Gründung BW
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28.12.2017
DIHK-Umfrage zur Unternehmensnachfolge

Insgesamt 6.654 Senior-Unternehmer ließen sich 2016 bei ihrer Industrie- und Handelskammer (IHK) zum Thema Betriebsübergabe beraten, 2.947 davon hatten bis dato keinen passenden Nachfolger gefunden.

Der aktuelle Report des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zum Thema stimmt nachdenklich. Die Unternehmensnachfolge werde für viele Betriebsinhaber zur Suche nach der „Nadel im Heuhaufen“, so der DIHK zu den Ergebnissen der Umfrage. Noch nie haben sich so viele Alt-Inhaber bei der Suche nach einem Nachfolger für ihren Betrieb an ihre regionale Industrie- und Handelskammer gewandt. Das Problem: Immer mehr Inhaber erreichen das Ruhestandsalter. Gleichzeitig wird es immer schwerer, externe Interessenten zu finden - auch, weil hierzulande das Interesse am Unternehmertum weiter nachlässt. Für zusätzliche Verunsicherung sorge die schwierige Umsetzung des neuen Erbschaftsteuergesetzes: Nahezu jeder vierte Betriebsnachfolger berichtet der IHK, dass die familieninterne Unternehmensübertragung durch die Erbschaftsteuer gefährdet ist. Denn im Prinzip hänge über jeder Betriebsübergabe das Damoklesschwert hoher Steuerzahlungen. Die DIHK-Umfrage „Unternehmensnachfolge - die Herausforderung wächst“ steht zum Download bereit.

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