Gründung BW
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28.02.2018
Finale des Start-up BW Accelerators „Up2B Firecamp“

Passagierrechte, Datenschutz und Grabpflege – mit diesen Ideen überzeugten Gründerinnen und Gründer beim Start-up-Accelerator „Up2B Firecamp“ die Jury.

Beim Finale des Start-up-Accelerators „Up2B Firecamp“ am 23. Februar 2018 präsentierten zwölf Start-ups ihre Geschäftsmodelle. Eine Expertenjury zeichnete die drei besten Ideen aus: Refundrebel, Updatu und Friedhofsglück. Zuvor hatten die Start-ups fünf Tage gezieltes Training und Coaching durchlaufen.

„Firecamp – das heißt fünf Tage harte Arbeit und wenig Schlaf. Alle Teams waren äußerst engagiert: Sie wollen mit ihren Prototypen auf den Markt, wollen ein Investment bekommen und geben alles für ihr Start-up“, erzählt Paul Becker, Mitverantwortlicher des Up2B Firecamps. Das Up2B Firecamp richtet sich an Start-ups mit IT-Lösungen für Business-to-Business-Kunden, die kurz vor dem Markteintritt stehen und dafür einen Geldgeber suchen. Zwölf Teams konnten sich eine Woche lang in Vorträgen, Workshops und Einzelberatungen von mehr als 20 Expertinnen und Experten, Führungskräften und Fachleuten aus Deutschland, Tel Aviv und dem Silicon Valley weiterentwickeln.

Zur Eröffnung des Up2B Firecamps inspirierte der dänische Business Angel und Skype-Investor Morten Lund die Gründerinnen und Gründer mit einem Vortrag. In den folgenden drei Tagen berieten Mentorinnen und Mentoren die Teams zu professioneller Präsentation, Marketing und Vertrieb, Recht, Finanzen und Produktentwicklung. „Die Mentoren-Tage waren grandios: Hochkarätige Leute erzählten uns aus Unternehmenssicht, wie wir unsere Markt-Chancen erhöhen“,  berichtet Stefan Nitz, Gewinner des Firecamps und Gründer des Heidelberger Start-ups RefundRebel. Seine Idee: RefundRebel fordert bei Verspätungen der Deutschen Bahn Entschädigungs-Zahlungen – automatisiert und in Sekunden.

Erfolgreich verlief auch das Corporate Speed-Dating am vierten Trainingstag: Kristijan Jakic vom Start-up Updatu, das mit seiner Idee zur Datensicherheit den zweiten Platz belegte, knüpfte viele Kontakte: „Ich habe einige Visitenkarten von interessierten Kunden eingesammelt. Schon nächste Woche treffe ich einen Investor, der in Updatu großes Potential sieht.“

Bei der Abschlussveranstaltung am Freitagabend präsentierten sich die Start-ups vor einer Jury. Der Juror und Mentor Klaus Wächter, erster Vorsitzender der Business Angels Rheinland-Pfalz, lobt die Teams und den Ablauf der Veranstaltung: „Ich bin ich regelmäßig bei Start-up-Veranstaltungen – das Firecamp war jedoch mit Abstand eines der besten. Es war perfekt durchorganisiert, alle Start-ups sind auf einem sehr hohen Niveau und bereit für ein Investment.“

Das Firecamp ist Teil des Up2B-Accelerator-Programms, einer gemeinsamen Initiative der Technologiepark Heidelberg GmbH, der innoWerft – Technologie- und Gründerzentrum Walldorf Stiftung GmbH und der mg: mannheimer gründungszentren gmbh. Das nächste Firecamp findet vom 23.07. bis 27.07.2018 statt. Gründende können sich ab Mitte Mai bewerben.

Das Accelerator-Programm Up2B hat die Schwerpunkte Industrie 4.0, Internet of Things und Big Data. Es ist eine Keimzelle für nachhaltige und regionale IT-Geschäftsmodelle und Existenzgründungen sowie eine weltweite Anlaufstelle für digitale Produkt-, Innovations- und Geschäftsideen aus dem B2B-Umfeld. Der Up2B Accelerator wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden-Württemberg unterstützt.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Website des Up2B Firecamps >>