Gründung BW
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28.12.2015
Aktuelle EY-Studie zur Scheinselbständigkeit

Scheinselbständigkeit ist in Deutschland weit verbreitet und verursacht für die öffentlichen Kassen und Sozialversicherungssysteme hohe Beitragsausfälle.

Inzwischen arbeiten geschätzt 28 Prozent der Selbständigen - und damit mehr als jeder vierte - scheinselbständig. Das sind mehr als 1,2 Millionen Selbständige in Deutschland. Das sind Ergebnisse einer Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) und von EY Law, für die 400 Unternehmen und 2.455 Erwerbstätige befragt wurden.

Die am häufigsten ausgelagerten Tätigkeitsbereiche sind Sicherheitsdienste (bei 51 Prozent der Unternehmen), gefolgt von Gebäude- und Wartungsdiensten sowie Serviceleistungen (jeweils 45 Prozent). Auch IT-Beratung (42 Prozent) und Steuerberatung (38 Prozent) werden häufig an Externe ausgelagert. Gerade Großunternehmen mit mehr als einer Milliarde Umsatz vergeben aber auch sensible Kernbereiche wie Entwicklung (33 Prozent), Produktion (25 Prozent) und Forschung (21 Prozent) an Externe.

Die von Scheinselbständigkeit am meisten betroffenen Branchen sind laut den befragten Unternehmen: Transport & Logistik (62 Prozent), Bau- und Immobilienbranche (60 Prozent) sowie IT/Telekommunikation (43 Prozent). Am geringsten gefährdet sind nach Meinung der befragten Unternehmen der Energiesektor (22 Prozent), Banken und Finanzdienstleistungen (22 Prozent) sowie Regierung und öffentliche Hand (17 Prozent).

Die Studie finden Sie hier (PDF) >>

Herausgeber:
Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Mittlerer Pfad 15
70499 Stuttgart

http://www.ey.com