Gründung BW
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05.11.2015
Veranstaltung in der Landesvertretung Berlin: Gründerland Baden-Württemberg - Wagniskapital im Land der Tüftler

13 Start-ups aus Baden-Württemberg sind am Mittwoch (4. November 2015) nach Berlin gereist. Sie konnten in der Landesvertretung Baden-Württemberg ihre Ideen und Geschäftsmodelle präsentieren und mit hochrangigen politischen Vertretern diskutieren, welche rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für eine gute Gründerkultur notwendig und machbar sind. Organisiert wurde die Reise von VC-BW - dem Netzwerk für Beteiligungskapital in Baden-Württemberg, einer gemeinsamen Initiative des Ministeriums für Finanzen- und Wirtschaft Baden-Württemberg und der Börse Stuttgart.

Gerade junge, innovative Unternehmen haben in der Gründungsphase einen erheblichen Finanzierungsbedarf im Bereich von Forschung, Entwicklung und Marketing, der häufig durch Wagniskapital abgedeckt werden muss. Viele Vorschläge zur Verbesserung der Frühphasenfinanzierung von Start-Ups stoßen jedoch an Grenzen der aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen oder auf Widerstand wegen potenzieller Steuerausfälle. In diesem Spannungsfeld hatte das Bundeskabinett Mitte September das „Eckpunktepapier Wagniskapital“ verabschiedet. Auch im Bundesrat wurden verschiedene Vorschläge eingebracht, die Situation innovativer, junger Unternehmen zu verbessern. Baden-Württemberg hat sich dabei wiederholt für eine steuerliche Förderung von Forschungs- und Entwicklungsausgaben (F&E-Ausgaben) stark gemacht.

Der Austausch zwischen Startups und Politik fand im Rahmen der Veranstaltung „Gestatten, Gründerland - Wagniskapital im Land der Tüftler“ statt. Vor Ort diskutierten Hubertus Heil (stv. Fraktionsvorsitzender SPD-Bundestagsfraktion), Kerstin Andreae (stv. Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen), Michael Sell (Ministerialdirektor und Abteilungsleiter Steuerpolitik, Bundesministerium der Finanzen) und Dr. Axel Nawrath (Vorsitzender L-Bank Baden-Württemberg) gemeinsam die Frage, wie eine gute Startup-Förderung aussehen könne.

Bereits am Mittag nahmen die jungen Unternehmen an einem Investor-Meeting in Berlin teil. In Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) hatten sie Gelegenheit mit Wagniskapitalgebern aus Berlin in Kontakt zu treten und Finanzierungsgespräche zu führen.

Folgende baden-württembergische Startups haben an der Veranstaltung teilgenommen:

  • BioCopy
  • tecnetwork
  • Opasca
  • contagt
  • ReadiX
  • symm
  • Frizle AG
  • ExitGames
  • Cortec
  • smoope
  • SEVENIT GmbH
  • Papershift
  • ameria GmbH