Gründung BW
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09.06.2017
IKT-Gründungen 2017 ausgezeichnet: Freiburger Start-up Telocate gewinnt den 2. Preis

Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, hat am 07. Juni 2017 auf dem Kongress „Junge IKT 2017“ vier Start-ups aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) mit dem Preis „IKT-Gründung des Jahres“ prämiert.

Die Preise gingen an:

Das Unternehmen Toposens (1. Platz) aus München hat ein 3D-Sensorsystem auf Basis von Ultraschall entwickelt, das eine präzise Erfassung und Positionierung von Personen und Gegenständen ermöglicht. Verwendung findet das Produkt unter anderem in der Automobilindustrie, etwa bei der Objekterkennung beim autonomen Fahren oder Einparkhilfen.

Das Freiburger Start-up Telocate (2. Platz) stellt eine Software auf mobilen Endgeräten zur exakten Navigation in unübersichtlichen, geschlossenen Räumen bereit. Nutzer können sich damit beispielsweise auf Flughäfen, in Krankenhäusern oder in Shoppingcentern besser zurechtfinden.

Das Gründerteam von FOVEA (3. Platz) aus Uslar entwickelt eine App zur fotooptischen Vermessung von Holzstapeln, sogenannten Holzpoltern, im Wald. Förster können die Daten zur vereinfachten Vermarktung des Holzes nutzen.

Die Jungunternehmer von OKINLAB (3. Platz) aus Saarbrücken bieten den Nutzerinnen und Nutzern ihrer Online-Software die Möglichkeit, eigenständig individuelle Möbelstücke zu designen und bei lokalen Schreinern in Auftrag zu geben.

Der Preis „IKT-Gründung des Jahres“ wird an junge Unternehmen vergeben, die aus den Gründungsinitiativen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wie dem „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“, „EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ oder dem High-Tech-Gründerfonds hervorgegangen sind oder erfolgreich an einem der Businessplanwettbewerbe, die Partner beim Kongress sind, teilgenommen haben. Zudem müssen die Gründerinnen und Gründer in den letzten 12 Monaten einen Mindestumsatz von 100.000 Euro erwirtschaftet haben.
 
Die ausgezeichneten Gründerinnen und Gründer erhalten zur Weiterentwicklung ihres Unternehmens Geldpreise in Höhe von insgesamt 100.000 Euro. Das erstplatzierte Team erhält einen Kapitalzuschuss von 50.000 Euro. Der zweite Platz ist mit 30.000 Euro und der dritte Platz, welcher dieses Jahr zwei Mal vergeben wurde, jeweils mit 10.000 Euro dotiert.

Auf einer begleitenden Messe und in Pitches stellen sich junge IKT-Unternehmen auf dem Kongress „Junge IKT 2017“ vor und treten mit Investoren und etablierten Unternehmen in Kontakt. In Diskussionsrunden beschäftigen sich die Teilnehmer darüber hinaus mit aktuellen Fragestellungen der deutschen Gründerszene. Themenschwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung sind Gründerinnen in der IT-Branche, Modelle für die Kooperation von Start-ups und Wirtschaft sowie staatliche Angebote zur Finanzierung von innovativen Unternehmensgründungen.
 
Weitere Informationen und die Kurzporträts aller Gewinner finden Sie unter www.kongress-junge-ikt.de.