Gründung BW
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27.11.2014
Wettbewerb Elevator Pitch BW in Konstanz

Geschäftsidee monomeer gewinnt mit Webshop für plastikfreie Produkte beim Regional Cup Bodensee den ersten Preis

Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten neun Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer am 27.11.2014 beim Elevator Pitch BW - Regional Cup Bodensee die Fachjury und rund 100 Zuhörer von Ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der regionale Wettbewerb wurde im Rahmen des Gründertags am Bodensee an der HTWG in Konstanz durchgeführt. Umgesetzt wurde er vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft zusammen mit dem Landkreis Konstanz, dem Campus Startup Konstanz, der Hochschule Konstanz, der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, der Hochschule Furtwangen University, der Hochschule Ravensburg-Weingarten, der Universität Konstanz, der Zeppelin Universität, der Handwerkskammer Konstanz, der IHK Hochrhein-Bodensee, der Stadt Konstanz und dem Technologiezentrum Konstanz.

Den ersten Preis hat die Geschäftsidee monomeer aus Konstanz gewonnen, präsentiert durch Susan Rößner. monomeer ist ein Webshop für Produkte, die ohne fossiles Plastik hergestellt und verpackt sind. Als Shop für plastikfreie Kosmetik, Haushaltswaren und Bürobedarf will monomeer ihren Kunden einen plastikfreien Alltag ermöglichen und die Umwelt nachhaltig schonen. Der Sieger des Regional Cups erhält ein Preisgeld von 500 Euro und qualifiziert sich zudem für das Landesfinale.

Den zweiten Platz (300 Euro) hat die Geschäftsidee eZeeZoo aus Heimsheim gewonnen. eZeeZoo möchte einen Elektromotorroller entwickeln, um eine umweltfreundliche und erschwingliche Alternative zu anderen Fortbewegungsmitteln anzubieten. Das Team besteht aus Sven Krannich, Kai Krannich, Heiko Krannich und Kurt Krannich.

Den dritten Platz (200 Euro) hat sich die Geschäftsidee FEDSY aus Konstanz gesichert. FEDSY ist ein Internetportal für Freizeitaktivitäten und Erlebnisse in der Vierländerregion Bodensee. Auf der Plattform kann der Kunde nach Freizeitaktivitäten suchen und buchen. Des Weiteren bietet FEDSY eine für die Anbieter von Freizeitaktivitäten und Touren kostenlose Systemlandschaft, um ihre Dienstleitungen und Produkte im Internet zu platzieren und zu vertreiben, wie z.B. einen individualisierten Ticket-Shop. Das Team besteht aus Steven Wilhelmsen, Etienne Laboureur, Thierry Laboureur, Marc Schmidt und Moritz Schönegg.

Zum “Publikumsliebling” haben die Zuschauer ebenfalls die Geschäftsidee FEDSY – Das Freizeitportal für die Bodenseeregion gewählt. Das Team erhält so noch einmal die Gelegenheit, sich für das Landesfinale im Sommer 2015 zu qualifizieren.

Insgesamt hatten folgende Teams die Gelegenheit beim Regional Cup, die Jury auf kreative Art und Weise zu begeistern:
1. eZeeZoo
2. Fair Care
3. FEDSY – Das Freizeitportal für die Bodenseeregion
4. IT-Power-Craft (leider nicht angetreten)
5. LiveClubbin
6. MEDIA LAB
7. Mobiles Vegan-Restaurant – Kulinarischer Genuss auf Rädern
8. monomeer. Alles ohne Plastik.
9. Piedso
10. SPOTROCKER

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Präsentation (Rhetorik/ Persönlichkeit, Inhalt des Vortrags, zeitlicher Rahmen) und Geschäftsmodell (Konzeption/Geschäftsmodell, Kundennutzen/Marktrelevanz, Skalierbarkeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich und besteht aus jeweils sieben bis neun Mitgliedern: Vertreter der regionalen Veranstalter bzw. von öffentlichen Institutionen, der örtlichen Sparkassen oder Banken sowie regionalen Unternehmen/Business Angels. Die Leitung der Jury übernimmt das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft oder Accelerate Stuttgart UG.

Folgende Jurymitglieder haben die Pitch-Teilnehmer bewertet:
• Oksana Rudt, ifex - Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft
• Reinhart König, IHK Hochrhein Bodensee
• Markus Nothhelfer, Business Angel
• Dennis Vierkorn, Bürgschaftsbank
• Andreas Miehle, Sparkasse Bodensee
• Florian Schweer, Bauchkröte
• Felix Rademacher, coliquio

Fotos:

Die Bilder zum Event sind jetzt online auf flickr zugänglich: http://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/sets/ 
Die Bilder können unter der Creative Commons Lizenz unter Angabe der Quelle (Elevator Pitch BW 2014/2015) verwendet und weitergeben werden.

Hintergrundinformation:

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft hat die landesweite Wettbewerbsreihe „Elevator Pitch BW“ im Oktober 2013 gestartet. Das moderne und neuartige Veranstaltungsformat soll dazu beitragen, dass sich junge Unternehmen möglichst erfolgreich und dauerhaft auf dem Markt etablieren und so neue Arbeitsplätze im Land schaffen. Außerdem sollen die regionalen Wettbewerbe die Bevölkerung für das Thema Selbständigkeit sensibilisieren und auf die große Anzahl junger Unternehmen und innovativer Gründerinnen und Gründer vor Ort aufmerksam machen.

Insgesamt hatten sich in der ersten Wettbewerbsrunde 2013/2014 über 220 Geschäftsideen für die 13 regionalen Wettbewerbe (Regional Cups) beworben. Davon sind rund 130 tatsächlich auf der Bühne aufgetreten, denn nur 10 Pitcher pro Regional Cup dürfen Ihre Idee vor Jury und Publikum präsentieren. Bei der zweiten Wettbewerbsrunde 2014/2015 haben noch mehr Unternehmen die Chance, sich vor Publikum zu präsentieren: Bis zum Finale im Sommer 2015 sind insgesamt 18 Regional Cups geplant.

Baden-Württemberg ist das erste Bundesland, das einen landesweiten Elevator-Pitch-Wettbewerb veranstaltet, um für mehr Unternehmertum im Land zu werben. Durchgeführt wird der Wettbewerb durch die Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge (ifex) des Ministeriums. Bei der Durchführung des Wettbewerbs wird ifex weiterhin von Accelerate Stuttgart UG unterstützt. Das Preisgeld des Wettbewerbs wird von der L-Bank gesponsert.
Die Sieger der Regional Cups erhalten ein Preisgeld von 500 Euro und qualifizieren sich zudem für das landesweite Finale. Die zweitplatzierte Geschäftsidee gewinnt 300 Euro, die drittplatzierte wird mit 200 Euro belohnt. Beim Landesfinale gibt es bis zu 3.000 Euro Preisgeld zu gewinnen. Neben den Geldpreisen gewinnen alle beteiligten Unternehmen zudem etwas Unbezahlbares: Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und damit auch die von potentiellen Kunden, Investoren oder Geschäftspartnern.