müssen mit konkreten Maßnahmen unterlegt werden. Mit dem Förderprogramm „Ressourceneffizienzfinanzierung“ leistet die L-Bank einen Beitrag in ihrer Wirtschaftsförderpalette. Mit 643 Mio. Euro wurde das zweitbeste Programmergebnis erreicht (Vorjahr: 671 Mio. Euro). Aber Deutschland muss noch mehr tun, um die gesteckten Umweltziele zu erreichen. Ein oft unterschätzter Aspekt ist dabei der gewerbliche Gebäudebereich. „Berücksichtigt man, dass Nichtwohngebäude in ihrer Anzahl zwar weniger als 15 Prozent des deutschen Gebäudebestands ausmachen, aber für gut ein Drittel des Endenergieverbrauchs von Gebäuden verantwortlich sind, wird deutlich, weshalb wir auf Betriebsgebäude einen programmatischen Schwerpunkt legen“, erläuterte Nawrath. Auch 2017 wurde dieser wieder rege nachgefragt, knapp 70 Prozent des Kreditvolumens der „Ressourceneffizienzfinanzierung“ wurde in diesem Bereich verwendet. Gefördert werden dabei sowohl der Neubau als auch die Sanierung.

Über alle Programme der Mittelstandsförderung hinweg wurden zins­günstige Kredite mit einem Gesamt­volumen von 2,26 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,19 Mrd. Euro) an mehr als 4.400 Betriebe ausgereicht. Die Schaffung von ca. 8.400 neuen Arbeitsplätzen konnte so unterstützt und rund 278.000 Arbeitsplätze konnten gesichert werden.

Existenzgründer setzen Zeichen: Fördernachfrage so hoch wie nie


Herausragendes Merkmal von Existenzgründungen ist die Verant­wortungsübernahme. „Ohne eine Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung ist Unternehmertum nicht möglich. Verantwortung für den eingeschlagenen Weg, aber auch für Beschäftigte, für Kunden und für die Gesellschaft. Dies macht Unternehmertum für unsere Gesell­schaft so wichtig“, unterstrich Nawrath. „Zur Förderung einer breiten Gründungskultur unterstützen wir deshalb zahlreiche Wettbewerbe und Veranstaltungen für nahezu alle Gründungsphasen. Zudem pflegen wir engmaschige Kooperationen in landesweiten und regionalen Netz­werken und sind als Bank natürlich zur Stelle, wenn es um die konkrete Finanzierung junger Unternehmen geht. Die Ergebnisse sprechen für sich: In der Existenzgründungsförderung haben wir gegenüber dem Vorjahr ein Plus von mehr als 10 Prozent und liegen mit über 659 Mio. Euro so hoch wie noch nie.“

Von der Förderung profitierten mehr als 2.900 Neugründungen und Unternehmensnachfolgen. Sowohl im Programm „Gründungsfinanzie­rung“ als auch im gemeinsam mit der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg angebotenen Programm „Startfinanzierung 80“ wurde das Ergebnis des bisherigen Förderrekordjahres 2015 übertroffen.

Ausblick: Verstetigung auf hohem Niveau

„Wir haben ein sehr hohes Niveau der Förderleistung erreicht – qualitativ und quantitativ. Die unterschiedlichen Grundbedarfe unserer unternehmerischen Zielgruppen bedienen wir – unsere Förderangebote kommen bei den Unternehmen an. Diese gute Marktakzeptanz bei unseren Kunden wollen wir in den nächsten Jahren weiter festigen“, sagte Nawrath.

Mehr Informationen zu den Fördermöglichkeiten der L-Bank im Internet unter www.l-bank.de/unternehmen

Quelle: https://www.l-bank.de/lbank/download/dokument/223487.pdf

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news-559 Wed, 10 Jan 2018 10:38:00 +0100 Kooperationsprojekt "Spinnovation": Verbund profitiert vom Austausch https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/kooperationsprojekt-spinnovation-verbund-profitiert-vom-austausch/ Ende 2016 starteten die Hochschulen Aalen und Reutlingen sowie die Hochschule der Medien (HdM) das auf drei Jahre angelegte Kooperationsprojekt "Spinnovation": Das vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg mit rund 1,8 Millionen geförderte Pilotprojekt soll an den drei Hochschulen eine lebendige Gründungskultur etablieren und bei den Studenten unternehmerisches Denken fördern.
 
Nach rund einem Jahr traf sich Ende 2017 zum ersten Mal der Beirat des Projekts an der HdM, um Bilanz zu ziehen und sich mit Vertretern der Wirtschaft, der Industrie- und Handelskammer sowie mit erfolgreichen Gründern von Start-ups auszutauschen. Projektleiter Thomas Rehmet von der Hochschule Reutlingen umriss die Ziele und die Arbeitspakete des Projekts "Spinnovation". Er betonte, dass sich die drei beteiligten Hochschulen beim Start des Kooperationsprojekts im September 2016 an ganz unterschiedlichen Ausgangspunkten befanden und seither stark vom Austausch der Erfahrungen profitierten und somit die Zielvorgaben bereits überschreiten.

Hochschulübergreifender "Seed-Accelerator"

Beiratsmitglied Dr. Hartmut Rösch, zugleich Projektleiter an der HdM, präsentierte die einzelnen Schritte der Entrepeneurship-Ausbildung an der Medienhochschule und erläuterte die aufeinander aufbauenden Phasen. Professor Dr. Nils Högsdal, Gründungsbeauftragter an der HdM, betonte, dass das Ziel des Projekts sei, dass jeder Student an den drei Hochschulen im Verbund das Programm durchlaufe: "Wir wollen als Ziel tatsächlich 100 Prozent der Studenten erreichen und begeistern, um daraus möglichst viele Gründungen hervorgehen zu lassen." Dafür erarbeiteten die Professoren Dr. Hendrik Brumme, Rektor der Hochschule Reutlingen, Dr. Alexander W. Roos, Rektor der HdM und Dr. Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen, ein gemeinsames Konzept für einen sogenannten hochschulübergreifenden "Seed-Accelerator". "Es baut auf dem Projekt 'Spinnovation' auf und macht in einem Intensivprogramm aus einer ersten Idee eines Studenten innerhalb von 100 Tagen ein valides Geschäftsmodell", erläutert Nils Högsdal. Das Konzept beinhalte sowohl die Verknüpfung zur Forschung als auch die Zusammenarbeit mit der regionalen Industrie und Wirtschaft und sei bereits beim Wirtschaftsministerium eingereicht.

Webseite: spinnovation.info >> 

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news-555 Mon, 08 Jan 2018 12:02:01 +0100 Auftaktveranstaltung zum neuen Landeswettbewerb am 18. Januar im Haus der Wirtschaft in Stuttgart https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/auftaktveranstaltung-zum-neuen-landeswettbewerb-am-18-januar-im-haus-der-wirtschaft-in-stuttgart/ In Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden sowie den Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern initiiert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg den Landeswettbewerb Start-up BW local - Gründungsfreundliche Kommune.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut lädt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Gemeinden, Städten und Landkreisen in Baden-Württemberg sowie Wirtschaftsförderinnen und Wirtschaftsförderer zur Auftaktveranstaltung ein.

Melden Sie sich jetzt unter www.startupbw.de/local an und freuen Sie sich auf eine interessante Veranstaltung, auf der Ihnen der neue Landeswettbewerb vorgestellt wird, sich Best- Practices gründungsfreundlicher Kommunen präsentieren und mit echten Start-ups diskutieren, was eine gründungsfreundliche Kommune eigentlich ausmacht.

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news-554 Thu, 04 Jan 2018 12:00:00 +0100 Finanzierungssituation bei Existenzgründungen und Start-ups https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/finanzierungssituation-bei-existenzgruendungen-und-start-ups/ Mit einer Blitz-Umfrage (Dauer: maximal 5 Minuten) möchte sich die IHK Region Stuttgart einen aktuellen Überblick über die Finanzierungssituation bei Gründerinnen, Gründern und Start-ups verschaffen.

Um rege Teilnahme wird gebeten.

Die Umfrage finden Sie auf der Website der IHK Region Stuttgart >>

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news-553 Thu, 28 Dec 2017 13:18:00 +0100 DIHK-Umfrage zur Unternehmensnachfolge https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/dihk-umfrage-zur-unternehmensnachfolge/ Insgesamt 6.654 Senior-Unternehmer ließen sich 2016 bei ihrer Industrie- und Handelskammer (IHK) zum Thema Betriebsübergabe beraten, 2.947 davon hatten bis dato keinen passenden Nachfolger gefunden. Der aktuelle Report des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zum Thema stimmt nachdenklich. Die Unternehmensnachfolge werde für viele Betriebsinhaber zur Suche nach der „Nadel im Heuhaufen“, so der DIHK zu den Ergebnissen der Umfrage. Noch nie haben sich so viele Alt-Inhaber bei der Suche nach einem Nachfolger für ihren Betrieb an ihre regionale Industrie- und Handelskammer gewandt. Das Problem: Immer mehr Inhaber erreichen das Ruhestandsalter. Gleichzeitig wird es immer schwerer, externe Interessenten zu finden - auch, weil hierzulande das Interesse am Unternehmertum weiter nachlässt. Für zusätzliche Verunsicherung sorge die schwierige Umsetzung des neuen Erbschaftsteuergesetzes: Nahezu jeder vierte Betriebsnachfolger berichtet der IHK, dass die familieninterne Unternehmensübertragung durch die Erbschaftsteuer gefährdet ist. Denn im Prinzip hänge über jeder Betriebsübergabe das Damoklesschwert hoher Steuerzahlungen. Die DIHK-Umfrage „Unternehmensnachfolge - die Herausforderung wächst“ steht zum Download bereit.

Weitere Informationen finden Sie hier >> und hier >>

 

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news-556 Wed, 20 Dec 2017 18:21:00 +0100 Wirtschaftsministerium fördert EnergieAccelerator in der TechnologieRegion Karlsruhe mit rund 317.000 Euro https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-energieaccelerator-in-der-technologieregion-karlsruhe-mit-rund-31700/ Um die Gründungsintensität in wissens- und technologiebasierten Branchen in Baden-Württemberg weiter auszubauen, fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau den Aufbau eines EnergieAccelerators in der TechnologieRegion Karlsruhe während der nächsten zwei Jahre mit rund 317.000 Euro. „Mit dem EnergieAccelerator wollen wir die TechnologieRegion Karlsruhe als Start-up Region im Energiesektor etablieren“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (18. Dezember) in Stuttgart.

Da in den letzten Jahren ein signifikanter Rückgang der Gründungsaktivitäten im Energiebereich zu verzeichnen war, solle mit dem neuen EnergieAccelerator die Gründungsintensität in diesem Bereich neu belebt werden: „Das Gründerland Baden-Württemberg soll im Bereich Energie an Dynamik und Fahrt gewinnen und sich im internationalen Wettbewerb der besten Start-up-Ökosysteme behaupten können“, so der Wunsch von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Die hohen technologischen Voraussetzungen und besondere Komplexität der Projekte sowie ein großer Vernetzungsbedarf der involvierten Partner in Verbindung mit einem hohen Gründungspotenzial für innovative Ideen und intelligente Lösungen führen im Umfeld der Energiewende zu einer spezifischen Situation. Acceleratoren, sogenannte „Beschleuniger“, bieten Start-ups innerhalb eines festgelegten Zeitraums von in der Regel einem Jahr einen Raum sowie ein intensives, auf das Start-up zugeschnittenes Coaching und beschleunigen so den Entwicklungsprozess zur Erlangung der Marktreife. Der Verein fokus.energie e. V. erhält eine Förderung zur Umsetzung des Projekts, das Bestandteil der Start-up BW Acceleratoren ist.

„Wir sind ein Gründerland mit Tradition, wir sind innovativ und kreativ. Mit unserem neuen EnergieAccelerator bauen wir unsere leistungsstarken Gründungsregionen weiter aus. Die wichtige, meist alles entscheidende Phase eines Start-ups zwischen der innovativen Idee und dem Markeintritt professionalisieren und beschleunigen wir mit unseren Acceleratoren“, so Hoffmeister-Kraut. Denn in wissens- und technologiebasierten Branchen sei die Gründungsintensität in Baden-Württemberg noch ausbaufähig. Mangelnde Professionalität bei der Entwicklung von marktorientierten Geschäftsmodellen aus Technik- und Dienstleistungsinnovationen sowie ein schwieriger Zugang zu Kapital führten demnach zu hohen Ausfallquoten in der Vorgründungsphase. Der EnergieAccelerator soll hier die Wende schaffen und mit einem starken Verbund – dem unter anderem auch die EnBW Energie Baden-Württemberg AG, das Forschungszentrum Informatik, die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, die Stadt Karlsruhe und die TechnologieRegion Karlsruhe GmbH angehören – die Beschleunigung von Start-ups im Energiebereich antreiben.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.startupbw.de

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news-552 Wed, 20 Dec 2017 13:12:00 +0100 Digitalisierung schreitet voran https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/digitalisierung-schreitet-voran/ Der deutschen Wirtschaft geht es gut - die Digitalisierung des Mittelstands trägt maßgeblich dazu bei. Unterstützt werden kleine und mittlere Unternehmen dabei von Mittelstand-Digital, einem Angebot des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Die mittlerweile 22 in ganz Deutschland verteilten Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren helfen kleinen und mittleren Unternehmen, Digitalisierungsmaßnahmen erfolgreich umzusetzen.

Der deutsche Mittelstand generiert über ein Drittel des gesamtwirtschaftlichen Umsatzes und stellt mehr als jeden zweiten Arbeitsplatz in Deutschland. Möglich machen das Wachstum die weiterhin positive Weltkonjunktur und die steigende Inlandsnachfrage. Zudem profitieren immer mehr kleine und mittlere Betriebe von der Digitalisierung: Ob vernetzte Fertigungsabläufe, digitale Rechnungsstellung oder individuellere Produkterstellung - mit der Unterstützung durch neue Technologien werden die Betriebe nicht nur effizienter, sondern können auch neue Geschäftsfelder erschließen und Kunden hinzugewinnen.

Unterstützt werden Unternehmen dabei von Mittelstand-Digital, einem Angebot des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Das Netzwerk der Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren ist im letzten Jahr nochmal gewachsen. Ob in Rostock, Magdeburg oder Stuttgart, mittlerweile bieten 22 Zentren in ganz Deutschland kleinen und mittleren Unternehmen Orientierung und konkrete Unterstützung bei der Einführung und Umsetzung von Digitalisierungsprojekten. Themenspezifische Zentren, zum Beispiel zum Planen und Bauen oder für elektronische Standards, runden das Angebot durch Expertenwissen ab. Die kostenfreien Angebote der Kompetenzzentren, die durch die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ermöglicht werden, reichen dabei von Workshops, etwa zur elektronischen Rechnungsstellung oder energieeffizienten Fertigungsverfahren, bis hin zu Live-Vorführungen, beispielweise zu IT-Sicherheitstests. Die Zahlen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Dortmund zeigen exemplarisch, wie viele Unternehmer durch die verschiedenen Zentren konkret informiert werden: Das Zentrum konnte durch seine vielfältigen Angebote alleine 2017 mehr als 14.000 Menschen erreichen, die in kleinen und mittleren Betrieben tätig sind, und führte über 140 Veranstaltungen in seinen Demonstrationszentren durch. Zuletzt gingen am 4. Dezember die drei neuen Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren „Usability“, „IT-Wirtschaft“ und „Textil-vernetzt“ an den Start.

Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Regionale Kompetenzzentren helfen vor Ort dem kleinen Einzelhändler genauso wie dem größeren Produktionsbetrieb mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Netzwerken zum Erfahrungsaustausch und praktischen Beispielen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenlose Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.

Weitere Informationen finden Sie hier >> und hier >>

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news-546 Tue, 19 Dec 2017 15:44:00 +0100 Bundeswirtschaftsministerium und KfW unterstützen Gründer mit neuer digitaler Plattform https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/bundeswirtschaftsministerium-und-kfw-unterstuetzen-gruender-mit-neuer-digitaler-plattform/ Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und die KfW Bankengruppe gehen neue Wege beim Ausbau der Gründungsinfrastruktur in Deutschland und starten gemeinsam mit ihrem Partner BusinessPilot die Pilotphase für eine neue digitale Gründerplattform. Auf der Website www.gruenderplattform.de erhalten Gründungswillige ab März 2018 individuelle Hilfestellung – von der Idee, über das Geschäftsmodell und den Businessplan bis hin zur Auswahl passender Förderung und Finanzierung. Gleichzeitig sind deutschlandweit die zentralen Akteure für die Gründungsberatung und -finanzierung auf der Plattform eingebunden. Somit bieten mit der Gründerplattform die KfW, deren gesetzlicher Auftrag Gründungs- und Beratungsförderung beinhaltet, und das BMWi maßgeschneiderte Unterstützung für jeden Gründungsinteressierten. Gleichzeitig sollen die Hürden im Gründungsprozess abgebaut werden, damit mehr Menschen den Schritt in die Selbständigkeit wagen und so ein Beitrag zur Belebung des Gründergeschehens in Deutschland geleistet wird.

Potenzielle Gründerinnen und Gründer können ihre Vorhaben ab März 2018 mit Hilfe der Gründerplattform kostenlos entwickeln. Bis dahin laufen die mehrstufige Testphase der Plattform sowie die deutschlandweite Einbindung der zentralen Gründungsunterstützer.

Weitere Informationen finden Sie hier >>

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news-551 Fri, 15 Dec 2017 16:01:00 +0100 Gründungen größerer Betriebe auf Vorjahresniveau https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/gruendungen-groesserer-betriebe-auf-vorjahresniveau/ Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag die Zahl der Betriebsgründungen mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung unverändert auf dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums. on Januar bis September 2017 wurden nach Auswertung der Gewerbemeldungen rund 96.000 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Die Zahl neu gegründeter Kleinunternehmen lag von Januar bis September 2017 mit knapp 136.000 um 2,4 % unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Die Zahl der Gründungen von Nebenerwerbsbetrieben sank um 0,6 % auf rund 191.000. Insgesamt verringerte sich die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen von Januar bis September 2017 auf knapp 519.000, das waren 1,3 % weniger als von Januar bis September 2016. Gewerbeanmeldungen müssen nicht nur bei Gründung eines Gewerbebetriebes erfolgen, sondern auch bei Betriebsübernahme, Umwandlung oder Zuzug.

Fast 77.000 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung gaben von Januar bis September 2017 ihr Gewerbe auf. Das entsprach einem Rückgang von 0,7 % gegenüber Januar bis September 2016. Die Zahl der von Januar bis September 2017 abgemeldeten Kleinunternehmen lag mit knapp 162 000 um 5,3 % niedriger als von Januar bis September 2016. Fast 131.000 Nebenerwerbsbetriebe meldeten ihr Gewerbe ab, das war ein Plus von 0,9 %. Insgesamt lag die Zahl der Gewerbeabmeldungen bei den Gewerbeämtern mit knapp 463.000 um 2,5 % unter dem entsprechenden Vorjahreswert. Dabei handelt es sich nicht nur um Schließungen, sondern auch um Betriebsübergaben, Umwandlungen oder Fortzüge.

Aufgrund der bisherigen Entwicklung rechnet das Statistische Bundesamt für das gesamte Jahr 2017 mit etwa 128.000 Gründungen von Betrieben mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung (2016: 126.000). Die Gründungen von Kleinunternehmen und von Nebenerwerbsbetrieben zusammen werden im Jahr 2017 voraussichtlich bei 430.000 liegen (2016: 428.000). Bis Ende 2017 werden schätzungsweise 102.000 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung ihr Gewerbe aufgeben (2016: 105.000). Zusätzlich werden im Jahr 2017 voraussichtlich rund 390.000 Kleinunternehmen und Nebenerwerbsbetriebe schließen (2016: 417.000).

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news-550 Thu, 14 Dec 2017 15:58:00 +0100 RKW-Leitfaden und Praxisbeispiele „Gründungsnetzwerke aufbauen“ https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/rkw-leitfaden-und-praxisbeispiele-gruendungsnetzwerke-aufbauen/ Der Leitfaden bietet eine Anleitung für interessierte Städte, Landkreise und Regionen zum Aufbau eines Gründungsnetzwerks sowie drei Praxisbeispiele unterschiedlicher Gründungsnetzwerke aus Mainz, Berlin und Hildesheim. 2017 hat sich das RKW Kompetenzzentrum intensiv mit den Gründungsnetzwerken in Deutschland beschäftigt. Zu Beginn des Jahres wurden eine Befragungssystematik und ein Befragungsleitfaden erarbeitet. Anhand dessen wurden von Ende März bis Anfang Mai in einem ersten Schritt einige bestehende Netzwerke befragt. Schwerpunkte bei der Befragung bildeten die interne Organisation der Netzwerkpartner, die umgesetzten Maßnahmen und die Außendarstellung. Untersucht wurden außerdem die Zusammensetzung des Netzwerks und die Partnerstruktur sowie die Zusammenarbeit mit externen Partnern wie zum Beispiel KMUs aus der Region. Ziel sollte sein, ein besseres Verständnis für die Funktionsweise der Netzwerke zu erhalten, einen Dialog anzustoßen, gegenseitiges Lernen zu ermöglichen und Maßnahmen zu entwickeln, um die Bildung weiterer Kooperationen zu unterstützen.

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news-549 Thu, 14 Dec 2017 15:56:00 +0100 Umfrage für „Global Startup Ecosystem Report“ https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/umfrage-fuer-global-startup-ecosystem-report/ Die Datenakquise für den „Global Startup Ecosystem Report“ 2018 wird vom RKW-Partner Startup Genome durchgeführt. Der Fokus der Befragung liegt diesmal auf der Gründerin bzw. dem Gründer selbst sowie auf dem wirtschaftlichen Output der Start-up-Szene. Um den Erfolg von Start-up-Ökosystemen weltweit zu verbessern, werden Start-ups gebeten an der globalen Befragung teilzunehmen.

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news-548 Thu, 14 Dec 2017 15:54:00 +0100 Digitalstandort Deutschland zunehmend attraktiv für Anleger von Wagniskapital https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/digitalstandort-deutschland-zunehmend-attraktiv-fuer-anleger-von-wagniskapital/ Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat den „Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2017“ veröffentlicht. Bei der Verfügbarkeit von Wagniskapital erreicht Deutschland mit Rang drei eine Spitzenposition im internationalen Vergleich. Der diesjährige Monitoring-Report bescheinigt Deutschland die höchste Innovationsfähigkeit unter zehn betrachteten Ländern. Mit Blick auf die Verfügbarkeit von Wagniskapital wurde dabei der größte Fortschritt erzielt: Deutschland hat sich hier um vier Plätze auf Rang drei verbessert. Noch besser ist die Lage nur in Finnland und den USA. An anderen Stellen gibt es hingegen noch größeres Verbesserungspotenzial: Bei E-Government-Angeboten verbleibt Deutschland auf einem unterdurchschnittlichen Platz acht. Insgesamt liegt Deutschland beim sog. Standortindex Digital, der die Leistungsfähigkeit der Digitalen Wirtschaft im internationalen Vergleich bewertet, mit 57 Punkten wie im Vorjahr auf Rang sechs. Die USA ist mit 81 Indexpunkten Spitzenreiter, vor Südkorea und Großbritannien.

Die volkswirtschaftliche Bedeutung der IKT-Branche hat in Deutschland weiter zugenommen. Ihre Bruttowertschöpfung ist im Jahr 2016 um 3,8 Prozent auf 105 Mrd. Euro gestiegen. Die Innovationsbudgets haben sich auf 17,2 Mrd. Euro erhöht, was einem Zuwachs von annähernd 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Über 1,1 Mio. Erwerbstätige sind in der IKT-Branche beschäftigt - etwas mehr als im Fahrzeug- oder Maschinenbau.

Der „Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL“ wird jährlich von Kantar TNS und ZEW Mannheim im Auftrag des BMWi erstellt. Die Kurz- und Langfassung des diesjährigen Berichts können online heruntergeladen werden.

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news-544 Mon, 11 Dec 2017 16:33:38 +0100 Bewerbungsstart für German Accelerator Southeast Asia https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/bewerbungsstart-fuer-german-accelerator-southeast-asia/ Technologieorientierten Start-ups aus Deutschland bietet das Programm die Chance auf einen sechsmonatigen Aufenthalt in Singapur.

Dort lernen sie den südostasiatischen Markt mit seinem überdurchschnittlichen Wachstumspotenzial kennen. Mit Hilfe von Mentoren haben sie die einmalige Gelegenheit, ihr Geschäftsmodell zu internationalisieren und Kontakte zu potenziellen Geschäftspartnern und Kunden zu knüpfen.

Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2018.

https://germanaccelerator.asia/

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news-547 Mon, 11 Dec 2017 15:49:00 +0100 MotionsCloud wird zum „Finnovativsten Start-up 2017“ gekürt https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/motionscloud-wird-zum-finnovativsten-start-up-2017-gekuert/ Junge Unternehmen überzeugen bei den FinTech-Days Stuttgart | Team „ShowUp“ siegt beim Ideathon mit der Idee eines Pfandsystems für kostenlose Veranstaltungen Auf der Suche nach den besten Start-ups und genialsten Ideen für Produkte im finanztechnologischen Bereich luden Stuttgart Financial, die Börse Stuttgart, die L-Bank sowie das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg bereits zum zweiten Mal zu den FinTech-Days Stuttgart ein: Unter dem Motto „Get finnovative“ brachten sie die Teilnehmer des Ideathons und acht ausgewählte Start-ups mit den Big Playern der Finanzszene zusammen.

Das Rennen um den Titel als „Finnovativstes Start-up 2017“ machte die MotionsCloud UG. Das FinTech vereinfacht die Schadensmeldung an Versicherungen. Dem jungen Unternehmen gelang es, beim FinTech-Pitch eine hochkarätige Jury aus Experten der Finanz- und Investorenszene von seinem Geschäftsmodell zu überzeugen und sich damit unter den acht vorher ausgewählten Finalisten durchzusetzen. Als Siegergeld gab es 3.000 Euro. Doch damit nicht genug: Zusätzlich erhält MotionsCloud eine von insgesamt vier Wildcards für einen exklusiven Pitch beim Finanzplatzgipfel 2018, dem Spitzentreffen der baden-württembergischen Real- und Finanzwirtschaft im Neuen Schloss in Stuttgart. Den zweiten Platz und 2.000 Euro sicherte sich die FinCompare GmbH, der dritte Platz und 1.000 Euro ging an die Elinvar GmbH.

Beim Ideathon gewann das vier-köpfige Team „ShowUp“ mit der Idee, durch die Einführung eines Pfandsystems die No-Show-Rate bei kostenlosen Veranstaltungen zu reduzieren. Drei Tage lang hatten sie und vier weitere Teams bei dem Ideenwettbewerb vom 08. bis 11. Dezember insgesamt fünf tragfähige Konzepte für Finanzprodukte rund um Trading, Banking & Insurance entwickelt und validiert. Dabei konnten sie auf inhaltliche Unterstützung in Form von bereitgestellten Daten, Statistiken oder möglichen Umsetzungsszenarien von der L-Bank, der W&W, der Allianz sowie von finAPI zurückgreifen. Zudem hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, an der Weiterentwicklung bereits bestehender Praxisprojekte mitzuarbeiten, beispielsweise am iCity-Projekt der Hochschule für Technik (HfT) Stuttgart. Wichtige Bewertungskriterien der Expertenjury waren neben der Präsentation der Ergebnisse der WOW-Effekt des Konzepts, die Markttauglichkeit, Problemlösungsfähigkeit sowie der Validierungsgrad. Für den zweiten Platz entwickelte das Team „Alexa Terminfindung“ einen Alexa-Skill für die sprachgesteuerte Terminvereinbarung zwischen Kundenberater und Kunden am Fallbeispiel der Allianz AG. Den dritten Preis ergatterte das Team „re.new“, das mit Hilfe der Blockchain-Technologie den Geldtransfer von Europa nach Afrika vereinfachen will.

Am Finaltag ging es für alle Teilnehmer des FinTech-Pitches und des Ideathons aber nicht nur darum, die Jury zu beeindrucken. Sie erhielten zudem die einmalige Möglichkeit, die Aufmerksamkeit des finanzstarken Publikums für sich zu gewinnen und damit die Chance, Treibstoff für das eigene Business oder den eigenen Berufseinstieg zu bekommen.

Viele Partner an Bord

Wie sehr das Thema FinTech die gesamte Finanzbranche bewegt, zeigt sich an den starken Partnern, die die FinTech-Days Stuttgart unterstützten. Zu den Goldpartnern zählten die Allianz Lebensversicherungs-AG und die W&W. Als Silberpartner unterstützten die LBBW und die SV SparkassenVersicherung. Darüber hinaus trugen die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg und die Commerzbank AG als Bronzepartner sowie aeternity, FinTech.LI und finAPI als Unterstützer zum Erfolg der Veranstaltung bei. Giromatch, die Sieger des FinTech-Pitchs 2016, gaben in einem Interview einen Einblick, was sich seit ihrem Vorjahresgewinn in ihrer Geschäftsentwicklung getan hat.

„Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Finanzwirtschaft wird maßgeblich davon bestimmt, dass Produkte und Dienstleistungen an sich verändernde technologische Möglichkeiten und an die Kundenbedürfnisse angepasst werden. Bei diesen rasanten Entwicklungen leisten junge FinTechs – mit denen inzwischen fast 90 Prozent der deutschen Banken kooperieren – als wichtige Impulsgeber und maßgebliche Innovationstreiber einen wertvollen Beitrag“, so Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz.

„Mit seinem wirtschaftlich starken und vielfältigen Finanzsektor verfügt Stuttgart über zahlreiche potentielle Investoren und Kunden für Start-ups mit innovativen Geschäftsmodellen im finanztechnologischen Bereich. Mit den FinTech-Days machen wir diese Chancen für FinTech- und InsurTech-Unternehmen sichtbar“, erklärt Dr. Marc Mehlhorn, Leiter von Stuttgart Financial, die Motivation, eine dreitägige Veranstaltung zur Förderung außergewöhnlicher FinTech-Ideen auf die Beine zu stellen.

„Um in der vernetzten Wirtschaft wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen wir eine kontinuierliche Selbsterneuerung unserer Unternehmen und Geschäftsmodelle. Ein mitunter disruptiver Prozess, bei dem klassische Bankenwelt und unkonventionelle FinTechs viel voneinander lernen können. Auf lange Sicht werden dabei aber nicht nur die Bankkunden profitieren, sondern die Wirtschaft Baden-Württembergs als Ganzes“, fügt Dr. Ulrich Theileis, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, der Förderbank des Landes, hinzu.


Mitglieder der Jury waren:

• Rüdiger Maroldt – Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank | Mitglied des Vorstands und Leiter Digitalisierung
• Stefanie Münz – Landesbank Baden-Württemberg | Leiterin des Bereichs Konzernstrategie und Finanzcontrolling
• Dr. Thomas Neugebauer – Allianz Lebensversicherungs-AG | Fachbereichsleiter
• Dominik Schütz – SV SparkassenVersicherung | Leiter SV Lab
• Dr. Ulli Spankowski – Boerse Stuttgart Digital Ventures | Managing Director
• Dr. Marc Umber – Hightech Gründerfonds (HTGF) | Investment Manager
• Dr. Michael Völter – Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V. | Vorsitzender des Vorstands

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news-545 Fri, 08 Dec 2017 16:34:00 +0100 German Innovation Award 2018 - Bewerbung bis 2.2.2018 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/german-innovation-award-2018-bewerbung-bis-222018/ Der German Innovation Award sucht Details, Prozesse und Produkte, die gemessen an ihrer Wirkungskraft und ihrem Mehrwert überzeugen.

Mit dem German Innovation Award hat der Rat für Formgebung ein Forum für einen der wichtigsten Treiber des Unternehmenserfolgs geschaffen. Jung und etabliert, Großkonzern und Kleinstunternehmen, B2B und B2C: Angesprochen werden mit dem German Innovation Award alle Unternehmen, die eine besondere Lösung mit großer Wirkung zu bieten haben. Und genau das unterscheidet den Preis von allen anderen: Er zeichnet keine bloßen Neuheiten aus, sondern nur solche, die nachweislich zu einer Verbesserung des Angebots für den Nutzer dienen. Und auch dann, wenn es Details einer Gesamtlösung sind.

Eine Nominierung zum Wettbewerb können Unternehmen selbst initiieren. Dafür müssen sie die Bewerbungsunterlagen zu ihren Innovationen bis zum 2. Februar 2018 beim Rat für Formgebung einreichen.

Die Bewertungskriterien des German Innovation Award umfassen Themen wie Innovationshöhe, Anwendernutzen und Wirtschaftlichkeit.

https://www.german-innovation-award.de/

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news-543 Thu, 07 Dec 2017 17:48:18 +0100 28 Leuchtturmprojekte im Land für die Produktion der Zukunft ausgezeichnet - Industrie, Mittelstand und Start-Ups in Baden-Württemberg auf bestem Weg in die digitalisierte Zukunft https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/28-leuchtturmprojekte-im-land-fuer-die-produktion-der-zukunft-ausgezeichnet-industrie-mittelstand/ Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat am Mittwoch (6. Dezember) die aktuellen Preisträger des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden 28 Unternehmen und Einrichtungen prämiert, die Digitalisierungslösungen erfolgreich im Betriebsalltag umgesetzt haben.

„Industrie, Mittelstand und Startups in Baden-Württemberg sind auf bestem Weg in die digitalisierte Zukunft, wie die heute prämierten Projekte eindrucksvoll zeigen. Mit der Preisverleihung wollen wir anfassbare Lösungen aus dem Land, die Mehrwerte schaffen, noch bekannter machen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen wollen wir damit motivieren, die realen Chancen durch Industrie 4.0 aktiv anzugehen“, sagte die Ministerin bei der Verleihung im Alten Schloss in Stuttgart.

Mit dem Wettbewerb sucht die „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ nach innovativen Konzepten aus der Wirtschaft, die mit der intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen erfolgreich sind. Die Expertenjury bewertet neben dem Innovationsgrad auch die konkrete Praxisrelevanz für Industrie 4.0. Die prämierten Projekte deckten eine große Bandbreite von Branchen und Technologien ab und zeigten, „dass Industrie 4.0 nicht nur spezielle Branchen wie Maschinenbau oder Automobilindustrie, sondern die gesamte industrielle Wertschöpfung betrifft“, so Hoffmeister-Kraut.

Die ausgezeichneten Unternehmen und Organisationen:

  • ABB STOTZ-KONTAKT GmbH, Heidelberg
    Vernetzte Montagelinie für Sicherungsautomaten
  • Agimero GmbH, Karlsruhe
    Visualisierung komplexer Prozesse mit RFID
  • BDG GmbH, Künzelsau-Amrichshausen
    Digitales Shopfloormanagement
  • Cedalo AG, Kirchzarten
    Codefreie Modellierung von IoT-Prozessen
  • Conclurer GmbH, Heidenheim
    Modulare Digitalisierung von Prozessen/Services
  • Festo Didactic SE, Denkendorf
    Modulare Lernplattform für die Industrie 4.0
  • Flexlog GmbH, Karlsruhe
    Plug & Play Förderbaukasten
  • Fraunhofer IAO/IPA, Stuttgart
    Future Work Lab
  • Fraunhofer IPA, Stuttgart
    Applikationszentrum Industrie 4.0
  • GPIO Solutions GmbH, Rauenberg
    Pick-by-light in der Produktion
  • INDEX-Werke GmbH & Co. KG, Esslingen
    Die virtuelle Maschine
  • J. Schmalz GmbH, Glatten
    Vernetzte Produktion mit Smart Field Devices
  • Kinemic GmbH, Karlsruhe
    Gestensteuerung für die Industrie
  • Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH, Fridingen an der Donau
    SmartConnect 4.U
  • Knoll Firmengruppe GmbH, Umkirch
    Überwachung von Schleifrobotern
  • Lorenz GmbH & Co. KG, Schelklingen
    Smart Metering
  • MATRIX VISION GmbH, Oppenweiler
    Smart Camera
  • memex GmbH, Dettingen unter Teck
    Qualifizierung 4.0: Utility Film
  • MM-Automation GmbH, Mannheim
    Virtuelle Inbetriebnahme
  • Optimum datamanagement solutions GmbH, Karlsruhe
    Der „Schlaue Klaus“: Digitales Assistenzsystem
  • Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH, Freiburg
    Mischtechnologie für die Tablettenproduktion
  • Pickert & Partner GmbH, Pfinztal
    Systeme für eine Null-Fehler-Produktion
  • Reichert Holztechnik GmbH & Co. KG, Pfalzgrafenweiler
    Transparente Fertigung mittels RFID
  • Schunk GmbH & Co. KG, Lauffen (Neckar)
    Intelligentes Greifmodul für Roboter
  • SMW-Autoblok Spannsysteme GmbH, Meckenbeuren
    Spannsysteme für die Automation
  • Steinmetzer GmbH, Steinheim
    Papierlose Produktionssteuerung
  • United Planet GmbH, Freiburg
    Entwicklungsplattform für Intra- und Extranet
  • wbk Institut für Produktionstechnik, Karlsruhe
    Lernfabrik für die industrielle Fertigung

Bilder zur Preisverleihung finden Sie in Kürze unter: http://t1p.de/pdfo

Die Auszeichnung „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“
In Summe wurden in sechs Prämierungsrunden bislang 113 Unternehmen, Institute und andere Organisationen ausgezeichnet. Die prämierten Unternehmen erhalten eine Ehrenurkunde und eine Glasplakette, die am Unternehmensstandort angebracht werden kann. Zudem werden die Preisträger auf der Internetseite der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ präsentiert.

Aufgrund des hohen Zuspruchs wird der 100 Orte-Wettbewerb mit Fokus auf einzelne Branchen und Themenschwerpunkte fortgesetzt. So soll der Schwerpunkt der nächsten Prämierungsrunde in 2018 auf Lösungen aus den Branchen Medizintechnik, Biotechnologie sowie der Pharma- und Prozessindustrie liegen.

Die Netzwerkinitiative „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ will Kompetenzen aus Produktionstechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik bündeln, alle wesentlichen Akteure vernetzen und durch innovative Transferangebote den industriellen Mittelstand in Richtung Industrie 4.0 begleiten.

Als Sprecher steht der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ Dr. Manfred
Wittenstein (Vorsitzender des Aufsichtsrats der Wittenstein AG) vor. Die Koordinierungsstelle ist beim VDMA-Landesverband Baden-Württemberg angesiedelt. Die Partner der Allianz – Unternehmen, Kammern, Verbände, Cluster, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Sozialpartner – streben an, Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien zu etablieren. Kleine und mittlere Unternehmen spielen dabei eine entscheidende Rolle und sollen von der Allianz profitieren.

Informationen online: www.i40-bw.de

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news-542 Tue, 05 Dec 2017 16:46:58 +0100 Wirtschaftsministerium stellt „Innovation Camp BW Silicon Valley“ baden-württembergischen Unternehmen vor https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/wirtschaftsministerium-stellt-innovation-camp-bw-silicon-valley-baden-wuerttembergischen-unternehme/ „Das Silicon Valley gilt als weltweites Epizentrum für Innovation und Fortschritt und bietet gerade für unseren technologieorientierten Mittelstand enorme Chancen. Mit unserem neuen ‘Innovation Camp BW Silicon Valley‘ unterstützen wir künftig unsere Unternehmen dabei, neue Geschäftsmodelle und branchenübergreifende Geschäftschancen zu identifizieren. Sie erhalten eine wichtige Anlaufstelle zur Vernetzung, aber auch zum frühzeitigen Aufspüren von neuen Trends und Innovationen“, erklärte Staatssekretärin Katrin Schütz bei der offiziellen Auftaktveranstaltung vor rund 200 Unternehmens- und Verbandsvertretern heute in Stuttgart. „Wir schaffen damit eine eigene Präsenz des Landes Baden-Württemberg am weltweit innovativsten Standort.“

Schütz weiter: „Deutsche Mittelständler haben sich im Valley bisher kaum intensiv mit den Gegebenheiten vor Ort auseinandersetzen können.“ Als mögliche Gründe führte die Staatssekretärin hohe Kosten für die Unterhaltung eines Standorts, eine gewisse Zurückhaltung beim Einsatz unbekannter Technologien und fehlende Kapazitäten im Mutterhaus an. „Das wollen wir mit unserem neuen Angebot ändern.“
 
Das Programm beinhalte bedarfsorientiert organisierte Aufenthalte im Silicon Valley, vorbereitet und durchgeführt von der AHK San Francisco, erläuterte die Staatssekretärin. Während eines in der Regel 3-wöchigen Programms würden die Teilnehmer in das Ökosystem des Silicon Valleys eingeführt, an konkreten Herausforderungen arbeiten und neue Netzwerke aufbauen. Offiziell starte das Camp im Januar 2018 mit einer Laufzeit von zunächst zwei Jahren. Für 2018 seien Gruppenaufenthalte mit jeweils fünf bis acht Personen im Mai, September und Dezember geplant. Die Unternehmensakquise für diese Gruppenaufenthalte werde von Baden-Württemberg International maßgeblich unterstützt.

Das finanziell geförderte Angebot an interessierte Unternehmen aus Baden-Württemberg umfasst unter anderem ein 5-tägiges „Einführungs-Bootcamp“, Expertenworkshops, Firmenbesuche und die Organisation von individuellen Gesprächsterminen. Dafür ist neben den Reise- und Übernachtungskosten ein Eigenanteil zu entrichten, der sich nach der Unternehmensgröße und dem jährlichen Umsatz richtet.

Zur individuellen Betreuung wird vor Ort ein „Innovationsscout BW“ tätig sein, der auch nach der Rückkehr der Unternehmen nach Baden-Württemberg weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung steht und darüber hinaus sein Wissen aus erster Hand in die baden-württembergische Wirtschaft insgesamt transferiert. „Wir freuen uns sehr, dass diese wichtige Aufgabe eine Expertin der AHK San Francisco wahrnehmen wird. Diese steht bereits ab dem 1. Februar 2018 auch unabhängig von diesem Programm ratsuchenden Unternehmen aus Baden-Württemberg als erste Anlaufstelle unterstützend zur Verfügung“, so Schütz.

Weitere Infos unter www.innocampbw.de 

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news-541 Tue, 05 Dec 2017 16:40:47 +0100 Gründermesse Neckar-Alb - Bewerbungen für kostenlose Standplätze noch bis 17.12. möglich https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/gruendermesse-neckar-alb-bewerbungen-fuer-kostenlose-standplaetze-noch-bis-1712-moeglich/ Am 9. März 2018, findet von 11 bis 18 Uhr zum sechsten Mal die Gründermesse Neckar-Alb in der Stadthalle Reutlingen statt. Sie hat sich einen festen Platz im Messekalender Baden-Württembergs geschaffen und wird als Marktplatz von Gründungskonzepten, Beratern und Institutionen weithin geschätzt. Auch für die interessierte Öffentlichkeit und alle Interessierten bietet die Gründermesse eine Fülle an Informationen. Gründerinnen, Gründer und junge Unternehmen aus der Region Neckar-Alb haben wieder die Möglichkeit, sich mit ihren Produkten, Dienstleistungen und Konzepten für einen kostenlosen Messestandplatz zu bewerben. Bedingungen: die Firmengründung darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen und die Teilnahme an der Messe ist nicht öfter als zwei Mal möglich. Auch eine Teilnahme in der Vorgründungsphase ist willkommen. Die Anmeldefrist läuft noch bis 17. Dezember, allerdings nur, solange Plätze verfügbar sind. Es empfiehlt sich eine zügige Anmeldung, denn es hat sich herumgesprochen, dass die Messe eine wirkungsvolle Plattform bietet.

Das umfangreiche Tagesprogramm umfasst Beratung und Vorträge. Im Messebereich im Erdgeschoss der Stadthalle präsentieren sich mehr als 70 Aussteller. Man kann Startups und Unternehmenskonzepte kennenlernen, die aktuell in der Region entwickelt werden oder die bereits erste Erfolge verzeichnen können. Gründerinnen und Gründer stehen für Informationen und Gespräche bereit, erläutern ihre Idee und zeigen Dienstleistungen und Produkte, die teilweise auch erworben werden können.

Als wichtigste Beratungsinstitutionen sind die Industrie- und Handelskammer Reutlingen, die Handwerkskammer Reutlingen, das Wirtschaftsministerium, die Agentur für Arbeit, Fortbildungseinrichtungen, Senioren der Wirtschaft, Banken und Steuerberater dabei. Im Fokus stehen alle Gründungsthemen, aber auch Strategien für Karriere und beruflichen Erfolg, Weiterbildungsangebote und Strategien für Nebenerwerbsgründung oder Unternehmensnachfolge.

Ein hoher Besucherandrang wird auch diesmal wieder beim Start-up BW Elevator Pitch erwartet. Der innovative Gründer-Wettbewerb, bei dem Firmenkonzepte in kurzer Zeit präsentiert werden müssen, wird im ganzen Land durchgeführt. Dafür erfolgt die Anmeldung online unter www.startupbw.de/elevatorpitch/wettbewerb/reutlingen1718

Die Gründermesse Neckar-Alb ist das Ergebnis der Vernetzung und Zusammenarbeit von Kommunen und Kammern der gesamten Region Neckar-Alb. Veranstalter sind die Wirtschaftsförderungen der Städte Albstadt, Bad Urach, Balingen, Metzingen, Mössingen, Münsingen, Pfullingen, Reutlingen, Rottenburg, Tübingen und die WFG Zollernalbkreis, Industrie- und Handelskammer Reutlingen, Handwerkskammer Reutlingen, StartnetzReutlingen und Technologieförderung Reutlingen-Tübingen GmbH. Unterstützt wird die Messe vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.

Anmeldungen für die Gründermesse nehmen die Wirtschaftsförderungen der beteiligten Städte und Mitveranstalter entgegen. Die Anmeldeunterlagen und weitere Informationen finden sich unter www.reutlingen.de/gruendermesse.  

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news-540 Fri, 01 Dec 2017 11:49:26 +0100 Start-up BW Elevator Pitch: Dussault Technology GmbH / LifePad aus Engen gewinnt den Regional Cup Bodensee https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/start-up-bw-elevator-pitch-dussault-technology-gmbh-lifepad-aus-engen-gewinnt-den-regional-cup-bo/ Der Gründerwettbewerb Start-up BW Elevator Pitch sucht derzeit wieder in ganz Baden-Württemberg nach einfallsreichen Geschäftsideen und den besten Gründerinnen und Gründern im Land. Am 30. November fand der Regional Cup Bodensee in Konstanz statt. Zehn Teams präsentierten ihre Geschäftsidee vor einer Fachjury und rund 140 Zuschauern. Dominic Dussault überzeugte mit der Geschäftsidee LifePad und zieht damit ins Landesfinale ein.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte am Freitag (1. Dezember) den Preisträgerinnen und Preisträgern des Pitch‘ in Konstanz und hob die Bedeutung von Start-ups für den Standort Baden-Württemberg hervor: „Gründerinnen und Gründer schaffen Innovationen und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die stetige Modernisierung unserer Wirtschaft. Der Elevator Pitch ist eine großartige Gelegenheit für Gründerinnen und Gründer, ihr Geschäftsmodell bereits in einem frühen Stadium der Öffentlichkeit vorzustellen und wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung des Unternehmens zu knüpfen.“

Baden-Württemberg entwickle sich zu einem selbstbewussten Gründerland und habe schon heute eine vielschichtige Start-up-Szene, so die Ministerin. Trotzdem könne das Land es sich in Zeiten der digitalen Transformation nicht leisten, dass erfolgsversprechende Geschäftsideen in der Frühphase scheiterten. „Mit unserer neuen Kampagne ‘Start-up BW’ unterstützen wir als Land auf vielfältige Weise Start-ups auf ihrem Weg zum Erfolg“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Die Preisträger des Regional Cups Bodensee:

Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee „Dussault Technology GmbH/ LifePad“ aus Engen gewonnen, die sich damit für das Landesfinale am 21. August 2018 qualifiziert hat. Das Team wurde zudem als Publikumsliebling ausgezeichnet. LifePad ist ein innovatives Produkt für den Einsatz bei medizinischen Notfällen. Beim LifePad handelt es sich um ein „Help the Helper“-Produkt, mit dem Ersthelfer bei der Wiederbelebung von Patienten mit plötzlichem Herzstillstand unterstützt werden sollen. Die rutschfeste Gummimatte verfügt über Markierungen zur korrekten Positionierung auf dem Oberkörper des Patienten und über elektronische Komponenten, die den Ersthelfer bei der Durchführung einer Herz-Druckmassage unterstützen.

Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee „OndoSense“ aus Freiburg. Optische Sensoren werden bei Dampf, Staub und starkem Streulicht unzuverlässig. OndoSense entwickelt aus diesem Grund vernetzungsfähige und hochpräzise Radarsensoren, um diese in der industriellen Produktion zum Einsatz zu bringen. Das Gründerteam aus Freiburg plant die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Milimeterwellen-Radarsensoren. Zielsetzung ist die Optimierung ganzer Wertschöpfungsketten.

Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee „iFu-Innovationen GmbH / iFu-EasyDrink“ aus Bad Saulgau. Familie Fuchs aus Bad Saulgau hat mit dem iFu-EasyDrink einen Trinkaufsatz für handelsübliche PET-Flaschen entwickelt. Im Handumdrehen kann eine PET-Flasche in eine Babytrinkflasche „verwandelt“ werden. An der Entwicklung des Trinkaufsatzes hat die gesamte Familie mitgewirkt und möchte mit dem iFu-EasyDrink auch anderen Familien den Alltag leichter machen.

Der „Regional Cup Bodensee“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Rahmen des Gründertages Bodensee in Kooperation mit dem Gründernetzwerk Bodensee durchgeführt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wird von der L-Bank gesponsert.

Die Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer hatten nur drei Minuten Zeit, um die Zuhörer von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Präsentationen erfolgen ohne technische Hilfsmittel wie PowerPoint oder Video. Erlaubt sind gedruckte Fotos, Schilder, Prototypen und Modelle.

Insgesamt hatten zehn Bewerber die Gelegenheit, beim Regional Cup Bodensee die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

  1. erizon / Eipeller
  2. OndoSense
  3. Studibuch GmbH
  4. envuco UG
  5. QANDILO GmbH
  6. Tibifactum GmbH & Co.KG
  7. Die Grillstation
  8. iFu-Innovationen GmbH / iFu-EasyDrink
  9. nemms
  10. Dussault Technology GmbH/ LifePad

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich.

Folgende Jury-Mitglieder bewerteten die Pitches in Konstanz:

  • Jens Freiter, Startup Netzwerk Bodensee
  • Antje Freyth, Veränderungsintelligenz
  • Petra Boller, concilience.com
  • Janine Trappe, Knödelkult
  • Robert Ilse, Optimal Systems

Hintergrundinformation:

Mit der Bündelung aller Aktivitäten der Landesregierung zur Förderung von Start-ups im Land Baden-Württemberg unter der Dachmarke Start-up BW, bekommt auch der Elevator Pitch 2017 ein neues Design: aus dem Elevator Pitch BW wird der Start-up BW Elevator Pitch. Die bewährten Inhalte und Rahmenbedingungen bleiben aber gleich: Junge Existenzgründerinnen und -gründer bekommen hier die Gelegenheit, in der kurzen Zeit einer Fahrstuhlfahrt die Zuhörer neugierig zu machen und von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Das Ministerium führt die landesweite Wettbewerbsreihe seit Oktober 2013 durch. Der Start-up BW Elevator Pitch 2017/2018 ist die fünfte Runde des Wettbewerbs.

Weitere Informationen online: www.startupbw.de/elevatorpitch 

Fotos und Videos:

Alle Pitch-Videos können demnächst auf Folgendem YouTube Channel abgerufen werden: https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW 

Die Bilder des Wettbewerbs werden zeitnah auf flickr veröffentlicht: https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/ 
Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle (Start-up BW Elevator Pitch) verwenden und weitergeben.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.wm.baden-wuerttemberg.de 
www.startupbw.de 

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Elevator Pitch BW
news-535 Thu, 30 Nov 2017 16:35:00 +0100 BW goes SLUSH https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/bw-goes-slush/ Finnland mit seiner Hauptstadt Helsinki gehört zu den internationalen Top-Standorten für Start-ups aus der ganzen Welt und hat durch das SLUSH Festival nochmals an Strahlkraft gewonnen. Start-up BW ist in diesem Jahr zum ersten Mal auf dem SLUSH Festival vom 30.11.2017 und 1.12.2017 präsent.

Mit über 17.500 Teilnehmenden, darunter 2.300 Start-ups, 1.100 Investorinnen und Investoren sowie 600 Journalistinnen und Journalisten hat sich das SLUSH Festival in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Start-up- und Tech-Events in Europa entwickelt.

Baden-Württemberg International ist in diesem Jahr mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau vor Ort präsent und ermöglicht baden-württembergischen Start-ups die Teilnahme. Die Präsentation ist Teil der neuen Landeskampagne Start-up BW.

Angereist ist das Land Baden-Württemberg bzw. Start-up BW mit einer 23-köpfigen Delegation, davon acht Start-ups, 13 Multiplikatoren sowie zwei Landesvertreter. Auf Seiten der Multiplikatoren sind relevante Vertreter der Start-up-Ökosysteme aus Stuttgart, Mannheim/Heidelberg und Karlsruhe dabei. Das Land Baden-Württemberg bzw. Start-up BW besetzt gemeinsam mit NRW eine Standfläche. Zudem sind vor Ort auch Vertreter von Daimler und Bosch mit eigenen Ständen.

Start-up BW hat die Möglichkeit, sich auf einer der Bühnen des SLUSH Festivals im Rahmen des Events „Get Started in Germany“ zu präsentieren bzw. zu pitchen. Das Motto ist: „The German South-West – the place 4B2B“.

Neben der Teilnahme an der Messe können auch die baden-württembergischen Start-ups bei einem der sogenannten Side Events ihre Geschäftsidee pitchen. Ein weiteres Highlight des SLUSH Festivals besteht in der Möglichkeit, vorab Termine mit Investorinnen und Investoren über ein Matchmaking Tool zu vereinbaren. Im letzten Jahr fanden über 6.000 Termine statt.

Weitere Informationen auf der Website http://www.slush.org

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news-536 Thu, 30 Nov 2017 11:47:00 +0100 Zwei Start-ups unter den Preisträgern des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte“ 2017 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/zwei-start-ups-unter-den-preistraegern-des-wettbewerbs-ausgezeichnete-orte-2017/ Die prämierten Ideen kommen aus allen Bereichen der Gesellschaft – aus der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Verwaltung. Unter den Preisträgern sind in diesem Jahr auch zwei junge baden-württembergische Start-ups: robodev GmbH und Rüdenauer 3D Technology GmbH.

„Offen denken – Damit sich Neues entfalten kann“ – unter diesem Motto prämiert der Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ in diesem Jahr 100 herausragende Projekte aus ganz Deutschland, die die Offenheit der Gesellschaft stärken. Aus Baden-Württemberg kommen elf Preisträger. Mit einer Virtual-Reality-Plattform die Entwicklung von Produkten und Fertigungslinien beschleunigen, ein digitales Operationsmikroskop in 3D oder mithilfe einer Online-Plattform ruandische Unternehmer mit Experten in aller Welt vernetzen – die Bandbreite an prämierten Projekten aus Baden-Württemberg, die sich den gesellschaftlichen Herausforderungen annehmen, ist groß. Winfried Kretschmann beglückwünschte die Preisträger anlässlich der Auszeichnung.

Diese Projekte aus Baden-Württemberg konnten die Jury überzeugen:

  • #HolDenOberbürgermeister – Der direkte Draht ins Rathaus, Stadtverwaltung Heidelberg,
  • aponix Vertikale Pflanztonne – Wo Salat & Co. nach Höherem streben, Manticore IT GmbH, Heidelberg,
  • Digitales Operationsmikroskop VITOM 3D – Präzisionsarbeit in 3D, Karl Storz GmbH, Tuttlingen,
  • Frische Index Haltbarkeitsanzeiger für Lebensmittel – Zu gut für die Tonne, tsenso GmbH, Stuttgart,
  • Future Work Lab Innovationslabor für Arbeit, Mensch und Technik – die schlaue Werkhalle, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart,
  • Hybrider Metall-3-D-Druck – Aus Schrott mach neu, Rosswag GmbH, Pfinztal,
  • Intelligenter Baukasten robodev – Wenn der Roboter mitanpackt, robodev GmbH, Karlsruhe,
  • ioxp Augmented-Reality-Assistenzsystem – Datenbrille statt Handbuch, ioxp GmbH, Mannheim,
  • Onlineplattform idegoafrica.org – Starthilfe für Start-ups, Ideas in Motion, Simmozheim,
  • SAP Offenes digitales Ökosystem – Katastrophenhilfe aus dem All, SAP Center for Digital Leadership, Walldorf,
  • Virtual-Reality-Plattform Cross Connected – Virtual Reality in der Industrie, Rüdenauer 3D Technology GmbH, Karlsruhe.

Mehr Informationen finden Sie hier >>

 

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news-533 Wed, 29 Nov 2017 16:26:00 +0100 Landes-Innovationspreis 2017 geht an vier Unternehmen in Baden-Württemberg https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/landes-innovationspreis-2017-geht-an-vier-unternehmen-in-baden-wuerttemberg/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat am Dienstagabend (28. November) den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Landes-Innovationspreis – „Dr.-Rudolf-Eberle-Preis“ – verliehen. Mit dem Preis werden alljährlich mittelständische Unternehmen für ihre herausragenden Entwicklungen und Anwendungen neuer Technologien ausgezeichnet.

„Innovationsfähigkeit ist kein Selbstläufer. Hier braucht es ständig neuen Anlauf, wenn Baden-Württemberg führende Innovationsregion Europas bleiben soll. Der Innovationspreis macht das enorme Potential insbesondere auch unserer mittelständischen Unternehmen im Land sichtbar und soll zur Nachahmung motivieren“, sagte Hoffmeister-Kraut bei der feierlichen Preisverleihung im Haus der Wirtschaft in Stuttgart.

Um die Stellung des Mittelstands als starker Wirtschaftsfaktor im Land in Zukunft zu sichern, müssten aber insbesondere mittelständische Unternehmen branchenübergreifend stärker an das Thema Wirtschaft 4.0 und Digitalisierung herangeführt werden, betonte die Ministerin. Sie verwies dabei auf die „Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg“ des Wirtschaftsministeriums, die insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Fläche des Landes auf dem Weg in die Digitalisierung unterstütze.

Für den Innovationspreis des Landes wurden in diesem Jahr vier Unternehmen durch das Preiskomitee ausgewählt: Die LTG Aktiengesellschaft aus Stuttgart bekam ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro verliehen. Mit jeweils 10.000 Euro prämiert wurden die ProKASRO Mechatronik GmbH aus Karlsruhe, die Cytena GmbH aus Freiburg und die Ovesco Endoscopy AG aus Tübingen. Zusätzlich erhielt das Unternehmen virtualQ GmbH aus Stuttgart den mit 7.500 Euro dotierten Sonderpreis der MBG Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft für Innovationen von jungen Unternehmen. Fünf weitere Unternehmen wurden mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

Allen Ausgezeichneten sprach Hoffmeister-Kraut herzliche Glückwünsche aus: „Innovation ist tief in den Genen Baden-Württembergs verankert. Mit ihren Geschäftsmodellen und Produkten stehen Sie heute Abend beispielhaft dafür im Mittelpunkt. Sie sind die Botschafterinnen und Botschafter für andere Unternehmen im Land und können diese ermutigen, innovativen Ideen nachzugehen und diese auch umzusetzen.“

Die Preisträger 2017 im Einzelnen:


Die LTG Aktiengesellschaft aus Stuttgart erhält 20.000 Euro für ihre dezentral atmenden Fassaden-Lüftungsgeräte für energieeffiziente Gebäudehüllen. Die neuartige Entwicklung übernimmt das Lüften, Heizen und Kühlen in der Gebäudeklimatisierung. Durch die der Atmung nachempfundenen Betriebsweise konnten Gerätekomponenten reduziert, Druckverluste gemindert und die Energieeffizienz der Lüftung deutlich gesteigert werden. Die geforderte Mindesteffizienz von Ventilatoren in der Gebäudeklimatisierung wird um den Faktor 10 unterschritten. Bis zu 90 Prozent der Wärme im Raum werden im Winter zurückgewonnen. Dadurch werden die Heizkosten deutlich reduziert.

Die Ovesco Endoscopy AG aus Tübingen erhält 10.000 Euro für die Entwicklung einer Möglichkeit der schonenden Gewebeentnahme aus dem Darm. So können krankhafte Veränderungen in Darmbereichen, die bisher nur chirurgisch behandelbar waren, mit Hilfe des neuen Systems erstmals minimal-invasiv entfernt werden. Dabei wird Gewebe für eine aussagekräftige Diagnose en bloc entnommen. Um eine besonders hohe Behandlungsqualität sicherzustellen, richtet sich der Vertrieb nur an medizinische Zentren. Mehrsprachige Intensiv-Trainingskurse ergänzen das innovative Verfahren.

Die Cytena GmbH aus Freiburg erhält ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für ihre Entwicklung eines Einzelzelldruckers. Der Einzelzelldrucker ist ein Laborgerät zur Handhabung und Sortierung einzelner, vitaler Zellen und stellt ein Werkzeug für die Lebenswissenschaften dar. Die patentierte Innovation liegt in der Kombination der optischen Sensorik und der Drucktechnik. Eine derzeit industriell schon sehr relevante Anwendung der Einzelzelldrucktechnologie ist z. B. die Produktion von monoklonalen Zelllinien. Das sind Zellpopulationen, bei denen alle Zellen von einer Ursprungszelle abstammen und somit sehr homogen sind. Diese Zelllinien werden bereits heute zur Produktion modernster Medikamente, vor allem gegen Krebs, benötigt.

Die ProKASRO Mechatronik GmbH aus Karlsruhe erhält ebenfalls 10.000 Euro. Sie hat ein Kanalsanierungssystem ohne Grabungen weiterentwickelt, mit dem schadhafte Stellen in Kanalsystemen deutlich günstiger, effizienter und ressourcenschonender durchgeführt werden können.

Den mit 7.500 dotierten Mittelstandspreis der MBG, der sich an junge Unternehmen richtet, erhielt in diesem Jahr die virtalQ GmbH aus Stuttgart. Sie hat eine Software für eine virtuelle Telefon-Warteschleife zur intelligenten Optimierung von Service-Center entwickelt, die es Anrufern in Service-Centern ermöglicht, nicht in der Leitung warten zu müssen. Das schnell wachsende Start-up hat bereits über 300.000 Menschen mehr als 3 Millionen Minuten in der Warteschleife erspart.

Eine Anerkennung wurde folgenden fünf Unternehmen ausgesprochen:

  • Metallveredelungswerk Sulz GmbH, Sulz am Neckar, für ein korrosionsbeständigeres Beschichtungsverfahren. Die KTL-Methode (kathodisches Tauchlakieren) ist ein Verfahren zur Verhinderung von Korrosion. Bisher musste dazu jedes einzelne Bauteil auf ein sogenanntes Lackiergestell aufgespannt oder aufgehängt werden. Mit dem neuen Applikationsverfahren wird diese Beschichtung in einer Lackiertrommel durchgeführt. Mit der neu entwickelten Verfahrenstechnik ist es erstmalig und sehr prozesssicher ermöglicht, Bauteile als Massenschüttgut im Ergebnis optisch und korrosionstechnisch genauso zu beschichten, als wären die Bauteile auf einem Lackiergestell beschichtet worden.
  • MATRIX VISION GmbH, Oppenweiler, für eine Konfigurationsplattform für Inspektionskameras. Die industrielle Bildverarbeitung ist mittlerweile in fast alle Bereiche vorgedrungen und dokumentiert Prozesse, optimiert Abläufe, automatisiert Produktionen oder inspiziert Produkte. Die jährlichen Wachstumsraten, teilweise im zweistelligen Bereich, unterstreichen diese Entwicklung. Dennoch wird das Potenzial der industriellen Bildverarbeitung nicht voll ausgeschöpft, da ihr oft der Makel anhängt, kompliziert und nur mit Expertenwissen beherrschbar zu sein. Mit der Idee des Zwillingskonzeptes wurde vor drei Jahren begonnen, Expertenwissen in Form einer Software in eine Kamera zu integrieren, um es Einsteigern in die Welt der industriellen Bildverarbeitung zu ermöglichen, eine Vielzahl von typischen Aufgaben in Eigenregie lösen zu können.
  • ASD Automatic Storage Device GmbH, Umkirch, für Stromspeicher mit paralleler Zellanordnung. Vieles spricht dafür, dass Stromspeicher weiter an Bedeutung gewinnen werden. Beim Betrieb eines Stromspeichers mit in Reihe geschalteten Speicherzellen ist es dabei technologisch unvermeidbar, dass die schwächste Zelle im Verbund die Nutzkapazität des Gesamtblocks bestimmt. Das Besondere der neuen Stromspeicher-Steuerung ist, dass sie die Zellen im Speicher durchgängig parallelschaltet. Es entstehen hohe Freiheitsgrade in der Wahl der Zellen und der Zusammenstellung der Batterien. Im Vergleich zu anderen Speichern ist es nicht mehr nötig, zwillingsgleiche Zellen mit identischem Lade- und Gesundheitszustand zu verbauen; es lassen sich nahezu x-beliebige einbinden.
  • Free-Linked GmbH, Pforzheim, für ein ultraschallbasiertes Tauchassistenzsystem. Während alle Menschen an Land durch Smartphones und Internet schnell und einfach weltweit Informationen austauschen können, ist die Unterwasserkommunikation immer noch stark eingeschränkt. Taucher können unter Wasser nicht miteinander sprechen, sie werden oftmals abgelenkt durch die Umwelt und unachtsam. So kann es schnell passieren, dass der Augenkontakt zum Tauchpartner verloren geht und es zum Partnerverlust kommt. Diese wesentlichen Probleme, denen Tauchern jederzeit begegnen können, waren der Grund für die Entwicklung eines verbesserten Assistenzsystems, welches die genannten Probleme mittels einer einfachen und effizienten Kommunikation löst.
  • CONIAS Risk Intelligence GmbH, Mannheim, für ein digitales Berichtssystem für politische Risiken. Politische Konflikte und Gefährdungslagen als soziale Systeme zu analysieren und ihr Risiko zu bewerten gelingt nur mit einem innovativen Informations- und Analysesystem. Nur auf der Grundlage von klaren und nachvollziehbaren Daten sowie Prognosen können gute Entscheidungen getroffen werden. Für die Branche bedeutet es eine Zeitenwende, wenn politische Risikobewertung und Beratung konsequent digital angeboten wird. Nach dem neuen Ansatz, der auf mehr als 20 Jahren Forschung an der Universität Heidelberg beruht, bietet nun eine Software ein umfassendes Risikomanagement, das anhand von regelmäßig aktualisierten Grafiken, Kartenausschnitten, Tabellen und kurzen Texten schnell und übersichtlich über die tatsächliche politische Situation informiert.

Zum Innovationspreis:

Der Preis wird seit 1985 jährlich an im Land ansässige kleine und mittlere Unternehmen aus Industrie, Handwerk und technologischer Dienstleistung vergeben. Bewerbungen werden vom Baden-Württembergischen Handwerkskammertag, dem Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag sowie dem Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie entgegengenommen. Mit der Durchführung hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau das Regierungspräsidium Stuttgart beauftragt. Ein dreizehnköpfiges Preiskomitee kürte die diesjährigen Preisträger.

Weitere Informationen zum Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg und die ausführliche Dokumentation zur Preisverleihung 2017 finden Sie unter www.innovationspreis-bw.de

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news-532 Tue, 28 Nov 2017 16:24:00 +0100 Gründungsfinanzierung: Existenzgründer erhöhen Kapitaleinsatz https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/gruendungsfinanzierung-existenzgruender-erhoehen-kapitaleinsatz/ Existenzgründer greifen immer häufiger auf großvolumige Finanzierungen durch externe Geldgeber zurück. Seit dem Jahr 2013 hat sich der Anteil von Gründer, die sich von Dritten mehr als 25.000 EUR beschaffen, auf 10 % im Jahr 2016 verdoppelt. Dabei sind die Beträge dieser externen Makrofinanzierungen um knapp die Hälfte auf durchschnittlich 47.100 EUR gestiegen. Am häufigsten erhalten Gründer von Familie und Freunden Geld; das meiste Kapital kommt freilich von Kreditinstituten - dies allerdings immer seltener.

Den vollständigen Bericht der KfW Research zu diesem Thema finden Sie hier (PDF, 85 KB) >>

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news-538 Mon, 27 Nov 2017 16:55:00 +0100 Neue Datenbank mit INVEST-förderfähigen Start-ups bringt Unternehmen und Investoren zusammen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/neue-datenbank-mit-invest-foerderfaehigen-start-ups-bringt-unternehmen-und-investoren-zusammen/ Mit dem Förderprogramm „INVEST – Zuschuss für Wagniskapital“ unterstützt das BMWi Investitionen von Privatpersonen in junge innovative Unternehmen. Ab sofort können sich Start-ups, die vom BAFA ihre Innovativität und Förderfähigkeit bescheinigt bekommen haben, in einer neuen Datenbank auf der INVEST-Seite des BMWi listen lassen.

Bei INVEST erhalten private Investoren in junge innovative Unternehmen einen steuerfreien Erwerbszuschuss in Höhe von 20 Prozent der Investitionssumme. Mit Inkrafttreten der neuen Förderrichtlinie zum 1.1.2017 wurde zusätzlich der steuerfreie Exitzuschuss in Höhe von 25 Prozent der Veräußerungsgewinne eingeführt, der eine pauschale Erstattung der auf Veräußerungsgewinne zu zahlenden Steuern darstellt. Bisher konnte bereits seit Programmstart im Mai 2013 über 3.500-mal einem Start-up vom BAFA die Förderfähigkeit bescheinigt werden. Seitdem wurden über 4.000 Privatinvestitionen in förderfähige Start-ups mit einem Volumen in Höhe von über 300 Millionen Euro gefördert.

In der Praxis ist es für junge innovative Unternehmen jedoch oft sehr mühsam, einen geeigneten privaten Investor zu finden. Auch potenziellen Investoren fehlt häufig der nötige Überblick über die schnelllebige Start-up-Landschaft, um ein passendes Start-up für ein Investment zu finden. Mitunter fehlen sowohl den Unternehmen als auch den Investoren die Kontakte und das Netzwerk, um zueinander zu finden.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie setzt genau hier an und unterstützt das Matching von Unternehmen und Investoren. Auf der INVEST-Internetseite des BMWi wurde eine Datenbank eingerichtet, in der sich INVEST-förderfähige Unternehmen mit ihren wichtigsten Daten eintragen können. Die Unternehmen auf Investorensuche haben so die Möglichkeit, sich prominent und attraktiv mit allen wesentlichen Informationen darzustellen und somit Investoren auf sich aufmerksam zu machen. Zugleich erhalten interessierte Investoren einen guten Überblick über Unternehmen mit einem gültigen INVEST-Förderfähigkeitsbescheid.

Weitere Informationen und Quelle:

www.invest-wagniskapital.de

INVEST-Datenbank mit förderfähigen Unternehmen auf Investorensuche >>

INVEST-Förderfähige Unternehmen mit einem gültigen Förderfähigkeitsbescheid des BAFA können sich hier in die Datenbank aufnehmen lassen >>

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news-531 Fri, 24 Nov 2017 16:21:00 +0100 Auf zu neuen Ufern! Jeder fünfte Gründer ist Quereinsteiger https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/auf-zu-neuen-ufern-jeder-fuenfte-gruender-ist-quereinsteiger/ Acht von zehn Gründern in Deutschland haben fachliche Vorkenntnisse in ihrer Gründungsbranche, sei es durch das Studium bzw. die Ausbildung oder durch praktische Berufserfahrung. Bei zwei von zehn Gründern handelt es sich somit um Quereinsteiger. Ihnen geht es überwiegend darum, sich im Nebenerwerb ein zweites Standbein aufzubauen.

Den vollständigen Bericht der KfW Research zu diesem Thema finden Sie hier (PDF, 84 KB) >>

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news-537 Tue, 21 Nov 2017 16:54:00 +0100 BMWi fördert Messeteilnahmen von Start-ups in 2018 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/bmwi-foerdert-messeteilnahmen-von-start-ups-in-2018/ Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt im Jahr 2018 wieder Start-ups bei ihrer Messebeteiligung.

Die geförderten Firmen können sich auf 72 internationalen Messen in Deutschland an Gemeinschaftsständen beteiligen, die von den Messeveranstaltern organisiert werden. Das Messeprogramm für junge, innovative Unternehmen richtet sich insbesondere an Start-ups aus Industrie, Handwerk und technologieorientierten Dienstleistungsbereichen. Es soll die Vermarktung und insbesondere den Export neuer Produkte und Verfahren von Unternehmen aus Deutschland unterstützen.

Die teilnehmenden Unternehmen bekommen bei den ersten zwei Messebeteiligungen 60 % der Kosten für Standmiete und Standbau erstattet; der Eigenanteil liegt bei 40 %. Bei der dritten Beteiligung an der gleichen Messe übernimmt der Aussteller die Hälfte der Kosten selbst. Insgesamt können drei Teilnahmen an der gleichen Messe gefördert werden. Eine Übersicht der Messen, die Förderbedingungen sowie Antragsformulare stehen zum Download auf der Website des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bereit. Der AUMA bietet ebenfalls Informationen zum Förderprogramm und zu den Messen auf seiner Website an.

Voraussetzung für die Aufnahme von Messen in das Förderprogramm ist, dass sie mindestens 15 % ausländische Aussteller und 10 % ausländische Besucher haben und durch die FKM - Gesellschaft zur freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen zertifiziert sind.

Mehr Informationen finden Sie hier >>

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news-530 Mon, 20 Nov 2017 16:02:00 +0100 Start-up BW Elevator Pitch: VRehality aus Tübingen gewinnt den Regional Cup Rhein-Neckar https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/start-up-bw-elevator-pitch-vrehality-aus-tuebingen-gewinnt-den-regional-cup-rhein-neckar/ Der Gründerwettbewerb Start-up BW Elevator Pitch sucht derzeit wieder in ganz Baden-Württemberg nach einfallsreichen Geschäftsideen und den besten Gründerinnen und Gründern im Land. Am 18. November fand der Regional Cup Rhein-Neckar in Heidelberg statt. Zehn Teams präsentierten ihre Geschäftsidee vor einer Fachjury und rund 100 Zuschauern. Philipp Zajac überzeugte mit der Geschäftsidee VRehality und zieht damit ins Landesfinale ein.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte am Montag (20. November) den Preisträgerinnen und Preisträgern des Pitch‘ in Heidelberg und hob die Bedeutung von Start-ups für den Standort Baden-Württemberg hervor: „Gründerinnen und Gründer schaffen Innovationen und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die stetige Modernisierung unserer Wirtschaft. Der Elevator Pitch ist eine großartige Gelegenheit für Gründerinnen und Gründer, ihr Geschäftsmodell bereits in einem frühen Stadium der Öffentlichkeit vorzustellen und wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung des Unternehmens zu knüpfen.“

Baden-Württemberg entwickle sich zu einem selbstbewussten Gründerland und habe schon heute eine vielschichtige Start-up-Szene, so die Ministerin. Trotzdem könne das Land es sich in Zeiten der digitalen Transformation nicht leisten, dass erfolgsversprechende Geschäftsideen in der Frühphase scheiterten. „Mit unserer neuen Kampagne ‘Start-up BW’ unterstützen wir als Land auf vielfältige Weise Start-ups auf ihrem Weg zum Erfolg“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Die Preisträger des Regional Cups Rhein-Neckar:

Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee „VRehality“ aus Tübingen gewonnen, die sich damit für das Landesfinale am 21. August 2018 qualifiziert hat. VRehality entwickelt eine Reha-Anwendung für Schlaganfall-Patienten und halbseitig gelähmte Menschen. Durch den Einsatz von VR-Brillen möchte das Gründerteam die Patienten in die Lage versetzen, ohne die zwingende Begleitung eines Therapeuten trainieren zu können. Therapiezeiten sollen auf diese Weise verkürzt und eine raschere Rückführung der Patienten in ein eigenständiges Leben ermöglicht werden.

Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee „Smart Meals“ aus Mannheim. Das Team wurde zudem als Publikumsliebling ausgezeichnet. Die Gründer von Smart Meals bieten Fertiggerichte an, die auf die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten sind. Per App- bzw. Website-Nutzung können sich die Nutzer von Smart Meals ihre individuellen Mahlzeiten zusammenstellen und so im stressigen Alltag trotzdem bewusst essen.

Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee „tye“ aus Heidelberg. Das Gründerteam hat mit tye eine SaaS-Lösung für die rechtskonforme Verwaltung von Kundendaten entwickelt. Die Gründer Markus Beck, Casper Schulenburg und Michael Scharf möchten ihren Nutzern aktiv dabei helfen, die notwendigen Kontaktdaten permanent aktuell zu halten.

Einen Sonderpreis hat das Team von „Sindbad“ aus Heidelberg erhalten und darf mit einer Wildcard beim Special Cup Social Impact im März 2018 erneut beim Wettbewerb antreten. Sindbad ist eine Initiative von Studierenden der SRH Hochschule Heidelberg. Die Gründer planen die Eröffnung eines Restaurants mit orientalischer Küche. Das Restaurant wird als Integrationsprojekt betrieben und bietet geflüchteten Menschen Arbeit. In den Räumlichkeiten können neben dem klassischen Restaurant-Betrieb auch Konzerte, Vorträge und Kochkurse für Einheimische und Geflüchtete angeboten werden.

Der „Regional Cup Rhein-Neckar“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Rahmen des Existenzgründertages Rhein-Neckar durchgeführt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wird von der L-Bank gesponsert.

Die Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer hatten nur drei Minuten Zeit, um die Zuhörer von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Präsentationen erfolgen ohne technische Hilfsmittel wie PowerPoint oder Video. Erlaubt sind gedruckte Fotos, Schilder, Prototypen und Modelle.

Insgesamt hatten zehn Bewerber die Gelegenheit, beim Regional Cup Rhein-Neckar die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

  1. EasyDrop
  2. Litfassdrinks
  3. refundrebel
  4. KREATIVKIND
  5. VRehality
  6. Partyportal.party
  7. tye
  8. Famforevents
  9. Sindbad
  10. Smart Meals

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich.

Folgende Jury-Mitglieder bewerteten die Pitches in Heidelberg:

  • Angela Müller, Rechtsanwältin
  • Kai Jesse, innoWerft
  • Carolin Buchardt, CB-Praxisberatung
  • Dominik Gärtner, SNP Schneider-Neureither & Partner AG
  • Karsta Holch, Karsta Holch Consulting

Hintergrundinformation:

Mit der Bündelung aller Aktivitäten der Landesregierung zur Förderung von Start-ups im Land Baden-Württemberg unter der Dachmarke Start-up BW, bekommt auch der Elevator Pitch 2017 ein neues Design: aus dem Elevator Pitch BW wird der Start-up BW Elevator Pitch. Die bewährten Inhalte und Rahmenbedingungen bleiben aber gleich: Junge Existenzgründerinnen und -gründer bekommen hier die Gelegenheit, in der kurzen Zeit einer Fahrstuhlfahrt die Zuhörer neugierig zu machen und von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Das Ministerium führt die landesweite Wettbewerbsreihe seit Oktober 2013 durch. Der Start-up BW Elevator Pitch 2017/2018 ist die fünfte Runde des Wettbewerbs.

Weitere Informationen online: www.startupbw.de/elevatorpitch 

Fotos und Videos:

Alle Pitch-Videos können demnächst auf Folgendem YouTube Channel abgerufen werden: https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW 

Die Bilder des Wettbewerbs werden zeitnah auf flickr veröffentlicht:
https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/ 
Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle (Start-up BW Elevator Pitch) verwenden und weitergeben.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.wm.baden-wuerttemberg.de 
www.startupbw.de

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Elevator Pitch BW
news-529 Thu, 16 Nov 2017 15:53:00 +0100 Start-up BW Elevator Pitch: VacuVenti aus Offenburg gewinnt den Regional Cup Südlicher Oberrhein https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/start-up-bw-elevator-pitch-vacuventi-aus-offenburg-gewinnt-den-regional-cup-suedlicher-oberrhein/ Der Gründerwettbewerb Start-up BW Elevator Pitch sucht derzeit wieder in ganz Baden-Württemberg nach einfallsreichen Geschäftsideen und den besten Gründerinnen und Gründern im Land. Am 15. November 2017 fand der Regional Cup Südlicher Oberrhein in Offenburg statt. Neun Teams präsentierten ihre Geschäftsidee vor einer Fachjury und rund 80 Zuschauern. Gabriele Lichtwer überzeugte mit der Geschäftsidee VacuVenti und zieht damit ins Landesfinale ein.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte am Donnerstag (16. November) den Preisträgerinnen und Preisträgerin des Pitch‘ in Offenburg und hob die Bedeutung von Start-ups für den Standort Baden-Württemberg hervor: „Gründerinnen und Gründer schaffen Innovationen und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die stetige Modernisierung unserer Wirtschaft. Der Elevator Pitch ist eine großartige Gelegenheit für Gründerinnen und Gründer, ihr Geschäftsmodell bereits in einem frühen Stadium der Öffentlichkeit vorzustellen und wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung des Unternehmens zu knüpfen.“

Baden-Württemberg entwickle sich zu einem selbstbewussten Gründerland und habe schon heute eine vielschichtige Start-up-Szene, so die Ministerin. Trotzdem könne das Land es sich in Zeiten der digitalen Transformation nicht leisten, dass erfolgsversprechende Geschäftsideen in der Frühphase scheitern. „Mit unserer neuen Kampagne ‘Start-up BW’ unterstützen wir als Land auf vielfältige Weise Start-ups auf ihrem Weg zum Erfolg“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Die Preisträger des Regional Cups Südlicher Oberrhein:

Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee „VacuVenti“ aus Offenburg gewonnen, die sich damit für das Landesfinale am 21. August 2018 qualifiziert hat. Gabriele Lichtwer hat mit VacuVenti ein System zur Lagerung von Lebensmitteln und sensibler Waren entwickelt. Produkte wie Kaffeebohnen, Tee, Gewürze oder Kleidung sollen mit ihrer Lösung in einer Schutzatmosphäre verpackt werden, ohne den Einsatz von Chemikalien in der Verpackung. Eine Wissensdatenbank für die Nutzer ergänzt das Angebot von VacuVenti, damit jedes Produkt mit den optimalen Parametern verpackt werden kann.

Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee „Liquidbeam GmbH / ELIAH“ aus Karlsruhe. Gründer Simon Haaf hat gemeinsam mit seinem Team eine Licht-Wärmekombination entwickelt. Das Produkt ELIAH ist ein LED-Strahler mit integriertem Heizlüfter, der künftig Deckenlampen und Heizlüfter in Haus und Wohnung überflüssig machen soll. Der Strahler lässt sich über bereits installierte Lichtschalter steuern. Liquidbeam verspricht seinen Kunden Wärme und Licht für Bäder, Büros und Hobbyräume

Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee „Sturzhelfer Hetti“ aus Offenburg. Das Team wurde zudem als Publikumsliebling ausgezeichnet. Alexander Sperka und Marco Armbruster haben ein Wearable entwickelt, das älteren Menschen mehr Sicherheit im Falle von Notfällen in ihrer häuslichen Umgebung bieten soll. Dafür verwenden die beiden Gründer aus Offenburg unterschiedliche Sensoren, die einen Sturz des Anwenders identifizieren und einen Notruf absetzen können. Durch die schnellere Reaktionszeit und Alarmierung können die Folgen von Stürzen abgemildert werden.

Der „Regional Cup Südlicher Oberrhein“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gemeinsam mit den regionalen Partnern IHK Südlicher Oberrhein und Technologie Park Offenburg im Rahmen der Ortenauer Gründertage durchgeführt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wird von der L-Bank gesponsert.

Die Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer hatten nur 3 Minuten Zeit, um die Zuhörer von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Präsentationen erfolgen ohne technische Hilfsmittel wie PowerPoint oder Video. Erlaubt sind gedruckte Fotos, Schilder, Prototypen und Modelle.

Insgesamt hatten neun Bewerber die Gelegenheit, beim Regional Cup Südlicher Oberrhein die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

  1. happyhotel
  2. die SeminareMacher GmbH / der Kreativitätswürfel
  3. denamics GmbH
  4. Liquidbeam GmbH / ELIAH
  5. Yolawo UG (haftungsbeschränkt)
  6. Pentectix GmbH
  7. Cheq-it-out!
  8. VacuVenti
  9. Sturzhelfer Hetti

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich.

Folgende Jury-Mitglieder bewerteten die Pitches in Offenburg:

  • Thomas Seitz, Volksbank in der Ortenau
  • Rita Böcherer, Sparkasse Offenburg/Ortenau
  • Brigitta Schrempp, schrempp edv GmbH
  • Dr. Ilona Rau, irKompetenzberatung
  • Jürgen Siegloch, Jürgen Siegloch und Gabriele Siegloch GbR „C & S Marketing“

Hintergrundinformation:

Mit der Bündelung aller Aktivitäten der Landesregierung zur Förderung von Start-ups im Land Baden-Württemberg unter der Dachmarke Start-up BW, bekommt auch der Elevator Pitch 2017 ein neues Design: aus dem Elevator Pitch BW wird der Start-up BW Elevator Pitch. Die bewährten Inhalte und Rahmenbedingungen bleiben aber gleich: Junge Existenzgründerinnen und -gründer bekommen hier die Gelegenheit, in der kurzen Zeit einer Fahrstuhlfahrt die Zuhörer neugierig zu machen und von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Das Ministerium führt die landesweite Wettbewerbsreihe seit Oktober 2013 durch. Der Start-up BW Elevator Pitch 2017/2018 ist die fünfte Runde des Wettbewerbs.

Weitere Informationen online: www.startupbw.de/elevatorpitch 

Fotos und Videos:

Alle Pitch-Videos können demnächst auf Folgendem YouTube Channel abgerufen werden:
https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW 

Die Bilder des Wettbewerbs werden zeitnah auf flickr veröffentlicht:
https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/ 
Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle (Start-up BW Elevator Pitch) verwenden und weitergeben.

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Elevator Pitch BW
news-539 Tue, 14 Nov 2017 16:58:00 +0100 AUMA veröffentlicht Auslandsmesseprogramm 2018 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/auma-veroeffentlicht-auslandsmesseprogramm-2018/ Bund und Länder unterstützen deutsche Unternehmen auf Auslandsmessen.

Messetermine und Kontaktdaten für die Auslandsmessebeteiligungen des Bundes und der Länder enthält die Broschüre „Auslandsmesseprogramme der Bundesrepublik Deutschland und der Bundesländer 2018“, die der AUMA - Verband der Deutschen Messewirtschaft jetzt herausgegeben hat. Der AUMA ist Mitveranstalter der Gemeinschaftsbeteiligungen des Bundes, auf denen sich deutsche Unternehmen zu günstigen Konditionen präsentieren können.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) plant dafür in Abstimmung mit der deutschen Wirtschaft 249 Beteiligungen, von denen 101 in Süd-, Ost- und Zentral-Asien stattfinden, darunter 51 in China inkl. Hongkong. 44 Beteiligungen sind in den europäischen Ländern außerhalb der EU geplant, davon 33 in Russland; innerhalb der EU sind vier Beteiligungen geplant. Es folgen der Nahe und Mittlere Osten (38), Nordamerika (26), Lateinamerika (20), Afrika (14) und Australien/Ozeanien (2). Das ist Ergebnis der Beratungen im Arbeitskreis für Auslandsmessebeteiligungen beim AUMA am 27. September 2017 in Stuttgart.

Der Arbeitskreis für Auslandsmessebeteiligungen beim AUMA schlägt dem Bundeswirtschaftsministerium jährlich Messen für das Auslandsmesseprogramm vor. Er besteht aus Vertretern der exportorientierten deutschen Fachverbände, der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), des Auswärtigen Amtes, der Bundesländer und des AUMA.

Innerhalb des Auslandsmesseprogramms 2018 wird auch die Branchenleistungsschau „High-Tex from Germany“ in Kooperation mit dem AUMA durchgeführt. Sie ist im nächsten Jahr auf den Messen „Techtextil North America“ und „Texprocess Americas“ vom 22. bis 24. Mai in Atlanta geplant. Für die Realisierung der Beteiligungen des BMWi im Jahr 2018 stehen vorläufig 42,5 Mio. Euro zur Verfügung.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) plant für das Jahr 2018 39 Beteiligungen. Hauptregionen sind Länder in Süd-Ost-Zentral-Asien mit 13 Beteiligungen und die europäischen Länder außerhalb der EU (10). In der Broschüre sind darüber hinaus die Auslandsmessebeteiligungen der einzelnen Bundesländer für 2018 enthalten. Insgesamt wollen sich die Länder mit 123 Beteiligungen an 92 Messen im Ausland beteiligen.

Aktuelle und detaillierte Informationen zu einzelnen Messen im Förderprogramm sind online in einer Messedatenbank zu finden. Die Broschüre „Auslandsmesseprogramme der Bundesrepublik Deutschland und der Bundesländer 2018“ kann kostenlos beim AUMA bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.


Weitere Informationen und Quelle: www.auma.de

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news-534 Mon, 13 Nov 2017 16:31:00 +0100 IBM Studierende entwickeln Gründerportal „Start up! Böblingen“ für den Landkreis https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/ibm-studierende-entwickeln-gruenderportal-start-up-boeblingen-fuer-den-landkreis/ In Zusammenarbeit mit den Senioren der Wirtschaft e. V., den Junioren der Wirtschaft, der Kreissparkasse Böblingen und der Wirtschaftsförderung des Landkreises Böblingen haben Studierende der IBM Deutschland eine Internetplattform für Gründerinnen und Gründer erstellt. Das Ergebnis, die Website www.startup-bb.de, stellten die jungen IBMer am 10. November 2017 bei IBM in Ehningen vor.

Am 23. Oktober fiel der Startschuss zu dem Projekt „Wirtschaftsförderung für den Landkreis Böblingen“. Von da an hatten die elf dualen Bachelor-Studierenden der Fachrichtungen Dienstleistungsmanagement, International Business, Wirtschaftsinformatik sowie Internationale Wirtschaftsinformatik drei Wochen Zeit, um die Website zu konzipieren und umzusetzen. Vorgabe von Seiten der Wirtschaftssenioren und –junioren sowie dem Landratsamt war, eine Website für Gründer im Landkreis Böblingen zu erstellen, die diesem Personenkreis die aufwendige Informationssuche zum Thema Gründung sowie den Schritt in die Selbstständigkeit vereinfacht. Außerdem sollte der Wartungsaufwand für die Seite so gering wie möglich gehalten werden.

Um die Internetseite so benutzerorientiert wie möglich zu gestalten, haben die Studierenden zu Beginn des Projektes mit 50 ehemaligen Gründerinnen und Gründern Interviews geführt. Diese Interviews vermittelten den Studierenden einen ersten Eindruck darüber, was diese von einer entsprechenden Plattform erwarten und worauf beim Design und der Konzeption geachtet werden sollte. Um ein noch besseres Verständnis für die Wünsche der Zielgruppe an die Plattform zu entwickeln, versetzten sich die Studierenden in die Situation eines Gründers und entwickelten Aufbau und Struktur der Webseite. Im gesamten Arbeitsablauf haben die Macherinnen und Macher der Seite nicht nur die Wirtschaftssenioren und –junioren einbezogen sondern auch Gründerinnen und Gründer.

Bei der Abschlusspräsentation stellten die IBM Studierenden allen Beteiligten das neu entwickelte Gründerportal vor: Zukünftige Gründer können sich dort nun einen Überblick über das Thema Gründung verschaffen. Alle relevanten Informationen - von einzelnen Beratungsangeboten bis hin zu Finanzierungsmöglichkeiten - sind jetzt gesammelt auf einer Website verfügbar. Neben den Vorteilen, die Böblingen als Gründungsstandort bietet, finden potentielle Gründer auch einen Gründerfahrplan.

Nach der Präsentation waren sich alle Beteiligten einig: Das Ergebnis kann sich sehen lassen. „Die Studierenden haben innerhalb kürzester Zeit ein tolles Konzept erarbeitet“, betonte Wolfgang Vogt von den Senioren der Wirtschaft Böblingen e.V. im Anschluss an die gelungene Präsentation. „Der Landkreis Böblingen hat eine enorme Wirtschaftskraft. Wir wollen Menschen ermutigen in diesem Umfeld neue Unternehmen zu gründen. Die Gründerplattform hilft sich einen Überblick zu verschaffen und erleichtert Gründern die Orientierung in der Startphase“, ergänzte Dr. Sascha Meßmer der Wirtschaftsförderer des LandkreisesBöblingen.

Während des dualen Studiums bei IBM erhalten Studierende die Chance, selbstständig ein dreiwöchiges Projekt mit einem externen Partner durchzuführen. Das hat für die jungen IBMerinnen und IBMer den Vorteil, dass sie in Eigenregie ein konkretes Projekt von Anfang bis Ende managen und ihre theoretischen Kenntnisse, die sie sich in zahlreichen Vorlesungen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg angeeignet haben, in der Praxis umsetzen dürfen.  Für den Projektpartner bietet es den Vorteil, dass er unentgeltlich eine kompetente Beratung und – je nach Umfang des Projektes -auch die konkrete Umsetzung erhält. „Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie unsere Studierenden in den 3-Wochenprojekten ihre individuellen Fähigkeiten einbringen. Neben dem Projektmanagement und dem direkten Kundenkontakt lernen die jungen IBMer auch den Umgang miteinander im Team. Schließlich ist es ein riesen Unterschied, ob man in einer Vorlesung an der Dualen Hochschule etwas über Projektmanagement hört, oder ob man selbst die Chance hat, Teil eines realen Projekts zu sein," erklärt Torsten Kronshage, Leiter IBM Hochschulprogramme Deutschland.

Die Gründerplattform „start up! Böblingen“ ist unter www.startup-bb.de zu finden.

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news-527 Wed, 08 Nov 2017 15:37:00 +0100 GET FINNOVATIVE – FinTech at its best 2017 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/get-finnovative-fintech-at-its-best-2017/ Vom 08. – 11. Dezember 2017 finden zum zweiten Mal die FinTech Days Stuttgart statt. 

Es erwarten Sie FinTech.Start-ups aus ganz Deutschland und darüber hinaus, die Top Konzepte des Ideathons (findet über das Wochenende statt) sowie ein spannendes Rahmenprogramm. Insgesamt erwarten die Teilnehmer der FinTech Days Preisgelder im Wert von 10.000 Euro sowie Sonderpreise und Kontakte zu Top Unternehmen aus der Finanzdienstleistung. Die Veranstaltung wird unterstützt von starken Partnern wie der Allianz, Wüstenrot & Württembergische, LBBW, SV SparkassenVersicherung, Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg sowie der Commerzbank.

Stuttgart Financial, die Börse Stuttgart GmbH sowie die Mitveranstalter L-Bank und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, vor Ort vertreten durch Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, freuen sich, Sie am 11. Dezember in der L-Bank begrüßen zu dürfen.

Melden Sie sich jetzt an für den Finaltag am 11. Dezember in der L-Bank Rotunde in Stuttgart. Mehr Informationen und Anmeldung unter www.get-finnovative.de

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news-528 Wed, 08 Nov 2017 14:40:45 +0100 Start des neuen Masterstudiengangs „Technologie-Entrepreneurship“ der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/start-des-neuen-masterstudiengangs-technologie-entrepreneurship-der-hochschule-karlsruhe-technik/ Der konsekutive Masterstudiengang Technologie-Entrepreneurship bereitet die Studierenden gezielt darauf vor ein eigenes Start-up zu gründen, eine Unternehmensnachfolge anzutreten oder ein bereits bestehendes Unternehmen in ihrem Sinne fortzuführen. Hierzu bieten sich den Studierenden neben den Pflichtmodulen mehrere Möglichkeiten der persönlichen Schwerpunktbildung. Mehrere Unternehmen sind Kooperationspartner dieses Studiengangs und bieten z.B. Themen für die Technologieprojekte an, die von den Professorinnen und Professoren individuell betreut werden.

Einen kleinen Bericht über die Zusammensetzung der Gruppe und die Zielsetzungen einiger Studierender sowie einiger Kommentare zum Studiengang und Studienstart finden Sie hier >>

Wer nähere Informationen zum Masterstudiengang haben möchte und dazu die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch wünscht, der kann am Donnerstag, den 16. November 2017 zum Tag der Gründer und Jungunternehmer der IHK Karlsruhe kommen. Dort wird die Fakultät W mit einem Stand zum Studiengang Technologie-Entrepreneurship vertreten sein. Zum Programm >>

Quelle: Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft

 

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news-526 Tue, 07 Nov 2017 16:17:03 +0100 Neuer Startup-Accelerator in Freiburg https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/neuer-startup-accelerator-in-freiburg/ Das Gründerzentrum Grünhof startet in Kooperation mit der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) mit dem Smart Green Accelerator ein neues Startup-Förderprogramm, mit dem ambitionierte Startups der Green Economy erfolgreich auf den Markt gebracht und mit zukunftsorientierten Unternehmenspartnern vernetzt werden sollen.

Gerade die Early Stage Phase – also die Phase kurz vor dem Markteintritt - ist meist die alles entscheidende Phase für Start-ups, denn hier nimmt die Business-Idee konkrete Formen an: Das Geschäftsmodell wird modelliert, das Produkt wird im stetigen Dialog mit den Kunden und Nutzern weiterentwickelt und eine Finanzierungs- und Vertriebsstrategie wird  formuliert. „In dieser Phase scheitern besonders viele Startups“, so Grünhof-Geschäftsführerin Martna Knittel, „denn oft fehlt es an einer frühzeitigen Vernetzung mit Industriepartnern, dem Austausch mit anderen Gründern und Startups und gezielten Programmen, mit denen Gründer die notwendigen, unternehmerischen Kompetenzen für die erfolgreiche Vermarktung ihres Startups benötigen“.

Hier setzt der Smart Green Accelerator an: Jungunternehmer entwickeln in einem einmaligen Startup-Ökosystem in Freiburg zusammen mit Mentoren, Startup-Experten und Industriepartnern ihr Geschäftsmodell, formulieren Seite an Seite mit starken Partnern ihre Go-To-Market-Strategie und treten so früh wie möglich in den Dialog mit potenziellen Investoren und strategischen Kooperationspartnern. Für das Accelerator-Programm möchte das Grünhof-Team ambitionierte Startups mit einer innovativen Idee, die für die Green Economy relevant ist, gewinnen. Der Fokus liegt dabei auf den Themen Umwelttechnik, Ressourceneffizienz, Planen & Bauen, Nachhaltige Mobilität, Erneuerbare Energien, ökologische Landwirtschaft & Urban Farming, Open Data & Smart Government, Bildung, nachhaltiger Tourismus und nachhaltiger Lifestyle.

Der Smart Green Accelerator ist Teil der Start-up BW Kampagne des Wirtschaftsministeriums.

Weitere Informationen finden Sie unter http://smartgreen-accelerator.de/presse/  

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news-525 Fri, 03 Nov 2017 16:37:17 +0100 Innovationen im Mittelstand: Sieben Gründe für den Rückgang der Innovatorenquote https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/innovationen-im-mittelstand-sieben-gruende-fuer-den-rueckgang-der-innovatorenquote/ Die Innovatorenquote im Mittelstand ist seit Mitte des letzten Jahrzehnts deutlich gesunken. Das ergibt eine KfW Studie. Für den Rückgang können insgesamt sieben Faktoren verantwortlich gemacht werden: Dazu zählen eine schwache konjunkturelle Entwicklung, rückläufige Gründerzahlen, gesunkene Renditen aus Innovationen, Finanzierungsschwierigkeiten, ein Mangel an Fachkräften, die Alterung der Belegschaften sowie das Ausbleiben eines Technologieschubs.
 
Innovationen im Mittelstand: Sieben Gründe für den Rückgang der Innovatorenquote (PDF, 157 KB, nicht barrierefrei) >>

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news-524 Mon, 30 Oct 2017 16:34:00 +0100 Jede sechste Gründung in 2016 durch „Mompreneurs“ - Gründung als Chance, Familie und Beruf zu vereinbaren https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/jede-sechste-gruendung-in-2016-durch-mompreneurs-gruendung-als-chance-familie-und-beruf-zu-verein/ Durch den Aufschwung am deutschen Arbeitsmarkt ist die Gründungstätigkeit seit ca. 15 Jahren rückläufig: Die Zahl der Gründer ist von 1,5 Millionen im Jahr 2002 auf 672.000 im Jahr 2017 gesunken. Der Anteil von Frauen an den Gründungen ist indes gestiegen: von 34 % im Jahr 2002 auf 40 % im vergangenen Jahr. Vier von zehn Gründerinnen haben minderjährige Kinder im Haushalt. Somit sind die so genannten „Mompreneurs“ für jede sechste Gründung in 2016 verantwortlich. Eine Sonderauswertung des KfW-Gründungsmonitors zeigt nun: Frauen, insbesondere Mütter, gründen anders als Männer. Ein zentrales Ergebnis: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für die Gründungsaktivität von Müttern in jeder Hinsicht zentral.

Etwa ein Drittel der Mompreneurs wie auch der Gründerinnen ohne Kinder startet im Vollerwerb. Doch Mompreneurs treten bei der Arbeitszeit kürzer (36 vs. 50 Wochenstunden). Mompreneurs haben einen klaren Branchenschwerpunkt: Sie sind besonders stark auf persönliche Dienstleistungen konzentriert (45 %). Hierzu gehören neben Gastronomie- und Gesundheitsdienstleistungen z.B. auch häusliche Betreuungsangebote, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern und von Mompreneurs überdurchschnittlich oft angeboten werden. Der Anteil von digitalen Gründungen ist mit 13 % auffällig gering (insgesamt ca. 20 %). Bei der Finanzierung der Gründungsprojekte zeigen sich Unterschiede hauptsächlich zwischen Gründerinnen und Gründern - ob Kinder im Haushalt sind, ist weniger relevant. Aufgrund der Branchen- und Größenunterschiede setzen Männer häufiger Finanzmittel ein als Frauen und im Durchschnitt auch höhere Beträge. Mütter unterscheiden sich hier kaum von anderen Gründerinnen, abgesehen von der Zusammensetzung der externen Finanzierungsquellen: Mompreneurs sind die Gruppe unter den Gründern, die am häufigsten Förderdarlehen und Zuschüsse der Bundesagentur für Arbeit verwendet.

Mehr Informationen finden Sie unter https://www.kfw.de  >>

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news-523 Fri, 27 Oct 2017 15:33:09 +0200 Wirtschaftsministerium ruft „Innovation Camp BW Silicon Valley“ ins Leben https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/wirtschaftsministerium-ruft-innovation-camp-bw-silicon-valley-ins-leben/ Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Wir schaffen damit eine eigene Präsenz Baden-Württembergs am weltweit innovativsten Standort“  

Trendscout hilft Unternehmen künftig dabei, neue Geschäftsmodelle und branchenübergreifende Geschäftschancen zu identifizieren

„Das Silicon Valley gilt als weltweites Epizentrum für Innovation und Fortschritt. Gerade für unseren technologieorientierten Mittelstand bietet das Valley enorme Chancen, neue Geschäftsmodelle und branchenübergreifende Geschäftschancen zu identifizieren. Mit unserem neuen ‘Innovation Camp BW Silicon Valley‘ schaffen wir jetzt eine wichtige Anlaufstelle, um Trends und Innovationen frühzeitig aufzuspüren“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bei der offiziellen Vorstellung des Projekts am Donnerstag (Ortszeit) in Palo Alto (Kalifornien) im Rahmen ihrer Delegationsreise in die USA (22. - 28. Oktober). „Wir schaffen damit eine eigene Präsenz des Landes Baden-Württemberg am weltweit innovativsten Standort.“                            

Hoffmeister-Kraut weiter: „Deutsche Mittelständler haben sich im Valley bisher kaum intensiv mit den Gegebenheiten vor Ort auseinandersetzen können.“ Als mögliche Gründe führte die Ministerin hohe Kosten für die Unterhaltung eines Standorts, eine gewisse Zurückhaltung beim Einsatz unbekannter Technologien und fehlende Kapazitäten im Mutterhaus an. „Nichtsdestotrotz ist das Valley für Mittelständler enorm relevant, um zu sehen, was dort passiert und Antworten auf Entwicklungen zu finden, welche das jeweilige Geschäftsmodell betreffen“, so die Ministerin. Das Camp unterstütze neben Unternehmen auch Institutionen der Wirtschaft und der angewandten Forschung aus Baden-Württemberg.  

Das Programm beinhalte bedarfsorientiert organisierte Aufenthalte im Silicon Valley, welche von Baden-Württemberg International (bw-i) gemeinsam mit der AHK San Francisco durchgeführt werden, erläuterte die Ministerin.

Zur individuellen Betreuung soll vor Ort ein „Trendscout BW“ tätig sein, der als wichtige Schnittstelle zu Baden-Württemberg die fortwährende Beobachtung von Kundenanforderungen und Marktgegebenheiten, den Transfer in die baden-württembergische Wirtschaft und in die angewandte Forschung sowie die Vernetzung mit wichtigen Playern im Silicon Valley übernimmt.

„Als Repräsentant des Landes steht der Trendscout aber auch unabhängig von diesem Programm ratsuchenden Unternehmen aus Baden-Württemberg als erste Anlaufstelle unterstützend zur Verfügung“, so Hoffmeister-Kraut.

Offizieller Start des Camps soll im Januar 2018 sein mit einer Laufzeit von zwei Jahren. Ab dem Frühjahr sollen dann organisierte mehrwöchige Aufenthalte im Silicon Valley für die teilnehmenden Unternehmen angeboten werden.

„Der Fokus liegt schon längst nicht mehr allein auf klassischen IT-Themen. Vielmehr hat sich das Themenfeld rund um die Digitalisierung von Branchen ausgedehnt mit dem ‘Internet of Things’ als Megatrend“, erläuterte Hoffmeister-Kraut. „Diese Chancen gilt es zu ergreifen, damit Baden-Württembergs Wirtschaft weiterhin seine Innovationsführerschaft in vielen Bereichen behaupten kann.“

Weitere Informationen finden Sie unter: www.wm.baden-wuerttemberg.de/siliconvalley

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news-522 Fri, 27 Oct 2017 10:04:48 +0200 MeisterPOWER – Eine Online-Handwerkssimulation für den Unterricht https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/meisterpower-eine-online-handwerkssimulation-fuer-den-unterricht/ MeisterPOWER ist ein kostenloses Unterrichtsangebot der baden-württembergischen Handwerkskammern für allgemein bildende Schulen. Es setzt sich aus einer Lernsoftware sowie passgenauen Begleitmaterialien zusammen. Ziel von MeisterPOWER ist es, Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I auf spielerische Weise ökonomische Kompetenzen zu vermitteln und Abläufe in Betrieben erfahrbar zu machen. Darüber hinaus erhalten Schülerinnen und Schüler einen realitätsnahen Einblick in Tätigkeiten und Anforderungen von Handwerksberufen.

Weitere Informationen finden Sie hier >>

Den Flyer finden Sie hier >>

 

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news-521 Wed, 25 Oct 2017 12:07:46 +0200 Wirtschaftsministerium fördert weitere Start-up- Acceleratoren für High-Tech Unternehmensgründungen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-weitere-start-up-acceleratoren-fuer-high-tech-unternehmensgruendungen/ Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Wir wollen mit unseren Start-up-Acceleratoren die Gründungsdynamik innovativer Geschäftsmodelle weiter ausbauen“ Um den Auf- und Ausbau von Start-up-Acceleratoren im Land weiter zu forcieren, startet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau nun eine zweite Runde zur Förderung von Infrastruktur für technologiespezifische Start-up-Acceleratoren aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union. „Mit der gezielten Förderung von Start-up-Acceleratoren wollen wir die Gründungsdynamik im Bereich innovativer Geschäftsmodelle weiter ausbauen. Die Acceleratoren sind ein wichtiger Bestandteil unserer Gründungsoffensive ‘Start-up BW‘, die insbesondere auf die Märkte der Zukunft ausgerichtet ist“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Mangelnde Professionalität bei der Entwicklung von marktorientierten Geschäftsmodellen aus Technik- und Dienstleistungsinnovationen sowie der schwierige Zugang zu Kapital führten auch in Baden-Württemberg immer noch zu hohen Ausfallquoten in der Vorgründungsphase. „Vor diesem Hintergrund fördern wir technologie- oder branchenspezifische Zentren für Gründungsvorhaben mit hohem Potential. Hier werden die Entwicklungsprozesse von innovativen Start-ups konzentriert, professionalisiert und beschleunigt, also acceleriert“ so Hoffmeister-Kraut.
Start-up-Acceleratoren sind eine spezielle Form von Gründerzentren für die unternehmerische Frühphase. Sie dienen der intensiven und umfassenden Betreuung von Hightech-Gründungsvorhaben, insbesondere von Spin-offs aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Im Rahmen einer intensiven Betreuungsphase sollen vor allem marktfähige Prototypen und Dienstleistungskonzepte sowie darauf aufbauende Geschäftsmodelle realisiert werden.

Die Start-up BW Acceleratoren sollen überregionale, wenn nicht sogar nationale und internationale Attraktivität entfalten. Zum weiteren Aus- und Aufbau von Start-up-Acceleratoren stellt das Wirtschaftsministerium Mittel aus dem europäischen Strukturfonds EFRE und ESF zur Förderung der baulichen Infrastruktur bzw. des personellen Betriebs bereit. Anträge können bis zum 6. April 2018 eingereicht werden. Alle Informationen zum Förderaufruf finden Sie ab sofort unter www.efre-bw.de,  zu Start-up BW unter www.startupbw.de.

Informationsveranstaltung
Am Freitag, 15. Dezember 2017 führt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Anschluss an die Arbeitstagung seiner Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge (ifex) in Bad Boll eine öffentliche Informationsveranstaltung durch (Beginn 14.00 Uhr). Die Veranstaltung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aller an diesem Aufruf interessierten Institutionen.

Weitere Informationen zu Acceleratoren
Aus zwei früheren Förderaufrufen des Wirtschaftsministeriums – sowohl für Infrastruktur als auch Betrieb der Acceleratoren – sind bislang insgesamt sechs innovative Vorhaben im Aufbau, die unterschiedliche Branchen- und Technologieschwerpunkte aufweisen:

  • Der Life Science-Accelerator Baden-Württemberg Mannheim/Heidelberg/Tübingen mit den Schwerpunkten Biotechnologie, Pharma und Medizintechnologie.
  • Der Up2B-Accelerator Walldorf mit den Schwerpunkten Industrie 4.0, Internet of Things und Big Data.
  • Der badenCAMPUS-Accelerator Breisach/Freiburg mit den Schwerpunkten Mikrosystemtechnik und Nachhaltigkeitstechnologien.
  • Der START <SMART> GREEN-Accelerator Freiburg mit den Schwerpunkten Green Economy, Kreativwirtschaft, und Digitale Innovation.
  • Das „CyberLab“ Karlsruhe mit den Schwerpunkten IT und angrenzende Hightech-Branchen.
  • Der M.Tech Accelerator Stuttgart mit den Schwerpunkten Engineering und Mobilität.

www.startupbw.de

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news-520 Mon, 23 Oct 2017 17:17:58 +0200 18. Existenzgründungstag Rhein-Neckar https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/18-existenzgruendungstag-rhein-neckar/ Von den ersten Schritten zur Selbstständigkeit bis Kooperationsbörse, von Unternehmensnachfolge bis internationalem Erfolg, MikroCrowd und Venture Capital bis Chancenreich 4.0. Zum 18. Mal laden die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und zahlreiche Partner Gründerinnen und Gründer, Jungunternehmerinnen und -unternehmer, Freiberuflerinnen und Freiberufler sowie Menschen, die eine Geschäftsidee haben und Kontakte zu bestehenden Unternehmen oder anderen Gründerinnen und Gründern suchen, zur größten regionalen Info-Veranstaltung zum Thema Selbstständigkeit ein. Der Existenzgründungstag Rhein-Neckar findet am 18. November 2017 im SRH Tower Heidelberg statt. Die Teilnahme an dieser erfolgreichen Beratungs- und Fortbildungsveranstaltung mit jährlich rund 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist für alle Interessierten kostenfrei.

Vier Säulen tragen die erfolgreiche Veranstaltung:

  • Gründen: Grundlagenvermittlung in kostenfreien Kurzseminaren, Workshops, Podien und Impulsvorträgen für alle Interessierten.
  • Informieren: 50 Wirtschaftsverbände, Kammern, Netzwerke und Dienstleister stellen aus und stehen Rede und Antwort zu den Fragen der Besucherinnen und Besucher.
  • Netzwerken: Es wird viel Raum für Austausch, Dialog und Kooperationen vor Ort, wie z.B. bei der Kooperationsbörse, geboten.
  • Erfolg haben: Von den Erfahrungen und Erkenntnissen erfolgreicher Gründerinnen und Gründer können die Besucher in Interviews sowie in persönlichen Gesprächen profitieren.

Eröffnet wird der Existenzgründungstag durch den Ersten Bürgermeister der Stadt Heidelberg, Jürgen Odszuck, und der Geschäftsführerin der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und des Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V., Dr. Christine Brockmann, um 9.15 Uhr im SRH Tower Heidelberg.

Ab 9:45 Uhr ist mit dem Start-up BW Elevator Pitch höchste Spannung garantiert: Gründerinnen und Gründer stellen ihre Geschäftsidee in lediglich 3 Minuten vor. Der Gewinner zieht im Juni 2018 ins Landesfinale ein und kämpft dann um den Titel „Beste Gründungsidee in Baden-Württemberg“. Bis 11.11.2017 (12 Uhr) können sich Interessenten noch unter www.startupbw.de/elevatorpitch/wettbewerb/heidelberg1718/ bewerben. Von den kreativen Ideen können sicherlich alle Zuschauer etwas lernen.

Weitere Highlights

Der erfolgreiche Gründer und Deutsche Meister der Bar-Zauberei, Steffen Nägele übernimmt die Moderation auf der Messebühne mit seinen eigenen Start-up-Erfahrungen ebenso magisch wie interaktiv durch ein spannendes Programm mit und über Start-ups der Metropolregion Rhein-Neckar.

So wissen Rène Kaufmann, von der Heldenpause GmbH, trotz Erfolg mit Entspannungslimonade ebenso wie Jonas Johé von der Online-Plattform SurveyCircle und Özcan Arslan, der die Personalvermittlungsagentur ars-GmbH gründete: „Stolpern gehört dazu“ (14:15 Uhr)

Im Hörsaal im Erdgeschoss des SRH Towers liefern Experten Antworten auf die großen Fragen angehender Gründerinnen und Gründer: „Wie gelingt mir der erfolgreiche Start?“, „Wo bleiben meine Kunden?“ Ebenfalls grundlegende Informationen liefern ab 14.30 Uhr die Kurzpräsentationen aktueller Förderprogramme.

Was sind die Erfolgsfaktoren für Migrantinnen und Migranten? Wie gründe ich mit Hilfe von Franchising-Konzepten, als Freiberufler oder auch im Nebenberuf? Was ist steuerlich, bei Unternehmensnachfolge oder im Marken und Ideenschutz zu beachten? „Eine hochaktuelle und spannende Themenauswahl ist jedes Jahr unser Ziel für das vielfältige Programm des Existenzgründungstages“ sagt Elena Ressmann, Inhaberin der gleichnamigen Agentur, die die Existenzgründungstage im Auftrag der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH seit 1999 organisiert.

Zum Existenzgründungstag Rhein-Neckar

Der Existenzgründungstag Rhein-Neckar findet seit 1999 an wechselnden Orten in der Region und zum 3. Mal in Heidelberg statt. Gemeinsam mit der Stadt Heidelberg veranstaltet die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH die 18. Auflage, die vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden Württemberg unterstützt wird.   

Die Veranstaltung findet im Rahmen der bundesweiten Gründerwoche statt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie setzt mit seinen Partnern seit 2008 aktiv Impulse für eine neue Gründungskultur und ein freundlicheres Gründungsklima in Deutschland.

Weitere Informationen unter www.existenzgruendungstag.info

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news-519 Fri, 20 Oct 2017 11:12:00 +0200 Wirtschaftsministerium startet 5. Runde des landesweiten Gründungswettbewerbs in neuem Design https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/wirtschaftsministerium-startet-5-runde-des-landesweiten-gruendungswettbewerbs-in-neuem-design/ Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Gründerinnen und Gründer wagen Neues, sorgen für Innovationen und die stetige Modernisierung unserer Wirtschaft – beim ‘Start-up BW Elevator Pitch‘ geben wir jungen Unternehmen eine Bühne“    
            
„Baden-Württemberg entwickelt sich zu einem selbstbewussten Gründerland und hat schon heute eine vielschichtige Start-up-Szene, mit der wir zuversichtlich in die Zukunft blicken können. Trotzdem können wir es uns in Zeiten der digitalen Transformation nicht leisten, dass erfolgsversprechende und innovative Geschäftsideen in der Frühphase scheitern. Mit ihren Ideen und ihrer Schaffenskraft fordern Gründerinnen und Gründer etablierte Unternehmen heraus, wagen Neues und sorgen so für Innovationen und damit auch für die stetige Modernisierung unserer Wirtschaft“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zum Start der fünften Runde der landesweiten Wettbewerbsreihe. „Der Elevator Pitch ist eine großartige Gelegenheit für Gründerinnen und Gründer, um in die Öffentlichkeit zu treten, ihr Geschäftsmodell in einem frühen Stadium zu überprüfen und wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung des Unternehmens zu knüpfen“, so die Ministerin heute (19. Oktober) in Stuttgart.

Aus dem „Elevator Pitch BW“ wird der „Start-up BW Elevator Pitch“: Mit der Bündelung aller Aktivitäten der Landesregierung zur Förderung von Start-ups im Land Baden-Württemberg unter der Dachmarke „Start-up BW“ bekommt auch der Elevator Pitch ein neues Design. Das bewährte Format bleibt erhalten: Junge Existenzgründerinnen und -gründer bekommen die Gelegenheit, in der kurzen Zeit einer Fahrstuhlfahrt die Zuhörerinnen und Zuhörer neugierig zu machen und von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen.

„Beim Elevator Pitch muss kein Businessplan vorgelegt werden, stattdessen geht es darum, die Jury und das Publikum aus regionalen Institutionen, potentiellen Geldgebern, möglichen Geschäftspartnern und Kunden von der eigenen Geschäftsidee zu überzeugen“, erläuterte die Wirtschaftsministerin.

Ein Elevator Pitch ist eine kurze, informative und prägnante Präsentation einer Geschäftsidee für eine Dienstleistung oder ein Produkt und bedeutet „Aufzugspräsentation“. Die Präsentationen erfolgen ohne technische Hilfsmittel wie PowerPoint oder Video in einem Zeitfenster von drei Minuten. Erlaubt sind gedruckte Fotos, Schilder, Prototypen und Modelle.

Die L-Bank unterstützt den Elevator Pitch von Anfang an und sponsert die Preisgelder der gesamten Wettbewerbsreihe. „Gründer sind für unsere Wirtschaft wichtig. Gründer, die nicht aus Mangel an Alternativen in die Selbstständigkeit gehen, sondern mit selbstbewussten Konzepten, innovativen Ideen und alternativen Problemlösungen den Wettbewerb intensivieren. Sie bringen frischen Wind in die Wirtschaft. Ein erstes Schaufenster für solche Gründungsideen sind die Elevator Pitches. Mit ihnen kann die Akzeptanz der Ideen getestet werden. Vor allem aber werden die Menschen im ganzen Land auf das Thema ‘Selbstständigkeit‘ aufmerksam und neugierig gemacht“, so Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender des Vorstands der L-Bank.

In der fünften Wettbewerbsrunde 2017/2018 sind bis zum Finale im Juni 2018 insgesamt 13 Regional Cups und zwei branchenspezifische Special Cups geplant. Die Termine stehen bereits fest:

  1. Regional Cup Südlicher Oberrhein am 15.11.2017 in Offenburg
  2. Regional Cup Rhein-Neckar am 18.11.2017 in Heidelberg
  3. Regional Cup Bodensee am 30.11.2017 in Konstanz
  4. Special Cup Dehoga am 06.02.2018 auf der Intergastra in Stuttgart
  5. Regional Cup Ulm am 23.02.2018 in Ulm
  6. Regional Cup Neckar-Alb am 09.03.2018 in Reutlingen
  7. Special Cup Social Impact am 10.03.2018 in Stuttgart
  8. Regional Cup Schwarzwald-Baar-Heuberg am 21.03.2018 in Villingen
  9. Regional Cup Böblingen am 13.04.2018 in Ehningen
  10. Regional Cup Ostwürttemberg am 18.04.2018 in Schwäbisch Gmünd
  11. Regional Cup Stuttgart am 27.04.2018 in Stuttgart
  12. Regional Cup Pforzehim/Nordschwarzwald am 03.05.2018 in Pforzheim
  13. Regional Cup Bodensee-Oberschwaben am 07.05.2018 in Weingarten
  14. Regional Cup Heilbronn-Franken am 17.05.2018 in Heilbronn
  15. Regional Cup Karlsruhe am 06.06.2018 in Karlsruhe

Das Finale findet am 21. Juni 2018 in Stuttgart statt.

Weitere Informationen
Das Wirtschaftsministerium hat die landesweite Wettbewerbsreihe „Elevator Pitch BW“ im Oktober 2013 gestartet. Rund 3.000 Fans folgen dem Wettbewerb auf Facebook und Twitter. Über 7.500 Veranstaltungsbesucher haben die 64 Pitches bereits vor Ort miterlebt und über 60.000 Zuschauer die Youtube-Videos gesehen. Bei den Online-Abstimmungen wurden insgesamt mehr als 120.000 Stimmen für die einzelnen Ideen abgegeben.

Bewerbung ab sofort möglich

Interessierte Jungunternehmerinnen und -unternehmer sowie Gründerinnen und Gründer können sich ab sofort mit ihrer Geschäftsidee für die regionalen Wettbewerbe bewerben. Die teilnehmenden Unternehmen dürfen nicht älter als drei Jahre sein und der Standort des Unternehmens muss in Baden-Württemberg liegen. Die ausführlichen Teilnahmebedingungen finden Sie unter
www.startupbw.de/elevatorpitch

Online-Voting bestimmt die Pitcher

Die Auswahl der Bewerbungen erfolgt mithilfe eines Online-Votings. Alle Besucherinnen und Besucher der Webseite können via Facebook oder mithilfe einer E-Mail-Adresse online über die eingereichten Ideen abstimmen. Die zehn Geschäftsideen mit den meisten Stimmen pro Standort dürfen jeweils zum regionalen Elevator Pitch antreten.

Preisgeld

Die Sieger der Regional Cups erhalten ein Preisgeld von jeweils 500 Euro und qualifizieren sich zudem für das landesweite Finale. Die zweitplatzierte Geschäftsidee gewinnt 300 Euro, die drittplatzierte wird mit 200 Euro belohnt. Beim Landesfinale bekommen die Preisträger beim 1. Platz 3.000 Euro, beim 2. Platz 2.000 Euro und beim 3. Platz 1.000 Euro.

www.startupbw.de/elevatorpitch

Alle Pitch-Videos sind auf folgendem YouTube Channel abrufbar: https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW  

Die Bilder des Wettbewerbs sind online auf flickr veröffentlicht:
https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/ 
Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle (Elevator Pitch BW) verwenden und weitergeben.

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Elevator Pitch BW
news-518 Fri, 20 Oct 2017 11:09:00 +0200 ZEW und Creditreform informieren über das Gründungsgeschehen in Deutschland https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/zew-und-creditreform-informieren-ueber-das-gruendungsgeschehen-in-deutschland/ Die Anzahl der neu gegründeten Unternehmen in Deutschland geht seit Jahren zurück. Typischerweise wird dies durch gute alternative Beschäftigungsmöglichkeiten erklärt. Ein weiterer wichtiger, aber bislang etwas weniger beachteter Faktor ist die demographische Entwicklung. Die gründungsstarken Altersgruppen der 35- bis 45-Jährigen werden immer kleiner. Es erscheint allerdings, als sei ein Sockelbetrag der Gründungen erreicht: Seit ungefähr drei Jahren ist die Anzahl der Gründungen pro Jahr konstant. „JUNGE unternehmen“ wird vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und vom Verband der Vereine Creditreform (VVC) gemeinsam herausgegeben. „JUNGE unternehmen“ informiert zweimal im Jahr über Forschungsergebnisse und Ansichten zum Thema.

Mehr Informationen finden Sie hier >>

Quelle:

Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH
Internet: www.zew.de, www.zew.eu

Verband der Vereine Creditreform e. V.
Internet: www.creditreform.de

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news-516 Mon, 16 Oct 2017 16:05:39 +0200 5. Deutscher Startup Monitor - So sieht die Startup-Landschaft 2017 aus https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/5-deutscher-startup-monitor-so-sieht-die-startup-landschaft-2017-aus/ Der 5. DSM repräsentiert 1.837 Startups, 4.245 Gründerinnen und Gründer sowie 19.913 Mitarbeiter und ist damit die repräsentativste Studie zu Startups in Deutschland. Ziel des DSM ist es, Transparenz für das deutsche Startup-Ökosystem zu schaffen und auf Basis der Daten konstruktive Impulse für die Zukunft zu geben. An der Datenerhebung für den 5. DSM waren 298 Netzwerkpartner beteiligt, welche den Link zur Umfrage gestreut und so Gründerinnen und Gründer aus ganz Deutschland zur Teilnahme aufgerufen haben. Der 5. DSM sowie Infografiken zu den Zahlen und Auswertungen der Studie können online eingesehen und heruntergeladen werden.

Wie im Vorjahr zeigt sich, dass der Datensatz der Studie erneut breiter gestreut ist: auch wenn Berlin weiterhin der Leuchtturm der deutschen Startup-Szene bleibt, gewinnt das gesamtdeutsche Startup-Ökosytem an Reife. Hieraus ergibt sich ein Trend zu mehr regionalen Ökosystemen. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich für den Anteil der Frauen unter den Gründern, der sich das dritte Mal in Folge auf 14,6 % erhöht hat.

Die drei prägnantesten Ergebnisse des 5. DSM sind:

  • Mehr Europa: 82,7 % der befragten Startups wollen weiter internationalisieren - so viele wie noch nie. Attraktivstes Ziel sind mit 34,4 % allen voran die übrigen EU-Länder.
  • Mehr Vielfalt: 63,9 % der Startups stimmen (voll und ganz) zu, dass die deutsche Startup-Landschaft durch die Zuwanderung von Menschen aus dem Ausland profitiert. 28,6 % der Startup-Mitarbeiter haben keine deutsche Staatsangehörigkeit, in Berlin sind es sogar 47,7 %.
  • Mehr Kooperation: 67,5 % der Startups kooperieren mit anderen Startups (2016: 53,4 %). Kooperationen mit etablierten Unternehmen gehen bislang jedoch nur 50,4 % der DSM-Startups ein (2016: 70 %).

Mehr Informationen finden Sie unter http://deutscherstartupmonitor.de >>

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news-517 Mon, 16 Oct 2017 13:09:00 +0200 Jugendliche im Start-up-Fieber - Jetzt beim Deutschen Gründerpreis für Schüler anmelden https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/jugendliche-im-start-up-fieber-jetzt-beim-deutschen-gruenderpreis-fuer-schueler-anmelden/ Wie spannend es sein kann, sich als junges Start-up auszuprobieren, erfahren jährlich bis zu 4.000 Jugendliche beim Gründerpreis für Schüler.

Der Wettbewerb soll Mut machen, Wissen vermitteln und das Gründungsklima in Deutschland verbessern. Auf einer Online-Spielplattform bauen die Teilnehmer ihr eigenes fiktives Unternehmen und entwickeln dazu einen Businessplan. Die Anmeldung zur Spielrunde 2018 ist nun online möglich.

Die Ideen der Schüler kommen meist aus ihrer unmittelbaren Umgebung: Von der App, die dabei hilft, die Gesundheit der Oma zu verbessern, über einen Motorradhelm mit eingebautem Notrufsystem, bis hin zur Handyhülle, die das Mobilfunktelefon ohne Ladekabel in der Hosentasche auflädt. Mit letztere Idee sorgte das diesjährige Siegerteam für Aufsehen und wurde dafür persönlich von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries beglückwünscht.

Wer mitmacht, lernt viele Dinge auf die es im späteren Berufsleben ankommt: Teamwork, Kreativität, Organisationstalent und strategisches Planen. In neun Aufgaben erarbeiten die Schülerteams von Januar bis Mai ihre Geschäftsidee, einen passenden Finanzplan und Strategien für die Vermarktung. Unterstützung erhalten die Nachwuchsgründer von Lehrern, Unternehmenspaten und den örtlichen Sparkassen.

Bewertung und Preise

Eine Jury aus Wirtschaftsexperten bewertet die Geschäftskonzepte der Schülerinnen und Schüler. Jedes der jährlich rund 900 teilnehmenden Teams erhält ein individuelles Feedback. Die zehn besten Schülermannschaften reisen im Juni 2018 zur Finalrunde nach Hamburg. Die fünf besten Mannschaften fahren außerdem im Herbst ins Future Camp: Vier Tage lang erhalten die Jugendlichen dort ein Management- und Persönlichkeitscoaching. Auf die Plätze sechs bis zehn warten Praktikumsplätze bei erfolgreichen Start-ups.
Ausgezeichnete Lehrer

Der Deutsche Gründerpreis für Schüler vergibt auch 2018 wieder den Sonderpreis „Lehrer/in des Jahres“. Damit würdigen die Organisatoren die wichtige Rolle der Pädagogen während des Wettbewerbs.

Seit 1999 haben an Deutschlands größtem Existenzgründer-Planspiel von stern, Sparkassen, ZDF und Porsche schon über 78.000 Schülerinnen und Schüler teilgenommen. Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Schirmherrschaft.

Quelle: https://www.dgp-schueler.de/top/pressemitteilungen.html

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news-515 Wed, 11 Oct 2017 16:03:00 +0200 Betriebsgründungen von Hauptniederlassungen steigt https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/betriebsgruendungen-von-hauptniederlassungen-steigt/ Die Anzahl der Betriebsgründungen von Hauptniederlassungen, die häufig mit der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen einhergehen, ist im ersten Halbjahr 2017 zum dritten Mal in Folge gestiegen.

Im ersten Halbjahr 2017 ist zwar die Anzahl der gewerblichen Existenzgründungen in Deutschland im Vergleich zum Halbjahr 2016 erneut um rund 2.200 (-1,5%) gesunken - jedoch in deutlich geringerem Umfang als im Vergleichszeitraum 2016/2015 (-9.100 / -5,7%). Eine nach Gründungsarten differenzierende Betrachtung zeigt zudem, dass in den ersten sechs Monaten - ebenso wie in den Vorjahren - die Anzahl der Kleingewerbegründungen (-3,2%) und die der gewerblichen Übernahmen durch Vererbung, Kauf oder Pacht (-3,0%) gesunken ist, erläutert das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn. Die Anzahl der Betriebsgründungen von Hauptniederlassungen, die häufig mit der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen einhergehen, ist hingegen im ersten Halbjahr 2017 zum dritten Mal in Folge gestiegen: Rund jede dritte gewerbliche Existenzgründung erfolgte im 1. Halbjahr 2017 in dieser Form.

Der auf den ersten Blick negativen Entwicklung bei den gewerblichen Existenzgründungen sei daher aufgrund der positiven Entwicklung bei den Betriebsgründungen von Hauptniederlassungen - und insbesondere im Hinblick auf mögliche neue Arbeitsplätze - durchaus auch etwas Positives abzugewinnen. Es wird erwartet, dass sich der Rückgang bei den gewerblichen Existenzgründungen tendenziell in der zweiten Jahreshälfte 2017 fortsetzen wird.

In den ersten 6 Monaten dieses Jahres ist zudem die Anzahl aller Unternehmensaufgaben weiter gesunken (-4,6%): am stärksten bei den gewerblichen Kleingründungen (-6,0%) und am geringsten bei den Betriebsaufgaben von Hauptniederlassungen (-1,0%). Der sogenannte gewerbliche „Existenzgründungssaldo“ - die Differenz aus gewerblichen Gründungen und Schließungen - liegt dennoch weiterhin im negativen Bereich (-3.700).

Die Statistik finden Sie unter www.ifm-bonn.org >>

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news-511 Mon, 09 Oct 2017 18:13:00 +0200 BW goes Slush vom 29.11. - 01.12.2017 in Helsinki - Bewerbungsmöglichkeit für baden-württembergische Start-ups https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/bw-goes-slush-vom-2911-01122017-in-helsinki-bewerbungsmoeglichkeit-fuer-baden-wuerttembergisch/ Finnland mit seiner Hauptstadt Helsinki gehört zu den internationalen Top-Standorten für Start-ups aus der ganzen Welt, der durch das SLUSH Festival nochmals an Strahlkraft gewonnen hat. Mit über 17,500 Teilnehmern, darunter 2.300 Startups, 1.100 Investoren sowie 600 Journalisten hat sich das SLUSH Festival in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Startup und Tech Events in Europa entwickelt.

Baden-Württemberg International wird mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau zum ersten Mal auf dem SLUSH Festival in Helsinki präsent sein und baden-württembergischen Startups die Teilnahme ermöglichen. Die Präsentation ist Teil der neuen Landeskampagne Start-up BW.

Neben der Teilnahme an der Messe können die baden-württembergische Start-ups bei einem der sogenannten Side Events ihre Geschäftsidee vor potentiellen Investoren und Multiplikatoren pitchen. Ein weiteres Highlight des SLUSH Festivals besteht in der Möglichkeit, vorab Termine mit Investoren über eine Matchmaking Tool zu vereinbaren. Im letzten Jahr fanden über 6.000 Termin statt.

Weitere Informationen zum SLUSH Festival: www.slush.org

Baden-württembergische Startups können sich  für die Teilnahme über den Anmeldelink bewerben. Im Rahmen der Kampagne Start-up BW wird die Teilnahme von Start-ups mit einem Betrag von bis zu EUR 1.000,00 gefördert. Die Förderung beinhaltet das Konfernzticket sowie 50% der Reisekosten (Flug- und Hotelkosten) bis zu einem Höchstbetrag von EUR 1.000,00 (inkl. Konferenzticket).

Weitere Informationen erhalten Sie hier: eveeno.com/220076584

Neben Start-ups besteht auch für Unternehmens- und Clustervertreter die Möglichkeit teilzunehmen.

Das Programm und die Anmeldeunterlagen finden Sie auf www.bwcon.de >>

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news-513 Mon, 09 Oct 2017 17:31:45 +0200 KfW Award Gründen 2017: Erfolgsgeschichten machen Lust auf Unternehmertum https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/kfw-award-gruenden-2017-erfolgsgeschichten-machen-lust-auf-unternehmertum/ Die 16 Landessieger des diesjährigen Wettbewerbs KfW Award Gründen 2017 der KfW Bankengruppe sind ausgewählt und werden am 12. Oktober im BMWi während einer feierlichen Gala prämiert.

Die KfW prämiert mit dem Award erfolgreiche Gründer, die aus einer Idee ein zukunftsträchtiges Unternehmen geschaffen haben. Der Award ist eine Qualitätsauszeichnung für junge Unternehmen. Mit seiner Vergabe möchte die KfW sowohl die erfolgreichen Gründerinnen und Gründer auszeichnen, als auch dazu beitragen, dass der Schritt in die Selbständigkeit mehr öffentliche Anerkennung erfährt.

Insgesamt ist der KfW Award Gründen mit 35.000 Euro dotiert. Alle Landessieger erhalten je 1.000 Euro, eine Einladung zur Preisverleihung nach Berlin mit Hotelaufenthalt und Besuchsprogramm und die Unterstützung einer PR-Agentur. Außerdem qualifizieren sich die 16 Landessieger gleichzeitig für den Bundessieg im Wettbewerb, dieser ist mit weiteren 9.000 Euro verbunden und wird während der Gala verliehen. Zudem wird vom Auditorium ein Publikumspreis (5.000 Euro) vergeben. Ein weiteres Unternehmen erhält den diesjährigen Sonderpreis Social Entrepreneurship, der mit 5.000 Euro dotiert ist.

Unternehmen aller Branchen ab dem Gründungsjahr 2012 konnten sich bewerben. Ausgewählt wurden die Preisträger von einer Jury aus erfahrenen Vertreterinnen und Vertretern aus der KfW, Förderinstituten, Wirtschaft, Politik und Medien, die die Geschäftsideen nach ihrem Innovationsgrad, ihrer Kreativität und der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung bewerteten. Berücksichtigt wurde zudem auch, wie umweltbewusst die Umsetzung erfolgte und ob Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen oder erhalten wurden.

Die diesjährigen Landessieger im Überblick:

  • Baden-Württemberg: Krimmers Backstub' (Bäckerei, Nachfolge)
  • Bayern: Toposens GmbH (3D-Ultraschallsensor)
  • Berlin: Greta & Starks Apps (inklusive Kino-App)
  • Brandenburg: WP Systems GmbH (Rotorblatt-Wartungssysteme)
  • Bremen: Papa Türk GmbH (Erfrischungsgetränke)
  • Hamburg: eBlocker GmbH (anonymes Surfen und Jugendschutz im Internet)
  • Hessen: Zentrales Fundbüro/Have it back (online-Fundbüro)
  • Mecklenburg-Vorpommern: Lunch Vegaz GmbH (veganes Bio-Essen)
  • Niedersachen: TKT Kunststoff-Technik GmbH (Spritzgussbauteile, Nachfolge)
  • Nordrhein-Westf.: Creapaper GmbH (Papier aus Gras)
  • Rheinland-Pfalz: Ambibox GmbH (Software für Batteriespeicher)
  • Saarland: FlairLux GmbH (individuelle Leuchten)
  • Sachsen: watttron GmbH (Heizystem für Kunststoffverformung)
  • Sachsen-Anhalt: Räubersachen (Ökologische Kinderkleidung zum Mieten)
  • Schleswig-Holst.: Auris Hörakustik Brömel & Fromm (Hörakustik, Nachfolge)
  • Thüringen: AXSOL GmbH (mobiles Solarladegerät)

Der Sonderpreis für Social Entrepreneurship geht an das Institut für Inklusive Bildung aus Schleswig-Holstein, www.inklusive-bildung.org

Mehr Informationen zu den Siegern finden Sie hier >>

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news-509 Fri, 06 Oct 2017 17:06:00 +0200 Neuer Accelerator: „M.TECH – Manufacturing the Future of Mobility“ https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/neuer-accelerator-mtech-manufacturing-the-future-of-mobility/ Impulse für die Entwicklung der Engineering- und Mobilitätsregion Stuttgart gesucht!

High-Potential Start-ups mit Fokus auf die Querschnittsbranchen Manufacturing & Mobility können sich ab sofort für das neue Acceleratoren-Programm M.TECH bewerben. Das Programm, das von der Landeshauptstadt Stuttgart, bwcon GmbH, der TTI GmbH, dem wizemann.space sowie der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart getragen wird, will gezielt potenzielle ExistenzgründerInnen aus dem Mobilitäts- und Ingenieursbereich fördern und langfristig zu einer zentralen Plattform für Technologie-Startups im süddeutschen Raum reifen. Insgesamt werden 25 Start-ups für den Zeitraum von einem Jahr aufgenommen.

Grundlegendes Ziel für Teilnehmende am Acceleratoren-Programm ist die Entwicklung eines marktfähigen Prototyps. Dafür stellt M.TECH Co-Working-Spaces in den wizemann.spaces sowie ein ganzheitliches Unterstützungsprogramm bereit. Zu letzterem gehören sowohl individualisierte Beratungsbestandteile, als auch persönliches Mentoring durch die Projektpartner und erfahrene Fach- bzw. Branchenexperten. Ihr Ziel ist es, die Teams auf die abschließenden Pitches vor dem Mobility & Manufacturing-Board und dem DemoDay vorzubereiten.

Starke Partner für die "Future of Mobility" - das Mobility & Manufacturing-Board besteht aus ausgewählten Branchenvertretern und -experten, Investoren sowie Mitarbeitern der Partnerunternehmen. Neben den Basisleistungen des Accelerators können die Gründer im Mobility & Manufacturing-Board weitere Zusatzleistungen durch die den Accelerator unterstützenden Corporate Sponsors "erpitchen".

Auf dem DemoDay bekommen die Absolventen dann die Möglichkeit, ihr Vorhaben sowie die im Programm erzielten Erfolge einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Hierzu werden insbesondere Investoren und Mobilitäts- und Produktionsunternehmen aus dem Netzwerk der Projektpartner, aber auch Medienvertreter und grundlegend Interessierte eingeladen. Erfolgreiche TeilnehmerInnen des Acceleratoren-Programms erhalten ein Zertifikat.

Weitere Informationen zu Programm, Ansprechpartnern, Bewerbungsverfahren und Unterstützern gibt es hier: www.mtechaccelerator.com

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news-512 Thu, 05 Oct 2017 17:29:00 +0200 Broschüre „Wirtschaftliche Förderung: Hilfen für Investitionen und Innovationen“ https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/broschuere-wirtschaftliche-foerderung-hilfen-fuer-investitionen-und-innovationen/ Für Gründer und Unternehmer: Orientierung zu allen Förderprogrammen des Bundes.

Mit der aktualisierten Broschüre „Wirtschaftliche Förderung: Hilfen für Investitionen und Innovationen“ bietet das Bundeswirtschaftsministerium Gründerinnen, Gründern und Unternehmen Orientierungshilfe in der Förderlandschaft und informiert ausführlich über die zahlreichen Fördermöglichkeiten des Bundes, deren Konditionen und Antragswege.

Zur Broschüre >>

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news-514 Wed, 04 Oct 2017 17:34:00 +0200 Neue Broschüre „Unternehmergeist-Wecker“ https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/neue-broschuere-unternehmergeist-wecker/ In einer neuen Broschüre stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Kooperation mit der bundesweiten Koordinierungsstelle der Gründerwoche Deutschland im RKW Kompetenzzentrum Ideen und Anleitungen für kleinere und größere Unternehmergeist-Maßnahmen vor.

Die Praxisbeispiele können dazu eingesetzt werden, den Unternehmergeist bei Schülerinnen und Schülern zu wecken. Die Broschüre richtet sich an Schulleiter, Lehrkräfte und alle Interessierten, die Jugendliche mithilfe von Schülerfirmen, Planspielen oder Wettbewerben für unternehmerisches Denken und Handeln begeistern möchten. Die Broschüre liegt online vor - Print-Exemplare des „Unternehmergeist-Weckers“ können über die Koordinierungsstelle der Gründerwoche bezogen werden.

Zur Broschüre >>

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news-510 Mon, 02 Oct 2017 17:08:00 +0200 Doppeltes Fest der Karlsruher Digitalbranche https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/doppeltes-fest-der-karlsruher-digitalbranche/ Am Freitag, 29. September, wurde das CyberLab, der IT-Accelerator des Landes Baden-Württemberg, eröffnet. Auf rund 1.600 Quadratmetern finden fortan Startups aus der IT- und Hightechbranche eine optimale Infrastruktur für ihre Entwicklung. Anschließend feierte das CyberForum sein 20-jähriges Jubiläum mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie zahlreichen Gästen.

„Vor 20 Jahren hatte Dr. Friedrich Georg Hoepfner die Vision, ein Gründernetzwerk für die Region zu schaffen. Diesen Erfolg haben wir uns damals allerdings nicht träumen lassen. Wir selbst haben quasi aus der Garage heraus angefangen zu arbeiten“, so David Hermanns, Geschäftsführer des CyberForum. „Diese Erfahrungen, insbesondere im Gründungsbereich, finden nun in der Eröffnung des CyberLab ihren vorläufigen Höhepunkt.“

„20 Jahre CyberForum stehen für Innovation und Pionierarbeit im Bereich IT und Hightech. Sie stehen für rasante Entwicklungen und Ideenreichtum in Zeiten globaler Vernetzung und zunehmender Digitalisierung. Und sie stehen für Leidenschaft, Einsatzfreude und Erfolg. Unser heute eröffneter IT-Accelerator CyberLab bietet auch für die Zukunft beste Aussichten und stellt einen wichtigen Baustein dar, um die Digitalisierung sowie unsere Gründungsoffensive zu einer baden-württembergischen Erfolgsgeschichte zu machen“, sagte Staatssekretärin Katrin Schütz.

IT-Accelerator für innovative Startups

Das CyberForum ist seit zwei Jahrzehnten eine feste Institution in der IT-Region Karlsruhe und Ansprechpartner in allen Fragen rund um die Digitalisierung. Das CyberLab, in Form eines Pilotprojektes seit 2013 vom CyberForum betrieben, erhielt 2016 die Förderung zum IT-Accelerator des Landes Baden-Württemberg; die Stadt Karlsruhe hat sich zu 50 Prozent an den Kosten beteiligt. Am 29. September wurde es nun feierlich von Staatssekretärin Katrin Schütz und Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup in der Hoepfner Burg eröffnet. Das CyberLab dient dem Land als Vorbild und Blaupause: Bis zu 15 Startups im Jahr erhalten eine maximal zwölf Monate andauernde, maßgeschneiderte Förderung. In einer Art Beschleunigungsprogramm werden die Gründerteams fit für den Markteintritt gemacht. Dabei profitieren sie vom Know-How erfahrener Mentoren und erhalten bereits in einer frühen Phase Zugang zu zahlreichen Unternehmen, einem eigenen Business Angel Netzwerk des CyberForum und externen Venture Fonds.

Ehrenmitgliedschaften für Wegbegleiter des CyberForum

Nach der Eröffnung feierte das CyberForum mit rund 400 Gästen sein Jubiläum in den neuen Räumlichkeiten des CyberLab. Vereinsgründer Dr. Friedrich Georg Hoepfner wurde von der Evangelischen Landeskirche als Innovator geehrt. Mit Elmar Buschlinger, Dr. Karlheinz Henge und Prof. Peter C. Lockemann wurden außerdem drei herausragende Unterstützer und Wegbereiter des CyberForum mit Ehrenmitgliedschaften gewürdigt.Den Schritt vom Gründer- hin zum Hightech.Unternehmer.Netzwerk. wagte der gemeinnützige Verein in den Jahren 2006 bis 2008, initiiert durch Elmar Buschlinger, dem Vorstandsvorsitzenden des CyberForum in diesen Jahren. Dr. Karlheinz Henge, ehemaliger geschäftsführender Vorstand des CyberForum, vertritt heute als Beauftragter des Vorstands die Arbeit des CyberForum in der Region Baden-Baden – dort ist das CyberForum Süd angesiedelt. Außerdem initiierte er das sogenannte Mentorenprogramm, heute elementarer Bestandteil der Arbeit mit den Startups im CyberLab. Prof. Peter C. Lockemann, Gründungsmitglied des Vereins und ehemaliger Direktor des FZI Forschungszentrum Informatik, unterstützte den, unter anderem vom CyberForum koordinierten, Software-Cluster beim Sieg des Spitzencluster-Wettbewerbs im Jahr 2010. Er war zudem maßgeblich an der Entstehung des DIZ | Digitales Innovationszentrum und dem IT-Bündnis Baden-Württemberg beteiligt, sie treiben die Digitale Transformation im baden-württembergischen Mittelstand voran.

Innovationstreiber mit Kurs auf Internationalisierung

Auch ein Blick in die Zukunft wurde im Rahmen des Jubiläums geworfen: Bis 2025 will das CyberForum einen substantiellen Beitrag zum Gelingen der Vernetzung und Digitalisierung der Gesellschaft beitragen; mit Wirkung über die Region hinaus. Ziel ist es, die IT-Region Karlsruhe verstärkt als attraktiven IKT-Standort für Fachkräfte, Gründer und innovative Unternehmen aus der ganzen Welt zu positionieren. Außerdem soll das über Jahrzehnte gewachsene Unterstützernetzwerk fortwährend verdichtet werden, um Gründern und Unternehmen auch in Zukunft ein reizvolles Ökosystem bereitzustellen.„Über 20 Jahre hinweg hat das CyberForum ein in der Region einzigartiges Netzwerk aufgebaut – heute ist es mit mehr als 1.200 Mitgliedern das größte regional aktive Hightech.Unternehmer.Netzwerk. in Europa“, so Matthias Hornberger, Vorstandsvorsitzender des CyberForum. „Heute ist das CyberForum weit über die ursprüngliche Idee hinausgewachsen. Wir wollen in der IT-Region Karlsruhe der Motor und das führende Kompetenzzentrum in Sachen
Digitalisierung sein.“

Von Beginn an vernetzt das CyberForum Unternehmen und Existenzgründer aus der IT-Region Karlsruhe. Im Mittelpunkt stehen der Austausch von Erfahrungen, Kontakten und Ideen. Außerdem unterstützt der gemeinnützige Verein Unternehmen aus der Digitalwirtschaft in allen Phasen der Unternehmensentwicklung, von der Startup-Beratung, über die Fachkräftevermittlung bis hin zu Standortmarketing-Kampagnen.

Weitere Informationen unter www.cyberlab-karlsruhe.de.

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news-508 Fri, 22 Sep 2017 16:51:00 +0200 Unternehmerische Herausforderungen sind abhängig von Branche und Alter https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/unternehmerische-herausforderungen-sind-abhaengig-von-branche-und-alter/ In der Gründungsphase stellen vor allem Innovationen, Wachstum und Fachkräftegewinnung Herausforderungen für die Unternehmen dar. Für die Unternehmen im mittleren Alter wird die Anpassung an den erhöhten Wettbewerbsdruck und neuartige Rahmenbedingungen als aktuelle Aufgabe empfunden, die es zu meistern gilt. Je länger das Unternehmen besteht, desto wichtiger wird schließlich die Frage der Nachfolge. Die detaillierten Ergebnisse der Studie „Innovation und Wachstum als Herausforderung für den Mittelstand - Update der Unternehmersicht 2017“ sind auf der Internetseite des IfM Bonn zu finden:

https://www.ifm-bonn.org

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news-507 Thu, 21 Sep 2017 11:18:46 +0200 Verleihung des CyberChampions Awards 2017 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/verleihung-des-cyberchampions-awards-2017/ Von der Zeitmessung für Ausdauer-Sportevents bis zur Miniatur-Lösung für die Bioanalytik: Am Abend des 20. September wurden bei der Verleihung des CyberChampions Awards im Substage Karlsruhe aussichtsreiche Gründerteams und Unternehmen aus der Digitalwirtschaft gekürt. Mit GoSilico und Kinemic erhielten zwei junge Software-Unternehmen die Auszeichnung „Best Startup“, race|result und Dr. Thomas + Partner sicherten sich den Award in der Kategorie „Best Corporate“. Der init Innovationspreis ging an memetis.
 
„Zahlreiche innovative Geschäftsideen werden in Baden-Württemberg entwickelt – sie bringen unser Land voran und sind wichtige Impulsgeber für unseren Wirtschaftsstandort. Der CyberChampions Award hat bereits viele Startups aus der IT- und Hightech-Branche auf ihrem Weg zum renommierten Unternehmen begleitet. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Veranstaltung, weil der CyberChampions Award in der TechnologieRegion Karlsruhe und auch darüber hinaus als wichtiger Innovationstreiber wirkt", sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz.
 
Spannende Präsentationen auf der Substage-Bühne
 
In feierlichem Rahmen wurde der CyberChampions Award am Mittwochabend zum vierzehnten Mal verliehen. Die Finalisten präsentierten ihr Geschäftsmodell in kurzen Pitches vor dem Publikum und einer erfahrenen Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Erstmals wurden in diesem Jahr auch Preise in der Kategorie „Best Corporate“ verliehen; damit öffnete das Unternehmernetzwerk CyberForum den Award auch für gestandene Unternehmen, die die Jury mit ihrer Innovationsdynamik und Zukunftsgewandtheit überzeugten.
 
„In diesem Jahr war das Bewerberumfeld so groß wie noch nie“, bilanziert David Hermanns, Geschäftsführer des CyberForum. „Die Finalisten-Teams überzeugten besonders durch ihre Interdisziplinarität und Dynamik. Die Neuerung, auch etablierte Unternehmen auszuzeichnen, war ein voller Erfolg – auf diese Weise kann der CyberChampions Award Wegbegleiter für die Teilnehmer sein, vom Startup bis hin zum international aktiven Unternehmen.“
 
GoSilico und Kinemic gewinnen in der Kategorie „Best Startup“
 
Eine einzigartige Simulationstechnologie für die Pharmaindustrie bietet das Siegerteam von GoSilico. Mithilfe der Technologie können zum Beispiel personalisierte Wirkstoffe gegen komplexe Krankheiten wie Krebs schneller und günstiger zum Patienten kommen. Computersteuerung durch Gesten oder Sprache? Im Film gibt es das schon lange. Kinemic, Zweitplatzierter in der Kategorie „Best Startup“, hat eine Software zur Gestensteuerung für die Industrie entwickelt; mithilfe sogenannter „Wearables“ vereinfacht sie die Bedienung von zum Beispiel Tablets, Terminals oder Smart Watches.
In der Kategorie „Best Startup“ wurden Jungunternehmer in der Vorgründungsphase und Startups, die maximal zwei Jahre am Markt tätig sind, ausgezeichnet.
 
„Best Corporate“ an race|result und Dr. Thomas + Partner
 
Eine Technologie für Zeitmessung bei Sportevents und Logistiksysteme für nationale und internationale Unternehmen: Die Gewinner aus der Kategorie „Best Corporate“ überzeugten die Jury sowohl mit ihrer außerordentlichen Entwicklung und ihrem Innovationspotenzial als auch mit ihrem Engagement im Bereich der Mitarbeiterentwicklung.

Das Unternehmen race|result durfte sich über den ersten Platz freuen. Es hat sich mit seiner Technologie aus dem Wohnzimmer heraus innerhalb kurzer Zeit zur weltweit führenden Lösung für zum Beispiel Zeitmessung, Teilnehmermanagement oder Auswertung aller Arten von Ausdauer-Sportevents entwickelt. Von adidas bis Zalando: Die Software-Manufaktur Dr. Thomas + Partner koordiniert den Materialfluss und Warenbewegungen in Lagern namhafter Unternehmen. Der Zweitplatzierte konnte mit der erfolgreichen Gestaltung der Firmennachfolge sowie mit einem innovativen, mitarbeiterfreundlichen und nachhaltigen Gesamtpaket punkten.
 
init Innovationspreis für Miniaturbauteile von memetis

 
Aus dem Gesamtbewerberumfeld wählte die Jury memetis als Gewinner des init Innovationspreises aus. Das Unternehmen entwickelt folienbasierte Miniatur-Aktoren aus Formgedächtnislegierungen und bedient damit Märkte im Bereich der Bioanalytik, Medizintechnik oder Laborautomatisierung, die immer kleinere Bauteile erfordern. In der Praxis findet die Technologie etwa bei der Herstellung von Mikropumpen Einsatz, die Kleinstmengen an Flüssigkeiten regulieren, so zum Beispiel Insulinpumpen.
 
Werdegang eines CyberChampions: Keynote mit Uwe Weiss
 
Den Auftakt zum Award machte Uwe Weiss, CEO der Blue Yonder GmbH und CyberChampion 2011 in der Kategorie „High Potentials“. Blue Yonder stellt Künstliche Intelligenz für den Handel bereit und gehört mit seinen Machine-Learning-Algorithmen zu den Innovationsführern des deutschen Mittelstandes. In seiner Keynote berichtete Uwe Weiss vom Werdegang und der Entwicklung des Unternehmens seit der Preisverleihung. Außerdem hielt er am Beispiel Blue Yonder zahlreiche Tipps für die Finalisten bereit, die in der Wachstumsphase täglich neuen Herausforderungen begegnen.
 
Der CyberChampions Award wird seit 2004 jährlich an innovative Startups aus der erweiterten TRK verliehen. 2017 konnten sich erstmals auch etablierte Unternehmen bewerben. Das Event bot den prämierten Startups und Unternehmen sowie Vertretern der Gründer-, Investoren- und Unternehmerszene außerdem die Möglichkeit, sich in lockerer Atmosphäre zu vernetzen und neue Kontakte zu knüpfen.
 
Weitere Informationen unter www.cyberchampions.de

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news-506 Wed, 20 Sep 2017 11:17:00 +0200 Zahl der Gründungen im ersten Halbjahr 2017 leicht gesunken https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/zahl-der-gruendungen-im-ersten-halbjahr-2017-leicht-gesunken/ Im ersten Halbjahr 2017 wurden in Baden‑Württemberg rund 34 800 Gewerbebetriebe neu gegründet. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes waren dies 0,6 % weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Existenzgründungen, bei denen aufgrund der voraussichtlichen Beschäftigtenzahl oder der Rechtsform eine größere wirtschaftliche Substanz vermutet werden kann, sank gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 um 1,0 % auf gut 7 400. Etwas stärker reduzierte sich die Zahl der neugegründeten Kleinbetriebe (−3,2 %). Hierbei handelt es sich um Einzelunternehmen, die im Haupterwerb und als Hauptniederlassung gegründet wurden, und die weder in die Handwerksrolle noch in das Handelsregister eingetragen sind. Die Zahl der Nebenerwerbsgründungen stieg dagegen um 1,0 % auf knapp 18 400 an.

Nahezu 29 600 Betriebe in Baden‑Württemberg gaben in der ersten Jahreshälfte 2017 ihr Gewerbe vollständig auf. Dies entspricht einem Rückgang von 3,8 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2016. Bei den Betrieben mit vermutlich größerer wirtschaftlicher Substanz sank die Zahl der Schließungen um 1,3 %. Insgesamt wurden hier knapp 5 600 Betriebe aufgegeben. Die Zahl der Kleinbetriebe, die ihr Gewerbe im ersten Halbjahr 2017 vollständig aufgeben mussten, ging gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 8,6 % zurück, während bei den Nebenerwerbsbetrieben ein leichter Anstieg zu vermerken war (+0,2 %).

Alle Zahlen finden Sie unter http://www.statistik-bw.de/Presse/Pressemitteilungen/2017257

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news-504 Mon, 18 Sep 2017 11:13:00 +0200 21 % der Gründer in Deutschland sind Migranten https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/21-der-gruender-in-deutschland-sind-migranten/ 2016 war jeder fünfte Gründer in Deutschland Ausländer oder eingebürgert - Migranten leisten somit einen wichtigen, über die Jahre stabilen Beitrag zum Gründungsgeschehen.

Gleichwohl war ihre absolute Anzahl mit 139.000 Gründern so niedrig wie nie zuvor seit Erhebung des Wertes im Jahr 2009. Dies spiegelt den historischen Tiefstand der gesamten Gründungstätigkeit wider, wie die aktuelle Kurzanalyse von KfW Research „Gründungen durch Migranten: Gründungsfreude trifft Ambition“ zeigt. Migranten sind jedoch leicht überdurchschnittlich gründungsaktiv (21 % bei einem Bevölkerungsanteil von 20 %). Treiber dabei war die außergewöhnlich hohe Gründerquote bei Migranten mit akademischem Abschluss: Diese überragt mit 3,1 Gründern/100 Erwerbsfähigen (im Durchschnitt der Jahre 2009-2016) sowohl die Gründerquote bei Migranten insgesamt (1,8 %) als auch die allgemeine Gründerquote bei Akademikern (2,3 %) deutlich.

In den Daten des KfW-Gründungsmonitors zeigt sich, dass Migranten ihre Existenzgründungen überdurchschnittlich offensiv angehen: Sie investieren mehr Wochenstunden in ihre Gründungsprojekte (durchschnittlich 32 Stunden verglichen mit 29 Stunden bei Gründern insgesamt); gründen häufiger im Team (23 % zu 20 %) und schaffen häufiger Arbeitsplätze (39 % zu 28 %). Besonders hervorzuheben ist zudem die Wachstumsorientierung von Migranten. Jeder fünfte möchte mit seinem Unternehmen „so groß wie möglich“ werden (22 %). Insgesamt streben dies nur 15 % aller Gründer an.

Migranten gründen insgesamt häufiger aus Mangel an Erwerbsalternativen, weshalb auch ihre Abbruchquote höher ist als im Durchschnitt: 41 % brechen innerhalb der ersten drei Jahre ihre Existenzgründung ab im Vergleich zu 30 % aller Gründer. Notgründer beenden ihr Gründungsprojekt eher wieder, wenn sich attraktive Jobmöglichkeiten bieten.

Eine weitere Besonderheit zeigt sich bei der Gründungsfinanzierung. Zwar nutzen Migranten gleich häufig und in gleichem Umfang Fremdmittel wie alle anderen Gründer, doch nutzen sie seltener Bankdarlehen als Finanzierungsquelle. Sie greifen dafür häufiger auf Überziehungskredite oder auf die finanzielle Unterstützung von Freunden und Verwandten zurück.

Mehr Informationen finden Sie unter www.kfw.de >>

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news-505 Fri, 15 Sep 2017 11:14:00 +0200 Auch Kleinstbetriebe sind innovativ https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/auch-kleinstbetriebe-sind-innovativ/ Setzen Kleinstbetriebe Innovationen um, erhöht sich ihre Produktivität ähnlich wie bei größeren Betrieben.

Die Innovationskraft von Betrieben im verarbeitenden Gewerbe und in den wissensintensiven Dienstleistungen steigt einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zufolge mit der Zahl ihrer Beschäftigten. Dennoch wagt sich in diesen beiden Sektoren immerhin die Hälfte der Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten, sogenannte Kleinstbetriebe, an die Einführung von Innovationen. Unter den kleinen Betrieben (mit zehn bis 49 Beschäftigten) sind es 63 Prozent, unter den mittleren Betrieben (mit 50 bis 249 Beschäftigten) 78 Prozent. Meist entwickeln Kleinstbetriebe - ähnlich wie kleine und mittlere Betriebe - neue oder bessere Produkte und Dienstleistungen, seltener werden bessere Produktionsprozesse angestoßen.

Ein Großteil der Unternehmen in Deutschland gehört zu den Kleinstunternehmen (82 Prozent), unter den wissensintensiven Dienstleistungen sind es sogar 90 Prozent. Knapp 20 Prozent der Beschäftigten sind in Betrieben dieser Größenordnung tätig. Um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, stehen sie vor der stetigen Herausforderung, die Arbeitsproduktivität in ihren Betriebsstätten zu steigern. Die Studie macht deutlich, dass Kleinstbetriebe, die Innovationen vorantreiben, in ähnlichem Maße wie größere Betriebe in der Lage sind, dadurch ihre Arbeitsproduktivität zu steigern.

Die Studie finden Sie hier >>

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news-503 Thu, 14 Sep 2017 16:50:34 +0200 Gründungen durch Migranten: Gründungsfreude trifft Ambition https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/gruendungen-durch-migranten-gruendungsfreude-trifft-ambition/ Jeder fünfte Gründer in Deutschland ist Ausländer oder eingebürgert. Mit 139.000 Gründungen durch Migranten ist die Zahl 2016 so niedrig wie noch nie seit Erhebung des Wertes im Jahr 2009 und spiegelt den historischen Tiefstand der gesamten Gründungstätigkeit wider. „Bei Existenzgründungen durch Migranten sind Akademiker eine treibende Kraft“, sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. „Akademische Gründer sind bei Migranten nicht nur wachstumsorientierter, sondern auch bestandsfester. Das ist eine Erfolg versprechende Kombination.“

Mehr Informationen zur KfW Studie finden Sie hier >>

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news-502 Tue, 12 Sep 2017 11:44:00 +0200 BREAKTHROUGH mit Deinem IT-Startup – Anmeldung bis 17. September https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/breakthrough-mit-deinem-it-startup-anmeldung-bis-17-september/ Ihr verfolgt eine grandiose Geschäftsidee, wollt sie am Markt testen und kräftig voranbringen? Ihr wünscht euch einen professionellen Rahmen um herauszufinden, wofür der Kunden am Ende denn wirklich zahlen wird? Dann bewerbt euch bis 17.9.2017 und stellt euer Geschäftsmodell neun Wochen lang auf den Prüfstand!

Vom 6. Oktober bis 7. Dezember findet der Startup-Accelerator BREAKTHROUGH statt. In dieser Zeit werden etwa 30 Teams an ihrem Startup arbeiten, sich dem Feedback von Experten, Unternehmern und Investoren stellen und neue, wertvolle Kontakte knüpfen. Seid dabei und bringt euer Startup ein großes Stück weiter. Profitiert außerdem vom Austausch mit anderen Startups und lebt bei Kicker & Bier den Gründergeist.

Angelehnt an die Lean-Startup-Methode von Steve Blank und Bob Dorf, werdet ihr in neun Wochen eure Geschäftshypothesen immer und immer wieder neu und anders direkt am Kunden testen und Feedback einholen. Das Programm ist in drei Phasen à drei Wochen aufgeteilt. In jeder dieser Phasen werden alle Bereiche eures Geschäftsplans genau untersucht, erarbeitet und verbessert. Am Ende einer jeden Phase wird euer Pitch entscheiden, ob ihr weiter in die nächste Phase kommt. Diese neun Wochen bringen euch Klarheit darüber, wer genau euer Kunde ist, welche konkreten Bedarfe er hat, wie ihr ihn am besten erreicht und wie ihr eure Lösung anpassen müsst um den Kunden zu überzeugen. Die Mentoren, Experten und Coaches werden euch verschiedene Methoden, Tipps und Tricks mitgeben, wie ihr anhand eurer gesammelten Erkenntnisse ein richtiges Unternehmen aufbaut. Die Erfahrung zeigt, dass das große Netzwerk an Gründern, möglichen neuen Partnern und Mitarbeitern, Investoren, Kunden und Großunternehmen wie der SAP einen sehr großen und bleibenden Wert von BREAKTHROUGH darstellt.

Die fünf besten Startups dürfen ihr Geschäftsvorhaben im Finale vor einer hochkarätigen Jury und etwa 200-300 Gästen präsentieren. Es erwarten euch Mentorings, Geldpreise, Presseberichte und ein wertvolles Netzwerk als Siegerpreise.

Veranstalter dieses Accelerators sind innoWerft, Technologiepark Heidelberg und Startup Mannheim.

Booklet >>

Die Teilnahme ist komplett kostenfrei! Bewerbt euch bis 17. September unter https://up2b.io >>

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news-499 Mon, 11 Sep 2017 16:54:00 +0200 Stuttgarter Start-ups strotzen vor Selbstbewusstsein https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/stuttgarter-start-ups-strotzen-vor-selbstbewusstsein/ Die Region Stuttgart ist für Gründer deutlich attraktiver als gemeinhin angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter bundesweit 450 jungen Unternehmen, darunter 50 aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Demnach erhielt jedes dritte befragte Stuttgarter Start-up im Zuge seiner Gründung öffentliche Fördermittel – im bundesweiten Durchschnitt war es nur jedes Vierte. Zudem haben sich mit 82 Prozent (bundesweit: 61 Prozent) überdurchschnittlich viele Stuttgarter Jungunternehmen über ein Bankdarlehen finanziert, 24 Prozent (bundesweit: 16 Prozent) sogar ausschließlich. Das überdurchschnittliche Engagement der Banken hält Dr. Hartwig Welbers, Leiter des PwC-Standortes in Stuttgart, für ein gutes Zeichen:„Gerade junge Unternehmen werden von Kreditinstituten intensiv durchleuchtet. Wenn vier von fünf Start-ups ein Darlehen erhalten, zeigt das: Die meisten Stuttgarter Gründer verfolgen keine luftigen Ideen, sondern präsentieren handfeste Businesspläne.“

Gute Voraussetzungen – schwierige Mitarbeitersuche

Folgerichtig zeigt sich die Stuttgarter Gründerszene in der PwC-Umfrage ausgesprochen selbstbewusst. So beurteilen 94 Prozent das lokale Start-up-Ökosystem als gut bis sehr gut – bundesweit sehen durchschnittlich nur 86 Prozent der Gründer ihren Standort so positiv. Zwei Drittel der Stuttgarter Start-ups rechnen in diesem Jahr mit einem Umsatzplus, 70 Prozent wollen ihre Belegschaft ausbauen. Bemerkenswerte 84 Prozent der Stuttgarter Gründer glauben zudem, dass ihre Stadt als Start-up-Hub in den kommenden Jahren an Relevanz gewinnen wird. Im Rest der Republik sieht man das etwas anders: Bundesweit hält nur jeder zweite deutsche Jungunternehmer die Schwaben-Metropole für einen aufstrebenden Start-up-Standort. „Eine vielfältige Hochschullandschaft, gewachsene Wirtschaftsstrukturen und weltweit erfolgreiche Unternehmen: Stuttgart und Umgebung haben für Start-ups extrem viel zu bieten“, meint PwC-Experte Welbers. „Gerade mit Blick auf den Kampf um die besten, kreativsten Köpfe ist es wichtig, dass das auch in anderen Regionen so wahrgenommen wird.“ Tatsächlich bezeichnen 72 Prozent der Stuttgarter Start-ups die Suche nach geeigneten Mitarbeitern aktuell als schwierig bis sehr schwierig. Damit liegt die Region über dem Bundesdurchschnitt von 68 Prozent.

Verschenktes Potenzial: Kooperationen noch ausbaufähig


Unterm Strich beurteilen Stuttgarts Gründer die harten Standortfaktoren in ihrer Stadt durchweg besser als die weichen. So loben beispielsweise 46 Prozent die digitale Infrastruktur, aber nur 24 Prozent die allgemeine Gründerkultur. Und nur 16 Prozent finden, dass es genügend Start-up-Wettbewerbe und ähnliche Initiativen gibt. Auch an Bündnissen mit anderen Unternehmen oder sonstigen Institutionen mangelt es. So haben 38 Prozent der Stuttgarter Start-ups derzeit keinen einzigen Kooperationspartner, weder unter etablierten Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen noch in der Start-up-Szene selbst. Zum Vergleich: Bundesweit liegt dieser Wert nur bei 28 Prozent. „Gründer in der Region sollten Kooperationen mit Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen noch stärker suchen“, sagt Dr. Steffen Schniepp, Stuttgarter Ansprechpartner der PwC Start-up-Initiative NextLevel. „Denn durch eine Zusammenarbeit kann man für bestimmte Aufgaben auf bestehende Infrastruktur zugreifen und sich besser auf sein Kerngeschäft, seine Kunden und seine Produktidee konzentrieren.“

IT-Sicherheit wird groß geschrieben

Ein zentrales Thema für Stuttgarter Start-ups ist unterdessen Cyber-Kriminalität. 70 Prozent schätzen die Wahrscheinlichkeit, zum Opfer einer digitalen Attacke zu werden, als eher oder sogar sehr hoch ein (bundesweit: 49 Prozent). „Durch ihren starken B2B-Fokus und die Nähe zu Industrie 4.0-Themen ist die Stuttgarter Gründerszene besonders für das Thema Datensicherheit sensibilisiert“, erklärt PwC-Experte Welbers. Dass die Gründer daraus auch ihre Konsequenzen ziehen, wird in der Befragung ebenfalls deutlich: Jedes zweite Stuttgarter Start-up schult seine Mitarbeiter bereits im Bereich Informationssicherheit (bundesweit: 37 Prozent), 46 Prozent haben einen eigenen Sicherheitsbeauftragten (bundesweit: 31 Prozent) und mehr als jedes fünfte arbeitet auf diesem Gebiet bereits verstärkt mit Kooperationspartnern bzw. Kunden zusammen (bundesweit: 14 Prozent).

Pressemeldung des PwC >>

Die Studie finden Sie hier >>

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news-500 Fri, 08 Sep 2017 17:01:00 +0200 Hightech-Gründungen in Deutschland in 2016/2017 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/hightech-gruendungen-in-deutschland-in-20162017/ Eine Analyse zu Hightech-Gründungen in allen kreisfreien Städten und Landkreisen in Deutschland bietet die Creditreform Wirtschaftsforschung.

Gute Bedingungen für Hightech-Gründungen gibt es zumeist in Städten mit einschlägigen Hochschulen und wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen, einem wachsenden Potenzial an Erwerbspersonen und bereits bestehenden Branchenclustern. Unter den kreisfreien Städten und Landkreisen mit dem höchsten Anteil an Hightech-Gründungen befinden sich entsprechend auch Städte wie Dresden, München und Stuttgart. Zwar verbleiben gründungsschwache bzw. gründungsstarke Regionen häufig auch längerfristig in diesem Zustand, gleichwohl ist das Gründungsgeschehen in einer Region nicht starr und unveränderlich, sondern unterliegt Entwicklungen und bietet somit Gestaltungsspielraum für die Wirtschaftspolitik.

In den südlichen Bundesländern Deutschlands war die Hightech-Quote am Gründungsgeschehen in den Jahren 2012 bis 2016 mit 7,7 Prozent nahezu einen ganzen Prozentpunkt höher als die in den nördlichen Ländern (6,8 Prozent). Deutschlandweit wurden allein im Jahr 2016 11.311 Hightech-Unternehmen gegründet. Im Vergleich zum Vorjahr (2015: 11.625) verringerte sich die Zahl der Hightech-Gründungen leicht. Hightech-Unternehmen hatten im Jahr 2016 einen Anteil von 7,1 Prozent an allen wirtschaftsaktiven Unternehmensgründungen in Deutschland (159.321). Die meisten Hightech-Gründungen gab es in Deutschland im Jahr 2000 (21.719). Der Anteil von Hightech-Unternehmen am gesamten Gründungsgeschehen erreichte damals 8,5 Prozent. Der Hightech-Sektor wurde für diese Analyse gebildet aus den forschungsintensiven Wirtschaftszweigen des Verarbeitenden Gewerbes wie beispielsweise optische, pharmazeutische und elektronische Industriezweige sowie den technologieorientierten Dienstleistungen (u. a. Ingenieurbüros, Forschung und Entwicklung). Die Analyse „Hightech-Gründungen in Deutschland, Jahr 2016/17“ mit Karte und Aufstellung liegt als Download vor.

Mehr Informationen finden Sie unter www.creditreform.de >>

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news-498 Tue, 05 Sep 2017 16:21:27 +0200 Erstes Investment des neuen Wagniskapitalfonds des Landes https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/erstes-investment-des-neuen-wagniskapitalfonds-des-landes/ Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut und Vorstandsvorsitzender der L-Bank, Axel Nawrath: „Sevenit GmbH ist mit ihrer B2B-Software ein beeindruckendes Beispiel für die erfolgreiche Start-up-Szene im Südwesten.“

„Wir freuen uns, dass bereits nach kurzer Zeit der ‚first deal‘ unseres neuen Wagniskapitalfonds erfolgreich unter Dach und Fach ist! Die Sevenit GmbH zeigt eindrucksvoll, wofür Baden-Württemberg bei Start-ups steht: Mit ihrer B2B-Software steht sie nicht nur für die erfolgreiche Start-up-Szene im Südwesten, sie verdeutlicht auch die Funktionsweise des neuen Landesfonds“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, zum Engagement an der Sevenit GmbH.

Hoffmeister-Kraut zeigte sich über das erste Engagement des neuen VC-Fonds an dem Offenburger Start-up sehr beeindruckt. Sevenit habe mit einer cloudbasierten Buchhaltungslösung große Chancen, den Markt für Buchhaltungsdienstleistungen und -software zu revolutionieren. Mit smarter Rechnungs- und Buchhaltungssoftware für Selbständige und kleine Unternehmen sei das 2013 gegründete Unternehmen im Kernbereich der Digitalisierung unterwegs.

Sevenit zählt zu den Finalisten des CyberChampions Award 2017, dem IT- und Hightech Wettbewerb der Technologieregion Karlsruhe.

Der von der Landesregierung und der L-Bank initiierte LEA Venturepartner Fonds ist ein wichtiger Baustein in der Start-up BW-Kampagne des Landes. Nachdem in einem First Closing Anfang Juli 2017 die Hälfte des Zielvolumens des Fonds in Höhe von 50 Millionen Euro gezeichnet war, wurde nun bereits nach wenigen Wochen mit Sevenit das erste Investment getätigt.

Das Unternehmen bietet für Büroanwendungen cloudbasierte SaaS-Lösungen (Software as a Service) an. Unter der Marke sevDesk werden Freelancer und kleine Unternehmen angesprochen, die mit Hilfe der Bürosoftware ihre Buchhaltung kostengünstig und zeitsparend optimieren wollen. Wesentliche Alleinstellungsmerkmale gegenüber Wettbewerbern sind die grafische Benutzeroberfläche, die intuitives Arbeiten erlaubt, sowie die Einbindung von KI-Technologie (künstliche Intelligenz), die einen hohen Automatisierungsgrad bei der Belegerfassung und Verbuchung ermöglicht. Die Software von sevDesk erleichtert so Selbstständigen und Kleinunternehmen den Business-Alltag. Rechnungen schreiben, Buchhaltung erledigen und Kunden verwalten kann standortunabhängig über die Cloud erledigt werden. Mehr als 65.000 Kunden in über 15 Ländern zeigen, dass Sevenit mit dieser Software eine Marktlücke getroffen hat und auf einem interessanten Wachstumspfad ist.

Um das attraktive Skalierungspotenzial zu nutzen, suchte der Softwarespezialist neue Finanzierungspartner. Insgesamt engagieren sich vier Investoren in der aktuellen Runde: LEA Venturepartner, Wecken & Cie und der durch die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg (MBG) gemanagte ältere Venture Capital Fonds des Landes, der VC Fonds BW, sowie die MBG selbst. Für MBG-Geschäftsführer Guy Selbherr ist dies ein Beispiel für die gute Vernetzung der öffentlichen Kapitalgeber und ein Zeichen, dass auch die Kommunikation und Abstimmung unter den Geldgebern reibungslos läuft: „Wir konnten gemeinsam aufzeigen, dass wir nicht nur Kapital, sondern auch unterschiedliche unternehmerische Erfahrung mitbringen und mit unserem Know-how und den verschiedenen Netzwerken in mehrerer Hinsicht einen Zusatznutzen schaffen. So erreichen wir mit einem Mix aus öffentlichen und privaten Finanzierungsmitteln eine gute Schlagkraft.“

Das erste Engagement des neuen Landesfonds LEA Venturepartner zeigt, dass die Erwartungen der Landesregierung und der L-Bank an den neuen Wagniskapitalfonds erfüllt werden: Die eingesetzten öffentlichen Mittel werden zweifach gehebelt. Zum einen durch die Beteiligung der privaten Geldgeber am Fonds LEA Venturepartner, bei dem die L-Bank als Ankerinvestor agiert. Mit der aufgelegten marktgängigen Fondstruktur konnte so zusätzliches privates Wagniskapital von Investoren insbesondere aus der Finanz- und Privatwirtschaft mobilisiert werden. Zum anderen erfolgt ein zweiter Hebel durch die Konsortialbildung in der Finanzierungsrunde. „So kann die Wagnisfinanzierungskraft in Baden-Württemberg gebündelt werden“, sagte Nawrath. „Der neue Venture-Capital-Fonds dient dabei auch als Scharnier zwischen den Finanzierungssegmenten – er soll auf lange Sicht wachstumsstarke Unternehmen an den bereits im Frühjahr 2016 aufgelegten Mittelstandsfonds LEA Mittelstandspartner heranführen.“

„In Baden-Württemberg sollen gute Ideen die passenden Finanzierungen erhalten – das ist unser Ziel als Förderbank“, unterstrich Nawrath. „Mit dem bundesweit volumenstärksten und besten Darlehens- und Bürgschaftssystem in der Gründungsförderung durch L-Bank und Bürgschaftsbank waren wir bereits gut aufgestellt. Mit dem neuen Wagniskapitalfonds LEA Venturepartner wird das baden-württembergische Angebot für Technologieunternehmen in der Wachstumsphase abgerundet.“ Auch dafür ist das Unternehmen Sevenit ein gutes Beispiel: Denn auch eine Startfinanzierung 80 – ein Gründungsförderdarlehen der L-Bank, das mit einer 80%igen Bürgschaft der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg verknüpft ist – hat Sevenit bereits für seine gute Entwicklung bis hierhin genutzt.

Ergänzende Informationen zum Wagniskapitalfonds LEA Venturepartner

Der von LEA Partners gemanagte Fonds konzentriert sich auf technologiestarke Unternehmen mit Wachstumspotenzial und Fokus auf die Sektoren IT, Internet, Industrie 4.0 und Digitalisierung und investiert insbesondere in der Seed-Phase und in der ersten größeren Finanzierungsrunde (Serie A). Der L-Bank kommt die Rolle eines Ankerinvestors zu. Die Mittel der L-Bank werden durch private Investitionen gehebelt und es wird so ein langfristiger Beitrag zu einem durchgängigen VC-Finanzierungsangebot in Baden-Württemberg geleistet. Mit dem First Closing Anfang Juli 2017 war die Hälfte des Zielvolumens des Fonds in Höhe von 50 Millionen Euro gezeichnet.

Quelle: www.l-bank.de

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news-501 Mon, 04 Sep 2017 17:11:00 +0200 Innovationsatlas: Nur im Süden Weltspitze https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/innovationsatlas-nur-im-sueden-weltspitze/ Relativ wenige Wirtschaftsräume in Bayern und Baden-Württemberg dominieren die deutsche Innovationslandschaft und liegen international auf Spitzenniveau. In den meisten deutschen Regionen wird jedoch deutlich zu wenig in Forschung investiert, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Doch die Politik kann gezielt gegensteuern.

Einige Regionen in Süddeutschland sind Ideenschmieden auf Weltniveau. Nirgends fließt hierzulande so viel Geld in Forschung und Entwicklung – und das zahlt sich aus: So liegt der Raum rund um Stuttgart mit 577 Patentanmeldungen pro 100.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten deutschlandweit an der Spitze. In der Region um Ingolstadt waren es 486, im Bundesschnitt lediglich 125 Patentanmeldungen. International erfolgreiche Spitzencluster nach Vorbild des Silicon Valley gibt es also auch in Deutschland. „Würde das ganze Land wie Baden-Württemberg und Bayern forschen, lägen wir im internationalen Vergleich auf Platz eins“, analysiert IW-Wissenschaftler Oliver Koppel. Vor allem Regionen mit einer starken Metall- und Elektroindustrie treiben die Innovation voran. Doch die Innovationskraft ist hierzulande extrem ungleich verteilt, die meisten Bundesländer fallen im Vergleich stark ab und ziehen Deutschland nach unten. Lediglich den Wirtschaftsräumen um Wolfsburg und Jena gelingt es, die Dominanz des Südens zu durchbrechen. In beiden Regionen fließt überdurchschnittlich viel Geld in die Forschung – mit entsprechenden Patenterfolgen.

Insgesamt verpassen aber drei Viertel aller hiesigen Wirtschaftsräume das EU-Ziel, zwei Prozent der Wirtschaftsleistung in unternehmerische Forschung zu investieren. Vor allem ländliche Gebiete fallen weiter hinter die innovativen Großstädte zurück.

„Die Politik muss mehr dafür tun, dass bislang schwächere Innovationsregionen wieder aufschließen, ohne die Top-Regionen zu schwächen“, sagt Koppel. Dafür sollten forschende Unternehmen steuerlich gefördert werden. Zudem müsse das Breitbandinternet auf dem Land ausgebaut werden, um technologieorientierte Unternehmensgründungen zu erleichtern. Ziel müsse es sein, eine gleichmäßiger über das Land verteilte Innovationskraft zu erreichen und Deutschland damit insgesamt zu stärken.

Mehr Informationen finden Sie unter www.iwkoeln.de >>

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news-497 Mon, 04 Sep 2017 14:25:44 +0200 Wissenschaftler gründen gerne im Team https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/wissenschaftler-gruenden-gerne-im-team/ Im Team gründet es sich leichter als alleine - zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Studie „Gründungserfolg von Wissenschaftlern an deutschen Hochschulen“ des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn.

Demnach erfolgt jede dritte Gründung in der Wissenschaft im Team. Nur jeder sechste Wissenschaftler wird alleine unternehmerisch aktiv - und wenn, dann vorrangig im Nebenerwerb. Im Abstand von drei Jahren hatte ein Forschungsteam des IfM Bonn und der Universität Siegen mehr als 7.000 Wissenschaftler verschiedener Hierarchieebenen und Fachrichtungen zu ihrer Gründungsneigung befragt.

Es gibt eine Diskrepanz zwischen der Gründungsneigung und der Umsetzung der Gründungsidee: Jeder vierte Wissenschaftler kommerzialisiert nicht seine Idee, obwohl es an vielen Hochschulen Gründungsbüros gibt. Diejenigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die jedoch das Beratungsangebot in Anspruch nehmen, starten erfolgreicher in die Selbständigkeit als diejenigen, die diese Angebote nicht nutzen. Rund die Hälfte der Befragten gab an, den Start in die Selbständigkeit zunächst aufgeschoben zu haben, weil der Weg bis zur Kommerzialisierung zu zeitaufwändig erscheine. Als weitere Gründe wurden fehlende Zeit, finanzielle Ressourcen und Marktkenntnisse oder kein konkretes Geschäftskonzept genannt. Insbesondere Wissenschaftlerinnen empfinden dabei fehlende Finanzmittel als ein Hemmnis und brechen aufgrund dessen ihre Gründungspläne ab. Sobald sich Wissenschaftlerinnen selbständig machen, sind sie jedoch genauso erfolgreich wie ihre männlichen Kollegen. Bei den wissenschaftlichen Gründungen, die schon vor drei Jahren bestanden, sind immerhin noch mehr als drei Viertel unternehmerisch tätig. Dies ist ein überdurchschnittlicher Wert, da deutschlandweit rund 40 % der neugegründeten Unternehmen nach drei Jahren nicht mehr am Markt vorhanden sind. Gründungen von Wissenschaftlern sind folglich sehr bestandsfest. Erfreulich ist aber auch, dass knapp zwei von fünf neugegründeten Unternehmen nicht nur Stellen geschaffen haben, sondern jedes dritte Unternehmen auch Neueinstellungen plant.

Mehr Informationen finden Sie unter www.ifm-bonn.org

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news-496 Fri, 01 Sep 2017 14:44:56 +0200 Gründerteam von Renumics aus Karlsruhe ist unter den Preisträgern des „Gründerwettbewerbs Digitale Innovationen“ https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/gruenderteam-von-renumics-aus-karlsruhe-ist-unter-den-preistraegern-des-gruenderwettbewerbs-digitale-i/ Dirk Wiese, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, hat auf der IFA in Berlin die Preisträgerinnen und Preisträger des „Gründerwettbewerbs - Digitale Innovationen" ausgezeichnet.

Mit dem Wettbewerb unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium seit 2016 innovative Geschäftsideen, die auf modernen Informations- und Kommunikationstechnologien basieren. Die IFA steht in diesem Jahr unter dem Leitthema Consumer Electronics Unlimited und findet vom 1. bis 6. September 2017 in Berlin statt.

Der Gründerwettbewerb findet zweimal jährlich statt. An der ersten Runde 2017 haben 293 Gründerteams mit 723 Gründerinnen und Gründern teilgenommen. Sechs Teams gewannen Hauptpreise in Höhe von je 32.000 Euro, ein Team wurde mit dem „FinTech“-Sonderpreis in Höhe von 10.000 Euro ausgezeichnet und 13 weitere Teams erhielten Preise in Höhe von je 7.000 Euro. Zusätzlich erwartet alle Gewinnerteams ein individuelles Coaching und Mentoring.

Die ausgezeichneten Gründerteams und ihre Innovationen sind:

  • Das Start-up Smart Robotic Systems aus Dortmund hat ein Assistenzsystem für Drohnen entwickelt, das die Flugbewegungen eines oder mehrerer Geräte im Schwarm optimiert und Nutzdaten für spätere Analysen erfasst.
  • Das Gründerteam von Renumics aus Karlsruhe hat ein selbstlernendes Software-System ausgearbeitet, das die Simulation von Entwicklungsprozessen für Produkte automatisiert und kostengünstig realisiert.
  • Die Software-as-a-Service-Lösung des Start-ups Envelio aus Aachen bietet Energienetzbetreibern die Möglichkeit, zukunftsfähige und flexible Netze in einem digitalisierten Prozess effizient zu planen und zu betreiben.
  • Das Unternehmen rfrnz aus München hat ein Analysesystem für Anwälte entwickelt, das juristische Verträge automatisiert prüft und bewertet.
  • Das Gründungsteam Hawa Dawa aus München misst mit einem räumlich verteilten Netz aus Sensoren die Luftqualität in Städten und visualisiert sie auf leicht verständlichen Karten. Die Daten werden für die Verkehrs- und Stadtplanung verwendet.
  • Das Gründertrio um Meshcloud aus Offenbach bietet Unternehmen eine Plattform, um verschiedene Cloud-Angebote zentral zu verwalten.
  • Der „FinTech“-Sonderpreis ging an die Gründer von Crowd-Explorer aus Berlin. Ihre Plattform gibt Anlegern eine Übersicht über „Crowd-Investments“, mit denen sich Einzelne mit geringen Geldbeträgen und wenig Risiko an erfolgversprechenden Ideen oder Start-ups beteiligen.

Noch bis zum 4. Oktober 2017 besteht die Möglichkeit in die laufende neue Wettbewerbsrunde einzusteigen. Mit dem Sonderpreis wird diesmal eine Gründungsidee zu Industrie 4.0 ausgezeichnet.

www.gruenderwettbewerb.de/wettbewerb

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news-494 Mon, 28 Aug 2017 15:55:00 +0200 Studie des IfM Bonn zu Kooperationen zwischen Mittelstand und Start-ups https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/studie-des-ifm-bonn-zu-kooperationen-zwischen-mittelstand-und-start-ups/ Kooperieren Mittelständler mit innovativen Gründern, können beide Seiten davon profitieren.

Im besten Fall erhalten die Gründerinnen und Gründer branchenspezifisches Know-how sowie Zugang zu Ressourcen und einem großen Netzwerk. Mittelständische Unternehmen können mit Hilfe moderner Technologien und dem Wissen von hochqualifizierten Fachkräften beispielsweise die Digitalisierung ihres eigenen Geschäftsmodells weiterentwickeln und dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Partnerschaft ist jedoch, dass sich sowohl die Vertreter des mittelständischen Unternehmens als auch der innovativen Gründung intensiv mit dem jeweils anderen Partner beschäftigen: Die potenziellen Kooperationspartner müssen sich auf Augenhöhe und mit der notwendigen Offenheit begegnen. Vor allem mittelständische Unternehmen haben jedoch oftmals Vorbehalte und ein vergleichsweise stark ausgeprägtes Sicherheitsdenken. Für innovative Gründer besteht die Herausforderung hingegen darin, die komplexeren Entscheidungsmechanismen des mittelständischen Unternehmens zu akzeptieren. Zudem müssen sie den spezifischen Nutzen ihres Vorhabens für den Mittelständler deutlich machen können. Wissenschaftler des IfM Bonn und der Universität Siegen hatten Interviews mit Unternehmern, Investoren und Verbandsvertretern geführt.

Prinzipiell stehen interessierten Kooperationspartnern verschiedene Formen der Zusammenarbeit zur Verfügung - vom formlosen Unterstützungsmodell bis hin zum Investitionsmodell. Die Ausgestaltung und Intensität der Kooperation ist letztlich abhängig von den Zielen, die beide Seiten verfolgen. Aber auch Aspekte wie die Unternehmerpersönlichkeit, regionale Distanz oder bestimmte Branchenspezifika spielen hierbei eine Rolle. Ein Problem stellt zudem noch immer der Weg dar, wie mittelständische Unternehmen und innovative Unternehmen zueinanderfinden, selbst wenn es bereits Netzwerkveranstaltungen und Matching-Formate gibt.

Die Studie finden Sie unter www.ifm-bonn.org

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news-495 Fri, 25 Aug 2017 15:57:00 +0200 Wahl der Business Angels des Jahres https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/wahl-der-business-angels-des-jahres/ Beim Business Angels Community Summit wurden die Business Angels des Jahres und - erstmals in Europa - der beste europäische weibliche Business Angel ausgezeichnet.

Genau die gleiche Punktzahl erreichten Alfred Möckel und Christian Vollmann bei der Wahl des Business Angels des Jahres 2017 durch die zehnköpfige Jury. Daher gibt es 2017 zwei „Business Angels des Jahres“. Beide Berliner wurden im Rahmen des BAND Business Angels Community Summits am 24. August 2017 in Berlin mit der Skulptur „Goldene Nase“ ausgezeichnet. Gleichzeitig wurden sie auch in den „BAND Heaven of Fame“ aufgenommen, die Ehrengalerie der Business Angels. Die von Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND), dem Verband der Business Angels und ihrer Zusammenschlüsse, ausgelobte Ehrung überreichte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries.

Beim Business Angels Community Summit wurde außerdem - erstmals in Europa - der beste europäische weibliche Business Angel des Jahres ausgezeichnet. Der Preis, die „Goldene Aurora“, ging an Paola Bonomo aus Italien. Sie setzte sich gegen sechs andere nominierte hervorragende Mitbewerberinnen aus weiteren vier Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz, Ukraine) durch. Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Paola Bonomo und die weiteren nominierten weiblichen Angels sind Vorbilder. Ihre Beispiele zeigen, dass Frauen hervorragende Start-up Investorinnen sein können. Europas Wirtschaft würde einen echten Schub erfahren, wenn nur annähernd so viele Frauen gründen würden wie Männer. Frauen wie die weiblichen Business Angels müssen daher sichtbarer gemacht werden, damit ihnen andere Frauen nacheifern können. Ich mache das beispielsweise mit meinem #starkefrauenstarkewirtschaft.“ sagt die Ministerin.

www.business-angels.de

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news-493 Mon, 21 Aug 2017 11:57:00 +0200 PwC Studie: Start-up-Unternehmen in Deutschland 2017 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/pwc-studie-start-up-unternehmen-in-deutschland-2017/ Ziele, Wünsche, Ängste: Wer mit dem Aufbau eines eigenen Unternehmens beginnt, erfüllt sich in aller Regel einen Traum - nimmt aber auch etliche Risiken und Unwägbarkeiten auf sich. PwC Deutschland wollte wissen, was die deutschen Startups umtreibt und haben dafür 450 Unternehmen befragt - zu ihrer Motivation, ein Unternehmen zu gründen, zu ihrer Standortzufriedenheit, ihren Finanzierungsquellen und den Risiken, denen sie sich ausgesetzt sehen.

Mehr darüber findet ihr auf: www.pwc.de/de/branchen-und-markte/startups/startup-unternehmen-im-jahr-2017.html


PwC Studie (PDF) >>

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news-492 Fri, 18 Aug 2017 11:40:00 +0200 Bitkom veröffentlicht „IT-Start-up-Report 2017“ https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/bitkom-veroeffentlicht-it-start-up-report-2017/ 95 Prozent der IT-Start-up-Gründer würden diesen Schritt wieder gehen - mehr als drei Viertel würden jungen Menschen zur Start-up-Gründung raten.

Lange Arbeitstage und kaum Freizeit, das Buhlen um Investoren, der stetige Kampf mit der Verwaltung und nicht zuletzt die Sorge, ob die eigene Idee sich am Ende am Markt durchsetzen wird oder womöglich die Pleite droht - ein Start-up zu gründen, ist keine Party, sondern harte Arbeit. Dennoch würden deutsche Gründer den Schritt jederzeit wieder gehen: 95 Prozent sagen, sie würden mit ihren aktuellen Erfahrungen erneut ein Start-up gründen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 250 Start-up-Gründern in Deutschland. 8 von 10 Gründern (79 Prozent) würden auch anderen jungen Menschen empfehlen, ein Start-up zu gründen. Gleichzeitig gibt gut jeder dritte Gründer (31 Prozent) an, dass er bei der Gründung Angst hatte, mit seinem Start-up zu scheitern und damit als Versager zu gelten.

Weitere Ergebnisse der Start-up-Befragung sind:

  • Zwei Drittel der Start-ups (64 Prozent) haben 2016 neue Arbeitsplätze geschaffen, im laufenden Jahr wollen drei Viertel (77 Prozent) zusätzliche Mitarbeiter einstellen.
  • Im Schnitt beschäftigt jedes Start-up in Deutschland aktuell 18 Mitarbeiter. Vor einem Jahr waren es erst 15 Mitarbeiter.
  • Mehr als jedes zweite Start-up (53 Prozent) konnte bereits einmal eine Stelle nicht besetzen, weil es an geeigneten Kandidaten fehlte. Vor allem Entwickler werden häufig gesucht.
  • 7 von 10 Start-ups benötigen für die kommenden zwei Jahre frisches Kapital, im Schnitt werden 2,5 Millionen Euro gebraucht. Eine große Mehrheit (85 Prozent) ist aber zuversichtlich, das Kapital einsammeln zu können.
  • Nur 14 Prozent der Start-ups halten einen Börsengang in Zukunft für denkbar, 14 Prozent schließen ihn grundsätzlich aus. Für zwei Drittel (65 Prozent) ist der Gang auf das Parkett aktuell kein Thema.
  • Mehr als die Hälfte der Gründer (55 Prozent) sagt, dass sich die Situation für das eigene Start-up in den vergangenen zwei Jahren verbessert hat, nur 5 Prozent sehen eine Verschlechterung.
  • Rund 9 von 10 Start-ups (88 Prozent) sind mit ihrem Standort zufrieden.
  • Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Gründer würden ihr Start-up wieder in Deutschland gründen, vor einem Jahr waren es nur 44 Prozent. Gleichzeitig werden nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump die USA für deutsche Gründer weniger attraktiv: Hätten 2016 noch 32 Prozent im Fall einer erneuten Gründung ihr Start-up gerne in den USA gestartet, so sind es heute nur noch 15 Prozent.

Alle Ergebnisse finden sich im „Start-up-Report 2017“ des Bitkom >>

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news-490 Thu, 17 Aug 2017 14:58:00 +0200 Nährboden für innovative Start-ups https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/naehrboden-fuer-innovative-start-ups/ „Rüdenauer 3D Technology“ aus Karlsruhe baut virtuelle Prototypen für die Industrie – mit Unterstützung der L-Bank Gründerförderung Junge Start-ups wie die „Rüdenauer 3D Technology“ finden in Baden-Württemberg ideale Voraussetzungen für Gründung und Wachstum. Dazu gehört auch das Förderprogramm „Startfinanzierung 80“ der L-Bank. Der Karlsruher Softwarehersteller, der interaktive 3D Darstellung mit virtueller Realität kombiniert, konnte als Spin-off des Karlsruher KIT so seine ersten Schritte hin zu einem erfolgreichen Hightech-Unternehmen machen. 

Wer über Andreas Rüdenauer und sein 2014 gegründetes Unternehmen „Rüdenauer 3D Technology“ berichtet, erzählt ein Stück weit die Geschichte der Digitalisierung. Von Anfang an war der aus dem fränkischen Bad Mergentheim stammende Diplom-Ingenieur überzeugt, dass seine Ideen die zeit- und kostenaufwändige Herstellung klassischer Prototypen überflüssig machen werden. Denn: In seiner Softwarefirma geht es um die Simulierung und Visualisierung von Arbeitsabläufen und Produkten und damit um die Möglichkeit, Maschinen- und Systemlösungen virtuell zu entwickeln und zu optimieren. Das sinnliche Erleben spielt dabei für Rüdenauer eine wichtige Rolle: „Wenn sich die Ansprechpartner der meist mittelständischen Unternehmen die Virtual Reality-Brille aufsetzen, sind sie oft sofort begeistert.“ Im virtuellen Raum zeigt Rüdenauers Software „Cross Connected“ in Echtzeit und dreidimensional alle Objekte und Teile so, als würden sie wirklich schon im Maßstab 1:1 existieren. Besonders überraschend: Die Konstrukteure in den Unternehmen können die digitalen Teile mit preisgünstiger Hardware aus dem normalen Handel „anfassen“ und nach Belieben bewegen. Rüdenauer: „Statt wie üblich mit der Maus kann man an den digitalen Prototypen mit den Händen arbeiten.“

Als der heute 32-Jährige auf dem elterlichen Bauernhof aufwuchs, bestand die digitale Welt aus dem Fernsehprogramm und einem PC. Während seines Maschinenbaustudiums am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wurde ihm klar, wie groß die Bedeutung der richtigen Software für den erfolgreichen Einsatz einer Maschine ist. Einmal fiel sogar der Satz: „Der Software ist es egal, welche Maschinen angehängt sind.“ Nach seinem Studienabschluss stand er vor der Frage: Doktorarbeit oder Businessplan? Rüdenauer entschied sich für Letzteres. Seine Idee: Als Maschinenbauer der Digitalisierung nicht einfach zu folgen, sondern ihr voranzugehen.

Sein Startup als Spin-off des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zu gründen, fiel Rüdenauer nicht allzu schwer. „An meinem Vater habe ich immer schon gesehen, dass es erfüllend ist, wenn man sein eigener Chef ist.“ In Baden-Württemberg und speziell in Karlsruhe fand er den idealen Nährboden, der seine junge Firma gut gedeihen ließ. „Die Unternehmer, die unterschiedlichsten Hochschulen, der IT-Accelerator CyberLab, aber auch die Technologiefabrik der IHK, in der wir ideale Räumlichkeiten und ein innovatives Umfeld gefunden haben: das Ländle ist eine weltweit einzigartige Hochburg für Startups, die mit dem Maschinen- und Anlagenbau zusammenarbeiten.“ Zu diesem „Nährboden“ gehört auch die L-Bank mit ihrem Förderprogramm „Startfinanzierung 80“. Damit unterstützt das Förderinstitut des Landes Baden-Württemberg Unternehmen bis zu fünf Jahre nach der Gründung mit zinsverbilligten Darlehen. Neben langen Laufzeiten sind vor allem die flexible Darlehenshöhe mit bis zu 125.000 Euro sowie die gegenüber marktüblichen Angeboten niedrigen Zinsen von Vorteil. „Wichtig für uns war vor allem auch die einfache Beantragung über die Sparkasse Tauberfranken, die eine 80-prozentige Bürgschaft der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg beinhaltet.“

In diesem positiven Umfeld fand der Gründer auch den passenden Partner, mit dem er den nächsten Schritt gehen möchte. Rüdenauer lernte ihn 2016 in Karlsruhe bei der Gründerveranstaltung „code_n“ kennen: Betriebswirt und Kommunikationsfachmann Achim Schneider arbeitete schon für Unternehmen wie Bosch, Porsche und Infineon und ist seit Sommer 2017 Co-Geschäftsführer neben Andreas Rüdenauer. „Ich war von Cross Connected und den Möglichkeiten der virtuellen Realität für jedermann von Anfang an fasziniert“, erzählt der 47-Jährige Schneider begeistert. Man war sich schnell einig, das Geschäft künftig gemeinsam voranzubringen: „Mit unserer VR-Software kann man ganz einfach komplexe 3D-CAD-Modelle im virtuellen Raum betrachten und erleben“, so Schneider. „Wir können damit den Unternehmen helfen, industrielle Prozesse – von der Planung bis zum Verkauf von Produkten, Anlagen oder Fertigungslinien – deutlich schneller, billiger und kundenorientierter zu gestalten.“ Eine gute Idee, wie auch die Jury der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ fand: Mit der von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichneten Urkunde wurde die VR-Plattform von Rüdenauer 3D Technology im Juni 2017 als „Ausgezeichneter Ort 2017“ gewürdigt.

Das KIT Spin-off Rüdenauer 3D Technology GmbH finden Sie hier >>

Zur Gründerfinanzierung der L-Bank geht es hier >>

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news-491 Wed, 16 Aug 2017 11:34:00 +0200 Förderung für betriebliche Experimentierräume startet https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/foerderung-fuer-betriebliche-experimentierraeume-startet/ Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die Förderrichtlinie „Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel“ veröffentlicht.

Nachdem bereits der Startschuss für die Einrichtung von betrieblichen Lern- und Experimentierräumen gegeben hatte, können nun auch Fördermittel für die Einrichtung neuer Lern- und Experimentierräume beantragt werden. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit unterstützt die Entwicklung und Erprobung dieser Innovationen und sichert durch ihre sozialpartnerschaftliche Struktur und die Partnernetzwerke den Transfer dieser Innovationen.

Die Einrichtung der betrieblichen Lern- und Experimentierräume ist eine Antwort auf die Herausforderungen und offenen Fragen, die die Digitalisierung der Arbeitswelt stellt. Die Idee: In geschützten Räumen können Unternehmen und Verwaltungen neue Arbeitsweisen erproben, die in den Themenfeldern Führung, Chancengleichheit und Teilhabe, Gesundheit oder Wissensmanagement durchgeführt werden. Unternehmensleitung und Beschäftigte suchen gemeinsam und ohne Vorbehalte nach neuen Wegen, den Wandel der Arbeitswelt zu gestalten.

Die Ergebnisse der Experimentierräume sollen insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen Impulse für betriebliche Veränderungsprozesse geben. Förderfähig sind Lern- und Experimentierräume, die innovative Lösungen für die Gestaltung der digitalen Arbeitswelt entwickeln, auf betrieblicher Ebene unter Beteiligung der Belegschaft stattfinden und durch wissenschaftliche Einrichtungen begleitet und evaluiert werden. Mit Veröffentlichung der Richtlinie können sich antragsberechtigte Unternehmen, Verwaltungen und Einrichtungen bis zum 30. Oktober 2017 um eine Förderung bewerben. Die Förderung beginnt im ersten Halbjahr 2018, der maximale Förderzeitraum beträgt drei Jahre. Teilnehmende Unternehmen und Verwaltungen können ihre Experimentierräume auf dem Online-Portal präsentieren und sich mit anderen Teilnehmern austauschen.

www.experimentierräume.de 

www.gsud.de

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news-488 Thu, 10 Aug 2017 16:24:00 +0200 Zukunftspanel Mittelstand des IfM Bonn https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/zukunftspanel-mittelstand-des-ifm-bonn/ Im Zukunftspanel des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn werden die Herausforderungen identifiziert, denen sich der Mittelstand stellen muss. Die mittelständische Wirtschaft sieht in der Digitalisierung deutlich seltener eine vorrangige Herausforderung als es die Mittelstandsexperten aus Wissenschaft, Verbänden und Politik für den Mittelstand erwarten: Gegenwärtig stellt dieses Thema vor allem für die Unternehmen in den Informations- und Kommunikationstechnologien sowie im Bereich der Finanzdienstleistungen eine zentrale Herausforderung dar. Das Baugewerbe sieht sich hingegen primär mit der Aufgabe konfrontiert, Fachkräfte zu gewinnen. Für Unternehmen im Bereich Erziehung, Gesundheit und personenbezogene Dienstleistungen sind die rechtlichen Rahmenbedingungen die wesentliche Herausforderung. Im Wirtschaftszweig Verkehr und Logistik sind sich die Unternehmen durchaus bereits bewusst, dass sie sich mit den weitreichenden Entwicklungen im Zuge des Klimawandels (wie z.B. Elektromobilität) auseinandersetzen müssen.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine Befragung des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn von rund 860 Unternehmen unterschiedlichster Größe und Branchen. Einig sind sich die mittelständischen Unternehmen darin, ihre Wettbewerbsfähigkeit mit Hilfe von Innovation und Wachstum sichern zu müssen. Dies gelingt ihnen zum Teil besser als nichtmittelständischen Unternehmen, die sich im Vergleich sogar häufiger einem erhöhten Wettbewerbsdruck ausgesetzt fühlen. Das Zukunftspanel Mittelstand des IfM Bonn liegt als Download vor.

Weitere Informationen unter:

www.ifm-bonn.de

 

 

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news-487 Tue, 08 Aug 2017 16:21:00 +0200 Gründungswettbewerb start2grow | 38 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/gruendungswettbewerb-start2grow-38/ Für eine Unternehmensgründung braucht es einen ausgereiften Businessplan - der bundesweite Gründungswettbewerb start2grow hilft dabei und begleitet von der Geschäftsidee über den Businessplan bis zum erfolgreichen Unternehmen. Zu Beginn des Gründungswettbewerbs start2grow, am 10.11.2017, erhalten Gründerinnen und Gründer sowie die Coaches aus dem start2grow-Netzwerk die Möglichkeit, sich kennenzulernen.

Veranstaltungsort: Fernsehstudio Technologiezentrum Dortmund, Emil-Figge-Straße 76-80, 44227 Dortmund

Bis zum 15.01.2018, 12:00 Uhr, können sich interessierte Gründerinnen und Gründer für den bundesweiten Gründungswettbewerb start2grow |38 anmelden und ihre Businesspläne einreichen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.start2grow.de

 

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news-489 Fri, 04 Aug 2017 16:29:00 +0200 L-Bank Wirtschaftsförderbilanz zum 1. Halbjahr 2017: Förderung auf Zukunftskurs https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/l-bank-wirtschaftsfoerderbilanz-zum-1-halbjahr-2017-foerderung-auf-zukunftskurs/ - Feintuning der Programme – L-Bank reagiert auf die sich immer mehr ausdifferenzierenden Bedürfnisse der Unternehmen - Hohe Dynamik bei kleineren Gründungen - Wirtschaftsförderung auf hohem Gesamtniveau Die Stimmung im Mittelstand Baden-Württembergs ist gut. Eine hohe Auslastung und eine stabil wachsende Nachfrage kennzeichnen die aktuelle Konjunktursituation. „Die in diesem Umfeld erzielten Förderergebnisse bewerten wir positiv“, so Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, bei der Vorstellung der Wirtschaftsförderbilanz zum ersten Halbjahr 2017. Die L-Bank reichte von Januar bis Juni 1,7 Mrd. Euro an baden-württembergische Unternehmen aus und damit rund sechs Prozent weniger als im außergewöhnlich starken Vorjahreshalbjahr.

321 Mio. Euro davon gingen an Existenzgründer. Etablierte Mittelständler erhielten Finanzierungen über 1,0 Mrd. Euro. Weitere 250 Mio. Euro entfielen auf Finanzhilfen für die Wirtschaft und Kredite für die Landwirtschaft. Die insgesamt 4.100 finanzierten Unternehmen planen mit diesen Mitteln Investitionen über 2,4 Mrd. Euro. 158.000 Arbeitsplätze werden durch diese Finanzierungen gesichert und der Aufbau von 6.200 neuen Stellen ermöglicht.

„Manchmal ist ein Rückgang auch eine gute Nachricht, so beispielsweise die um 36 Prozent reduzierte Nachfrage im Liquiditätskredit. Der Liquiditätskredit wird unter anderem auch für Konsolidierungen verwendet. Dass die Bedarfe in diesem Programm zurückgegangen sind, ist auch ein Indikator für die stabile konjunkturelle Lage“, erläuterte Nawrath. Die Wirtschaftsförderung der L-Bank kann sich daher auf Zukunftsthemen konzentrieren.

„Mit dem Start des neuen Förderprogramms MikroCrowd im April haben wir gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg für das Thema Existenzgründungen mit geringem Finanzierungsbedarf sensibilisiert“, so Nawrath. Der Effekt zeigt sich bereits bei den traditionellen Programmen für den kleinvolumigen Bereich: Die Startfinanzierung 80 konnte einen Zuwachs um 17 Prozent verzeichnen.

Die traditionellen Programme zur Finanzierung von Investitionen (Wachstumsfinanzierung und Investitionsfinanzierung) liegen mit 589 Mio. Euro auf Vorjahresniveau (594 Mio. Euro). Bei der Finanzierung des Mittelstands stehen innovative Projekte im Fokus. In der Ressourceneffizienzfinanzierung ist besonders der achtprozentige Anstieg des Programmteils A (Maschinen und Anlagen) interessant. „Dies zeigt, dass die baden-württembergischen Unternehmen sich im Bereich der intelligenten, ressourcensparenden Technologien engagieren und so die Basis für nachhaltige Wettbewerbsvorteile legen“, so Nawrath.

„Bei der Innovationsfinanzierung erwarten wir mit der Erweiterung der Fördermöglichkeiten durch die Umgestaltung des Programms zum 1. Juli eine zusätzliche Belebung“, kommentierte Nawrath. „Indem wir zusätzliche Akzente setzen, erhöhen wir die Attraktivität der neuen Innovationsfinanzierung 4.0. Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Projekten im Rahmen der Wertschöpfungskette Mobilität. Da fördern wir beispielsweise die Entwicklung neuer Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen, die zukünftigen Formen der Mobilität wie der Elektromobilität dienen.“

An anderer Stelle wird bereits in den aktuellen Zahlen deutlich, dass der baden-württembergische Mittelstand ganzheitlich denkt. Die Südwest-Unternehmen investieren nicht nur in Maschinen, sie wissen um der Bedeutung des Humankapitals: Das Förderdarlehensprogramm Weiterbildungsfinanzierung stößt zunehmend auf Interesse.

Der Blick in die Zukunft ist nicht ungetrübt. „Insbesondere die aktuelle Diskussion um den Freihandel wirft einen Schatten auf die ansonsten sehr guten Perspektiven“, so Nawrath zur weiteren Entwicklung im zweiten Halbjahr.

Mehr Informationen unter:

www.l-bank.de/unternehmen

 

 

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news-486 Thu, 03 Aug 2017 16:17:00 +0200 Leitfaden zur Bewertung des Nachhaltigkeitspotentials von Start-ups https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/leitfaden-zur-bewertung-des-nachhaltigkeitspotentials-von-start-ups/ Im Rahmen des Projekts „GreenUpInvest“, bei dem BAND einer der Verbundpartner ist, ist ein Leitfaden für Nachhaltigkeitsbewertung von Start-ups in die Pilotphase gegangen, federführend entwickelt vom Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V. (FNG) und dem Borderstep Institut. Dieser Leitfaden soll sowohl Gründerinnen und Gründern als auch Investoren und anderen Nutzern Richtungssicherheit hinsichtlich des Nachhaltigkeitspotentials von Start-ups geben. Zudem soll der Leitfaden praktisch und flexibel anwendbar sein. Dies umfasst eine kontextbezogene Anpassbarkeit des Bewertungsschemas (z.B. für verschiedene Sektoren und Zielsetzungen), Vielfalt und Differenzierung in der Nutzung sowie ein ausgeglichenes Kosten-Nutzen-Verhältnis für alle Beteiligten.

Start-ups selbst bietet der Leitfaden die Möglichkeit, sich intensiv mit der Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Wirkung des eigenen Geschäftsmodells auseinanderzusetzen, sich selbst einzuschätzen und die Wirkung auf dieser Basis professionell zu kommunizieren.

Investoren sollen mit dem Leitfaden unterstützt werden, passende nachhaltige Start-ups als potenzielle Anlageobjekte zu identifizieren und kompetent hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Wirkung einzuschätzen. Außerdem soll mit ihm eine nachhaltigkeitsorientierte Geschäftsmodellentwicklung im Dialog von Investoren und Start-ups gefördert werden.

Die Pilotphase geht bis zum 15. August. Hier werden noch Business Angels gesucht, die bereit sind den Leitfaden zu testen und ihr Feedback zu geben. Wer Interesse hat, hier mitzuwirken, meldet sich einfach per Mail.

Zudem findet am 12. September 2017 in Berlin ein Workshop im Rahmen von „GreenUpInvest“ in Berlin statt. Dort werden einige Testanwender über ihre Erfahrungen bei der Anwendung des Leitfadens berichten. Darauf basierend soll mit den Teilnehmern die Erkenntnisse aus der Pilotphase gesamthaft diskutiert und der Leitfaden inhaltlich abgerundet werden.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.forum-ng.org

www.business-angels.de

 

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news-485 Thu, 03 Aug 2017 14:22:18 +0200 Schub für Wagniskapitalfinanzierung durch ERP-Sondervermögen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/schub-fuer-wagniskapitalfinanzierung-durch-erp-sondervermoegen/ Das Kabinett hat den Entwurf des ERP-Wirtschaftsplangesetzes 2018 beschlossen.

Kleinen und mittleren Unternehmen werden damit Finanzierungen und Beteiligungskapital von rd. 6,75 Mrd. Euro in 2018 ermöglicht. Zudem wird das Engagement der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Bereich der Wagniskapital- und Beteiligungsfinanzierung in Deutschland erleichtert und mit Mitteln des ERP-Sondervermögens ausgebaut.

Hierzu wird die KfW eine Tochtergesellschaft gründen, in der das Beteiligungsgeschäft künftig stattfinden wird. Das Investitionsvolumen der KfW wird von derzeit 100 Mio. Euro pro Jahr bis 2020 auf 200 Mio. Euro jährlich verdoppelt werden.

Mehr Informationen finden Sie hier >>

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news-484 Thu, 03 Aug 2017 14:20:42 +0200 Frauen in deutschen Start-ups noch in der Minderheit https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/frauen-in-deutschen-start-ups-noch-in-der-minderheit/ Nur in rund jedem vierten Start-up (28 Prozent) gehören Frauen zum Gründungsteam und auch unter den Beschäftigten kommt auf drei Männer gerade einmal eine Frau.

Der Frauenanteil beträgt im Durchschnitt 27 Prozent. Nur in jedem sechsten Start-up (17 Prozent) ist mindestens die Hälfte der Beschäftigten weiblich. Gleichzeitig sagen drei von vier Gründern (77 Prozent), dass sie sich mehr Bewerbungen von Frauen wünschen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 250 Start-up-Gründerinnen und -Gründern.

Mehr als jedes zweite Start-up (54 Prozent) gibt an, sich aktiv um mehr Frauen als Mitarbeiterinnen zu bemühen. Acht von zehn (84 Prozent) versuchen, familienfreundliche Arbeitsbedingungen wie Teilzeit oder Homeoffice zu ermöglichen, von denen alle Mitarbeiter profitieren. In vier von zehn Start-ups (41 Prozent) werden weibliche Nachwuchstalente gezielt gefördert. Gründerinnen setzen hier einen deutlichen Schwerpunkt: Von ihnen geben 59 Prozent an, weibliche Nachwuchstalente gezielt weiterbringen zu wollen.

Fragt man nach den Gründen für den geringen Frauenanteil in Start-up-Teams, gibt es deutliche Unterschiede zwischen Gründern und Gründerinnen von Start-ups. So sagt mehr als jeder zweite Gründer (56 Prozent), es gebe in der Tech-Szene nur wenige qualifizierte Frauen, daher sei ihr Anteil in den Start-ups gering. Unter den Gründerinnen stimmt nur jede Dritte (32 Prozent) dieser Aussage zu. Umgekehrt gibt nur jeder dritte Gründer (32 Prozent) an, Frauen hätten es in der Tech-Szene grundsätzlich schwer, unter den Gründerinnen sehen das jedoch 54 Prozent so.

In einem Punkt sind sich Gründerinnen und Gründer aber weitgehend einig: In der Start-up-Szene ist die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern höher als in der etablierten Wirtschaft. Das sieht jeweils mehr als die Hälfte so: 57 Prozent der Gründerinnen und sogar 69 Prozent der Gründer.

Mehr Informationen unter www.bitkom.org >>

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news-482 Wed, 02 Aug 2017 12:11:08 +0200 KfW-Research: Erfolgsfaktoren von Wachstumsunternehmen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/kfw-research-erfolgsfaktoren-von-wachstumsunternehmen/ Die Beschäftigung von Akademikern, eine internationale Ausrichtung und FuE-Tätigkeit sind die wesentlichen Treiber schnellen Wachstums.

Erfolgreiche, schnellwachsende Unternehmen sind für die wirtschaftliche Entwicklung von besonderer Bedeutung. Der Erfolg von Unternehmen lässt sich zwar nicht mit Sicherheit im Voraus planen. Dennoch zeichnen sich Wachstumsunternehmen in Deutschland durch einige Merkmale aus, die sie vom Rest der Unternehmenslandschaft unterscheiden: Zu den Spitzenreitern beim Wachstum zählen Unternehmen, die Akademiker beschäftigen, die sich frühzeitig international ausrichten und die ein auf Forschung und Entwicklung (FuE) basierendes Geschäftsmodell aufweisen. Auch das Alter des Inhabers spielt eine erhebliche Rolle: Unternehmen mit jungen Chefs sind im Vorteil. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie von KfW Research auf der Basis des KfW-Mittelstandspanels.

Die KfW-Analyse zeigt auch, dass Wachstumsunternehmen häufig eher schwache Bonitäten aufweisen - ein Ausdruck des zurückliegenden, ausgeprägten Wachstums. Das stellt die Unternehmen häufig vor Finanzierungshürden, der Zugang zu Finanzierungsalternativen zum Bankkredit ist für sie wesentlich. Die Analyse von KfW-Research „Erfolgsfaktoren von Wachstumsunternehmen“ liegt als Download vor.

Weitere Informationen finden Sie hier (PDF) >>

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news-483 Wed, 02 Aug 2017 11:13:00 +0200 Stimmungsaufschwung in den kleinen und mittleren Unternehmen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/stimmungsaufschwung-in-den-kleinen-und-mittleren-unternehmen/ Der Stimmungsaufschwung in den kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland kennt zurzeit scheinbar keine Grenzen, wie das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbarometer zeigt. Hinter dem neuerlichen Rekordstand beim Geschäftsklima – dem dritten innerhalb von nur vier Monaten – steht allerdings der nochmals optimistischere Blick in die Zukunft. Auch wenn Unwägbarkeiten bleiben, die Aussichten für die Konjunktur hellen sich weiter auf.

Den KfW-ifo-Mittelstandsbarometer finden Sie hier >>

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news-481 Mon, 31 Jul 2017 09:30:00 +0200 In einem Jahr von der Gründungsidee zum Start-up: Jetzt für das Bildungsprogramm "Herausforderung Unternehmertum" bewerben! https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/in-einem-jahr-von-der-gruendungsidee-zum-start-up-jetzt-fuer-das-bildungsprogramm-herausforderung-un/ Sie haben eine Gründungsidee und möchten diese in einem interdisziplinären Team weiterentwickeln? Dann springen Sie mit der einjährigen Qualifizierungsförderung von Heinz Nixdorf Stiftung und Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) auf das nächste Level! Holen Sie sich Feedback von erfahrenen GründerInnen und Coaches ein, optimieren Sie Ihr Geschäftsmodell und schaffen Sie in einem Jahr den Schritt von der Idee bis zur Gründungsreife!  

Studierende und Promovierende aller Fächer, die eine (social) Business-Idee haben, aktuell an einer staatlich anerkannten (Fach)Hochschule immatrikuliert sind und bisher noch keine ähnliche Förderung erhalten (haben), können sich ab sofort bis 24.09.2017 für eine Teilnahme bei "Herausforderung Unternehmertum" bewerben!

WAS ERWARTET DIE TEILNEHMENDEN?

  • Ein spannendes Förderjahr, in dem Sie schon während des Studiums unternehmerisches Know-how erwerben 
  • Ein fundiertes, interdisziplinäres Qualifizierungsprogramm, das Start-up Kompetenzen vermittelt
    · Ein kontinuierlich begleitendes Coaching und Mentoring durch erfahrene UnternehmerInnen und Expertinnen 
  • Intensive Arbeit im Team und enger Austausch mit Gleichgesinnten - Sie werden Teil der sdw-Gründungscommunity   
  • Kontakte zur Startup-Szene und zum Netzwerk der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) 
  • Teilnahme am jährlichen sdw-Gründungskongress in Berlin 
  • Jede Menge Spaß, persönliche Entwicklung und wertvolle Erfahrungen 
  • 15.000 Euro finanzielle Unterstützung pro Team aus Mitteln der Heinz Nixdorf Stiftung

WER SIND WIR?

Herausforderung Unternehmertum ist die Gründungsbildungsinitiative der Heinz Nixdorf Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft. Seit 2005 haben wir rund 700 gründungsinteressierte Studierende/Promovierende unternehmerisch ausgebildet.

Achtung: Nicht fördern können wir Gründungen, die bereits den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb aufgenommen haben.

Informationen zum Programm und zur Bewerbung gibt es hier >> PDF

 

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news-480 Fri, 28 Jul 2017 17:11:13 +0200 Studierst Du noch oder gründest Du schon? https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/studierst-du-noch-oder-gruendest-du-schon/ Die Veranstaltungsreihe „Start Up Stories – Studierst Du noch oder gründest Du schon?“ hat Station an der Universität Freiburg gemacht. Vor Ort hat Wissenschaftsministerin Theresia Bauer mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft über die Gründungskultur in Studium und Lehre gesprochen.

„An unseren Hochschulen entstehen jeden Tag gute Ideen, etwa wie wir klimafreundlicher wirtschaften oder unseren Alltag vereinfachen können. Damit diese Ideen realisiert werden, haben wir das Programm ‚Gründungskultur in Studium und Lehre‘ aufgelegt. Die Hochschulen sind genau der richtige Ort, an dem eine lebendige Start-up-Kultur entsteht: Sie bieten Freiräume zum Experimentieren, Erforschen, Anwenden und um Erfahrungen zu sammeln – denn es braucht Mut, eigene Wege zu gehen und das Risiko zu wagen“, so Ministerin Bauer an der Universität Freiburg.

Wie kann unternehmerisches Denken schon während des Studiums gefördert werden? Welche Rolle spielen Hochschulen und Wissenschaft dabei, Studierende auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu unterstützen? Und welche Erfahrungen haben eigentlich erfolgreiche Gründer gemacht? Über diese Fragen spricht Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am 27. Juli mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft an der Universität Freiburg. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Start Up Stories – Studierst Du noch oder gründest Du schon?“ besucht die Wissenschaftsministerin insgesamt zehn Hochschulstandorte im Land.

Der einzige Fehler wäre, es gar nicht erst zu versuchen

Ministerin Bauer: „Um den Wohlstand auch für zukünftige Generationen zu erhalten, brauchen wir die besten und zugleich mutigsten Köpfe in Baden-Württemberg. Wir wollen den jungen Menschen das Rüstzeug, aber auch den Mut mitgeben, um sich auszuprobieren und Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. Wir wollen Studierende zusammenbringen, die sich gegenseitig motivieren und ergänzen.“

An der Universität Freiburg fördert das Wissenschaftsministerium das Projekt „ZuG: Zugänge zum Gründen – Gründungskultur erlernen. Erleben. Entwickeln“. In Gründungsforen werden Gründer vorgestellt und direkte Kontakte ermöglicht. Mit der Wanderakademie wurde ein neues Lehrkonzept entwickelt und eingesetzt: Diese Entrepreneurship-Lehrveranstaltung ermöglicht es den Studierenden, das Unternehmertum und das Gründen durch die Perspektiven unterschiedlicher Disziplinen zu betrachten. Dafür „wandert“ eine Terminreihe durch alle – auch weniger gründungsaffine – Fakultäten der Universität.

„Und wenn’s mit der ersten Idee nicht klappt - dann vielleicht mit der zweiten. Der einzige Fehler wäre, es gar nicht erst zu versuchen“, so Bauer weiter. Nach der Podiumsdiskussion startet deshalb eine Innovations- und Gründerschau, auf der sich neben Gründern auch studentische Initiativen vorstellen. So besteht für alle Teilnehmer die Möglichkeit zum Networking – und eventuell sogar zu einem neuen Versuch.

Land unterstützt Gründungskultur mit acht Millionen Euro

Im Wissenschaftsbereich unterstützt das Land im Rahmen des „Fonds Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg (FESt-BW)“ aktuell 16 Hochschulen mit einem Programm zur Gründungskultur in Höhe von acht Millionen Euro. Die Gründungskultur ist dabei eines von drei Landesprogrammen zur Stärkung innovativer Lehrformate (neben „Strukturmodellen“ und „WILLE - Wissenschaft erfolgreich lernen und lehren“).

Das Projekt „ZuG: Zugänge zum Gründen“

Mit dem Projekt „ZuG: Zugänge zum Gründen – Gründungskultur erlernen. Erleben. Entwickeln“ entwickelt die Universität Freiburg neue innovative Lehreinheiten und -strukturen. Mit diesem Projekt ermöglicht die Universität Freiburg ihren Studierenden gründungsrelevante Kompetenzen zu erlernen, Unternehmertum im direkten Kontakt und über eigenes Handeln zu erleben und eine unternehmerische Haltung oder eigene Idee beziehungsweise eine konkrete Vorstellung von einer unternehmerischen Selbstständigkeit als Berufsoption zu entwickeln.

http://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/studierst-du-noch-oder-gruendest-du-schon/ 

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news-479 Fri, 21 Jul 2017 12:09:00 +0200 Existenzgründer und Bürokratie: für jeden dritten eine Schwierigkeit, aber selten ein Abbruchgrund https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/existenzgruender-und-buerokratie-fuer-jeden-dritten-eine-schwierigkeit-aber-selten-ein-abbruchgrund/ Jeder dritte Gründer in Deutschland nimmt büro­kratische Regelungen als Schwierig­keit wahr, insbe­sondere die Kom­plexität von Steuer­gesetzen, Formu­laren und Anmelde­prozessen. Wie eine Zusatz­befragung zum KfW-Gründungs­monitor zeigt, sind die Gründer im Mittel zwei Stun­den pro Woche mit büro­kratischen Pflichten beschäftigt. Die Daten zeigen auch: Büro­kratie kostet zwar Zeit, ist aber nicht der Stolper­stein des Gründungs­geschehens. Wegen büro­kratischer Schwierig­keiten werden kaum Gründungs­pläne verworfen oder Gründungs­projekte abgebrochen.

Existenzgründer und Bürokratie: für jeden dritten eine Schwierigkeit, aber selten ein Abbruchgrund

Weitere Informationen finden Sie hier >>

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news-478 Tue, 18 Jul 2017 12:00:00 +0200 Start-ups setzen zunehmend auf innovative Finanzierungsquellen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/start-ups-setzen-zunehmend-auf-innovative-finanzierungsquellen/ Start-ups in Deutschland werden bei ihrer Finanzierung immer innovativer - schon jetzt nutzen fünf Prozent aller jungen Unternehmen neue Kapitalquellen wie Crowdfunding und Kreditplattformen. Das zeigt eine Umfrage der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter 450 deutschen Start-up-Unternehmen. Die wichtigste Finanzierungsquelle bleiben allerdings mit 84 Prozent die Eigenmittel - private Ersparnisse oder Geld aus dem Freundes- und Bekanntenkreis. Dahinter folgen Bankkredite (61 Prozent) und öffentliche Fördermittel (25 Prozent). Die breite Palette an Kapitalisierungsmöglichkeiten sorgt dafür, dass sich nur noch 19 Prozent der Start-ups komplett aus Eigenmitteln finanzieren müssen. Zum Vergleich: Bei einer ähnlichen PwC-Umfrage im vergangenen Jahr waren es noch 27 Prozent. Der Mix aus Eigen- und Fremdfinanzierung stieg zeitgleich von 53 Prozent auf 65 Prozent. Das zeige: Wer eine überzeugende Geschäftsidee vorlegt, hat gute Chancen, jemanden zu finden, der ihn bei der Finanzierung unterstützt. Und von ihrer Geschäftsidee überzeugt sind immerhin 65 Prozent der Befragten - das war nach dem Wunsch, die eigene Geschäftsidee zu verwirklichen (66 Prozent) das zweitwichtigste Motiv, ein Unternehmen zu gründen. Die Überzeugungsarbeit ist bei den Kapitalgebern aber nicht immer so einfach: Rund die Hälfte der Befragten gab an, dass sie sehr oder eher schwierig gewesen sei - vor allem deshalb, weil das Geschäftsmodell nicht richtig vermittelt werden konnte oder die Unternehmensplanung zu kurzfristig war.

Erwähnenswert sei, dass das Risikokapital in vielen Fällen gar nicht von Venture-Capital-Fonds, sondern von anderen Unternehmen stammt. Tatsächlich arbeitet der PwC-Umfrage zufolge bereits jedes zweite deutsche Start-up mit mindestens einem etablierten Unternehmen zusammen. 16 Prozent unterhalten Arbeitsverbindungen mit wissenschaftlichen Einrichtungen, 13 Prozent mit anderen Start-ups.

Weitere Informationen finden Sie hier >> und hier >>

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news-477 Fri, 14 Jul 2017 18:28:00 +0200 Großer Start-up-Gipfel des Landes auf der Neuen Messe Stuttgart mit über 2.600 Teilnehmern – Start der neuen Gründungsoffensive „Start-up BW“ https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/grosser-start-up-gipfel-des-landes-auf-der-neuen-messe-stuttgart-mit-ueber-2600-teilnehmern-start-d/ Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut haben am 14. Juli 2017 auf dem Start-up-Gipfel Baden-Württemberg mit über 2.600 Teilnehmern den Startschuss für die neue Gründungsoffensive des Landes unter dem Titel „Start-up BW“ gegeben. „Nirgendwo sonst werden jetzt schon mehr Patente pro Einwohnerin und Einwohner angemeldet als in Baden-Württemberg. Nirgendwo sonst wird – gemessen am Bruttoinlandsprodukt – so viel in Innovationen investiert. Und nirgendwo sonst arbeitet ein so hoher Anteil der Beschäftigten in forschungsintensiven Industriezweigen“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann am 14. Juli 2017 in Stuttgart im Rahmen des Start-up-Gipfels BW. „Mutige Gründerinnen und Gründer haben unser Land zu dem gemacht, was es heute ist: Zur Heimat des Mittelstands, der Weltmarktführer, der Hidden Champions und der Weltunternehmen. In Sachen Start-ups ist Baden-Württemberg jedoch noch so etwas wie eine unterbewertete Aktie, ein Geheimtipp – doch morgen schon das Wachstumsland schlechthin. Mit der Kampagne ,Start-up BW‘ bündelt die Landesregierung nun ihre Fördermaßnahmen für Start-ups und ergreift Maßnahmen, die unsere Start-ups noch stärker machen.“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Das überwältigende Interesse an unserem Start-up-Gipfel belegt eindrucksvoll: Baden-Württemberg entwickelt sich zu einem selbstbewussten Gründerland und hat schon heute eine vielschichtige Start-up-Szene, mit der wir zuversichtlich in die Zukunft blicken können. Wir können es uns in Zeiten der digitalen Transformation nicht leisten, dass erfolgsversprechende und innovative Geschäftsideen in der Frühphase scheitern. Mit ,Start-up BW‘ professionalisieren wir unsere Gründungsförderung – von der Schule über Acceleratoren und Finanzierung bis zur Existenzfestigung junger Unternehmen. Wir sind ein Gründungsland mit Tradition und Impulsgeber für die Start-up-Szene der Zukunft. Unsere Landeskampagne ,Start-up BW' kommt genau zur richtigen Zeit.“

Die Landeskampagne Start-up BW

„Das Start-up-Land Baden-Württemberg lässt sich nicht mit Berlin oder Hamburg vergleichen. Wir haben von Mannheim bis zum Bodensee ganz unterschiedliche Start-up-Szenen mit völlig verschiedenen Branchen- und Technologieschwerpunkten. Unser Schwerpunkt liegt auf Business to Business-Geschäftsmodellen. Hier sind wir national die Nr. 1 und können uns auch international sehen lassen“, erläuterte Hoffmeister-Kraut. Zentrale Aufgabe der neuen Landeskampagne Start-up BW sei es deshalb, die regionalen Start-up-Landschaften und die Stärken Baden-Württembergs insgesamt als Start-up-Standort verstärkt zu bündeln und dessen Attraktivität national wie international sichtbarer zu machen.

Hierzu hat das Wirtschaftsministerium eine neue Internetplattform – www.startupbw.de – entwickelt, die nach der Sommerpause zweisprachig, deutsch und englisch, sein wird. „Start-up BW“ wird in äußerst kompakter Form die Landschaft der regionalen Ökosysteme und aller gründungsrelevanten Einrichtungen abbilden. Dabei geht es um eine transparente Gesamtschau und um eine treffsichere Navigation zum richtigen Netzwerkpartner, Start-up, Finanzier, Corporate oder Mittelständler.

,Start-up BW‘ beinhaltet darüber hinaus ein Maßnahmenpaket, mit dem die Start-up-Aktivitäten im Land auf vielfältige Weise gefördert werden (siehe Anlage). „Ein wesentlicher Baustein unserer neuen Gründungsoffensive ist die Förderung von sechs Start-up BW Acceleratoren. Diese technologie- oder branchenspezifischen Zentren sollen Geschäftsmodelle von innovativen Start-ups professionalisieren und beschleunigen, indem mit interdisziplinärer Expertise von der Finanzierung über Beratung bis zum Arbeitsplatz ein ideales Start-up-Umfeld geboten wird“, sagte die Ministerin. Zur Finanzierung des laufenden Betriebs von sechs Vorhaben stellt das Wirtschaftsministerium in einer ersten Runde aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds - ESF sowie aus Landesmitteln über 5,1 Millionen Euro für eine Laufzeit von drei Jahren zur Verfügung.

Details zum Start-up-Gipfel
Beim Start-up-Gipfel BW trafen über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Reihen von Großindustrie und Mittelstand mit weit über 1.200 Gründerpersonen zusammen. Mit dabei waren außerdem Start-up-Finanzierer, Gründungsexpertinnen und -experten aus Kammern, Verbänden und öffentlicher Hand, Manager von Acceleratoren, Inkubatoren, Co-Working-Spaces, Hubs, Boot Camps sowie Gründer- und Technologiezentren, um sich innerhalb der Start-up-Community Baden-Württemberg noch besser zu vernetzen. Im Mittelpunkt der ganztätigen Veranstaltung stand es, Kontakte zu knüpfen, Kooperationen und Finanzierungen anzubahnen sowie Erfahrungen auszutauschen.

Um die Vielfalt der baden-württembergischen Start-up-Landschaft sichtbar zu machen, präsentierten sich in Halle 5 der Landesmesse die derzeit neun Start-up-Regionen des Landes mit Netzwerkpartnern und einer Auswahl ihrer aktuellen Start-ups. Dort fanden jeweils auch Kurzpräsentationen der Gründerinnen und Gründer sowie der regionalen Start-up-Netzwerke, Gründerzentren oder Venture-Fonds statt. Insgesamt waren auf dem Gipfel 180 Start-ups und rund 220 Netzwerkpartner vertreten.

Darüber hinaus standen auf einer zehnten Insel über 30 Landeseinrichtungen und Landesinitiativen Rede und Antwort, die mit branchenspezifischem Know-how, mit Beratungserfahrung, Zuschussprogrammen und Finanzierungsangeboten Start-ups unterstützen. Auf einem „Playground“ konnten Start-up-Produkte, made in Baden-Württemberg, getestet werden: von Virtual Reality-Anwendungen bis zu Bike-Innovationen. Das Programm des Start-up-Gipfels wechselt zwischen der Hauptbühne und den Programmen der zehn Inseln.

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einer Rede des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann zum Start-up-Land Baden-Württemberg. Danach folgte ein Interview mit Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, in der die neuen Maßnahmen der Landeskampagne „Start-up BW“ beleuchtet wurden. In späteren Veranstaltungsblöcken wurden die Start-up-Angebote der Privatwirtschaft wie Code_n von der GFT, der Innovationscampus der EnBW oder die Start-up Autobahn von Daimler ebenso vorgestellt wie neue Venture Capital Angebote des Landes und der Börse Stuttgart. Ferner präsentierten sich die Sieger der jüngsten Gründerwettbewerbe mit ihren Geschäftsideen.

Ab 17.00 Uhr wurde im grünen Innenhof der Messe eine bunte Start-up-Party mit Musik und weiteren Gründerpitches geboten. Die Organisation hat mit großem Engagement der Verein Startup Stuttgart e. V. übernommen.

Zur Übersicht des Maßnahmenpakets "Start-up BW" geht es hier >>

Die Portraits der 9 Ökosysteme finden Sie hier >>

Weitere Informationen finden Sie auf www.startupbw.de

Fotos vom Start-up-Gipfel finden Sie hier >>

 

 

 

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news-476 Fri, 14 Jul 2017 18:22:00 +0200 Land fördert Start-up-Acceleratoren mit 5,1 Millionen Euro https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/land-foerdert-start-up-acceleratoren-mit-51-millionen-euro/ „Das Gründerland Baden-Württemberg soll noch dynamischer werden und sich im internationalen Wettbewerb der besten Start-up-Ökosysteme behaupten können“, so der Wunsch von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, die am 14. Juli 2017 im Rahmen des Start-up-Gipfels Baden-Württemberg die neue Landeskampagne „Start-up BW“ vorstellte. „Wir sind ein Gründerland mit Tradition, wir sind innovativ und kreativ. Mit den Start-up-Acceleratoren sind wir in unseren leistungsstarken Gründungsregionen jetzt noch besser aufgestellt. Die wichtige, meist alles entscheidende Phase eines Start-ups zwischen der innovativen Idee und dem Markeintritt professionalisieren und beschleunigen wir mit unseren Acceleratoren. Mit einem interdisziplinären Expertenangebot – von der Finanzierung über Beratung und Coaching bis zum Arbeitsplatz –, finden Start-ups bei unseren Acceleratoren ein ideales Umfeld“, sagte die Wirtschaftsministerin bei der Übergabe der Förderbescheide auf der Stuttgarter Messe.

Die Förderung der Start-up-Acceleratoren stelle einen wichtigen Baustein der neuen Gründungsoffensive des Landes dar. Denn mangelnde Professionalität bei der Entwicklung von marktorientierten Geschäftsmodellen aus Technik- und Dienstleistungsinnovationen sowie der schwierige Zugang zu Kapital führten auch in Baden-Württemberg immer noch zu hohen Ausfallquoten in der Vorgründungsphase. „Vor diesem Hintergrund fördern wir technologie- oder branchenspezifische Zentren für Gründungsvorhaben mit hohem Potential, die Entwicklungsprozesse von innovativen Start-ups konzentrieren und beschleunigen, also accelerieren“, erklärte Hoffmeister-Kraut.

Die „Start-up BW Acceleratoren“ sollen landesweite, wenn nicht sogar nationale und internationale Attraktivität entfalten. Nach einem Förderaufruf des Ministeriums haben sich sechs innovative Vorhaben qualifiziert, die unterschiedliche Branchen- und Technologieschwerpunkte aufweisen. Im Rahmen des Start-up-Gipfels wurden die sechs geförderten Acceleratoren bekannt gegeben.

Diese sind im Einzelnen:

  • Die Technologiepark Heidelberg GmbH in Zusammenarbeit mit der Stadt Mannheim und der Stiftung medizinische Innovationen (Tübingen) für den Life Science-Accelerator Baden-Württemberg mit den Schwerpunkten Biotechnologie, Pharma und Medizintechnologie (Fördersumme: 1.004.394 Euro).
  • Die innoWerft – Technologie- und Gründerzentrum Walldorf Stiftung GmbH in Zusammenarbeit mit der Mannheimer Gründerzentren GmbH und der Technologiepark Heidelberg GmbH für den Up2B-Accelerator mit den Schwerpunkten Industrie 4.0, Internet of Things, Big Data (Fördersumme: 1.058.868 Euro).
  • Die baden Campus GmbH und Co. KG Freiburg für den badenCAMPUS-Accelerator Breisach und weiteren Standorten in Südbaden mit den Schwerpunkten Mikrosystemtechnik und Nachhaltigkeitstechnologien (Fördersumme: 676.079 Euro).
  • Die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG in Zusammenarbeit mit der Grünhof GmbH für den START <SMART> GREEN-Accelerator mit den Schwerpunkten Green Economy, Kreativwirtschaft und Digitale Innovation (Fördersumme: 678.776 Euro).
  • Der CyberForum e. V. Karlsruhe für seinen Accelerator „CyberLab“ mit den Schwerpunkten IT und angrenzende Hightech-Branchen (Fördersumme: 985.019 Euro).
  • Die Landeshauptstadt Stuttgart in Zusammenarbeit mit bwcon Baden-Württemberg Connected e. V. für den M.Tech Accelerator mit den Schwerpunkten Engineering und Mobilität (Fördersumme: 702.696 Euro).


Zur Finanzierung des laufenden Betriebs stellt das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg in einer ersten Runde aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds – ESF sowie aus Landesmitteln ein Gesamtfördervolumen von 5.105.832 Euro über eine Laufzeit von drei Jahren zur Verfügung. Die Förderung deckt 80 Prozent der Gesamtausgaben, 20 Prozent sind durch die Träger selbst aufzubringen.

Aus einem weiteren EU-Topf, dem EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung), konnten zusätzlich Mittel für die Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur mobilisiert werden. Aktuell werden damit drei Bau- und Umbauvorhaben in Karlsruhe, Mannheim und Heidelberg mit über 800.000 Euro unterstützt. Ein weiterer Förderaufruf für bauliche Maßnahmen ist für den Herbst geplant.

Fotos von den Bescheidübergaben sowie die Porträts der Start-up-Acceleratoren finden Sie hier >>

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news-475 Fri, 07 Jul 2017 14:40:12 +0200 Wirtschaftsministerium fördert Aktivitäten des Enterprise Europe Network zur Unterstützung des europäischen Technologietransfers für kleine und mittelständische Unternehmen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-aktivitaeten-des-enterprise-europe-network-zur-unterstuetzung-des-europ/ Das Wirtschaftsministerium wird die Tätigkeit von Steinbeis 2i im Rahmen des European Enterprise Networks (EEN) auch in den Jahren 2017 und 2018 mit insgesamt 400.000 Euro fördern. Dies teilte Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 7. Juli 2017 mit. „Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist Steinbeis 2i ein bedeutender Partner zur Unterstützung des europäischen Technologietransfers. Im Jahr 2016 flossen mit Unterstützung von Steinbeis 2i dafür Projektmittel in Höhe von 5,7 Millionen Euro nach Baden-Württemberg. Die Fördermittel des Landes fließen daher um ein Vielfaches nach Baden-Württemberg zurück und sind eine lohnende Investition“, so die Ministerin.

Baden-Württemberg habe den Anspruch, Innovationsland Nr. 1 in Europa zu bleiben, betonte Hoffmeister-Kraut. Um diesen Vorsprung nicht zu gefährden, setze das Land daher gerade im Innovationsbereich auch auf transnationale Zusammenarbeit. „Vor allem kleine und mittlere Unternehmen sind bei der Erschließung von europäischen Märkten, bei der Vernetzung und der Kooperation mit europäischen Partnern sowie beim Zugang zu EU-Förderprogrammen auf Beratung und Unterstützung angewiesen“, sagte die Ministerin. Steinbeis 2i biete auf den Gebieten Innovation, Technologietransfer und Forschung umfassende Informationen und Hilfestellung an und greife dabei europaweit auf die Unterstützung von rund 600 Partnerorganisationen im Enterprise Europe Network zurück. Das EEN profitiere dabei von seiner Einbindung in das Wissens- und Transfernetz der Steinbeis-Stiftung, das weltweit 1000 Transferunternehmen umfasst.

Weitere Informationen
Im Jahr 2016 hat Steinbeis 2i unter anderem über 465 Beratungen zur Unterstützung von Unternehmen und Einrichtungen beim transnationalen Technologietransfer durchgeführt, darunter 317 kleine und mittlere Unternehmen. Hinzu kommen 635 Beratungen für Unternehmen, die Fördermittel beantragen wollten. Hiervon profitierte vor allem ein großer Teil kleiner Unternehmen. Beim Innovationsmanagement konnten 142 kleine und mittlere Unternehmen durch Wettbewerbs- und Innovationsaudits unterstützt werden.

Als Partner im Enterprise Europe Network Baden-Württemberg (EEN-BW), dem auch Handwerk International Baden-Württemberg, sechs Industrie- und Handelskammern, Baden-Württemberg international sowie das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau angehören, leistet Steinbeis 2i einen wichtigen Beitrag zur transnationalen Zusammenarbeit. Die Partner von EEN-BW haben sich verpflichtet, jeder Person oder Einrichtung, die sich an einen der Partner wendet, entweder direkt Hilfe zu leisten oder nahtlos an den kompetenten Partner des Netzwerks zu übergeben.

Für die baden-württembergischen Unternehmen, aber auch für Forschungseinrichtungen und Hochschulen, ergibt sich auf diese Weise ein dichtes und umfassendes Angebot bei allen Fragen und Anliegen bezüglich europäischer Regelungen und Programme, Kooperationen mit Partnern aus europäischen Ländern oder dem Zugang zu europäischen Märkten.

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news-474 Thu, 06 Jul 2017 14:49:54 +0200 Neuer Wagniskapitalfonds des Landes geht an den Start https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/neuer-wagniskapitalfonds-des-landes-geht-an-den-start/ „Junge innovative Unternehmen verkörpern die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg. Sie sind die Voraussetzung für einen erfolgreichen Mittelstand von morgen, der maßgeblich dazu beiträgt, Wohlstand und Arbeitsplätze im Land zu sichern. Start-ups müssen aber finanziell in der Lage sein, ihre Ideen zu verwirklichen, mit innovativen Produkten und Dienstleistungen am Markt zu starten und zu wachsen. Mit unserem neuen Wagniskapitalfonds leisten wir hierzu einen entscheidenden Beitrag. Denn Venture Capital ist ein starker Innovationstreiber“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am Donnerstag (6. Juli) in Stuttgart bei der offiziellen Vorstellung des neuen Fonds, den das Ministerium gemeinsam mit der L-Bank auf den Weg gebracht hat.

„Der neue Landesfonds ist ein wichtiger Baustein in unserer neuen Start-up-BW-Kampagne des Landes und national wie international ein starkes Signal für den Start-up-Standort Baden-Württemberg. Wir schließen damit die Wagniskapital-Lücke bei innovativen und wachstumsorientierten Start-ups. Klar ist aber auch, dass wir hier erst am Anfang stehen und weitere Schritte folgen müssen, um Baden-Württembergs Attraktivität als Start-up-Standort noch weiter zu steigern. Unser Ziel ist es, Baden-Württemberg zu einer der gründungsfreundlichsten Regionen Europas zu machen“, so Hoffmeister-Kraut: In diesem Zusammenhang verwies die Ministerin auch auf den bevorstehenden Startup-Gipfel am 14. Juli auf der Neuen Messe in Stuttgart, bei dem die neue Gründungsoffensive des Landes präsentiert werde.

Der Wagniskapitalfonds wurde unter Federführung des Wirtschaftsministeriums von der L-Bank mit einem Zielvolumen von 50 Mio. Euro konzipiert, in dem die L-Bank als Ankerinvestor agiert und Kapital aus der Privatwirtschaft eingesammelt wird. „Wir freuen uns, dass mit dem Abschluss der ersten Zeichnungsrunde mit 22 Millionen Euro bereits fast die Hälfte des Zielvolumens eingesammelt wurde“, erklärte die Ministerin. Mit diesem Fondsvolumen seien voraussichtlich zwischen 15 und 20 Investments möglich. Da diese Investments meist im Rahmen einer Konsortialfinanzierung erfolgten und andere private Investoren Teil dieser Finanzierungsrunden seien, könnten voraussichtlich 100 Mio. Euro an Investitionen für Start-ups in Baden-Württemberg mobilisiert werden. „Wir brauchen eine neue Risikokultur, um im internationalen Innovations-Wettbewerb bestehen zu können“, betonte die Ministerin.

Damit ein Start-up erfolgreich wachsen könne, benötige es eine passende Finanzierung. Hoffmeister-Kraut: „Kreditfinanzierungen sind hier oftmals aufgrund fehlender Sicherheiten nicht geeignet. Wir haben analysiert, dass gerade in der Wachstumsphase ein Bedarf an Risikokapital besteht. Der neue Wagniskapitalfonds LEA Venturepartner soll in technologiestarke Unternehmen in der Wachstumsphase investieren. L-Bank und LEA Partners haben mit dem LEA Mittelstandspartnerfonds gezeigt, dass sie erfolgreich private Investoren für einen Fonds gewinnen können. Daher haben wir gemeinsam mit der L-Bank und LEA Partners den Wagniskapitalfonds LEA Venturepartner aufgelegt.“ Der Fonds passe perfekt zwischen die schon am Markt befindlichen Frühphasen-Produkte des Landes, wie dem Seedfonds BW und dem VC-Fonds BW sowie dem seit einem Jahr aktiven LEA Mittelstandspartner-Fonds.

Das Konzept für den neuen Fonds zeichne sich insbesondere dadurch aus, dass die eingesetzten fünf Millionen Euro Haushaltsmittel mehrfach gehebelt würden: Durch die L-Bank und dann durch das erforderliche Engagement privater Wagniskapitalgeber. Für jeden Euro Haushaltsmittel erhielten die Start-up-Unternehmen damit weitere 20 Euro Wagniskapital.

„In Baden-Württemberg sollen gute Ideen die passenden Finanzierungen erhalten – das ist unser Ziel als Förderbank“, sagte Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender des Vorstands der L-Bank. Hierzu gehöre, trotz des bundesweit volumenstärksten und besten Darlehens- und Bürgschaftssystem in der Gründungsförderung durch L-Bank und Bürgschaftsbank, so Dr. Axel Nawrath, dass neue Geschäftsmodelle und -entwicklungen auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete Finanzierungsprodukte bekommen. „Wenn sich die Risikokultur ändern soll, dann müssen auch wir vorangehen und unsere VC-Produkte anpassen – auch um noch stärker Risikokapital aus der Privatwirtschaft zu mobilisieren. Der Fonds ist auf eine frühphasige Wachstumsfinanzierung ausgerichtet. Bei den Branchen haben wir die baden-württembergischen Cluster und Innovationsfelder im Blick. Die technologische Ausrichtung kann man mit dem Begriff „Deep-Tech“ umschreiben – also technologische Entwicklungen, die nicht direkt als Produkt sichtbar werden. Im Fokus stehen also bspw. Artificial Intelligence, Augmented & Virtual Reality, Robotics und Industrial Internet of Things. Aber auch Digital Health können wir uns vorstellen“, erläuterte der Vorsitzende des Vorstands der L-Bank.

Wie schon der LEA Mittelstandspartner wird auch der LEA Venturepartner von der Fondsmanagementgesellschaft LEA Partners betreut. Sebastian Müller, Geschäftsführer von LEA Partners, erläuterte: „Das Besondere am Ansatz von LEA Partners ist, dass zum Kapital auch unternehmerische Erfahrung beigesteuert wird. Der Fonds agiert als aktiver, unternehmerischer Investor, in dem die jungen Unternehmen nicht nur eine Eigenkapitalfinanzierung erhalten, sondern auch Unterstützung durch unternehmerisches Know-how. Wir sind dafür mit einem breiten Netzwerk unterwegs, um die Stärken des baden-württembergischen Ökosystems für Start-ups noch besser nutzbar zu machen.“

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news-473 Thu, 06 Jul 2017 14:39:23 +0200 Gründerwoche Deutschland: 13. bis 19. November 2017 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/gruenderwoche-deutschland-13-bis-19-november-2017/ Während der bundesweiten Aktionswoche bieten die Partner der Gründerwoche über 1.000 Workshops, Seminare, Planspiele, Wettbewerbe und viele weitere Veranstaltungen rund um das Thema berufliche Selbständigkeit an.

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie setzen sie damit Impulse für eine neue Gründungskultur und ein freundlicheres Gründungsklima in Deutschland. Die Gründerwoche Deutschland findet jedes Jahr in enger Kooperation mit der Global Entrepreneurship Week (GEW) statt. Die GEW ist eine weltweite Aktionswoche, die allein im Jahr 2016 mit über 25.000 Veranstaltungen Millionen junger Menschen in 165 Ländern für innovative Ideen, Gründungen und Unternehmertum begeistert hat.

Im Rahmen von zahlreichen Veranstaltungen will die Gründerwoche ...

  • (junge) Menschen für unternehmerisches Denken und Handeln begeistern,
  • unternehmerische Kompetenzen fördern und Kreativität wecken,
  • den Austausch von Ideen, Erfahrungen und Meinungen zum Thema Gründung und Selbständigkeit ermöglichen,
  • Initiativen zur Förderung von Gründungsideen vorstellen.

Zu den Partnern der Gründerwoche gehören Hochschulen, Schulen, Kammern, Gründungsinitiativen, Wirtschaftsförderungen, Unternehmen u.a. Aufgabe der Partner ist es, nicht-kommerzielle kostenfreie Veranstaltungen während der Gründerwoche durchzuführen. Förderer der Gründerwoche sind Verbände, Netzwerke, Bundesländer und Regionen. Ihre Aufgabe ist es, Partner zu gewinnen, die vor Ort Veranstaltungen durchführen.

Termin:
13. bis 19. November 2017

Weitere Informationen finden Sie hier >>

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news-472 Thu, 29 Jun 2017 19:52:00 +0200 Start-up-Gründer wünschen sich eine digitale Verwaltung https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/start-up-gruender-wuenschen-sich-eine-digitale-verwaltung/ Vor allem Bürokratieabbau (72 Prozent) und die Digitalisierung von Verwaltungsvorgängen (63 Prozent) stehen bei Start-up-Gründer in Deutschland ganz oben auf der Wunschliste. Auch eine Ausweitung von Förderprogrammen hält jeder zweite Gründer für notwendig, sowohl für die Wachstumsphase (56 Prozent) als auch für die Gründungsphase (53 Prozent). Weiterhin wird ein schnellerer und flächendeckender Breitbandausbau gefordert (47 Prozent), die Förderung von Kooperationen zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen (46 Prozent) sowie die Erleichterung der Beschäftigung von ausländischen IT-Spezialisten (43 Prozent). Vier von zehn Gründern (41 Prozent) wünschen sich zudem finanzielle Anreize für Wagniskapitalgeber, drei von zehn (34 Prozent) eine weniger ausgeprägte Regulierung in einzelnen Branchen wie beispielsweise der Finanzwirtschaft und dem Gesundheitswesen. Das ergab eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 250 Start-up-Gründern.

Auch wenn die Politik nach Ansicht der Gründer vieles besser machen kann - in den vergangenen zwei Jahren hat sich die Situation für Start-ups hierzulande deutlich verbessert. So sagt mehr als jeder zweite Start-up-Gründer, dass sich die Situation für Start-ups allgemein stark oder eher verbessert hat (58 Prozent), 54 Prozent stimmen dieser Aussage mit Blick auf ihr eigenes Start-up zu. Lediglich eine Minderheit sagt, dass sich die Situation eher oder stark verschlechtert hat: Für Start-ups allgemein geben das 6 Prozent an, für das eigene Start-up 5 Prozent.

Weitere Informationen finden Sie hier >>

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news-471 Tue, 27 Jun 2017 19:48:00 +0200 Sieger beim „Jugend gründet“-Bundesfinale in Stuttgart https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/sieger-beim-jugend-gruendet-bundesfinale-in-stuttgart/ Platz 1 für das Schülerteam vom Karl Schiller Berufskolleg Dortmund. Die Konkurrenz war groß, die vorstellten Geschäftsideen innovativ und zukunftsgerichtet, ihre Bandbreite groß, die jungen Leute sympathisch, engagiert und überzeugend. Am Ende hat sich in einer Atmosphäre aus geballtem Gründergeist eine Geschäftsidee aus dem Bereich Smart Home an die Spitze gesetzt, die Idee für einen individualisierbaren smarten Spiegel mit Sprach- und Gestenerkennung. Mit dieser Idee haben sich Julian Hermund, Isabella Gloede, Christoph Herbst und Luca Hilling vom Karl-Schiller Berufskolleg Dortmund beim Jugend gründet Bundesfinale am 21. Juni in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart durchgesetzt. Angetreten waren in diesem Wettbewerbsjahr 4.107 Teilnehmer.

Platz zwei erzielte Sjard Braun vom Werkgymnasium Heidenheim (Baden-Württemberg) mit seinem powersafe, der Idee für ein Energie- und Leistungsmessgerät, das die Amortisationszeit für eine Neuanschaffung ermittelt. Er erhielt ein Microsoft Surface 3 LTE. Platz 3, ein Erlebnisgutschein aus dem Sortiment von Jochen Schweizer, wurde einem Team mit Auszubildenden von Volkswagen Wolfsburg zugesprochen: Annegret Lücke, Sara Venuso, Eileen Draß und Frederic Janssen. Ihr Tralico ist die Idee für ein intelligentes Assistenzsystem fürs Auto, das über eine Verbindung zu den auf der Route liegenden Ampeln eine smarte Verkehrsführung ermöglicht.

Weitere Informationen finden Sie hier >>

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news-467 Mon, 26 Jun 2017 14:52:58 +0200 Auslandsmesseprogramm 2018 für Ernährung und Landwirtschaft festgelegt https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/auslandsmesseprogramm-2018-fuer-ernaehrung-und-landwirtschaft-festgelegt/ Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert im nächsten Jahr Gemeinschaftsstände für deutsche Unternehmen auf 40 Branchenmessen im Ausland.

Regionaler Schwerpunkt der Beteiligungen liegt in Asien mit 14 Gemeinschaftsbeteiligungen, davon acht in China, gefolgt von Europa mit elf Gemeinschaftsbeteiligungen, davon fünf in Russland. Wichtige Messebeteiligungen finden darüber hinaus in den Vereinigten Arabischen Emiraten, den USA und Afrika statt. Der AUMA ist seit 2015 in die Koordinierung des Auslandsmesseprogramms des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft eingebunden. Für 2017 umfasst das Programm 34 Messen. Die Messen für Ernährung und Landwirtschaft im Auslandsmesseprogramm des Bundes 2018 sind in der Messedatenbank des AUMA abrufbar. Sie können über die Branchen Land- und Forstwirtschaft, Nahrungsmittel und Genussmittel ausgewählt werden.

http://www.auma.de/de/Messedatenbank/Auslandsprogramme/Seiten/Bund.aspx 

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news-470 Fri, 23 Jun 2017 15:09:00 +0200 Wirtschaftsministerium fördert den Zugang für stille Beteiligungen bei Gründungsfinanzierungen mit 700.000 Euro https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/wirtschaftsministerium-foerdert-den-zugang-fuer-stille-beteiligungen-bei-gruendungsfinanzierungen-mit-7/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau verbessert für Existenzgründerinnen und -gründer sowie Betriebsübernehmerinnen und -übernehmer den Zugang zu stillen Beteiligungen und stellt hierfür knapp 700.000 Euro zur Verfügung.  

„Ein zentrales Anliegen des Wirtschaftsministeriums ist es, den Gründerinnen und Gründern sowie den Unternehmensnachfolgerinnen und -nachfolgern im Land möglichst gute Rahmenbedingungen zu bieten. Für die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft in Baden-Württemberg ist es von großer Bedeutung, dass möglichst viele, auch kapitalschwache Gründungen und Unternehmensnachfolgen eine Chance erhalten, über die schwierige Startphase hinaus zu kommen. Dafür sind sie auf eine für sie tragfähige Finanzierung angewiesen“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am Freitag (23. Juni) in Stuttgart.  

Der Zuschuss des Landes wird über die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH an Gründerinnen und Gründer sowie Unternehmensnachfolgerinnen und -nachfolger aus dem Land weitergeleitet. Die MBG ist im Feld der Beteiligungsfinanzierung ein zentraler Partner des Landes Baden-Württemberg und ein wichtiger Bestandteil seiner Förderpolitik. 

„Für viele Gründerinnen und -gründer sowie Unternehmensnachfolgerinnen und -nachfolger ist es trotz der gegenwärtig günstigen Finanzierungsbedingungen oft weiterhin sehr schwierig, an die erforderlichen Finanzierungsmittel zu kommen. Diese Lücke kann das Angebot der MBG schließen. Durch die Förderung des Landes werden stille Beteiligungen leichter tragbar“, so die Ministerin. 

Unzureichende Sicherheiten oder geringes Eigenkapital sind oft der Grund dafür, dass die erforderliche Unternehmensfinanzierung nicht zustande kommt. Dadurch wird die Umsetzung erfolgversprechender wirtschaftlicher Ideen verhindert, Investitionen unterbleiben. Die Erhöhung des wirtschaftlichen Eigenkapitals und die damit verbundene Verbesserung der Bonität erweitern den Kreditrahmen und vergünstigen die Finanzierungskonditionen. Dies ist eine Voraussetzung dafür, dass eine tragfähige Gesamtfinanzierung überhaupt erst möglich wird. 

Weitere Informationen:

Die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg ist eine öffentlich geförderte Beteiligungsgesellschaft. Sie unterstützt besonders Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen sowie Innovationen und neue Technologien. Die MBG ist mit 925 Beteiligungen bundesweit die größte Einrichtung ihrer Art, obwohl sie nur in Baden-Württemberg tätig ist. Im vergangenen Jahr hat sie sich an 126 Unternehmen mit einem Volumen von 33,8 Millionen Euro beteiligt.

www.mbg.de

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news-469 Mon, 19 Jun 2017 15:07:00 +0200 Mehr Gründungen größerer Betriebe im 1. Quartal 2017 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/mehr-gruendungen-groesserer-betriebe-im-1-quartal-2017/ Im ersten Quartal 2017 wurden nach Auswertung der Gewerbemeldungen rund 37.000 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren dies 6,5 % mehr als im ersten Quartal 2016. Die Zahl neu gegründeter Kleinunternehmen lag im ersten Quartal 2017 mit knapp 49.000 um 1,4 % unter dem vergleichbaren Vorjahresniveau. Die Zahl der Gründungen von Nebenerwerbsbetrieben stieg um 2,1 % auf rund 70.000. Insgesamt stieg die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen im ersten Quartal 2017 auf rund 193.000, das waren 1,8 % mehr als im ersten Quartal 2016. Gewerbeanmeldungen müssen nicht nur bei Gründung eines Gewerbebetriebes erfolgen, sondern auch bei Betriebsübernahme, Umwandlung oder Zuzug.

Rund 30.000 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung gaben im ersten Quartal 2017 ihr Gewerbe auf. Das entsprach einer Zunahme um 2,7 % gegenüber dem ersten Quartal 2016. Die Zahl der im ersten Quartal 2017 abgemeldeten Kleinunternehmen lag mit rund 62.000 um 2,5 % niedriger als im ersten Quartal 2016. Knapp 50.000 Nebenerwerbsbetriebe meldeten ihr Gewerbe ab, das war ein Plus von 3,1 %. Insgesamt lag die Zahl der Gewerbeabmeldungen bei den Gewerbeämtern mit rund 179.000 leicht über dem Niveau des Vorjahres (+ 0,3 %). Dabei handelt es sich nicht nur um Schließungen, sondern auch um Betriebsübergaben, Umwandlungen oder Fortzüge.

Zur Statistik >>

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news-468 Fri, 16 Jun 2017 14:54:00 +0200 Studie belegt Nutzen von Bürgschaften https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/studie-belegt-nutzen-von-buergschaften/ Das Institut für Finanzdienstleistungen e.V. (iff) stellt in seiner aktuellen Studie den gesamtwirtschaftlichen und fiskalischen Nutzen von Ausfallbürgschaften fest.

Bürgschaften wirken sich positiv auf die Beschäftigung, das Bruttoinlandsprodukt und das Konsumklima aus. Geringe Umsatzerlöse und fehlendes Eigenkapital sind die häufigsten Gründe für Investitionshemmnisse bei kleinen und jungen Unternehmen. 76 Prozent der befragten Jungunternehmer in Ostdeutschland bestätigen Probleme bei der Kreditvergabe. Bürgschaftsbanken heben diese Erschwernisse auf. Unternehmen profitieren deshalb von der Vergabe von Bürgschaften. Die Verzinsung von Krediten verringert sich, Anschlussinvestitionen werden möglich und das Unternehmenswachstum wird unterstützt. So gaben 80 Prozent der Unternehmen an, dass sich ihr Zugang zu Fremdkapital verbesserte. Ein Vergleich zwischen geförderten und nicht-geförderten Unternehmen bestätigte, dass sich im Laufe von vier Jahren auch die Mitarbeiterzahl und der Umsatz bei unterstützten Firmen deutlich positiver entwickelte.

Diese positive Wirkung führt zudem zu einem Multiplikatoreffekt. Unternehmen, die in geschäftlicher Beziehung zum geförderten Unternehmen stehen, profitieren indirekt. Durch eine erhöhte Auftragslage werden Arbeitsplätze geschaffen, mehr Sozialabgaben gezahlt und die Ausgaben für Konsumgüter steigen. Ein positiver volkswirtschaftlicher Effekt ist die Folge. Die gesamte iff-Studie liegt als Download vor.

Zur Studie >>

Quelle: Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern GmbH

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news-466 Wed, 14 Jun 2017 12:27:22 +0200 L-Bank will Fonds „LEA Mittelstandspartner“ ausweiten https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/l-bank-will-fonds-lea-mittelstandspartner-ausweiten/ Mit dem Fonds LEA Mittelstandspartner der L-Bank sollen die Investitionen in die Digitalisierung und Internationalisierung gefördert werden. Die Förderbank kommt dabei schneller voran als geplant und will das Volumen ausweiten.

Der vor gut einem Jahr durch die ­L-Bank initiierte Mittelstandsfonds LEA Mittelstandspartner hat schneller als erwartet sein Zielvolumen von 100 Millionen Euro erreicht und will aufgrund der Nachfrage von Investoren das Volumen deutlich ausweiten. Der Fonds habe die ursprüngliche Marke „bereits locker geknackt und strebt für seinen finalen Zeichnungsschluss ein Volumen zwischen 150 und 200 Millionen Euro an“, sagt L-Bank-Chef Axel Nawrath. Im Juni soll der Fonds geschlossen werden.

Im Fokus stehen technologieorientierte Wachstumsunternehmen. Die L-Bank als Standortförderer hat den Mittelstandsfonds aufgelegt und sich 2016 lokale Partner aus dem Banken- und Versicherungsbereich ins Boot geholt. Zu den fünf Gründungspartnern des Fonds sind in den vergangenen Monaten drei neue dazu gekommen – darunter die Bürgschaftsbank in Stuttgart. Weitere sollen folgen. „Es macht uns stolz, dass wir über 95 Prozent der Fondsmittel von institutionellen Investoren und Unternehmerfamilien aus der Region eingesammelt haben“, sagt Sebastian Müller, einer der beiden Geschäftsführer von LEA Partners, der Managementgesellschaft des Fonds. „Wir führen derzeit noch Gespräche mit institutionellen Investoren wie Pensionskassen und Versorgungswerken sowie Unternehmerfamilien.“ Nach Schließung des Mittelstandsfonds blieben fünf Jahre Zeit zu investieren.

Zwei Beteiligungen in diesem Jahr geplant

Bisher hat der Fonds sich mit insgesamt 28,8 Millionen Euro an zwei Softwareunternehmen beteiligt, die digitale Lösungen im Geschäftskundenbereich entwickeln: An AOE aus Wiesbaden und Bellin aus dem badischen Ettenheim. Zwei weitere Beteiligungen sind in diesem Jahr geplant. Das besondere an dem neuen Fondskonzept ist das doppelte Netzwerk, wie Müller sagt: „Wir stellen den Unternehmen nicht nur Kapital sondern auch unternehmerisch erfahrene Partner aus der Industrie zur Seite, die sie bei der Weiterentwicklung unterstützen.“

Die Firma Bellin, eines der ersten Finanztechnologieunternehmen in Deutschland, erhofft sich durch die Unterstützung des Fonds einen idealen Zugang zum Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und zur Fintech Startup-Szene. „Es ist gut, wenn jemand Türen öffnet“, sagt Martin Bellin, Gründer und Geschäftsführer des Ettenheimer Unternehmens. „Für uns war sehr wichtig, dass der Fonds eine langfristige Strategie verfolgt und substanzielle Unternehmen aus Baden-Württemberg entwickeln möchte.“ Der 51-Jährige ist überzeugt: „LEA Partners und wir – das passt perfekt zusammen.“

Die Firma Bellin entwickelt Software für Unternehmen zur Bankensteuerung, dem Risikomanagement für Währungen, Zinsen und Rohstoffen sowie für den Zahlungsverkehr. Mit Hilfe der Software lassen sich bei Großkonzernen auch Tausende von Konten bei einer großen Anzahl von Banken steuern und auswerten. „Wir helfen Unternehmen aller Größenordnungen, ihre Prozesse unabhängig von Banken zu steuern“, sagt Bellin. Nach den Erfahrungen der Finanzkrise – damals wurden Kreditlinien plötzlich reduziert oder ganz in Frage gestellt – sei das für viele Unternehmen essenziell. Die Firma Bellin versteht sich nicht ausschließlich als reiner Softwareentwickler, sondern auch als Dienstleister mit dem Schwerpunkt der Optimierung des Geschäfts mit Banken.

Regional verwurzelter Finanzierungspartner

Für den Softwareentwickler kommt die Beteiligung zur rechten Zeit. „Wir haben in den vergangenen 20 Jahren ein sehr konstantes Wachstum hingelegt von 15 bis 20 Prozent pro Jahr“, sagt Bellin. Heute liegt der Umsatz bei 20 Millionen Euro und die Firma beschäftigt 150 Mitarbeiter.

Das Softwareunternehmen sieht noch sehr viel Potenzial, weiter zu wachsen. „Wir wollen unsere technische Marktführerschaft ausbauen und neue Märkte erschließen“, sagt der Unternehmenschef. Bei beiden Zielen sollen das Netzwerk und die Expertise des Mittelstandsfonds helfen. Die Fondsmanager sehen sich dafür gut aufgestellt, wie Geschäftsführer Christian Roth betont: „Wir sind ein regional verwurzelter Finanzierungspartner, der durch seinen unternehmerischen geprägten Ansatz und als Brücke zu neuen Technologien viel zur Weiterentwicklung von Firmen beitragen kann.“

LEA Mittelstandspartner: Vorteil, einen Partner an der Seite zu haben

Unternehmenschef Bellin sieht es als großen Vorteil an, einen Partner an der Seite zu haben, „mit dem man mehr erreichen kann, als wenn man jede Disziplin selber abdecken muss“. Die Beteiligung des Mittelstandsfonds bedeutet für ihn auch, ein Stück weit loszulassen. Viele Mittelständler tun sich damit schwer. Sie „wollen einen potenziellen Partner erst über eine gewisse Zeit kennenlernen und überlegen lange, bevor sie die Kontrolle ein Stück weit an einen Partner abgeben“, sagt Fonds-Geschäftsführer Müller. Nicht so Bellin. „Ich überlasse Aufgaben gerne denen, die ihre Disziplin beherrschen und konzentriere mich auf die Aufgaben, bei denen ich den größten Mehrwert einbringen kann“, sagt der Firmengründer.

Für die Förderbank L-Bank, die den Mittelstandsfonds auf den Weg gebracht hat, ist das wachsende Fondsvolumen ein Signal, dass das Konzept überzeugt. ­L-Bank-Chef Nawrath sagt: „Mit 150 bis 200 Millionen Euro würde der LEA Mittelstandspartner zu den fünf größten Fonds in Deutschland, die auf mittelständische Wachstumsunternehmen im Industrie 4.0-Umfeld spezialisiert sind.“

Quelle: http://www.ideenwerkbw.de/lea-mittelstandspartner-ausweitung/

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news-465 Fri, 09 Jun 2017 15:05:00 +0200 IKT-Gründungen 2017 ausgezeichnet: Freiburger Start-up Telocate gewinnt den 2. Preis https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/ikt-gruendungen-2017-ausgezeichnet-freiburger-start-up-telocate-gewinnt-den-2-preis/ Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, hat am 07. Juni 2017 auf dem Kongress „Junge IKT 2017“ vier Start-ups aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) mit dem Preis „IKT-Gründung des Jahres“ prämiert.

Die Preise gingen an:

Das Unternehmen Toposens (1. Platz) aus München hat ein 3D-Sensorsystem auf Basis von Ultraschall entwickelt, das eine präzise Erfassung und Positionierung von Personen und Gegenständen ermöglicht. Verwendung findet das Produkt unter anderem in der Automobilindustrie, etwa bei der Objekterkennung beim autonomen Fahren oder Einparkhilfen.

Das Freiburger Start-up Telocate (2. Platz) stellt eine Software auf mobilen Endgeräten zur exakten Navigation in unübersichtlichen, geschlossenen Räumen bereit. Nutzer können sich damit beispielsweise auf Flughäfen, in Krankenhäusern oder in Shoppingcentern besser zurechtfinden.

Das Gründerteam von FOVEA (3. Platz) aus Uslar entwickelt eine App zur fotooptischen Vermessung von Holzstapeln, sogenannten Holzpoltern, im Wald. Förster können die Daten zur vereinfachten Vermarktung des Holzes nutzen.

Die Jungunternehmer von OKINLAB (3. Platz) aus Saarbrücken bieten den Nutzerinnen und Nutzern ihrer Online-Software die Möglichkeit, eigenständig individuelle Möbelstücke zu designen und bei lokalen Schreinern in Auftrag zu geben.

Der Preis „IKT-Gründung des Jahres“ wird an junge Unternehmen vergeben, die aus den Gründungsinitiativen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wie dem „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“, „EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ oder dem High-Tech-Gründerfonds hervorgegangen sind oder erfolgreich an einem der Businessplanwettbewerbe, die Partner beim Kongress sind, teilgenommen haben. Zudem müssen die Gründerinnen und Gründer in den letzten 12 Monaten einen Mindestumsatz von 100.000 Euro erwirtschaftet haben.
 
Die ausgezeichneten Gründerinnen und Gründer erhalten zur Weiterentwicklung ihres Unternehmens Geldpreise in Höhe von insgesamt 100.000 Euro. Das erstplatzierte Team erhält einen Kapitalzuschuss von 50.000 Euro. Der zweite Platz ist mit 30.000 Euro und der dritte Platz, welcher dieses Jahr zwei Mal vergeben wurde, jeweils mit 10.000 Euro dotiert.

Auf einer begleitenden Messe und in Pitches stellen sich junge IKT-Unternehmen auf dem Kongress „Junge IKT 2017“ vor und treten mit Investoren und etablierten Unternehmen in Kontakt. In Diskussionsrunden beschäftigen sich die Teilnehmer darüber hinaus mit aktuellen Fragestellungen der deutschen Gründerszene. Themenschwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung sind Gründerinnen in der IT-Branche, Modelle für die Kooperation von Start-ups und Wirtschaft sowie staatliche Angebote zur Finanzierung von innovativen Unternehmensgründungen.
 
Weitere Informationen und die Kurzporträts aller Gewinner finden Sie unter www.kongress-junge-ikt.de.

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news-464 Thu, 08 Jun 2017 15:04:00 +0200 Ärzte mögen Start-ups https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/aerzte-moegen-start-ups/ Viele Mediziner können sich vorstellen, bei einem Start-up mitzuwirken.

Sie vermitteln Videosprechstunden oder entwickeln Apps, die chronisch Kranken dabei helfen, ihre Vitaldaten aufzuzeichnen und den Arzt rechtzeitig über Auffälligkeiten zu informieren: Start-ups im Gesundheitsbereich wollen Patient und Arzt mit innovativen Ideen den Alltag erleichtern - und ziehen damit die Aufmerksamkeit der Mediziner auf sich. Mehr als jeder fünfte Arzt (21 Prozent) kennt Start-ups aus dem Gesundheitsbereich. Das ergab eine Umfrage, die der Digitalverband Bitkom zusammen mit dem Ärzteverband Hartmannbund durchgeführt hat. Mehr als jeder dritte Mediziner (36 Prozent) glaubt sogar, dass solche Start-ups mit ihren digitalen Versorgungsangeboten zur Verbesserung des Gesundheitswesens beitragen können. So sehen insbesondere Jüngere das Potenzial von Start-ups in der Gesundheitsversorgung. Schätzen die älteren Ärzte die Bedeutung von Start-ups im Gesundheitswesen derzeit noch eher gering ein, so würden viele dennoch bei einem Start-up mitwirken, etwa als medizinischer Berater.

Mehr unter https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Aerzte-moegen-Start-ups.html

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news-463 Fri, 02 Jun 2017 15:23:52 +0200 Elevator Pitch BW – Landesfinale 2016/2017: „memetis“ aus Karlsruhe gewinnt vierte Wettbewerbsrunde https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/elevator-pitch-bw-landesfinale-20162017-memetis-aus-karlsruhe-gewinnt-vierte-wettbewerbsrunde/ Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Gewinner beeindruckt Zuschauer und Jury mit folienbasierten Miniatur-Aktoren aus einer Formgedächtnislegierung“

„Baden-Württemberg ist ein attraktiver Standort für Start-ups und traditionell ein Land der Tüftler, Denker und Existenzgründungen. Die Rahmenbedingungen für innovative Gründungen sind hervorragend und beim Elevator Pitch zeigt sich, wie jung, vielseitig und lebendig die baden-württembergische Gründerszene ist“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bei der Preisverleihung des Landesfinales der vierten Wettbewerbsrunde des Elevator Pitch BW am 1. Juni in der Rotunde der L-Bank in Stuttgart. Für eine wettbewerbsfähige Südwestwirtschaft seien nachhaltige Gründungen sehr wichtig. Durch den Elevator Pitch erhielten Start-ups deshalb die Gelegenheit, sich und ihre Geschäftsidee potentiellen Geldgebern, regionalen Institutionen, möglichen Geschäftspartnern und Kunden zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen. Der Elevator Pitch gebe einen Impuls, junge Unternehmen möglichst erfolgreich und dauerhaft am Markt zu etablieren und neue Arbeitsplätze im Land zu schaffen, so die Ministerin.

Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer im Landesfinale des Elevator Pitch in Stuttgart die Fachjury und rund 200 Zuhörerinnen und Zuhörer von ihrer Geschäftsidee überzeugen.

Das sind die Preisträger der vierten Wettbewerbsrunde:

Den ersten Preis mit 3.000 Euro hat die Geschäftsidee „memetis“ aus Karlsruhe gewonnen. Das Team von memetis entwickelt, fertigt und vertreibt folienbasierte Miniatur-Aktoren aus einer Formgedächtnislegierung. Dabei handelt es sich um Kleinstkomponenten, die eine Bewegung ausführen und hierfür nur wenig Platz benötigen. Die von memetis entwickelten Komponenten können in den Bereichen Automotive, Prüfgerätebau, der Luft- und Raumfahrttechnik, Medizintechnik und Bioanalytik zum Einsatz kommen. (http://memetis.com)

Der zweite Platz (2.000 Euro) ging an die Geschäftsidee „Idana (Tomes GmbH)“ aus Freiburg. Das Team von Idana digitalisiert die Erfassung von Patientendaten und möchte damit den gesamten Anamneseprozess effizienter gestalten. Mit Idana können Patienten vor ihrem Arztbesuch einen evidenzbasierten Fragebogen über ihre derzeitigen Beschwerden sowie relevante Hintergrundinformationen beantworten. Der Arzt kann auf die aufbereiteten Anamnesedaten digital zugreifen. Seit September 2016 entwickelt das Team eine entsprechende Softwarelösung und plant den Launch des ersten Release für Herbst 2017. (http://idana.one)

Gewinner des dritten Platzes (1.000 Euro) ist die Geschäftsidee „Superwear GmbH“ aus Mannheim. Das Gründerteam unterstützt innovationsfreudige Gamer und Vielspieler bei der Steigerung ihrer Leistungsfähigkeit in digitalen Welten. Mit Hilfe der zum Patent angemeldeten Lösung werden einfache Bewegungen des Spielers in präzise Aktionen im Spiel umgesetzt. Die neuartige, parallele Verwendung kann zusätzlich zu Maus und Tastatur benutzt werden und steigert signifikant die Leistungsfähigkeit im Spiel. Neben dem Einsatz im Gamingbereich sieht das Team Potential für den Einsatz in der Industrie und Maschinensteuerung. (www.superwear.net)

Die vierte Wettbewerbsrunde des landesweiten Gründerwettbewerbs wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gemeinsam mit der L-Bank durchgeführt. Die L-Bank hat die Preisgelder für alle Sieger der fünfzehn Vorentscheide und der erfolgreichen Teams im Landesfinale gesponsert.

Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender des Vorstandes der L-Bank: „Der Elevator Pitch rückt in allen Regionen Baden-Württembergs Gründung ins Schaufester der Öffentlichkeit. Gründung und Unternehmertum wird dank der vielen tollen Start-up-Beispiele zum Stadtgespräch – ein wichtiger Faktor zur Weiterentwicklung unserer starken Unternehmerkultur im Südwesten. Zugleich liefert der Elevator Pitch den jungen Start-ups wertvolle Hilfe über das Preisgeld hinaus: Für viele Projekte ist er ein erster Markttest – beim Online-Voting und auf der Bühne. Das ist realitätsnahes Wettbewerbstraining vor dem Wettbewerb um Kunden am echten Markt.“

Folgende Gewinner der Vorentscheide hatten die Gelegenheit die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

  1. Regional Cup Freiburg: Idana (Tomes GmbH)
  2. Regional Cup Bodensee: waylet
  3. Regional Cup Ulm: Fund your Farmer
  4. DEHOGA Cup: EssensWelten - Street Food von & mit Geflüchteten
  5. Regional Cup Neckar-Alb: Fridi's unverpackt
  6. Regional Cup Schwarzwald-Baar-Heuberg: oe-klo
  7. Regional Cup Ostwürttemberg: mybimaxx GmbH
  8. Regional Cup Rhein-Neckar: PulseShift
  9. Regional Cup Pforzheim / Nordschwarzwald: Blackpads
  10. Regional Cup Böblingen: BAUPILOT GmbH
  11. Regional Cup Karlsruhe: memetis
  12. Regional Cup Bodensee-Oberschwaben: Innovativer Treppenlift
  13. Regional Cup Stuttgart: TechTinyHouse
  14. Regional Cup Heilbronn-Franken: Superwear GmbH
  15. SOCIAL IMPACT Cup: wasni

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet.

Folgende Juroren haben die Pitches bewertet:

  • Dr. Roland Raff, L-Bank
  • Sascha Fritz, MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH
  • Christina Nahr-Ettl, BWIHK - Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag e.V.
  • Sophie Lang, LAFAM Holding GmbH
  • Dr. Thiemo Huuk, GoSilico GmbH
  • Michael Steffens, Repphun Rolladen
  • Max Kessler, eMovements GmbH
  • Stephan Dabels, AmbiGate GmbH

Fotos und Videos:

Die Bilder zum Event werden in Kürze auf flickr veröffentlicht:
https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/albums
Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle „Elevator Pitch BW 2016/17“ verwenden und weitergeben.

Die Pitch-Videos sind zeitnah auf folgendem YouTube Channel abrufbar:
https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW

Webseite: www.elevatorpitch-bw.de

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Elevator Pitch BW
news-459 Thu, 01 Jun 2017 15:15:00 +0200 Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut spricht im Interview mit der Schwäbischen Zeitung über die Gründerszene im Südwesten https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/wirtschaftsministerin-nicole-hoffmeister-kraut-spricht-im-interview-mit-der-schwaebischen-zeitung-uebe/ Auch eine so etablierte und weit über Deutschlands Grenzen hinaus erfolgreiche Wirtschaft wie die baden-württembergische benötigt Start-ups und mutige Firmengründer. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut spricht im Interview mit der Schwäbischen Zeitung über die Gründerszene im Südwesten. 

Frau Ministerin, hat Baden-Württemberg eigentlich genügend Start-ups?

Nicole Hoffmeister-Kraut: Wenn man nur auf die Zahlen schaut, spielt der Südwesten bei Start-ups im Moment keine so bedeutende Rolle, wie ich es mir wünsche. Das gibt mir natürlich zu denken.

Was sind die Gründe dafür? 

Hoffmeister-Kraut: Das liegt nicht zuletzt an der starken industriellen Basis in Baden-Württemberg. Unsere Wirtschaft läuft sehr gut – da gibt es viele Chancen, spannende Perspektiven in einem Angestelltenverhältnis zu verwirklichen. Es ist jetzt die Aufgabe des Landes, Förderinitiativen auf den Weg zu bringen, um mehr Menschen zu motivieren, sich selbstständig zu machen und ihre eigenen Ideen auf diesem Weg zu entwickeln.

Warum braucht Baden-Württemberg überhaupt Start-ups, neue Gründer und neue Unternehmen?

Hoffmeister-Kraut: Gründer sind der Nukleus unserer erfolgreichen wirtschaftlichen Situation. Tüftler und Entwickler – nicht nur unsere Großen wie Carl Benz oder Robert Bosch – haben den Grundstein gelegt für viele mittelständische oder große Unternehmen, die heute in der dritten, vierten, fünften Generation geführt werden. Das waren alle mal Start-ups, die eine revolutionäre Idee hatten, diese in ein Produkt gepackt und das Produkt dann auf den Markt gebracht haben. Eine rege Gründerszene ist Garant für eine zukunftsträchtige Entwicklung einer Region.

Baden-Württemberg braucht also revolutionäre Ideen...

Hoffmeister-Kraut: Genau – schließlich kommt durch die Digitalisierung eine ganz andere Dynamik in die Prozesse. Der Druck auf viele klassische Branchen – sei es durch Uber in der Mobilität oder Airbnb im Hotelgewerbe – wird immer größer. Man muss das Wissen aus anderen Bereichen viel stärker in die eigenen Branchen einfließen lassen. In anderen Regionen der Welt, im Silicon Valley, in Israel geschieht das schon. Da werden neue Technologien entwickelt, die auch hier in Baden-Württemberg traditionelle Geschäftsmodelle umkrempeln werden. Da müssen wir mitspielen. Dieses Potential müssen wir auch in Baden-Württemberg nutzen.

Sie wollen also die Unternehmen dabei unterstützen, dass sie überleben, wenn sich ihre Märkte und ihre Branchen ändern.

Hoffmeister-Kraut: Unsere großen Unternehmen haben sich ja schon auf den Weg gemacht. Viele Konzerne wie zum Beispiel SAP scannen seit Jahren die Start-up-Szene überall auf der Welt auf der Suche nach Ideen, die sie für sich nutzen können, um neue Technologien oder auch neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Wollen Sie nur etablierte Konzerne auf ihrem Innovationsweg unterstützen oder sollen auch neue Unternehmen entstehen, die die alten verdrängen?

Hoffmeister-Kraut: Es geht um beides: Wir wollen die ‚Old Economy‘ zukunftsfähig machen und gleichzeitig junge Unternehmen mit neuen, innovativen Ideen etablieren helfen. Unternehmen wie Google und Amazon sind noch nicht alt, haben aber in kurzer Zeit eine enorme Marktmacht aufgebaut.

Das nächste Google soll also gefälligst in Baden-Württemberg entstehen – und nicht irgendwo anders auf der Welt.

Hoffmeister-Kraut: So ist es. Zumindest müssen wir für solche Ansiedlungen oder Gründungen attraktiver werden. Im Moment entsteht im Hightech- oder Software-Bereich vieles eben nicht bei uns. Darauf müssen wir aber unseren Fokus legen. Noch wichtiger ist die Zukunft der Mobilität – da drängen immer neue Spieler in den Markt und verändern die Branche. Wir müssen die Industrie unterstützen, dass das Auto noch einmal hier in Baden-Württemberg neu erfunden wird.

Werden also Nerds an ihren Laptops den Mercedes noch einmal erdenken?

Hoffmeister-Kraut: Nein, jedenfalls nicht allein. Denn Start-ups brauchen auch Partner, um ihre Ideen weiterzuentwickeln – und genau dieses Potenzial haben wir in Baden-Württemberg und das müssen wir mehr in den Vordergrund stellen. Start-ups brauchen Partner, was Vertriebsstrukturen, was Kundenstrukturen angeht. Viele Gründer haben großes Interesse, mit Unternehmen hier in Baden-Württemberg zu kooperieren. Ein Beispiel ist GreenIQ, ein Start-up aus Israel für vernetzte Gartenprodukte, an dem inzwischen Stihl beteiligt ist. Ohne einen Partner hätte sich diese Firma nicht weiterentwickeln können. Wir versuchen also jetzt eine Atmosphäre zu schaffen, um noch mehr solcher Aktivitäten in Baden-Württemberg zu fördern.

In welchen Branchen brauchen wir mehr Start-ups?

Hoffmeister-Kraut: Im Maschinenbau, der zu unseren Kernkompetenzen gehört. Dann natürlich in der Autoindustrie. Die Mobilität wird gerade neu gedacht, das Produkt Auto entwickelt sich hin zur Dienstleistung Mobilität. Aber ich denke auch an die Bauwirtschaft, an die Finanzbranche, an die Pharmaindustrie, die Medizintechnik. Alle diese Branchen verändern sich durch die Digitalisierung grundlegend. Es ist notwendig, dass man die Entwicklung, die im Moment in der Start-up-Szene abläuft, noch stärker hier vor Ort fördert und Kontakte vor allem auch zu mittelständischen Unternehmen herstellt.

Gibt es das ominöse Generation-Y-Problem, dass nämlich jüngere Menschen gar keine Lust haben, ein Unternehmen zu gründen und Verantwortung zu übernehmen, sondern lieber einen Acht-Stunden-Tag wollen, um den Rest der Zeit mit der Familie zu verbringen?

Hoffmeister-Kraut: Ob es ein Problem ist, sei dahingestellt. Fakt ist aber, dass viele Berufsanfänger oder Jüngere im Berufsleben heute Wert auf Sicherheit und eine ausgewogene Work-Life-Balance legen. Zudem möchten viele lieber im öffentlichen Dienst oder bei großen Unternehmen arbeiten als in kleineren Unternehmen oder Start-ups. Auf der anderen Seite haben wir in unseren großen Industrieunternehmen derzeit einen großen Bedarf an Fachkräften. Diese Jobs versprechen natürlich eine gewisse Sicherheit, und sie werden nachgefragt. Man muss das natürlich auch immer vor dem Hintergrund sehen, dass durch die modernen Technologien, also E-Mail, Handy, WhatsApp, Informationen intensiver auf jeden einströmen und sich Arbeitswelt und private Welt vermischen. Als Selbständiger kann man hier sicher noch weniger das eine vom anderen trennen.

Befördert die moderne Technik den Trend, sich gegen ein Leben als Unternehmer zu entscheiden?

Hoffmeister-Kraut: Nein, aber Dinge wie Work-Life-Balance werden jetzt stärker thematisiert als früher. Und die moderne Technik ermöglicht es, aus dem privaten Raum heraus zu arbeiten, das war früher anders. Heute ist es ja oft so, dass man abends noch vor dem Handy sitzt und E-Mails liest und beantwortet. Das war früher nicht so. Und deswegen muss man auch immer wieder gewisse Zeiten definieren, in denen man nicht erreichbar ist. Verschiedene Studien zeigen uns, dass Studierende und Absolventen mit Blick auf ihren Start ins Berufsleben sehr viel Wert auf Jobsicherheit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie legen, wie das beispielsweise der öffentliche Dienst bietet. Das hat natürlich auch Einfluss auf die Zahl der Gründungen und auf die Bereitschaft, ein Risiko zu übernehmen.

Wie können Sie da gegensteuern?

Hoffmeister-Kraut: Wir starten gezielt Programme: Die kürzlich vorgestellte Mikrofinanzierung für Kleinstgründungen ist eines davon: Damit wollen wir Ideen in ihrer Entstehungsphase unterstützen und ein unkompliziertes Angebot schaffen, bei dem das Risiko überschaubar ist. Wir fördern in der Breite, dabei ist klar, dass es nicht alle schaffen werden. Tun wir das aber nicht, bringen wir die Start-ups, die eine Zukunftsperspektive haben, nicht so weit, dass sie in eine weitere Finanzierungsphase eintreten können. Und wir werden sehr zeitnah einen neuen Venture-Capital-Fonds auflegen. Unser Ziel ist ein Fondsvolumen von 50 Millionen Euro.

Nicht alle Start-ups werden es schaffen, ist es vielleicht diese Gefahr, die viele Gründer zögern lässt? An Deutschland wird immer wieder kritisiert, dass es keine Kultur des Scheiterns gibt, dass Leute, die eine Idee in den Sand setzen, verbrannt sind.

Hoffmeister-Kraut: Das ist ein Thema, ja. In Israel beispielsweise wird Menschen vermittelt, dass es großartig ist, dass sie sich überhaupt trauen. Erfahrene Venture-Capital-Investoren bauen auch darauf, dass Gründer neben ihrer Idee Erfahrungen mitbringen – und dazu gehört auch das Scheitern. Für sie ist das absolut kein Ausschlusskriterium. Ein zweiter Punkt ist, dass wir in Baden-Württemberg in vielen Bereichen auch Perfektionisten sind. Israelis fangen an, wenn sie 50 Prozent der Informationen haben. Und dann wird im Prozess nachjustiert. Wir wollen bis ins letzte Detail Planungssicherheit haben. Da müssen wir mutiger werden.

Muss sich die Ausbildung ändern, damit sich mehr Leute eines Ausbildungsjahrgangs selbstständig machen?

Hoffmeister-Kraut: Daran arbeiten wir. Wir haben in den Schulen das Fach Berufsorientierung eingeführt. Außerdem gibt es die sogenannten Schülerfirmen, bei den Schüler im Unterricht ein Unternehmen nachbilden. Das wichtigste, was wir im Bereich Ausbildung machen müssen, ist allerdings die Sensibilisierung auf die Tatsache, dass die Digitalisierung einfach alles grundlegend verändert. Wir müssen jungen Menschen klar machen, dass diese Veränderung enormes Potenzial in sich birgt – und wir müssen IT-Fachleute, Elektrotechniker, Ingenieure gewinnen, damit sie diesen Wandel gestalten.

Die großen Konzerne scheinen die Zeichen der Zeit erkannt zu haben: Der Autozulieferer ZF hat Zukunft Ventures gegründet, das Medizintechnikunternehmen Aesculap sein Werk 39, der Baumaschinenhändler Zeppelin das Z-Lab – alles Gesellschaften, die sich unter anderem um Beteiligungen, Start-ups und neue Ideen kümmern sollen. Sind die kleineren Mittelständler denn auch schon so weit?

Hoffmeister-Kraut: Wir müssen den Mittelstand verstärkt für diese Themen öffnen. Das ist richtig. Und das ist eine Aufgabe der Landespolitik, des Wirtschaftsministeriums, also meine Aufgabe. Wir müssen unsere eigene Start-up-Szene generieren. Adressaten dieser Vorstöße werden auch die vielen Spin-offs sein, also Ausgründungen aus Unternehmen oder Hochschulen. Mit diesen Initiativen werden wir in die Fläche gehen, damit auch der Mittelstand jenseits der Zentren einbezogen ist.

Die Vernetzung der Protagonisten ist eine Sache, die Hilfe durch kompetente Beratung eine andere – Gründer brauchen aber am allermeisten eine Finanzierung, die ihre Ideen absichert. Was tut Baden-Württemberg da?

Hoffmeister-Kraut: Gerade haben wir eine Konzept zur Mikrofinanzierung ins Leben gerufen, mit dem Gründer mit einem Kapitalbedarf von weniger als 25 000 Euro sich um Kapital bewerben und gleichzeitig ihre Idee am Markt bei potenziellen Kunden prüfen können. Dazu kommt ein Risikokapitalfonds mit Mitteln der Landesregierung, der gezielt Ideen aus Baden-Württemberg fördern soll. Weitere Maßnahme werden wir bei einem Gründergipfel am 14. Juli vorstellen.

Was kostet dies das Land im Jahr?

Hoffmeister-Kraut: Wir stellen Mittel in zweistelliger Millionenhöhe dafür zur Verfügung. Das ist aber nicht die primäre Frage. Wir sehen das als Wirtschaftsförderung bei uns im Land. Das ist unsere Aufgabe. Wenn sich Start-up-Unternehmen entsprechend weiterentwickeln, schaffen sie Arbeitsplätze, Beschäftigung und damit Wohlstand und Steuereinnahmen. Man muss immer den gesamten Prozess im Blick haben.

Die Fragen stellte Benjamin Wagner.

Quelle: Das Interview ist am 1. Juni 2017 in der Schwäbischen Zeitung erschienen.

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news-460 Thu, 01 Jun 2017 13:17:00 +0200 In einem Jahr von der Gründungsidee zum Start-up https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/in-einem-jahr-von-der-gruendungsidee-zum-start-up/ Bewerbungsphase für das Bildungsprogramm „Herausforderung Unternehmertum“ gestartet.

Herausforderung Unternehmertum, das Bildungsprogramm für junge Gründer der Heinz Nixdorf Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) richtet sich an junge Menschen, die bereits während ihres Studiums unternehmerische Praxiserfahrung sammeln wollen und bietet ihnen die Möglichkeit, eigene Projekt- und Gründungsideen zu entwickeln. Studierende und Promovierende aller Fächer, die eine (social) Business-Idee haben, aktuell an einer staatlich anerkannten (Fach)Hochschule immatrikuliert sind und bisher noch keine ähnliche Förderung erhalten (haben), können sich bis 24.09.2017 für eine Teilnahme bei „Herausforderung Unternehmertum“ bewerben. Achtung: Nicht gefördert werden können Gründungen, die bereits den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb aufgenommen haben.

Was erwartet die Teilnehmenden?

  • Ein spannendes Förderjahr, in dem Sie schon während des Studiums unternehmerisches Know-how erwerben
  • Ein fundiertes, interdisziplinäres Qualifizierungsprogramm, das Start-up Kompetenzen vermittelt
  • Ein kontinuierlich begleitendes Coaching und Mentoring durch erfahrene UnternehmerInnen und ExpertInnen
  • Intensive Arbeit im Team und enger Austausch mit Gleichgesinnten - Sie werden Teil der sdw-Gründungscommunity
  • Kontakte zur Startup-Szene und zum Netzwerk der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw)
  • Teilnahme am jährlichen sdw-Gründungskongress in Berlin
  • Jede Menge Spaß, persönliche Entwicklung und wertvolle Erfahrungen
  • 15.000 Euro finanzielle Unterstützung pro Team aus Mitteln der Heinz Nixdorf Stiftung

Webseite: www.herausforderung-unternehmertum.de >>

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news-462 Thu, 01 Jun 2017 12:20:00 +0200 Einheitliche Bürgschaftsbestimmungen erleichtern Kreditaufnahme für KMU https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/einheitliche-buergschaftsbestimmungen-erleichtern-kreditaufnahme-fuer-kmu/ Bund, Länder und Bürgschaftsbanken haben sich darauf geeinigt, dass alle 16 deutschen Bürgschaftsbanken ab dem 1. Juli 2017 einheitliche und modernisierte Allgemeine Bürgschaftsbestimmungen (ABB) anwenden.

Die Bürgschaftsbanken unterstützen Gründerinnen und Gründer, Unternehmensnachfolger sowie kleine und mittlere Unternehmen bei der Finanzierung, wenn keine ausreichenden banküblichen Sicherheiten zur Verfügung stehen.

Staatssekretär Matthias Machnig sieht Vorteile für kleine und mittlere Unternehmen: „Bundesweit einheitliche Allgemeine Bürgschaftsbedingungen unterstützen den Bürokratieabbau und verringern für die Hausbanken den Aufwand bei der Zusammenarbeit mit den Bürgschaftsbanken. Der Mittelstand profitiert davon durch erleichterten Finanzierungszugang.“

So wie alle Banken Allgemeine Geschäftsbestimmungen haben, brauchen die Bürgschaftsbanken ABB, um das Verhältnis zwischen den kleinen und mittleren Unternehmen als Kreditnehmern, Hausbanken und Bürgschaftsbanken einfach zu regeln. Über die Jahre hatten sich die ABB in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich entwickelt. Mit der jetzt gelungenen Vereinheitlichung werden die Bestimmungen auch an neue Regulierungsanforderungen für die Kreditwirtschaft und die voranschreitenden Entwicklungen zur Digitalisierung und Standardisierung von Bankprozessen angepasst.

2016 haben die Bürgschaftsbanken 6.200 Finanzierungsvorhaben unterstützt und dabei Kredite und Beteiligungen in Höhe von fast 1,7 Mrd. Euro abgesichert. Ein Schwerpunkt der Förderung liegt in der Finanzierung von Existenzgründungen und Übernahmen. Der Bund und die Länder entlasten die Bürgschaftsbanken durch anteilige Rückbürgschaften.

Webseite: www.vdb-info.de/mitglieder >>

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news-458 Wed, 31 May 2017 15:56:12 +0200 CyberOne Hightech Award 2017: Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 3. Juli 2017 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/cyberone-hightech-award-2017-die-bewerbungsfrist-laeuft-noch-bis-zum-3-juli-2017/ Zum 19. Mal zeichnet der Hightech Award CyberOne innovative Geschäftsideen von Start-ups aus Baden-Württemberg aus. Bewerbungen von aufstrebenden Unternehmen aus allen Technologiebranchen sind ab jetzt bis zum 3. Juli 2017 unter www.cyberone.de möglich. Der CyberOne Hightech Award wird von der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: Connected e.V. in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg ausgeschrieben und ist der wichtigste Technologiepreis im Land.

Der Businessplan-Wettbewerb richtet sich an Start-ups aus den Bereichen Life Science & Health Care, Industrielle Technologien oder IKT sowie Medien- und Kreativwirtschaft, die mit innovativen Konzepten und Strategien neue Standards in den Technologiebranchen setzen und Märkte revolutionieren. Der CyberOne hat einen starken Landesbezug, weshalb die Unternehmen ihren Firmensitz in Baden-Württemberg oder in angrenzenden Wirtschaftsräumen haben müssen oder in Baden-Württemberg gründen wollen. Auf die erfolgreichen Teilnehmer warten Geld- und Sachpreise im Wert von 90.000 Euro. Von der Teilnahme am Wettbewerb profitieren nicht nur die Preisträger. Jeder, der mitmacht, gewinnt Kontakte und Know-How für seine Unternehmung. So erhalten die Start-ups unter anderem Zugang zu relevanten Unternehmen und Investoren in ihrer Branche, qualifiziertes Feedback der Fachjury sowie eine einjährige Gastmitgliedschaft bei bwcon. Die Preisverleihung beim Hightech Summit Baden-Württemberg ist das zentrale Highlight und mit etwa 700 Gästen ein Gipfeltreffen von Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Forschung. Der Hightech Summit 2017 wird am 13. November dieses Jahr im Europa Park in Rust stattfinden.

Begleitend zur aktuellen Ausschreibungsrunde tourt die Entrepreneurship-Roadshow durchs Land. Sie informiert über die Einreichung zum CyberOne und vermittelt Praxiswissen für Gründer. In Fachvorträgen sprechen Referenten zu zentralen Themen wie Finanzierung, Marketing oder Vertrieb und erfolgreiche Existenzgründer berichten von ihren Erfahrungen.

Die Roadshow hat am 25. April 2017 in Konstanz begonnen und macht bis Ende Juni in insgesamt neun baden-württembergischen Städten halt. Auf dem Fahrplan stehen weitere Stationen in Tübingen, Stuttgart, Mannheim, Heidelberg, Freiburg, Aalen, Karlsruhe und Heilbronn.

Interessenten haben ab jetzt bis zum 3. Juli 2017 Zeit, ihre Businesspläne über die Venture Development Plattform einzureichen. Dabei handelt es sich um ein digitales Angebot für Gründerteams, das diese bei der Erstellung ihres Businessplans unterstützt und vielfältige Hilfen bietet, etwa in Form von Webinaren, nützlichen Tools oder der Vermittlung von Coaching.

Weitere Informationen

Website des CyberOne mit allen Informationen zur Bewerbung und den Gewinnern des Vorjahres: www.cyberone.de

Entrepreneurship-Roadshow: www.cyberone.de/teilnahme/roadshow-2017.html

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news-461 Wed, 31 May 2017 15:19:00 +0200 Startschuss für High-Tech Gründerfonds III mit 245 Millionen Euro https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/startschuss-fuer-high-tech-gruenderfonds-iii-mit-245-millionen-euro/ Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, hat auf dem High-Tech Gründerfonds Family Day dem High-Tech Gründerfonds zum ersten Zeichnungsschluss des dritten Fonds gratuliert.

Der Fonds steht ab Herbst kapitalsuchenden High-Tech-Unternehmen für eine erste Finanzierungsrunde von 600.000 Euro offen. Er schließt somit nahtlos an die Investitionsphase des High-Tech Gründerfonds II an. Mit der Erstfinanzierung durch den High-Tech Gründerfonds haben die Start-ups damit ausreichend Kapital, um eine Anlaufphase von ein bis zwei Jahren zu überbrücken. In der Regel gelingt es bis dahin, eine Anschlussfinanzierung durch private Kapitalgeber einzuwerben oder auf Grundlage eigener Umsätze zu wachsen.

Seit 2005 ist der High-Tech Gründerfonds rund 460 Beteiligungen an jungen Technologieunternehmen eingegangen. Darüber hinaus konnten 1,5 Milliarden Euro für Anschlussfinanzierungen eingeworben werden, davon über 75 Prozent durch private Investoren. In den Portfoliounternehmen des Fonds sind bereits 4.200 zukunftsfähige Arbeitsplätze entstanden. Er ist derzeit der größte Venture Capital Fonds in Europa gemessen an der Zahl der finanzierten Start-ups.

Der Fonds III verfügt bereits zum aktuellen Zeitpunkt über ein Volumen von 245,25 Millionen Euro, die vom Bund (133 Millionen Euro), der KfW (26,7 Millionen Euro) und 26 Industrieinvestoren (insgesamt 85,5 Millionen Euro) bereitgestellt werden. Bis zum finalen Zeichnungsschluss Ende des Jahres soll mindestens ein Fondsvolumen von 300 Millionen Euro erreicht werden.

Webseite: www.high-tech-gruenderfonds.de >>

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news-457 Wed, 31 May 2017 11:36:27 +0200 Studierende für eigene Unternehmensgründung und Selbstständigkeit qualifizieren https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/studierende-fuer-eigene-unternehmensgruendung-und-selbststaendigkeit-qualifizieren/ Zum Wintersemester 2017/18 startet an der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft der Masterstudiengang "Technologie-Entrepreneurship", der Studierende gezielt darauf vorbereitet, innovative Ideen als Entrepreneur zu konkretisieren, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen oder ein bereits bestehendes Unternehmen fortzuführen. Das neue Studienangebot reagiert auf die Bedürfnisse einer immer breiter werdenden Gründerszene, deren erfolgreiche Geschäftsmodelle selbst etablierte Unternehmen für sich entdecken.

Den Studierenden stehen verschiedene Spezialisierungen zur Wahl: Start-Up, Corporate Entrepreneurship und Unternehmensnachfolge. Besonderes Merkmal des Studiengangs stellt die Integration von Technologieprojekten dar, die in Kooperation mit Partnerunternehmen durchgeführt werden und eine enge Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis sicherstellen. Der Studiengang qualifiziert für Berufe im unternehmerischen Bereich wie eine Unternehmensgründung sowie für die Übernahme eines (Familien-) Unternehmens, und schließt nach drei Semestern mit dem Master of Science (M.Sc.) ab.

Das Studienangebot richtet sich an Absolventen eines Erststudiums aus den Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, IT oder Wirtschaftswissenschaften und beginnt jährlich zum Wintersemester. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2017.

Weiterführende Informationen finden Sie unter: https://www.hs-karlsruhe.de/teem/

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news-456 Tue, 30 May 2017 11:31:00 +0200 KfW-Gründungsmonitor: Anzahl der Existenzgründer auf neuem Tiefstand https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/kfw-gruendungsmonitor-anzahl-der-existenzgruender-auf-neuem-tiefstand/ Beschäftigungsrekord mit Nebenwirkung - so wenige Gründer wie nie.

Seit der Wiedervereinigung waren noch nie so viele Menschen in Beschäftigung. Die Chancen, einen Arbeitsplatz zu finden, sind sehr groß - mit entsprechenden Auswirkungen auf die Gründungstätigkeit: Im Jahr 2016 begannen nur noch 166.000 Menschen eine beruflich selbstständige Tätigkeit, weil sie keine bessere Erwerbsalternative hatten. Das sind 40.000 „Notgründer“ weniger als 2015. Die gute Arbeitsmarktlage setzte auch den Chancengründern zu: 310.000 Menschen wagten den Schritt in die Selbständigkeit, weil sie in ihrer Idee eine große Chance auf unternehmerischen Erfolg sehen. Weitere 196.000 Menschen machten sich aus anderen Gründen selbstständig, etwa zur Selbstverwirklichung. Die Gründerquote (= jährlicher Anteil an Existenzgründern an der Bevölkerung im Alter von 18-64 Jahren) fiel entsprechend von 1,5 % auf 1,3 %. Wie in den Vorjahren starteten sieben von zehn Gründern im Dienstleistungsbereich, gefolgt von 16 % im Handel und 12 % im Produzierenden Gewerbe. Der im Vorjahr zum ersten Mal erfasste Wert zum Anteil der digitalen Gründern hat sich bestätigt: Jeder fünfte Gründer startete auch im Jahr 2016 mit einem Angebot, das nur durch den Einsatz von digitaler Technologie nutzbar ist.

Der KfW-Gründungsmonitor basiert auf den Angaben einer jährlichen Zufallsauswahl von 50.000 Personen, die seit dem Jahr 2000 im Rahmen einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung telefonisch interviewt werden. Mit voll- und nebenerwerblichen, freiberuflichen wie gewerblichen Existenzgründungen wird ein umfassender Gründungsbegriff zugrunde gelegt. Der KfW-Gründungsmonitor 2017 ist die 17. Befragung und liegt als Download vor.

Download >>

Webseite der KfW >>

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news-455 Fri, 26 May 2017 11:29:00 +0200 Creative Business Cup https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/creative-business-cup/ Im Rahmen der Global Entrepreneurship Week, die zeitgleich mit der Gründerwoche Deutschland im November stattfindet, wird auch dieses Jahr wieder der Creative Business Cup vergeben.

Bei dem internationalen Wettbewerb wird nach der oder dem weltweit kreativsten Entrepreneur gesucht. Teilnehmen können Kreativunternehmen aus verschiedensten Branchen, die mit ihren Ideen inspirieren, gleichzeitig aber auch Wachstums- und Marktpotenzial mitbringen.

Start-ups aus Deutschland können sich bis zum 30. Juni 2017 für den nationalen Vorentscheid bewerben. Das RKW Kompetenzzentrum, das im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie die Gründerwoche koordiniert, wird auch den deutschen Vorentscheid durchführen. Die vier vielversprechendsten Bewerberinnen und Bewerber werden dann zu einem exklusiven eintägigen Workshop am 4. August 2017 nach Berlin eingeladen, wo sie ein Pitch-Training und weitere Coachings erhalten. Am Ende des Tages wird eine Jury den deutschen Teilnehmer für den Creative Business Cup benennen. Peter Gabriel aus dem Team des „Gründerwettbewerb - Digitale Innovationen“ wird der Jury am 4. August 2017 angehören. Die Veranstaltung in Kopenhagen bietet neben den Pitches der Gewinner aus aller Welt und der Preisverleihung auch Workshops, Keynotes, Seminare und Networking-Möglichkeiten.

Webseite: www.creativebusinesscup.com 

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news-454 Thu, 25 May 2017 11:25:00 +0200 Finalisten des Deutschen Gründerpreises 2017 - Pinion GmbH aus Denkendorf ist nominiert https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/finalisten-des-deutschen-gruenderpreises-2017-pinion-gmbh-aus-denkendorf-ist-nominiert/ Die Finalisten für den Deutschen Gründerpreis 2017 in den Kategorien StartUp und Aufsteiger stehen fest. Sechs herausragende Unternehmen wurden durch die Jury nominiert, die sich aus Vertretern der Initiatoren stern, Sparkassen, ZDF und Porsche sowie der Förderer des Preises zusammensetzt. Wer den begehrten Preis gewinnt, erfahren die Kandidaten bei der Preisverleihung am 20. Juni 2017 im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin.

An Ideenreichtum und Vielfalt fehlt es den diesjährigen Nominierten definitiv nicht: Sie entwickeln neuartige Getriebe, die den Fahrradmarkt revolutionieren, oder schaffen riesige Indoor-Spielplätze für die ganze Familie. Die Spanne der Geschäftsideen reicht von gesunden Bratwürsten über hochkomplexe Prozessorenoptimierung bis hin zu individualisierbarem Echtschmuck und nachhaltig produzierten Taschen.

In der Kategorie StartUp stellt der Preis ein- bis maximal dreijährige Unternehmen in den Mittelpunkt, die ihre Geschäftsidee besonders erfolgreich am Markt etabliert haben. Nominiert sind:

  • JUMP House Holding aus Hamburg. Auf bis zu 40 Metern Länge von Trampolin zu Trampolin hüpfen, springend Basketball oder Völkerball spielen oder wie Actionhelden die Wand entlangklettern – im JUMP House, dem ersten multidisziplinären Trampolinpark Deutschlands, findet jeder sein Lieblingstrampolin.
  • Grillido GmbH aus München. Wenig Fett, dafür viel Geschmack, gutes Fleisch, keine Zusatzstoffe und einzigartige Geschmacksrichtungen –Grillwürstchen und Fitness-Landjäger, bei denen gesundheitsbewusste Feinschmecker gerne zugreifen.
  • Silexica GmbH aus Köln. Moderne technische Produkte wie Smartphones funktionieren nur, wenn die hochkomplexe Software im Hintergrund schnell genug läuft. Deshalb werden die einzelnen Befehle parallel auf mehreren Prozessorkernen ausgeführt. Silexica automatisiert diesen bisher manuell ausgeführten komplexen Prozess der Parallelisierung. Die Ausgründung der RWTH Aachen wurde mit EXIST-Forschungstransfer gefördert.

In der Kategorie Aufsteiger werden Unternehmen ausgezeichnet, die nicht älter als neun Jahre sind und bereits ein außerordentliches Wachstum erreicht haben. Nominiert sind in diesem Jahr:

  • Amoonìc GmbH aus Nürnberg. Beim Online-Juwelier Amoonìc können sich qualitätsbewusste Fashionistas ihr Lieblingsmodell ganz individuell konfigurieren und Verliebte den perfekten Ring für den Antrag gestalten. Die wertvollen Schmuckstücke werden von einem Goldschmiedemeister individuell gefertigt.
  • F. O. BAGS GmbH aus Köln. Gestartet, um den Schulranzen zu revolutionieren, hat sich FOND OF BAGS in nur sieben Jahren zu einer Top-Adresse für Taschen aller Art entwickelt, die super aussehen, praktisch sind und außerdem noch nachhaltig produziert werden. In der Startphase wurde das Gründungsteam mit EXIST-Gründerstipendium gefördert.
  • Pinion GmbH aus Denkendorf. Krachende Kettenschaltung bei Fahrrädern war gestern. Pinion revolutioniert die Fahrradtechnik und stellt das erste wartungsfreie Fahrradgetriebe her, das im Tretlager speziell geformter Fahrradrahmen montiert wird. Das Gründungsteam wurde in der Vorbereitungsphase ebenfalls durch EXIST-Gründerstipendium unterstützt.

Die sechs Finalisten erhalten eine individuelle, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Beratung durch die Porsche Consulting. Zudem übernehmen Mitglieder des Kuratoriums des Deutschen Gründerpreises über einen Zeitraum von zwei Jahren Patenschaften für jeden Finalisten und stellen ihr Know-how und ihre Erfahrungen zur Verfügung. Die Unternehmen erhalten außerdem ein Medientraining beim ZDF sowie Zugang zum Alumni-Netzwerk des Deutschen Gründerpreises.

Vorgeschlagen wurden die Unternehmen durch die rund 300 Experten des Deutschen Gründerpreises. Sie stammen aus renommierten Unternehmen, Technologiezentren, Ministerien, Gründungsinitiativen und der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Experten verfügen über jahrelange Erfahrungen mit Unternehmensgründungen und sehr gute Branchenkenntnisse.

Webseite: www.deutscher-gruenderpreis.de/preistraeger/2017/

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news-452 Wed, 24 May 2017 16:32:39 +0200 Elevator Pitch BW – Social Impact Cup: „wasni“ gewinnt beim Social Impact Lab in Stuttgart https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/elevator-pitch-bw-social-impact-cup-wasni-gewinnt-beim-social-impact-lab-in-stuttgart/ Anlässlich des Elevator Pitch BW – Social Impact Cups beim Social Impcat Lab am 23. Mai in Stuttgart sagte Wirtschaftsministerien Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Baden-Württemberg ist ein attraktiver Standort für Start-ups und traditionell ein Land der Tüftler, Denker und Existenzgründungen. Die Rahmenbedingungen für innovative Gründungen sind hervorragend und beim Elevator Pitch zeigt sich, wie jung, vielseitig und lebendig die baden-württembergische Gründerszene ist. Die Gründung von Sozialunternehmen und deren Bedeutung nimmt immer weiter zu, in Baden-Württemberg hat sich in den vergangenen Jahren eine vitale Szene an innovativen und engagierten Sozialunternehmern entwickelt. Das ist gut für unsere Gründungszene und für unsere Gesellschaft.“

Für die Gesellschaft und die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen seien Gründungen im sozialen Bereich enorm wichtig. Durch den Elevator Pitch erhielten soziale Unternehmen deshalb die Gelegenheit, sich und ihre Geschäftsidee potentiellen Unterstützern, Förderern, regionalen Institutionen, möglichen Geschäftspartnern und Kunden zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen. Der Elevator Pitch gebe einen Impuls, junge Unternehmen möglichst erfolgreich und dauerhaft am Markt zu etablieren und neue Arbeitsplätze im Land zu schaffen, so die Ministerin.

Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer aus dem Sozialbereich beim Elevator Pitch beim Social Impact Lab Stuttgart die Fachjury und rund 60 Zuhörerinnen und Zuhörer von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der „Social Impact Cup“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gemeinsam mit den Partnern Social Impact Lab Stuttgart und der Vector Stiftung durchgeführt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wurde von der L-Bank gesponsert.

Das sind die Preisträger des Social Impact Cups:

Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee „wasni“ gewonnen, die sich damit für das Landesfinale im Juni 2017 qualifiziert hat. Wasni ist ein Inklusionsunternehmen, in dem Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten und individuelle Kleidung herstellen. In der Esslinger Manufaktur von wasni werden Bio-Baumwollstoffe zu Pullis, Jacken und Hoodies verarbeitet. Im wasni-Baukasten können die Kunden aus einer Vielzahl von Varianten die einzelnen Bestandteile ihrer Kleidungsstücke zusammenstellen und sich so ihre individuellen Lieblingsstücke nähen lassen.

Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee „Raupe Immersatt“. Das Gründerteam von Raupe Immersatt – das foodsharing café möchte in gemütlichem Ambiente „gerettete Lebensmittel“ anbieten. Die gemeinnützige Einrichtung hat sich zum Ziel gesetzt, auf die Lebensmittelüberproduktion und
-verschwendung hinzuweisen und dieses Problem durch eine lokale Initiative anzugehen. In gemütlichem Ambiente soll bei regionalen Getränken und geretteten Lebensmitteln ein Freiraum für Kreativität und gelebte Nachhaltigkeit entstehen.

Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee „Brushtic“. Das Team von Brushtic möchte Kindern und Jugendlichen in Kambodscha zu einer besseren Zahnhygiene verhelfen. Zu diesem Zweck sammelt das Team in einem ersten Schritt wertvollen Plastikmüll ein und verarbeitet diesen in einem Recyclingprozess zu Zahnbürsten. In Workshops informieren die Projektmitarbeiter über die Notwendigkeit und Wichtigkeit von Zahnhygiene für die Gesundheit und vertreibt die Zahnbürsten im Rahmen der Workshops und am freien Markt. Durch die Verkaufserlöse der Zahnbürsten soll das Workshopangebot sukzessive und flächendeckend ausgebaut werden.

Insgesamt hatten folgende Bewerber die Gelegenheit, beim Social Impact Cup die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

  1. POW Germany e.V.
  2. Yatri - Nepal
  3. wild & green
  4. green-cube
  5. Brushtic
  6. ELSE-elektrosensibel-international-sichtbar
  7. Mami-Treff UG
  8. wasni
  9. Netzwerk Chancen gestalten
  10. Raupe Immersatt – das foodsharing café

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich. Folgende Juroren haben die Pitches bewertet:

  • Leonie Wieland, L-Bank
  • Raphael Graf von Deym, Caritas Stuttgart
  • Tom Krug, Social Impact gGmbH
  • Corinna Pape, Sponsort
  • Marika Baur, SocEnt BW
  • Anja Weiler, Deine-Straße

Fotos und Videos:

Die Bilder zum Event werden in Kürze auf flickr veröffentlicht:
https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/albums
Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle „Elevator Pitch BW 2016/17“ verwenden und weitergeben.

Die Pitch-Videos sind zeitnah auf folgendem YouTube Channel abrufbar:
https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW

Webseite: www.elevatorpitch-bw.de

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Elevator Pitch BW
news-453 Mon, 22 May 2017 11:23:00 +0200 Bewerbung zum Bundes-Schülerfirmen-Contest 2017 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/bewerbung-zum-bundes-schuelerfirmen-contest-2017-1/ Schülerfirmen können sich wieder für den Titel der besten Schülerfirma Deutschlands bewerben.

Als Anreiz winken Preisgelder im Wert von insgesamt 8.000 Euro sowie eine Reise in die Bundeshauptstadt. Teilnehmen können Schülerfirmen aller Schularten und Jahrgangsstufen aus ganz Deutschland. Dazu legen sie auf dem Portal des Schülerfirmen-Contest ein Profil an und beschreiben dort ihre Geschäftsidee, ihre Produkte und Dienstleistungen. Natürlich können dort auch Bilder, Videos und Verlinkungen zu Social-Media-Kanälen oder der eigenen Homepage hochgeladen werden.

Bis 31. Juli kann jeder Website-Besucher per E-Mail zugunsten seiner Lieblings-Schülerfirma abstimmen. Dieses Voting wird täglich aktualisiert, so dass die Schülerfirmen genau verfolgen können, ob sie gerade die Nase vorn haben oder noch die Werbetrommel rühren sollten. Aus den 20 Schülerfirmen, die bis dahin die meisten Votes gesammelt haben, wählt die BSC-Jury die Top 10 aus, die zur Preisverleihung nach Berlin, ins Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, eingeladen werden. Der Bundes-Schülerfirmen-Contest steht unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries.

Webseite: www.bundes-schuelerfirmen-contest.de

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news-451 Fri, 19 May 2017 16:23:24 +0200 Elevator Pitch BW – Regional Cup Heilbronn-Franken: „Superwear GmbH“ gewinnt regionalen Vorentscheid in Heilbronn https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/elevator-pitch-bw-regional-cup-heilbronn-franken-superwear-gmbh-gewinnt-regionalen-vorentscheid/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat anlässlich des Elevator Pitch BW – Regional Cups Heilbronn-Franken am 18. Mai erneut die Bedeutung von Start-ups für den Standort Baden-Württemberg hervorgehoben: „Baden-Württemberg ist ein attraktiver Standort für Start-ups und traditionell ein Land der Tüftler, Denker und Existenzgründungen. Die Rahmenbedingungen für innovative Gründungen sind hervorragend und beim Elevator Pitch zeigt sich, wie jung, vielseitig und lebendig die baden-württembergische Gründerszene ist.“ Für eine dauerhaft wettbewerbsfähige Wirtschaft im Südwesten seien nachhaltige Gründungen sehr wichtig. Durch den Elevator Pitch erhielten Start-ups deshalb die Gelegenheit, sich und ihre Geschäftsidee potentiellen Geldgebern, regionalen Institutionen, möglichen Geschäftspartnern und Kunden zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen. Der Elevator Pitch gebe einen Impuls, junge Unternehmen möglichst erfolgreich und dauerhaft am Markt zu etablieren und neue Arbeitsplätze im Land zu schaffen, so die Ministerin.

Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer beim Elevator Pitch bei der IHK Heilbronn-Franken die Fachjury und rund 80 Zuhörerinnen und Zuhörer von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der „Regional Cup Heilbronn-Franken“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gemeinsam mit den regionalen Partnern, der IHK Heilbronn-Franken, der Hochschule Heilbronn und der Handwerkskammer Heilbronn-Franken durchgeführt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wurde von der L-Bank gesponsert.

Preisträger des Regional Cups Heilbronn-Franken:

Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee „Superwear GmbH“ gewonnen, die sich damit für das Landesfinale im Juni 2017 qualifiziert hat. Das Gründerteam der Superwear GmbH möchte innovationsfreudige Gamer und Vielspieler bei der Steigerung ihrer Leistungsfähigkeit in digitalen Welten unterstützen. Mit Hilfe der zum Patent angemeldeten Lösung werden einfache Bewegungen des Spielers in präzise Aktionen im Spiel umgesetzt. Die neuartige, parallele Verwendung zusätzlich zu Maus und Tastatur steigert signifikant die Leistungsfähigkeit im Spiel. Neben dem Einsatz im Gaming-Bereich sieht das Team Potential für den Einsatz in der Industrie und Maschinensteuerung.

Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee „Security Case (KAMV Sicherheitstechnik GmbH)“. „Auf Wertsachen am Strand oder am Baggersee zu verzichten ist schwierig bis unmöglich“, das sagen die Gründerinnen des Teams von Security Case. Um ihr Strand- und Badevergnügen ohne Sorge um die Wertsachen genießen zu können, hat das Team einen Behälter entwickelt, in dem die Wertsachen einer ganzen Gruppe verstaut und verschlossen werden können. Nur durch die Nutzung eines Armbands kann das Behältnis verschlossen und wieder geöffnet werden. Bei Diebstahl wird ein Alarm ausgelöst, der den Dieb abschrecken soll. Durch den Einsatz von GPS-Technik kann außerdem die Route des Diebes und der entwendeten Wertsachen verfolgt werden.

Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee „fry ´n try“. Malte Benz hat mit seinem Team ein Konzept für die Erlebnisgastronomie entwickelt. Dabei soll ein Grill in der Mitte des Tisches eingelassen werden und die Gäste können aus einer Auswahl an Grillgut und Beilagen wählen und diese dann selbst am Tisch vorbereiten. Der Gast spart sich die Vorbereitungen, den Einkauf und kann sein Grillvergnügen unabhängig vom Wetter mit seiner Familie und seinen Freunden genießen.

Insgesamt hatten folgende Bewerber die Gelegenheit, beim Regional Cup Heilbronn-Franken die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

  1. ChangeNuts
  2. MÄÄH-Erfolg
  3. fry ´n try
  4. PUREORGANIC
  5. Security Case (KAMV Sicherheitstechnik GmbH)
  6. Forgetmenot.com
  7. Hirnschmalz
  8. Superwear GmbH
  9. SOULMATES by Katrin Meiller
  10. Wanderlust Africa

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich.

Folgende Juroren haben die Pitches bewertet:

  • Prof. Dr. Bettina Merlin, Hochschule Heilbronn
  • Erhard Steinbacher, Handwerkskammer Heilbronn-Franken
  • Marcel Appolt, Indeca GmbH
  • Andreas Rüdenauer, Rüdenauer 3D Technology
  • Michael Aechtler, Corporate Startup Services UG
  • Sigrid Rögner, venture-forum-neckar
  • Günter Gosolits, Kreissparkasse Heilbronn
  • Jürgen Pinnisch, Volksbank Heilbronn

Im Rahmen des Regional Cups Heilbronn-Franken hatten darüber hinaus drei Schülerfirmen die Gelegenheit, innerhalb von drei Minuten ihre Ideen und Produkte vorzustellen. Auch die Schülerinnen und Schüler wurden mit Preisen ausgezeichnet.

Den ersten Preis hat die Schülerfirma „reppivivus“ vom Hartmanni-Gymnasium gewonnen und erhält 300 Euro. Das Team von reppivivus stellt Palettenmöbel her und vertreibt diese. Platz zwei (200 Euro) ging an das Team „PasTo-go“ vom Elly-Heus-Gymnasium für den Betrieb eines Automaten, der Nudelgerichte zubereitet und verkauft. Platz drei (100 Euro) sicherte sich die Idee „KIt“ vom Robert-Mayer-Gymnasium für ihre Dinstleistungen im Bereich der künstlichen Intelligenz.

Die Geldpreise wurden ebenfalls von der L-Bank zur Verfügung gestellt.

Fotos und Videos:

Die Bilder zum Event werden zeitnah auf flickr veröffentlicht:
https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/albums
Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle „Elevator Pitch BW 2016/17“ verwenden und weitergeben.

Die Pitch-Videos sind zeitnah auf folgendem YouTube Channel abrufbar:
https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW

Webseite: www.elevatorpitch-bw.de

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news-450 Thu, 18 May 2017 16:18:00 +0200 Couch Factory und w3DoPrint gewinnen den Schülerfirmen-Landeswettbewerb Baden-Württemberg https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/couch-factory-und-w3doprint-gewinnen-den-schuelerfirmen-landeswettbewerb-baden-wuerttemberg/ Anlässlich des Landeswettbewerbs der Schülerfirmen in Baden-Württemberg am 18. Mai in Stuttgart, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Entrepreneurship Education und die Vermittlung von Wirtschaftskompetenzen in der Schule sind das Fundament von Unternehmensgeist und Gründungsmut und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum zukünftigen Wohlstand Baden-Württembergs. Schülerfirmen machen erlebbar und begreifbar, wie Wirtschaftsunternehmen funktionieren und sie machen Lust auf Unternehmertum. Das ist ein wichtiger Beitrag für eine gute Gründungskultur, Kreativität und Innovationsfähigkeit – das sind gute Aussichten für die Zukunft Baden-Württembergs.“

Die Schülerfirma Couch Factory vom Leibniz-Gymnasium in Rottweil und w3DoPrint vom Otto-Hahn-Gymnasium in Ostfildern haben den JUNIOR-Landeswettbewerb und damit den Titel „Bestes JUNIOR-Unternehmen Baden-Württemberg 2017“ gewonnen. Die Freude war groß, als die Jury aus Bildungs- und Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern die Sieger im Haus der Wirtschaft in Stuttgart verkündete. Nun dürfen die Juniorunternehmerinnen und Juniorunternehmer im Juni auf dem JUNIOR-Bundeswettbewerb für Baden-Württemberg antreten und haben die Chance, Deutschlands beste Schülerfirma zu werden und sich gegebenenfalls damit für den Europawettbewerb in Brüssel zu qualifizieren.

„Ich gratuliere den Gewinnerinnen und Gewinnern zu ihrem Erfolg und wünsche Couch Factory und w3DoPrint beim Bundesfinale gutes Gelingen. Unter den baden-württembergischen Jungunternehmerinnen und Jungunternehmen gibt es zahlreiche kreative Projekte und vielfältige Ideen – weiter so“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Die JUNIOR-Unternehmen Couch Factory und w3DoPrint setzten sich gegen ihre Konkurrenz in Baden-Württemberg durch. Mit ihren Palettenmöbeln und 3D-Printprodukten beeindruckten sie die Jury in einem besonderen Maße. Über Platz zwei freute sich das Unternehmen Green-Flame aus Baden-Baden mit Feuerkörben, die sie aus alten Waschmaschinentrommeln fertigen. Bronze erhielt das Unternehmen AusDemHäuschen aus Schönau im Schwarzwald mit ihren Vogelhäusern.

Der JUNIOR-Landeswettbewerb findet in der Mitte der Unternehmenstätigkeit der baden-württembergischen JUNIOR expert Unternehmen statt. Die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer starteten bereits nach den Sommerferien, entwickelten ein Produkt oder eine Dienstleistung und führten monatlich Buch über ihre Geschäftsvorfälle. Auf dem Landeswettbewerb stellen die Schülerunternehmen ihre Geschäftsidee vor, präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen auf einem Messestand und zeigen ihren Unternehmergeist während eines Fachinterviews und einer Unternehmenspräsentation auf der Bühne.

Der Wettbewerb JUNIOR-Unternehmen findet in Baden-Württemberg seit 2000 statt. Seitdem haben sich über 1.700 JUNIOR-Unternehmen gegründet. Im aktuellen Schuljahr gibt es 122 JUNIOR-Unternehmen in Baden-Württemberg.

Die Veranstaltung wird unterstützt von:

  • Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
  • Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg (ifex Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge)
  • Institut der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gGmbH

In Baden-Württemberg wird JUNIOR unterstützt von:

  • Südwestmetall
  • SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg

Weitere Informationen zu den Junior Programmen:

Wie lernt man Wirtschaft am besten kennen? In der Praxis! Bei den Programmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gemeinnützige GmbH gründen Schülerinnen und Schüler ihre eigene Schülerfirma, vertreiben ihre Produkte an Kunden und verdienen damit echtes Geld. Sie erfahren, wie die Realität von Unternehmern aussieht – als Jungunternehmer in den drei Programmen expert, advanced und basic, welche sich im Schwierigkeitsgrad und in der Zielgruppe unterscheiden. Ziele aller Programme sind Berufsorientierung, der Erwerb von Schlüsselqualifikationen, die Förderung der Ausbildungsfähigkeit und der Berufschancen von Jugendlichen sowie die Vermittlung von Wirtschaftswissen. Seit dem Start 1994 haben über 100.000 Schülerinnen und Schüler an den JUNIOR Programmen teilgenommen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.junior-programme.de.

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news-449 Thu, 18 May 2017 09:56:05 +0200 Öffentliche Ausschreibung: Gesucht wird ein Dienstleister für die fünfte Runde der landesweiten Wettbewerbsreihe "Elevator Pitch BW 2017/2018" https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/oeffentliche-ausschreibung-gesucht-wird-ein-dienstleister-fuer-die-fuenfte-runde-der-landesweiten-wett/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg führt seit Oktober 2013 die landesweite Wettbewerbsreihe "Elevator Pitch BW" durch.

Das Veranstaltungsformat soll jungen Unternehmen eine erste Plattform für den Markteintritt bieten. Außerdem sollen die regionalen Wettbewerbe die Bevölkerung für das Thema Selbständigkeit sensibilisieren und auf die große Anzahl junger Unternehmen und innovativer Gründerinnen und Gründer vor Ort aufmerksam machen.

Im Rahmen der fünften Wettbewerbsrunde des Elevator Pitch BW werden insgesamt folgende Veranstaltungen durchgeführt:

  • Regional Cups: 12 regionale Wettbewerbe an 12 Standorten in Baden-Württemberg
  • Special Cups: 2-3 landesübergreifende Wettbewerbe für spezielle Zielgruppen/Branchen, z.B. DEHOGA (Gastronomie) 
  • Finale mit Preisverleihung

Das Konzept soll in dieser Runde um Veranstaltungen für Schülerfirmen und Geschäftsideen von Schülerinnen und Schülern (Junior Cups) ausgeweitet werden, die jeweils vor oder nach einem Elevator Pitch BW Regional Cup stattfinden:

  • Junior Cups: 4 regionale Wettbewerbe an 4 Standorten in Baden-Württemberg
  • Finale mit Preisverleihung

Die Bewerbungsfrist endet am Montag, 12.06.2017 um 12.00 Uhr.

Vollständige Ausschreibung >>

Muster der Verpflichtungserklärung für öffentliche Aufträge, die vom Arbeitnehmer-Entsendegesetz erfasst werden >>

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Elevator Pitch BW
news-448 Tue, 16 May 2017 09:53:00 +0200 Bundesrat stimmt Bürokratieentlastung zu https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/bundesrat-stimmt-buerokratieentlastung-zu/ Der Bundesrat hat dem Zweiten Bürokratieentlastungsgesetz zugestimmt. Damit werden vor allem kleine Unternehmen spürbar von Bürokratie befreit.

Bundesministerin Brigitte Zypries hierzu: „‚Alltag vereinfachen, von Bürokratie entlasten.‘ Diesem Ziel sind wir heute einen deutlichen Schritt näher gekommen. Ich freue mich, dass der Bundesrat dem Zweiten Bürokratieentlastungsgesetz heute zugestimmt hat. Gerade kleine Unternehmen sind durch Bürokratie besonders belastet. Der Bundestag hat vor Kurzem auch die Anhebung der Sofortabschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter beschlossen. Kleine Unternehmen können sich damit wieder auf das Wesentliche konzentrieren: Innovationen vorantreiben, Investitionen tätigen und Arbeitsplätze schaffen.“

Das Zweite Bürokratieentlastungsgesetz entlastet vor allem kleine Unternehmen mit zwei bis drei Mitarbeitern. Sie unterliegen oft der ganzen Bandbreite an Vorschriften, haben in der Regel jedoch keine „Spezialisten“, die sich in die Fachgesetze detailliert einarbeiten können.

Ein Schwerpunkt des Gesetzes ist der weitere Abbau bürokratischer Vorschriften im Steuerrecht. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf dem Thema Digitalisierung. Mit einer neuen Fälligkeitsregelung für die Beiträge zur Sozialversicherung wird schließlich eine weitere langjährige Forderung der Wirtschaft umgesetzt. Der Bundestag hatte am 27. April 2017 die Anhebung der Schwelle für geringfügige Wirtschaftsgüter beschlossen. Wenn der Bundesrat dieser Anhebung zugestimmt hat, können viele Anschaffungen, wie Tablets und Büromaterial, dann direkt im Jahr der Anschaffung steuerlich voll abgeschrieben werden. Die Unternehmen müssen diese Güter dann nicht mehr bürokratisch aufwendig über viele Jahre erfassen und abschreiben. Das senkt Bürokratiekosten und schafft Investitionsanreize.

Mehr unter http://www.bmwi.de >>

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news-447 Mon, 15 May 2017 16:24:01 +0200 Elevator Pitch BW – Regional Cup Stuttgart: „TechTinyHouse“ gewinnt regionalen Vorentscheid in Stuttgart https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/elevator-pitch-bw-regional-cup-stuttgart-techtinyhouse-gewinnt-regionalen-vorentscheid-in-stutt/ Anlässlich des Elevator Pitch BW – Regional Cups Stuttgart am 12. Mai sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Baden-Württemberg ist ein attraktiver Standort für Start-ups und traditionell ein Land der Tüftler, Denker und Existenzgründungen. Die Rahmenbedingungen für innovative Gründungen sind hervorragend und beim Elevator Pitch zeigt sich, wie jung, vielseitig und lebendig die baden-württembergische Gründerszene ist.“ Für eine wettbewerbsfähige Südwestwirtschaft seien nachhaltige Gründungen sehr wichtig. Durch den Elevator Pitch erhielten Start-ups deshalb die Gelegenheit, sich und ihre Geschäftsidee potentiellen Geldgebern, regionalen Institutionen, möglichen Geschäftspartnern und Kunden zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen. Der Elevator Pitch gebe einen Impuls, junge Unternehmen möglichst erfolgreich und dauerhaft am Markt zu etablieren und neue Arbeitsplätze im Land zu schaffen, so die Ministerin.

Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer beim Elevator Pitch bei der IHK Region Stuttgart die Fachjury und rund 150 Zuhörerinnen und Zuhörer von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der „Regional Cup Stuttgart“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau als Teil des Kongresses „Stuttgart gründet“ durchgeführt. Als regionale Partner haben die IHK Region Stuttgart, die Stadt Stuttgart, die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart und die Handwerkskammer Region Stuttgart den Elevator Pitch unterstützt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wurde von der L-Bank gesponsert.

Das sind die Preisträger des Regional Cups Stuttgart:

Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee „TechTinyHouse“ gewonnen, die sich damit für das Landesfinale im Juni 2017 qualifiziert hat. Das Team von TechTinyHouse produziert Häuser auf Fahrgestellen. Die Gründer bieten damit das Basispaket, auf dessen Grundlage sich auch Laien ihr individuelles TinyHouse konfigurieren und ausbauen (lassen) können. Durch die Kombination von KnowHow aus Architektur und Fahrzeugbau und die Verwendung von Komposit- und Leichtbau-Komponenten kann das TinyHouse auch mit einem BE-Führerschein und einem SUV durch den Besitzer bewegt werden.

Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee „Barbe-Ko“. René Fiedler ist begeistert von den Vorteilen von Kokoskohle im Vergleich zu herkömmlicher Holzkohle und importiert und vertreibt Grill- und Shishakohle aus Kokosschale. Aus dem Abfallprodukt der Kokosmilch- und Kokoswasser-Industrie wird Kohle hergestellt, die fast rauch- und rußfrei verbrennt, eine größere Hitze entwickelt und länger brennt als Holzkohle. Barbe-Ko ist ein Familienprojekt, das der Gründer gemeinsam mit seiner Frau und seinen Kindern betreibt.

Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee „FLATLOCK“. Benjamin Blatter möchte nach dem Einkehrschwung beim Skifahren ein gutes Gefühl beim Aprés-Ski haben und seine neuen und teuren Skier gut gesichert wissen. Dafür hat der Maschinenbau-Student aus Albstadt den FLATLOCK-Skisafe entwickelt. Bei der Konstruktion wurde auf eine kompakte und leichte Bauweise geachtet, damit das Schloss für die Skier einfach und leicht auf der Piste mitgeführt werden kann.

Insgesamt hatten folgende Bewerber die Gelegenheit, beim Regional Cup Stuttgart die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

  1. liCili
  2. NAiSE
  3. Remote Talents
  4. Barbe-Ko
  5. glazy
  6. FLATLOCK
  7. TechTinyHouse
  8. Azubiversum
  9. #3DCakePrinting / Weltrekord verdächtig
  10. Eva Geiselmann e.K. – Ruhestandsplanung

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich. Folgende Juroren haben die Pitches bewertet:

  • Dr. Wolfgang Biegert, L-Bank
  • Anja Erler, IHK Region Stuttgart
  • Christa Muschert, Handwerkskammer Region Stuttgart
  • Marcus Wagner, StressButler UG
  • Marthe-Victoria Lorenz, fairplaid GmbH
  • Peter Ambrozy, Mädchenflohmarkt GmbH
  • Alexander Buddrick, urbanmates

Fotos und Videos:

Die Bilder zum Event wurden auf flickr veröffentlicht:
https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/albums/72157681857582810
Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle „Elevator Pitch BW 2016/17“ verwenden und weitergeben.

Die Pitch-Videos sind zeitnah auf folgendem YouTube Channel abrufbar: https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW

Webseite: www.elevatorpitch-bw.de

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Elevator Pitch BW
news-443 Fri, 12 May 2017 16:13:00 +0200 Auslandsmesseprogramm 2018 festgelegt https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/auslandsmesseprogramm-2018-festgelegt/ Das Bundeswirtschaftsministerium plant weltweit 225 Messebeteiligungen.

Mehr Reichweite, mehr Aufträge, mehr Export: Die deutsche Bundesregierung fördert auch im nächsten Jahr deutsche Unternehmen auf Auslandsmessen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat dafür jetzt das Auslandsmesseprogramm 2018 festgelegt: Enthalten sind 225 Messebeteiligungen in 47 Ländern. Dies ist das Ergebnis der Frühjahrssitzung des Arbeitskreises für Auslandsmessebeteiligungen beim AUMA - Verband der Deutschen Messewirtschaft.

Einer der Höhepunkte im Auslandsmesseprogramm 2018 ist die Branchenleistungsschau „High Tex from Germany“ auf der Techtextil North America / Texprocess Americas im Mai in Atlanta. Initiatoren der Leistungsschau für Innovationen im Bereich technische Textilien sind der Gesamtverband der Textilbranche und der Maschinenbauverband VDMA.

Das Auslandsmesseprogramm ist ein Bundesprogramm zur Förderung des Exports im deutschen Mittelstand. Im Rahmen dieses Programms können sich deutsche Unternehmen zu günstigen Bedingungen an Auslandsmessen beteiligen. Alle Firmengemeinschaftsbeteiligungen werden unter der Dachmarke „Made in Germany“ organisiert.

Der Arbeitskreis für Auslandsmessebeteiligungen beim AUMA schlägt dem Bundeswirtschaftsministerium jährlich Messen für das Auslandsmesseprogramm vor. Er besteht aus Vertretern der exportorientierten deutschen Fachverbände, der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), des Auswärtigen Amtes, der Bundesländer und des AUMA. Die Auswahl der Messen im Auslandsmesseprogramm 2018 ist in der Messedatenbank des AUMA veröffentlicht.

Webseite http://www.auma.de >>

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news-446 Thu, 11 May 2017 16:19:00 +0200 L-Bank-Bilanz 2016: Facettenreiches Förderjahr https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/l-bank-bilanz-2016-facettenreiches-foerderjahr/ Im letzten Jahr hat die L-Bank mehr als 2.700 Gründungen und Unternehmensnachfolgen unterstützt. „Während bundesweit ein deutlich abnehmender Gründungstrend zu beobachten ist fördern wir mit 598,5 Mio. Euro – nach 609,1 Mio. Euro im Vorjahr – weiter auf hohem Niveau. Wir erreichen trotz der Rahmenbedingungen nach wie vor die Gründungswilligen und dabei insbesondere die auf nachhaltig substanzielle Gründungen abzielenden Chancengründer. Darauf sind wir besonders stolz“, so Nawrath. „In den vergangenen sechs Jahren – seit Neustrukturierung unserer Existenzgründungsförderung – haben wir Gründer und Unternehmensnachfolger mit knapp 3 Mrd. Euro unterstützt“, unterstrich Nawrath. Die L-Bank ist damit der größte Existenzgründungsförderer unter den Landesförderinstituten.

Zur Ausrichtung der Förderung sagte Nawrath: „Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es, um gesellschaftlich eine Mentalität des Fortschritts zu implementieren, einer Breitenförderung bedarf, aus der Spitzenleistungen entstehen. Jedes unternehmerische Engagement ist es wert, gefördert zu werden, ob sich daraus Unternehmen mit hoher Strahlkraft entwickeln, ist zum Start oft nicht vorhersehbar.“ Vor allem aber haben sowohl die Hightech-Unternehmen wie die „normalen“ Existenzgründer eine hohe Bedeutung für die Entwicklung der Wirtschaft. Während einerseits wenige herausragende Innovationen für den entscheidenden Technologieimpuls sorgen können, sind es die vielen auch „imitierenden“ Gründungen, die die Entwicklungs- und Adaptionsgeschwindigkeit erhöhen.

Mit der im April 2017 gestarteten „MikroCrowd“ soll die Gründungsdynamik im kleinvolumigen Bereich einen neuen Schub erfahren. Gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg haben wir ein innovatives Produkt konzipiert, das neue und etablierte Formen der Gründungsfinanzierung miteinander verzahnt: Die Vorteile einer Crowdfinanzierung, insbesondere der damit verbundene Markttest und der Werbeeffekt über die Verbreitung in den sozialen Medien, werden verbunden mit der Verlässlichkeit und der Flexibilität eines ergänzenden Direktkredits durch die L-Bank. Finden sich auf der MikroCrowd-Online-Plattform, auf der ein Gründer für sein Projekt einen Zielfinanzierungsbedarf einzuwerben versucht, genügend Unterstützer, kann zusätzlich ein Förderdarlehen in Höhe von bis zu 10.000 Euro gewährt werden.

Für ein Maximum an Flexibilität werden auch ein reines Crowdfunding und eine Mikrofinanzierung durch einen alleinstehenden Direktkredit angeboten. Dem Programmzugang ist eine kostenfreie Existenzgründerberatung aus einem breiten Netzwerk an qualifizierten Beratungsinstitutionen obligatorisch vorgeschaltet. „Zum Laufzeitende erfolgt eine automatische Vermittlung an die Hausbanken zur Anschlussfinanzierung mit dem Ziel, die folgenden Wachstumsschritte mit einer Hausbankbegleitung umzusetzen. Wir schlagen damit eine Förder-Brücke zwischen der neuen Welt des Crowdfunding und dem bewährten Hausbankenprinzip“, erläuterte Nawrath. „Mit der bisher für Förderbanken einzigartigen Kombination von klassischem Mikrokredit und Crowdfunding haben wir ein baden-württembergisches Pilot-Modell an den Start gebracht, an dem bereits andere Länder Interesse zeigen. Mit der „MikroCrowd“ haben wir nun erstmals ein Förderprodukt, das sich im digitalen Raum bewegt. Das bedeutet auch für die L-Bank als Förderbank einen Sprung nach vorne.“

Mehr Informationen >>

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news-444 Thu, 11 May 2017 16:15:00 +0200 KfW erweitert Innovationsförderung um den Schwerpunkt Digitalisierung https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/kfw-erweitert-innovationsfoerderung-um-den-schwerpunkt-digitalisierung/ Die KfW unterstützt ab dem 1. Juli 2017 gezielt die digitale Transformation und die Innovationstätigkeit des Mittelstandes mit neuen Förderprogrammen.

Wie Untersuchungen von KfW-Research zeigen, schöpfen weite Teile der mittelständischen Unternehmen in Deutschland das Potenzial der Digitalisierung bei Weitem nicht aus. Der Anteil der innovativen Unternehmen ist zuletzt auf einen Tiefststand gesunken.

Der neue „ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit“ ist zur Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben breit einsetzbar. Gefördert wird die Digitalisierung von Produkten, Produktionsprozessen und Verfahren - beispielsweise die Vernetzung der Produktionssysteme unter dem Stichwort Industrie 4.0. Auch Maßnahmen zur Ausrichtung der Unternehmensstrategie bzw. Unternehmensorganisation auf die Digitalisierung können begleitet werden. Darüber hinaus werden Innovationsvorhaben finanziert, bei denen Unternehmen neue oder substantiell verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickeln. Zudem steht das Programm allen Unternehmen, die im Sinne des Programms Horizon 2020 der Europäischen Union als innovativ gelten, zur Abdeckung ihres Finanzierungsbedarfs offen. Hierzu zählen z.B. schnell wachsende Unternehmen oder Unternehmen mit besonders hohen Ausgaben für Forschung und Entwicklung.

Im zweiten neuen Programm „ERP-Mezzanine für Innovation“ bietet die KfW Finanzierungspakete aus Fremd- und Nachrangkapital speziell zur langfristigen Finanzierung marktnaher Forschung und der Entwicklung neuer Produkte, Verfahren, Prozesse oder Dienstleistungen sowie ihrer wesentlichen Weiterentwicklung an. Aus dem Programm werden sowohl Vorhaben unterstützt, die für das antragstellende Unternehmen neu sind, als auch solche, die sich vom Stand der Technik in der EU abheben.

Beide Programme richten sich an etablierte Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Freiberufler in Deutschland mit einem jährlichen Gruppenumsatz von bis zu 500 Mio. Euro. Die Konditionen sind aus Mitteln des ERP-Sondervermögens und des Bundeshaushalts verbilligt.

Webseite https://www.kfw.de >>

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news-445 Wed, 10 May 2017 16:16:00 +0200 Online-Expertenportal für Finanzierungspartner der L-Bank gestartet https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/online-expertenportal-fuer-finanzierungspartner-der-l-bank-gestartet/ Digitale Förderbank in Zeiten des digitalen Wandels 

Wenn es darum geht, die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden mit dem optimalen Förderprodukt der L-Bank zusammenzuführen, spielen die beteiligten Finanzierungspartner eine zentrale Rolle. Daher betreibt die L-Bank seit wenigen Tagen eigens für diese Zielgruppe das neue Expertenportal: Eine Online-Plattform für die Informationsbeschaffung, die den Beraterinnen und Beratern bei Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen das tägliche Arbeiten erleichtert.

„Die Digitalisierung bietet uns die Möglichkeit, unsere enge Partnerschaft zu unseren Finanzierungspartnern weiter zu intensivieren“, sagte Dr. Axel Nawrath, der Vorsitzende des Vorstands der L-Bank, bei der Vorstellung des Portals am gestrigen Mittwoch (10.05.2017) vor Journalisten in Stuttgart. Nawrath: „Mit unserem Expertenportal schaffen wir jetzt einen schnellen, digitalen Informations-, Kommunikations- und Beratungsservice. Unsere Finanzierungspartner bekommen eine komfortable Möglichkeit zur Informationsbeschaffung bei allen Fragen rund um das Thema Förderung.“

Primäres Ziel des Expertenportals ist es deshalb, die Kommunikation mit den Partnern zu vereinfachen. Das Expertenportal ist für die Finanzierungspartner der L-Bank im geschlossenen Benutzerkreis freigeschaltet und wird in seinen Leistungsumfängen bis Mitte des Jahres sukzessive erweitert.

www.l-bank.de

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news-442 Mon, 08 May 2017 15:32:00 +0200 Würth Bildungspreis im Schuljahr 2017/2018 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/wuerth-bildungspreis-im-schuljahr-20172018/ Ab sofort können Sie sich um den Würth Bildungspreis 2018 bewerben! Das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung Baden-Württemberg, das unter dem Dach der Stiftung Würth agiert, fördert mit dieser Auszeichnung zukunftsorientierte Ökonomieprojekte.  

Das Besondere: Im Unterschied zu vielen anderen Preisen wird nicht ein in der Vergangenheit umgesetztes Projekt bewertet, sondern Aktivitäten, die die Klassen oder Arbeitsgruppen im Schuljahr 2017/2018 umsetzen. Der Wettbewerb stärkt in erster Linie unternehmerisches Denken und Handeln der Schülerinnen und Schüler. Unter allen bis zum 30. Juni 2017 eingereichten Bewerbungen werden in einem ersten Schritt sechs Schulen ausgewählt, die beim Umsetzen ihrer Ideen ein Jahr lang professionelle Beratung und finanzielle Unterstützung erhalten. Nach Ablauf dieser Zeit prämiert das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung die Projekte mit dem Würth Bildungspreis. 

Nähere Informationen sind hier >>  abrufbar. Über die Homepage können Sie sich auch online bewerben. Haben Sie Fragen? Gerne steht Ihnen das Team des Kompetenzzentrums unter der Telefonnummer 07940 15-2092 oder per E-Mail unter kompetenzzentrum(at)stiftung-wuerth(dot)de zur Verfügung. 

Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung Baden-Württemberg

Der Unternehmer Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth gab 2005 mit der Einrichtung des Kompetenzzentrums Ökonomische Bildung unter dem Dach der Stiftung Würth den Impuls, die Vermittlung von Wirtschaftswissen zu fördern. In diesem Rahmen kooperiert das Kompetenzzentrum eng mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg. Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, hat die Schirmherrschaft über den Würth Bildungspreis übernommen.

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news-441 Fri, 05 May 2017 14:44:21 +0200 „Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg“ gestartet https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/initiative-wirtschaft-40-baden-wuerttemberg-gestartet/ Auf Initiative von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut haben am Freitag (5. Mai) mehr als 20 Partnerorganisationen aus Unternehmen, Kammern und Verbänden, Gewerkschaften, Wissenschaft und Politik die „Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg“ gestartet. Mit der Initiative wollen die beteiligten Partnerinnen und Partner die Unternehmen im Land und ihre Beschäftigten branchenübergreifend bei der Digitalisierung unterstützen und den deutschen Südwesten als internationalen Premiumstandort für die digitalisierte Wirtschaft noch sichtbarer machen. Das Wirtschaftsministerium setzt damit einen zentralen Auftrag aus der Koalitionsvereinbarung um.

„Baden-Württemberg soll führende Innovationsregion Europas bleiben. Die Digitalisierung gibt uns dafür entscheidende Mittel in die Hand. Mit unserer neuen Initiative werden wir in enger Partnerschaft mit allen Branchen unsere Unternehmen darauf vorbereiten, diese Chancen zu ergreifen“, sagte Ministerin Hoffmeister-Kraut während der Auftaktveranstaltung in der Stuttgarter Staatsgalerie.

Insbesondere der Mittelstand müsse noch stärker und konsequenter beim Einstieg in das Thema Wirtschaft 4.0 und bei dessen Umsetzung unterstützt werden, um seine Stellung als starker Wirtschaftsfaktor und größter Arbeitgeber im Land auch in Zukunft zu sichern, betonte die Ministerin. Dazu sei im Partnerkreis gemeinsam eine „Roadmap Wirtschaft 4.0“ erarbeitet worden, die neben zentralen Handlungsfeldern auch erste konkrete Aktivitäten enthalte, um die Digitalisierung der Wirtschaft voranzubringen. Dafür investiere das Ministerium in einem ersten Schritt rund 16 Millionen Euro.

Zu diesen Aktivitäten gehört die beabsichtigte Förderung regionaler „Digital Hubs“, die modellhafte Erprobung einer Digitalisierungsprämie für kleinere mittelständische Unternehmen aus allen Branchen, den neuen Innovationsgutschein Hightech Digital sowie die Stärkung des digitalen Wissenstransfers.

Digital Hubs und Digitalisierungsprämie

Die regionalen „Digital Hubs“ sollen als regionale Digitalisierungszentren die Digitalisierung in der Fläche des Landes voranbringen: Sie sollen Drehscheiben für digitale Innovationen, zugleich aber auch erste Anlaufstellen für Unternehmen bei Fragen der Digitalisierung sein. Die Hubs sollen die Zusammenarbeit von bestehenden, insbesondere mittelständischen Unternehmen, Start-ups und weiteren Akteuren wie etwa Forschungs- und Transfereinrichtungen unterstützen. Vorstellbar sind dabei geeignete Informations- und Beratungsangebote genauso wie Kreativ- und Experimentierräume oder auch Räume für die Zusammenarbeit, so genannte Coworking-Spaces. Die besten Konzepte hierfür sollen in einem wettbewerblichen Verfahren gefunden werden. Das Wirtschaftsministerium wird die dabei ausgewählten regionalen Konsortien mit insgesamt 4 Millionen Euro über drei Jahre fördern.

Mit der Digitalisierungsprämie sollen branchenübergreifend kleinere mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützt werden. Dies gilt insbesondere für die „digitalen Neulinge“ unter den Unternehmen. Über die Sensibilisierung der Wirtschaft und geeignete Informations- und Beratungsangebote – etwa den vom Wirtschaftsministerium geförderten Digitallotsen – hinaus ist die Umsetzung der nächste Schritt im Digitalisierungsprozess. In Form der Digitalisierungsprämie werden dafür Investitionen in Hard- und Software, aber auch die Qualifizierung der Beschäftigten gefördert. Die modellhafte Erprobung dieses Angebots unterstützt das Wirtschaftsministerium mit 2,2 Millionen Euro.

Neuer Innovationsgutschein „Hightech Digital“

Mit dem neuen Innovationsgutschein Hightech Digital für pilotartige Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu Digitalisierungslösungen wird die Reihe der erfolgreichen Innovationsgutscheine des Wirtschaftsministeriums fortgeschrieben. Das neue Unterstützungsangebot zielt auf FuE-Vorhaben im Bereich digitaler Geschäftsmodelle, Anwendungsprojekte in den Bereichen Industrie 4.0, Vernetzte Systeme und Prozesse, Internet der Dinge (IoT), Smart Services, hochflexible Automatisierung, Big-Data-Projekte, Simulationsmodelle, Anwendung von Virtual und Augmented Reality oder Embedded Systems. Der neue Innovationsgutschein Hightech Digital kann bereits ab dem heutigen Freitag beantragt werden. Das Jahresbudget der Innovationsgutscheine wurde dafür um 700.000 Euro aufgestockt.

Weitere Informationen finden Sie hier >>

Ideenwettbewerb Wissens- und Technologietransfer

Schließlich rundet ein Ideenwettbewerb für Transferprojekte zur Digitalisierung der Wirtschaft die erste Runde der Aktivitäten der „Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg“ ab. Gefördert werden Transferprojekte sowohl für einzelne Branchen als auch im Bereich von Querschnittsthemen, wie etwa IT-Sicherheit oder der Digitalisierung der Arbeitswelt (Arbeit 4.0). Insgesamt stehen dafür 2 Millionen Euro über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren zur Verfügung.

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Mit der Roadmap Wirtschaft 4.0 und den ersten Aktivitäten haben wir einen wichtigen Meilenstein für die Digitalisierung der Wirtschaft in Baden-Württemberg erreicht. Dieser kann allerdings nur ein Anfang sein. Wir müssen und wir werden die gemeinsamen Anstrengungen in den kommenden Jahren fortsetzen, um die Digitalisierung zu einer Erfolgsgeschichte für die Unternehmen in Baden-Württemberg und ihre Beschäftigen zu machen.“

Allen Beteiligten sei bewusst, dass die künftige Beschäftigung und der Wohlstand in Baden-Württemberg eng mit der erfolgreichen Nutzung der Chancen der Digitalisierung verknüpft seien, so die Wirtschaftsministerin. Es sei entscheidend, bei der Digitalisierung alle Branchen des Landes mitzunehmen, die Industrie genauso wie die IKT-Wirtschaft, Handwerk, Handel, Freie Berufe, Gastgewerbe, die Dienstleistungswirtschaft insgesamt und die Bauwirtschaft. Entscheidend sei aber auch, dass die Digitalisierung der Wirtschaft in der Fläche des Landes ankomme und genutzt werde.

Stimmen aus dem Kreis der Partnerorganisationen:

Prof. Dr.-Ing. Prof. e. h. Wilhelm Bauer, Technologiebeauftragter der Landesregierung Baden-Württemberg: „Wirtschaft 4.0 bedeutet nicht nur die Nutzung digitaler Technologien in bestehenden Geschäftsmodellen. Die Herausforderung ist vielmehr in neuen, teilweise disruptiven Geschäftsmodellen, Plattformstrategien und Systemlösungen zu denken und diese auch mutig und dynamisch umzusetzen. Die Initiative Wirtschaft 4.0 bildet eine ausgezeichnete Basis, um Innovationen branchen- und themenübergreifend zu entwickeln.“

Martin Kunzmann, Vorsitzender des DGB Baden-Württemberg: „Die Digitalisierung wird die Arbeitswelt tiefgreifend verändern. Auf der einen Seite entstehen Arbeitsplätze, auch in neuen Geschäftsfeldern, auf der anderen Seite sind Arbeitsplätze in anderen Bereichen bedroht oder verändern sich stark. Unser zentrales Anliegen ist, dass alle Beschäftigten in den Veränderungsprozessen mitgenommen werden, dass sie eine Perspektive auf einen guten und sicheren Arbeitsplatz erhalten und sich an der Gestaltung der Arbeitswelt beteiligen können. Ein wichtiges Instrument hierfür sind Weiterbildungsmodelle, die den Beschäftigten offen stehen. Hierfür sollte die Politik einen Rahmen bieten. Ich begrüße, dass die Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut die Herausforderungen gemeinsam mit allen Beteiligten anpacken will.“

Rainer Reichhold, Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstags e.V. (BWHT): „Diese Roadmap ist eine zentrale wirtschaftspolitische Weichenstellung, weil sie einer globalen und unumkehrbaren Entwicklung proaktiv begegnet. Wir im Handwerk werden gemeinsam mit den anderen Akteuren die digitale Zukunft unseres Landes gestalten. So können wir sicherstellen, dass aus den Chancen der Digitalisierung der Wohlstand von morgen entsteht und Risiken eingedämmt werden.“

Prof. Dr. Dr. h. c. Unkelbach, Vizepräsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags e.V. (BWIHK): „Die Digitalisierung ist gerade für unsere 650.000 Mitgliedsunternehmen Zukunftsaufgabe Nummer 1, um die weltweite Vorbildfunktion und das Renommee von Produkten und Dienstleistungen sowie die Qualifikation unserer hervorragenden Fachkräfte weiter voranzutreiben. Im IHK-Verbund begleiten wir diese Prozesse heute und in Zukunft mit vielfältigen Angeboten. Deshalb begrüßen wir die Landesinitiative Wirtschaft 4.0 außerordentlich und sind aktiv dabei. Besonders freue ich mich hier über den gemeinsamen Einsatz für eine steuerliche FuE-Förderung auf Bundesebene.“

Dr. Stefan Wolf, Vorsitzender Südwestmetall: „Die Digitalisierung ist eine riesige Chance für die Hightech- und Hochlohnwirtschaft in Baden-Württemberg, die wir ergreifen müssen. Nur wenn es uns gelingt, mit effizienteren Prozessen, neuen Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen unsere Spitzenposition im globalen Wettbewerb zu festigen oder auszubauen, werden wir Beschäftigung und Wohlstand im Land sichern können. Dazu bedarf es aber des engen Schulterschlusses aller Beteiligten aus Unternehmen, Verbänden, Gewerkschaften, Wissenschaft und Politik. Die „Initiative Wirtschaft 4.0“ bietet dafür eine gute Plattform.“

Anlage:
„Roadmap Wirtschaft 4.0“: Gemeinsame Erklärung zur Auftaktveranstaltung der „Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg“ mit Liste der Partner der "Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg"

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news-440 Thu, 04 May 2017 16:19:18 +0200 Elevator Pitch BW – Regional Cup Bodensee-Oberschwaben: „Innovativer Treppenlift“ gewinnt regionalen Vorentscheid in Sigmaringen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/elevator-pitch-bw-regional-cup-bodensee-oberschwaben-innovativer-treppenlift-gewinnt-regionalen/ Anlässlich des Elevator Pitch BW – Regional Cups Bodensee-Oberschwaben in Sigmaringen am 4. Mai sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Baden-Württemberg ist ein attraktiver Standort für Start-ups und traditionell ein Land der Tüftler, Denker und Existenzgründungen. Die Rahmenbedingungen für innovative Gründungen sind hervorragend und beim Elevator Pitch zeigt sich, wie jung, vielseitig und lebendig die baden-württembergische Gründerszene ist.“ Für eine wettbewerbsfähige Südwestwirtschaft seien nachhaltige Gründungen sehr wichtig. Durch den Elevator Pitch erhielten Start-ups deshalb die Gelegenheit, sich und ihre Geschäftsidee potentiellen Geldgebern, regionalen Institutionen, möglichen Geschäftspartnern und Kunden zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen. Der Elevator Pitch gebe einen Impuls, junge Unternehmen möglichst erfolgreich und dauerhaft am Markt zu etablieren und neue Arbeitsplätze im Land zu schaffen, so die Ministerin.

Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer beim Elevator Pitch auf dem InnoCamp Sigmaringen die Fachjury und rund 120 Zuhörerinnen und Zuhörer von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der „Regional Cup Bodensee-Oberschwaben“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau als Teil der Veranstaltung „Gründer- und Jungunternehmertag 2017“ durchgeführt. Als regionaler Partner hat die IHK Bodensee-Oberschwaben den Elevator Pitch unterstützt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wurde von der L-Bank gesponsert.

Das sind die Preisträger des Regional Cup Bodensee-Oberschwaben:

Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee „Innovativer Treppenlift“ gewonnen, die sich damit für das Landesfinale im Juni 2017 qualifiziert hat. Gründerin Karin Schoppel ist Immobilienfachwirtin (IHK) und hat beobachtet, dass herkömmliche Treppenlifte nicht nur breite Treppenhäuser für den Einbau benötigen, sondern auch optisch wenig ansprechend sind. Auf dieser Grundlage hat sie einen Treppenlift entwickelt, der aufgrund seines Antriebskonzepts platzsparend eingebaut werden kann und ein optisch ansprechendes Erscheinungsbild bieten soll. Die Hauptinnovation, eine patentierte 3D-Antriebskette, kann neben dem Einsatz im Treppenlift auch für andere Anwendungen eingesetzt werden.

Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee „Veloonbo“. Katrin Hildebrand hat eine Halterung entwickelt, die seitlich an einem Kinderwagen angebracht werden kann und zum Transport eines Laufrades dient. Die Gründerin möchte mit ihrem Produkt einen Beitrag zur Erhöhung der urbanen Mobilität leisten.

Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee „Kinemic GmbH“. Das Gründerteam der Kinemic GmbH aus Karlsruhe bietet Interaktionslösungen für digitale Geräte mittels Gestensteuerung. So soll die Anwendung und die Bedienung von Anwendungen in industriellen Prozessen komfortabler und effizienter erfolgen können. Die Gründer streben durch den Einsatz der Freihandbedienung eine Hebung der Potentiale innovativer Technologien, wie der Smart- und Augmented Reality Brillen, an.

Insgesamt hatten folgende Bewerber die Gelegenheit, beim Regional Cup Bodensee-Oberschwaben die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

  1. IQ
  2. Kinemic GmbH
  3. Strathmann-Cisse Import "Cashew To'go"
  4. Unico Concept Store UG
  5. Veloonbo
  6. DEKADI Baraba & Henkel Innovation Consultants PartG
  7. #imländle
  8. pixel byte
  9. Home Material Management Helpsystems
  10. Innovativer Treppenlift

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich.

Folgende Juroren haben die Pitches bewertet:

  • Alejandro Palacios-Tovar, WFS-Wirtschaftsförderung Sigmaringen GmbH & Co. KG
  • Wolfgang Dobler, DWMB GmbH
  • Lisa Marcinowski, atelier 522 GmbH
  • Daniel Spitzbarth, Technologiewerkstatt (Albstadt)
  • Sarah Kluge, IWT Wirtschaft und Technik GmbH
  • Nicole Friemauth, ImmoClassics
  • Prof. Dr. Jessica Rövekamp, Hochschule Albstadt-Sigmaringen Jeanette Köbisch, Charles Vögele Deutschland GmbH

Fotos und Videos:

Die Bilder zum Event werden zeitnah online auf flickr veröffentlicht: https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/
Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle „Elevator Pitch BW 2016/17“ verwenden und weitergeben.

Die Pitch-Videos sind zeitnah auf folgendem YouTube Channel abrufbar:
https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW

Webseite: www.elevatorpitch-bw.de

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Elevator Pitch BW
news-439 Wed, 03 May 2017 16:17:00 +0200 Green Summer School in Konstanz https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/green-summer-school-in-konstanz/ Ab sofort können sich junge Startups und Entrepreneure mit auf die Umwelt fokussierten Geschäftsmodellen für die Green Summer School in Konstanz bewerben. Die Gründerteams haben bereits die ersten Etappen der Lösungsfindung gemeistert und wollen im nächsten Schritt ihre nachhaltigen Produkte und Dienstleistungen erfolgreich am Markt etablieren.

Interessierte setzen sich während des fünftägigen Workshops im September 2017 intensiv mit der Validierung ihres Geschäftsmodells auseinander und bekommen dabei professionelle Unterstützung von erfahrenen Unternehmen, Coaches und Experten aus den Bereichen Green- und Eco-Innovation. Dabei stehen vor allem Themen wie Erlösstrategien, Finanzierung, Marketing und Vertrieb sowie rechtliche Fragestellungen im Fokus. Am Ende der Green Summer School sollen die Teilnehmenden ein klares Bild davon haben, wie Einnahmen generiert werden können, in welchen Kanälen sie ihre Zielgruppe erreichen und wie sie geistiges Eigentum schützen können.

Am letzten Tag des einwöchigen Intensivprogramms pitchen die Teams ihre Geschäftsidee vor einer Experten-Jury. Die besten Teams werden zum Green Innovation & Investment Forum in Stuttgart eingeladen, um mögliche Investoren von sich und ihrer Idee zu überzeugen!

Die diesjährige Green Summer School wird von der Stuttgarter bwcon veranstaltet und findet vom 11. bis 15. September 2017 an der HTWG Konstanz am Bodensee statt. Sie ist Teil des von der EU geförderten Interreg Danube EcoInn Projekts und die Teilnahme ist kostenlos! Bewerbungen von Gründerteams und einzelnen Entrepreneuren aus ganz Europa sind willkommen und können bis zum 30. Juni 2017 hier eingereicht werden.

PROGRAMM

  • Eco-Innovation & Eco-Design Principles
  • Lego Serious Play
  • Digital Marketing Strategy & Growth Hacking
  • Intellectual Property Right
  • Funding Strategies & Sales Workshop
  • Green Business Model Validation

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Simona Pede von bwcon, pede(at)bwcon(dot)de

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news-438 Tue, 02 May 2017 16:15:00 +0200 KfW Award GründerChampions https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/kfw-award-gruenderchampions/ Die Bewerbungsphase für den diesjährigen, mit 35.000 Euro dotierten KfW Award GründerChampions hat begonnen.

Die KfW Bankengruppe zeichnet mit ihrem Wettbewerb junge Unternehmen aus ganz Deutschland aus, die für ihre Geschäftskonzepte öffentliche Anerkennung erfahren sollen. Bewerbungsschluss ist der 1. August 2017.

Der Preis wird im Rahmen der Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) verliehen. Aus jedem Bundesland wird je ein Unternehmen prämiert, das in den letzten fünf Jahren (seit dem Jahr 2012) gegründet, bzw. im Rahmen einer Nachfolge übernommen wurde. Das Preisgeld beträgt je 1.000 Euro.

Alle Landessieger konkurrieren um den Bundessieg, dieser ist mit zusätzlich 9.000 Euro Preisgeld verbunden. Der Bundessieger wird am Abend der Auszeichnung aller GründerChampions bekanntgegeben. Aus allen Siegern, die sich auf der Bühne vorstellen, wählt das Auditorium einen Publikumssieger (5.000 Euro zusätzliches Preisgeld).

Ein Unternehmen aus dem Bewerberkreis, das die Jury besonders beeindruckt, erhält einen Sonderpreis, der mit 5.000 Euro dotiert ist.

Die KfW GründerChampions werden von einer Jury ausgewählt, die mit erfahrenen Vertreterinnen und Vertretern aus der KfW Bankengruppe, Politik und Wirtschaft - z.B. Landesförderinstituten und Industrie- und Handelskammern - besetzt ist. Die Jury bewertet dabei die Geschäftsideen nach ihrem Innovationsgrad sowie ihrer Kreativität und prüft, ob soziale Verantwortung übernommen wird. Maßgeblich für die Auszeichnung ist auch, wie umweltbewusst die Umsetzung erfolgt ist und ob Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen wurden oder erhalten werden. Unternehmen aller Branchen können sich bewerben.

Die Auszeichnung wird am 12. Oktober 2017 auf der Eröffnungsveranstaltung der deGUT im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin vergeben. Alle Gewinner werden vom 12. bis 14. Oktober nach Berlin eingeladen - Hotelaufenthalt und Besuchsprogramm inklusive. Weiterhin erhält eine Person je ausgezeichneten Unternehmens die Möglichkeit der Teilnahme an einem Seminar der impulse-Akademie. Bei der Vermarktung ihrer Erfolgsgeschichte werden die Sieger von einer PR-Agentur unterstützt.

www.kfw.de/award >>

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news-437 Tue, 02 May 2017 16:10:00 +0200 Bürokratieabbau für den Mittelstand und bessere Wagniskapitalbedingungen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/buerokratieabbau-fuer-den-mittelstand-und-bessere-wagniskapitalbedingungen/ Der Bundestag hat die Anhebung der Schwelle für geringwertige Wirtschaftsgüter und die Steuerfreistellung der Zuschüsse für Business Angels im Rahmen des INVEST-Förderprogramms beschlossen.

Mit dem Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen wurden zwei wichtige Vorhaben des BMWi umgesetzt. Bundesministerin Zypries: „Der Bundestag hat ein wichtiges Signal für bessere Investitionsbedingungen für Start-ups und weniger Bürokratie gesetzt. Wir konnten erfolgreich die Grenze für die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter anheben. Das entlastet vor allem kleine und mittlere Unternehmen deutlich und schafft Anreize für Investitionen. Die Unternehmen und Arbeitnehmer können künftig Anschaffungen, wie Tablets und Büromaterial, direkt im Jahr der Anschaffung steuerlich abschreiben, statt sie bürokratisch aufwendig über viele Jahre erfassen zu müssen. Der Bundestag macht auch den Weg für eine verbesserte Förderung von privatem Wagniskapital frei. Das unterstützt junge innovative Unternehmen noch stärker bei der Suche nach einem privaten Kapitalgeber für das benötigte Startkapital. So können wir auch bei den Produkten von Morgen noch wettbewerbsfähig sein.“

Die bisherige steuerliche Freistellung der Zuschüsse des INVEST-Programms hatte sich nur auf das Altprogramm bis Ende 2016 bezogen. Zum 1. Januar 2017 wurden jedoch die Förderbedingungen des INVEST-Programms deutlich verbessert. U. a. wurde die förderfähige Investitionssumme für den 20 prozentigen Erwerbszuschuss verdoppelt und ein 25 prozentiger EXIT-Zuschuss zur Kompensation der Steuern auf Veräußerungsgewinne eingeführt. Mit seiner heutigen Entscheidung macht der Deutsche Bundestag den Weg dafür frei, dass Investoren in vollem Maße - steuerfrei - von diesen Verbesserungen profitieren können. Damit gewinnen Investitionen in Start-ups weiter an Attraktivität.

Die Anhebung der Schwelle für geringfügige Wirtschaftsgüter wird nach mehr als 50 Jahren nun von 410 Euro auf 800 Euro angehoben.

Mehr unter: www.bmwi.de >>

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news-436 Thu, 27 Apr 2017 13:22:25 +0200 Elevator Pitch BW – Regional Cup Karlsruhe: „memetis“ gewinnt regionalen Vorentscheid https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/elevator-pitch-bw-regional-cup-karlsruhe-memetis-gewinnt-regionalen-vorentscheid/ „Baden-Württemberg ist ein attraktiver Standort für Start-ups und traditionell ein Land der Tüftler, Denker und Existenzgründungen. Die Rahmenbedingungen für innovative Gründungen sind hervorragend und beim Elevator Pitch zeigt sich, wie jung, vielseitig und lebendig die baden-württembergische Gründerszene ist“, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz anlässlich des Elevator Pitch BW – Regional Cups Karlsruhe bei der Industrie- und Handelskammer in Karlsruhe am 26. April. Für eine wettbewerbsfähige Südwestwirtschaft seien nachhaltige Gründungen sehr wichtig. Durch den Elevator Pitch erhielten Start-ups deshalb die Gelegenheit, sich und ihre Geschäftsidee potentiellen Geldgebern, regionalen Institutionen, möglichen Geschäftspartnern und Kunden zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen. Der Elevator Pitch gebe einen Impuls, junge Unternehmen möglichst erfolgreich und dauerhaft am Markt zu etablieren und neue Arbeitsplätze im Land zu schaffen, so die Staatssekretärin.

Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer beim Elevator Pitch bei der IHK Karlsruhe die Fachjury und rund 190 Zuhörerinnen und Zuhörer von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der „Regional Cup Karlsruhe“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau als Teil der Veranstaltung „Tag der Gründer und Jungunternehmer – Marketing – der Weg zum Kunden“ durchgeführt. Als regionale Partner haben die IHK Karlsruhe und die Karlsruher Gründerallianz den Elevator Pitch unterstützt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wurde von der L-Bank gesponsert.

Staatssekretärin Katrin Schütz kürte den Preisträger des regionalen Vorentscheids und überreichte die Preise an folgende Gewinner:

Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee „memetis“ gewonnen, die sich damit für das Landesfinale im Juni 2017 qualifiziert hat. Das Team von memetis entwickelt, fertigt und vertreibt folienbasierte Miniatur-Aktoren aus einer Formgedächtnislegierung. Dabei handelt es sich um Kleinstkomponenten, die eine Bewegung ausführen und hierfür nur wenig Platz benötigen. Die von memetis entwickelten Komponenten können in den Bereichen Automotive, Prüfgerätebau, der Luft- und Raumfahrttechnik, Medizintechnik und Bioanalytik zum Einsatz kommen.

Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee „Melody Scanner“. Das Gründerteam von Melody Scanner möchte die Generierung von Noten für unterschiedliche Instrumente auf Basis von mp3-Dateien ermöglichen. Der Nutzer lädt eine mp3-Datei mit dem gewünschten Lied in eine cloudbasierte Notenmappe, definiert das gewünschte Instrument und den jeweiligen Schwierigkeitsgrad. Melody Scanner stellt nach der Analyse des Stücks dann die entsprechenden Notenblätter zum Nachspielen zur Verfügung, die in einem zusätzlichen Editor vom Musiker noch bearbeitet und individuell angepasst werden können.

Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee „Capjob“. Capjob ist ein Jobportal speziell für Menschen mit Handicap. Die Gründer von Capjob möchten Menschen mit Behinderung den ersten Arbeitsmarkt einfacher zugänglich machen. Die gängigen Parameter von Jobvermittlungsportalen werden um spezielle Angaben ergänzt, die hinsichtlich des vorhandenen Handicaps relevant und für die Jobsuche behinderter Menschen wichtig sind. Arbeitgeber können auf diesem Portal Stellen veröffentlichen, die speziell für Menschen mit Handicap geeignet sind.

Insgesamt hatten folgende Bewerber die Gelegenheit, beim Regional Cup Karlsruhe die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

  1. Capjob
  2. Sound-Evolution
  3. Melody Scanner
  4. Unternehmer-dating
  5. memetis
  6. ELvisory / Elternguide
  7. LACKEY
  8. Horacio1912
  9. LightnTec GmbH & Co. KG
  10. Online Academy für Unternehmer

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich. Folgende Juroren haben die Pitches bewertet:

  • Dr. Wolfgang Biegert, L-Bank
  • Michael Rausch, CyberForum e. V.
  • Thomas Neumann, Karlsruhe Institute of Technology (KIT)
  • Alin Semenescu, Sparkasse Karlsruhe
  • Gerhard Sonnet, Volksbank Karlsruhe eG
  • Teresa Beck, GoSilico GmbH
  • Robin Schönbeck, PACE Telematics GmbH
  • Maximilian Hillmann, Leder-Hillmann OHG
  • Tim Riedel, eyeworkers interactive GmbH

Fotos und Videos:

Die Bilder zum Event werden zeitnah online auf flickr veröffentlicht: http://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/
Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle „Elevator Pitch BW 2016/17“ verwenden und weitergeben.

Die Pitch-Videos sind zeitnah auf folgendem YouTube Channel abrufbar: https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW

Webseite: www.elevatorpitch-bw.de

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Elevator Pitch BW
news-434 Wed, 26 Apr 2017 14:49:00 +0200 Neue Digital Hubs ausgewählt https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/neue-digital-hubs-ausgewaehlt/ Die nächsten sieben Digital Hubs des Bundeswirtschaftsministeriums stehen fest: In den Hubs vernetzen sich junge Start-ups, etablierte Wirtschaft und exzellente Wissenschaft, um gemeinsam digitale Innovation zu schaffen.

Ausgewählt wurden die Städte: Köln, Dresden / Leipzig, Karlsruhe, Stuttgart, Ludwigshafen / Mannheim, Potsdam und Nürnberg / Erlangen. Darmstadt verstärkt zudem den FinTech Hub in Frankfurt um den Schwerpunkt Cyber Security.

Die Initiative hat zum Ziel, die einzelnen Standorte durch eine Hub Agency untereinander besser zu vernetzen. Gerade in den stärker industriegeprägten Städten fehlt oft ein enger Kontakt mit der innovativen Start-up Szene. Dabei profitieren beide: die etablierte Wirtschaft von den frischen Ideen der Start-ups und die jungen Gründer von den Erfahrungen und Kontakten der Alteingesessenen. Zudem soll eine internationale Werbekampagne die einzelnen Standorte und Stärken Deutschlands in der Gründerszene noch bekannter machen. Insgesamt stehen nun alle 12 deutschen Hubs der Digital Hub Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums fest. Frankfurt, Hamburg, Dortmund, Berlin und München wurden bereits Ende 2016 ausgewählt. Bei der Auswahl hat ein hochrangiger Expertenbeirat mitgewirkt.

Mehr Informationen >>

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news-435 Tue, 25 Apr 2017 14:51:00 +0200 Zulieferkatalog des Handwerks online https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/zulieferkatalog-des-handwerks-online/ Mehr als 3.000 Unternehmen, vorwiegend aus dem Metall- und Elektrogewerbe, sind dort gelistet. Der Zulieferkatalog des Handwerks richtet sich an Handwerksunternehmen, die bestimmte Produkte und Leistungen innerhalb des Handwerks beziehen oder anbieten möchten. Er ist aber auch für Industrieunternehmen interessant, die Zulieferbetriebe im Handwerk suchen und für Dienstleister, die Kompetenzen von Handwerksunternehmen in Planung und Konstruktion nachfragen. Innovatoren finden im Zulieferkatalog Auftragsfertiger, Lizenznehmer oder technische Dienstleister aus dem Handwerk zur Realisierung ihrer Ideen. Neben dem neuen Design wurde das Erstellen eines Unternehmenseintrags deutlich vereinfacht. Neue Funktionen helfen bei der Suche und verbessern die Chance gefunden zu werden. Der Zulieferkatalog wird von allen Handwerkskammern und von den Bundes- und Landesverbänden des Metallhandwerks unterstützt.

Webseite: www.zulieferkatalog.de 

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news-433 Mon, 24 Apr 2017 17:18:00 +0200 Startklar für die Junior-Landeswettbewerbe https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/startklar-fuer-die-junior-landeswettbewerbe/ Ab Ende April bis Ende Mai findet in jedem Bundesland ein Landeswettbewerb um den Titel „Bestes JUNIOR Unternehmen 2017“ statt.

Am 26. April starten die Landeswettbewerbe in Bayern und Schleswig-Holstein, wo zuerst jeweils zehn Finalisten um den Sieg konkurrieren. Anfang Mai folgen dann Niedersachsen, Hamburg, das Saarland und Rheinland-Pfalz. In jedem Bundesland wird eine unabhängige fünfköpfige Jury mit Bildungs- und Wirtschaftsexperten die Bewertung vornehmen. Mitte Mai küren dann innerhalb von drei Tagen die restlichen sechs Bundesländer ihre Gewinner. Vom 21.-23. Juni reisen die Landessieger dann nach Berlin, um dort am Bundeswettbewerb teilzunehmen. Die Schülerfirma, die hier gewinnt, wird JUNIOR auf dem Europawettbewerb im Juli in Brüssel vertreten.

JUNIOR Landeswettbewerb Baden-Württemberg 2017
 
Wer wird das beste JUNIOR Unternehmen Baden-Württembergs im Jahr 2017? Am Donnerstag, den 18.05.2017, findet im Haus der Wirtschaft in Stuttgart der JUNIOR Landeswettbewerb Baden-Württemberg 2017 statt.

Die zehn besten Unternehmen aus Baden-Württemberg treten auf dem Landeswettbewerb an, um sich für den JUNIOR Bundeswettbewerb 2017 zu qualifizieren. Um das beste Unternehmen zu finden, bewertet eine hochkarätige Jury aus Wirtschaft und Bildungswesen insgesamt fünf Kriterien:

  • Geschäftsbericht
  • Gestaltung des Präsentationsstandes
  • Fach-Interview mit Fokus auf Wirtschaftskompetenz und Schlüsselqualifikationen
  • Unternehmenspräsentation
  • Geschäftsidee

Programm >>

Mehr Informationen finden Sie hier >>

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news-431 Fri, 21 Apr 2017 17:10:00 +0200 Wirtschaftsministerium unterstützt mittelständische Unternehmen bei Erschließung ausländischer Märkte https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/wirtschaftsministerium-unterstuetzt-mittelstaendische-unternehmen-bei-erschliessung-auslaendischer-maerkt/ Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert im Jahr 2017 mit 630.000 Euro die Durchführung von Markterschließungsmaßnahmen im Ausland über die Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes, Baden-Württemberg International (bw-i). „Neue Auslandsmärkte zu erschließen und bestehende auszubauen, sind wichtige Voraussetzungen für den Erfolg unserer exportorientierten Südwestwirtschaft“, sagte heute (20. April) Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich der Förderung. „Mit unserer Außenwirtschaftsförderung wollen wir vor allem kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, ausländische Märkte zu erschließen“, so die Ministerin weiter.

Insgesamt 22 Auslandsveranstaltungen in 19 Ländern mit insgesamt 33 Standorten sollen im Jahr 2017 für baden-württembergische Unternehmen verwirklicht werden. Die Maßnahmenpalette umfasst Delegationsreisen zur Markterkundung bzw. Geschäftsanbahnung sowie Messebeteiligungen im Ausland.

Mit knapp 50 Prozent der Maßnahmen bzw. Standorte stellen der asiatische Raum sowie die Regionen Nordafrika/Nahost wichtige regionale Schwerpunkte des Programms dar. Messebeteiligungen erfolgen weltweit, beispielsweise in China, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Indien, Polen und Frankreich.

Branchenschwerpunkte liegen im Bereich Digitalisierung der Wirtschaft, aber auch in den traditionellen Schlüsselbranchen wie beispielsweise Maschinenbau und Zuliefererindustrie. Auch die Wachstumsfelder Umwelt- und Energie- sowie Medizintechnik nehmen einen breiten Raum ein. Das bw-i-Jahresprogramm 2017 zur Erschließung ausländischer Märkte ist mit den Wirtschaftsorganisationen abgestimmt. Interessierte baden-württembergische Unternehmen können sich unmittelbar an Baden-Württemberg International wenden.

Weitere Informationen
Kontaktdaten und mehr Informationen unter www.bw-i.de. Die Veranstaltungsdatenbank mit dem kompletten Jahresprogramm und den jeweiligen Ausschreibungsunterlagen sind direkt unter www.bw-i.de/veranstaltungskalender abrufbar.

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news-432 Wed, 19 Apr 2017 17:17:00 +0200 Mehr Existenzgründer in den Freien Berufen - weniger im gewerblichen Bereich https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/mehr-existenzgruender-in-den-freien-berufen-weniger-im-gewerblichen-bereich/ Die gegensätzliche Entwicklung zwischen den Gründungen im gewerblichen Bereich und den freiberuflichen Gründungen hat sich fortgesetzt.

Die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland ist in 2016 insgesamt um 2,7 % gesunken. Während im vergangenen Jahr rund 282.400 Personen mit einer gewerblichen Existenzgründung starteten (-5,4 % im Vergleich zu 2015: 298.500), stieg aber die Anzahl der neuen selbständigen Freiberufler um 5.500 auf 88.800 Personen (+6,6 % im Vergleich zu 2015: 83.300). Die Zahl der Unternehmensschließungen im gewerblichen Bereich sank weiter um 5,2 % auf rund 310.900.

Als Gründe für die stetige Zunahme der Existenzgründungen in den Freien Berufen sieht das IFB Bonn die Tertiarisierung sowie die höhere Bedeutung der Wissensverarbeitung und der Informationsdienstleistungen an. Sichtbare Spuren habe zudem der Outsourcing-Trend der vergangenen Jahrzehnte hinterlassen: Kombiniert mit der rasanten Entwicklung im Bereich der Kommunikationstechnologien hat dies zu neuen Märkten - und damit zu neuen Formen der Selbständigkeit geführt. Für das laufende Jahr erwarten die Wissenschaftler des IfM Bonn, dass sich generell die gegenläufige Tendenz im Gründungsgeschehen fortsetzt.

Mehr Informationen >>

Quelle: www.ifm-bonn.org

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news-429 Thu, 13 Apr 2017 15:44:00 +0200 Deutsche Start-ups im Fokus der Investoren https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/deutsche-start-ups-im-fokus-der-investoren/ Deutsche Technologie Start-ups stehen im Fokus inländischer und ausländischer Investoren.

Neben den Konzernen investieren auch mittelständische Unternehmen zunehmend in Start-ups. Sie wollen wachsen und suchen Kooperationen mit oder Zukäufe von jungen Unternehmen. Der High-Tech Gründerfonds realisierte erfolgreiche Exits besonders im Hardwarebereich. Im Portfolio sieht man gerade im Hardwarebereich - speziell bei Logistik, Robotik, Sensorik und Virtual Reality - ein sehr großes Potential für Übernahmen durch Mittelständler und Konzerne. Auch bei Energiemanagement, Cloudlösungen und Internet of Things (IoT) gebe es eine steigende Zahl von Engagements wie der Verkauf von Anteilen oder der Aufbau von Industriekonsortien.

Mit der Kraft der Industriepartner können die Unternehmen nun weiter international wachsen. Die Industrie wiederum profitiert vom frühen Zugang zu Innovationen. Deutsche Technologieunternehmen und Start-ups erfreuen sich aber nicht nur bei inländischen, sondern auch bei ausländischen Investoren immer größerer Beliebtheit. China und Indien holen bei den Übernahmen von kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Start-ups auf. Dies gilt überwiegend für die industrielle Produktion und den Life Science Bereich.

Mehr Informationen >>

Quelle: High-Tech Gründerfonds Management GmbH

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news-430 Wed, 12 Apr 2017 15:46:00 +0200 Innovationen auf immer weniger Unternehmen konzentriert https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/innovationen-auf-immer-weniger-unternehmen-konzentriert/
  • Anteil der innovativen Unternehmen seit 2004 um nahezu die Hälfte gesunken
  • Anteil der Produktimitatoren bricht zuletzt um 6 Prozentpunkte ein
  • Quote der Produkt- und Prozessinnovatoren auf historischem Tiefststand
  • Innovationsausgaben im Mittelstand aber stabil
  • Der Anteil der innovativen mittelständischen Unternehmen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Der neue KfW-Innovationsbericht für den Berichtszeitraum 2013/2015 weist einen Rückgang der Innovatorenquote um knapp 7 Prozentpunkte gegenüber dem Zeitraum 2012/2014 auf jetzt 22 % aus. Die Anzahl der mittelständischen Innovatoren ist gegenüber der Vorperiode um 237.000 auf nunmehr 803.000 Unternehmen gesunken. Damit setzt sich der langfristige Trend zu weniger Innovatoren fort und erreicht den niedrigsten Wert seit dem Start der Untersuchung im Zeitraum 2002/2004. Damals lag die Innovatorenquote noch bei 42 %. Der KfW-Innovationsbericht untersucht auf der Basis der repräsentativen Daten des KfW-Mittelstandspanels die Innovationsaktivitäten des Mittelstands, d. h. der Unternehmen in Deutschland mit einem Jahresumsatz von maximal 500 Millionen Euro.

    Der Rückgang der Innovatorenquote betrifft Unternehmen aller Branchen und Größenklassen. Besonders ausgeprägt ist er bei kleinen Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern sowie Bau- und Dienstleistungsunternehmen. Im forschungs- und entwicklungsintensiven Verarbeitenden Gewerbe (z. B. Maschinenbau, Elektrotechnik, Chemie) ist der Anteil der Innovatoren weniger stark gesunken.

    Die Gesamtausgaben für Innovationen im Mittelstand sind in den vergangenen drei Jahren aber konstant geblieben, bei großen Mittelständlern ab 50 Beschäftigten sogar um 3 Mrd. auf 20 Mrd. EUR gestiegen. Dagegen sind die Innovationsausgaben der kleineren Mittelständler von 20 Mrd. auf knapp 17 Mrd. EUR gesunken. Die Investitionen in Innovationen konzentrieren sich damit auf immer weniger Unternehmen.

    Die unmittelbaren Gründe für den Rückgang an innovativen Unternehmen im Berichtszeitraum sieht KfW Research in den überwiegend negativen Geschäftserwartungen zu der Zeit und einer hohen Verunsicherung in Bezug auf die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. In der langfristigen Betrachtung über die vergangenen 10 bis 12 Jahre liegen die Hauptgründe für die nachlassende Innovatorenquote in den Schwierigkeiten bei der Finanzierung, der demografischen Entwicklung und den wachsenden Problemen, Fachkräfte zu rekrutieren.

    Der Chefvolkswirt der KfW, Dr. Jörg Zeuner, sagt: „Um die seit Jahren nachlassende Innovationstätigkeit in der Breite des deutschen Mittelstandes wiederzubeleben gilt es, das Innovationssystem als Ganzes zu stärken. Es sollten ehrgeizige Ziele gesteckt und sich nicht auf dem Erreichten ausgeruht werden. Dies gilt etwa für die Investitionen in Forschung und Entwicklung im öffentlichen und privaten Sektor. Die von der EU im Lissabon-Prozess festgelegte Zielmarke von 3,0 % am Bruttoinlandsprodukt ist zwar nahezu erreicht worden. Andere Länder verfolgen aber noch ambitioniertere Ziele. Deshalb brauchen wir mehr couragierte Gründer, mehr qualifizierte Fachkräfte, starke Finanzierungspartner, die Vertrauen genießen und Innovationsrisiken in größerem Umfang tragen können, die Bereitschaft der Wissenschaft, ihre Ergebnisse unternehmerisch nutzen zu lassen, und auch ein gesellschaftliches Klima, das Innovation und Wandel begrüßt.“

    Der KfW-Innovationsbericht ist online abrufbar >>

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    news-427 Tue, 11 Apr 2017 17:09:04 +0200 Land und L-Bank starten neues Programm „MikroCrowd“ https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/land-und-l-bank-starten-neues-programm-mikrocrowd/ „Baden-Württemberg ist bereits ein attraktiver Standort für Start-ups und traditionell ein Land der Tüftler, Denker und Existenzgründungen. Doch damit können und wollen wir uns nicht zufrieden geben. Unser Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für innovative Gründungen noch weiter zu verbessern und Baden-Württemberg zu einer der gründerfreundlichsten Regionen Europas zu machen“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 11. April 2017 in Stuttgart bei der Vorstellung der neuen Mikrofinanzierung.

    „Wir werden künftig noch stärker als bislang auch die Gründung von Einzel- und Kleinstunternehmen unterstützen. Sie tragen insbesondere im Handwerk, im Handel und im Dienstleistungsgewerbe zur unternehmerischen Vielfalt, zu neuen Arbeitsplätzen und zu einem diversifizierten Dienstleistungs- und Warenangebot bei. 90 Prozent aller Unternehmen in Baden-Württemberg sind solche Mikrounternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten. Mit unserem neuen und bundesweit einmaligen Programm ‚MikroCrowd‘ wollen wir der Gründungsdynamik in diesem Bereich einen neuen Schub geben.“

    Mit Einführung einer „Mikrofinanzierung“ will das Wirtschaftsministerium einem Marktversagen in der Finanzierung von Soloselbständigen und kleinen Start-ups in der frühen Gründungsphase entgegenwirken. Trotz vielfältiger Angebote habe sich gezeigt, dass Start-ups mit einem Kapitalbedarf von unter 25.000 Euro von der Gründungsförderung bisher weniger gut erreicht würden, erläuterte Hoffmeister-Kraut. „Gründerinnen und Gründer, die keine großen Investitionen für die Betriebs- und Geschäftsausstattung oder Maschinen benötigen, sind hier bislang häufig durchs Raster gefallen, weil ihr Kapitalbedarf unterhalb der üblichen Hausbankenfinanzierung lag.“

    Mit dem neuen Programm „MikroCrowd“ bekommen Kleinstgründer in Baden-Württemberg künftig genau das, was sie brauchen: ausreichend Startkapital und Know-how durch ein vorbereitendes Coaching in Business und Marketing. „MikroCrowd“ verzahnt neue und etablierte Formen der Gründungsfinanzierung, konkret ein L-Bank Darlehen mit einer Finanzierung durch Crowdfunding. Zielgruppe sind unter anderem junge Gründer und Querdenker aus web- und logistikbasierten Start-ups. Gründungen im Bereich Digital Services, Arts & Crafts, Design, Food, Mode, Ökologie oder Kommunikation stehen dabei im Fokus.

    Auf einer neuen Plattform für die Crowdfinanzierung können Gründungswillige künftig ihre Projekte nach einer Beratung durch die L-Bank und ihrer Partner online platzieren und vorstellen. Nach positiver Prüfung der Idee startet die Crowdfunding-Phase, in der die Funding-Schwelle erreicht werden muss. Diese entspricht mindestens 50 Prozent des Finanzierungsbedarfs. Wird das Fundingziel nicht erreicht, kommt keine Finanzierung zustande. Haben sich genügend Unterstützer gefunden, kann ergänzend ein Darlehen in Höhe von bis zu 50 Prozent (maximal 10.000 Euro) gewährt werden. Das Besondere daran sei, dass eine Unternehmens- bzw. Produktidee somit bereits vor dem Unternehmensstart vor einer breiten Öffentlichkeit gepitcht werde und die Gründungswilligen damit bereits ein realistisches Feedback erhalten, ob und wie ihre Geschäftsidee am Markt ankomme, so die Ministerin.

    Alternativ zur Crowd-Variante kann nach der Gründungsberatung auch ein Direktdarlehen der L-Bank über max. 80 Prozent des Finanzierungsbedarfs beantragt werden. Der max. Finanzierungsbedarf im Rahmen dieser Mikrofinanzierung beträgt 12.500 Euro – in der reinen Fremdkapitalvariante kann das Start-up Unternehmen somit einen Direktkredit über 10.000 Euro von der L-Bank erhalten. Diese zweite Variante soll vor allem Gründungsvorhaben abdecken, die weniger Crowdfunding-geeignet sind, zum Beispiel unternehmensnahe Entwicklungs- oder Beratungsdienstleistungen.

    „Zum Laufzeitende beider Varianten erfolgt eine automatische Vermittlung an die Hausbanken zur Anschlussfinanzierung mit dem Ziel, die folgenden Wachstumsschritte mit einer Hausbankbegleitung umzusetzen“, erläuterte Axel Nawarth, Vorstandsvorsitzender der landeseigenen L-Bank, die das Programm im Auftrag des Ministeriums umsetzt.

    Innovationsfonds BW bald unter Dach und Fach

    Ein weiterer wesentlicher Baustein der Start-up-Strategie des Landes ist es, unter Einbeziehung privater Investoren eine deutliche Verbesserung des Risikokapital-Angebots im Land zu erreichen. „Wir brauchen im Land ausreichendes Risikokapital, damit gerade die wagemutigsten und fähigsten Köpfe mit den innovativsten Geschäftsmodellen hier auch eine adäquate Finanzierung erhalten und nicht abwandern“, betonte die Ministerin. Deshalb arbeite ihr Haus derzeit gemeinsam mit der L-Bank mit Hochdruck an einem neuen VC-Fonds. Hoffmeister-Kraut: „Ich bin zuversichtlich, dass wir sehr zeitnah mit unserem neuen Fonds an den Start gehen werden. Unser Ziel ist es, ein Risikokapitalfondsvolumen von 50 Millionen Euro zu erreichen.“

    Ausblick auf weitere Start-up-Aktivitäten des Landes

    „Unser Ziel ist es, den Gründerstandort Baden-Württemberg noch attraktiver und in Deutschland und der Welt sichtbarer zu machen. Das gelingt uns nur, wenn wir die vielfältigen erfolgreichen Aktivitäten, die übers ganze Land verteilt sind, noch besser vernetzen und bekannter machen.“ Das Wirtschaftsministerium erarbeite deshalb derzeit ein Konzept für eine landesweite Start-up-Kampagne und ein Portal, das beides auf einem großen Start-Up-Gipfel am 14. Juli auf der Messe Stuttgart gemeinsam mit dem Staatsministerium und den Finanzpartnern L-Bank und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft vorgestellt werden soll. „National wie international ist schon länger ein stark umkämpfter Wettbewerb um die besten Start-ups entfacht. Baden-Württemberg muss diesen Wettbewerb noch offensiver annehmen, seine Stärken als Start-up-Standort besser bündeln und vermarkten und in der Entwicklung, Betreuung und Finanzierung von skalierbaren Geschäftsmodellen internationales Top-Niveau erreichen“, betonte Hoffmeister-Kraut.

    Hintergrundinformationen:

    Beim Crowdfunding (auch Schwarmfinanzierung) finanzieren viele private Unterstützer (die Crowd) ein Projekt, das ein potenzieller Existenzgründer meist auf einem Crowdfunding-Webportal vorstellt. Neben einer detaillierten Aufbereitung des Projekts gibt er einen Finanzierungsbetrag an, den er für die Umsetzung des Projekts erreichen muss: die Funding-Schwelle. Erst wenn dieser Betrag durch genügend Unterstützer erreicht oder gar überschritten wurde, erhält der Gründer die Gesamtsumme und kann so sein Vorhaben umsetzen.

    Die Zahl der Unternehmen, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen, ist im Jahr 2016 angestiegen. Wie das Statistische Bundesamt ermittelte, sind im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg knapp 14.700 solcher Betriebe gegründet worden. Dem stehen 11.200 Betriebsschließungen von Unternehmen mit wirtschaftlicher Substanz gegenüber.

    Die Gründungsförderung in Baden-Württemberg bewegt sich auf historisch starkem Niveau. Die Gründungsförderung der L-Bank erreichte im Jahr 2016 mit einem Volumen von 599 Millionen Euro fast das Rekordniveau des Vorjahrs (2015: 609 Millionen Euro). Von der Förderung profitierten mehr als 2.700 Neugründungen und Unternehmensnachfolgen. Bemerkenswert ist dabei, dass die durchschnittliche Fördersumme in der Gründungsförderung von 170.000 Euro (im Jahr 2013) auf 210.000 Euro im Jahr 2016 angestiegen ist. Das zeigt, dass die geförderten Projekte im Gründungsbereich anspruchsvoller sind, was ein Indiz dafür ist, dass besonders Chancengründer erreicht werden.

    Das Wirtschaftsministerium fördert das neue MikroCrowd-Produkt für die nächsten vier Jahre mit insgesamt ca. 445.000 Euro.

    Die Plattform ist online und die Antragstellung ab sofort unter www.mikrocrowd.de möglich.

    Weitere Informationen zum Förderprogramm MikroCrowd >>

    Anlage 1: Vorstellung der MikroCrowd (PDF)
    Anlage 2: MIKROCROWD Crowdfunding trifft Förderdarlehen (PDF)
    Anlage 3: Varianten MikroCrowd (PDF)
    Anlage 4: MikroCrowd Die innovative Start-up Förderung der L-Bank (PDF)
    Anlage 5: Unternehmenskonzept (PDF)

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    news-428 Mon, 10 Apr 2017 15:42:00 +0200 Unternehmensnachfolge durch Frauen - Übernahmen und Beteiligungen bei Frauen etwas stärker gefragt https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/unternehmensnachfolge-durch-frauen-uebernahmen-und-beteiligungen-bei-frauen-etwas-staerker-gefragt/ Chefinnen gesucht! Win-Win-Situation zwischen vakanten Nachfolgelösungen und Karriereoptionen der gut qualifizierten Frauengeneration.

    Das aktuelle KfW-Mittelstandspanel prognostiziert einen Nachfolgebedarf. Nicht nur die demografische Entwicklung mit dem Rückgang der Erwerbsbevölkerung und dem drohenden Fachkräfteengpass, sondern auch die Alterung der Betriebsinhaber und die anhaltend gute Arbeitsmarktlage treibt die Lücke beim unternehmerischen Generationswechsel weiter auseinander. Bis zum Jahr 2019 stehen 15 % aller mittelständischen Unternehmen zur Übergabe oder zum Verkauf an. Jedoch fehlen zunehmend potenzielle Nachfolgerinnen und Nachfolger. Für viele Unternehmen bedeutet das Scheitern einer Unternehmensnachfolge das Aus - und damit verbunden den Verlust tausender von Arbeitsplätzen. Bezogen auf einen Fünf-Jahres-Zeitraum, sind laut Institut für Mittelstandsforschung Bonn (IfM Bonn) 135.000 Unternehmen mit mehr als 2,0 Mio. Arbeitsplätzen, d.h. 27.000 Betriebe pro Jahr auf nachhaltige Nachfolgeregelungen angewiesen, um die 400.000 Arbeitsplätze zu sichern, die sie zur Verfügung stellen. Gut die Hälfte (54 %) der Eigentümer übergeben das Unternehmen an die eigenen Kinder bzw. an andere Familienmitglieder (familieninterne Lösung). Weitere 29 % der Übertragungen erfolgen an externe Führungskräfte, andere Unternehmen oder andere Interessenten von außerhalb (unternehmensexterne Lösungen). Etwa 17 % der Familienunternehmen übertragen das Unternehmen an Beschäftigte (unternehmensintern).

    Gut qualifizierte Frauen, denen die Übernahme eines bestehenden Unternehmens spannende Karriere-Chancen und eine adäquatere Verwertung ihrer Bildungsqualifikationen bieten kann, rücken vermehrt in den Fokus. Weibliche Inhaber nutzen bei ihrem Schritt in die Selbständigkeit häufiger bestehende Unternehmensstrukturen, wie das aktuelle KfW-Mittelstandspanel zeigt. Rund ein Viertel (24 %) der aktuellen Inhaberinnen hat die unternehmerische Selbständigkeit mit der Übernahme eines bestehenden Unternehmens (bzw. einer Beteiligung) begonnen, bei den Männern entfällt mit 20 % ein etwas geringerer Anteil auf Übernahme- und Beteiligungsgründer. Dieser Unterschied zeigt sich über die Jahre hinweg als beständig. So lagen die entsprechenden Anteile vor fünf Jahren bei 30 % Frauen bzw. 27 % Männer.

    Das bga-Faktenblatt Nr. 38 ‚Unternehmensnachfolge durch Frauen‘ enthält Daten und Fakten zum weiblichen Nachfolgegeschehen. Es steht als Download zur Verfügung und kann in gedruckter Form bei der bundesweiten gründerinnenagentur unter  bga(at)gruenderinnenagentur(dot)de bestellt werden.

    Webseite >>

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    news-426 Mon, 10 Apr 2017 12:13:45 +0200 Elevator Pitch BW – Regional Cup Böblingen: „BAUPILOT GmbH“ aus Maselheim gewinnt ersten Preis https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/elevator-pitch-bw-regional-cup-boeblingen-baupilot-gmbh-aus-maselheim-gewinnt-ersten-preis/ Anlässlich des Elevator Pitch BW – Regional Cups Böblingen in der IBM Hauptverwaltung in Ehningen am 7. April sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Baden-Württemberg ist ein attraktiver Standort für Start-ups und traditionell ein Land der Tüftler, Denker und Existenzgründungen. Die Rahmenbedingungen für innovative Gründungen sind hervorragend und beim Elevator Pitch zeigt sich, wie jung, vielseitig und lebendig die baden-württembergische Gründerszene ist“. Für eine wettbewerbsfähige Südwestwirtschaft seien nachhaltige Gründungen sehr wichtig. Durch den Elevator Pitch erhielten Start-ups deshalb die Gelegenheit, sich und ihre Geschäftsidee potentiellen Geldgebern, regionalen Institutionen, möglichen Geschäftspartnern und Kunden zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen. Der Elevator Pitch gebe einen Impuls, junge Unternehmen möglichst erfolgreich und dauerhaft am Markt zu etablieren und neue Arbeitsplätze im Land zu schaffen, so die Ministerin.

    Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer beim Elevator Pitch in der IBM Hauptverwaltung in Ehningen die Fachjury und rund 120 Zuhörerinnen und Zuhörer von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der „Regional Cup Böblingen“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau als Teil der Veranstaltung „start.me.up“ durchgeführt. Als regionale Partner haben die IHK Bezirkskammer Böblingen, der Landkreis Böblingen und die Senioren der Wirtschaft den Elevator Pitch unterstützt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wurde von der L-Bank gesponsert.

    Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee „BAUPILOT GmbH“ gewonnen, die sich damit für das Landesfinale im Juni 2017 qualifiziert hat. Das Team der BAUPILOT GmbH möchte die kommunale Bau- und Liegenschaftsverwaltung digitalisieren, damit unabhängig von Öffnungszeiten der Verwaltung beispielsweise Bewerbungen und/oder Reservierungsanfragen für Bauplätze entgegengenommen werden können. BAUPILOT bietet darüber hinaus eine Workflow-basierte Unterstützung bei der Verfahrensabwicklung. Die Gründer versprechen der öffentlichen Verwaltung sowohl eine Vereinfachung als auch eine Zeitersparnis bei der Vermarktung von Bauland und Gebäuden und der damit in Verbindung stehenden Anfragen, Anträge und Verfahren.

    Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee „regional und unverpackt“. Lebensmittel verpackungsfrei einkaufen, das ist das Ziel, dem sich Stephanie Adler mit regional und unverpackt gewidmet hat. Die Gründerin bietet ihren Kundinnen und Kunden eine große Auswahl an unverpackten Lebensmitteln und anderen Produkten, die jeweils in der gewünschten Menge in Mehrweggefäße abgefüllt werden können. Sie möchte einen Beitrag zu einem nachhaltigen, umweltbewussten und müllreduzierten Konsumverhalten leisten.

    Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee „CONVERDE“. Die Gartenarchitektin Birgit Seidler-Böhringer und der Landschaftsgärtner Günther Böhringer haben hochwertige Sichtschutzwände für den Einsatz im Gartenbau entwickelt. Beim CONVERDE-Sichtschutz kommen Materialien zum Einsatz, die sonst im Fassadenbau verwendet werden. Das Team von CONVERDE verspricht stoß- und kratzfeste Sichtschutzelemente, die dauerhaft witterungsbeständig und farbstabil sein sollen. Aktuell werden sechs verschiedene Dekore angeboten.

    Insgesamt hatten folgende Bewerber die Gelegenheit, beim Regional Cup Böblingen die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

    1. Bandcleaner
    2. CONVERDE
    3. SEO-Turtles – Die SEO-Agentur
    4. INNOVANDOM – Innovationen sind kein Zufall
    5. BAUPILOT GmbH
    6. Cross Fire
    7. bauconTAKT
    8. e3charge: easy energised everywhere
    9. Maria Azzarone
    10. regional und unverpackt

    Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich. Folgende Juroren haben die Pitches bewertet:

    • David Fais, IHK Region Stuttgart – Bezirkskammer Böblingen
    • Dr. Sascha Meßmer, Landratsamt Böblingen – Wirtschaftsförderung
    • Michael Gehring, Vereinigte Volksbank eG
    • Dietmar Wilde, Kreissparkasse Böblingen
    • Peter Kusterer IBM Deutschland
    • Katja Pacholczyk, Denzhorn Computer-Service GmbH
    • Lilly Csizmazia, Weitsicht Design Csizmazia

    Fotos und Videos:

    Die Bilder zum Event werden zeitnah online auf flickr veröffentlicht: https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/
    Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle „Elevator Pitch BW 2016/17“ verwenden und weitergeben.

    Die Pitch-Videos sind zeitnah auf folgendem YouTube Channel abrufbar: https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW

    Webseite: www.elevatorpitch-bw.de

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    Elevator Pitch BW
    news-424 Fri, 07 Apr 2017 12:06:00 +0200 2016 wagten in Baden‑Württemberg 75.313 Personen den Schritt in die Selbstständigkeit https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/2016-wagten-in-baden-wuerttemberg-75313-personen-den-schritt-in-die-selbststaendigkeit/ Im Jahr 2016 wagten in Baden‑Württemberg 75 313 Personen den Schritt in die Selbstständigkeit, indem sie einen von 67 625 Gewerbebetrieben alleine oder gemeinsam mit anderen gründeten. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes sank die Zahl der Neugründungen damit um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Überdurchschnittlich stark reduzierte sich die Zahl der neu gegründeten Kleinbetriebe (−12,8 Prozent). Die Anzahl der Betriebsgründungen, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl eine größere wirtschaftliche Bedeutung vermuten lassen, ging um 5,0 Prozent zurück. Die Anzahl der Neugründungen im Nebenerwerb stieg hingegen um 3,2 Prozent an.

    Der abnehmenden Zahl an Neugründungen steht auch ein Rückgang bei den Betriebsschließungen gegenüber. Die Zahl der Schließungen sank im Jahr 2016 um 6,4 Prozent auf insgesamt 62 941. Dabei mussten 11 180 Betriebe mit vermutlich größerer wirtschaftlicher Bedeutung schließen. Dies waren 7,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Kleinbetriebe, die 2016 ihr Gewerbe vollständig aufgeben mussten, ging deutlich um 10,1 Prozent auf 26 133 zurück. Auch Nebenerwerbsbetriebe mussten seltener schließen als im Jahr 2015 (-1,8 Prozent).

    Die Gründungsintensität der wirtschaftlich bedeutsameren Betriebsgründungen betrug im Jahr 2016 in den Flächenländern Deutschlands zwischen 1,2 und 1,7 Gründungen je 1 000 Einwohner. Die höchste Intensität bei den Betriebsgründungen wiesen die Bundesländer Hessen (1,7), Nordrhein-Westfalen und Bayern (je 1,6) auf. Der geringste Wert ergab sich für Sachsen-Anhalt und das Saarland mit jeweils 1,2 Betriebsgründungen je 1 000 Einwohner. Baden‑Württemberg lag mit 1,4 Gründungen je 1 000 Einwohner unter dem Bundeswert (1,5). Bei den sonstigen Neugründungen, welche die Klein- und Nebenerwerbsgründungen umfassen, beträgt die Gründungsintensität in den Flächenländern zwischen 3,0 und 6,4 Gründungen je 1 000 Einwohner. Baden‑Württemberg liegt mit 4,9 sonstigen Neugründungen je 1 000 Einwohner im Mittelfeld und etwas niedriger als Deutschland insgesamt (5,2).

    Es bestehen nicht nur zwischen den Bundesländern, sondern auch innerhalb Baden‑Württembergs regionale Unterschiede bei den Gründungsaktivitäten. Überdurchschnittlich hoch lag die Gründungsintensität mit 2,0 Betriebsgründungen und mehr je 1 000 Einwohner in den Stadtkreisen Baden-Baden (2,9), Mannheim (2,7), Ulm (2,3) und Heidelberg (2,0). Mit Ausnahme von Pforzheim (1,3) und Freiburg im Breisgau (1,2), lagen auch die übrigen Stadtkreise über dem Landeswert von 1,4 Betriebsgründungen je 1 000 Einwohner. In den Landkreisen ist die Gründungsintensität größtenteils etwas niedriger als in den Stadtkreisen. Lediglich in zwei Landkreisen wird der Landeswert überschritten. So kommen der Rems-Murr-Kreis auf 1,6 und der Landkreis Esslingen auf 1,5 Betriebsgründungen je 1 000 Einwohner. Die Gründungsintensität der übrigen Landkreise lag im Jahr 2016 zwischen 0,8 und 1,4 Betriebsgründungen je 1 000 Einwohner. Die meisten sonstigen Neugründungen je 1 000 Einwohner wurden in den Stadtkreisen Pforzheim (6,3) und Baden-Baden (6,2) angezeigt.

    Mehr Informationen finden Sie hier >>

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    news-425 Thu, 06 Apr 2017 12:09:00 +0200 FinTech ist der neue Mainstream https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/fintech-ist-der-neue-mainstream/ Das Verhältnis zwischen Banken und Start-ups hat sich innerhalb der vergangenen zwei Jahre stark weiterentwickelt.

    Laut einer globalen Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC räumen inzwischen 88 Prozent aller Finanzdienstleister ein, dass sie Marktanteile an Finanz-Start-ups verlieren werden. Doch statt die Newcomer zu bekämpfen, sucht das Establishment lieber den Schulterschluss. So kooperieren global gesehen mittlerweile 45 Prozent aller Finanzdienstleister mit FinTechs, zeigt die PwC-Umfrage, an der sich mehr als 1300 Branchenmanager weltweit beteiligten. Zum Vergleich: Vor einem Jahr waren es gerade einmal 32 Prozent. Noch stärker zeigt sich dieser Trend in Deutschland. Hier kollaborieren schon sieben von zehn Finanzdienstleistern mit FinTechs.

    Der Umfrage zufolge wollen 77 Prozent aller etablierten Player in Zukunft deutlich mehr Gewicht auf Innovationen legen. 56 Prozent geben sogar an, dass Thema Disruption ins Zentrum ihres Geschäftsmodells zu stellen.

    Mehr Informationen finden Sie hier >>

    Quelle:
    PricewaterhouseCoopers GmbH
    Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
    http://www.pwc.de

     

     

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    news-423 Wed, 05 Apr 2017 11:37:06 +0200 Elevator Pitch BW – Regional Cup Pforzheim/ Nordschwarzwald: „Blackpads“ aus Vaihingen Enz gewinnt https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/elevator-pitch-bw-regional-cup-pforzheim-nordschwarzwald-blackpads-aus-vaihingen-enz-gewinnt/ Anlässlich des Elevator Pitch BW – Regional Cups Pforzheim/Nordschwarzwald an der Hochschule Pforzheim am 4. April sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Baden-Württemberg ist ein attraktiver Standort für Start-ups und traditionell ein Land der Tüftler, Denker und Existenzgründungen. Die Rahmenbedingungen für innovative Gründungen sind hervorragend und beim Elevator Pitch zeigt sich, wie jung, vielseitig und lebendig die baden-württembergische Gründerszene ist“. Für eine wettbewerbsfähige Südwestwirtschaft seien nachhaltige Gründungen sehr wichtig. Durch den Elevator Pitch erhielten Start-ups deshalb die Gelegenheit, sich und ihre Geschäftsidee potentiellen Geldgebern, regionalen Institutionen, möglichen Geschäftspartnern und Kunden zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen. Der Elevator Pitch gebe einen Impuls, junge Unternehmen möglichst erfolgreich und dauerhaft am Markt zu etablieren und neue Arbeitsplätze im Land zu schaffen, so die Ministerin.

    Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer beim Elevator Pitch in der Cafeteria der Hochschule Pforzheim die Fachjury und rund 120 Zuhörerinnen und Zuhörer von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der „Regional Cup Pforzheim/Nordschwarzwald“ wurde durch ein Rahmenprogramm und Infostände mit Vertretern aus dem regionalen Gründer-Ökosystem flankiert. Als regionale Partner haben die IHK Nordschwarzwald, die Handwerkskammer Karlsruhe, das Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim, das innotec Pforzheim, das EMMA Kreativzentrum Pforzheim, der Förderer und Alumni der Hochschule Pforzheim e. V., die Sparkasse Pforzheim Calw und die Volksbank Pforzheim den Elevator Pitch unterstützt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wurde von der L-Bank gesponsert.

    Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee „Blackpads“ gewonnen, die sich damit für das Landesfinale im Juni 2017 qualifiziert hat. Jochen Neff ist Sportlehrer und Sporttherapeut und hat mit Blackpads ein Sportgerät entwickelt, das im Bereich Functional Training und in Gruppenkursen zum Einsatz kommen kann. Das Hauptaugenmerk legt er beim Einsatz der Blackpads auf das Koordinationstraining, um Verletzungen vorzubeugen. Neben dem Sport- und Fitnessbereich hat der Gründer aus Vaihingen Enz den Gesundheitsmarkt und den Einsatz im geriatrischen Bereich im Blick.

    Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee „Meltnpott“ aus Pforzheim. „Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme, es ist Gemeinschaft und Lebensfreude“ – davon sind Stefanie Maier und Leonie Miethe-Bodem überzeugt. Die beiden Studentinnen des Master-Studiengangs Innovatives Dienstleistungsmarketing haben eine Plattform entwickelt, auf der sich Menschen verabreden können, die gerne kochen und für einen Abend Essen und Tisch teilen möchten. Die beiden Gründerinnen möchten auf diese Weise für mehr reale Interaktion in einer Welt virtueller Communities sorgen.

    Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee „Track MORe“, ebenfalls aus Pforzheim. Die Gründer von Track MORe haben sich zum Ziel gesetzt, dass Schlagzeilen wie, „Kita-Kind im Park vergessen“ bald der Vergangenheit angehören. Das Team bietet einen GPS-Tracker in der Größe einer Zwei-Euro-Münze an, mit dem schutzbedürftige Menschen (z. B. Kinder, Demenzkranke), Haustiere und wichtige Gegenstände überwacht werden können. Mit dem Smartphone kann die Position der Tracker analysiert werden, damit Nichts und Niemand mehr verloren geht.

    Insgesamt hatten folgende Bewerber die Gelegenheit, beim Regional Cup die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

    1. freeX
    2. Felgemacher, Gay und Schröck Gbr
    3. Track MORe
    4. Laufsportakademie
    5. ARTOFEX
    6. Blackpads
    7. yippie!
    8. FitOaty
    9. Meltnpott
    10. Zauberhaft – PlusSize Brautmode

    Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich. Folgende Juroren haben die Pitches bewertet:

    • Markus Wexel, Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald
    • Klaus Günter, Handwerkskammer Karlsruhe
    • Daniel Kern, Volksbank Pforzheim
    • Markus Schwarz, Sparkasse Pforzheim
    • Thomas Nitze, Hochschule Pforzheim
    • Almut Benkert, EMMA Kreativzentrum Pforzheim
    • Anne Heit, SmartFoodFacts
    • Thomas Link, Varomo UG

    Fotos und Videos:

    Die Bilder zum Event werden zeitnah online auf flickr veröffentlicht: https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/
    Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle „Elevator Pitch BW 2016/17“ verwenden und weitergeben.

    Die Pitch-Videos sind zeitnah auf folgendem YouTube Channel abrufbar: https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW

    Webseite: www.elevatorpitch-bw.de

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    Elevator Pitch BW
    news-422 Tue, 04 Apr 2017 14:13:50 +0200 Migranten gründen häufiger und größer: mehr Wochenstunden, mehr Angestellte https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/migranten-gruenden-haeufiger-und-groesser-mehr-wochenstunden-mehr-angestellte/ Migranten haben eine überdurchschnittliche Gründungsneigung. Jedes Jahr wagen in Deutschland ca. 170.000 von ihnen den Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit. Die Kehrseite der höheren Gründerquote von Migranten ist eine etwas höhere Abbruchquote. Dennoch hinterlassen Migranten einen überdurchschnittlich großen Fußabdruck in der Gründungslandschaft. Denn sie gründen nicht nur häufiger, sondern auch größer: Migranten stecken mehr Arbeitszeit in ihre Gründungsprojekte, gründen häufiger im Team und stellen mehr Mitarbeiter ein.

    Die PDF finden Sie hier >>

    Zur Pressemitteilung geht es hier >>

     

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    news-421 Fri, 31 Mar 2017 11:51:00 +0200 Elevator Pitch BW – Regional Cup Rhein-Neckar: „PulseShift“ aus Mannheim gewinnt den Vorentscheid https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/elevator-pitch-bw-regional-cup-rhein-neckar-pulseshift-aus-mannheim-gewinnt-den-vorentscheid/ „Baden-Württemberg ist ein attraktiver Standort für Start-ups und traditionell ein Land der Tüftler, Denker und Existenzgründungen. Die Rahmenbedingungen für innovative Gründungen sind hervorragend und beim Elevator Pitch zeigt sich, wie jung, vielseitig und lebendig die baden-württembergische Gründerszene ist“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich des Elevator Pitch BW – Regional Cups Rhein-Neckar im MAFINEX-Technologiezentrum am 30. März. Für eine wettbewerbsfähige Südwestwirtschaft seien nachhaltige Gründungen sehr wichtig. Durch den Elevator Pitch erhielten Start-ups deshalb die Gelegenheit, sich und ihre Geschäftsidee potentiellen Geldgebern, regionalen Institutionen, möglichen Geschäftspartnern und Kunden zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen. Der Elevator Pitch gebe einen Impuls, junge Unternehmen möglichst erfolgreich und dauerhaft am Markt zu etablieren und neue Arbeitsplätze im Land zu schaffen, so die Ministerin.

    Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer beim Elevator Pitch im MAFINEX-Technologiezentrum in Mannheim die Fachjury und rund 120 Zuhörerinnen und Zuhörer von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der „Regional Cup Rhein-Neckar“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau als Teil der Veranstaltung „Zünder für Gründer meets Gründerbar beim Elevator Pitch BW“ durchgeführt. Als regionale Partner haben der MAFINEX Gründervebund Rhein-Neckar, das MAFINEX –Technologiezentrum, der MAFINEX e. V., die Stadt Mannheim, die IHK Rhein-Neckar, Heidelberg Startup Partners und die Heidelberger Kultur und Kreativwirtschaft den Elevator Pitch unterstützt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wurde von der L-Bank gesponsert. Alle prämierten Teilnehmer kommen aus Mannheim.

    Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee „PulseShift“ gewonnen, die sich damit für das Landesfinale im Juni 2017 qualifiziert hat. Veränderungsprojekte und Transformationsprozesse bergen für Unternehmen große Risiken. Dennoch müssen Unternehmen sich schnell an die Entwicklungen auf Märkten im Wettbewerbsumfeld anpassen. Das Team von PulseShift unterstützt Unternehmen durch kontinuierliches Monitoring des Veränderungsprozesses und möchte die Entscheider kontinuierlich über den Erfolg der umgesetzten Maßnahmen und aufkeimende Risiken innerhalb des Veränderungsprozesses informieren. Dies geschieht durch den Einsatz eines innovativen Befragungsformats, das fortlaufend durch statistische Methoden und Machine Learning optimiert werden soll.

    Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee „SurveyCircle“. Jonas Johé widmet sich mit SurveyCircle der Rekrutierung von Teilnehmenden für Umfragen und Online-Experimente. Durch ein ausgeklügeltes Ranking-System möchte der Gründer aus Mannheim ein Anreizsystem schaffen, damit mehr Menschen an Umfragen, Studien oder wissenschaftlichen Erhebungen teilnehmen. Er verspricht den Nutzern seiner Forschungsplattform eine höhere Anzahl von Teilnehmenden, größere Stichproben und in der Folge aussagekräftigere Studienergebnisse.

    Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee „Mirabesque“. Das Team von Mirabesque möchte den Handel mit Kostümen und Accessoires für die Tanzbranche digitalisieren. Aktuell vertreibt Mirabesque über den eigenen Onlineshop Tanzbedarf und möchte sich zwischen dem Billigsegment mit Ware aus Asien und dem Hochpreissegment sowie der individuellen Maßkonfektion positionieren. Ein Online-Konfigurator für maßgefertigte Kostüme soll folgen.

    Insgesamt hatten folgende Bewerber die Gelegenheit, beim Regional Cup die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

    1. Mirabesque
    2. Your-Henry
    3. EATell systems
    4. PulseShift
    5. Bringee
    6. Richtungswechsler
    7. Monmente
    8. JUNIC Advertisement
    9. SurveyCircle
    10. Delta Fabrics – Der Stoff Deines Lebens

    Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich. Folgende Juroren haben die Pitches bewertet:

    • Matthias Henel, MAFINEX Gründerverbund Rhein-Neckar
    • Kristina Blaha-Brouwer, IHK Rhein-Neckar
    • Katharina Pelka, Stadt Heidelberg
    • Markus Bühler, Heidelberg Startup Partners
    • Dr. Andrea Kranzer, D.A.D. Investment Holding GmbH
    • Michael Wurst, Tervado GmbH

    Fotos und Videos:

    Die Bilder zum Event werden zeitnah online auf flickr veröffentlicht: https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/
    Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle „Elevator Pitch BW 2016/17“ verwenden und weitergeben.

    Die Pitch-Videos sind zeitnah auf folgendem YouTube Channel abrufbar:
    https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW

    Webseite: www.elevatorpitch-bw.de

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    Elevator Pitch BW
    news-419 Fri, 31 Mar 2017 11:45:00 +0200 Mehr Gründungen größerer Betriebe im Jahr 2016 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/mehr-gruendungen-groesserer-betriebe-im-jahr-2016/ Im Jahr 2016 wurden nach Auswertung der Gewerbemeldungen rund 126.000 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen.

    Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 1,2 % mehr als im Jahr 2015. Auch im Jahr 2015 waren die Gründungen dieser Betriebe gestiegen (+ 0,6 % gegenüber dem Jahr 2014). Zuvor waren die entsprechenden Gründungen seit 2010 gegenüber dem jeweiligen Vorjahr rückläufig gewesen. Die Zahl neu gegründeter Kleinunternehmen lag im Jahr 2016 mit rund 178.000 um 10,1 % unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der Gründungen von Nebenerwerbsbetrieben stieg um 0,5 % auf fast 250.000. Insgesamt sank die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen im Jahr 2016 auf rund 685.000, das waren 3,0 % weniger als im Jahr 2015. Gewerbeanmeldungen müssen nicht nur bei Gründung eines Gewerbebetriebes erfolgen, sondern auch bei Betriebsübernahme, Umwandlung oder Zuzug.

    Rund 105.000 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung gaben im Jahr 2016 ihr Gewerbe auf. Das entsprach einem Rückgang von 3,9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der im Jahr 2016 abgemeldeten Kleinunternehmen lag mit fast 235.000 um 6,9 % niedriger als im Jahr 2015. Rund 182.000 Nebenerwerbsbetriebe meldeten ihr Gewerbe ab, das war ein Plus von 1,4 %. Insgesamt sank die Zahl der Gewerbeabmeldungen bei den Gewerbeämtern um 3,5 % auf knapp 652.000. Dabei handelt es sich nicht nur um Schließungen, sondern auch um Betriebsübergaben, Umwandlungen oder Fortzüge.

    Hier geht`s zur Statistik >>

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    news-418 Thu, 30 Mar 2017 07:46:00 +0200 Gründerzeit in Baden-Württemberg https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/gruenderzeit-in-baden-wuerttemberg/ Baden-Württemberg erlebt einen Trend zu echten Start-ups. Die Gründerszene im Land verändert sich. Das Ziel der Landesregierung: Start-ups nachhaltig unterstützen. In Baden-Württemberg ist die Zahl der neuen Unternehmensgründungen traditionell eher gering. Die guten Erwerbsmöglichkeiten bei vielen erfolgreichen Unternehmen sowie der schwach ausgeprägte gründungsintensive Dienstleistungsbereich sorgen für einen hohen Anteil abhängig Beschäftigter. Dabei waren die großen Firmen wie Daimler und Bosch ebenfalls einst Start-ups. Damals existierte dieser Begriff jedoch noch nicht.

    Trend zu echten Start-ups

    Doch in den letzten drei bis vier Jahren hat sich die Gründungsszene in Baden-Württemberg massiv verändert. Im Südwesten gibt es einen neuen Gründungstrend. Dabei stehen innovative Geschäftsideen mit Wachstumspotential im Vordergrund. Ein Trend zu echten Start-ups also. „Baden-Württemberg ist ein attraktiver Standort für Start-ups und traditionell ein Land der Tüftler, Denker und Existenzgründungen. Die Rahmenbedingungen für innovative Gründungen sind hervorragend und die baden-württembergische Gründerszene ist jung, vielseitig und lebendig“, sagt Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut.

    Besonderheiten der baden-württembergischen Start-up-Szene

    Die baden-württembergische Start-up-Szene ist eine ganze Besondere. Chancengründer dominieren das Gründungsgeschehen in Baden-Württemberg deutlich. Chancengründungen sind Gründungen, die nicht aus einer Not heraus erfolgen, zum Beispiel wegen Arbeitslosigkeit. Chancengründer bringen im Durchschnitt häufiger Marktneuheiten an den Start, beschäftigen häufiger Mitarbeiter und schaffen es, länger am Markt zu bestehen als Notgründer. Im Gründungsmonitor 2015 der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) belegt Baden-Württemberg bei der allgemeinen Gründungstätigkeit bisher noch den vorletzten Platz aller westdeutschen Bundesländer. Bei den Chancengründern liegt Baden-Württemberg hingegen auf einem Spitzenplatz.

    Charakteristisch für die Start-up-Szene im Land ist zudem die Dezentralität. Statt der Ballung an einem Ort gibt es verschiedene regionale Ökosysteme mit unterschiedlicher technologischer Prägung und starker Business-to-Business-Orientierung. Also Anwendungen und Produkte von Unternehmen für Unternehmen. So bietet zum Beispiel Mannheim ein einzigartiges Start-up-Ökosystem in einem inspirierenden, urbanen Umfeld. Immer mehr junge Unternehmen entwickeln hier Ideen für die Zukunft. Die mg:gmbh betreibt acht Start-up-Zentren mit fast 300 Entrepreneuren und einem vielseitigen Branchenspektrum – von Musik-, Kreativ- und Modewirtschaft bis hin zu Informations- und Medizintechnik sowie Technologie.

    Die Start-ups selbst organisieren sich in regionalen Netzwerken, wie Start-up Mannheim oder Start-up Stuttgart.

    Etablierte Unternehmen des Landes entwickeln aktuell verstärkt eigene Acceleratoren- und Corporate-Venture-Angebote, zum Beispiel Daimler, EnBW, Bosch, Mahle, Porsche, Kärcher und Aesculap. Dabei wenden sie sich verstärkt baden-württembergischen statt internationalen Start-ups zu.

    Hohe Qualität bei Gründungen

    Bemerkenswert im bundesweiten Vergleich ist, dass neu gegründete Unternehmen im Südwesten schon nach kurzer Zeit nicht mehr nur aus dem Gründer selbst bestehen, sondern schnell weitere Arbeitsplätze schaffen. Das zeigt: Die Qualität der Gründungen in Baden-Württemberg ist hoch. Und laut dem „Gründungsmonitor“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau liegt Baden-Württemberg auch bei der Gründungsquote, also der Anzahl der Gründungen im Vergleich zur Einwohnerzahl, bei den Flächenländern auf Platz drei.

    Baden-Württemberg soll Gründerland werden

    Die Landesregierung will Baden-Württemberg zum Gründerland machen und die neue Start-ups unterstützen. Mit verschiedenen Projekten und Angeboten fördert das Land Gründerinnen und Gründer auf dem Weg zum Unternehmenserfolg.

    Um das Interesse für eine eigene Unternehmensgründung an den Hochschulen zu stärken, fördert die Landesregierung mit einem Projekt zur Gründungskultur neue Formate, die unternehmerisches Denken an Hochschulen schon bei Studierenden stärken. Das Ziel: Selbständigkeit als mögliche Berufsperspektive ins Bewusstsein zu rücken, Mut geben, eigene Wege zu gehen, vor möglichem Scheitern nicht zurückzuweichen, aber auch die Bearbeitung ganz konkreter betriebswirtschaftlicher Fragestellungen. Ein weiteres Beispiel ist der Elevator Pitch. Landesweit bekommen Start-ups bei verschiedenen Veranstaltungen die Gelegenheit, sich und ihre Geschäftsidee potenziellen Geldgebern, regionalen Institutionen und Kunden zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen.

    Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut erkunden auf einer Delegationsreise die Gründerkultur in Israel. Neben dem Silicon Valley in Kalifornien ist die Silicon Wadi genannte Region Tel Aviv die zweitgrößte Gründerregion.

    Am 14. Juli 2017 veranstaltet das baden-württembergische Wirtschaftsministerium den ersten Start-up Kongress.

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    news-420 Wed, 29 Mar 2017 11:47:00 +0200 IfM-Veröffentlichung „Start ups - die jungen Mittelständler“ https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/ifm-veroeffentlichung-start-ups-die-jungen-mittelstaendler/ Gründungen werden in Volkswirtschaften hoch geschätzt - nicht zuletzt, weil sie mit ihren marktreifen innovativen Ideen und Technologien den Wettbewerbsdruck verstärken und etablierte Marktakteure vor sich her treiben.

    Infolgedessen sind die etablierten Unternehmen gezwungen, sowohl ihre eigenen Strukturen zu überprüfen als auch ihre Innovationsaktivitäten zu verstärken. Auf dem Arbeitsmarkt lässt sich aktuell etwas ähnliches angesichts der Anziehungskraft von Start-ups beobachten, die im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) tätig sind: Viele junge Erwerbstätige finden es spannend, in diesen Unternehmen zu arbeiten - nicht nur, weil sie an die aktuellen Weltmarktführer in diesem Bereich erinnern, sondern auch weil sie häufig ihren Beschäftigten lässige Arbeitsumgebungen und lockere Organisationsstrukturen bieten. Aber auch ein Teil der etablierten Unternehmen - vor allem jedoch die großen Konzerne - hat das Potenzial von innovativen Start-ups erkannt. Aufgabe des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn ist es, die Lage, Entwicklung und Probleme des Mittelstands zu untersuchen.

    Die IfM-Publikation finden Sie hier >>

    Quelle: www.ifm-bonn.org 

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    news-417 Thu, 23 Mar 2017 15:22:44 +0100 Elevator Pitch BW – Regional Cup Ostwürttemberg: „mybimaxx GmbH“ aus Kirchheim unter Teck gewinnt mit Bandage für Fitness- und Krafttraining den ersten Preis https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/elevator-pitch-bw-regional-cup-ostwuerttemberg-mybimaxx-gmbh-aus-kirchheim-unter-teck-gew/  Anlässlich des Elevator Pitch BW – Regional Cups Ostwürttemberg an der DHBW in Heidenheim am 22. März sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Baden-Württemberg ist ein attraktiver Standort für Start-ups und traditionell ein Land der Tüftler, Denker und Existenzgründungen. Die Rahmenbedingungen für innovative Gründungen sind hervorragend und beim Elevator Pitch zeigt sich, wie jung, vielseitig und lebendig die baden-württembergische Gründerszene ist“. Für eine wettbewerbsfähige Südwestwirtschaft seien nachhaltige Gründungen sehr wichtig. Durch den Elevator Pitch erhielten Start-ups deshalb die Gelegenheit, sich und ihre Geschäftsidee potentiellen Geldgebern, regionalen Institutionen, möglichen Geschäftspartnern und Kunden zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen. Der Elevator Pitch gebe einen Impuls, junge Unternehmen möglichst erfolgreich und dauerhaft am Markt zu etablieren und neue Arbeitsplätze im Land zu schaffen, so die Ministerin.

    Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer beim Elevator Pitch in der Aula der DHBW in Heidenheim die Fachjury und rund 100 Zuhörerinnen und Zuhörer von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der „Regional Cup Ostwürttemberg“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Rahmen der Veranstaltung „Marketing trifft Startup“ durchgeführt. Als regionale Partner haben  die IHK Ostwürttemberg, die Handwerkskammer Ulm, die Stadt Heidenheim an der Brenz, das INNO-Z an der Hochschule Aalen und der Ostwürttemberg Beteiligungsfonds P.E.G.A.S.U.S den Elevator Pitch unterstützt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wurde von der L-Bank gesponsert.

    Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee „mybimaxx GmbH“ aus Kirchheim unter Teck gewonnen, die sich damit für das Landesfinale im Juni 2017 qualifiziert hat. Die Brüder Bastian und Lukas Erdmann haben die mybimaxx-Bandage entwickelt, die das sogenannte Blood Flow Restriction (BFR) Training ermöglicht. Durch die Nutzung ihres Produkts und die Anwendung der BFR-Methode, sollen das Fitness- und Krafttraining effektiver, Verletzungsrisiken minimiert und Abwechslung in den Trainingsalltag implementiert werden.

    Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee „Cell Garden“ aus Aalen. Das Team von Cell Garden plant mit seinem Mini-Vertical-Garden eine „Superfood-Revolution“. Dem Trendthema Home Growing und Vertical Gardening widmen sich die Teilnehmer mit einem System, in dem man Sprossen, Microgreens, Getreide und Nüsse anbauen kann. Dabei liefert das Team nicht nur das dafür erforderliche Indoor-„Gewächshaus“, sondern auch vorbereitete Pads, die im Cell Garden nur noch aktiviert werden müssen.

    Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee „Geschmacksentfaltung GmbH/Greenspoon“ aus Aalen. Jochen Gabler hat mit Greenspoon einen faltbaren Löffel mit integriertem Teebeutel entwickelt. Das Origamiprinzip stand Pate bei der Entwicklung des Produkts und soll eine einfache und selbsterklärende Handhabung für den Nutzer ermöglichen. Der Gründer möchte mit seinem Produkt der Entstehung von Plastikmüll durch Plastiklöffel und Rührstäbchen beim Genuss von „Tea to go“ entgegenwirken und vermarktet sein Produkt als Werbeträger.

    Insgesamt hatten folgende Bewerber die Gelegenheit, beim Regional Cup die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

    1. Lumitacs UG
    2. ACS Automatic Coffee Supply
    3. Deutsche Freestyle Mountainbike Tour/Deutsche Pumptrack Tour
    4. Flex Wear
    5. Intelligent Trolley Tracking
    6. Cell Garden
    7. mybimaxx GmbH
    8. Geschmacksentfaltung GmbH/Greenspoon
    9. Easy Schulbedarf
    10. Christine Hoeft – Emotion und Motivation

    Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich.

    Folgende Juroren haben die Pitches bewertet:

    • Georg Würffel, Technologiezentrum Heidenheim
    • Sophie Lang, LAFAM Holding GmbH
    • Prof. Dr. Ing. Klaus-Dieter Rupp, Duale Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim
    • Gero Nicklas, BOS Connect GmbH
    • Philipp Reiner, Conclurer GmbH
    • Dr. Roland Münch, Voith Digital Solution
    • Markus Schmid, Ostwürttemberg Beteiligungsfonds P.E.G.A.S.U.S GmbH & Co. KG

    Fotos und Videos:

    Die Bilder zum Event werden zeitnah online auf flickr veröffentlicht: https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/
    Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle „Elevator Pitch BW 2016/17“ verwenden und weitergeben.

    Die Pitch-Videos sind zeitnah auf folgendem YouTube Channel abrufbar: https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW

    Webseite: www.elevatorpitch-bw.de

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    Elevator Pitch BW
    news-416 Mon, 20 Mar 2017 16:28:51 +0100 Elevator Pitch BW – Regional Cup Schwarzwald-Baar-Heuberg: „oe-klo“ aus Stuttgart/Freiburg gewinnt ersten Preis https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/elevator-pitch-bw-regional-cup-schwarzwald-baar-heuberg-oe-klo-aus-stuttgartfreiburg-gew/ „Baden-Württemberg ist ein attraktiver Standort für Start-ups und traditionell ein Land der Tüftler, Denker und Existenzgründungen. Die Rahmenbedingungen für innovative Gründungen sind hervorragend und beim Elevator Pitch zeigt sich, wie jung, vielseitig und lebendig die baden-württembergische Gründerszene ist“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich des Elevator Pitch BW – Regional Cups Schwarzwald-Baar-Heuberg in Niedereschach am 17. März. Für eine wettbewerbsfähige Südwestwirtschaft seien nachhaltige Gründungen sehr wichtig. Durch den Elevator Pitch erhielten Start-ups deshalb die Gelegenheit, sich und ihre Geschäftsidee potentiellen Geldgebern, regionalen Institutionen, möglichen Geschäftspartnern und Kunden zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen. Der Elevator Pitch gebe einen Impuls, junge Unternehmen möglichst erfolgreich und dauerhaft am Markt zu etablieren und neue Arbeitsplätze im Land zu schaffen, so die Ministerin.

    Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer beim Elevator Pitch in der Eschachhalle in Niedereschach die Fachjury und rund 150 Zuhörerinnen und Zuhörer von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der „Regional Cup Schwarzwald-Baar-Heuberg“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Rahmen des 5. Niedereschacher Existenzgründertages durchgeführt. Als regionale Partner haben die Gemeinde Niedereschach und die Existenzgründungsinitiative „EGON“ den Elevator Pitch unterstützt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wurde von der L-Bank gesponsert.

    Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee „oe-klo“ aus Stuttgart/Freiburg gewonnen, die sich damit für das Landesfinale im Juni 2017 qualifiziert hat. Nachhaltige Sanitärversorgung mit Komposttoiletten, das ist das Geschäftsmodell des Gründerteams von oe-klo. Nicht nur die Bereitstellung handgefertigter und festivaltauglicher Toilettenlösungen für Veranstalter ist Gegenstand der Geschäftstätigkeit von oe-klo. Auch im Bereich der anschließenden Verwertungsfrage wollen die Gründer neue Wege einschlagen.

    Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee Gardion aus Freiburg. Gardion bietet das „Internet zum selbst bauen“ für Eltern, kleine Teams und Unternehmen sowie Menschen, die auf Datenschutz Wert legen. Die Nutzung einzelner Dienste kann individuell zeitlich begrenzt werden und die Web-Nutzung durch Kinder kontrolliert und gesteuert werden. Unternehmenskunden verspricht das Team von Gardion einen Netzwerksicherheitsspezialisten und Schutz vor Netzwerkmissbrauch, Spyware, Ransomware und Adware.

    Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee „3SmartPowers UG“ aus Niedereschach. Die 3SmartPowers UG aus Niedereschach hat sich auf die Projektierung und Konzeption von Heizsystemen mit Eisspeichern, Wärmepumpen und Photovoltaik spezialisiert. Gründer Jörg Diskowski realisiert die technische Umsetzung der Kundenprojekte mit einem Firmennetzwerk. Seinen Kunden verspricht er die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und deren Preisentwicklung sowie einen positiven Beitrag im Kampf gegen die Erderwärmung.

    Insgesamt hatten folgende Bewerber die Gelegenheit, beim Regional Cup die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

    1. 3SmartPowers UG
    2. bewegliche Oberflächenstruktur
    3. Peter Kokott / nobee
    4. REI-REC
    5. Stay & Roll
    6. oe-klo
    7. Gardion
    8. Schwarzer Drachen Verlag OHG
    9. Snapadile
    10. Rottweiler Haus

    Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich.

    Folgende Jurorinnen und Juroren haben die Pitches bewertet:

    • Lena Schmiedeknecht, IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg
    • Simone Feilen, Handwerkskammer Konstanz
    • Claudia Schnekenburger-Erban, Tannenhof Schwarzwälder Fleischwaren GmbH & Co. KG
    • Alexandra Kraus, Physiotherapie Pferd und Hund
    • Armin Rigoni, Heri-Rigoni GmbH
    • Max Fauler, Reilive-Dental
    • Michael Asal, Asal Bauleistungen

    Fotos und Videos:
    Die Bilder zum Event werden zeitnah online auf flickr veröffentlicht:
    https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/
    Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle „Elevator Pitch BW 2016/17“ verwenden und weitergeben.

    Die Pitch-Videos sind zeitnah auf folgendem YouTube Channel abrufbar:
    https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW

    Webseite: www.elevatorpitch-bw.de

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    Elevator Pitch BW
    news-415 Mon, 20 Mar 2017 15:42:19 +0100 Bewerbung zum Bundes-Schülerfirmen-Contest 2017 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/bewerbung-zum-bundes-schuelerfirmen-contest-2017/ Schülerfirmen können sich wieder für den Titel der besten Schülerfirma Deutschlands bewerben.

    Als Anreiz winken Preisgelder im Wert von insgesamt 8.000 Euro sowie eine Reise in die Bundeshauptstadt. Teilnehmen können Schülerfirmen aller Schularten und Jahrgangsstufen aus ganz Deutschland. Dazu legen sie auf dem Portal des Schülerfirmen-Contest ein Profil an und beschreiben dort ihre Geschäftsidee, ihre Produkte und Dienstleistungen. Natürlich können dort auch Bilder, Videos und Verlinkungen zu Social-Media-Kanälen oder der eigenen Homepage hochgeladen werden.

    Von Januar bis Juli kann jeder Website-Besucher per E-Mail zugunsten seiner Lieblings-Schülerfirma abstimmen. Dieses Voting wird täglich aktualisiert, so dass die Schülerfirmen genau verfolgen können, ob sie gerade die Nase vorn haben oder noch die Werbetrommel rühren sollten. Dazu haben sie bis Ende Juli 2017 Zeit. Aus den 20 Schülerfirmen, die bis dahin die meisten Votes gesammelt haben, wählt die BSC-Jury die Top 10 aus, die zur Preisverleihung nach Berlin, ins Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, eingeladen werden. Der Bundes-Schülerfirmen-Contest steht unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries.

    www.bundes-schuelerfirmen-contest.de 

     

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    news-414 Mon, 20 Mar 2017 15:36:14 +0100 Next-Economy-Award - Vorbildliche soziale und ökologische Geschäftsideen gesucht https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/next-economy-award-vorbildliche-soziale-und-oekologische-geschaeftsideen-gesucht/ Der Wettbewerb um den dritten Next Economy Award hat begonnen. Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis würdigt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Rat für Nachhaltige Entwicklung auch in diesem Jahr besonders nachhaltige Gründer. Start-ups und junge Organisationen, die sich mit innovativen Geschäftsmodellen für soziale und ökologische Verbesserungen einsetzen, können sich bis zum 16. Juni bewerben. Zur Teilnahme aufgefordert sind Unternehmen und Newcomer jeglicher Rechtsform, die in den letzten fünf Jahren in Deutschland gegründet wurden. Die Teilnahme erfolgt online und ist kostenfrei; zu gewinnen gibt es attraktive Pakete aus Kommunikations- und Sachleistungen im Wert von je 25.000 Euro.

    Die Nominierten werden Mitte Oktober bekanntgegeben. Sie präsentieren ihr Geschäftsmodell am 7. Dezember bei einem Live-Pitch in Düsseldorf vor einer Expertenjury. Die Preisverleihung findet noch am selben Abend im Rahmen des zehnten Deutschen Nachhaltigkeitstages statt, den alle Wettbewerbsteilnehmer kostenfrei besuchen können. Bei diesem zweitägigen Kongress treffen Start-up-Vertreter am 7. und 8. Dezember auf etablierte Unternehmer, Kapitalgeber, Medienvertreter und Gäste aus Politik, Forschung sowie Zivilgesellschaft.

    www.nexteconomyaward.de 

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    news-413 Mon, 20 Mar 2017 15:33:50 +0100 Gründerwettbewerb - Digitale Innovationen: Start der ersten Runde 2017 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/gruenderwettbewerb-digitale-innovationen-start-der-ersten-runde-2017-1/ Bis zum 31. März 2017, 18 Uhr, können sich Gründerinnen und Gründer noch für die Phase 1 der Runde 1/2017 des „Gründerwettbewerb - Digitale Innovationen“ online registrieren und ihre Ideenskizze für eine Unternehmensgründung hochladen.

    Zusätzlich zu den regulären Preisen schreibt das BMWi einen Sonderpreis für FinTechs aus. Die besten TeilnehmerInnen erhalten bis Mitte Mai ein Feedback und werden zur Phase 2 eingeladen. Alle weiteren TeilnehmerInnen erhalten ihr Feedback im Juni. Die PreisträgerInnen werden auf der IFA 2017 ausgezeichnet.

    www.gruenderwettbewerb.de/wettbewerb/runde-1-2017

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    news-412 Tue, 14 Mar 2017 16:31:22 +0100 "Elevator Pitch BW – Regional Cup Neckar-Alb": "Fridi unverpackt" aus Reutlingen/Tübingen gewinnt mit verpackungsfreiem Einkaufen den ersten Preis https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/elevator-pitch-bw-regional-cup-neckar-alb-fridi-unverpackt-aus-reutlingentuebingen-gewinnt/ "Baden-Württemberg ist ein attraktiver Standort für Start-ups und traditionell ein Land der Tüftler, Denker und Existenzgründungen. Die Rahmenbedingungen für innovative Gründungen sind hervorragend und beim Elevator Pitch zeigt sich, wie jung, vielseitig und lebendig die baden-württembergische Gründerszene ist", sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich des Elevator Pitch BW – Regional Cups Neckar-Alb in Reutlingen am 10. März. Für eine wettbewerbsfähige Südwestwirtschaft seien nachhaltige Gründungen sehr wichtig. Durch den Elevator Pitch erhielten Start-ups deshalb die Gelegenheit, sich und ihre Geschäftsidee potentiellen Geldgebern, regionalen Institutionen, möglichen Geschäftspartnern und Kunden zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen. Der Elevator Pitch gebe einen Impuls, junge Unternehmen möglichst erfolgreich und dauerhaft am Markt zu etablieren und neue Arbeitsplätze im Land zu schaffen, so die Ministerin.

    Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer beim Elevator Pitch in der Stadthalle Reutlingen die Fachjury und rund 200 Zuhörerinnen und Zuhörer von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der „Regional Cup Neckar-Alb“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau erneut im Rahmen der Gründermesse Neckar-Alb durchgeführt. Als regionale Partner haben die Veranstalter der Gründermesse Neckar-Alb den Elevator Pitch unterstützt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wurde von der L-Bank gesponsert.

    Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee "Fridi unverpackt"aus Reutlingen/Tübingen gewonnen, die sich damit für das Landesfinale im Juni 2017 qualifiziert hat. "Lebensmittel verpackungsfrei einkaufen" lautet das Ziel, dem sich Johanna Meyerding und Lina Fritz mit "Fridi unverpackt" gewidmet haben. Die beiden Gründerinnen bieten ihren Kundinnen und Kunden eine große Auswahl an unverpackten Lebensmitteln und anderen Produkten, die jeweils in der gewünschten Menge in Mehrweggefäße abgefüllt werden können. "Fridi unverpackt" soll einen Beitrag zu einem nachhaltigen, umweltbewussten und müllreduzierten Konsumverhalten leisten.

    Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee vawidoo GmbH aus Reutlingen. Das Reiseportal "vawidoo" richtet sich an Menschen, die im Rudel reisen. Die Gründerinnen Simone Braun und Silke Schippmann wollen Hundebesitzerinnen und Hundebesitzern die Reiseplanung und die Suche nach einer geeigneten Urlaubsunterkunft für die Reise mit dem Hund erleichtern. Es sollen ausschließlich Unterkünfte vermittelt werden, in denen die vierbeinigen Urlaubsgäste willkommen und nicht nur geduldet sind.

    Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee "Rad der Zeit – eine bewegende Idee", die ebenfalls aus Reutlingen kommt. Einen Ausflug in die eigene Jugend zu ermöglichen, ist die Idee von Veit Senner. Er setzt seine Kunden auf Mofas aus den 1970er und 1980er Jahren und zeigt ihnen auf seinen Touren in gemächlichem Tempo den Weg zu spannenden Ausflugszielen und bietet Entschleunigung im Zweitakt. "Rad der Zeit" möchte Zeitreisen auf Kult-Mofas in eine analoge Ära und die Wiederbelebung verblichener Erinnerungen aus der eigenen Jugend anbieten.

    Insgesamt hatten folgende Bewerber die Gelegenheit, beim Regional Cup die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

    1. Wräp & Co
    2. BACKPAD.International
    3. TriWaTechnik
    4. Pro Delight – das Protein Eis / PSN Europe
    5. Hirschbühl Caravan Rental / Natürlich Besser Reisen
    6. Doja Bag
    7. VEREINt
    8. Rad der Zeit – eine bewegende Idee
    9. Fridi unverpackt
    10. vawidoo GmbH

    Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Markt-chancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich.

    Folgende Juroren haben die Pitches bewertet:

    • Kevin Klett, monikit
    • Thomas Müller, SOLCOM GmbH
    • Joachim Pfeiffer, Kreissparkasse Reutlingen
    • Markus Schmidt, Robert Bosch GmbH
    • Martin Schübel, Schöpfer GmbH & Co. KG
    • Sylvia Weinhold, Handwerkskammer Reutlingen
    • Sebastian Werner, Running Mhhh GmbH

     

    Fotos und Videos:

    Die Bilder zum Event werden zeitnah online auf flickr veröffentlicht: https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/


    Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle „Elevator Pitch BW 2016/17“ verwenden und weitergeben.

    Die Pitch-Videos sind zeitnah auf folgendem YouTube Channel abrufbar:
    https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW

    Webseite: www.elevatorpitch-bw.de

     

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    Elevator Pitch BW
    news-411 Wed, 08 Mar 2017 16:03:00 +0100 EU-Weiterbildungsprogramm für Unternehmerinnen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/eu-weiterbildungsprogramm-fuer-unternehmerinnen/ Das Pilot-Programm „Women Entrepreneurship“ ist ein kostenfreies Online-Weiterbildungsprogramm für Unternehmerinnen, das explizit auf die Anliegen von Frauen in ihrer Gründungsphase angepasst ist. Um den Erfolg von deutschen und irischen Existenzgründerinnen in den ersten 3,5 Jahren ihrer Selbständigkeit nachhaltig zu erhöhen und ihre unternehmerischen Fähigkeiten grundlegend zu stärken, hat die Universität Jena zusammen mit Kooperationspartnern ein Trainings- und Weiterbildungsprogramm auf der Basis einer Studie mit über 300 befragten Unternehmerinnen in Deutschland und Irland entwickelt.

    Die Kurse bestehen aus vier Modulen, einer Eröffnungsveranstaltung und drei Online-Modulen. Das Weiterbildungsprogramm ist so verfasst, dass die Teilnehmerinnen ihre Fortschritte mit einer speziell konzipierten Kompetenz-Matrix einschätzen können. Der digitale Austausch zwischen den Unternehmerinnen und der kreative Input von Betriebswirtschaftsstudierenden bieten größtmögliches Lernpotenzial. Die Dauer des Programms umfasst 16 Wochen à 5 bis 8 Stunden pro Woche. Der Beginn des ersten Kurses ist Anfang Juni 2017. Die Einführungsveranstaltung findet am Samstag, dem 3. Juni 2017, statt. Interessierte Gründerinnen aus Deutschland und Irland können sich für die ersten 25 kostenfreien Plätze in diesem Programm auf der Homepage anmelden.

    Für Fragen stehen wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am Lehrstuhl für Erwachsenenbildung unter folgendem Kontakt zur Verfügung:
    Juliane Möhring, juliane.moehring(at)uni-jena(dot)de, Tel.: 3641-9453293
    Monika Storch, monika.storch(at)uni-jena(dot)de, Tel.: 03641-945326
    Uliana Proskunina, uliana.proskunina(at)uni-jena(dot)de, Tel.: 03641 - 945329

    Weitere Informationen finden Sie hier >>

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    news-409 Tue, 07 Mar 2017 12:09:47 +0100 Im Mixed läuft´s am besten https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/im-mixed-laeufts-am-besten/ Trend zu Teamgründungen: Ein Erfolgsmodell für Gründerinnen Baden-Württembergs Gründungsförderung bewegt sich seit Jahren auf einem absoluten Spitzenniveau und darf sich Gründungsförderland Nr. 1 nennen. Nicht nur zum Weltfrauentag am 8. März lohnt ein besonderer Blick in die Förderzahlen: Dabei lässt sich in der Existenzgründungsförderung eine bemerkenswerte gendergeprägte Entwicklung beobachten: Mehr und mehr kristallisieren sich Teamgründungen als Erfolgsmodell heraus. Partner, die sich ergänzen und die einander vollumfänglich Vertrauen können, machen es leichter, Verantwortung zu übernehmen und die Arbeit sinnvoll aufzuteilen. „Wichtig ist aber auch: Teams sind nicht per se erfolgreich. Damit es passt, muss man seine eigenen Talente und Stärken kennen – und das Gründungsteam sich durch ergänzende Stärken auszeichnen“, so Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender des Vorstands der L-Bank.  Einige Beispiele aus dem Landespreis für junge Unternehmen Baden-Württemberg und der L-Bank Förderpraxis illustrieren dies:

    Der Landespreissieger 2016, die CeGaT GmbH aus Tübingen. Saskia Biskup gründete im Jahr 2009 gemeinsam mit ihrem Mann Dirk die CeGaT GmbH im Technologiepark Tübingen-Reutlingen. Im Auftrag von Ärzten und Klinikeinrichtungen analysieren die Genspezialisten seitdem mit einer sogenannten Hochdurchsatz-Sequenzierung das menschliche Erbgut. Sie identifizieren auf diesem Weg die genetischen Ursachen einer Erkrankung und öffnen so passgenaue Wege der Behandlung. Heute untersuchen mehr als 120 hochqualifizierte Mitarbeiter das Erbgut von jährlich über 10.000 Patienten auf krankheitsverursachende Veränderungen. Das alles sieht im Rückblick alles ganz einfach und logisch aus – bis es so weit war, hatten die beiden Firmengründer jedoch eine lange Durststrecke zu überwinden. Die Geräte des Unternehmens litten anfangs an vielen Kinderkrankheiten. Die Software zur Auswertung der Daten musste selbst geschrieben werden; Projekte gab es praktisch keine und die notwendigen qualifizierten Mitarbeiter zu finden war praktisch unmöglich.

    Gewinner beim Landespreis 2010 war die Profilmetall GmbH aus Hirrlingen im Landkreis Tübingen. Das Unternehmerpaar Daniela Eberspächer-Roth und Manfred Roth führt das Unternehmen seit 1999 in der zweiten Generation. Seither hat Profilmetall eine rasante Entwicklung genommen. Übernommen hatten die beiden Unternehmer einen abhängigen Lohnprofilierer, der hauptsächlich für den Bau arbeitete. In wenigen Jahren bauten sie den Betrieb zum gefragten Engineering-Partner und anspruchsvollen Systemlieferanten unterschiedlicher Branchen auf. Von Anfang an war es Ziel des Unternehmerpaares ihr Leistungsspektrum weiter zu ergänzen. Daher ist beiden die enge Zusammenarbeit mit der Forschung und Hochschulen wichtig.

    Der Sonderpreis für Kleinstunternehmen wurde bei dem gemeinsam vom Land und von der L-Bank zweijährlich ausgeschriebene Landespreis für junge Unternehmen im Jahr 2012 an die Lemonfish GmbH aus Plüderhausen im Rems-Murr-Kreis verliehen. Im Jahr 2001 gründeten die Designerinnen Alexandra Dittrich und Bettina Burchard die Firma Lemonfish. Die beiden Gründerinnen hatten sich während ihres Industriedesignstudiums kennengelernt und nach einigen Jahren Berufserfahrung in internationalen Unternehmen beschlossen, sich selbstständig zu machen. Das Geschäftsmodell setzt auf Nachhaltigkeit und Kontraste. Produziert wird die Kollektion in deutschen Gefängnissen und seit einigen Jahren auch in der eigenen Lemonfish Näherei in Plüderhausen.

    Durch die Verbindung von Modedesign und Biotechnologie ist die Kleidung von der RobeCode GmbH aus Vöhringen im Landkreis Rottweil etwas ganz Besonderes. Ute Binder wollte nicht nur einfach Mode für Frauen machen. Sie suchte und fand die richtige Idee für ihre Existenzgründung: faire Mode mit viralem Touch. Die Trägerinnen sollen mit anderen Frauen kommunizieren, erzählen, woher sie das Kleidungsstück haben und wie das mit dem QR-Code funktioniert. Die Frauen kommen so miteinander ins Gespräch und verknüpfen sich mittels QR-Code mit den sozialen Netzwerken. Für einen Kauf gibt es neben der Optik zudem noch ein weiteres gutes Argument: Die Kleidung besteht aus recycelten PET-Flaschen und Hightech-Fasern aus nachwachsenden Rohstoffen. Ihr Bruder Uli Binder hat als molekularer Biotechnologe die Entwicklung und Produktion der hochwertigen Stoffe organisiert. Zusammen haben sie so ein einzigartiges Produktkonzept umgesetzt. Damit überzeugten Ute und Uli Binder Hausbank und L-Bank, die das Vorhaben im Jahr 2013 mit einem Darlehen aus dem Programm „Startfinanzierung 80“ unterstützte.

    Diese Einzelbeispiele, aber auch die harten Zahlen des Statistischen Landesamtes belegen eine deutlich gestiegene Bedeutung der Frauen für das Wirtschaftsgeschehen in Baden-Württemberg: Bei der Beschäftigungsentwicklung bei den Baden-Württembergerinnen fest: Die Anzahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen stieg von 1986 bis 2016 von 1,42 auf 2,01 Millionen. Der Zuwachs von 41 Prozent – gegenüber nur knapp 18 Prozent bei den Männern.

    Mehr Informationen zu den Fördermöglichkeiten der L-Bank finden Sie hier >>

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    news-410 Mon, 06 Mar 2017 12:16:00 +0100 Startschuss für den deutschen Vorentscheid für den Europäischen Unternehmensförderpreis 2017 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/startschuss-fuer-den-deutschen-vorentscheid-fuer-den-europaeischen-unternehmensfoerderpreis-2017/ Der deutsche Vorentscheid des Europäischen Unternehmensförderpreises (European Enterprise Promotion Awards) ist eröffnet. Zum elften Mal prämiert die Europäische Kommission innovative Maßnahmen öffentlicher Institutionen und öffentlich-privater Partnerschaften, die Unternehmergeist und unternehmerisches Handeln auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene stärken.

    Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus: „Das ist eine gute Sache. Dieser Preis macht vorbildliche Initiativen europaweit bekannt und kann dem Unternehmertum vor Ort neue Impulse geben. Ich freue mich daher über zahlreiche Bewerbungen.“

    Ausgelobt wird der Preis in den 28 Mitgliedstaaten der EU sowie in Island, Norwegen, Serbien und der Türkei. Teilnahmeschluss ist der 5. Mai 2017. Die Sieger des deutschen Vorentscheids dürfen zur Preisverleihung der Kommission im November 2017 nach Tallinn.

    Informationen zu den Teilnahmebedingungen sowie das Anmeldeformular sind beim RKW Kompetenzzentrum (Tel.: 06196 495-2820; EnterpriseAward(at)rkw(dot)de) erhältlich. Neu ist die Möglichkeit zur Online-Bewerbung unter http://www.europaeischer-unternehmensfoerderpreis.de/.

    Weitere Informationen finden Sie hier >>

     

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    news-408 Thu, 02 Mar 2017 17:09:48 +0100 Gründungsförderung in Baden-Württemberg gegen den Bundestrend https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/gruendungsfoerderung-in-baden-wuerttemberg-gegen-den-bundestrend/ Zumeldung zur Pressemeldung der KfW vom 28.02.2017: „Talfahrt der Gründerzahl hält an – Boden vermutlich erreicht“ Entgegen einer bundesweit rückläufigen Gründungstätigkeit bewegt sich die Gründungsförderung in Baden-Württemberg auf historisch starkem Niveau. Gründung lohnt einen zweiten Blick. Das zeigt die Entwicklung der L-Bank Gründungsförderung, die im Jahr 2016 mit einem Volumen von 599 Mio. Euro fast das Rekordniveau des Vorjahrs erreicht hat (2015: 609 Mio. Euro). Von der Förderung profitierten mehr als 2.700 Neugründungen und Unternehmensnachfolgen. Die baden-württembergische Gründungsförderung bewegt sich damit weiterhin über dem langjährigen Mittel.

    Die Entwicklungen der vergangenen Jahre machen Mut, denn die jungen Unternehmen sind ein wichtiger Bestandteil der baden-württembergischen Innovationskultur. Während die durchschnittliche Fördersumme in der Gründungsförderung im Jahr 2013 bei 170 Tsd. EUR lag, betrug diese im Jahr 2016 bereits 210 Tsd. EUR. Die Projekte im Gründungsbereich werden anspruchsvoller. Auch ein Indiz dafür, dass von den Gründungsförderprogrammen der L-Bank besonders Chancengründer erreicht werden. Dies unterstreicht das Untersuchungsergebnis der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW), die im letzten Jahr konstatierte, dass fast zwei Drittel aller Gründer Baden-Württembergs nicht aus Mangel an Alternativen in die Selbstständigkeit gehen, sondern mit selbstbewussten Konzepten, innovativen Ideen und alternativen Problemlösungen den Wettbewerb intensivieren und damit die Wirtschaft im Land voranbringen.

    Neben den Gründerzahlen müssen weitere Faktoren zu einer Einschätzung der Gründungssituation herangezogen werden: Innovationen gehen viele Wege. Ein kreativer Mittelstand, große Unternehmen, die alternative Wege suchen – neue Ideen werden in Baden-Württemberg auch in bestehenden Unternehmen gesucht und gefunden. Oft wegen der besseren Zugangsmöglichkeiten zu Finanzierungen sogar mit besseren Entwicklungsperspektiven. In Baden-Württemberg ziehen innovative Unternehmen kompetente, kooperationsbereite und lernwillige Menschen an. Diesen wird dort die Möglichkeit gegeben, ihre Ideen zu verwirklichen. Gerade zu der industriellen Stärke Baden-Württembergs passt dieser weniger stark gründergetriebene Entwicklungspfad sehr gut. Ein ausbalancierter Mix der verschiedenen Wege steckt in einer modernen Gründungsförderung.

    Die Meldung der KfW finden Sie hier >>

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    news-407 Thu, 02 Mar 2017 17:07:52 +0100 Jede zweite Unternehmerin strebt eine familieninterne Nachfolge an https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/jede-zweite-unternehmerin-strebt-eine-familieninterne-nachfolge-an/ Einer Studie des IfM Bonn zufolge, gibt es kaum Unterschiede im Übergabeverhalten von Männern und Frauen. Jeder fünfte Betrieb mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten wird mehrheitlich von Frauen geführt. Allerdings sind diese meist kleiner als die Unternehmen von Männern und häufiger im Dienstleistungssektor angesiedelt. Angesichts des Gründungsbooms, der seit den 1980er Jahren unter den Frauen zu beobachten ist, verwundert es auch nicht, dass die von Frauen geführten Betriebe tendenziell jünger sind als die Unternehmen, an deren Spitze Männer stehen: 71,5% der von Frauen geführten Betriebe wurden nach 1989 gegründet - und nur 64,8% der Unternehmen, die von Männern geleitet werden. Gleichwohl müssen sich auch die Eigentümerinnen irgendwann mit der Frage ihrer Nachfolge beschäftigen.

    Werden die genannten strukturellen Unterschiede berücksichtigt, unterscheiden sich die Betriebe von Männern und Frauen nicht im Hinblick auf die Übergabe. Auch ist die große Mehrheit der Inhaber hinsichtlich einer erfolgreichen Umsetzung optimistisch, berichtet das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn. So erwarten einer Untersuchung des IfM Bonn zufolge rund drei Viertel der Inhaber keine Schwierigkeiten bei der Übergabe - lediglich jeder zehnte Betrieb rechnet mit existenzgefährdenden Schwierigkeiten. Rund die Hälfte der Inhaberinnen plant eine familieninterne Nachfolge und etwa jede fünfte Eigentümerin den Verkauf des Betriebes. Die entsprechenden Anteilswerte für die Betriebe von Männern liegen etwas darunter - was allerdings im Wesentlichen daran zu liegen scheint, dass diese häufiger als ihre weiblichen Pendants noch nicht über die Art der Nachfolge entschieden haben.

    Weitere Informationen finden Sie hier >>

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    news-406 Wed, 01 Mar 2017 14:04:23 +0100 Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau schreibt Innovationspreis für kleine und mittlere Unternehmen aus https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/ministerium-fuer-wirtschaft-arbeit-und-wohnungsbau-schreibt-innovationspreis-fuer-kleine-und-mittle/ „Baden-Württemberg ist ein Magnet für kreative und ideenreiche Menschen. Mit dem Innovationspreis des Landes wollen wir den Ideenreichtum und die Kreativität des Mittelstandes auszeichnen und die klugen Köpfe wie auch die führende technologische Position unserer Südwestwirtschaft sichtbar machen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zum Start der diesjährigen Ausschreibung des Landes-Innovationspreises am Mittwoch (1. März 2017). Der Preis rückt bereits seit 1985 mittelständische Unternehmen ins Rampenlicht und ehrt innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen. Er ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert und dem früheren Wirtschaftsminister Dr. Rudolf Eberle (1926-1984) gewidmet. „In welcher Branche, auf welchem Gebiet auch immer ein Unternehmen innovative Ideen entwickelt habe: Der Innovationspreis biete allen die einmalige Chance, ihre Innovation einer hochkarätig besetzten Expertenjury aus Wissenschaft und Wirtschaft zu präsentieren“, so Hoffmeister-Kraut.

    Mit dem Preis sollen kleine und mittlere Unternehmen der Industrie und des Handwerks für beispielhafte Leistungen bei der Entwicklung oder Anwendung neuer Produkte und technischer Verfahren moderner Technologien ausgezeichnet werden.

    Bewerbungen können bis zum 31. Mai 2017 eingereicht werden. An dem Wettbewerb können Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten, einem maximalen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro und Sitz in Baden-Württemberg teilnehmen. Die eingereichten Bewerbungen werden von einer Fachjury aus Wirtschaft und Wissenschaft nach technischem Fortschritt, besonderer unternehmerischer Leistung und nachhaltigem wirtschaftlichen Erfolg bewertet. Die Preise sollen im Herbst 2017 verliehen werden.

    Ergänzend dazu hat die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft einen Sonderpreis in Höhe von 7.500 Euro ausgelobt, der an ein junges Unternehmen vergeben werden soll.

    Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie die Ausschreibungsunterlagen gibt es im Internet unter innovationspreis-bw.de oder bei den Handwerks-, Industrie- und Handelskammern und dem Informationszentrum Patente des Regierungspräsidiums Stuttgart.

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    news-405 Wed, 01 Mar 2017 13:53:05 +0100 European Enterprise Promotion Awards 2017 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/european-enterprise-promotion-awards-2017/ Am 6. März startet erneut der deutsche Vorentscheid zum Europäischen Unternehmensförderpreis (European Enterprise Promotion Awards). Zum elften Mal prämiert die EU-Kommission 2017 innovative und inspirierende Maßnahmen öffentlicher Körperschaften zur Förderung von Unternehmertum und Unternehmergeist. Das RKW Kompetenzzentrum organisiert im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums den deutschen Vorentscheid. Die Bewerbungsphase läuft ab dem 6. März bis zum 5. Mai 2017. Erstmalig gibt es in diesem Jahr auch die Möglichkeit zur Online-Bewerbung.

    Weitere Informationen finden Sie hier >>

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    news-404 Tue, 28 Feb 2017 12:04:22 +0100 Erste Ergebnisse des aktuellen KfW-Gründungsmonitors https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/erste-ergebnisse-des-aktuellen-kfw-gruendungsmonitors/ Talfahrt der Gründerzahl hält an – Boden vermutlich erreicht
  • Historisch guter Arbeitsmarkt drückt Gründerzahl ins Tief
  • 91.000 Existenzgründer weniger im Jahr 2016
  • Gründungstätigkeit von Frauen sinkt merklich
  • So wenige Notgründer wie nie
  • Der deutsche Arbeitsmarkt präsentierte sich im Jahr 2016 in bester Verfassung. Im Vergleich zum Vorjahr fiel die Arbeitslosenquote nochmals deutlich um 0,3 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent. Seit der Wiedervereinigung waren noch nie so viele Menschen in Beschäftigung wie im vergangenen Jahr. Kehrseite dieses Bestwerts ist allerdings ein neuer Tiefpunkt bei der Gründungstätigkeit in Deutschland: Die Anzahl an Existenzgründern ist 2016 auf 672.000 Personen gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies 91.000 Personen oder 13 % weniger Gründer. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Vorabauswertung des aktuellen KfW-Gründungsmonitors.

    Der Arbeitsmarkt nahm 2016 insbesondere für Frauen eine erfreuliche Entwicklung. Die Arbeitslosenquote von Frauen fiel auf 5,8 Prozent (-0,4 PP; Männer: 6,4%, -0,2 PP). Die Gründungstätigkeit durch Frauen ging entsprechend besonders stark zurück. Während es 2015 noch 327.000 Existenzgründungen durch Frauen gab, sank die Anzahl 2016 auf 270.000 (-17 %). Bei Männern war der Rückgang mit 8 Prozent auf 402.000 Existenzgründungen nur halb so stark. „Im Jahr 2016 sank die Zahl der Arbeitslosen auf den tiefsten Stand seit 25 Jahren. Die Jobchancen sind also gut wie lange nicht. Dies setzt der Gründungstätigkeit besonders zu“, sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW. „Denn wir sehen nicht nur die bisher geringste Zahl an Notgründern mit 166.000, was positiv zu werten ist. Auch bei den Chancengründern gab es einen Rückgang.“

    „Für das Jahr 2017 erwarten wir wieder eine Zunahme der Gründungstätigkeit. Darauf deutet die 2016 gestiegene Zahl der Gründungsplaner hin“, sagt Zeuner zum weiteren Ausblick.

    Hinweis:

    Die Entwicklung des Gründungsgeschehens 2016 ist das erste Ergebnis des diesjährigen KfW-Gründungsmonitors. Die vollständigen Ergebnisse wird die KfW im Mai 2017 im Rahmen eines Pressegesprächs mit Dr. Jörg Zeuner, dem Chefvolkswirt der KfW, vorstellen.

    Der KfW-Gründungsmonitor basiert auf den Angaben einer jährlichen Zufallsauswahl von 50.000 Personen, die seit dem Jahr 2000 im Rahmen einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung telefonisch interviewt werden. Mit voll- und nebenerwerblichen, freiberuflichen wie gewerblichen Existenzgründungen wird ein umfassender Gründungsbegriff zugrunde gelegt. So kann ein ganzheitliches Bild der Gründungstätigkeit vermittelt werden.

    Weitere Informationen finden Sie hier >>

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    news-403 Tue, 28 Feb 2017 11:59:00 +0100 Aktionstag „Karriere als Unternehmerin“ https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/aktionstag-karriere-als-unternehmerin/ Die Vorbild-Unternehmerinnen der BMWi-Initiative „FRAUEN unternehmen“ möchten mit dem Aktionstag „Karriere als Unternehmerin“ den Gründerinnengeist von Studentinnen, Hochschulabsolventinnen und Wissenschaftlerinnen unterstützen und sie zur Selbständigkeit ermutigen. 

    Über eine kostenfreie Hotline stehen sie am 30. März 2017 von 9:00 bis 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 0 800 20 42 19 0 für Gespräche rund um das Thema Gründung zur Verfügung. Ein Anruf genügt und die Interessentinnen erhalten im Gespräch mit den Vorbild-Unternehmerinnen Tipps für ihren Weg in die Selbständigkeit.

    Weitere Informationen finden Sie hier >>

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    news-402 Thu, 23 Feb 2017 15:45:58 +0100 Ausschreibung Start-up Kampagne Baden-Württemberg https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/ausschreibung-start-up-kampagne-baden-wuerttemberg/ Schaffung einer Wort-Bild-Marke, eines Slogans und eines Corporate Designs (Web und Print) sowie Konzeption, Realisierung, Betreuung und Redaktion einer Internet-Plattform start-up-bw.de sowie Bearbeitung und Herstellung von Videoclips (Start-up Porträts) Im Juli 2017 wird das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit dem Staatsministerium Baden-Württemberg, der L-Bank und allen weiteren relevanten Partnern auf der Landesmesse Stuttgart einen Start-up-Gipfel durchführen. Er ist Auftakt für eine landesweite Kampagne "Start-up BW" (vorläufiger Titel). Ziel ist es, mit dem Gipfel und der weiteren Kampagne Baden-Württemberg als Start-up-Land sowohl national als auch international sichtbarer zu machen.

    Ausgeschrieben wird die u.a. die Neukonzeption, Entwicklung und Erstellung einer Wort-Bild-Marke, eines Slogans, eines Corporate Designs und einer Internet-Plattform zum Thema "Start-ups in BW" sowie deren technische und redaktionelle Pflege und kontinuierliche Weiterentwicklung mit der Laufzeit von einem Jahr nach Freischaltung der Internet-Plattform in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber.

    Ebenso soll die Bearbeitung von bestehenden Videoclips und die Erstellung neuer Videoclips für Erfahrungsberichte / Erfolgsgeschichten vergeben werden.

    Das Wirtschaftsministerium bittet um die Unterbreitung eines verbindlichen Preisangebots gemäß der vollständigen Ausschreibung, die auf dieser Seite zum Download zur Verfügung gestellt wird.

    Budget

    Dem Wirtschaftsministerium stehen für das Projekt mit seinen drei Modulen (Wort-Bild-Marke/Corporate Design, Internetplattform und Videoclips) insgesamt Mittel in Höhe von bis zu 200.000 Euro zzgl. MwSt. zur Verfügung bei einer Vertragsdauer von voraussichtlich April 2017 bis 1 Jahr nach Freischaltung des Internetportals.

    Angebotsabgabe

    Das Angebot muss mit dem kompletten Absender versehen im verschlossenen Umschlag in dreifacher, schriftlicher Ausfertigung mit dem Hinweis „Konzeption, Realisierung und Betreuung einer Internet-Plattform "start-up-bw" des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, schriftlich bis spätestens Mittwoch, den 22.03.2017, 12:00 Uhr, bei folgender Adresse vorliegen:

    Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
    Referat 43 – Existenzgründung und Unternehmensnachfolge
    z.Hd. Frau Oksana Rudt
    Schlossplatz 4
    70173 Stuttgart

    Weiterhin muss das Angebot in digitaler Form zugestellt werden an:
    oksana.rudt(at)wm.bwl(dot)de

    Alle Anbieter binden sich bis zum 30.04.2017 an die abgegebenen Angebote und Konditionen. Angebote, die nicht in Schriftform und gedruckt eingehen (z.B. nur per E-Mail oder Fax) können nicht berücksichtigt werden.

    Zur Ausschreibung geht es hier >>

    Fragen der Anbieter und Antworten finden Sie hier >>

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    news-400 Mon, 20 Feb 2017 16:13:00 +0100 „Elevator Pitch BW – DEHOGA Cup" - Team EssensWelten - Street Food von & mit Geflüchteten gewinnt den ersten Preis https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/elevator-pitch-bw-dehoga-cup-team-essenswelten-street-food-von-mit-gefluechteten-gewin/ Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut: „Der Elevator Pitch Baden-Württemberg hat erneut gezeigt, was für eine vielfältige Gastronomiekultur und junge Existenzgründungsszene Baden-Württemberg hat.“ „Der Elevator Pitch Baden-Württemberg hat erneut gezeigt, was für eine vielfältige Gastronomiekultur und junge Existenzgründungsszene Baden-Württemberg hat. Der Südwesten bietet beste Rahmenbedingungen zur Umsetzung neuer Geschäftsideen und innovativer Geschäftsmodelle“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut im Nachgang des „Elevator Pitch BW - DEHOGA Cups“ in Stuttgart und gratulierte den erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

    Der „DEHOGA Cup“ wurde bereits zum dritten Mal vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Kooperation mit dem Hotel- und Gaststätten-verband DEHOGA durchgeführt. In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer aus dem Gastgewerbe beim „Elevator Pitch BW - DEHOGA Cup“ die Fachjury und rund 100 Gäste von ihrer Geschäftsidee überzeugen.

    Den ersten Preis und damit 500 Euro hat die Geschäftsidee EssensWelten - Street Food von & mit Geflüchteten aus Tübingen gewonnen und darf somit beim Landesfinale im Juni 2017 auftreten. „Integration geht durch den Magen“ ist das Motto der EssensWelten-Gründer Julian Schmid und Julian Rauscher. Sie geben geflüchteten Köchen die Möglichkeit, ihre heimische Küche auf Street Food Events, Caterings oder als Lieferservice anzubieten.

    Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee DeliBurgers aus Karlsruhe. Selbstgemachte Burger-Patties, handgeschnitzte Pommes und eigene Saucen, zubereitet aus regionalen und nachhaltig produzierten Lebensmitteln. Das ist die Philosophie von DeliBurgers in Karlsruhe. Gründer Lukas Möller setzt mit seinem Konzept voll auf hochwertiges Fastfood und möchte seine Gäste mit ehrlichem und einfachem Essen glücklich machen.

    Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee pee.win aus Heidelberg. pee.win ist ein Urinalspiel, bei dem Teilnehmer so lange auf einen Sensor in der Toilette urinieren müssen wie möglich. Der Sensor schickt die Er-gebnisse an eine App und vergleicht die Dauer mit anderen Teilnehmern der pee.win Community. Die Gäste können Freigetränke gewinnen. Die Gründer versprechen dem Gastronomen eine Ankurbelung des Umsatzes und eine verbesserte Hygiene auf der Toilette.

    Mit einem Sonderpreis (Wildcard für den Elevator Pitch Spezial Cup Social Impact) wurde das Team von Raupe Immersatt – das foodsharing café ausgezeichnet. Darüber hinaus hat das Team von pee.win angekündigt, mit dem Preisgeld für den dritten Platz, das Projekt des Teams von Raupe Immersatt zu unterstützten.


    Insgesamt sind folgende Bewerber beim DEHOGA Cup angetreten:

    1. EssensWelten – Street Food von & mit Geflüchteten
    2. ayudago
    3. LeEasy Solutions UG / LeEasy Food Order
    4. pee.win
    5. InCide Drinks
    6. HotPan – Internationales Pfannkuchenhaus
    7. DeliBurgers
    8. Restaurant Schwabenstuben
    9. PITOULIS FOOD & GOURMET
    10. Raupe Immersatt – das foodsharing café


    Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Markt-chancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich.

    Folgende Juroren haben die Pitches bewertet:

    • Fritz Engelhardt, Vorsitzender des DEHOGA Baden-Württemberg
    • Wilhelm Okesson, Leiter der DEHOGA Beratung
    • Guy Selbherr, Vorstand Bürgschaftsbank Baden-Württemberg
    • Bernd Reutemann
    • Geschäftsführender Gesellschafter Mindnesshotel Bischoffsschloss
    • Bernd Reutemann GmbH
    • Frank Oehler, Sternekoch und Geschäftsführer der Speisemeisterei
    • Nicki Olma & Schenni Honnef, The Ladies Diner, Esslingen
    • Tobias Meyer, Gründer & Geschäftsführer der tobi´s GmbH


    Fotos und Videos:
    Die Bilder zum Event werden zeitnah online auf flickr veröffentlicht: https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/

    Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle „Elevator Pitch BW 2016/17“ verwenden und weitergeben.

    Die Pitch-Videos sind zeitnah auf folgendem YouTube Channel abrufbar:
    https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW

    Webseite: www.elevatorpitch-bw.de

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    Elevator Pitch BW
    news-401 Mon, 20 Feb 2017 15:57:00 +0100 Gründungskultur an deutschen Hochschulen deutlich verbessert https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/gruendungskultur-an-deutschen-hochschulen-deutlich-verbessert/ Von der Hochschule in die eigene Firma – für viele Studierende haben sich die Voraussetzungen deutlich verbessert, ihr erworbenes Wissen in eine Geschäftsidee umzuwandeln. Das ist das Ergebnis des aktuellen Gründungsradars des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft e.V. und der Nixdorf Stiftung, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wurde.
    Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie: „Es ist eine gute Nachricht, dass sich das Klima für Gründungen an deutschen Hochschulen verbessert. Denn wir brauchen mehr Gründungen, gerade von Frauen. Unsere Förderprogramme, vor allem das EXIST-Programm, laufen erfolgreich, doch Ziel ist es, noch stärker auch gerade diejenigen Hochschulen zu erreichen, die hier noch nicht ausreichend aktiv sind.“

    Mit dem vorliegenden Gründungsradar wird zum dritten Mal vom Stifterverband die Gründungskultur an Hochschulen in Deutschland in den Blick genommen. Im Fokus steht die Frage, wie Hochschulen die Gründung von Unternehmen fördern – durch Gründungssensibilisierung, -unterstützung und durch institutionelle Verankerung einer nachhaltigen Gründungskultur. In die Bewertung fließt aber auch ein, welche Gründungsaktivitäten dabei am Ende realisiert werden.

    Weitere Informationen finden Sie hier >> und unter: www.gruendungsradar.de

     

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    news-399 Mon, 13 Feb 2017 09:49:00 +0100 „Elevator Pitch BW - Regional Cup Ulm": Fund your Farmer aus Ulm gewinnt mit Online-Vermarktungs-Plattform für regionale landwirtschaftliche Erzeugnisse den ersten Preis https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/elevator-pitch-bw-regional-cup-ulm-fund-your-farmer-aus-ulm-gewinnt-mit-online-vermarktungs-p/ "Baden-Württemberg ist ein attraktiver Standort für Start-ups und traditionell ein Land der Tüftler, Denker und Existenzgründungen. Die Rahmenbedingungen für innovative Gründungen sind hervorragend und beim Elevator Pitch zeigt sich, wie jung, vielseitig und lebendig die baden-württembergische Gründerszene ist. Für eine wettbewerbsfähige Südwestwirtschaft sind nachhaltige Gründungen sehr wichtig. Durch den Elevator Pitch erhalten Start-ups deshalb die Gelegenheit, sich und ihre Geschäftsidee potentiellen Geldgebern, regionalen Institutionen, möglichen Geschäftspartnern und Kunden zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen. Der Elevator Pitch gibt einen Impuls, junge Unternehmen möglichst erfolgreich und dauerhaft am Markt zu etablieren und neue Arbeitsplätze im Land zu schaffen", sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich des Elevator Pitch BW - Regional Cups Ulm am 10. Februar 2017.

    Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer beim Elevator Pitch in den Räumlichkeiten der Industrie- und Handelskammer in Ulm die Fachjury und rund 140 Zuhörer von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der "Regional Cup Ulm" wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Rahmen des IHK Gründertages 2017 durchgeführt. Als regionale Partner haben die Industrie- und Handelskammer Ulm, die Handwerkskammer Ulm, der Gründerverbund Ulm und das Startup- und Innovationszentrum der Region Ulm/Neu-Ulm der TFU die Durchführung des Regional Cups Ulm unterstützt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wurde von der L-Bank gesponsert.

    Den ersten Preis und damit 500 Euro hat die Geschäftsidee Fund your Farmer aus Ulm gewonnen und darf somit beim Landesfinale im Juni 2017 auftreten. Fund your Farmer betreibt eine Online-Plattform als digitalen Marktplatz für Erzeuger, Verarbeiter und Verbraucher. Die Gründer Julian Weritz und Marvin Arnold möchten regionale Lebensmittel direkt und zeitgemäß vermarkten und durch ausführliche Profil- und Produktinformationen Transparenz in der Wertschöpfungskette schaffen.

    Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee 7AM aus Ulm. Das Team von 7AM möchte junge Firmen und Start-ups bei der Suche nach freien Produktionskapazitäten bei den Produktionspartnern bekannter Marken (z.B. H&M, Nike) unterstützen. Die Kunden von 7AM sollen Zugang zu kostengünstigen und qualitativ hochwertigen Produktionsressourcen erhalten, um wettbewerbsfähig produzieren zu können.

    Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee fabric-light | 3D ceramic manufacture aus Biberach an der Riss. Das Team von fabric-light bietet Porzellanleuchten aus dem 3D-Drucker an. Die Gründer Lukas Winter und Manuel Herr verbinden hierbei traditionelles Handwerk mit einem Higtech-Produktionsverfahren. Als Nischenanbieter zwischen Industrie und Kleinsthandwerk bietet fabric-light sowohl die Herstellung individueller Einzelstücke als auch von Kleinserien an.

    Insgesamt hatten folgende Bewerber die Gelegenheit, beim Regional Cup die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

    1. SimpleGig
    2. Bestellabwicklung
    3. daszahleich®
    4. pano-team.de
    5. schreibcafé-d[a]od[a]o
    6. 7AM
    7. fabric-light | 3D ceramic manufacture
    8. Fund your Farmer
    9. Light-Lock
    10. Projekt Day4Solutions

    Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich.

    Folgende Juroren haben die Pitch-Teilnehmenden bewertet:

    • Artur Nägele, IHK Ulm
    • Ulrike Hudelmaier, TFU Ulm
    • Martin Schulz, Universität Ulm
    • Marie Winter, Tagestreff Birkenhard
    • Christoph Holbein, Sport Sohn Ulm
    • Eberhard Riedmüller, Barfüßer GmbH&Co.KG
    • Ralf Hefner, Haarstudio La Belle

    Fotos und Videos:

    Die Bilder zum Event werden zeitnah online auf flickr veröffentlicht: https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/

    Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle "Elevator Pitch BW 2016/17" verwenden und weitergeben.

    Die Pitch-Videos sind zeitnah auf folgendem YouTube Channel abrufbar: https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW

    Webseite:
    www.elevatorpitch-bw.de

     

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    Elevator Pitch BW
    news-398 Tue, 07 Feb 2017 17:17:00 +0100 Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft startet neue Staffel https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/businessplan-wettbewerb-medizinwirtschaft-startet-neue-staffel/ Der Businessplan Wettbewerb für die Medizinwirtschaft unterstützt Gründerinnen und Gründer bei der Umsetzung ihrer innovativen Geschäftsideen speziell für die Zukunftsbranche Medizinwirtschaft. Gründerinnen und Gründer in der Medizinwirtschaft können so in sechs Monaten einen professionellen Businessplan erarbeiten. Ein spezialisiertes Netzwerk an Mentoren und Experten, ein ausgefeiltes Qualifizierungsangebot und ein sorgfältiges Feedback begleiten sie bis zum fertigen Businessplan. Ein gut durchdachter Businessplan hilft nachweislich bei der Reduzierung von Startfehlern. Die erfolgreiche Teilnahme am Businessplan Wettbewerb schafft Aufmerksamkeit bei Kapitalgebern und potentiellen Partnern und ermöglicht wertvolle Kontakte zu branchenspezifischen Netzwerken und zur Wirtschaft. Potentielle Gründungsteams können sich online für eine Teilnahme am Wettbewerb registrieren.

    Die Termine für die neue Runde:

    • 01. März 2017, Start des Wettbewerbs - Phase 1
    • 31. Mai 2017, Abgabe der Basisbusinesspläne
    • 01. Juni 2017, Start der Phase 2 und letzte Einstiegsmöglichkeit
    • 31. August 2017, Abgabe der Detailbusinesspläne

    Die Teilnahme am Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft ist kostenlos und steht bundesweit allen offen, ebenso ausländischen Teilnehmern, die einen Bezug zu Deutschland nachweisen können. Teams sind besonders willkommen. Auch Unternehmen, die bereits gegründet haben, ist eine Teilnahme möglich. Voraussetzung dafür ist, dass das Unternehmen zum Zeitpunkt des Wettbewerbsstarts nicht älter als 12 Monate ist, und bestätigen kann, dass es bisher noch nicht relevant im Markt agiert. Sponsoren bieten Preisgelder in Höhe von 8.000 Euro.

    Weitere Informationen finden Sie hier >>

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    news-397 Mon, 06 Feb 2017 17:47:00 +0100 Startinsland – Businessplan-Wettbewerb Südwest https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/startinsland-businessplan-wettbewerb-suedwest/ Für alle, die an einem Start-up tüfteln und dringend wertvolles Feedback brauchen, die an einem Erfahrungsaustausch mit anderen Start-up-Projekten interessiert sind oder deren Idee kurz vor dem Durchbruch steht, die aber noch Mitgründer und Kontakte zu Kapitalgebern oder Coaches suchen bietet der Wettbewerb Unterstützung beim Start in die Selbstständigkeit. Mit seinen zwei Phasen richtet sich der Wettbewerb an alle, ganz gleich, ob sie aus der Industrie kommen, aus einer Hochschule stammen oder in ihrer Freizeit an einer Geschäftsidee basteln. In der ersten Phase soll ein dreiseitiges Konzept eingereicht werden, in der zweiten Phase ein ausgearbeiteter Businessplan auf maximal 20 Seiten. Begleitende Fortbildungen zu gründungsrelevanten Aspekten wie den Themen Geschäftsmodellentwicklung, Präsentation und Finanzierung ermöglichen den Teilnehmenden, ihre Geschäftsidee zu professionalisieren. Die Einreichungen werden von einer hochkarätigen Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Wissenschaft und Wirtschaft sowie erfahrenen Gründern bewertet. Startinsland vergibt Preise im Wert von insgesamt über 25.000 Euro in den Kategorien „Innovationen aus Firmen und Gesellschaft“, „Innovationen aus Wissenschaft und Hochschulen“ sowie die Sonderpreise „Green Economy“ und „Digitale Zukunft“. Für den besten Pitch vor Publikum und Jury ist ein Publikumspreis ausgelobt. Beide Wettbewerbsphasen gipfeln in einer feierlichen Preisverleihung. Weitere begleitende Events ermöglichen eine Vernetzung zu Industrie, zu Hochschulen oder in die Gründerszene.

    Zum Wettbewerb geht es hier >>

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    news-395 Mon, 06 Feb 2017 17:39:00 +0100 Neu: GründerZeiten "Start-ups – Finanzierung und Wagniskapital" https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/neu-gruenderzeiten-start-ups-finanzierung-und-wagniskapital/ Zuschüsse, Darlehen, Bürgschaften, Beteiligungen und Know-how: Start-ups benötigen für Gründung, Wachstum und Internationalisierung eine geeignete und zuverlässige Finanzierung. In Deutschland gibt es ein umfangreiches und kapitalkräftiges Angebot an Finanzierungsinstrumenten, die sich eng an den Entwicklungsphasen von innovativen Start-ups orientiert. Die neue "GründerZeiten" stellt die vielfältigen Förderangebote vor, mit denen das Bundeswirtschaftsministerium Tech- und Life-Science-Start-ups unterstützt. Die Informationen orientieren sich an den ersten drei Entwicklungsphasen, die für innovative Start-ups typisch sind.

    Download und Bestellfunktion finden Sie hier >>

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    news-396 Fri, 03 Feb 2017 17:41:00 +0100 otego aus Karlsruhe gewinnt den 6. Venture Capital-Pitch „Best of Baden-Württemberg“ https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/otego-aus-karlsruhe-gewinnt-den-6-venture-capital-pitch-best-of-baden-wuerttemberg/ 15 Start-ups aus der Region präsentierten sich vor finanzstarkem Publikum in der L-Bank Rotunde Unter dem Motto "Best of Baden-Württemberg" stellten gestern die innovativsten High-Tech-Gründer des Bundeslandes bei der sechsten Ausgabe des Venture Capital-Pitches in der Stuttgarter L-Bank Rotunde rund 220 Gästen aus dem deutschsprachigen Raum ihre Geschäftskonzepte vor. Unter allen pitchenden Start-ups wählte das Publikum seine Favoriten. Bewerben konnten sich alle Start-ups, die ihren Fokus auf die Bereiche IT, Life Science oder Technik gelegt, ihren Unternehmenssitz in Baden-Württemberg und einen Kapitalbedarf von mehr als 500.000 Euro haben.

    Das Rennen um den ersten Platz machte otego aus Karlsruhe: Dessen gedruckte thermoelektrische Generatoren nutzen Umgebungswärme, um eine Vielzahl drahtloser Kleingeräte des Internet of Things energieautark zu betreiben. "Vorstellen kann man sich unser Produkt quasi als eine Solarzelle für Wärme", erklärte CEO Frederick Lessmann. "Diesen Publikumspreis zu erhalten, bei dem unterschiedliche Investoren, Business Angels und Wirtschaftsförderer mit abgestimmt haben, ist wirklich ein gutes Gefühl", freute er sich. Es bekräftige ihn, bis Mitte des Jahres die Finanzierung zur Entwicklung der Serie in trockenen Tüchern zu haben.

    Den zweiten Platz auf dem Siegerpodest sicherte sich Ad-O-Lytics. Das Start-up aus Ulm entwickelt onkolytische, also tumor-auflösende Viren als innovativen Wirkstoff für virotherapeutische Krebsmedikamente. Der dritte Platz ging an das Karlsruher Start-up robodev, das individuelle, auf einem intelligenten Modulbaukasten basierende Automatisierungslösungen für die wirtschaftliche Produktion und Montage kleiner Stückzahlen anbietet.

    Veranstalter des 6. VC-Pitches ist VC-BW, die Gründungs-Initiative von Stuttgart Financial, sowie das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau. Ziel der Veranstaltung ist es, regionale, nationale und internationale Investoren mit jungen, besonders innovativen und wachstumsstarken Unternehmen aus Baden-Württemberg zusammenzubringen. Auf diese Weise bekommen Financiers auch über die Landesgrenzen hinaus einen breiten Überblick über aktuelle Entwicklungen und den Erfindungsreichtum in Baden-Württemberg.

    "Die Rahmenbedingungen in Baden-Württemberg sind bestens, damit aus jungen Start-ups erfolgreiche Unternehmen heranwachsen: Hier gibt es eine Vielzahl an Netzwerken, die Gründer mit unterschiedlichsten Dienstleistungen bei den ersten Schritten unterstützen, attraktive Förderprogramme und zahlreiche finanzkräftige, innovationsorientierte Risikokapitalgeber", sagte Dr. Ulli Spankowski, Leiter von Stuttgart Financial. "Beim VC-Pitch möchten wir den besten Start-ups des Landes die Chance geben, sich mit Geldgebern zu vernetzen." Dass dies auch auf Investoren-Seite gut ankommt, belege die hohe Teilnehmerzahl von rund 220 Gästen aus der VC- und Start-up-Szene.

    "Mit Blick auf den Mittelstand von morgen ist eine dynamische Gründungskultur für Baden-Württemberg ein entscheidender Erfolgsfaktor. Deswegen ist es unser Ziel, das Gründerland Baden-Württemberg auf der Basis der bisherigen Erfolge weiterzuentwickeln und noch attraktiver und dynamischer zu machen", betonte Ministerialdirektor Hubert Wicker aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau. Das Wirtschaftsministerium arbeite daher an einem neuen Konzept zur Gründungsförderung, das bewährte Förderprogramme aufnimmt und gleichzeitig mit neuen Maßnahmen an aktuelle Bedarfe angepasst wird.

    Dr. Ulrich Theileis, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, unterstrich die Bedeutung der High-Tech-Gründer: "High-Tech-Start-ups setzen von Anfang an auf die Transformation bestehender Prozesse und Geschäftsmodelle, auf Vernetzung und Internationalität." Für Theileis gehört dabei gerade in Zeiten einer drohenden protektionistischen US-amerikanischen Wirtschaftspolitik der freie Güter- und Kapitalfluss zu den notwendigen Grundvoraussetzungen. "Als die Förderbank des Landes tun wir viel, damit expandierenden, technologiestarken Start-ups aus Baden-Württemberg ausreichend Risikokapital für den globalen Wettbewerb zur Verfügung steht. So haben wir 2016 fast 24 Mio. Euro neu in Venture Capital investiert und sind derzeit in Überlegungen, unser VC-Angebot schlagkräftig weiterzuentwickeln."

    Über VC-BW - Netzwerk für Beteiligungskapital

    Business-Angels, regionale Netzwerke und Fonds, Förderbanken und private VC-Gesellschaften tragen dazu bei, baden-württembergischen Existenzgründern den Zugang zu Risikokapital zu erleichtern. Die auf Branchen und Regionen spezialisierten Netzwerke leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Gründungsaktivität in Baden-Württemberg. Um diese aktive Gründerszene transparent darzustellen und Investoren- und Gründungsnetzwerke mit High-Tech-Start-ups zusammenzubringen, wurde im Zuge der Gründungsoffensive des Landes im Jahr 2012 VC-BW auf gemeinsame Initiative von Stuttgart Financial und dem baden-württembergischen Wirtschaftsministerium ins Leben gerufen.

    Über Stuttgart Financial

    Zur Förderung von Stuttgart als Standort von Finanzdienstleistungen hat die Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V. im Jahr 2007 eine Zentralstelle zur Bündelung finanzplatzrelevanter Interessen in der Region unter der Marke Stuttgart Financial ins Leben gerufen. Mitbegründer sind das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg und die Stiftung Kreditwirtschaft der Universität Hohenheim. Die übergreifende Plattform für Finanzthemen in Baden-Württemberg hat den Auftrag, die vorhandenen Inhalte und Stärken der Finanzwirtschaft in Baden-Württemberg zentral organisiert sichtbar zu machen und ihre Verbreitung zu unterstützen. Die Aktivitäten gliedern sich im Wesentlichen in die folgen-den Teilbereiche: Durchführung von Veranstaltungen, Kommunikation mit den Finanzplatzakteuren, Bereitstellung finanzplatzrelevanter Informationen, Projekte im Bereich Bildung und Forschung, Standortmarketing.

    Weitere Informationen finden Sie hier >>

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    news-394 Thu, 02 Feb 2017 17:36:00 +0100 „Jugend gründet“-Planspiel ist online https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/jugend-gruendet-planspiel-ist-online/ Kostenlose Unternehmenssimulation für Schülerinnen, Schüler und Auszubildende. Die Planspielphase von „Jugend gründet“ ist gestartet. Nun heißt es wieder den richtigen Standort auswählen, Mitarbeiter motivieren, qualifizieren, neue Mitarbeiter auswählen, sich Gedanken über Werbestrategien, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit und natürlich auch über Preis und Kosten zu machen. Das alles ohne Risiko aber mit der Gewissheit Wirtschaftswissen zu erlangen. Die einzige Gefahr dabei ist, vom Unternehmergeistfieber gepackt zu werden. Die Unternehmenssimulation kann bis 19. Mai 2017 kostenlos online gespielt werden. Der Einstieg ist zeitlich flexibel möglich. „Jugend gründet“ eignet sich hervorragend sowohl für die Einbindung in den schulischen oder betrieblichen Unterricht als auch für die selbstorganisierte Teilnahme nach der Schule.

    „Jugend gründet“ ist ein bundesweiter Onlinewettbewerb für Schülerinnen, Schüler und Auszubildende, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, konzipiert und durchgeführt vom Steinbeis-Innovationszentrum Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim (SZUE). Es ist ein zweistufiger Wettbewerb, wobei eine Beteiligung am Planspiel auch unabhängig von der Businessplanphase möglich ist.

    Weitere Informationen und Quelle finden Sie hier >>

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    news-393 Wed, 01 Feb 2017 17:33:00 +0100 Messeförderung für Start-ups in 2018 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/messefoerderung-fuer-start-ups-in-2018/ Junge, innovative Unternehmen können auch 2018 besonders preisgünstig auf internationalen Messen in Deutschland ausstellen - das BMWi hat für das entsprechende Förderprogramm 67 Messen ausgewählt. Es richtet sich an Start-ups aus Industrie, Handwerk oder technologieorientierten Dienstleistungsbereichen. Das Programm unterstützt die Vermarktung und insbesondere den Export neuer Produkte und Verfahren von Unternehmen aus Deutschland. Gefördert wird die Beteiligung an Gemeinschaftsständen ausgewählter Messen. Die Messen decken fast das gesamte Branchenspektrum ab.

    Die Förderung umfasst unter anderem eine 60-prozentige Erstattung von Standmiete und Standbaukosten bei der Beteiligung als Aussteller an einem Gemeinschaftsstand. Für das Jahr 2017 stehen derzeit 54 Beteiligungen im Programm; jährlich nehmen rund 600 Firmen daran teil. Voraussetzung für die Aufnahmen von Messen in das Programm ist unter anderem eine FKM-Zertifizierung. Eine Übersicht über die relevanten Veranstaltungen in den Jahren 2017 und 2018, die Förderbedingungen sowie Antragsformulare stehen zum Download auf der Website des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle im Bereich Wirtschaftsförderung bereit. Der AUMA bietet ebenfalls Informationen zum Förderprogramm, zur Antragstellung sowie die ausgewählten Messen mit Detailinformationen auf seiner Website an.

    Weitere Informationen finden Sie hier >>

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    news-391 Tue, 31 Jan 2017 14:30:15 +0100 EU-Förderung für innovative kleine und mittelständische Unternehmen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/eu-foerderung-fuer-innovative-kleine-und-mittelstaendische-unternehmen/ Die Europäische Union unterstützt seit drei Jahren kleine und mittlere Unternehmen bei der Umsetzung ihrer innovativen Ideen. Das Wirtschaftsministerium sieht darin eine wertvolle Unterstützung, um Innovationsprojekte bis zur Marktreife zu bringen. Die öffentliche Förderung für Forschung und Entwicklung spiele eine wichtige Rolle beim Ausbau der Innovationskraft.

    „Baden-Württemberg ist Europas innovationsstärkste Region. Um unseren Spitzenplatz beim Innovationspotential innerhalb der Europäischen Union und möglichst auch im weltweiten Wettbewerb langfristig zu sichern, müssen wir unsere Innovationsfähigkeit - vor allem bei den kleinen und mittleren Unternehmen - weiter ausbauen“, sagte Ministerialdirektor Hubert Wicker anlässlich der Eröffnung der Veranstaltung „3 Jahre KMU-Instrument: Europäische Förderung für den innovativen Mittelstand“ in der Staatsgalerie Stuttgart.

    Das so genannte KMU-Instrument ist eine Fördermaßnahme des europäischen Forschungsprogramms Horizont 2020. Mit einer Förderung von bis zu 2,5 Millionen Euro will die EU bis zum Jahr 2020 7.500 kleine und mittlere Unternehmen bei der Umsetzung ihrer innovativen Ideen unterstützen. „Die Europäische Innovationsförderung ist für den Mittelstand in Baden-Württemberg attraktiv, denn sie ist eine wertvolle Unterstützung, um Innovationsprojekte bis zur Marktreife zu bringen“, so Wicker.

    Ziel der Landesregierung sei es, das KMU-Förderinstrument im Land bekannter zu machen und mehr Unternehmen zu motivieren, sich für die Förderung zu bewerben.

    Die EU stellt im Zeitraum von 2014 bis 2020 europaweit für das KMU-Instrument drei Milliarden Euro bereit. Seit 2014 sind Fördermittel in Höhe von rund 75 Millionen Euro nach Deutschland geflossen, darunter zehn Millionen Euro nach Baden-Württemberg.

    „Kein anderes nationales oder europäisches Innovationsförderprogramm ermöglicht vergleichbar hohe Förderbeträge für einzelne kleine und mittlere Unternehmen. Dementsprechend hart ist der Wettbewerb um diese Fördermittel. Es gibt aber bereits erfolgreiche Förderanträge aus Baden-Württemberg. Das zeigt, dass es viele hochinnovative baden-württembergische Unternehmen gibt, die sich im europäischen Wettbewerb behaupten“, so der Ministerialdirektor.

    Prof. Wilhelm Bauer, Technologiebeauftragter des Landes Baden-Württemberg und geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IAO ergänzte: „Eine öffentliche Förderung für Forschung und Entwicklung spielt gerade für kleine und mittelständische Unternehmen eine wichtige Rolle beim Ausbau ihrer Innovationskraft. Sie ersetzt aber nicht den unbändigen Willen, im Innovationswettbewerb zu den Gewinnern zählen zu wollen.“

    Europäische Förderung für den innovativen Mittelstand

    Seit dem Start des KMU-Instruments im Jahr 2014 wurden europaweit insgesamt rund 880 Millionen Euro an Fördermitteln an circa 2.400 kleine und mittlere Unternehmen bewilligt. Größtes Empfängerland ist dabei Spanien mit einer Fördersumme von rund 155 Millionen Euro für über 450 Unternehmen. Nach Auswertungen der Europäischen Kommission für die Jahre 2014 bis 2015 sind die geförderten Unternehmen dabei im Durchschnitt rund elf Jahre alt, haben einen jährlichen Umsatz von vier Millionen Euro und 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Junge Unternehmen, die bis zu drei Jahre alt sind, haben rund ein Viertel der bisherigen Fördersumme erhalten.

    Unterstützung zum Antragsverfahren bietet in Deutschland die Nationale Kontaktstelle (NKS) in Bonn. Für Baden-Württemberg steht darüber hinaus vor Ort die Steinbeis 2i GmbH mit ihrem Know-how zur Verfügung und bietet landesweit Beratungsworkshops an.

    Webseite: www.nks-kmu.de/foerderung-kmu-instrument.php

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    news-392 Mon, 30 Jan 2017 14:35:00 +0100 Onlineportal „Für-Gründer.de“ hat Wettbewerbe analysiert https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/onlineportal-fuer-gruenderde-hat-wettbewerbe-analysiert/ Das Onlineportal „Für-Gründer.de“ hat alle Wettbewerbe und zugehörigen Preisträger in einer Studie analysiert und aus den Preisträgern die Top 50 Start-ups des Jahres 2016 gekürt: Basis dabei waren die Anzahl der Auszeichnungen und Prämierungen bei verschiedenen Wettbewerben, die Höhe des Preisgelds sowie Art und Größe des Wettbewerbs. 2 Mio. Euro Sachpreise und 3 Mio. Euro Preisgeld wurden im Jahr 2016 insgesamt bei Gründerwettbewerben vergeben.

    Sie finden in der Publikation unter anderem:
    - Spannende Daten und Fakten über 163 Wettbewerbe aus dem Jahr 2016 (ab S. 14),
    - eine Auflistung von 190 Gründerwettbewerben, die im Jahr 2017 in Deutschland stattfinden (ab S. 29) sowie
    - Top 50 Start-ups aus allen Wettbewerben des Jahres 2016 (ab S. 35)

    Zur PDF: www.fuer-gruender.de/fileadmin/mediapool/Publikation/Gruenderwettbewerbe_in_Deutschland_2017.pdf

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    news-390 Mon, 30 Jan 2017 14:28:00 +0100 Hannover Messe: Gemeinschaftsstand für junge innovative Unternehmen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/hannover-messe-gemeinschaftsstand-fuer-junge-innovative-unternehmen/ Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert zur HANNOVER MESSE eine Beteiligung auf dem Gemeinschaftsstand "Junge innovative Unternehmen“.

    Technologiegründer und junge innovative Unternehmen unter 10 Jahren profitieren von einer bis zu 60 prozentigen Förderung ihrer Messeteilnahme durch das BAFA. Förderfähig sind die vom Messeveranstalter im Rahmen des Gemeinschaftsstandes in Rechnung gestellten Kosten für Standmiete und Standbau. Ein Aussteller, der auf dem BMWi-Gemeinschaftsstand ausstellt, erhält max. 60% der Ausgaben (Standmiete/Standbau) zurück.

    Melden Sie sich bis spätestens acht Wochen vor Beginn der HANNOVER MESSE bei der Deutschen Messe zur Teilnahme am Gemeinschaftsstand junge innovative Unternehmen an. Stellen Sie gleichzeitig einen Bewilligungsantrag zur Förderung der Messeteilnahme beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Sowie das BAFA Ihre Förderfähigkeit festgestellt hat, ist Ihre Anmeldung zur Teilnahme am Gemeinschaftsstand wirksam.

    Webseite: www.hannovermesse.de/de/teilnahme-planung/fuer-aussteller/aussteller-werden/junge-innovative-unternehmen/

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    news-389 Wed, 25 Jan 2017 15:53:27 +0100 Deutscher Gründerpreis für Schülerinnen und Schüler sucht clevere Nachwuchsunternehmer https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/deutscher-gruenderpreis-fuer-schuelerinnen-und-schueler-sucht-clevere-nachwuchsunternehmer/ Anmelde-Endspurt beim Deutschen Gründerpreis für Schülerinnen und Schüler. Noch bis zum 23. Februar können sich Jugendliche ab 16 Jahren für das größte Existenzgründer-Planspiel Deutschlands bewerben.

    Online entwickeln die potenziellen Gründer in neun Aufgaben eine Geschäftsidee, einen Finanzplan und Strategien für die Vermarktung. Das Schülerteam mit dem überzeugendsten Geschäftskonzept gewinnt. Getragen wird der Wettbewerb von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche. Schirmherr ist Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel.

    Die zehn besten Schülermannschaften reisen im Juni 2017 zur Finalrunde nach Hamburg. Das Siegerteam fährt eine Woche später auch zur Verleihung des Deutschen Gründerpreises nach Berlin. Die fünf besten Mannschaften qualifizieren sich im Herbst für das Future Camp: Vier Tage lang erhalten die Jugendlichen dort ein Management- und Persönlichkeitscoaching. Auf die Plätze sechs bis zehn warten Praktikumsplätze bei erfolgreichen Start-ups. Auch im Jahr 2017 würdigt der Deutsche Gründerpreis für Schüler mit der Auszeichnung „Lehrer/in des Jahres“ das besondere Engagement der Pädagoginnen und Pädagogen im Wettbewerb. Das Feedback der Schülerinnen und Schüler ist bei dieser Wahl entscheidend.

    Webseite: https://www.dgp-schueler.de/top/pressemitteilung_20170124.html

     

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    news-388 Tue, 24 Jan 2017 15:50:00 +0100 Förderpreis für Unternehmerinnen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/foerderpreis-fuer-unternehmerinnen/ 65.000 Euro sind für die innovativsten Unternehmensgründungen von Frauen ausgelobt.

    Der Darboven IDEE-Förderpreis ist die einzige bundesweite Auszeichnung für innovative Ideen für Unternehmensgründungen von Frauen. Der Preis soll Frauen Mut machen, den Weg in die unternehmerische Selbständigkeit zu gehen. Gesucht werden tragfähige und erfolgversprechende Business-Konzepte aus allen Wirtschaftsbereichen.

    Die Kriterien für die Vergabe des Förderpreises sind klar definiert. Im Vordergrund stehen das tragfähige Business-Konzept, der Innovationsgrad der Geschäftsidee, das persönliche Engagement der Gründerin und die Anzahl der geschaffenen bzw. zu erwartenden neuen Arbeitsplätze. Der Stifter und die Jury freuen sich dabei auch auf unternehmerische Konzepte aus dem sozialen Bereich sowie von Gründerinnen mit einem Migrationshintergrund. Teilnahmeberechtigt sind Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen, die nicht länger als drei Jahre selbständig sind. In der ersten Bewerbungsphase müssen alle Interessentinnen einen standardisierten Bewerbungsbogen ausfüllen und bis zum 31. Juli 2017 einreichen.

    Es werden drei Geschäftsideen ausgezeichnet. Der erste Preis ist mit 50.000 Euro dotiert, der zweite Preis mit 10.000 Euro und der dritte Preis mit 5.000 Euro. Aus der Vielzahl der Einsendungen erhalten in der Regel fünf Bewerberinnen die Möglichkeit, sich und die Gründungsidee persönlich vor der Jury zu präsentieren. Ein Platz für diese Finalrunde wird dabei durch ein Publikumsvoting vergeben. Die Preisverleihung findet im November 2017 in Hamburg statt.

    Webseite: http://darboven.com/de-de/home/j_j_darboven/darboven_idee-forderpreis/

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    news-387 Mon, 23 Jan 2017 15:48:00 +0100 „Digitale“ Gründer beleben Deutschlands Innovationskraft https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/digitale-gruender-beleben-deutschlands-innovationskraft/ Die Gründungstätigkeit in Deutschland ist innovativer geworden. Laut KfW Bankengruppe gibt es 6 Prozent mehr Gründerinnen und Gründer, die an technologischen Innovationen forschen und entwickeln.

    Dies ist positiv bemerkenswert, da insbesondere innovative Unternehmen zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft stärken. Eine Analyse von KfW Research mit dem Titel „Digitale Gründer werden ihrer Vorreiterrolle gerecht“ zeigt, dass speziell „digitale“ Gründer überdurchschnittlich zur Stärkung Deutschlands Innovationskraft beitragen.

    Die Angebote „digitaler“ Gründer (2015: 166.000) können nur mithilfe digitaler Technologien genutzt werden. Von den untersuchten „digitalen“ Gründern geben 12 Prozent an, dass ihr Angebot eine überregionale Marktneuheit ist, weil es das Angebot zumindest in Deutschland noch nicht gab. Bei „nicht-digitalen“ Gründern sind es nur 5 Prozent. Zudem sind 19 Prozent der „digitalen“ Gründer innovativ - das heißt, sie führen Forschung und Entwicklung durch, um ihr Produkt technologisch zu verfeinern. Der Anteil bei den „nicht-digitalen“ Gründern liegt lediglich bei 10 Prozent.

    Von zehn „digitalen“ Gründern zielen sieben auf einen überregionalen Absatzmarkt - bei den „nicht-digitalen“ Gründern sind es hingegen nur zwei von zehn. Ein Grund hierfür dürfte sein, dass sich über „digitale“ Vertriebskanäle leichter Kunden über den lokalen Standort hinaus erreichen lassen.

    Die stärkere Innovationsorientierung und die größeren Zielmärkte ziehen bei „digitalen“ Gründern einen größeren Bedarf an Anschlussfinanzierungen nach sich: Jeder dritte „digitale“ Gründer plant auf Zweijahressicht (2016/2017) sich von externen Kapitalgebern Mittel zu beschaffen, dagegen nur jeder fünfte „nicht-digitale“ Gründer. Dabei haben sie insbesondere häufiger größere Kapitalbedarfe von über 25.000 EUR (9% vs. 5%) und von über 100.000 EUR (8% vs. 5%). Die Ergebnisse des Fokus „Digitale Gründer werden ihrer Vorreiterrolle gerecht“ liegen als Download vor.

    Mehr Infos unter https://www.kfw.de >>

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    news-386 Thu, 19 Jan 2017 17:03:32 +0100 Startschuss beim Bundes-Schülerfirmen-Contest 2017 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/startschuss-beim-bundes-schuelerfirmen-contest-2017/ Schülerfirmen können sich wieder für den Titel der besten Schülerfirma Deutschlands bewerben. Als Anreiz winken Preisgelder im Wert von insgesamt 8.000 Euro sowie eine Reise in die Bundeshauptstadt. Teilnehmen können Schülerfirmen aller Schularten und Jahrgangsstufen aus ganz Deutschland. Dazu legen sie auf dem Portal des Schülerfirmen-Contest ein Profil an und beschreiben dort ihre Geschäftsidee, ihre Produkte und Dienstleistungen. Natürlich können dort auch Bilder, Videos und Verlinkungen zu Social-Media-Kanälen oder der eigenen Homepage hochgeladen werden.

    Von Januar bis Juli kann jeder Website-Besucher per E-Mail zugunsten seiner Lieblings-Schülerfirma abstimmen. Dieses Voting wird täglich aktualisiert, so dass die Schülerfirmen genau verfolgen können, ob sie gerade die Nase vorn haben oder noch die Werbetrommel rühren sollten. Dazu haben sie bis Ende Juli 2017 Zeit. Aus den 20 Schülerfirmen, die bis dahin die meisten Votes gesammelt haben, wählt die BSC-Jury die Top 10 aus, die zur Preisverleihung nach Berlin, ins Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, eingeladen werden. Der Bundes-Schülerfirmen-Contest steht unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel.

    Weitere Informationen finden Sie hier >>

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    news-385 Thu, 12 Jan 2017 12:06:00 +0100 ACHEMA-Gründerpreis 2018 sucht Innovatoren in Chemie, Verfahrenstechnik und Biotechnologie https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/achema-gruenderpreis-2018-sucht-innovatoren-in-chemie-verfahrenstechnik-und-biotechnologie/ Zum zweiten Mal sind unternehmungsfreudige Wissenschaftler, zukünftige Gründerinnen und Gründer und Inhaber von Start-ups aufgerufen, sich um den ACHEMA-Gründerpreis zu bewerben. Ideen, Konzepte und Businesspläne aus den Bereichen Chemie, Verfahrenstechnik und Biotechnologie können eingereicht werden. Die Finalisten haben die Chance, sich im Rahmen der ACHEMA 2018 dem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Drei Gesamtsieger erhalten darüber hinaus je ein Preisgeld von 10.000 Euro.

    Die chemische Industrie ist Innovationsmotor für zahlreiche andere Branchen. Innovationen in Chemie, Verfahrenstechnik und Biotechnologie können Technologien und Produkte auf breiter Ebene grundlegend verbessern. Doch die Zahl der Firmenneugründungen in diesen Bereichen ist niedrig. Gute Ideen und junge Unternehmer brauchen mehr Unterstützung beim Erschließen neuer Geschäftsfelder; dabei sind der Zugang zu erfahrenen Mentoren und die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, als mindestens ebenso wichtig anzusehen wie finanzielle Aspekte.

    Deshalb schreiben die DECHEMA, die Business Angels FrankfurtRheinMain und der High-Tech Gründerfonds zur ACHEMA 2018 zum zweiten Mal den ACHEMA-Gründerpreis aus. Ideengeber und Unternehmensgründer können sich ab sofort darum bewerben. Abweichend von der ersten Vergabe 2015 besteht diesmal keine Einschränkung auf bestimmte Kategorien; zugelassen sind alle Themen, die auch auf der ACHEMA vertreten sind, vom Anlagenbau bis zur industriellen Biotechnologie.

    Der Wettbewerb läuft über drei Phasen: Bis 31.3.2017 können Ideen, bis 31.7.2017 Konzepte und bis 31.11.2017 Businesspläne vorgelegt werden. Besonders in den frühen Phasen haben die Bewerber von Beginn an die Möglichkeit, mit hochrangigen fachlich versierten Mentoren ihre Konzepte zu diskutieren und auf dieser Basis Unterstützung für die Ausarbeitung ihrer Businesspläne zu bekommen. Die Bewerber sowie nach dem 1.7.2015 gegründete oder in Gründung befindliche junge Start-ups sollen schon in dieser frühen Phase Zugang zu potenziellen Investoren bekommen, um die Möglichkeiten einer Finanzierung zu besprechen. Unabhängig vom Zeitpunkt des Einstiegs in den Wettbewerb gehen alle Businesspläne, die bis zum 30. November 2017 vorliegen, ins Rennen um die Finalplätze.

    Bis zu zehn aussichtsreiche Gründungen bzw. Gründungsideen erhalten die Möglichkeit, sich auf der ACHEMA 2018 im Rahmen eines Gründerpreisstandes sowie einer speziellen Pitchsession vorzustellen und Kontakte zu knüpfen. Drei Gesamtsieger erhalten darüber hinaus ein Preisgeld in Höhe von je 10.000 Euro.

    Träger des ACHEMA-Gründerpreises sind die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V., die DECHEMA Ausstellungs-GmbH, die Business Angels FrankfurtRheinMain e.V. und der High-Tech Gründerfonds. Unterstützt wird der ACHEMA-Gründerpreis zudem von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI), dem Verband der Chemischen Industrie (VCI) und der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) sowie dem Business Angels Netzwerk Deutschland, eXist und dem Wettbewerb GO-Bio.

    Weitere Informationen finden Sie hier >>

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    news-383 Mon, 09 Jan 2017 16:30:58 +0100 Höhle der Löwen - Open Pitch Call am 19.01.2017 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/hoehle-der-loewen-open-pitch-call-am-19012017/ Für die 4. Staffel der VOX-Produktion "Die Höhle der Löwen" - einem Format in dem junge Gründer und Erfinder sich und ihre Idee fünf Investoren vorstellen, um von diesen gefördert zu werden, lädt die Sony Pictures Film und Fernsehe Produktions GmbH am 19. Januar zu einem "Open Pitch Call" in Düsseldorf ein.

    Interessierte können sich bis zum 17.01. noch anmelden oder am 19.01. spontan vorbeikommen!

    Mehr Informationen dazu finden Sie in diesem Infoblatt >>

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    news-384 Thu, 05 Jan 2017 17:14:00 +0100 Über drei Milliarden für den Mittelstand von heute und morgen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/ueber-drei-milliarden-fuer-den-mittelstand-von-heute-und-morgen/ L-Bank Wirtschaftsförderbilanz 2016: ■ Zinsgünstige Darlehen für 4.250 Mittelständler und 2.700 Existenzgründer ■ 260.000 Arbeitsplätze gesichert und 7.700 neue Stellen geschaffen ■ Existenzgründungsförderung und Förderung von Ressourceneffizienz mit besonders starken Akzenten
    Im vergangenen Jahr förderte die L-Bank Baden-Württembergs Unternehmen mit rund 3,2 Mrd. Euro und hält damit das hohe Niveau der Vorjahre (2015: 3,5 Mrd. Euro). „Auch 2016 haben wir gemeinsam mit den Hausbanken eine starke Förderleistung für die baden-württembergische Wirtschaft gestemmt“, betonte Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, bei der Vorstellung der Wirtschaftsförderbilanz 2016. „Dabei prägen zukunftsorientierte Investitionen die Fördernachfrage, und zwar sowohl bei etablierten Unternehmen wie bei jungen Start-ups. Das ist ein wichtiger Förderhebel, denn so haben wir den Mittelstand von heute und den Mittelstand von morgen gleichermaßen im Blick.“

    Mittelstand geht das Thema Ressourceneffizienz an

    Stark nachgefragt vom Mittelstand wurde mit 670 Mio. Euro vor allem das Förderprogramm ‚Ressourceneffizienzfinanzierung‘ – bei einem Anstieg um 35 Prozent im Vorjahresvergleich (496 Mio. Euro). Mit der ‚Ressourceneffizienzfinanzierung‘ werden Investitionen gefördert, die zu einer effizienteren Nutzung von Energie und Materialien in der Wertschöpfung von Unternehmen führen. „Die natürlichen Ressourcen sind endlich. Daher gilt es Wege zu finden, diese optimal zu nutzen. Die Entwicklung der ‚Ressourceneffizienzfinanzierung‘ zeigt, dass die baden-württembergischen Unternehmen dies nicht nur erkannt haben, sondern auch aktiv werden, indem sie in eine effiziente Energie- und Ressourcennutzung investieren“, erläuterte Nawrath.

    Bei der Nutzung der Ressourceneffizienzfinanzierungen standen zum Programmstart 2015 Finanzierungen von neuen Maschinen und Optimierungen der Produktionsprozesse im Vordergrund. Mittlerweile rücken mehr und mehr die Betriebsgebäude in den Fokus des Mittelstandes. „Dort schlummert ein gewaltiges Potential, das wir mit unserem Programm passgenau bedienen. Gerade bei Betriebsgebäuden lassen sich Ökonomie und Ökologie hervorragend verbinden. Bei einem Gewerbegebäude, das dem ökologisch vorteilhaften Niedrigenergiehaus-Standard entspricht, sinken die Betriebskosten gegenüber der herkömmlichen Bauweise um bis zu 50 Prozent“, verdeutlichte Nawrath.

    Mit diesen zukunftsorientierten Investitionen werden erhebliche Kosteneinsparpotenziale erschlossen – gerade in Baden-Württemberg als dem Bundesland mit der höchsten Industriedichte ist die Optimierung der Ressourceneffizienz auf allen Ebenen ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der internationalen Wettbewerbsposition.

    Über alle Programme der Mittelstandsförderung hinweg wurden zinsgünstige Kredite mit einem Gesamtvolumen von 2,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,5 Mrd. Euro) an mehr als 4.250 Betriebe ausgereicht. Die Schaffung von ca. 7.700 neuen Arbeitsplätzen konnte so unterstützt, fast 260.000 Arbeitsplätze konnten nachhaltig gesichert werden.

    Gründungsneigung geht bundesweit zurück – Baden-Württemberg fördert gegen den Trend

    Die gute Konjunktur, eine geringe Arbeitslosigkeit und ein hohes Lohnniveau bremsen gemeinhin die Neigung, mit Neugründungen oder Unternehmensnachfolgen den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Umso wichtiger ist eine starke Gründungsförderung: Sie motiviert, gibt einen Anreiz den Schritt zum Unternehmer doch zu wagen. „Unsere Gründungsförderung wirkt an der richtigen Stelle“, so Nawrath. „Vielerorts werden Gründungen aus Mangel an Alternativen durchgeführt. Dies ist in Baden-Württemberg nicht der Fall. Unsere Gründer sind von ihrer Idee überzeugt und machen bewusst den Schritt in die Selbstständigkeit. Das macht die hervorragenden Zahlen in der Gründungsförderung besonders bemerkenswert.“

    Sowohl in der ‚Gründungsfinanzierung‘ als auch in der gemeinsam mit der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg angebotenen ‚Startfinanzierung 80‘ wurde das Niveau des Förderrekordjahres 2015 fast erreicht. „Der hohe Bürgschaftsanteil, der bei der ‚Startfinanzierung 80‘ an unsere Förderdarlehen gekoppelt ist, wirkt im kleinvolumigen Finanzierungsbereich wie ein ‚Venture Credit‘. Die öffentliche Hand trägt hier in erheblichem Maße Gründungsrisiken. Auch 2016 hat gezeigt, dass die Nachfrage hiernach mit 50 Mio. Euro für fast 900 Start-ups auf sehr gutem Niveau ist. Für uns eine spannende Entwicklung, zeigt sie doch, dass der kleinvolumige Finanzierungsbedarf nicht aus den Augen verloren werden darf“, erläuterte Nawrath. Die Gründungsförderung der L-Bank insgesamt erreicht ein Volumen von 599 Mio. Euro (Vorjahr: 609 Mio. Euro). Von der Förderung profitierten mehr als 2.700 Neugründungen und Unternehmensnachfolgen.

    Ausblick

    „Nach den zurückliegenden Förderrekordjahren rechnen wir auch für das neue Jahr mit einer Fortsetzung der leichten Konsolidierung in der Nachfrage nach unserer Wirtschaftsförderung, die wir bereits im zweiten Halbjahr 2016 beobachten konnten“, blickte Nawrath auf das Förderjahr 2017 voraus. „Gemeinsam mit der Landesregierung versuchen wir daher eine gute Hand voll neuer Impulse ganz gezielt zu setzen, um unsere starken und effektiven Förderprogramme punktuell weiterzuentwickeln. Auch hier werden wir sowohl im Gründungsbereich als auch Mittelstandssegment ansetzen. Bereits im ersten Quartal wird beispielsweise ein Förderprogramm für kleine Start-ups an den Start gehen, das ein Mikrodarlehen mit der Crowdfunding-Idee kombiniert.“

    Quelle und weitere Informationen finden Sie unter www.l-bank.de

     

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    news-382 Thu, 05 Jan 2017 16:19:28 +0100 Nationaler Aktionstag "Unternehmensnachfolge durch Frauen" https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/nationaler-aktionstag-unternehmensnachfolge-durch-frauen/ Unter dem Motto "Nachfolge ist weiblich!" möchten die Akteurinnen und Akteure des Aktionstages am 21. Juni 2017 die Unternehmensnachfolge durch Frauen deutschlandweit bekannt machen und voranbringen.

    Im Rahmen des Aktionstages finden in allen 16 Bundesländern regionale Veranstaltungen statt. Akteurinnen und Akteuren innerhalb und außerhalb des Nachfolgegeschehens werden mit vielen kreativen Aktivitäten wie zum Beispiel einem Nachfolge-Frühstück, Pressegesprächen, Porträts von Nachfolgerinnen, Podiumsdiskussionen, Storytelling und Beratungsgesprächen das Thema allen Interessierten vor Ort nahe bringen.

    Ziel ist es,

    • den gut qualifizierten Frauen von heute die Betriebsübernahme als eine interessante Option der selbständigen Erwerbstätigkeit vor Augen zu führen,
    • die Übergeberfamilien für die Potenziale ihrer Töchter und Mitarbeiterinnen im Hinblick auf den unternehmerischen Generationswechsel zu sensibilisieren sowie
    • Expertinnen und Experten zu identifizieren, die den Nachfolgeprozess fachkundig begleiten und unterstützen können.

    Weitere Informationen finden Sie hier >>

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    news-381 Mon, 02 Jan 2017 17:02:19 +0100 Gründerwettbewerb - Digitale Innovationen: Start der ersten Runde 2017 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/gruenderwettbewerb-digitale-innovationen-start-der-ersten-runde-2017/ Bis zum 31. März 2017, 18 Uhr, können sich Gründerinnen und Gründer für die Phase 1 der Runde 1/2017 des „Gründerwettbewerb - Digitale Innovationen“ online registrieren und ihre Ideenskizze für eine Unternehmensgründung hochladen. Zusätzlich zu den regulären Preisen schreibt das BMWi einen Sonderpreis für FinTechs aus.

    Die besten TeilnehmerInnen erhalten bis Mitte Mai ein Feedback und werden zur Phase 2 eingeladen. Alle weiteren TeilnehmerInnen erhalten ihr Feedback im Juni.

    Die PreisträgerInnen werden auf der IFA 2017 ausgezeichnet.

    Weitere Informationen finden Sie hier>>

    Quelle und Informationen unter:
    www.gruenderwettbewerb.de

     

     

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    news-380 Mon, 02 Jan 2017 16:58:54 +0100 Start Up Energy Transition Award https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/start-up-energy-transition-award/ Der Award der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) richtet sich weltweit an Start-ups und Projekte, die sich mit dem Energie- und Klimawandel beschäftigen. Der Award wird in sechs Kategorien verliehen, die inhaltlich mit dem Ziel verbunden sind, positiv gegen den Klimawandel beizutragen. Start-ups sowie Projekte haben die Möglichkeit, sich bis zum 31. Januar 2017 zu bewerben. Die Awards werden auf dem Berlin Energy Transition Dialogue (BETD) 2017 in Berlin verliehen. Mehr als 1.000 hochkarätige Teilnehmer aus 70 Ländern werden von der Bundesregierung zu dieser Konferenz eingeladen. Aus sechs Kategorien werden die drei jeweils vielversprechendsten Startups und Projekte zum „Start Up Energy Transition Tech Festival“ nach Berlin eingeladen, Flüge und Unterkunft inklusive.

    Die Gewinner erhalten darüber hinaus die Möglichkeit, ihr Startup oder Projekt auf dem BETD zu pitchen. Das Festival findet in Partnerschaft mit dem BETD statt. Start Up Energy Transition ist eine Initiative der Deutschen Energie-Agentur (dena), die am 22. November 2016 im Rahmen des dena-Kongresses bekannt gegeben wurde.

    Weitere Informationen und Quelle:
    www.startup-energy-transition.com

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    news-379 Fri, 23 Dec 2016 15:37:14 +0100 KfW und GRENKE ermöglichen Leasingfinanzierung https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/kfw-und-grenke-ermoeglichen-leasingfinanzierung/ Die KfW Bankengruppe und die GRENKE AG haben einen Globaldarlehensvertrag für Leasingfinanzierungen über 100 Mio. Euro abgeschlossen.

    Damit können bundesweit kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Freiberufler und Gründer von attraktiven Leasingkonditionen durch die GRENKE AG und die KfW bei betrieblichen Neuanschaffungen profitieren.

    Die Abwicklung ist einfach: Der Unternehmer erhält einen sogenannten Fördergutschein direkt bei GRENKE. Er füllt ihn aus und reicht ihn zusammen mit dem Leasingantrag bei der GRENKE AG ein. Mit Abschluss des Leasingvertrags wird der Fördergutschein eingelöst und der individuelle, von Raten und Laufzeiten abhängige Förderbetrag dem Leasingkunden vorab und in einer Summe gutgeschrieben.

    Förderberechtigt sind Gewerbeunternehmen und Angehörige freier Berufe mit einem Jahresumsatz von bis zu 500 Mio. EUR, die ihren Sitz in Deutschland haben. Private Anschaffungen sind von einer Förderung ausgenommen.

    Webseite www.kfw.de

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    news-378 Wed, 21 Dec 2016 15:35:00 +0100 Franchise-Barometer 2016 veröffentlicht https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/franchise-barometer-2016-veroeffentlicht/ Eine sanfte Trendwende im aktuellen Franchise-Barometer lässt die deutsche Franchise-Wirtschaft zuversichtlich ins neue Jahr starten.

    Dafür spricht sowohl die zunehmende Kontinuität aufgrund eines spürbaren Fluktuationsrückgangs, als auch die positive Stimmungslage bei der Erreichung der Expansionsziele. 60 Prozent der Franchise-Systeme in Deutschland zeigten sich in 2016 mit diesen zufrieden. Lediglich 40 Prozent gaben an, ihre Maßgaben nicht erlangt zu haben. Damit hat es in diesem Bereich eine positive Umkehrung gegeben, waren es doch im vergangenen Jahr satte 63 Prozent, die mit ihrer Expansionszahlen unzufrieden waren. Das ist eines der Ergebnisse des Franchise-Barometers 2016. Jedes Jahr erhebt der Deutsche Franchise-Verband e.V. (DFV) darin die aktuellen Trends und Entwicklungen innerhalb seiner Mitgliedssysteme.

    Die Gruppe der Unternehmensgründer als Franchise-Nehmer zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr stabil. Mit 63 Prozent hebt sich diese deutlich ab. Die Expansion mit bestehenden Franchise-Partnern als nutzen 28 Prozent der Systeme - Multi-Unit-Franchising bleibt ein wichtiger Faktor bei der erfolgreichen Verbreitung. Einen Anstieg verzeichnet sowohl die Expansion durch Umwandlung bestehender Unternehmen, als auch durch Gründung eigener Filialen.

    Weniger deutlich wird das Franchise-Barometer bei der konkreten Gewinnung neuer Partner: mit 48 Prozent ist knapp die Hälfte um einen bis fünf Partner gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahr eine Abnahme von 10 Prozentpunkten. Keinen Franchise-Nehmer gewonnen zu haben, gaben in diesem Jahr erstmals neun Prozent der Befragten an.

    Die Fluktuation in den Systemen scheint rückläufig. Das zeigen die aktuellen Zahlen deutlich. So gaben 41 Prozent der Befragten an, im Jahr 2016 keine Partner verloren zu haben. Das sind immerhin 14 Prozentpunkte mehr als noch 2015. Bei 48 Prozent sind lediglich ein bis fünf Franchisenehmer ausgeschieden. Zehn Prozent weniger als im Vorjahr. Mit 10 Prozent ist der Wert derer, die sechs bis 10 Partner verloren haben in 2016 minimal gestiegen und nur ein Prozent haben elf und mehr Partner verloren. Die vollständige Auswertung des Franchise-Barometers 2016 liegt als Download vor.

    Webseite: http://www.franchiseverband.com

     

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    news-377 Fri, 16 Dec 2016 15:38:15 +0100 Innovationsindex 2016: Länder und Regionen im europäischen Vergleich - Innovationspotenzial in Baden‑Württemberg unangefochten am höchsten https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/innovationsindex-2016-laender-und-regionen-im-europaeischen-vergleich-innovationspotenzial-in-bad/ Innovationen – neue bzw. verbesserte Produkte, Dienstleistungen oder Produktionsprozesse – sind auch weiterhin der Schlüssel zur Steigerung der nationalen sowie internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Fundierte Kenntnisse über die Innovationsfähigkeit einer Region sind daher unerlässlich. Aus diesem Grund wurde vom Statistischen Landesamt Baden‑Württemberg der Innovationsindex entwickelt, der seit 2004 im 2-jährigen Turnus berechnet wird und damit die Grundlage für einen Vergleich der Innovationsfähigkeit von 87 Regionen der Europäischen Union (28 EU-Mitgliedstaaten und 59 Regionen auf NUTS-1-Ebene) schafft.

    Baden‑Württemberg ist mit einem Indexwert von rund 70 weiterhin in der Europäischen Union (EU) die Region mit dem höchsten Innovationspotenzial. In der Spitzengruppe des EU-Rankings mit einem Indexwert von über 50 und einer damit ebenfalls hohen Innovationsfähigkeit sind Bayern auf Rang 2, die französische Hauptstadtregion Île de France an dritter Position und nachfolgend Dänemark, Schweden, die südliche Region der Niederlande, Finnland, Luxemburg und Berlin vertreten. Gegenüber der Berechnung aus dem Jahr 2014 ergaben sich in der Spitzengruppe teilweise deutliche Rangverschiebungen, die ersten drei Rangplätze blieben allerdings unverändert. Schweden verbesserte sich um drei Rangplätze und liegt nun auf Platz 5. Die südliche Region der Niederlande schob sich um beachtliche 18 Rangplätze nach vorn und liegt 2016 auf dem sechsten Platz. Hier befinden sich wichtige Forschungseinrichtungen der Unternehmen Philips, Océ und DAF, die das Innovationspotenzial dieser Region unter anderem durch FuE-Investitionen und Patentanmeldungen positiv beeinflussen.

    Das beachtliche Innovationspotenzial in Baden‑Württemberg wird u.a. durch hohe Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in den Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen erreicht. In keiner anderen europäischen Region wird ein höherer Anteil der Wirtschaftsleistung in Forschung und Entwicklung (FuE) investiert (2013: 4,8 Prozent), ist der Anteil der Erwerbstätigen in forschungsintensiven Industriezweigen höher (16 Prozent) und werden – bezogen auf die Bevölkerungszahl – mehr Patente beim Europäischen Patentamt angemeldet als im Südwesten – fast fünfmal so viele Patentanmeldungen beim Europäischen Patentamt wie im Durchschnitt aller 28 EU-Länder. Vorteilhaft für Baden‑Württemberg wirkt sich hier aus, dass innovative Unternehmen wie beispielsweise Bosch, Daimler, ZF Friedrichshafen, Porsche, Mahle, Voith, Heidelberger Druckmaschinen, Festo, IBM und Hewlett-Packard mit ihrem Hauptsitz oder ihren Tochterunternehmen in Baden‑Württemberg angesiedelt sind. Diese Unternehmen investieren hierzulande beachtliche FuE-Ressourcen und zählen auch zu den größten Patentanmeldern Deutschlands und Europas.

    Mehr Informationen finden Sie unter www.statistik-bw.de/Presse/Pressemitteilungen/2016358

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    news-376 Thu, 15 Dec 2016 16:41:14 +0100 Erfolgsmodell: Wirtschaftsministerium vergibt 250. „Innovationsgutschein B Hightech“ - Firma 3D Laser aus Kirchheim unter Teck erhält 20.000 Euro https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/erfolgsmodell-wirtschaftsministerium-vergibt-250-innovationsgutschein-b-hightech-firma-3d/ Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat am Donnerstag (15. Dezember) den 250. „Innovationsgutschein B Hightech“ in Höhe von 20.000 Euro an die Firma 3D Laser aus Kirchheim unter Teck überreicht. Das Unternehmen ist seit einigen Jahren im Bereich Metall-Laserschmelzen tätig und entwickelt nun mit Hilfe der Förderung innovative Pulver für die Anwendung des Verfahrens in Zukunftsfeldern wie Medizintechnik, E-Mobilität oder Leichtbau. Mit der Übergabe des Förderbescheids durch die Ministerin profitiert ein weiteres mittelständisches Unternehmen von der Unterstützung des Landes für anwendungsorientierte und wirtschaftsnahe Forschungs- und Entwicklungsleistungen.

    „Die Innovationsgutscheine des Landes fördern erfolgreich unsere mittelständischen Unternehmen bei der Planung, Entwicklung und Umsetzung von neuen Produkten, Produktionsverfahren und Dienstleistungen oder einer qualitativen Weiterentwicklung. Die Unterstützung trägt auch dazu bei, die Zusammenarbeit unserer mittelständischen Betriebe mit Hochschulen und privaten sowie öffentlichen Forschungseinrichtungen zu stärken und zu verfestigen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Die Innovationsgutscheine seien daher ein Förderinstrument, das den Innovationsstandort Baden-Württemberg insgesamt stärke, so die Ministerin.

    Neben dem 250. „Innovationsgutschein B Hightech“ wurde in dieser Woche auch der 3.000 „Innovationsgutschein A und B“ seit Einführung der Förderung vergeben. Er ging in Höhe von 7.500 Euro an das Unternehmen SM Motion Control GmbH in Villingen-Schwenningen. Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart wird die Fima eine Richtmaschine für Kreissägewerkzeuge entwickeln, die zukünftig eine automatisierte und weitaus effizientere Fertigung ermöglichen soll.

    Weitere Informationen

    Seit Frühjahr 2008 wurden in Baden-Württemberg Innovationsgutscheine in Höhe von insgesamt 24 Millionen Euro für rund 3.770 innovative Projekte an mittelständische Unternehmen vergeben. Der im Jahr 2012 hinzu gekommene Innovationsgutschein B Hightech dient insbesondere zur Frühphasenfinanzierung von jungen Hightech-Unternehmen und fördert die Inanspruchnahme von umsetzungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen. Insgesamt erhielten seit 2012 250 Antragsteller einen Zuschuss durch dieses Instrument, was einem Fördervolumen von 5 Millionen Euro entspricht. Der Erfolg des Gutscheins B Hightech hat nun aktuell den Anstoß für eine Ausweitung des Gutscheintyps und insbesondere die noch stärkere Fokussierung des Digitalisierungsthemas, speziell in den Themenfeldern Industrie 4.0 und Smart Services, gegeben.

    Mit den Innovationsgutscheinen werden 50 bis 80 Prozent der Ausgaben abgedeckt, die im Rahmen von Marktrecherchen, Material- und Designstudien oder beispielsweise einem Prototypenbau von externen Partnern in Rechnung gestellt werden.

    Webseite: www.innovationsgutscheine.de

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    news-373 Mon, 12 Dec 2016 10:39:00 +0100 Startschuss für INVEST 2.0 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/startschuss-fuer-invest-20/ Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, hat den Startschuss für die Erweiterung des Förderprogramms "INVEST - Zuschuss für Wagniskapital" gegeben. Künftig können Investoren unter anderem bis zu 100.000 Euro pro Jahr an Zuschüssen für neue Beteiligungen an jungen innovativen Unternehmen erhalten sowie die Steuer auf Veräußerungsgewinne erstattet bekommen.

    Mit INVEST bezuschusst das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) seit Mai 2013 Investitionen von Business Angels in junge innovative Unternehmen mit 20 %. Ab dem 1. Januar 2017 wird das Programm mit einem Exitzuschuss um eine weitere Förderkomponente ergänzt. Der Exitzuschuss in Höhe von 25 % der Veräußerungsgewinne, die aus INVEST-Beteiligungen entstehen, stellt eine pauschale Erstattung der vom Investor auf die Veräußerungsgewinne zu zahlenden Steuern dar. Zusätzlich wird die Obergrenze für förderfähige Investitionssummen pro Investor verdoppelt. Damit können Investoren zukünftig bis zu 100.000 Euro pro Jahr an Erwerbszuschüssen für ihre Beteiligungen an jungen innovativen Unternehmen erhalten. Auch weitere Optimierungsvorschläge aus der kürzlich durchgeführten Evaluation des Programms wurden umgesetzt. So können private Investoren, die ihre Beteiligung über eine Beteiligungsgesellschaft eingehen wollen, dies in Zukunft auch über eine haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft (UG) tun (bisher nur GmbHs). Zusätzlich fällt die Bedingung eines Mehrheitsgesellschafters weg und die Anzahl der zulässigen Gesellschafter an der Beteiligungsgesellschaft wird von vier auf sechs erhöht.

    Mit Inkrafttreten der neuen Richtlinie sind auch Wandeldarlehen förderfähig. Neu ist insbesondere auch die Möglichkeit, Zuschüsse auf Anschlussfinanzierungen von INVEST-geförderten Erstfinanzierungen zu erhalten.

    Auch für junge innovative Unternehmen werden die Förderkriterien ausgeweitet: Bislang wurde zur Beurteilung der Innovativität ausschließlich die Branchenklassifikation (bzw. Patente oder eine öffentliche Innovationsförderung) herangezogen. Künftig können sich innovative Unternehmen, die diese Kriterien nicht erfüllen, ihre Innovativität anhand eines externen unabhängigen Kurzgutachtens bescheinigen lassen.

    Förderanträge können ab dem 1. Januar 2017 gestellt werden.

    Webseite: www.invest-wagniskapital.de

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    news-374 Thu, 08 Dec 2016 10:41:00 +0100 DIHK sieht Lichtblicke bei Unternehmensnachfolge https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/dihk-sieht-lichtblicke-bei-unternehmensnachfolge/ Aktueller Report zeigt Zuwachs bei den Beratungsgesprächen.

    Das Thema Nachfolge wird für Senior-Chefs hierzulande zunehmend zur Herausforderung - gleichzeitig steigt aber auch das Übernahmeinteresse. Die aktuelle Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zur Unternehmensnachfolge zeichnet ein verhalten optimistisches Bild der Lage.

    Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) hätten 2015 rund 20 Prozent häufiger Beratungsgespräche zur Übernahme eines Unternehmens geführt als 2014. Das ist der erste Anstieg seit sieben Jahren. Besonders erfreulich: Es gibt immer mehr weibliche Interessenten.

    Die Frage ihrer offenen Unternehmensnachfolge bleibt für viele Mittelständler aber ein wunder Punkt. Demografiebedingt ist die Zahl der Alt-Inhaber auf Nachfolgersuche erneut gestiegen, die IHKs registrieren insgesamt ein Plus von knapp 9 Prozent. In den neuen Bundesländern sind es sogar über 20 Prozent. Insgesamt fänden vier von zehn Unternehmen nicht den passenden Interessenten. Denn, auch das zeigt der DIHK-Report, der auf mehr als 21.000 Kontakten von IHK-Experten mit Senior-Unternehmern und potenziellen Übernehmern beruht: Viele Verhandlungen zur Unternehmensnachfolge gestalten sich schwierig. Insbesondere beim Kaufpreis klaffen die Vorstellungen oftmals weit auseinander. Gerade für Alt-Eigentümer ist die ohnehin schon komplizierte Materie auch noch emotional aufgeladen. > _blank external-link-new-window>Der DIHK-Nachfolgereport 2016 liegt als Download unter www.dihk.de >>

     

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    news-375 Mon, 05 Dec 2016 10:44:00 +0100 IT-Sicherheitsnavigator bietet Beratung und Hilfe für Unternehmen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/it-sicherheitsnavigator-bietet-beratung-und-hilfe-fuer-unternehmen/ Für Unternehmen, die ihre IT-Sicherheit verbessern wollen, bietet das BMWi mit dem IT-Sicherheitsnavigator einen ersten Überblick über herstellerneutrale Initiativen und Hilfsangebote.

    Jedes zweite Unternehmen war in den letzten beiden Jahren von digitaler Wirtschaftsspionage, Datendiebstahl oder Sabotage betroffen. Besonders mittelständische Unternehmen sind oft noch nicht ausreichend gegen Gefahren aus dem Netz geschützt. Mit dem IT-Sicherheitsnavigator finden Unternehmen geeignete Beratungsstellen aus ihrer Region, aber auch kostenlose Checklisten, Broschüren und andere multimediale Informationsangebote. Der IT-Sicherheitsnavigator ist so konzipiert, dass Nutzer anhand ihrer jeweiligen Fragestellung und Branche schnell und zielführend zum passenden Angebot gelangen.

    Der IT-Sicherheitsnavigator ist Bestandteil der BMWi-Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft. Die Initiative bündelt vielfältige Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung des Bewusstseins für IT-Sicherheit speziell bei kleinen und mittleren Unternehmen. Denn IT-Sicherheit ist maßgeblich für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und damit für eine erfolgreiche Digitalisierung.

    Webseite: http://www.it-sicherheit-in-der-wirtschaft.de/IT-Sicherheit/Navigation/Angebote/it-sicherheitsnavigator.html

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    news-372 Fri, 02 Dec 2016 16:55:52 +0100 Landes-Innovationspreis in Stuttgart verliehen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/landes-innovationspreis-in-stuttgart-verliehen/ „Mit dem Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg prämieren wir zukunftsweisende Ideen, die unsere mittelständischen Unternehmen in Baden-Württemberg jedes Jahr umsetzen und auf den Markt bringen. Wir wollen damit die außergewöhnlichen Ideen unserer Wirtschaft im Land auch nach außen sichtbar machen. Außerdem soll der Preis für die KMU ein Ansporn sein, sich immer wieder neu zu erfinden und so ihre Wettbewerbsfähigkeit auszubauen“, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich der Verleihung des Innovationspreises am Mittwoch (30. November) Stuttgart.

    Der mit insgesamt 50.000 Euro dotierte Landes-Innovationspreis, der „Dr. Rudolf-Eberle-Preis“, wird bereits zum 32. Mal verliehen. Mit dem Preis werden mittelständische Unternehmen für herausragende Entwicklungen und Anwendungen neuer Technologien ausgezeichnet. Preisträger in diesem Jahr sind die Unternehmen Vincent Systems GmbH aus Karlsruhe, Pinion GmbH aus Denkendorf und Weckenmann Anlagentechnik GmbH & Co. KG aus Dormettingen. Zusätzlich erhielt das Unternehmen OPAL - Operational Analytics GmbH aus Mannheim den mit 7.500 Euro dotierten Sonderpreis der MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft für Innovationen von jungen Unternehmen. Sechs weitere Unternehmen wurden mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

    Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte allen Preisträgerinnen und Preisträgern. „Die hohe Qualität unter den eingereichten Bewerbungen aus den unterschiedlichsten Branchen ist ein Beleg für die Innovationsfähigkeit der kleinen und mittelständischen Unternehmen in Baden-Württemberg. Alle Ausgezeichneten tragen mit ihren herausragenden Ideen dazu bei, dass Baden-Württemberg die bundesweit führende Innovations- und Wirtschaftsregion ist und bleibt“, so die Ministerin.

    Die Preisträger sind:

    Die VINCENT Systems GmbH, Karlsruhe erhielt 25.000 Euro für ihre Bionische Handprothese. Mit der neu entwickelten künstlichen Hand ist es erstmals möglich, eine prothetische Versorgung für nahezu alle Altersklassen, Größen und Formen der Hand zu gestalten. Kern der Innovation ist die weltweit kleinste, leichteste und leistungsfähigste bionische Handprothese, die über die Muskelsignale des Prothesenträgers elektronisch gesteuert werden kann. Die Handprothese ist in unterschiedlichen Größen und auch als Baukastensystem für die Versorgung von Teilen der Hand verfügbar, wenn es z.B. darum geht, nur den Daumen oder einzelne Finger zu ersetzen. www.vincentsystems.de

    Die Pinion GmbH, Denkendorf erhielt 15.000 Euro für ihr Schaltgetriebe für Fahrräder. Erstmals wird ein aus dem Automobilbau bekanntes Schaltgetriebekonzept auf Fahrräder übertragen. Dabei wird das neu entwickelte Stirnradgetriebe in den Fahrradrahmen integriert. Durch die Verwendung von zwei Teilgetrieben werden 18 Gänge mit einer Übersetzungsbandbreite von mehr als 630 Prozent realisiert, ohne dass es zu Gangüberschneidungen kommt. Durch das Gehäuse ist das Getriebe vor äußeren Einflüssen geschützt und somit wartungsarm. Zukünftig kommt das Getriebe nicht nur bei High-end Tourenrädern zum Einsatz sondern in einer kostengünstigen Version auch im mittleren Preissegment. www.pinion.eu

    Die Weckenmann Anlagentechnik GmbH & Co. KG, Dormettingen erhielt 10.000 Euro für ihre Mobile Produktion von Beton-Fertigteilen. Mit dem Konzept der mobilen Batterieschalung wird die Produktion von Beton-Fertigteilen in unmittelbarer Nähe von Baustellen ermöglicht. Ein neu entwickeltes Spezialfahrzeug befördert das transportable Werk direkt auf die Baustelle. Qualitativ hochwertige Beton-Fertigteile können somit vor Ort und bedarfsgerecht produziert werden. Unabhängig davon, ob sich eine Baustelle mitten in der Großstadt oder in entlegenen Gebieten befindet, wird das Vorhaben kostengünstiger und umweltfreundlicher, denn der aufwendige Transport einzelner Fertigteile wird überflüssig. www.weckenmann.com

    Den mit 7.500 Euro dotierten Sonderpreis der MBG sicherte sich die OPAL – Operational Analytics GmbH, Mannheim mit ihrem Softwaremodul zur Nachfrageprognose. Fehlende Produkte in den Regalen des Handels verursachen Umsatzverluste und Imageschäden. Jetzt können die Bestellmengen mit Hilfe einer neu entwickelten Software optimiert werden. Die Softwarelösung wird als Dienstleistung über das Internet für Lebensmitteleinzelhändler angeboten. Diese erhalten die Möglichkeit, ihre Massendaten auf einfache Art und Weise in Echtzeit zu analysieren und damit Bestellmengen von Lebensmitteln präzise zu prognostizieren. Dabei werden die Daten mit externen Einflussfaktoren, wie Wetter, Feier- und Urlaubstagen sowie lokalen Events, angereichert. www.opal-analytics.com

    Folgende Unternehmen erhielten Anerkennungen:

    AWP-Präzisionsteile GmbH, Waibstadt
    Entriegelungssystem für Gasdruckfedern
    www.awp-gmbh.com
    Die in Passagiersitzen von Flugzeugen und Zügen eingesetzten Gasdruckfedern zur Verstellung der Rückenlehnen mussten bisher mit großem Kraftaufwand entriegelt werden. Durch den innovativen Auslösekopf werden diese Kräfte mechanisch um das 24-fache reduziert, sodass sich eine Restbetätigungskraft von lediglich 2 bis 5 Newton ergibt. Dadurch wurde es möglich, sowohl mechanische als auch elektrische Betätigungselemente zu entwickeln. Das geringe Gewicht von nur 54 Gramm führt in Flugzeugen zu Treibstoffeinsparungen und damit verbundenen Emissionsreduzierungen.

    Birken AG, Niefern-Öschelbrunn
    Arzneimittel für die schnelle Wundheilung
    www.birken.eu
    Bislang gab es kein europäisch zugelassenes Arzneimittel mit nachgewiesener Wirksamkeit für die Beschleunigung von Wundheilungen. Mit dem pflanzlichen Wirkstoff Betulin ist dies erstmals gelungen. Er wird aus Birkenkork gewonnen, welches als Abfallprodukt in der holzverarbeitenden Industrie in großen Mengen zur Verfügung steht. Ob als hautpflegende Emulsion für allergiegefährdete Menschen oder als Arzneimittel bei Brandwunden, der Wirkstoff aus Birkenrinde eignet sich nachweislich sowohl für medizinische als auch für kosmetische Anwendungen.

    Enit Energy IT Systeme GmbH, Freiburg
    Komplettlösung für Energieflussdaten
    www.enit-systems.com
    Bis zu 20 Prozent der Energiekosten in industriellen Unternehmen können mit Hilfe einer neuen Hard- und Software eingespart werden. Das dafür eingesetzte Gerät, das vom Kunden selbst installiert werden kann, deckt Optimierungspotenziale auf und lässt sich durch das Aufspielen von Weiterentwicklungen der Software jederzeit den jeweiligen Anforderungen im Unternehmen anpassen. Daten von bereits genutzten Zählern werden unabhängig des Herstellertyps im Sekundentakt abgefragt und in die Verbrauchsanzeige von Strom, Gas, Wärme und Wasser einbezogen.

    flexlog GmbH, Karlsruhe
    Dezentral gesteuerte Fördertechnik
    www.flexlog.de
    Das aus dem Karlsruher Institut für Technologie ausgegründete Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, komplexe Fördertechnik-Systeme so einfach wie möglich zu gestalten. Mit der Entwicklung dezentraler Steuerungs- und Materialflusssysteme konnte dieses Ziel erreicht werden. Das Konzept dabei ist denkbar einfach: Einzelne Fördermodule werden wie LEGO®-Bausteine zusammengesteckt und miteinander verbunden. Aufbauen, erweitern, anpassen oder austauschen einzelner Komponenten wird durch den Einsatz der vernetzten Steuermodule kinderleicht.

    MediaLas Electronics, Balingen
    Laserprojektor für Skisprungschanzen
    www.medialas.de
    Mit dem neu entwickelten, leistungsstarken Laserprojektor, der an die Windmessanlage und die Resultatsliste der bisherigen Sprünge angekoppelt wird, kann erstmals eine „Best-to-Beat“-Linie in Echtzeit auf den Sprunghügel einer Skischanze projiziert werden. Diese Linie ist nicht nur für die Athleten und die Zuschauern zu sehen, sondern kann auch von Slow Motion Kameras erfasst werden. Das Visualisierungssystem arbeitet vollautomatisch und projiziert unter nahezu allen klimatischen Bedingungen eine präzise Laserlinie auf den Sprunghügel.

    myPOLS Biotec, Konstanz
    Maßgeschneiderte Enzyme
    www.mypols.de
    In zahlreichen biotechnologischen Verfahren, insbesondere beim Nachweis von Krankheitserregern, werden DNA-Polymerasen eingesetzt. Durch die Entwicklung einer Technologie-Plattform zur gerichteten Evolution können jetzt maßgeschneiderte DNA-Polymerasen erzeugt, gefriergetrocknet, bei Raumtemperatur gelagert und per Post versendet werden. Durch den Wegfall aufwendiger Kühlketten werden Kosten eingespart. Die Nachweise von Pathogenen wie HIV, Ebola und anderen Erregern können so schneller, einfacher und verlässlicher durchgeführt werden.

    Weitere Informationen:
    Der nach dem früheren Wirtschaftsminister (1972 - 1984 im Amt) benannte Preis wird seit 1985 jährlich verliehen. Bewerben können sich kleine und mittlere Unternehmen, die in Baden-Württemberg ansässig sind, maximal 500 Beschäftigte haben und einen Jahresumsatz bis zu 100 Millionen Euro erwirtschaften. Zu gewinnen gibt es Preisgelder in Höhe von insgesamt 50.000 Euro sowie Anerkennungen. Daneben vergibt die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH einen Sonderpreis im Rahmen des Landeswettbewerbs in Höhe von 7.500 Euro. Dieser richtet sich gezielt an junge Unternehmen, die nicht älter als 10 Jahre sind und mit bis zu 100 Beschäftigten einen Umsatz von maximal 10 Millionen Euro erzielen.

    Weitere Informationen zum Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg finden Sie unter www.innovationspreis-bw.de

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    news-371 Thu, 01 Dec 2016 16:53:00 +0100 Junge Unternehmen überzeugen bei den FinTech-Days Stuttgart https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/junge-unternehmen-ueberzeugen-bei-den-fintech-days-stuttgart/ Giromatch zum „Finnovativsten Start-up 2016“ gekürt

    Team „S’LÄUFT“ siegt beim Hackathon mit der Idee eines Chatbots zur Schadensmeldung

    Auf der Suche nach den besten Start-ups und genialsten Ideen für Produkte im finanztechnologischen Bereich luden Stuttgart Financial, die Börse Stuttgart und die L-Bank zu den FinTech-Days Stuttgart ein: Unter dem Motto „Get finnovative“ brachten sie die 35 Teilnehmer des Hackathons und zehn ausgewählte Start-ups mit Big Playern der Finanzszene und rund 150 Investoren und Wirtschaftsförderern zusammen.

    Das Rennen um den Titel als „Finnovativstes Start-up 2016“ machte Giromatch aus Frankfurt/M., eine Direct Lending-Plattform, die Kredite vollständig automatisiert prozessiert und über einen Algorithmus an Investoren verkauft. Dem jungen Unternehmen gelang es, beim FinTech-Pitch eine hochkarätige Jury aus Experten der Finanz- und Investorenszene von seinem Geschäftsmodell zu überzeugen und sich damit unter den zehn vorher ausgewählten Finalisten durchzusetzen. Als Siegergeld gab es 5.000 Euro. Den zweiten Platz und 3.000 Euro sicherte sich die Münchner FinTecSystems GmbH , den dritten Platz und 2.000 Euro die Blockchain Helix AG  aus Frankfurt/M.

    Giromatch kommt aus Frankfurt am Main, FinTecSystems aus München und Blockchain Helix aus Frankfurt am Main.

    Beim Hackathon gewann das dreiköpfige Team „S’LÄUFT“ aus Entwicklern und Finanzexperten mit der Idee, mithilfe eines Chatbots einen Schaden an die zuständige Versicherung zu melden. Die Talente nahmen zum zweiten Mal an einer Veranstaltung dieser Art teil. Vorher hatten sie und sieben weitere Teams bei dem Programmierwettbewerb vom 28. bis 30. November innerhalb von 40 Stunden acht prototypfähige Finanzprodukte rund um Trading, Banking & Insurance aus dem Hut gezaubert. Dabei konnten sie auf verschiedene Daten-Schnittstellen von FinAPI, Interactive Data, Sowa Labs, TraderFox, Wikifolio und der W&W AG zugreifen. Wichtige Bewertungskriterien der Expertenjury waren neben der technischen Umsetzung auch die überzeugende Vorstellung, der Wow-Effekt und die Markttauglichkeit der erarbeiteten Konzepte. Für den zweiten Platz entwickelte das Team „Social Media Monitoring“ eine Anwendung, um unstrukturierte Daten aus sozialen Medien und Newsplattformen zu analysieren und damit Indikatoren für Handelsstrategien zu liefern. Den dritten Preis ergatterte das Team „chaINsurance“, das sich eine crowdfinanzierte Versicherung auf der Blockchain ausdachte.

    Am Finaltag ging es für alle Teilnehmer des FinTech-Pitches und des Hackathons aber nicht nur darum, die Jury zu beeindrucken. Sie erhielten dabei die einmalige Möglichkeit, die Aufmerksamkeit des finanzstarken Publikums für sich zu gewinnen und damit die Chance, Treibstoff für das eigene Business zu bekommen.

    Viele Partner an Bord

    Wie sehr das Thema FinTechs die gesamte Finanzbranche bewegt, zeigt sich an der hohen Zahl an Partnern, die die FinTech-Days Stuttgart unterstützten. Zu den Premiumpartnern zählten die LBBW, Porsche-Consulting, die SV-Sparkassen-Versicherung, wikifolio und die W&W. Als Partner unterstützten auch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, die Business Angels Region Stuttgart, der Hightech-Gründerfonds, Interactive Data, Logicline, Sowa Labs und Traderfox das Event; Alec Rauschenbusch von Grazia Equity hielt die Keynote-Speech.

    „Die Digitalisierung verändert unsere Wirtschaft und Gesellschaft tiefgreifend. Baden-Württemberg hat alle Voraussetzungen, um diesen Wandel erfolgreich zu meistern. Dazu müssen wir die Chancen digitaler Geschäftsmodelle ergreifen und Gründungen als Motor des wirtschaftlichen Strukturwandels begreifen. Es geht bei der Digitalisierung auch – aber nicht nur – um technologische Innovationen. Wir brauchen zudem Innovationen bei Geschäftsmodellen, bei der Datennutzung und bei darauf aufbauenden Dienstleistungen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

    „Die Finanzwelt ist auf Innovationen und modernste Technologien angewiesen, die die Bedürfnisse ihrer Kunden bedienen. Fin- und InsurTechs sind dabei als Treiber und Partner der Finanzunternehmen nicht mehr wegzudenken“, erklärt Dr. Ulli Spankowski, Leiter von Stuttgart Financial, die Motivation, eine dreitägige Veranstaltung zur Förderung außergewöhnlicher FinTech-Ideen auf die Beine zu stellen.

    „Die etablierte Bankenwelt und die jungen Fintechs können noch viel voneinander lernen. Zwar befindet sich die Zusammenarbeit beider Welten derzeit weitgehend noch in den Kinderschuhen. Auf lange Sicht verheißen sie aber eine spannende Entwicklung, von der vor allem die Endverbraucher profitieren werden. Bringen die Fintechs beispielsweise modernste und zum Teil unkonventionelle Prozesse mit hoher Nutzerfreundlichkeit ein, punkten die Banken mit dem Vertrauen eines großen Kundenkreises. Gleichzeitig verfügen die Geschäfts- und Förderbanken über das notwendige Know how und die Erfahrung auf dem Gebiet der Bankenregulierung und Finanzaufsicht“, ergänzt Dr. Ulrich Theileis, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der L-Bank.

    Mitglieder der Jury waren:

    • Thomas Grosse – Google Germany GmbH | Industry Leader Banking & Fintech
    • Can Ertugrul – Wikifolio Financial Technologies AG | Head of Partner Acquisition
    • Rüdiger Maroldt  – Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank | Leiter Digitalisierung
    • Dr. Matthias Tewes – Porsche Consulting GmbH | Partner, Dienstleistungen
    • Dr. Marc Umber – Hightech Gründerfonds (HTGF) | Investment Manager 
    • Alexander v. Uslar – Landesbank Baden-Württemberg | Vorstandsmitglied (Finanzen/IT)
    • Dr. Michael Völter – Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V. | Vorsitzender des Vorstands
    • Klaus Westen – SV | Leiter Digitalisierung

    Für Fragen aus den Redaktionen und für Pressefotos steht Ihnen die Pressestelle der Börse Stuttgart gerne zur Verfügung:
    Boerse Stuttgart GmbH · Börsenstraße 4 · 70174 Stuttgart
    Telefon: +49  (0)711 222 985-711
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    E-Mail: ⇱presse@boerse-stuttgart.de 

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    news-369 Thu, 01 Dec 2016 16:48:00 +0100 Studie „Gründungspotenziale von Menschen mit ausländischen Wurzeln“ https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/studie-gruendungspotenziale-von-menschen-mit-auslaendischen-wurzeln/ Im Rahmen des Dialogs mit der internationalen Gründungsszene hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Ergebnisse der Studie „Gründungspotenziale von Menschen mit ausländischen Wurzeln - Entwicklungen, Erfolgsfaktoren, Hemmnisse“ vorgestellt.

    Diese gibt einen Überblick der aktuellen Entwicklungen bei Gründungen von Migranten und liefert Handlungsempfehlungen unter anderem zu Beratung und Unterstützung, Gründungen von Frauen sowie Unternehmensübernahmen und Finanzierung.

    Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie: „Damit Deutschland auch in Zukunft innovativ und wettbewerbsfähig bleibt, brauchen wir mehr Unternehmensgründungen. Es sind immer öfter Menschen mit ausländischen Wurzeln, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen und so Wachstum und neue Arbeitsplätze schaffen: Die Zahl der Gründungen durch Menschen mit Migrationshintergrund ist seit 2005 um 30 Prozent gestiegen. Besonders erfreulich ist dabei, dass die angebotenen Produkte und Dienstleistungen immer moderner und innovativer werden.“

    Über 180 Gäste aus verschiedenen Herkunftsländern nahmen an der Präsentation der Studienergebnisse des Instituts für Mittelstandsforschung Mannheim teil und unterzogen die Handlungsempfehlungen einem ersten Praxischeck. Der Abschlussbericht der Studie wird voraussichtlich im Februar 2017 veröffentlicht.

    Spezifische Informations- und Beratungsangebote für Migranten bieten insbesondere die 1.200 bundesweiten Kooperationspartner der Gründerwoche Deutschland an. Weitere Informationen, Tipps und Unterstützungsangebote rund um das Thema Existenzgründungen finden Sie im BMWi-Existenzgründungsportal.

    Die Studie finden Sie unter www.bmwi.de/DE/Mediathek/publikationen,did=791350.html >>

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    news-370 Wed, 30 Nov 2016 16:50:00 +0100 Fünf EXIST-Teams gewinnen Ideenphase bei Science4Life https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/fuenf-exist-teams-gewinnen-ideenphase-bei-science4life/ Über 260 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und ein Gründerteam aus Österreich haben ihre Ideen beim Science4Life Venture Cup 2017 eingereicht. Etliche Teams aus Life Science, Chemie und Energie nutzten die Ideenphase, um potentielle Geschäftsvorhaben auf Umsetzbarkeit zu testen.

    Ausgewählt wurden nun die Gewinner der Ideenphase des Science4Life Venture Cup: CrystalsFirst aus Marburg, LipOra aus Heidelberg, neoTube aus Jena, die Reactive Robotics GmbH aus München sowie Tubulis Technologies aus Berlin und München. Darüber hinaus wurden die Teams von der Adaptive Balancing Power GmbH aus Darmstadt, der Li.plus GmbH aus München und von Solaga aus Berlin mit Spezialpreisen aus dem Bereich Energie ausgezeichnet.

    Mehr Informationen finden Sie hier www.science4life.de/Presse/Pressemitteilung.aspx >>

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    news-368 Wed, 30 Nov 2016 12:14:41 +0100 Höhle der Löwen - Open Pitch Call am 14.12.2016 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/hoehle-der-loewen-open-pitch-call-am-14122016/ Für die 4. Staffel der VOX-Produktion "Die Höhle der Löwen" - einem Format in dem junge Gründer und Erfinder sich und Ihre Idee fünf Investoren vorstellen, um von diesen gefördert zu werden, lädt die Sony Pictures Film und Fernsehe Produktions GmbH am 14. Dezember zu einem "Open Pitch Call" in Frankfurt ein.

    Interessierte können sich bis zum 11.12. noch anmelden oder am 14.12. spontan vorbeikommen!

    Mehr Informationen dazu finden Ihr in diesem Infoblatt >>

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    news-367 Wed, 30 Nov 2016 12:07:35 +0100 Geschäftsklima im Beteiligungsmarkt: Stimmung steigt deutlich https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/geschaeftsklima-im-beteiligungsmarkt-stimmung-steigt-deutlich/ Der Geschäftsklimaindex des German Private Equity Barometers hat sich deutlich erhöht und steigt im dritten Quartal 2016 um 12,0 Zähler auf 59,6 Saldenpunkte. Der Indikator für die aktuelle Geschäftslage legt um 10,9 Zähler auf 60,2 Saldenpunkte zu, der Indikator für die Geschäftserwartung klettert deutlich um 13,0 Zähler auf 58,9 Saldenpunkte.

    Besonders verbessert hat sich das Geschäftsklima im Frühphasensegment. Der Indikator steigt dort im dritten Quartal um 19,7 Zähler auf 61,1 Saldenpunkte und ist jetzt annähernd so gut wie vor einem Jahr, als es mit 66,8 Saldenpunkten ein Rekordhoch erreichte. Getragen wird dies von einer deutlich positiveren Beurteilung der aktuellen Geschäftslage (+15,3 Zähler auf 58,0 Saldenpunkte), vor allem aber von den sprunghaft gestiegenen Geschäftserwartungen (+24,2 Zähler auf 64,1 Saldenpunkte). Die Verbesserung des Geschäftsklimas im Frühphasensegment geht mit einem steilen Anstieg des Fundraisingklimas einher, das bei 39,7 Saldenpunkten nur knapp unter seinem Rekordwert von 42,4 Saldenpunkten bleibt.

    Das Geschäftsklima im Spätphasensegment des Beteiligungsmarktes hat sich ebenfalls verbessert, allerdings vergleichsweise verhalten. Der entsprechende Indikator legt um 7,5 Zähler auf 58,7 Saldenpunkte zu. Dabei bewerten die Spätphasenfinanzierer nicht nur ihre aktuelle Geschäftslage besser, sondern zeigen auch eine deutlich optimistischere Geschäftserwartung: Der Indikator für die aktuelle Geschäftslage steigt um 8,5 Zähler auf 61,4 Saldenpunkte, der Indikator für die Geschäftserwartung zieht um 6,6 Zähler auf 56,0 Saldenpunkte an. Der Stimmungsrückgang des ersten Halbjahres ist somit fürs erste gestoppt. Grund für die Stimmungsaufhellung dürfte die Verbesserung des Fundraisingklimas und der Kapitalnachfragesituation sein. Jedoch waren die Spätphaseninvestoren noch nie zuvor so unzufrieden mit der Qualität ihrer Dealflows.

    Die Entwicklung des Geschäftsklimas auf dem deutschen Beteiligungskapitalmarkt hat sich damit gedreht. Vor allem unter den VC-Investoren herrscht wieder eine bessere Stimmung. Dazu dürften einige der im dritten Quartal von der Bundesregierung getroffenen Entscheidungen beigetragen haben. Unter anderem soll die aktuell geltende Regelung zur steuerrechtlichen Verlustrechnung weiterentwickelt werden. Zudem wurde der INVEST Zuschuss für Wagniskapital, durch den Investoren 20 % ihrer Investitionssumme als Zuschuss vom Bund zurück erhalten können, steuerfrei gestellt und soll auf Investitionen in VC-Fonds ausgeweitet werden. „Die Bundesregierung gibt dem VC-Markt mit ihren Entscheidungen positive Impulse und beflügelt damit die Marktstimmung“, sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. Auch Ulrike Hinrichs, geschäftsführendes BVK-Vorstandsmitglied unterstreicht: „Die jüngsten Entscheidungen der Bundesregierung waren richtig und wichtig. Sie sind ein Signal an die Venture Capital-Branche, dass man Wettbewerbsnachtteile für Startups und ihre Investoren beseitigen will.“

    Die KfW berechnet das German Private Equity Barometer zusammen mit dem Bundesverband deutscher Kapitalgesellschaften e. V. (BVK) exklusiv für das Handelsblatt. Eine ausführliche Analyse mit Datentabelle und Grafik zum aktuellen German Private Equity Barometer ist unter www.kfw.de/gpeb abrufbar.

     

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    news-365 Tue, 29 Nov 2016 12:03:00 +0100 AUMA veröffentlicht Auslandsmesseprogramm 2017 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/auma-veroeffentlicht-auslandsmesseprogramm-2017/ Messetermine und Kontaktdaten für die Auslandsmessebeteiligungen des Bundes und der Länder enthält die Broschüre „Auslandsmesseprogramme der Bundesrepublik Deutschland und der Bundesländer 2017“, die der AUMA herausgegeben hat.

    Der AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft ist Mitveranstalter der Gemeinschaftsbeteiligungen des Bundes, auf denen sich deutsche Unternehmen zu günstigen Konditionen präsentieren können. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) plant dafür in Abstimmung mit der deutschen Wirtschaft 239 Beteiligungen. Für die Realisierung der Beteiligungen des BMWi im Jahr 2017 hat der Haushaltsausschuss des Bundestages einen Etat von 44 Mio. Euro empfohlen, die Zustimmung des Bundestages steht allerdings noch aus. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) plant für das Jahr 2017 33 Beteiligungen. In der Broschüre sind darüber hinaus die Auslandsmessebeteiligungen der einzelnen Bundesländer für 2017 enthalten. Insgesamt wollen sich die Länder an 141 Messen im Ausland beteiligen. Die Broschüre „Auslandsmesseprogramme der Bundesrepublik Deutschland und der Bundesländer 2017“ kann kostenlos beim AUMA bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

    In der Broschüre sind darüber hinaus die Auslandsmessebeteiligungen der einzelnen Bundesländer für 2017 enthalten. Insgesamt wollen sich die Länder an 141 Messen im Ausland beteiligen. Die Broschüre „Auslandsmesseprogramme der Bundesrepublik Deutschland und der Bundesländer 2017“ kann kostenlos beim AUMA bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden: www.auma.de/de/DownloadsPublikationen.

    Aktuelle und detaillierte Informationen zu einzelnen Messen sind im Internet erhältlich unter www.auma.de/de/Messedatenbank.

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    news-364 Mon, 28 Nov 2016 12:01:00 +0100 International unterwegs - Praxishilfen der Initiative "Kultur- und Kreativwirtschaft" der Bundesregierung https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/international-unterwegs-praxishilfen-der-initiative-kultur-und-kreativwirtschaft-der-bundesregi/ Kreativität kennt keine Grenzen. Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist daher "naturgemäß" international aufgestellt.

    Dabei geht es einerseits um Exportlieferungen und -leistungen der Kultur- und Kreativwirtschaft. Andererseits kommen für Kultur- und Kreativschaffende Studienaufenthalte im Ausland, internationale Wettbewerbe, internationale Kooperationen und Koproduktionen, Ausstellungen im Ausland und nicht zuletzt Aufträge aus dem Ausland in Frage. Es gibt daher eine Vielzahl von Anlaufstellen, Informationen und Förderhilfen, die Kultur- und Kreativschaffende auf ihrem Weg "in die weite Welt" unterstützen. Eine Auswahl bundesweiter Angebote hat die Initiative "Kultur- und Kreativwirtschaft" der Bundesregierung zusammengetragen. Sie sind zum einen im Internet-Portal der Initiative www.kultur-kreativ-wirtschaft.de zu finden, zum anderen in der neuen Ausgabe der Broschüre InfoKreativ - Praxistipps für Kreative & Kulturschaffende (International unterwegs).

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    news-366 Fri, 25 Nov 2016 12:05:00 +0100 Crowdworking noch wenig verbreitet https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/crowdworking-noch-wenig-verbreitet/ Die Nutzung von Crowdworking in Unternehmen ist deutlich wahrscheinlicher, wenn in der Vergangenheit bereits außerhalb des Crowdworking freie Mitarbeiter auf Basis von Dienst- oder Werkverträgen eingesetzt wurden.

    Das Konzept des Crowdworking, also die Vergabe von traditionell unternehmensinternen Aufgaben und Projekten über Onlineplattformen an externe Arbeitskräfte, die diese Aufträge gegen Bezahlung durchführen, ist mittlerweile der großen Mehrheit der Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe und der Informationswirtschaft in Deutschland ein Begriff. Die tatsächliche Nutzung von Crowdworking hingegen liegt über alle untersuchten Branchen hinweg deutlich unter fünf Prozent der Unternehmen und verharrt somit auf einem ähnlichen Niveau wie bereits in der ersten Befragung zu diesem Thema im Jahr 2014. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Unternehmensbefragung, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im September 2016 im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) durchgeführt hat. Die Befragung im verarbeitenden Gewerbe und im Wirtschaftszweig Informationswirtschaft (Branche Informations- und Kommunikationstechnologien, Mediendienstleister und wissensintensive Dienstleister) zeigt, dass Crowdworking als ein recht junges Konzept der digitalen Arbeit inzwischen an Bekanntheit deutlich zugelegt hat. War im Jahr 2014 lediglich rund 55 Prozent der Unternehmen der Informationswirtschaft das Konzept bekannt, so kennen mittlerweile mehr als drei Viertel der Unternehmen des Wirtschaftszweigs diese Arbeitsform. Auch in Branchen des verarbeitenden Gewerbes ist der Begriff Crowdworking rund 70 Prozent der Unternehmen geläufig.

    Die Studie liegt hier als Download vor (PDF) >>

    Quelle: Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW)

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    news-362 Thu, 24 Nov 2016 15:51:00 +0100 Rückenwind für grüne Start-ups https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/rueckenwind-fuer-gruene-start-ups/ Gründer treffen Geldgeber: Auf dem internationalen Green Innovation and Investment Forum am 7. und 8. März 2017 in Stuttgart vernetzen sich grüne Start-ups mit künftigen Investoren und Kunden. Noch bis zum 7. Dezember 2016 können sich Jungunternehmer aus ganz Europa für das Forum und die Teilnahme am „Best Business Idea Award“ bewerben.

    In Zeiten knapper Ressourcen und drängender Klimaschutzziele werden grüne Technologien immer wichtiger. Doch die Suche nach Finanziers für die Umsetzung klimafreundlicher Ideen ist oft schwierig. Um Innovationen in diesem Wachstumssektor zu fördern, laden die Landesagentur für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz Umwelttechnik BW und der Innovationsdienstleister bwcon nach Stuttgart ein: Auf dem dritten internationalen Green Innovation and Investment Forum (GIIF) haben ausgewählte Entrepreneure aus den Bereichen Umwelttechnik, alternative und erneuerbare Ressourcen, ressourceneffiziente Produktionsprozesse, Green IT und intelligente Stromnetze die Möglichkeit, wertvolle Kontakte zu potenziellen Investoren und Kunden zu knüpfen und ihre Business-Modelle zu optimieren. Die besten Geschäftsideen erhalten am 8. März im Stuttgarter Steinbeis - Haus für Management und Technologie die „Best Business Idea Awards“.

    Bewerbungen zum „Green Innovation and Investment Forum 2017“ sind noch bis zum 7. Dezember 2016 möglich.

    Webseite: http://www.green-inno-forum.eu/ 

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    news-363 Tue, 22 Nov 2016 15:52:00 +0100 Zweiter European Startup Monitor veröffentlicht https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/zweiter-european-startup-monitor-veroeffentlicht/ Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. und das European Startup Network (ESN) haben den 2. European Startup Monitor (ESM) veröffentlicht.

    Der 2. ESM repräsentiert 2.515 Startups, 6.340 Gründerinnen und Gründer sowie 23.774 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 18 verschiedenen Ländern, neu hinzugekommen sind Zypern, Finnland, Portugal, Slowenien, Griechenland, Ungarn, die Schweiz und Irland.

    Der ESM ist die umfassendste Studie zum europäischen Start-up-Ökosystem, sorgt für Transparenz in der europäischen Start-up-Industrie und verdeutlicht die wachsende Bedeutung dieser jungen Unternehmen für die europäische Wirtschaft in belastbaren Zahlen. Europäische Start-up-Gründer sind im Durchschnitt 29,9 Jahre alt, zu 85,2% männlich und besitzen zu 79% die Staatsbürgerschaft des Landes, in dem sie gründen. Mit 19,5% sind Vertrieb und Kundenakquise die größte Herausforderung. Der ESM zeigt, dass die Start-ups insbesondere durch mehr Internationalisierung und Kooperationen mit etablierten Unternehmen versuchen, diese Herausforderung zu bewältigen.

    Hier können Sie den 2. European Startup Monitor als PDF downloaden >>

    Quelle: http://europeanstartupmonitor.com

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    news-360 Fri, 18 Nov 2016 15:00:00 +0100 Elevator Pitch BW - Regional Cup Bodensee: waylet gewinnt mit Sicherheits-Amulett den ersten Preis https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/elevator-pitch-bw-regional-cup-bodensee-waylet-gewinnt-mit-sicherheits-amulett-den-ersten-preis/ „Baden-Württembergs ist ein Gründerland. Hier gibt es hervorragende Innovationsbedingungen und eine junge und vielseitige Gründerszene. Damit unser Land weiterhin wettbewerbsfähig bleibt, brauchen wir innovative und nachhaltige Gründungen. Mit dem Elevator Pitch unterstützen wir junge Unternehmen, damit sie sich möglichst erfolgreich und dauerhaft auf dem Markt etablieren und neue Arbeitsplätze im Land schaffen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich des Elevator Pitch BW - Regional Cups Bodensee in Konstanz am 17. November 2016.

    Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer beim Elevator Pitch in der seezeit Mensa auf dem Campus der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz die Fachjury und rund 120 Zuhörer von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der „Regional Cup Bodensee“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Rahmen des Gründertags Bodensee gemeinsam mit dem Gründernetzwerk Konstanz durchgeführt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wurde von der L-Bank gesponsert.

    Den ersten Preis und damit 500 Euro hat die Geschäftsidee waylet aus Konstanz gewonnen und darf somit beim Landesfinale im Juni 2017 auftreten. Waylet ist ein Modeaccessoire mit einer Notruffunktion. Die Gründer haben ein Amulett entwickelt, das unauffällig am Handgelenk getragen wird. In Gefahrensituation kann durch eine Aktivierung ein Notrufsignal abgesetzt werden. Nach dem Aktivieren des Notrufs werden vorab definierte Vertrauenspersonen über den Notfall informiert und mittels GPS-Tracking und die waylet-App über den Standort der Person, die sich in einer Notlage befindet, informiert.

    Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee nanparkal – Tee von Freunden für Dich aus Konstanz. Lena Zimmermann ist Tee-Sommelière (IHK) und verbindet mit "Nanparkal" Life-style und Ästhetik mit biologischem Anbau und fairem Handel. Sie möchte mit ihren Tees perfekte Genussmomente für ihre Kunden entstehen lassen und verfolgt die Devise, dass Bio auch ästhetisch sein kann. Auf der Suche nach dem schönsten Tee der Welt präsentiert die Gründerin aus Konstanz ihre erste Kollektion nanparkal Tee aus 100% kontrolliert biologischem Anbau. 

    Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee westweg.org aus Neuenbürg. Westweg.org bietet viele unterschiedliche Ideen für regionale Erlebnisse oder Firmen-Events. Das Gründerteam erstellt individuelle Konzepte, vermarktet und führt Events durch und deckt dabei das Spektrum von der Frei-zeitaktivität über die Betriebsfeier bis hin zum Teamtraining ab. Die Veranstaltungen von westweg finden immer mitten in der Erlebnisnatur in der Region des Kunden statt.

    Insgesamt waren folgende Bewerber beim Regional Cup die Jury angetreten:
    1. der-schlenz
    2. HeartsArt
    3. waylet
    4. Drachenhaut / Regenschutz für Radfahrer
    5. ClassicPlus
    6. SurfnTravel
    7. westweg.org
    8. nanparkal – Tee von Freunden für Dich
    9. Leuchtquelle

    Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Markt-chancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich

    Folgende Juroren haben die Pitches bewertet:

    • Stefan Stieglat, Technologiezentrum Konstanz e.V.
    • Alexander Vatovac, IHK Hochrhein-Bodensee
    • Philipp Kessler, PIK Management UG
    • Moritz Meidert, Gründerschiff UG
    • Jochen Mayer, Management Angels
    • Jan Bauer, Seitenbau GmbH
    • Christina Wechsel, Bodensee Standort Marketing GmbH
    • Prof. Dr. Daniel Schallmo, Hochschule Ulm

    Fotos und Videos:

    Die Bilder zum Event werden zeitnah online auf flickr veröffentlicht: https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets//sets/
    Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle „Elevator Pitch BW 2016/17“ verwenden und weitergeben.

    Die Pitch-Videos sind zeitnah auf folgendem YouTube Channel abrufbar:
    https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW

    Webseite: www.elevatorpitch-bw.de

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    Elevator Pitch BW
    news-361 Fri, 18 Nov 2016 11:17:00 +0100 BMWi-Broschüre "Unternehmensnachfolge. Die optimale Planung" https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/bmwi-broschuere-unternehmensnachfolge-die-optimale-planung/ Der praktische Leitfaden bietet nachfolgeinteressierten Gründerinnen und Gründern sowie Unternehmerinnen und Unternehmern Orientierung bei der Vorbereitung einer Unternehmensnachfolge.

    Das erste Kapitel der Broschüre widmet sich den Themen, die für Nachfolgerinnen und Nachfolger wichtig sind. Dazu gehören beispielsweise Fragen zur Unternehmenssuche oder zur Finanzierung. Das zweite Kapitel richtet sich an Unternehmer, die ihren Betrieb übergeben möchten. Das dritte Kapitel bezieht sich auf beide Parteien und stellt u.a. Übertragungsformen Wertermittlungsverfahren und die steuerlichen Auswirkungen einer Nachfolge vor.

    Die Broschüre enthält zahlreiche Checklisten sowie einen ausführlichen Adressenteil und eine Auflistung mit weiterführender Literatur.

    Der Leitfaden erscheint im Rahmen der Initiative "nexxt". Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, der KfW Bankengruppe sowie Vertretern von Verbänden, Institutionen und Organisationen der Wirtschaft, des Kreditwesens und der Freien Berufe. Ziel der „nexxt“-Partner ist es, ein günstiges Klima für den unternehmerischen Generationswechsel in Deutschland zu schaffen.

    Ein zentraler Bestandteil der „nexxt“-Initiative ist die „nexxt-change“-Unternehmensnachfolgebörse, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und die KfW gemeinsam anbieten.

    Broschüre "Unternehmensnachfolge. Die optimale Planung" (PDF) >>

    Webseite https://www.nexxt-change.org

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    news-359 Tue, 15 Nov 2016 11:10:00 +0100 Elevator Pitch BW - Regional Cup Freiburg - Idana gewinnt mit digitalisiertem Patientenfragebogen den ersten Preis https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/elevator-pitch-bw-regional-cup-freiburg-idana-gewinnt-mit-digitalisiertem-patientenfragebogen-de/ „Baden-Württembergs ist ein Gründerland. Hier gibt es hervorragende Innovationsbedingungen und eine junge und vielseitige Gründerszene. Damit unser Land weiterhin wettbewerbsfähig bleibt, brauchen wir innovative und nachhaltige Gründungen. Mit dem Elevator Pitch unterstützen wir junge Unternehmen, damit sie sich möglichst erfolgreich und dauerhaft auf dem Markt etablieren und neue Arbeitsplätze im Land schaffen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich des Elevator Pitch BW Regional Cups in Freiburg am 14. November 2016.

    Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer beim Elevator Pitch im Historischen Kaufhaus in Freiburg die Fachjury und rund 100 Zuhörer von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der „Regional Cup Freiburg“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Rahmen der „Freiburger Gründertage“ gemeinsam mit der IHK Südlicher Oberrhein, der Handwerkskammer Freiburg, der Universität Freiburg, der Wirtschaftsförderung Region Freiburg, der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und der Volksbank Freiburg eG organisiert. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wurde von der L-Bank gesponsert.

    Den ersten Preis und damit 500 Euro hat die Geschäftsidee Idana (Tomes GmbH) aus Freiburg gewonnen und darf somit beim Landesfinale im Juni 2017 auftreten. Das Team von Idana digitalisiert die Erfassung von Anamnesedaten. Mit Idana können Patienten vor ihrem Arztbesuch einen Fragebogen über ihre derzeitigen Beschwerden sowie relevante Hintergrundinformationen beantworten. Der Arzt kann auf die aufbereiteten Daten digital zugreifen und hat dadurch mehr Zeit für das persönliche Gespräch. Seit September 2016 arbeitet das durch ein EXIST-Gründerstipendium geförderte Team an einer entsprechenden Softwarelösung und plant die erste Veröffentlichung für ausgewählte Fachrichtungen  Anfang 2017. Das Team besteht aus Dr. Lucas Spohn, Jerome Meinke, Lilian Rettegi und Johanna Klinge. www.idana.one

    De zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftidee Julie Soléy GmbH i.G. aus Mannheim. Julia Englert, Carsten Conrad, Daniel Szkutnik und Patrick Rössler möchten „Sonnenschutz, so angenehm wie Duschen“ anbieten. Das Gründerteam hat eine Duschkabine für das automatisierte Auftragen von Sonnencreme entwickelt. Die Kabinen sollen in Luxushotels und auf Kreuzfahrtschiffen zum Einsatz kommen und den Nutzern einen nahtlosen Rundum-Sonnenschutz und eine komfortable Hautpflege innerhalb von sieben bis zehn Sekunden ermöglichen. Neben dem Verkauf der Dusche möchte das Team zukünftig auch die zum System passenden Kapseln mit unterschiedlichen Sonnenschutz-Präparaten anbieten. www.julie-soley.com

    Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee Jickilearning aus Freiburg. Jicki hat verschiedene Audiosprachkurse auf der Grundlage der Superlearning-Methode entwickelt und vertreibt diese im eigenen Onlineshop. Jicki bezeichnet seine Kurse als „Sprachdusche“ und lässt seine Kunden in die neue Sprache eintauchen. Wissenschaftliche Untersuchungen attestieren der eingesetzten Methode überdurchschnittliche Erfolge. Der Onlineshop ist seit einem Jahr am Markt und soll perspektivisch zu einer Lernplattform ausgebaut werden. Das Team besteht aus Helge Straube, Christian Maier-Straube und Sybille Straub. Webseite: www.jicki.de

    Insgesamt waren folgende Bewerber beim Regional Cup die Jury angetreten:

    1. MoneyTramper-DieMitfahrAPP
    2. Idana (Tomes GmbH)
    3. lrx GmbH / IdealDoku
    4. under-cover
    5. Plakatkarte
    6. Loma – Der digitale Stammkunde
    7. Findeck – Freiburg in Deiner Tasche
    8. Firma Dipl.-Inform. Sufian Abu-Rab (Playmobox)
    9. Julie Soléy GmbH i. GR.
    10. Jickilearning

    Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien: Präsentation (Rhetorik/ Persönlichkeit, Inhalt des Vortrags, zeitlicher Rahmen) und Geschäftsmodell (Konzeption/Geschäftsmodell, Kundennutzen/Marktrelevanz, Tragfähigkeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich

    Folgende Juroren haben die Pitches bewertet:

    • Michael Bertram, IHK Südlicher Oberrhein
    • Niko Bausch, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
    • Stefan Häfele, Geschäftsführer re-lounge GmbH
    • Ulrich Prediger, Geschäftsführer und Gründer LeaseRad GmbH
    • Christian Rückert, Geschäftsführer Black Forest Snacks GmbH
    • Toni F. Schlegel, Gründer TFS Consulting
    • Pierre Schwerdtfeger, Vorstand inprotec AG
    • Nadine Kiefer, Geschäftsführerin Schreinerei Kiefer & Sohn GmbH

    Fotos und Videos:
     
    Die Bilder zum Event werden zeitnah online auf flickr veröffentlicht: https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/
    Sie können die Bilder unter der Creative-Commons-Lizenz unter Angabe der Quelle „Elevator Pitch BW 2016/17“ verwenden und weitergeben.

    Die Pitch-Videos sind zeitnah auf folgendem YouTube Channel abrufbar: https://www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW

    Webseite: www.elevatorpitch-bw.de

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    Elevator Pitch BW
    news-358 Mon, 14 Nov 2016 10:52:00 +0100 bw-i bringt 10 Start-ups aus Baden-Württemberg zur SXSW Interactive nach Austin - jetzt bewerben! https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/bw-i-bringt-10-start-ups-aus-baden-wuerttemberg-zur-sxsw-interactive-nach-austin-jetzt-bewerben/ Anmeldefrist: 30.10.2016

    Termin: 10.03.2017 - 15.03.2017 
    Ort: Austin, Vereinigte Staaten von Amerika 
    Branche: Kreativwirtschaft, Informationstechnologie + Telekommunikation, Kliniken 

    Die 31. South by Southwest (SXSW) ist zum achten Mal Bestandteil des Auslandsmesseprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Dabei handelt es sich um den größten Auftritt der deutschen Kultur- und Kreativbranche im Ausland. Die Gemeinschaftspräsentation bietet deutschen Unternehmen mit dem Messestand auf der Tradeshow und dem zentral gelegenen „German Haus“ ideale Bedingungen für Vorträge, Diskussionen, Pitches, Netzwerk- und Musikveranstaltungen.

    An der Digitalkonferenz SXSW Interactive, die vom  nehmen circa 35.000 Fachgäste teil. Mit 870 Delegierten aus der digitalen Kreativ-, der Musik- und Filmbranche stellte Deutschland 2016 nach Kanada und Großbritannien erneut die drittgrößte internationale Delegation.

    2017 können auch Sie dabei sein, wenn sich die Größten der Größten treffen. Baden-Württemberg International plant nun bereits zum dritten Mal bis zu zehn Start-ups aus dem Land nach Austin zur SXSW Interactive zu bringen.

    Die Start-ups, die mit nach Austin fahren, werden in einem Auswahlverfahren identifiziert und finanziell durch Außenwirtschaftsfördermittel des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und Baden-Württemberg International unterstützt.

    Bewerben Sie sich jetzt und schicken uns Ihre Ausführungen und Informationen zu den im Informationsblatt aufgeführten Fragen.

    Informationen zur Bewerbung finden Sie unter http://www.bw-i.de >>

     

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    news-357 Mon, 14 Nov 2016 10:44:00 +0100 Infografiken zum Gründungsgeschehen in Deutschland https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/infografiken-zum-gruendungsgeschehen-in-deutschland/ Das Gründungsgeschehen in Deutschland weist vielfältige Facetten auf. Die grafische Aufbereitung der Gründungszahlen durch das RKW Kompetenzzentrum liefert eine Übersicht zu den folgenden Themen:

    Formen der Gründung, langfristige Entwicklung des Gründungsgeschehens, Gründungen von Frauen und Männern, Gründungen von Migranten, ältere Gründer, Gründungsfinanzierung, Gründungsaktivitäten nach Branchen, Top-Gründungsregionen für ausgewählte Branchen sowie Gründungen und Digitalisierung.

    Die Infografikmappe 2016 kann beim RKW bestellt werden und steht hier zum Download bereit >>

     

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    news-356 Fri, 11 Nov 2016 10:42:00 +0100 DIW-Studie zur Altersvorsorge von Selbständigen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/diw-studie-zur-altersvorsorge-von-selbstaendigen/ Die überwiegende Zahl der Selbständigen zahlt nicht regelmäßig in eine obligatorische Rentenkasse ein, viele sorgen aber privat vor.

    Mehr als die Hälfte der Selbständigen in Deutschland ist nicht bei einer obligatorischen Rentenkasse (gesetzliche Rentenversicherung oder berufsständische Versorgungswerke) versichert. Das bedeutet aber nicht, dass der Großteil finanziell unzureichend auf den Ruhestand vorbereitet ist. Denn mehr als die Hälfte der nicht obligatorisch versicherten Selbständigen hat eine Kapitallebensversicherung oder eine private Rentenversicherung. Vor allem ist aber oft Immobilien- sowie Anlagevermögen vorhanden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte über eine mögliche gesetzlich vorgeschriebene obligatorische Vorsorge für Selbständige.

    Fast zwei Drittel der nicht gesetzlich versicherten Selbständigen verfügen über ein Immobilien-, Geld- oder Anlagevermögen von mindestens 100.000 Euro. 40 Prozent haben sogar ein Vermögen von mindestens 250.000 Euro. Bei den Vermögenswerten sind die Solo-Selbständigen schlechter gestellt als die Selbständigen mit Beschäftigten. Insgesamt haben mindestens zwölf Prozent aller Selbständigen noch nicht hinreichend für das Alter vorgesorgt, denn sie Zahlen weder in die gesetzliche Rentenkasse oder in eine private Versicherung ein, noch haben sie ein größeres Vermögen (von 100.000 Euro).

    Mehr Informationen unter www.diw.de >>

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    news-355 Wed, 09 Nov 2016 15:50:13 +0100 Aktionstag „FRAUEN unternehmen heute!“ am 17.11.2016 https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/aktionstag-frauen-unternehmen-heute-am-17112016/ Die Vorbild-Unternehmerinnen der BMWi-Initiative "FRAUEN unternehmen" haben im Rahmen der Gründerwoche Deutschland den 17. November 2016 zum Aktionstag ausgerufen, um weibliches Unternehmertum sichtbarer zu machen und Frauen zur unternehmerischen Selbständigkeit zu ermutigen.

    Während des Aktionstages sind die Vorbild-Unternehmerinnen auch über die kostenfreie Hotline von 9:00 bis 17:00 Uhr unter der Telefonnummer 0 800 20 42 19 0 zu erreichen. Unter allen geführten Beratungsgesprächen wird eine „Business in der Box" für einen professionellen Werbeauftritt im Wert von über 500 Euro verlost.

    Mehr dazu finden Sie unter www.existenzgruenderinnen.de >>

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    news-354 Wed, 09 Nov 2016 15:45:50 +0100 Gewinner des CyberOne 2016: Ad-O-Lytics aus Ulm https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/gewinner-des-cyberone-2016-ad-o-lytics-aus-ulm/ Am Abend des 8. November 2016 wurden die Preisträger des CyberOne Awards bekanntgegeben: Auf Platz 1 schaffte es das Team von Ad-O-Lytics, das eine neue Form einer schonenden Krebstherapie entwickelt. Das Biotechnologie-Spinoff der Universität Ulm rund um die Biologin Dr. Andrea Hoffmeister, den Erfinder der Technologie, Biochemiker PD Dr. Florian Kreppel, Humanmediziner Prof. Dr. Stefan Kochanek und die Betriebswirtin Barbara Eberbach will der Virotherapie zum klinischen Durchbruch verhelfen.

    Auf Platz 2 sorgt das Integrated Avalanche System für mehr Sicherheit für Wintersportler, indem der Lawinenrucksack verschiedene Rettungsmodule nutzerfreundlich kombiniert.

    Platz 3 belegt das Team von EnFin, dessen Test-Kit Leukämiepatienten eine zielgerichtete Therapie ermöglicht.

    Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.cyberone.de

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    news-353 Mon, 07 Nov 2016 15:38:00 +0100 6 von 10 Eltern raten ihrem Kind von einer Start-up-Gründung ab https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/6-von-10-eltern-raten-ihrem-kind-von-einer-start-up-gruendung-ab/ Wenn im Fernsehen Start-up-Gründer ihre Idee vor Investoren präsentieren, schauen inzwischen Millionen Zuschauer zu - aber die eigenen Kinder möchten Eltern dort eher nicht sehen. 6 von 10 Eltern schulpflichtiger Kinder (63 Prozent) würden ihrem Sohn oder ihrer Tochter abraten, ein Start-up zu gründen. 34 Prozent würden dabei auf jeden Fall gegen einen solchen Schritt plädieren, 29 Prozent geben an, sie würden eher abraten. Auf der anderen Seite würde rund jeder Vierte (23 Prozent) die Gründung eher empfehlen, 8 Prozent würden auf jeden Fall dazu raten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter Eltern schulpflichtiger Kinder im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

    Der Umfrage zufolge sind Frauen einer Start-up-Gründung gegenüber aufgeschlossener als Männer. Während 9 Prozent der Mütter ihrem Kind einen solchen Schritt auf jeden Fall empfehlen und 25 Prozent eher empfehlen würden, sind es bei den Vätern nur 6 bzw. 20 Prozent. Auch zwischen den Schultypen, die die Kinder besuchen, gibt es Unterschiede. So würden 36 Prozent der Eltern von Hauptschülern eine Start-up-Gründung auf jeden Fall oder eher empfehlen, bei Gesamt- oder Gemeinschaftsschülern sind es 34 Prozent und bei Gymnasiasten 30 Prozent. Besonders zurückhaltend sind die Eltern von Realschülern, von ihnen stehen nur 26 Prozent einer Start-up-Gründung positiv gegenüber. Von den Grundschul-Eltern, auf die eine solche Entscheidung wohl noch nicht ganz so schnell zukommt, sagen heute 29 Prozent, dass sie auf jeden Fall oder eher ihrem Kind dazu raten würden, sich mit einem Start-up selbständig zu machen.

    Kontakt:
    Bitkom Research GmbH, Katja Hampe, k.hampe(at)bitkom-research(dot)de

     

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    news-352 Fri, 04 Nov 2016 09:23:08 +0100 Ideenwettbewerb BW Goes Mobile startet in eine neue Runde https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/ideenwettbewerb-bw-goes-mobile-startet-in-eine-neue-runde/ Studierende und Entrepreneure aus Baden-Württemberg können sich mit ihrer Projektidee für mobile Anwendungen bis zum 11. Dezember 2016 bewerben. Drei Gewinnerteams erhalten je 10.000 Euro, um ihre Ideen umzusetzen. Die MFG Innovationsagentur schreibt im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg zum sechsten Mal den Wettbewerb BW Goes Mobile aus. In drei Kategorien gilt es vielversprechende mobile Anwendungsideen einzureichen. Dabei bilden die Themen ein weites Spektrum ab – von Kultur über Information bis Mobilität.

    Die Bewerbungsfrist endet am 11. Dezember 2016.

    BW Goes Mobile ist ein Ideenwettbewerb für mobile Anwendungen. Neben 10.000 Euro, die jedes der drei Gewinnerteams zur Umsetzung erhält, stehen den Jungunternehmern Mentoren aus der Kultur und der freien Wirtschaft mit Rat und Tat zur Seite, um aus ihrer Projektidee ein marktfähiges Geschäftsmodell zu machen. Als einer der ersten Wettbewerbe stellte BW Goes Mobile den innovativen Kern mobiler Anwendungen in den Vordergrund. Seit 2009 wird er von der MFG ausgeschrieben. Er richtet sich an Studierende, Start-ups und Jungunternehmer.

    Sie sind aufgerufen ihre mobilen Projektideen für eine der drei Kategorien einzureichen:

    • GUT INFORMIERT - NEU INTERPRETIERT
      Wie können News, Daten oder andere Informationen originell, zugänglich und mit Unterhaltungswert präsentiert und verarbeitet werden?
      Mentor: Tobias Köhler, Südwestdeutsche Medienholding GmbH, Stuttgart
    • KULTUR ERLEBEN - AUS NEUEN BLICKWINKELN
      Wie werden künstlerische Darbietungen dank einer mobilen Anwendung für das Publikum intensiver erlebbar?
      Mentor: Thomas Koch, Staatsoper Stuttgart
    • MOBIL SEIN - MAL ANDERS
      Wie können die vielen Möglichkeiten, von A nach B zu gelangen, miteinander verknüpft und kreativ gestaltet werden?
      Pate: Lutz Engel, e-mobil BW GmbH, Stuttgart (der Mentor wird kurzfristig nach Anwendungsgebiet vermittelt)

    Viel Spielraum bei der Ideensuche, gezieltes Coaching bei der Umsetzung

    Mira Kleine, Projektleiterin Unternehmerisches Handeln bei der MFG und verantwortlich für den Wettbewerb: „Die Themenfelder bieten bewusst viel Spielraum. Gesucht sind kreative und anwendungsorientierte Projektideen. Die Konzepte sollen sich an den Bedürfnissen des Marktes orientieren und die bestmögliche Lösung für die Aufgabenstellung bereithalten.“ Den Teams mit der jeweils besten Idee kommt neben der finanziellen Unterstützung ein anderer wertvoller Gewinn zugute: „Durch den Wettbewerb ergeben sich für die Jungunternehmer nützliche Kontakte und tiefe Einblicke in die einzelnen Branchen. BW Goes Mobile bietet ihnen die große Chance, Investoren von ihrer Sache zu überzeugen“, so Mira Kleine.

    Zudem stehen den Teams während der Umsetzungsphase Mentoren aus unterschiedlichen Branchen zur Seite, die ihnen helfen, die gesteckten Ziele zu erreichen. „Ich freue mich auf völlig unerwartete, überraschende Ideen und Lösungsansätze – und natürlich einen spannenden Austausch", so Tobias Köhler, Leiter Strategie und Innovation der Südwestdeutschen Medienholding in Stuttgart. "Als Mentor kann ich einerseits eine Unterstützung sein, andererseits aber auch viel lernen.“ Ein fünftägiges, auf die Projekte zugeschnittenes Coaching bietet den kreativen Teams zudem eine intensive Vorbereitung, um ihre Ideen zu einem validen Geschäftsmodell ausbauen zu können.

    Startschuss im Februar, Preisverleihung im Sommer

    Eine unabhängige Fachjury bewertet die Einreichungen und wählt drei Gewinnerteams aus. Diese werden Anfang 2017 verkündet und starten dann direkt mit der Umsetzung ihrer Ideen. Die Gewinnerteams haben ein halbes Jahr Zeit, inhaltlich und technisch an ihren Konzepten zu feilen. Dafür erhält jedes Team 10.000 Euro. Im Sommer 2017 präsentieren die Teams ihre Ergebnisse dann der Öffentlichkeit.

    Über BW Goes Mobile

    Unter dem Motto BW Goes Mobile unterstützt die MFG Studierende, Unternehmer und Start-ups aus Baden-Württemberg bei der Umsetzung ihrer mobilen Ideen. In mehreren Kategorien können die Teilnehmer ihre Projektideen einreichen, die von einer Fachjury bewertet werden. Die innovativsten Konzepte werden von der MFG mit je 10.000 Euro gefördert. Erfahrene Mentoren begleiten die Teams in der sechsmonatigen Umsetzungsphase.

    Über die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

    Die MFG Medien- und Filmgesellschaft ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und des Südwestrundfunks. Aufgabe der MFG ist die Förderung der Filmkultur und Filmwirtschaft sowie die Förderung der Medien- und Kreativwirtschaft. Die MFG agiert als landesweites Kompetenzzentrum, ist öffentlicher Kultur- und Wirtschaftsförderer und bietet am Bedarf der genannten Branchen orientierte Unterstützungsmaßnahmen an. Dabei liegt der Schwerpunkt des Bereichs „Filmförderung“ auf der Vergabe von Projektförderungen, der Schwerpunkt des Bereichs „Medienentwicklung“/„Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft“ auf Vernetzungs- und Vermittlungsaktivitäten für die Medien- und Kreativwirtschaft. Zugleich betreut und berät die MFG in Abstimmung mit ihren Gesellschaftern Projekte in den Handlungsfeldern Digitale Kultur, Medienkompetenz, Open Source sowie Online-Landesprojekte und Hochschul-Kooperationen.

    FACHLICHE ANSPRECHPARTNERIN

    MFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft Baden-Württemberg
    Mira Kleine
    Projektleiterin Unternehmerisches Handeln
    Tel. 0711-90715-341
    E-Mail: kleine(at)mfg(dot)de

    ANSPRECHPARTNERIN FÜR DIE PRESSE

    MFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft Baden-Württemberg
    Rebecca Raab
    Referentin Kommunikation / Presse
    Tel. 0711-90715-338
    E-Mail: raab(at)mfg(dot)de

    Mehr Informationen finden Sie unter http://bw-goes-mobile.mfg.de/de/kreativ-vernetzt-innovativ-1.43649

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    news-351 Thu, 03 Nov 2016 09:19:00 +0100 Jetzt für den 6. VC-Pitch am 2. Februar 2017 bewerben https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/jetzt-fuer-den-6-vc-pitch-am-2-februar-2017-bewerben/ Unter dem Motto Best of Baden-Württemberg sucht VC-BW, das Netzwerk für Beteiligungskapital in Baden-Württemberg, für die sechste Ausgabe des Venture Capital-Pitches die innovativsten Hightech-Gründer aus der Region. Bewerben können sich alle Start-ups, die ihren Fokus auf die Bereiche IT, Life Science oder Technik gelegt, ihren Unternehmenssitz in Baden-Württemberg und einen Kapitalbedarf von mehr als 500.000 Euro haben. „Unser Ziel ist es, die besten Start-ups aus dem Land mit regionalen, nationalen und internationalen Geldgebern zusammen zu bringen“, erklärt Dr. Ulli Spankowski, Leiter von Stuttgart Financial, die Motivation für den 6. VC-Pitch.

    Nach Ablauf der Frist am 16. Dezember wählt ein unabhängiges Gremium unter allen Bewerbungen die Top 15 aus. Diese dürfen dann am 2. Februar 2017 ihr Geschäftsmodell vor ausgewählten Investoren, Business Angels und Wirtschaftsförderern aus dem gesamten Bundesgebiet sowie der Schweiz und Österreich präsentieren – und um deren Gunst kämpfen: Denn nicht eine Jury, sondern das förderwillige Publikum selbst entscheidet, welche der Gründer zu den Favoriten zählt.

    Der VC-Pitch wurde vor sechs Jahren vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium und Stuttgart Financial ins Leben gerufen und findet einmal jährlich in der L-Bank in Stuttgart statt.

    Weitere Informationen und das Bewerbungsformular gibt’s unter www.vc-bw.de/erfolgskurs >>

     

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    news-348 Mon, 31 Oct 2016 09:11:00 +0100 „Gründerwettbewerb - IKT innovativ“- Preisträger gehen in die USA https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/gruenderwettbewerb-ikt-innovativ-preistraeger-gehen-in-die-usa/ Fünf Preisträger des Gründerwettbewerbs konnten sich eine Teilnahme am German Accelerator Tech-Programm sichern und werden ab April 2017 beim Markteintritt in die USA vor Ort unterstützt.

    Die Start-ups haben ihre Geschäftsmodelle in den letzten Jahren weiter ausgebaut und bereiten jetzt die ersten Schritte zur Internationalisierung ihres Unternehmens vor. Die Preisträger konnten sich gegen 400 Bewerber für den „German Accelerator Tech“durchsetzen. Das Programm bietet innovativen und stark wachsenden Start-ups Hilfestellung beim Markteintritt in die USA. Über einen Zeitraum von drei bis zwölf Monaten wird an den Standorten New York City, San Francisco oder Silicon Valley an einer passenden Markteintrittsstrategie gearbeitet. Dabei werden die Teilnehmer von erfahrenen Mentoren unterstützt.

    Webseite: http://germanaccelerator.com/tech/ >>

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    news-349 Fri, 28 Oct 2016 11:16:00 +0200 Wettbwerb „Auf IT gebaut“ https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/wettbwerb-auf-it-gebaut-1/ Gesucht werden innovative und praxisgerechte IT-Lösungen für die Bauwirtschaft.

    Arbeiten in den Wettbewerbsbereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Baubetriebswirtschaft sowie im gewerblich technischen Bereich können wieder eingereicht werden. BIM Anwendungen, Simulationen, Social Media, E-Learning oder Berechnungstools sind nur einige Beispiele für IT-Ideen rund um das Thema Bau. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 20.000 Euro vergeben.

    Der Wettbewerb wird gemeinsam vom BMWi und den Sozialpartnern der Bauwirtschaft getragen und von vielen Institutionen und Unternehmen unterstützt. Die RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum übernimmt die fachliche Begleitung und Organisation. In jedem Wettbewerbsbereich gibt es Preise im Wert von 2.500 Euro für den ersten, 1.500 Euro für den zweiten und 1.000 Euro für den dritten Platz. Zudem erhalten alle Teilnehmer des Wettbewerbs eine Urkunde sowie eine Einladung zur Preisverleihung am 17.01.2017 nach München.

    Anmeldefrist ist der 14. November 2016.

    Webseite: www.aufitgebaut.de >>

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    news-350 Wed, 26 Oct 2016 11:17:00 +0200 Land und L-Bank vergeben zum elften Mal den Landespreis für junge Unternehmen https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/land-und-l-bank-vergeben-zum-elften-mal-den-landespreis-fuer-junge-unternehmen/ CeGaT aus Tübingen, b2 Biomarkt aus Balingen und Oettinger aus Malsch gewinnen Auszeichnung des Landes

    „Mit den Preisträgern des Landespreises zeichnen wir die zehn besten jungen Unternehmerinnen und Unternehmer 2016 aus und honorieren damit Innovation, Kreativität und vor allem den Mut zur Selbständigkeit. Bei den diesjährigen Gewinnern sehen wir, welch unglaublicher Ideenreichtum in unserem Land vorhanden ist. Diese tollen Unternehmen und alle ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestalten unser Land aktiv mit und sind schon heute wichtige Säulen unserer Wirtschaft“, so der Schirmherr des Landespreises für junge Unternehmen, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, bei der Preisverleihung am Dienstag (25. Oktober 2016) im Stuttgarter Neuen Schloss. „Auch die Landesregierung hat in den letzten Jahren viele Lücken in der Gründungsförderung schließen können. Und natürlich haben wir uns auf diesem Feld auch für die aktuelle Legislaturperiode viel vorgenommen! Im internationalen Wettbewerb der Gründungsstandorte wollen wir unsere Spitzenplätze mit innovativen Ansätzen verteidigen und weiter ausbauen.“

    Gemeinsam mit Dr. Axel Nawrath, dem Vorsitzenden des Vorstands der  L-Bank, ehrte Kretschmann vor mehr als 300 Gästen die drei Sieger des Landespreises 2016 sowie die weiteren sieben nominierten Unternehmen als Landespreisträger. Dabei ging der mit 40.000 Euro dotierte erste Platz an die CeGaT GmbH aus Tübingen. Das Ehepaar Saskia und Dirk Biskup hat mit seinem 2009 gegründeten Unternehmen eine innovative Hochdurchsatz-Sequenziertechnologie entwickelt, mit der erstmals umfassende Erbgutanalysen möglich wurden. Die 120 CeGaT-Mitarbeiter spüren so krankheitsverursachende Veränderungen im Erbgut auf und öffnen damit neue Wege zur individuellen Behandlung von Patienten.

    Den mit 30.000 Euro verbundenen zweiten Platz gewann die b2 Biomarkt GmbH aus Balingen, die biologisch angebaute Produkte direkt von heimischen Erzeugern kauft und über zwei eigene Biomärkte vertreibt. Das 2006 von Sabine Franz, Stefan Schopf und Maximilian Bess gegründete Unternehmen betreibt zudem eine Gärtnerei und zwei Bistros. Die drei Unternehmer arbeiten mit einem Netzwerk regionaler Erzeuger zusammen und maximieren mit ihrem ganzheitlichen Ansatz die Vorteile für die Region und die Umwelt.

    Der mit 20.000 Euro dotierte dritte Preis ging schließlich an die auf Rückbau, Verwertung sowie Tief- und Tankstellenbau spezialisierte Oettinger GmbH aus Malsch bei Karlsruhe. Das Geschäftsführerehepaar Catrin und Robert Oettinger erbringt mit seinem 2006 gegründeten Unternehmen eine wichtige Vorleistung für eine nachhaltige und ökologische Erneuerung im Gebäudebestand.

    Mehr Informationen finden Sie unter www.l-bank.de >>

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    news-347 Tue, 25 Oct 2016 10:41:54 +0200 Wirtschaftsministerium setzt landesweiten Wettbewerb „Elevator Pitch BW“ fort - Baden-Württemberg sucht die besten Gründerinnen und Gründer https://www.gruendung-bw.de/service/news/detailseite/wirtschaftsministerium-setzt-landesweiten-wettbewerb-elevator-pitch-bw-fort-baden-wuerttembe/ „Baden-Württemberg ist das erste Bundesland, das einen landesweiten Elevator-Pitch-Wettbewerb veranstaltet, um für mehr Unternehmertum im Land zu werben. Der Elevator Pitch BW ist eine großartige Gelegenheit für Gründerinnen und Gründer, um in die Öffentlichkeit zu treten, ihr Geschäftsmodell in einem frühen Stadium zu überprüfen und wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung des Unternehmens zu knüpfen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zum Start der vierten Runde der landesweiten Wettbewerbsreihe. „Mit ihren Ideen und ihrer Schaffenskraft fordern Gründerinnen und Gründer etablierte Unternehmen heraus, wagen Neues und sorgen so für Innovationen und damit auch für die stetige Modernisierung unserer Wirtschaft. Das wollen wir in Zukunft noch stärker unterstützen.“

    Dabei bekommen junge Existenzgründerinnen und -gründer die Gelegenheit, in der kurzen Zeit einer Fahrstuhlfahrt die Zuhörer neugierig machen und von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Ministerin hat außerdem das neue Pitch-Mobil losgeschickt. Es wird in den kommenden acht Monaten im ganzen Land auf der Suche nach den besten Gründerinnen und Gründern Baden-Württembergs unterwegs sein.

    Ein Elevator Pitch ist eine kurze, informative und prägnante Präsentation einer Geschäftsidee für eine Dienstleistung oder ein Produkt und bedeutet „Aufzugspräsentation“. Die Präsentationen müssen in drei Minuten durchgeführt werden.

    „Beim Elevator Pitch muss also kein Businessplan vorgelegt werden, stattdessen geht es darum, von der Geschäftsidee zu überzeugen. Die Jungunternehmen bzw. Gründerinnen und Gründern können so ihre Ideen vor einer Jury und einem Publikum aus regionalen Institutionen, potentiellen Geldgebern, möglichen Geschäftspartnern und Kunden präsentieren und sofort ein Feedback bekommen“, so die Ministerin.

    Die Präsentationen der Geschäftsid