Gründung BW
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14.09.2015
ArtiMinds Robotics GmbH aus Karlsruhe unter den zehn Gewinnern der Gründerinitiative WECONOMY

Die Gewinner der Gründerinitiative WECONOMY stehen fest. Zehn Finalisten, darunter acht EXIST-geförderte Teams, konnten die Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Burkhard Schwenker von Roland Berger Strategy Consultants vergangene Woche in Frankfurt am Main von ihrer Geschäftsidee überzeugen.

Die Gründerinitiative WECONOMY unterstützt die Gewinner ein Jahr lang bei der Umsetzung oder Weiterentwicklung ihrer Geschäftsideen. Die Gewinner treffen Ende Oktober bei einem Netzwerkwochenende Top-Manager und Unternehmerpersönlichkeiten der deutschen Wirtschaft, die die Geschäftsmodelle der Jungunternehmer im Vier-Augen-Gespräch prüfen und gemeinsam mit ihnen weiterentwickeln.

Neben dem Wochenende bekommen die Gewinner ein Jahr lang tatkräftige Unterstützung in Form von Erfahrung und Know-how bei der Umsetzung oder Weiterentwicklung ihrer Geschäftsidee.

Die ausgezeichneten EXIST-Start-ups auf einen Blick:

  • ArtiMinds Robotics GmbH, Karlsruhe: Das Softwareprodukt „ArtiMinds RPS“ macht es möglich, Industrierobotern selbst komplexe „sensor-adaptive“ Bewegungen beizubringen. Die Software wird intuitiv programmiert, indem Menschen die Roboterhand führen.
  • Asaphus Vision GmbH: Das Spin-Off der Universität Potsdam, hat eine Gesichtserkennungssoftware entwickelt, die für den Einsatz zur Fahreridentifizierung und -überwachung in eingebetteten Systemen geeignet ist.
  • bankmark UG (haftungsbeschränkt), Passau: Das Unternehmen hat unter anderem einen Datengenerator entwickelt, mit dem für jedes beliebige Datenbanksystem geeignete Testdaten hergestellt werden können.
  • Factor-E Analytics GmbH, Berlin: Das 2015 gegründete Start-up nutzt elektrische Leistungsmessungen, um Industrieanlagen zu vernetzen und Kennzahlen zum Energie- und Produktionsmanagement in Echtzeit zu erhalten.
  • Innsystec, Aachen: Das Spin-Off der RWTH Aachen hat eine Technologie entwickelt, die die drahtlose Datenübertragung deutlich energiesparender macht und es ermöglicht, dass mehr Daten gleichzeitig übertragen werden können.
  • ioxp GmbH, Kaiserslautern: Das Spin-Off des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) verbindet das Konzept der Augmented Reality mit Methoden der künstlichen Intelligenz und schafft so ein System, das aus Beobachtung selbst lernt.
  • Saralon GmbH, Chemnitz: Das Spin-Off der TU Chemnitz hat Tinten entwickelt, die es ermöglichen, auf einfache, kosteneffiziente Weise elektronische Anwendungen auf Verpackungen zu drucken.
  • Vectoflow GmbH, München: Das Spin-Off der TU München stellt im 3-D-Druck-Verfahren Strömungsmesstechnik her. Durch die einteilige Fertigung ist diese robuster, leichter zu reinigen und kann exakt an den jeweiligen Einsatzort angepasst werden.

Darüber hinaus haben gewonnen:

  • Viscopic GbR, München: Das 2015 gegründete Unternehmen hat eine Technologie entwickelt, mit der Wartungsinformationen zwischen Hersteller und Anwender von Industrieanlagen durch Augmented-Reality-Videos übermittelt werden können.
  • Aquakin GmbH, Fürth: Das Fürther Start-up hat ein kleines und leichtes Wasserkraftwerk entwickelt, das in jeden Rucksack passt und mit fließenden Gewässern ab 20 Zentimetern Tiefe betrieben werden kann. In der Entwicklung befinden sich weitere umweltverträgliche Wasser-Kleinkraftwerke.

Weitere Informationen finden Sie unter www.wissensfabrik-deutschland.de >>